• KreativStart 2024, Bild: Ingrid Kappenberger, i.maginephoto
    15. Mai 2024

    KreativStart 2024 - Videos online

    Wer nicht beim KreativStart 2024 vor Ort im Tollhaus dabei sein konnte, kann sich jetzt auf YouTube die Videos der Speaker*innen anschauen. Michael Otto (Super Storytelling) - Fame auf LinkedIn: Posen, posten, punkten? >> Jonas Menesklou (CEO & Founder askui GmbH) - Eine Zukunft ohne Arbeit? >> Tim Ra (Lovelab Berlin) - AI Art Empowerment Muriel Böttger (Share & Grow) - Stay in Balance Anastasia Barner (Founder FeMentor | Autorin) - Start-up Szene uncovered      
  • 12.07.2024

    Preisträger des Media Arts Film Scholarship 2024 steht fest

    Das Filmboard Karlsruhe freut sich, den österreichischen Filmemacher Dejan Markovic als Preisträger des renommierten Media Arts Film Scholarship 2024 bekannt zu geben. Sein beeindruckendes Projekt "Long, Longing, Belonging" hat die Jury durch seine tiefgründige und berührende Thematik überzeugt. Diese hatte die schwierige Aufgabe, aus insgesamt 66 Einreichungen aus der ganzen Welt ihren Favoriten auszuwählen. "Long, Longing, Belonging" ist eine Fortsetzung der erfolgreichen Videoserie "Places we love". In dieser neuen Arbeit bleibt Markovic seiner Methode treu: Die gefilmten Personen haben völlige Freiheit bei der Wahl ihres Aufnahmeortes und der dargestellten Aktivitäten. Der Film wird in schwarz-weiß gedreht und alle Geschichten werden in der Muttersprache der Protagonisten erzählt, die dann mit englischen Untertiteln versehen werden. Neu an diesem Projekt ist der Fokus auf die Geschichten von queeren Migranten und Geflüchteten. Markovic erklärt: "Wir leben in einer Zeit, in der sich selbst Menschen, die nie von ihrem Zuhause weggezogen sind, entwurzelt fühlen. Die Frage der Zugehörigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Existenz und in diesem Fall noch schwieriger. Ich bin vor Kurzem nach Wien gezogen, um mein Masterstudium zu beginnen, und erlebe dies selbst. Daher sehe ich es als meine künstlerische Verantwortung an, einen sicheren Raum und eine Plattform für verschiedene Menschen aus meiner Gemeinschaft zu schaffen, um ihre Geschichten von der Suche nach Heimat und Zugehörigkeit in einem neuen Ort zu teilen." Der Kurzfilm wird seine Premiere bei den INDEPENDENT DAYS|Internationale Filmfestspiele Karlsruhe feiern Dr. Oliver Langewitz, Geschäftsführender Vorstand des Filmboard Karlsruhe, betont die Bedeutung dieses Stipendiums: "Das Media Arts Film Scholarship bietet aufstrebenden Filmemachern die Möglichkeit, ihre künstlerischen Visionen zu verwirklichen und wichtige gesellschaftliche Themen zu adressieren. Wir sind stolz darauf, Dejan Markovic in diesem Jahr als bereits vierten Stipendiaten unterstützen zu dürfen und freuen uns auf die Premiere seines Films." Das Media Arts Film Scholarship wird jährlich vergeben und unterstützt innovative Projekte im Bereich Film und Medienkunst. Es bietet den Gewinnern finanzielle Unterstützung sowie Zugang zu professionellen Netzwerken und Ressourcen. Gefördert wird das Projekt von der Stadt Karlsruhe im Rahmen von Karlsruhe – UNESCO City of Media Arts. Die Premiere von "Long, Longing, Belonging" wird im Rahmen der INDEPENDENT DAYS|24. Internationale Filmfestspiele Karlsruhe (9.-13. April 2025) in der Schauburg stattfinden.
    Media Arts Film Scholarship
  • 10.07.2024

    5 vor 7 Tech-Talk: Alles Purpose, oder was?

    Let’s talk tech.
    Willkommen in Karlifornien. Mit der Bay Area können wir uns zwar (noch) nicht messen, aber unser badisches Silicon Valley wächst Tag für Tag. Zeit, unsere eigenen TED-Talks auf die Beine zu stellen. Hier sind sie: 5 vor 7.

    Alles Purpose, oder was?
    Social and Green IT. Das ist das Business-Motto von Kai Keune und der AfB Group. Okay, als Business Development Manager bei einem der nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands hat Kai auch gut reden. Aber kann jede Digital-Company auf der Purpose-Welle surfen? Müssen wir das überhaupt? Und welche anderen Ansätze können wir verfolgen, um ein sinnstiftender Arbeitgeber zu sein? Darüber spricht Kai mit Enomic Geschäftsführer und IT-Veteran Dominik May – in der zweiten Ausgabe von 5 vor 7.

    Bock, dabei zu sein?
    Dann warte nicht, bis es 5 vor 12 ist! Sicher dir jetzt einen der begrenzten Plätze in unserem Oberstübchen im Alten Schlachthof 57.
    Tech-Talk
  • 08.07.2024

    Zukunft gestalten! Was wünscht ihr euch von eurer Stadtbibliothek?

    Was wünschet ihr euch von eurer Stadtbibliothek? Teilt eure Wünsche und Ideen für die städtischen Bibliotheken mit. Nehmt an der Umfrage teil und gestaltet die Stadtbibliothek Karlsruhe von morgen mit. Die Umfrage findet von Juni bis Ende Oktober statt.

    Weitere Infos findet ihr hier >>
    Umfrage Stadtbibliothek; Bild: Constanze Kowarsch
  • 05.07.2024

    Öffentliche Konsultation zum Creative Europe Programm bis 6.9.

    Film- und Kulturschaffende und insbesondere geförderte Firmen und Personen sind aufgerufen Feedback bei der “Open Public Consultation” zu Creative Europe zu geben. Das Feedback wird in die Überlegungen über die Zukunft des Programms einfließen. Die Konsultation läuft bis zum 6. September 2024.   Die Europäische Kommission lädt alle, die eine Förderung bekommen haben oder sonst in irgendeiner Form daran partiziperten, zu einer Befragung  über das Creative Europe Programm. Die Auswertung der Konsultation wird in einen Bericht der Europäischen Kommission einfließen, der dem Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union vorgelegt wird und soll in die Überlegungen über die Zukunft des Programms einfließen. Die Konsultation läuft bis zum 6. September.  Hier geht es zur Konsultation: https://culture.ec.europa.eu/news/have-your-say-on-creative-europe  
    Symbolbild Umfrage, Bild: Canva
  • 24.06.2024

    Förderprogramme für Lastenräder im Wirtschaftsverkehr

    Auch im Jahr 2024 bietet die Stadt Karlsruhe ein Förderprogramm für E-Lastenräder im Wirtschaftsverkehr an. Es werden 25 Prozent des Neupreises eines E-Lastenrades oder E-Lastenanhängers bis zu einer Höhe von 2.500 Euro gefördert. Die Bewerbungsfrist läuft vom 7. Juni um 12 Uhr bis zum 31. Oktober 2024. Eine Bewerbung ist über einen Online-Förderantrag möglich.
    Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und beschieden. Auch gemeinnützige Organisationen sind antragsberechtigt. Online-Förderantrag Einfach den Online-Förderantrag ausfüllen, die Anlagen – bevorzugt als PDF – hochladen und an uns senden. Sie erhalten umgehend eine automatische Einreichungsbestätigung zum Download.
    (Der Antrag muss nicht unterschrieben werden und wird nur digital eingereicht.) Link zum Online-Förderantrag
    (c) flottes Gewerbe
  • 19.06.2024

    Lametta Kunst- und Designmarkt: Jetzt bewerben!

    Die Lametta ist der Weihnachtsmarkt in Karlsruhe. Als lässige Alternative zum Einerlei der herkömmlichen Weihnachtsmärkte mit ihrem Immergleichen ins Leben gerufen, hat sich die Lametta in den letzten zwölf Jahren in der Region und darüber hinaus etabliert. Neugier, Offenheit und Überraschung. Immer wieder Neues, Platz für das Außergewöhnliche und Extravagante, mit Herzblut hergestellt und präsentiert von den Produzenten selbst. Umrahmt von engagierten DJs und den Catering-Teams. Kunst und Kultur, ein immer weitere Kreise ziehendes Netz von Kreativen, Künstlern und Freunden. Und nicht zuletzt Tausende Besucher, die alljährlich auf das Schlachthofareal im Karlsruher Osten kommen, die Möglichkeit nutzend, einzukaufen, sich zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und eine gute Zeit zu haben. Ihr stellt selbst unverwechselbare und spannende Dinge her? Ihr wollt Sie einem tollen, offenen, neugierigen und auch zahlreichen Publikum präsentieren? Ihr möchtet Teil der Lametta sein? Die Bewerbungsfrist für einen regulären Stand hat begonnen und dauert noch bis zum 20. Juli 2024. Ihr könnt euch hier das Bewerbungsformular herunterladen, es ausfüllen und zusammen mit aussagekräftigem Bildmaterial per Post an uns schicken. Ihr erhaltet per eMail eine Bestätigung eurer Bewerbung und bis spätestens Ende August eine Zu- oder Absage.

    Wer die Bewerbungsbilder zurück haben möchte, legt seiner Bewerbung bitte einen frankierten Rückumschlag bei.

    Und noch ein paar Eckpunkte der Lametta 2024: Voraussichtliche Öffnungszeiten sind Freitag, 6. Dezember von 15 bis 22 Uhr und Samstag, 7. Dezember von 12 bis 20 Uhr. Das Tollhaus Karlsruhe befindet sich auf dem (Kultur-)Gelände des Alten Schlachthofs im Karlsruher Osten. Noch weitere Fragen? Gerne per eMail an info@lametta-ka.de.

    Auch in diesem Jahr wird es auf der großen Bühne unseren Paletti-Markt geben. Hier wird an ca. 25 festen Kleinständen (einer Palette) für jeweils einen Tag verkauft. Die Bewerbung dafür wird Mitte August starten.
    Lametta Karlsruhe, Michael Hartmeier
  • 19.06.2024

    Land schreibt Innovationsfonds Kunst 2024 aus

    Um die Umsetzung kreativer Kulturprojekte zu fördern, schreibt das Land den Innovationsfonds Kunst 2024 aus. Mit dem Fonds wurden bereits über 600 Projekte unterstützt. Kultureinrichtungen können sich bis zum 7. August 2024 bewerben.  Kreative Ideen für die Kultur: Das Land schreibt erneut den Innovationsfonds Kunst aus. Mit dessen Hilfe konnten bereits über 600 Kulturprojekte unterstützt werden. Die Förderung pro Projekt beträgt bis zu 40.000 Euro. Bewerbungen sind bis einschließlich 7. August 2024 möglich. Kunststaatssekretär Arne Braun sagte: „Der Fonds soll Kulturinstitutionen stärken, damit sie innovativer werden können. Gefördert werden sollen neue Ideen und Projekte, die langfristig die Kulturlandschaft verändern. Um auf komplexe gesellschaftliche Herausforderungen und Krisen reagieren zu können, müssen sich Kulturinstitutionen weiterentwickeln – und stabiler werden.“ Mit Hilfe des Innovationsfonds Kunst konnten bereits über 600 Kulturprojekte im ganzen Land mit mehr als 17 Millionen Euro unterstützt werden. Bis einschließlich 7. August 2024 können sich Kultureinrichtungen im Land mit Projekten bewerben, die beispielsweise zur Organisationsentwicklung beitragen, die Selbstwirksamkeit des Teams stärken oder die Betriebsstrukturen nachhaltiger gestalten. Keinen inhaltlichen Schwerpunkt Einen inhaltlichen Schwerpunkt wird es hierbei nicht geben, wie Staatssekretär Arne Braun betont: „Die vergangenen Jahre und auch die gegenwärtige Situation sind weiterhin geprägt von Einschränkungen. Innovation braucht Freiräume, um sich entfalten zu können – und die Kunst ohnehin. Deshalb wollen wir mit der Neuausrichtung des Innovationsfonds Kunst dabei helfen, die Rahmenbedingungen für eine freie und kreative Kulturszene zu verbessern.“ Die Förderhöchstsumme pro Projekt beträgt 40.000 Euro. Die Mindestfördersumme umfasst 10.000 Euro. Anträge können von Kultureinrichtungen aller Sparten gestellt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass sie regelmäßig auch von ihrer Stadt oder Gemeinde gefördert werden. Die Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury begutachtet. Innovationsfonds Kunst Der Innovationsfonds Kunst hat sich als wichtiges Förderinstrument der Landesregierung in der Kunst- und Kulturlandschaft Baden-Württembergs fest etabliert. Er schafft kreative Spielräume für alle Sparten des Kulturbereichs. Seine Stärke liegt darin, Projekte und Aktivitäten zu ermöglichen, die unabhängig vom Alltag Raum für neue Entwicklungen geben. 
    Symbolbild Kunst, Pinsel, Bild: Canva
  • 14.06.2024

    Themendossier: Künstliche Intelligenz in der Kultur- und Kreativwirtschaft

    Künstliche Intelligenz (KI) ist ein allgegenwärtiges Thema – auch in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Dieses Dossier versteht sich als Beitrag zur Diskussion rund um die Anwendungen, Chancen und Herausforderungen von KI in der Branche. Es geht dabei auf die Möglichkeiten ein, die das Zusammenwirken von KI und Kreativwirtschaft bietet und adressiert gleichzeitig Ängste und Kritik, die in diesem Kontext präsent sind. Zum Themendossier
    Symbolbild KI; Bild: Canva
  • 04.06.2024

    Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen

    Baden-Württemberg ist bundesweit führend bei Unternehmensbeteiligungsgesellschaften zur Stärkung des Eigenkapitals von kleinen und mittleren Unternehmen. Sie tragen zum Erhalt und zur Leistungsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft bei. Die Zahl der Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBG) in Baden-Württemberg ist seit 2020 von elf UBG auf derzeit 17 UBG dynamisch gewachsen. Die saldierte Bilanzsumme aller UBG im Land betrug im Jahr 2022 812 Millionen Euro gegenüber 721 Millionen Euro im Jahr 2020. Damit verfügt Baden-Württemberg über die im Vergleich der Bundesländer höchste Anzahl an UBG mit dem in Summe größten Investitionskapital. Der ganz überwiegende Teil der UBG ist dabei als regionale Beteiligungsgesellschaft einer Sparkasse konzipiert. Diese stellen auf diesem Weg den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in ihrem Geschäftsgebiet Eigenkapital in Form von Minderheitsbeteiligungen zur Verfügung und tragen somit zum Erhalt und zur Leistungsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft in ihrer Region bei. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betonte: „Die hohe Anzahl und die große Finanzkraft der UBG in Baden-Württemberg zeigt, wie leistungsfähig und innovativ die mittelständischen Unternehmen im Land sind, die in besonderem Maße vom Beteiligungskapital von Unternehmensbeteiligungsgesellschaften profitieren können. Es freut mich, dass sich insbesondere das Modell regionaler Unternehmensbeteiligungsgesellschaften in den letzten Jahren als baden-württembergisches Erfolgsmodell erwiesen hat.“ Wachstum und Innovationen finanzieren Wie alle Unternehmen benötigen KMU ausreichend Eigenkapital, um Wachstum und Innovation finanzieren zu können und Zugang zu Fremdfinanzierung zu angemessenen Konditionen zu erlagen. Zugleich steht ihnen aufgrund ihrer geringen Größe die Möglichkeit einer Eigenkapitalbeschaffung über die Börse in der Regel nicht zur Verfügung. Die Inhaber von KMU wollen zudem in der Regel die Kontrolle über das Unternehmen nicht abgeben und suchen daher vorrangig Minderheitsgesellschafter als Investoren. Renditeorientierte Beteiligungsgesellschaften wollen wiederum häufig auch die Kontrolle über das Unternehmen ausüben. Mit der besonderen Gesellschaftsform der UBG wird daher die Bereitstellung von Eigenkapital als Minderheitsbeteiligung an KMU gefördert. Beteiligungsgesellschaften können sich zu diesem Zweck in Baden-Württemberg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gemäß Unternehmensbeteiligungsgesellschaftsgesetz (UBGG) als UBG anerkennen lassen. Hierfür müssen sie bestimmte formale Anforderungen an Satzung, Rechtsform und Mindestkapital erfüllen und während der Dauer der Anerkennung eine Reihe von Vorgaben bezüglich Anlagegrenzen und Haltedauer der Beteiligungen einhalten, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus als zuständige Aufsichtsbehörde überwacht werden. Insbesondere dürfen sie grundsätzlich ausschließlich Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen eingehen. Im Gegenzug genießen sie als UBG bestimmte Privilegien wie beispielsweise eine Befreiung von der Gewerbesteuer und eine Besserstellung von Kreditgewährungen im Fall der Insolvenz der Beteiligung. Aufgrund der mit der Gesellschaftsform verbundenen Einschränkungen und Auflagen ist diese Gesellschaftsform insbesondere für Beteiligungsgesellschaften von Instituten mit öffentlichem Förderauftrag wie etwa Sparkassen attraktiv. Die Pressemeldung des Landes findet ihr hier >>
    Symbolbild Geld, Bild: Canva
  • 24.05.2024

    Sechs weitere Finanzierungszusagen für junge Unternehmen

    Im Rahmen des Existenzgründungsprogramms Start-up BW Pre-Seed haben sechs weitere Unternehmen eine Förderzusage von jeweils bis zu 200.000 Euro erhalten. Unter ihnen MonKI Solutions eine Karlsruher Firma für Entwicklung, Betrieb und Support Künstliche Intelligenz(KI)-gestützter Individual-Software für die Immobiliensuche und –finanzierung .Mit dem Programm unterstützt das Land junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase ihrer Existenz und fördert damit neue innovative Ideen. Auch in der zweiten Auswahlrunde dieses Jahres haben Start-ups mit ihren Geschäftsideen und Entwicklungen das Entscheidungsgremium überzeugen können. Sechs Unternehmen haben eine Förderzusage für das Programm Start-up BW Pre-Seed erhalten und können jetzt formal eine Unterstützung von bis zu 200.000 Euro beantragen: CU Mehrweg GbR, Mannheim – Etablierung eines Mehrwegsystems für Lebensmittelverpackungen mit Rückgabe- und Reinigungsinfrastruktur (wie bei Mehrwegflaschen) diveo GmbH, Freiburg – Planung, Umsetzung und Management auf spezifische landwirtschaftliche Bedingungen abgestimmter Agrar-Photovoltaik-Anlagen (Agri-PV-Anlagen) goodBot UG, Freiburg – Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Automatisierungslösungen für Labore wie beispielsweise Pipettierroboter MonKI Solutions GmbH, Karlsruhe – Entwicklung, Betrieb und Support Künstliche Intelligenz(KI)-gestützter Individual-Software für die Immobiliensuche und –finanzierung  Preflet GmbH, Reutlingen – Plattform für energetisches Gebäudemanagement auf Basis von KI und Beratung zur Reduzierung von Energiekosten und Kohlenstoffdioxid(CO₂)-Emissionen in großen Gebäuden  SustainaBees GmbH & Co KG i.G., Ludwigsburg – globale Plattform für einkaufende Unternehmen und nachhaltige Lieferanten Junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase fördern „Start-up BW Pre-Seed ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und der L-Bank, mit dem junge Unternehmen in einer sehr frühen Phase ihrer Existenz unterstützt werden“, erläuterte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Mit bislang 250 geförderten Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen gehört es zu den etablierten und erfolgreichsten Existenzgründungsprogrammen des Landes.“

    Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt maximal 200.000 Euro, wovon das Land 80 Prozent übernimmt, ein Co-Investor trägt die restlichen 20 Prozent der Summe. „Dieser Investor bringt zusätzliches Know-How und Kontakte für die Suche nach weiteren Investorinnen und Investoren ein“, sagte Edith Weymayr, Vorsitzende des Vorstands der L-Bank. „Damit schaffen wir eine breitere Basis für die erfolgreiche Zukunft des neuen Unternehmens.“ Gremium entscheidet über die Förderfähigkeit der Start-ups Über die Förderfähigkeit eines Start-ups entscheidet ein zentrales Entscheidungsgremium bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der L-Bank, des Betreuungspartners und der Landesgesellschaften beziehungsweise landesnahen Beteiligungen. Grundvoraussetzung für eine Förderung ist der Baden-Württemberg-Bezug für den gesamten Förderzeitraum und die Betreuung durch einen Betreuungspartner. Rund sieben Millionen Euro stehen in diesem Jahr für Start-up BW Pre-Seed zur Verfügung.
    Start-up BW Pre-Seed, Bild: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau
  • 23.05.2024

    Ausbau der Rechenkapazität in der KI-Forschung

    Um die Forschung an Künstlicher Intelligenz in Baden-Württemberg weiter zu stärken, fördert das Land den Ausbau der Rechenkapazität an Hochschulen mit zusätzlich 3,25 Millionen Euro. Um die Forschung an Künstlicher Intelligenz (KI) in Baden-Württemberg weiter zu stärken, fördert das Land den Ausbau der Rechenkapazität an Hochschulen mit zusätzlich 3,25 Millionen Euro. Diese Stärkung der hochschulweiten Kompetenzstruktur bwHPC wird insbesondere Nachwuchsforschenden zugutekommen, wie Wissenschaftsministerin Petra Olschowski am Dienstag, 14. Mai 2024, in Stuttgart mitteilte. „Ob in der Medizin, in der Quantentechnologie oder an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und Informatik: KI-Anwendungen sind aus der Forschung und Lehre unserer Landeshochschulen nicht mehr wegzudenken. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, bauen wir die Rechenkapazität für die KI-Forschung aus. Dadurch investieren wir nicht nur in die KI der Zukunft, sondern auch in die Nachwuchsförderung und letztlich den Wohlstand im Land“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Forschung an der Künstlichen Intelligenz der Zukunft An den baden-württembergischen Hochschulen entsteht die Künstliche Intelligenz der Zukunft – von KI-Anwendungen im Operationssaal über Roboter für die ökologische Landwirtschaft bis zur KI-gestützten Batterieforschung. Die Weiterentwicklung und intensive Nutzung von Künstlicher Intelligenz erfordert jedoch eine steigende Rechenkapazität. „In dem Verfahren haben Wissenschaftsministerium und Universitäten im Dialog mit den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern festgestellt, wo ihre größten Bedarfe liegen. Die einhellige Antwort war: ,mehr Rechenleistung.‘ Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Rechenzentren haben wir in kürzester Zeit Wege gefunden, wie die benötigte Rechenleistung schnell beschafft werden kann“, sagte Prof. Dr-Ing. Michael Weber, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz und Präsident der Universität Ulm. „Mit dem Ausbau der KI-Infrastruktur kann der wissenschaftliche Nachwuchs seine Forschungsprojekte schneller und besser durchführen, was auch den Technologietransfer in die Wirtschaft beschleunigen wird – das neue Programm ist ein Gewinn für das ganze Land.“ Über die Kompetenzstruktur bwHPC (High Performance Computing) sind die Rechenzentren der baden-württembergischen Hochschulen bereits vernetzt. Forschende im ganzen Land können so auf Kapazitäten für das Hochleistungs- und datenintensive Rechnen zugreifen. Dank der Landesförderung wird nun zusätzliche Rechenleistung bereitgestellt – ausgerichtet auf die Ansprüche der anwendungsnahen KI-Forschung. Konkret sind Erweiterungen an den Clustern der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen, Ulm und am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vorgesehen. Bevorzugter Zugriff für Nachwuchsforschende Nachwuchsforschende im Bereich Künstliche Intelligenz werden bevorzugt Zugriff auf die neu geschaffene Rechenkapazität erhalten. Im engen Austausch mit den Rechenzentren wird das bwHPC-Betriebskonzept an die Forschungsanforderungen der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angepasst. Weiterhin macht die zusätzliche Rechenleistung die interaktive Nutzung der neuen KI-Knoten möglich. Dadurch wird auch der Transfer von der KI-Forschung in die Praxis gestärkt und beschleunigt. Anwendungsgebiete reichen von der Medizininformatik bis zur Luft- und Raumfahrttechnik. Kompetenzstruktur bwHPC Hochleistungsrechnen, auch Supercomputing genannt, ist die Grundlage der wachsenden Forschungs- und Anwendungsbereiche Datenanalyse und KI. Seit 2013 haben die baden-württembergischen Universitäten mit bwHPC eine landesweite Kompetenzstruktur für das Hochleistungsrechnen und das datenintensive Rechnen aufgebaut. Alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende aus Baden-Württemberg können auf diese Rechenkapazität zugreifen. Einige Cluster beinhalten bereits Hardware-Komponenten (hauptsächlich Graphics Processing Units, GPUs) für die KI-Forschung. Die entsprechenden Rahmenkonzepte sind mehrfach positiv von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) begutachtet worden. Kernbestandteil des bwHPC-Konzepts ist die Grundversorgung am bwUniCluster des Karlsruher Instituts für Technologie sowie die Versorgung spezieller Fachdisziplinen. Hierfür stehen den Landeshochschulen vier bwForCluster an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm zur Verfügung. Vier bwForCluster Die vier bwForCluster sind folgendermaßen spezialisiert: Universität Freiburg – bwForCluster NEMO: Neurowissenschaften, Elementarteilchenphysik, Mikrosystemtechnik, Materialwissenschaften Universität Heidelberg – bwForCluster Helix: Strukturelle Biologie und Systembiologie, Medizinwissenschaft, Weiche Materie und Computational Humanities Universität Tübingen – bwForCluster BinAC: Bio- und Medizininformatik, Pharmazie, Astrophysik und Geowissenschaften Universität Ulm – bwForCluster JUSTUS: Theoretische Chemie, Quanten- und Festkörperphysik Hier geht es zur Pressemeldung des Landes >>
    Kategorie Symbolbild dpa Bilder des Jahres 2021, Bild: Uli Deck, dpa
  • 15.05.2024

    KreativStart 2024 - Videos online

    Wer nicht beim KreativStart 2024 vor Ort im Tollhaus dabei sein konnte, kann sich jetzt auf YouTube die Videos der Speaker*innen anschauen. Michael Otto (Super Storytelling) - Fame auf LinkedIn: Posen, posten, punkten? >> Jonas Menesklou (CEO & Founder askui GmbH) - Eine Zukunft ohne Arbeit? >> Tim Ra (Lovelab Berlin) - AI Art Empowerment Muriel Böttger (Share & Grow) - Stay in Balance Anastasia Barner (Founder FeMentor | Autorin) - Start-up Szene uncovered      
    KreativStart 2024, Bild: Ingrid Kappenberger, i.maginephoto
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