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Juni
24.06.2020
Weitere 50 Mio. Corona-Hilfen für Kunst und Kultur
Die Landesregierung hat weitere Corona-Soforthilfen für Kunst und Kultur in einem Gesamtumfang von 50 Millionen Euro beschlossen. Die Mittel fließen in einen Hilfefonds für pandemiebedingt in finanzielle Not geratene Kunst- und Kultureinrichtungen in Baden-Württemberg (32,5 Millionen Euro), in das Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ für neue Formate unter Corona-Bedingungen (7,5 Millionen Euro) und in ein Soforthilfeprogramm für die Vereine der Breitenkultur (zehn Millionen Euro).
Nothilfefonds von 32,5 Millionen Euro
Dieser Fonds zielt darauf ab, existenzielle Notlagen bei Kunst- und Kultureinrichtungen abzuwenden und einen Spielbetrieb auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie zu ermöglichen. Neben Investitionskosten sind auch Sach- und Personalkosten zur Umsetzung von Sicherheits- und Hygienekonzepten förder- oder zuwendungsfähig. Die Mittel aus dem Nothilfefonds sind insbesondere für die privat getragenen kulturellen Einrichtungen wie Soziokulturelle Zentren, Privattheater, Orchester und musikalische Ensembles, jährlich wiederkehrende Festivals und Festspiele, Kunstvereine und Freilichtmuseen vorgesehen. Auch Kinos bekommen Hilfen. Die Vergabemodalitäten werden ab Juli veröffentlicht.
Impulsprogramm von 7,5 Millionen Euro
Das Impulsprogramm „Kunst Trotz Abstand“ soll helfen, trotz der derzeitigen Beschränkungen kulturelle Veranstaltungen umzusetzen und spezielle Konzepte entwickeln zu können. Durch das Programm sollen Kulturprojekte mit freischaffenden Künstlerinnen und Künstler unterstützt werden.
Gefördert werden dabei insbesondere die Entwicklung und Erprobung digitaler oder analoger Formate, künstlerischer Konzepte und Angebote für Kinder und Jugendliche sowie für ältere Menschen. Die Programmausschreibung erfolgt voraussichtlich im Juli.
Förderprogramm für Vereine der Breitenkultur von bis zu 10 Millionen Euro
Um das Wiederaufleben des Vereinslebens trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu ermöglichen, sollen Vereine der Breitenkultur gezielt finanziell unterstützt werden. Das Geld soll schnell an rund 9.000 Vereine der Breitenkultur gehen, abgestuft nach der Zahl ihrer aktiven Mitglieder. Die Abwicklung des Programms erfolgt über die zentralen Dachverbände der Breitenkultur.
Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es die Antragsformulare gibt!
Die vollständige Presse-Info findet ihr hier >>
18.06.2020
Digitaltag auch mit Karlsruher Aktionen
Unter dem Motto #digitalmiteinander findet am 19. Juni 2020 erstmals der bundesweite Digitaltag 2020 statt.
Der Digitaltag wird getragen von der Initiative „Digital für alle“, einem Bündnis aus mehr als 20 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Bildung und Kultur, Wohlfahrt, Wirtschaft, Wissenschaft und öffentliche Hand.
Ziel des Aktionstages ist die Förderung der digitalen Teilhabe, indem eine Plattform geboten wird, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten gesellschaftlichen Dialog anzustoßen. Mögliche Formate sind etwa Webinare, Diskussionen, virtuelle Führungen, Coding Kurse für jedermann oder Erklär-Videos. Die Bandbreite reicht von Diskussionen über Potentiale von Künstlicher Intelligenz für die Bauwirtschaft über virtuelle Zeitreisen durch die Theatergeschichte bis hin zu kostenlosen Workshops zur IT-Sicherheit von Softwareanbietern.
Eine Übersicht der über 1.000 bundesweit stattfindenden Aktionen zum Digitaltag 2020 findet man auf der interaktiven Aktionskarte >>
Und eine Übersicht aller Karlsruher Aktionen findet ihr hier >>
10.06.2020
Konjunkturpaket für die Kulturszene – Eine Milliarde Euro für NEUSTART KULTUR
Für das Programm NEUSTART KULTUR stellt die Bundesregierung rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Ziel der Maßnahmen ist es, das durch die Corona-Pandemie lahmgelegte kulturelle Leben wieder anzukurbeln und dadurch Arbeitsmöglichkeiten für Künstlerinnen, Künstler und allen im Kulturbereich Tätigen zu schaffen.
Konsequent geht es beim Programm NEUSTART KULTUR vor allem um Unterstützung neuer Projekte und kreativer, innovativer Ideen.
Im Programm sind Mittel insbesondere für folgende Maßnahmen vorgesehen:
Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen
Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur und Nothilfen
Für die Musik, also Livemusikstätten, -festivals, -veranstalter und –vermittler, stehen 150 Millionen Euro zur Verfügung.
Für Theater und Tanz stehen ebenfalls 150 Millionen Euro bereit. Das betrifft Privattheater, Festivals, Veranstalter und Vermittler.
Der Filmbereich wird mit 120 Millionen Euro unterstützt. Zugute kommen die Mittel vor allem Kinos, auch Mehrbedarfe bei Produktion und Verleih werden finanziert.
Für weitere Bereiche wie Galerien, soziokulturelle Zentren sowie Buch- und Verlagsszene stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung.
Förderung alternativer, auch digitaler Angebote
Unterstützung bundesgeförderter Kultureinrichtungen und –projekte
Weitere Infos findet Ihr hier >>
09.06.2020
Finanzhilfe für Start-ups – Zweite Säule der Start-up-Hilfen der Bundesregierung steht
Ab heute stehen für Landesförderinstitute (LFI) Globaldarlehen mit Haftungsfreistellung zur Finanzierung von Start-ups und kleinen Mittelständlern bei der KfW Bankengruppe bereit. Damit steht Säule II der Hilfen der Bundesregierung, die zur Unterstützung von Start-ups und kleinen Mittelständlern zur Überwindung der Corona-Krise angekündigt war. Die Säule I der Hilfen, die so genannte Corona Matching Fazilität, ist seit 14.5.2020 live und wird mit deutlichem Interesse nachgefragt. VC-Fonds können ihre Mittel zur Finanzierung von Start-ups aus der Corona Matching Fazilität über KfW Capital oder den Europäischen Investitionsfonds (EIF) zu stets gleichen Bedingungen (max. zu 50 % der Finanzierungsrunde) ergänzen.
Ziel der Säule II ist es, Start-ups und kleine Mittelständler, die Finanzierungsbedarfe, jedoch keinen Zugriff auf die Säule I haben, mit Mezzanine- oder Beteiligungsfinanzierungen zu unterstützen. Die konkrete Förderstruktur variiert dabei von Bundesland zu Bundesland. Möglich sind z. B. Finanzierungen über offene oder stille Beteiligungen.
Die Finanzierungshilfen aus dieser Säule II stehen Unternehmen (bis 75 Mio. EUR Gruppenumsatz), zur Verfügung, die bis zum 31.12.2019 noch nicht in finanziellen Schwierigkeiten waren und nachweislich Finanzierungsbedarfe haben. Eine weitere Voraussetzung für die Beantragung ist, dass die Unternehmen einen Deutschlandbezug nachweisen können. Unter Einhaltung der Kleinbeihilferegelung können Unterstützungen bis zu 800.000 EUR pro Unternehmen genehmigt werden, die mit Kapital weiterer Investoren ergänzt werden können.
Durch die Landesförderinstitute bereits erteilte Förderzusagen an Start-Ups oder kleine Mittelständler können rückwirkend bis zum 02.04.2020 berücksichtigt werden.
Weitere Infos findet Ihr hier >>
Die gesamte Presse-Meldung findet Ihr hier >>
04.06.2020
Web-Seminar-Programm des K³-Büros im Juni
Auch im Juni unterstützen wir Euch wieder mit einem spannenden und natürlich kostenfreien Web-Seminarprogramm.
"COVID-19 Impact Analyse"
Dr. Nikolaus Poscharsky (Institut für Marketing-Innovationen GmbH)
16. Juni 2020 von 10:00 bis 12:00 Uhr
Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>
"So geht Sichtbarkeit – nützliche Tipps für mehr kostenlose Reichweite auf Facebook und Instagram"
Wilhelm Scheermann (Whiteout Studio)
18. Juni 2020 von 14:30 bis 16:30 Uhr
Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>
"Gründen in Zeiten der Datenschutz-Grundverordnung"
Maren Kübler (VELIT Consulting GmbH & Co. KG)
23. Juni 2020 von 14:00 bis 16:00 Uhr
Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>
"Sketch Notes"
Referentin: Maria Karipidou
26. Juni 2020 von 14:00 bis 16:00 Uhr
Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>
"Feed the feed – die ersten Schritte zur eigenen Werbeanzeige auf Facebook und Instagram"
Wilhelm Scheermann (Whiteout Studio)
30. Juni 2020 von 14:30 bis 16:00 Uhr
Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>
Die Web-Seminare sind kostenfrei, allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Bitte meldet euch per E-Mail an unter k3@kultur.karlsruhe.de. Wir freuen uns auf euch!
02.06.2020
Corona-Verordnung Veranstaltungen
Ab dem 1. Juni 2020 sind unter Auflagen wieder öffentlich zugängliche Kulturveranstaltungen jeglicher Art und der Betrieb von Kultureinrichtungen jeglicher Art, Kinos, Messen, nicht-kulturellen Ausstellungen, Spezialmärkten und ähnlichen Einrichtungen wieder möglich.
Die gesamte Verordnung und die Auflagen findet ihr hier >>
02.06.2020
Erhebung zum 8. Deutschen Startup Monitor
Aktuell läuft die Erhebung zum 8. Deutschen Startup Monitor des Bundesverband Deutsche Startup e.V.. Durch die Teilnahme an der Umfrage könnt ihr die Studie mit Daten und Fakten aus Eurem Start-up und mit Eurer Einschätzung zur aktuellen Situation unterstützen! Vor allem die Corona-Krise stellt derzeit gerade Start-ups vor große Herausforderungen!
Den Link zur Umfrage findet ihr hier >>
Der Deutsche Startup Monitor (DSM) gilt als die “wichtigste Studie über junge Unternehmen in Deutschland” (Die Zeit) und ist die zentrale Informationsquelle für Politik und Medien, wenn es um innovative Wachstumsunternehmen geht. Ziel des DSM ist es, die Startup-Forschung voranzubringen, das Ökosystem in all seinen Facetten abzubilden und neue Impulse zu setzen.
Mai
29.05.2020
Start-up-Schutzschild – Zwei Milliarden Euro für Gründerinnen und Gründer
Gründerinnen und Gründer sollen schnell Hilfe bekommen! Mit dem zwei Milliarden Euro schweren Start-up-Schutzschild unterstützt die Bundesregierung eine wichtige Wachstumsbranche, die in Deutschland viele tausend Beschäftigte hat. Es geht darum, junge, innovative Unternehmen gut durch die Corona-Krise zu bringen. "Damit sichern wir Arbeitsplätze und Innovationen", so Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Es werden gezielt Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert.
Details zur Hilfe für Gründerinnen und Gründer findet ihr hier >>
25.05.2020
Finanzhilfe für Unternehmen
Wirtschaftsminister Peter Altmaier will Betriebe mit bis zu 249 Angestellten in den kommenden Monaten noch stärker unterstützen. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" unter Berufung auf ein Eckpunktepapier berichtet, sollen entsprechende Firmen von Juli bis Dezember monatliche Zuschüsse in Höhe von bis zu 50.000 Euro beantragen können. Dies soll ihnen das Überleben während der Corona-Krise sichern.
Wirtschaftsminister Altmaier rechnet mit Kosten von 25 Milliarden Euro.
Anträge sollen Firmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige und Freiberufler stellen können. Ihre Umsätze müssen dafür im April und Mai um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten eingebrochen sein.
Auch Unternehmen, die bereits Soforthilfen vom Bund oder von den Ländern bekommen, dürfen weitere Unterstützung beantragen. Das Ministerium rechnet bis August laut Bericht mit Kosten von 25 Milliarden Euro – wie viel danach anfalle, hänge vom Infektionsgeschehen ab.
Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es Antragsformulare gibt!
Quelle Tagesschau heute >>