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News

02.09.2026

Drei Tage „THE LÄND of Games“: Baden-Württemberg zieht positive Gamescom-Bilanz

Drei Tage lang präsentierte sich Baden-Württemberg auf der Gamescom in Köln als Games-Standort. Unter dem Titel „THE LÄND of Games“ bot der Landesstand in der Business Area internationalen Unternehmen und Akteur*innen der Games-Branche eine zentrale Anlaufstelle. Mit dabei waren acht Mitausstellende – und auch Karlsruhe war über das K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro vertreten. Nach drei intensiven Messetagen zieht die MFG Baden-Württemberg eine positive Bilanz. Der Landesstand war während der gesamten Gamescom gut besucht, zahlreiche Gespräche mit Vertreter*innen der internationalen Games-Branche fanden statt. Das Ziel: Baden-Württemberg als Wirtschafts- und Kreativstandort für Games sichtbar zu machen und Vernetzung innerhalb der Branche zu fördern. Auch Staatssekretärin Neşe Erikli besuchte den Landesstand und nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit den Ausstellenden. Im Mittelpunkt standen Gespräche über die aktuellen Entwicklungen der Games-Branche, ihre wirtschaftliche Bedeutung und die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Kreative. MFG-Geschäftsführerin Wiebke Wiesner zeigt sich nach der Messe begeistert: „Diese drei Tage haben mich begeistert. THE LÄND of Games hat gezeigt, was Baden-Württemberg kann – wirtschaftlich und kreativ.“ Besonders der große Zuspruch und das hohe Interesse am Stand hätten gezeigt, wie relevant der Standort für die Branche sei. Wiesner dankte dem Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg für die Förderung des Landesstands sowie Baden-Württemberg International (BW_i) für die Zusammenarbeit und die Organisation von Messetouren. Auch dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Staatssekretärin Neşe Erikli galt ihr Dank für den Besuch und den Austausch mit den Ausstellenden. Der Landesstand wurde von der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit Baden-Württemberg International realisiert. Unterstützt wurde der Auftritt durch die Stadt Karlsruhe mit dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe. Damit war auch die Karlsruher Games- und Kreativwirtschaft Teil der gemeinsamen Präsentation des Standorts Baden-Württemberg auf der weltweit bedeutenden Gamesmesse. Für die MFG war die Gamescom zugleich eine Gelegenheit, die Bedeutung der Games-Branche über die reine Spieleentwicklung hinaus sichtbar zu machen. Games verbinden wirtschaftliche Dynamik, Technologie und kreative Innovation und sind damit ein wichtiger Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit dem gemeinsamen Landesauftritt setzte Baden-Württemberg auf der Gamescom ein sichtbares Zeichen für seine Games-Branche – und auf Vernetzung über die Landesgrenzen hinaus. Nach drei Tagen „THE LÄND of Games“ geht es für die beteiligten Akteur*innen nun zurück in den Arbeitsalltag. Bis zur nächsten Gamescom.

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io

Oktober

31.10.2020

Hilfe für Soloselbständige und freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Viele der von den beschlossenen Schließungen betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen sind trotz staatlicher Hilfen noch wirtschaftlich geschwächt in Folge der Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung im Frühjahr. Deshalb wird der Bund sie schnell und umfangreich unterstützen. Es werden daher kurzfristig sehr zielgerichtete außerordentliche Wirtschaftshilfen bereitgestellt, die über die bestehenden Unterstützungsprogramme deutlich hinausgehen. Die Bundesregierung arbeitet unter Hochdruck daran, die Beantragung und effiziente Bearbeitung der Hilfen so schnell wie möglich durchführbar zu machen. Daher wird auch die Möglichkeit einer Abschlagszahlung geprüft. Die Anträge sollen über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden können (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Dadurch wird eine Infrastruktur genutzt, die sich in den vergangenen Monaten bewährt hat. An den Details arbeiten das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit Hochdruck. Die Presse-Info der Bundesregierung findet ihr hier >>

31.10.2020

Nothilfefonds für den Kulturbereich zur Existenzsicherung in Höhe von 32,5 Mio. Euro

Am 28. Oktober haben die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten aller Länder gemeinsam mit der Bundeskanzlerin neue Maßnahmen im Kampf gegen die Covid-19 Pandemie beschlossen. Der bereits aufgelegte Nothilfefonds für den Kulturbereich soll zur Abmilderung der gravierenden Folgen beitragen und die wertvolle kulturelle Infrastruktur in Baden-Württemberg erhalten. Schwerpunkt der Förderung ist die Abwendung einer coronabedingten existenzbedrohenden oder existenziellen Notlage bei Kunst- und Kultureinrichtungen. Antragsberechtigt sind grundsätzlich Kunst- und Kultureinrichtungen (insbesondere Theater, Orchester und musikalische Ensembles, Chöre, regelmäßig wiederkehrende Festivals und Festspiele, soziokulturelle Zentren, Museen und vergleichbare Einrichtungen mit regelmäßigem Ausstellungsbetrieb, Kunstvereine, Freilichtmuseen etc.) in privater Trägerschaft mit Sitz in Baden-Württemberg, die aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst entweder institutionell gefördert werden oder in den letzten drei Jahren eine regelmäßige Projektförderung erhalten haben. Anträge für eine Förderung im Jahr 2020 können ab sofort beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eingereicht werden. Die Antragstellung für 2021 ist ab 1. Januar 2021 möglich. Die Antragsunterlagen sind hier abrufbar >>  

28.10.2020

Weitere 1,7 Millionen für Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“

Mit dem Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ unterstützt das Land die Kunst- und Kulturszene in der Corona-Pandemie. In der dritten und letzten Runde wurden insgesamt 66 Projekte ausgewählt, die das Land mit rund 1,7 Millionen Euro unterstützt. In der dritten und letzten Förderrunde des Impulsprogramms „Kunst trotz Abstand“ werden zur Unterstützung der Kunst- und Kulturbranche in Pandemiezeiten noch einmal 1,7 Millionen Euro bereitgestellt. 66 Projekte aus den Bereichen Clubkultur, Musik, Performance, Bildende Kunst, Literatur, Soziokultur, Theater und Breitenkultur wurden auf der Grundlage der Empfehlung einer unabhängigen Jury ausgewählt. Über alle Förderrunden des Impulsprogramms hinweg gingen somit 815 formal korrekt gestellte Anträge ein, von denen 252 Projekte in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro gefördert wurden und werden. Für die verbleibende Fördersumme von rund  einer Million Euro ist eine weiterführende Ausschreibung geplant. Andrang auf das Impulsprogramm ist ungebrochen groß „Auch in der dritten und letzten Runde ist der Andrang auf unser Impulsprogramm ‚Kunst trotz Abstand‘ ungebrochen“, sagte Staatssekretärin Petra Olschowski. „Dies verdeutlicht, dass unsere Kunst- und Kulturszene die Unterstützung dringend benötigen. Wir wollen und werden den Kulturschaffenden in dieser schwierigen Zeit weiter so gut es geht unter die Arme greifen. Es ist mir ein besonderes Anliegen, nicht nur finanziell zu helfen, sondern auch zu ermutigen, den Blick nach vorne zu richten und auch unter komplizierten Bedingungen neue kreative und alternative Formate zu erproben. Dass das möglich ist, zeigt die Qualität und Vielfalt der geförderten Projekte.“ Hier geht es zur Pressemitteilung des Landes >>

24.10.2020

Filmkonzeption des Landes fortgeschrieben

Parallel zum zweijährigen spartenübergreifenden „Dialog | Kulturpolitik für die Zukunft“ wurde auch die Filmkonzeption des Landes vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in einem umfangreichen Partizipationsprozess gemeinsam mit der Branche evaluiert und fortgeschrieben. In einem Zeitraum von 18 Monaten kamen rund 400 Film- und Fernsehschaffende aus sämtlichen Bereichen zusammen – erstmals auch aus der Games-Szene. Sie debattierten die künftige Ausrichtung der baden-württembergischen Politik in den Bereichen Film, Games und Bewegtbild sowie Kino, unterstützt durch einen Fachbeirat. Der Prozess wurde begleitet von Studierenden der Medienwissenschaften der Universität Tübingen und einem Beirat. Deren Schlussfolgerungen sind in die Abschlusspublikation des Kulturdialogs eingebunden. Hier geht es zum vollständigen Pressebericht >> Die Abschlusspublikation des Kulturdialoges kann hier gefunden werden >>

22.10.2020

Dialog | Kulturpolitik für die Zukunft

Dialogprozess stellt Weichen für künftige Kulturpolitik In einem zweijährigen Beteiligungsprozess „Dialog | Kulturpolitik für die Zukunft“ hat die Landesregierung mit Kulturschaffenden und Kulturinteressierten die Grundlagen einer Kulturpolitik für das nächste Jahrzehnt entwickelt. Jetzt liegen die Ergebnisse des Kulturdialogs vor. „In den letzten Monaten hat die Kulturszene außerordentlich unter der Corona-Pandemie gelitten und leidet bis heute an deren Folgen. Die Wochen und Monate der Pandemie habe aber auch gezeigt, wie kreativ die Szene mit der Krise umgegangen ist, und sie hat sich jetzt langsam wieder geöffnet. Darüber freue ich mich sehr“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung und der Publiktion >>

21.10.2020

Ausschreibung 2020: Interdisziplinärer Projektfördertopf

Förderung von Projekten an der Schnitt­stelle von Kunst, Wissen­schaft und Techno­lo­gie Kultur- und Medienschaffende, die an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie arbeiten, können sich noch bis zum 30. Oktober 2020 um eine finanzielle Förderung ihrer Projekte aus diesem Bereich beim Kulturbüro Karlsruhe bewerben. Auch Studierende mit entsprechenden Projektideen sind ab dem 5. Studiensemester zur Teilnahme an der Projektausschreibung eingeladen. Interdisziplinäre Partnerprojekte, gegebenenfalls in Kooperation mit einer Institution, sind ebenso willkommen. Ausgeschlossen sind Arbeiten, die in einem schulischen beziehungsweise im Rahmen der Hochschulausbildung erbracht werden (zum Beispiel Semester- oder Abschlussarbeiten) sowie schon realisierte Projekte. Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt 5.000 €, über die Projektauswahl entscheidet eine Fachjury. Mit dieser Förderung unterstreicht die Stadt Karlsruhe erneut die Bedeutung und die Chance, die im kreativ- künstlerischen sowie auf neuen Technologien basierendem Arbeiten liegt. Der Fördertopf versteht sich zudem als eine Maßnahme zur Umsetzung des Karlsruher Kulturkonzeptes.   Bewerben Sie sich noch bis zum 30.10.2020 hier >>

21.10.2020

Initiative ,,Kulturgesichter0721''

,,Wir sind die 6.-größte Branche Deutschlands und arbeiten für Euch in den Bereichen Agentur & Location, Tontechnik, Lichttechnik, Rigging, Pyrotechnik, Musik, Fotografie, Sicherheit, Service, Reinigung, Catering und viele, viele mehr. Ohne uns alle bleibt’s still!‘‘ Das ist die Stimme aller Kultur- und Kreativschaffenden in Deutschland. Noch vor wenigen Monaten ging es in der Kulturlandschaft lebhaft und bunt vor. Angehörige der Branche fordern nun öffentlich Anerkennung und Unterstützung ein, damit auch nach dieser Phase des Brachliegens wieder entertaint werden kann. Kulturgesichter0721 ist eine Initiative, die Menschen aus allen denkbaren Bereichen der Veranstaltungsbranche in der Region Karlsruhe zeigt, die Ihren Job im Moment nicht, oder nur teilweise ausüben können. Große Aufmerksamkeit erhalten die Bilder über vielzähliges Posten und Teilen auf instagram und Facebook. Ziel ist es, bundesweit Gehör zu finden und wie viele andere Branchen auch, angemessene Unterstützung zu erhalten. So gibt es die Initiative Kulturgesichter in vielen größeren Städten Deutschlands. Du befindest Dich gerade in dieser Situation? Du willst der Stimme der Kreativschaffenden Gehör verschaffen und Teil der Initiative werden? Dann komm zum nächsten Shooting vorbei und reihe dich in die Galerie der Gesichter ein. Am 22.10. und 25.10. jeweils ab 18.00 Uhr werden Bilder geknipst. Die Anmeldung erfolgt per Mail an hallo@kulturgesichter0721.de. Für mehr Informationen wende Dich, ebenso per Mail, an die beiden Initiatoren Sascha und Niklas. Hier>> erfährst Du mehr über die Initiative und ihre Gesichter.

14.10.2020

Umfrageergebnisse zur Situation der Karlsruher Kultur- und Kreativwirtschaft vorgestellt – einige Lichtblicke in Krisenzeiten

  Die Kultur- und Kreativwirtschaftsbranche ist besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Um ein aussagekräftiges Bild über die Lage der Kultur- und Kreativschaffenden im Stadtgebiet zu erhalten, führte das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro in Zusammenarbeit mit der Agentur "Kulturevaluation Wegner" im Mai und September jeweils eine Online-Umfrage durch. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz am 7. Oktober 2020 von der Ersten Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz und Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein vorgestellt.   Rund 1.460 Unternehmen mit etwa 15.000 Arbeitsplätzen und damit jedes zehnte Unternehmen in Karlsruhe wird dem Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeordnet. Der Kreativpark Alter Schlachthof hat sich zum zentralen Kreativquartier der Stadt entwickelt und strahlt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Heute arbeiten hier mehr als 1.000 Gründer*innen und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Zu den Hochzeiten des Schlachtbetriebs waren hier gerademal 112 Voll- und Teilzeitkräfte beschäftigt.   Klagten im Mai mehr als zwei Drittel der Befragten über stark abgenommene oder zum Erliegen gekommene Geschäfte, waren es im September noch 56 Prozent. Positiv sei auch, dass die Unternehmen bislang fast vollständig auf Entlassungen ihres Kernpersonals verzichten konnten. Lediglich bei Minijobs und freien Mitarbeitern mussten Stellen gestrichen werden. „Bemerkenswert“ ist für Luczak-Schwarz zudem, „wie schnell die Unternehmen neue Strategien, Projekte und Formate im Umgang mit der Krise entwickeln“.   Den Kreativbetrieben wurden seit April zahlreiche Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt, besonders in Anspruch genommen wurde die Soforthilfen des Landes (43 Prozent der Befragten). „Unser Anspruch als Stadt ist es, unsere lebendige Kulturszene durch Erhalt der kulturellen Infrastruktur durch die Krise zu bringen“, wies Bürgermeister Käuflein auf zusätzlich für den Kulturbereich von der Stadt bereitgestellte Mittel von bis zu 2,5 Millionen Euro hin. Zudem haben die Karlsruhe Fächer GmbH und die Stadt den Mietern im Festigungs- und Expansionszentrum FUX, dem Perfekt Futur und auf dem Schlachthof-Areal insgesamt die Option zur Mietstundung eingeräumt. Von den rund 150 Mietern machten davon bislang 16 Betriebe Gebrauch. Die Situation auf dem Alten Schlachthof ist bislang weiterhin stabil. So gab es bislang nur zwei coronabedingte Kündigungen, zwei Unternehmen aus dem Perfekt Futur zogen sogar in größere Räumlichkeiten innerhalb der Stadt um. Auch die Bewerberlage für das Perfekt Futur hat sich kaum verändert. Zurückgegangen ist hingegeben die Nachfrage nach mittelgroßen Flächen (bis 120 qm), da Unternehmen Expansionsvorhaben aktuell erstmal zurückstellen.   Als Hilfestellung für die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft hat das K³-Büro gleich zu Beginn der Corona-Krise verschiedene Maßnahmen angestoßen und realisiert. Parallel zum Beratungsangebot wurde das Informationsangebot um Sondernewsletter und Corona-Sonderseiten zu Hilfsmaßnahmen, Förderprogrammen sowie Notfallfonds erweitert.   Trotz einiger Lichtblicke sei die Krise nicht überstanden. Die kommenden Monate seien entscheidend waren sich die beiden Bürgermeister Gabriele Luczak-Schwarz und Albert Käuflein bei der Pressekonferenz einig und teilen die Hoffnung, dass das „zarte Pflänzchen“ ohne weitere Restriktionen weiter gedeihen kann.  

07.10.2020

Open-Call: Siegerprojekt wird realisiert

Seit 2016 veranstalten die Kooperationspartner K³-Büro für Kultur-und Kreativwirtschaft, das Architekturschaufenster e.V. (ASF) das OPEN CALL. Ziel ist es  jungen Architekt*innen und Architekturbüros damit eine Plattform bereitzustellen um sich selbst im Rahmen einer Ausstellung öffentlich präsentieren zu dürfen. 2017 gewann Falk Schneemann (links im Bild) den Wettbewerb OPEN CALL. Seitdem setzt sich der Karlsruher Architekt für die Realisierung seinenr Idee, Garagen zu Wohnungen umzufunktionieren und damit die bauliche und soziale Quartiersentwicklung in Karlsruhe voranzubringen, ein. Gemeinsam mit der Volkswohnung sowie dem Land Baden-Württemberg als Kooperationspartner "aktiviert Schneemann ungenutzte Potentiale und schafft zügig bezahlbaren Wohnraum". Nun wurde die Idee des Architekten mit einem Förderbescheid des Landes über 700 000 € belohnt. Die Finalisierung des Projekts rückt damit in greifbare Nähe. Auch die Karlsruher StadtZeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Schneemanns Projekt. In diesem Jahr richten K3 und ASF mit Unterstützung der Architektenkammer des Kammerbezirks Karlsruhe die diesjährige OPEN CALL Veranstaltung unter dem Motto Hier reisen wir!  aus.   Mehr Informationen zum Projekt findet Sie hier>> Oder Sie schauen direkt hier>> vorbei und bewerben sich mit Ihrer kreativen Idee für den diesjährigen Open-Call!