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News

23.04.2026

Bewerbungsphase für Applaus-Award gestartet

Mit dem Programmpreis würdigt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unabhängige Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz. Es stehen rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung, womit der APPLAUS zu den höchstdotierten Bundeskulturpreisen zählt. Der APPLAUS-Award wird in sechs Kategorien mit Preisgeldern von bis zu 40.000 Euro verliehen. Insgesamt stehen 2026 rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung. In den Kategorien „Beste Livemusikprogramme“, „Beste Livemusikspielstätten“sowie „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ werden jeweils mehrere Preisträger:innen ausgezeichnet. Zusätzlich wird je Kategorie ein undotierter Hauptpreis vergeben. Zudem werden Auszeichnungen inden Kategorien „Awareness“, „Inklusion“ und „Nachhaltigkeit“ verliehen. Beste Livemusikprogramme Prämiert werden Livemusikspielstätten für ihr herausragendes Livemusikprogramm im Vorjahr. Entscheidend sind unter anderem die künstlerische Qualität, ein klar erkennbares kuratorisches Konzept, Geschlechtergerechtigkeit und die Diversität der Live-Acts sowie faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 40.000 Euro dotiert. Beste Livemusikspielstätten Prämiert werden Livemusikspielstätten, die im Vorjahr durch kulturelle Exzellenz und besondere Wirkkraft überzeugt haben. Neben der Programmqualität fließen herausragende Produktions- und Auftrittsbedingungen, Engagement für marginalisierte Gruppen (z. B. FLINTA*, Menschen mit Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrung, Menschen mit Behinderung) sowie der Einsatz für ökologische Nachhaltigkeit in die Bewertung ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 25.000 Euro dotiert. Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen Prämiert werden Livemusikspielstätten und regionale Veranstalter:innen, die im Vorjahr mit einer kreativen und wegweisenden Programmkonzeption überzeugt haben. Bewertet werden neben der künstlerischen Programmqualität auch faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen sowie kulturelles, soziales und ökologisches Engagement ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Awareness Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich Awareness. Im Mittelpunkt stehen ein klar erkennbares Konzept zur Prävention von Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt, ein besonders engagierter Einsatz für Betroffene, eine diskriminierungssensible Programmgestaltung sowie reflektierte Öffentlichkeitsarbeit, Raumgestaltung oder Personalpolitik. Ebenso entscheidend ist eine selbstreflexive, betroffenenkontrollierte Verantwortungsübernahme im Umgang mit Vorfällen von Diskriminierung oder (sexualisierter) Gewalt. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Inklusion Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten und überzeugende Konzepte, die Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit stärken. Im Fokus stehen umfassende Inklusionskonzepte zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit körperlichen, psychischen und kognitiven Behinderungen, chronischen Erkrankungen sowie neurodiversen Personen am kulturellen Leben, eine inklusive Programmgestaltung, die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung sowie zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von bis zu 10.000 Euro dotiert. Nachhaltigkeit Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit. Im Fokus stehen Konzepte, die die Klima- und Umweltwirkungen des eigenen Livemusikbetriebs verringern und als Vorbild für einen nachhaltigen Wandel der Branche dienen. Bewertet werden die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Ressourcennutzung, ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement sowie eine transparente Kommunikation nach innen und außen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Alle Infos zur Ausschreibung und Bewerbung unter: Über den Preis – APPLAUS-Award
FUX Festigungs- und Expansionszentrum, Foto: LR Architekten

22.04.2026

Zwei Mieteinheiten im FUX frei

Im städtischen FUX Festigungs- und Expansionszentrum auf dem Alten Schlachthof sind 2 Mieteinheiten frei. Eine Mieteinheit (zwei Räume mit Verbindungstür) mit einer Bürofläche von 96,43 m² im 3. OG. Mietfläche gesamt: 96,43 m² (Gesamtfläche inkl. Anteil Besprechungsraum im 2. OG, Dachterrasse, Cafélounge, WC, Dusche, etc.) davon allein nutzbarer Büroanteil: 59,20 m² Mietzins (kalt): ca. 1.128 € (Gründer), ca. 1.425 € (Sonstige) Mietbeginn: ab April Alle Infos zu dieser Mieteinheit hier >> Eine Mieteinheit mit einer Bürofläche von 98,87m² im 2. OG frei. Infos auf einen Blick: Mietfläche gesamt: 98,87 m² (Gesamtfläche inkl. Anteil Besprechungsraum im 2. OG, Dachterrasse, Cafélounge, WC, Dusche, etc.) davon allein nutzbarer Büroanteil: 60,70 m² Mietzins (kalt): ca. 1.157 € (Gründer), ca. 1.461 € (Sonstige) Mietbeginn: ab April Alle Infos zur dieser Mieteinheit hier >> Infos zu allen zwei Mieteinheiten: Mietpreisanpassung gemäß Preisindex Nebenkostenvorauszahlung: 2,50 € /m² Mietdauer: zunächst 3 Jahre Kündigungsfrist: 6 Monate Voraussetzung: Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Gründung werden bevorzugt berücksichtigt. Bei Interesse gerne bei Dirk Metzger, K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro per Mail an dirk.metzger@wifoe.karlsruhe.de melden.
News K3-Portal, Bild: Canva

13.04.2026

Karlsruher Startup Nesto erhält 11 Millionen-Finanzierung – gegründet im Perfekt Futur

Großer Erfolg für die Karlsruher Kreativ- und Startup-Szene:Das Startup Nesto hat eine Finanzierung in Höhe von 11 Millionen Euro erhalten und setzt damit seinen Wachstumskurs konsequent fort. Das Unternehmen entwickelt eine KI-basierte Software zur intelligenten Personaleinsatzplanung – insbesondere für die Systemgastronomie. Mithilfe selbstlernender Algorithmen prognostiziert Nesto den Personalbedarf und hilft Unternehmen dabei, Über- und Unterbesetzungen zu vermeiden. Ursprung im Perfekt Futur auf dem Alten Schlachthof Besonders bemerkenswert:Nesto hat seinen Ursprung im Perfekt Futur, dem Zentrum für kreative Gründungen auf dem Alten Schlachthof in Karlsruhe. Das Perfekt Futur bietet seit vielen Jahren Raum für junge Unternehmen, kreative Ideen und innovative Geschäftsmodelle – und zeigt mit Nesto einmal mehr, welches Potenzial in der Verbindung von Kreativwirtschaft, Technologie und Unternehmertum steckt. Vom Startup zur skalierenden Tech-Lösung Mit der aktuellen Finanzierung will Nesto seine Plattform weiter ausbauen, neue Märkte erschließen und seine Position als innovativer Anbieter im Bereich KI-gestützter Personalplanung stärken. Der Erfolg von Nesto ist damit auch ein starkes Signal für den Standort Karlsruhe:Er zeigt, wie aus Ideen im lokalen Ökosystem erfolgreiche, wachstumsstarke Unternehmen entstehen können. Karlsruhe als Nährboden für Innovation Der Weg von Nesto unterstreicht die Bedeutung von Orten wie dem Alten Schlachthof und Formaten wie dem Perfekt Futur:Sie bieten Gründer*innen nicht nur Raum, sondern auch ein Netzwerk, Austausch und Unterstützung in den entscheidenden frühen Phasen. 👉 Ein Beispiel dafür, wie kreative Gründungsförderung konkret wirkt – und wie aus Karlsruhe heraus innovative Lösungen entstehen, die weit über die Region hinaus Bedeutung haben.

November

02.11.2022

Talk & Play #025 – RESTART

Talk & Play kehrt zurück! Dieses Mal bei ColdFire Games. Euch erwartet ein Abend mit Talks, euren Games bei ein paar Getränken und Snacks. Bringt eure Prototypen mit und probiert die neuesten Game-Ideen der anderen aus. TALKS: Steffen Künstler über Leveldesign Sophie Brugmann: "All the things we failed at" Mehr Infos findet Ihr hier >>

Oktober

28.10.2022

"Kurswechsel Kultur – Netzwerk. Richtung. Inklusion. " Ausschreibung ist ONLINE

Die Ausschreibung zum neuen Programm „Kurswechsel Kultur – Netzwerk. Richtung. Inklusion.“ der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg und des Zentrums für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT) ist online! Bei „Kurswechsel Kultur – Netzwerk. Richtung. Inklusion.“ werden neun Kultureinrichtungen über einen Zeitraum von 2,5 Jahren auf ihrem Weg zu mehr inklusiver Teilhabe begleitet. Die von einer Jury ausgewählten teilnehmenden Einrichtungen bauen ein Netzwerk für inklusive Arbeit in der Kultur auf. Dazu benennen sie sogenannte Botschafter*innen aus ihren Reihen, die sich weiterbilden, austauschen, Ideen für mehr inklusive Teilhabe in ihren Organisationen entwickeln und das Wissen dort verankern. Außerdem führen die Einrichtungen inklusive Projekte durch. Für die Umsetzung steht den Beteiligten ein Fördertopf zur Verfügung. Jede der neun Kultureinrichtungen ist für die Ausrichtung eines Netzwerktreffens in Zusammenarbeit mit der LKJ verantwortlich.  Das Programm ist für Organisationen offen, die im Kulturbereich arbeiten und mehr inklusive Teilhabe erreichen möchten.  Info-Veranstaltung am 07. November 2022 Für interessierte Einrichtungen findet am 7. November 2022, von 16.00 bis 17.00 Uhr eine digitale Info-Veranstaltung zu „Kurswechsel Kultur – Netzwerk. Richtung. Inklusion.“ statt.  Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 6. November 2022 dafür an unter: kurswechsel-kultur@lkjbw.de Den Link zur Teilnahme erhalten Sie nach Anmeldung. Sprache: Deutsche Lautsprache. Dolmetschung in die Deutsche Gebärdensprache (DGS) auf Anfrage bis 01. November 2022 Mehr Infos findet Ihr hier >>

27.10.2022

Unternehmensbefragung zum Thema Künstliche Intelligenz

Die Hochschule Karlsruhe und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung führen im Rahmen des Forschungsprojekts KARL (Künstliche Intelligenz für Arbeit und Lernen in der Region Karlsruhe) eine Studie durch. Dafür werden Führungs- und Personalverantwortliche, Projektmanager*innen und andere Unternehmensvertreter*innen gebeten, an einer etwa zehnminütigen Online-Befragung teilzunehmen. Teilnehmen an der Befragung könnt Ihr hier >>

18.10.2022

Start der Frauenwirtschaftstage 2022

Morgen starten die Frauenwirtschaftstage 2022. Die Landesregierung von Baden-Württemberg will durch eine aktive Gleichstellungspolitik die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben und in der Wirtschaft unterstützen. Aus diesem Grund organisiert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus jedes Jahr die Frauenwirtschaftstage. Das Schwerpunktthema 2022 ist „Frauen.Gründen.Zukunft“. Landesweit werden an vier Tagen regionale Workshops, Kongresse, Vorträge und Beratungen durch zahlreiche Veranstalter vor Ort für Unternehmen und interessierte Frauen und Männer angeboten. Am 21. Oktober um 10 Uhr veranstalten wir im Rahmen der Frauenwirtschatstage eine weitere Ausgabe der CreativeWEIBS Online. Dabei geht es um das Thema „Mehr Mut zum Gründen!“. Anmelden könnt Ihr Euch mit einer Mail an k3@kultur.karlsruhe.de. Mehr Infos zum CreativeWEIBS Termin findet Ihr hier >> Mehr Infos zu den Frauenwirtschaftstagen findet Ihr hier >>

14.10.2022

Investitionsprogramm ZUKUNFTSSTARK gestartet

Kultur ist Zukunft. In Museen und Kunstvereinen, in Theater- und Festspielhäusern, auf Bühnen und bei Festivals wird Kultur gelebt und in die Zukunft gedacht. Baden-Württemberg hat eine starke, lebendige Kulturszene. In ganz unterschiedlichen Kultureinrichtungen schaffen Künstler*innen Neues, verarbeiten Erlebtes und gestalten Gesellschaft. Um den Kulturbetrieb zu stärken, fördert das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im spartenübergreifenden Investitionsprogramm ZUKUNFTSSTARK vielfältige Projekte von Museen, Theatern und weiteren Kultureinrichtungen. Insgesamt 47 Einrichtungen im ganzen Land werden nun dabei unterstützt, ihre digitale Infrastruktur auszubauen, digitale Arbeitsweisen einzuführen, neue Marketingkonzepte zu entwickeln oder Maßnahmen für mehr Inklusion und kulturelle Teilhabe umzusetzen. In Karlsruhe werden der KOHI Kulturraum e.V., der Kulturverein Tempel e.V., das Kulturzentrum TOLLHAUS und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien gefördert. Ziel des Programmes ist es, ein zeitgemäßes, zukunftsorientiertes Kulturangebot zu ermöglichen. Die MFG Baden-Württemberg begleitet das Programm im Kompetenzfeld Digitale Kultur. Beratung und Workshops mit Expert*innen Um die Förderprojekte nachhaltig auszurichten, bietet die MFG allen Einrichtungen mit Investitionsvorhaben im Bereich digitale Transformation individuelle ZUKUNFTSSTARK-Beratung mit externen Expert*innen an. „Dabei geht es um die strategische Anbindung genauso wie um zeitliche und personelle Ressourcen und die technologische Haltbarkeit“, erläutert Maximilian Westphal, Projektleiter Digitale Kultur, „damit die Projektvorhaben nachhaltig zum zukunftsstarken und digitalen Wandel der Kultureinrichtungen beitragen und die Fördergelder langfristige Wirkung zeigen.“ Kick-off-Treffen für Einrichtungen mit Vorhaben im Bereich digitale Transformation sind für Mitte Oktober geplant. Weiterhin haben alle Geförderten die Möglichkeit, kostenlos an einem ZUKUNFTSSTARK-Workshop zu Themen der Digitalität teilzunehmen. Ganz nach Bedarf bauen die Teilnehmenden ihre digitalen Kompetenzen aus, entwickeln ihre digitalen Strategien weiter, optimieren ihre Website- und Social-Media-Auftritte oder verbessern ihr Know-how zu Storytelling in den digitalen Medien. Geplant sind auch Workshops zu Ideenentwicklung, Barrierefreiheit und Online-Recht. Die konkreten Termine werden hier veröffentlicht.  Alle Weiterbildungs- und Beratungsangebote sind für die geförderten Einrichtungen kostenlos. Karlsruher Institutionen  KOHI Kulturraum e.V., Soziokulturelles Zentrum Modernisierung Licht- und Veranstaltungstechnik Fördersumme: 24.399,00 € Kulturverein Tempel e.V., Soziokulturelles Zentrum Mehr Sicht für Kultur – eine Tribüne für den Tempel Fördersumme: 12.236,40 € Kulturzentrum TOLLHAUS, Soziokulturelles Zentrum Toll Haus Let's Go! Fördersumme: 60.000,00 € ZKM | Zentrum für Kunst und Medien ZKM inklusiv – Barrierefrei denken und handeln Fördersumme: 88.680,00 €

07.10.2022

Bewerbungsphase für Hanna-Nagel-Preis 2023 gestartet

2023 wird der Hanna-Nagel-Preis erneut an eine bildende Künstlerin aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe vergeben werden. Der renommierte Preis – der sich ausschließlich an Künstlerinnen über 40 Jahre richtet erinnert zum einen an das künstlerische Werk Hanna Nagels, einer bedeutenden Vertreterin der „Neuen Sachlichkeit“, zum anderen versteht er sich als Instrument der Künstlerinnenförderung im Regierungsbezirk Karlsruhe. Auslobende sind die Karlsruher Präsidentinnen Margareta Barth, Präsidentin a. D. der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, Eva Bell, von 2017 bis 2022 Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, Monika Berndt-Eberle, Präsidentin der Gemeindeprüfungsanstalt, Caren Denner, Polizeipräsidentin, Sylvia M. Felder, Regierungspräsidentin, Hildegard Gerecke, Polizeipräsidentin a. D., Gerlinde Hämmerle, Regierungspräsidentin a. D., Heike Haseloff-Grupp, Präsidentin des Landessozialgerichts Baden-Württemberg a. D., Andrea Heck, Präsidentin a. D. der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, Nicolette Kressl, Regierungspräsidentin a. D., Bettina Limperg, Präsidentin des Bundesgerichtshofes, Olivia Reissenberger-Safadi, Präsidentin des Sozialgerichts Karlsruhe, Gudrun Schraft-Huber, Präsidentin des Verwaltungsgerichts Karlsruhe sowie die Stadt Karlsruhe und das Regierungspräsidium Karlsruhe. Die Preisträgerin wird von einer Fachjury ermittelt, die Verleihung erfolgt in der Städtischen Galerie Karlsruhe im Herbst 2023. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro, einer Ausstellung in der Städtischen Galerie, einem begleitenden Katalogheft sowie einem Ankauf durch das Regierungspräsidium Karlsruhe.  Ab sofort können sich Künstlerinnen auf den Hanna-Nagel-Preis bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am Freitag, der 13. Januar 2023. Alle Infos findet Ihr hier >>

September

30.09.2022

Kunstcaching – Auf digitaler Suche nach Kulturschätzen

Pantomime Pablo Zibes hat im Lockdown das KunstCaching erfunden. Dabei ist das Ziel trotz Corona mehr über die örtliche Kultur- und Kunstszene zu erfahren. Da die Erfindung bei den Menschen in- und außerhalb der Region mehr als gut ankommt, geht die digitale Schnitzeljagd nach ihrem Start in Stuttgart nun in eine neue Runde in Karlsruhe.  WORUM GEHT ES BEI KunstCaching ? Bei KunstCaching begeben sich die Teilnehmer*innen – ähnlich wie beim Geocaching – auf Basis kleiner Rätsel auf einen Weg durch Karlsruhe, wobei versteckte, digitale Kunstschätze an verschiedenen Stationen darauf warten entdeckt zu werden. Benötigt wird lediglich ein mobiles Endgerät. Hat man einen dieser Codes gefunden, scannt man diesen, und kann daraufhin ein ca. einminütiges Performancevideo unterschiedlichster KünstlerInnen oder Künstlergruppen genießen. Dazu kommen „fun facts“ über die jeweilige Kultureinrichtung „KunstCaching“ zeichnet sich durch seinen digitalen Charakter, einfache Handhabbarkeit und Wartung aus. Das Projekt startet in November in Karlsruhe.  Am 11. Oktober werden im Kulturzentrum Tempel beim "Kunstcaching – Ein Varieté Abend" die Videos der teilnehmenden Künstler*innen aufgenommen und Ihr könnt dabei sein >> Mehr Infos findet Ihr hier >>

29.09.2022

Deutscher Startup Monitor 2022 veröffentlicht

Am 29. September wurde der 10. Deutsche Startup Monitor veröffentlicht. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Turbulenzen hat die Unsicherheit unter Startups deutlich zugenommen. Das Startup-Geschäftsklima kühlt spürbar ab, ist aber im Vergleich zum Corona-Jahr 2020 deutlich positiver und auch mit Blick auf die Gesamtwirtschaft noch wesentlich optimistischer. Mit durchschnittlich 18 Beschäftigten zeigt sich das Startup-Ökosystem insgesamt robust – 9 geplante Neueinstellungen pro Startup machen zudem deutlich, dass junge Unternehmen auch unter den aktuellen Bedingungen wachsen wollen. In diesem Kontext verschärft sich auch unter Startups der Fachkräftemangel das zweite Jahr in Folge enorm und geeignetes Personal zu finden ist für mittlerweile 35 Prozent der Startups eine zentrale Herausforderung. Als Strategie gegen den Fachkräftemangel fordern 92 Prozent der Startups mit mehr als 25 Beschäftigten vom Gesetzgeber attraktivere Regelungen für Mitarbeiterbeteiligungen. Zu diesen Ergebnissen kommt der 10. Deutsche Startup Monitor, den der Startup-Verband und PwC Deutschland in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen erstellen. Knapp 2.000 deutsche Startups haben sich an der Umfrage beteiligt. Startups verbinden Nachhaltigkeit, Innovation und Wachstum Die jüngst gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten führen in der etablierten Wirtschaft zu enormen Herausforderungen – mit der Entwicklung innovativer Technologien sind Startups in diesem Feld essenziell: 46 Prozent wollen einen gezielten Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz leisten und begreifen sich als Teil der Green Economy. Startups verbinden dabei ökologische Nachhaltigkeit und Wachstum: 61 Prozent verfolgen beide Ziele als wichtigen Teil ihrer Unternehmensstrategie und bringen so die ökologische Transformation in die Breite der Wirtschaft. Auch beim Einsatz digitaler Technologien haben Startups eine Vorreiterrolle: Für 45 Prozent spielt der Einsatz Künstlicher Intelligenz eine wichtige Rolle – womit diese weiter an Bedeutung gewinnt. Relevant sind zudem die Themen Industrie 4.0 (33 Prozent) und Internet of Things (31 Prozent).  Diversität ist Wachstumsfaktor Auch in diesem Jahr steigt der Anteil der Gründerinnen weiter und liegt nun bei 20 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung ist der Wert nach wie vor gering. Dabei wird unter anderem das Thema Vereinbarkeit als Herausforderung sichtbar: Während unter Gründern nur 61 Prozent angeben, mit der Vereinbarkeit von Gründung und Familie zufrieden zu sein, sind es unter Gründerinnen sogar nur 51 Prozent. Auf Ebene der Beschäftigten zeigt sich eine ähnliche Lage: Hier liegt der Frauenanteil mit 37 Prozent zwar deutlich höher, aber ebenfalls noch unter dem Wert in der Erwerbsbevölkerung. Mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel werden für Startups zudem internationale Arbeitsmärkte wichtiger: Aktuell stammen 28 Prozent der Beschäftigten in deutschen Startups aus dem Ausland.  Kapitalbedarf weiter hoch – staatliche Fördermittel in Frühphase wichtig Gute Finanzierungsbedingungen sind für das Startup-Wachstum entscheidend: 68 Prozent der Befragten haben in den kommenden zwölf Monaten externen Kapitalbedarf – im Schnitt liegt dieser bei 3,1 Millionen Euro. Nach staatlichen Fördermitteln, die vor allem in der Frühphase relevant sind, bevorzugen die Gründer*innen dabei eine Finanzierung durch Business Angels (46 Prozent), Venture Capital (44 Prozent) und Strategische Investoren (43 Prozent) – noch besteht aber gerade bei Venture Capital eine deutliche Lücke zu den realisierten Investitionen (19 Prozent). Investor*innen liefern auch über das Kapital hinaus Mehrwerte: Ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Venture Capital-Investor*innen (77 Prozent) und Business Angel (82 Prozent) bewertet die große Mehrheit der Gründer*innen positiv. Gerade in Startup-Hotspots nehmen gründungserfahrene Business Angel eine wichtige Rolle ein: Schon heute sind 14 Prozent der befragten Gründer*innen selbst als Business Angel aktiv – Seriengründer*innen sogar noch häufiger.  Zusammenarbeit mit der etablierten Wirtschaft im Fokus Seit dem Corona-Jahr 2020 ist der Anteil der Startups in Kooperationsprojekten mit der etablierten Wirtschaft um knapp neun Prozentpunkte gesunken. Da diese Zusammenarbeit große Synergien schafft, etwa bei der Digitalisierung der Industrie, sollte der Negativtrend Anstoß für neue Initiativen zur Stärkung von Kooperationen sein. Dass es sich lohnt, verdeutlichen die Studienergebnisse: 75 Prozent bewerten die Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen positiv. Auch Investitionen von etablierten Unternehmen in Startups spielen eine wichtige Rolle – bisher haben 30 Prozent der VC-finanzierten Startups von Corporate Venture Capital (CVC) profitiert. Knapp die Hälfte der Startups mit VC-Präferenz äußert den Wunsch nach CVC, was zeigt, dass an der Schnittstelle zwischen Startups und etablierter Wirtschaft noch enorme Potenziale zu heben sind.  Klarer Handlungsbedarf seitens der Politik Den wichtigsten Hebel zur Stärkung des Gründungsstandortes Deutschland sehen 90 Prozent in der Beschleunigung und Vereinfachung von Verwaltungsprozessen – gerade im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Deutschland aufholen muss. Potenzial sehen die Startups auch beim Thema öffentliche Vergabe: Während erst 15 Prozent staatliche Aufträge für sich gewinnen konnten, fordern 76 Prozent, die Vergabe für Startups zugänglicher zu machen. Für größere und wachstumsstärkere Startups mit mehr als 25 Mitarbeitenden rückt das Thema Mitarbeiterbeteiligung in der Prioritätenliste auf Platz eins: 92 Prozent fordern bessere Rahmenbedingungen, um Mitarbeiter*innen am finanziellen Erfolg des Unternehmens teilhaben zu lassen.  Weitere spannende Fakten aus dem Deutschen Startup Monitor 2022 Gründer*innen arbeiten durchschnittlich 55 Stunden in der Woche, davon 48 Stunden unter der Woche und 7 Stunden am Wochenende. Auch unter Gründer*innen ist das Homeoffice beliebt: 43 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen sie zu Hause, das Büro liegt mit 45 Prozent nur knapp vorne. In 63 Prozent der Gründer*innen-Teams kommen wirtschaftliche und technische Expertise zusammen – so profitieren sie von Beginn an vom breiteren Know-how. Die RWTH Aachen, TU München und die WHU in Vallendar führen das Ranking der Top-Gründungshochschulen im Deutschen Startup Monitor an. Hochschulen sind zentraler Pfeiler des Startup-Ökosystems: 74 Prozent bewerten die Nähe zu Universitäten an ihrem Standort positiv. 80 Prozent ihrer Umsätze machen die Startups in Deutschland, Europa ist mit 12 Prozent wichtigster Auslandsmarkt, vor Nordamerika mit 5 Prozent. Den Deutschen Startup Monitor 2022 findet Ihr unter www.pwc.de/dsm und https://deutscherstartupmonitor.de/ Über PwC: PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen. Mehr als 250.000 Mitarbeiter in 158 Ländern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Unternehmensberatung bei. Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstständigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details hier.  Über den Startup-Verband: Der Startup-Verband hat knapp 1.200 Mitglieder und wurde im September 2012 in Berlin gegründet. Der Verein ist der Repräsentant und die Stimme der Startups in Deutschland. Er vertritt die Interessen, Standpunkte und Belange von Startup-Unternehmen gegenüber Gesetzgebung, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er wirbt für innovatives Unternehmertum und trägt die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Der Verein versteht sich als Netzwerk der Startups in Deutschland.

27.09.2022

Start-up BW Summit 2022

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg lädt am 30. September 2022 zum Start-up BW Summit 2022 auf die Landesmesse nach Stuttgart ein. Dort soll die gesamte Vielfalt der baden-württembergischen Gründungslandschaft gezeigt werden. Der Start-up BW Summit ist das Highlight Event für Start-ups und Gründungen in Baden-Württemberg, organisiert durch die Landeskampagne Start-up BW. Auf dem Start-up BW Summit treffen sich Start-ups, Acceleratoren und Ökosysteme, Corporates und KMUs, VCs und Business Angels aus Baden-Württemberg, Deutschland, Europa und der Welt zum Pitchen, Netzwerken, Ideen Austauschen und voneinander Lernen. Der diesjährige Start-up BW Summit mit dem thematischen Schwerpunkt Künstliche Intelligenz wird in Kooperation mit dem Tübingen AI Center, einem der sechs nationalen KI-Kompetenzzentren Deutschlands, organisiert. Neben Ausstellungsbereichen für Start-ups, Start-up-Ökosystemen, KI-Initiativen und Unternehmen bietet der Start-up BW Summit eine VC Lounge für Investorengespräche sowie einen Pitch-Wettbewerb und ein abwechslungsreiches Konferenzprogramm unter Beteiligung der Spitzenpolitik. Beim letzten Start-up BW Summit trafen sich 2019 über 5.000 Teilnehmer, darunter mehr als 400 Start-ups aus Baden-Württemberg und internationalen Partnerregionen, 200 Netzwerkpartner aus Beratung, Förderung und Technologietransfer sowie 400 B2B-Partner aus Großunternehmen und Mittelstand. Zur Anmeldung >>