• Global Game Jam 2024; Bild: MFG Baden-Württemberg
    5. Februar 2024

    THE LÄND Global Game Jam 2024 - Rückblick

    Es ist 12 Uhr am Samstagmittag im Lichthof der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. In der Ecke stehen 50 große Pizzakartons, die Kaffeemaschine läuft heiß. An 37 Tischen sitzen knapp 200 Entwickler*innen hoch konzentriert vor ihren Computern. Außer Tastaturanschlägen und dem gelegentlichen Rascheln einer Snacktüte ist es still im Saal. Hier und da haben es sich Leute mit Kissen und Decken auf den Sofas bequem gemacht. Auch falls die Kreativität mal ins Stocken gerät, ist für Abhilfe gesorgt. Ein großer Tisch voller Lego, Knete, Bällen und anderen Kreativgegenstände ist für alle zugänglich. Diese besondere Atmosphäre herrschte beim THE LÄND Global Games Jam Baden-Württemberg. Ein Programmierevent, bei dem die Teilnehmer*innen in 48 Stunden Spiele entwickelten. Die Veranstaltung in Karlsruhe war Teil eines weltweiten Events. Von den knapp 800 Sites gehörte die THE LÄND GGGJ BW zu den 20 größten weltweit. Überall auf der Welt programmierten zeitgleich Spiele-Interessierte Games zum vorgegebenen Thema – dieses Jahr "Make me laugh".  Veranstaltet wurde der THE LÄND Global Game Jam von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg im Rahmen von HOLA – dem hochschulübergreifenden Labor für kooperatives Arbeiten, gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. "Der Anspruch war es, verschiedene Gruppen von Games Akteuren aus ganz Baden-Württemberg zusammenzubringen – das ganze Ökosystem", erklärte Dr. Andrea Buchholz, Projektteamleiterin bei der MFG Baden-Württemberg. Angefangen bei Games Studierenden im 1. Semester, die noch nie bei einem Game Jam mitgemacht haben, über Absolvent*innen mit viel Know-how bei der Erstellung von Games bis hin zu etablierten Game Studios. Sie nutzten das Event, um aktuelle Trends an den Hochschulen zu identifizieren und um potenzielle Mitarbeiter*innen zu akquirieren. Der große Mehrwert der Veranstaltung war neben der Vernetzung von Personen mit verschiedenen Levels an Know-How die Begegnung zwischen verschiedenen Disziplinen und Hochschulen. Vor Ort waren auch Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe und Germanistik-Studierende der Universität Tübingen. Sie brachten wertvolles Know-how mit in die Teams, "denn sowohl Sound als auch Storytelling sind wichtige Bestandteile von Games, werden aber in Gaming-Studiengängen weniger stark beleuchtet", erklärte Andrea Buchholz. Ein gutes Beispiel für hochschulübergreifende Zusammenarbeit war das Team von Patricia. Sie hat drei ihrer Teamkolleg*innen bei HOLA Serious Games 2022 kennengelernt. Sie selbst studiert Informatik in Stuttgart, ihre Teamkolleg*innen Digital Humanities in Tübingen. Sie nutzten den Global Game Jam, um erneut gemeinsam zu arbeiten und sich noch besser kennenzulernen. Nicht nur Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen sind nach Karlsruhe gereist. Auch Initiativen, die sich in Baden-Württemberg gegründet haben, nahmen am Game Jam teil. Darunter der Godot Stammtisch aus Karlsruhe und die Spieleentwicklung Bodensee. Deren Mitglieder sind nach Karlsruhe gekommen, um sich zu vernetzen und um auf sich aufmerksam zu machen. Vernetzung ohne Chaos – das war die größte Herausforderung des Game Jams. Wie bilden sich Teams aus knapp 200 Personen? Das Vorgehen ähnelte einem Aufruf in der Zeitung: „Entwicklerteam aus vier Personen mit den Expertisen Sound, Programmierung und Level Design sucht Artist“. Diese Aufrufe wurden dann auf die "LÄNDing Page" geklebt. Einzelne Teilnehmer*innen, die ohne Team zur Veranstaltung gekommen sind, konnten so sehen, welches Team zu ihnen passt, und wo ihr Know-how gebraucht wurde. Die Müdigkeit sah man den Teilnehmer*innen nach 48 Stunden Arbeit deutlich an. Nichtsdestotrotz feierten sie die entwickelten Spiele bei der Abschlusspräsentation mit tosendem Applaus. Das Thema "Make me laugh" setzten die Teilnehmer*innen augenscheinlich gut um, denn bei einigen Spielen kamen die Anwesenden aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Die Global Game Jam Website veröffentlicht die entstandenen Spiele im Nachgang Stück für Stück. Ein Teaser der Spiele ist bereits jetzt schon auf YouTube verfügbar. Nur durch Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, einigen Sponsoren wie Gameforge und kr3m sowie einem starken Partnernetzwerk von 11 Hochschulen und sieben Game-Studios konnte ein solches Event auf die Beine gestellt werden. Auch wenn nach 48 Stunden alle müde sind, bedanken sich die Teilnehmenden für das einzigartige Jam-Erlebnis. Vielleicht sieht man sich beim nächsten THE LÄND Global Game Jam BW. Autorin: Zoe Jakob/MFG
  • 26.02.2024

    Jetzt anmelden - Open Data HackDays

    Coden für eine bessere Zukunft.
    Du hast Lust, zu programmieren und Ideen voranzutreiben? Dann sei bei den HackDays “Open Data for Urban Future” mit dabei! Der Open Data Day am 1. Samstag im März ist ein jährlich stattfindendes Ereignis, um international auf die Bedeutung offener Daten hinzuweisen. Rund um diesen Aktionstag stellen auf der ganzen Welt lokale Gruppen selbst organisierte Veranstaltungen auf die Beine – auch in Karlsruhe. Das übergeordnete Thema in diesem Jahr ist Mit offenen Daten die Nachhaltigkeitsziele (SDG) unterstützen. In diesem Jahr laden euch die Stadt Karlsruhe, das OK Lab, die Initiative karlsruhe.digital und weitere Projektpartner im Rahmen der HackDays Open Data for Urban Future zu einem umfangreichen Programm an. Dabei dreht sich alles im die smarte Stadt der Zukunft und offene Daten, die zu ihrer Gestaltung genutzt werden können. Von Simulationen in Serious Games über Visualisierungen von Zukunftsbildern der Stadt bis hin zur Datenaufbereitung für das Karlsruher Klimadashboard warten spannende Challenges und eigene Projektideen darauf, von Dir umgesetzt zu werden. Ist das nur etwas für Hacker oder IT-Profis? Keineswegs! Orientiert wird sich an der Wikipedia Definition mit dem Ziel, mit kreativen Methoden Dinge zu verbessern, die noch nicht so gut funktionieren. Dazu braucht es gute Ideen nicht nur aus der Programmier- und Datenecke. Unabhängig vom Alter und technischen Fähigkeiten – beim Open Data Day kann jede/jeder mitmachen – egal, ob Neuling oder Expertin/Experte. Die Open Data HackDays starten am 1.3. um 17:00 Uhr im TRIANGEL mit einer Einführung. Am Samstag stehen die Räume ab 10 Uhr für die Hacks zur Verfügung. Ab 18 Uhr werden die Ergebnisse gemeinsam gesichtet. Zur Förderung der Nachhaltigkeit wird im Anschluss einmal im Monat eine Austauschmöglichkeit für die entstandenen Projekte eingerichtet. Anmeldung Bitte melde Dich hier kostenfrei an. Für Wasser uns einige Snacks wird gesorgt sein. Bitte bringe Deinen Laptop Computer mit. (Ein paar Geräte sind vorrätig, bitte schreibe uns, wenn Du eins davon benötigst)
    Open Data Day
  • 21.02.2024

    Digitaltag 2024

    Auszeichnung für digitales Engagement! Die Digitalisierung ist mehr als der Computer am Arbeitsplatz und das Smartphone in der Jackentasche. Digitalisierung verändert, wie wir uns informieren, kommunizieren und konsumieren. Durch ihr Potenzial, Menschen zu vernetzen und Informationen in zuvor unvorstellbaren Mengen verfügbar zu machen, birgt die Digitalisierung enorme Chancen. Bislang können aber längst nicht alle daran teilhaben: Eine zentrale Herausforderung der Digitalisierung ist, sie gesamtgesellschaftlich und inklusiv zu gestalten. Der Preis für digitales Miteinander setzt genau hier an. Wir möchten diejenigen auszeichnen, die sich dafür einsetzen, Menschen aus dem digitalen Abseits zu holen, andere auf dem Weg in die digitale Welt mitzunehmen und sie zu befähigen, sich darin selbstbestimmt und sicher zu bewegen. Auch wollen wir diejenigen wertschätzen, die digitale Technologien für bürgerschaftliches Engagement nutzbar machen und so größere und neue Zielgruppen erreichen. Die Bewerbungsphase für den Jurypreis 2024 ist ab sofort geöffnet und endet am Sonntag, 7. April 2024.  Mehr Infos unter  Preis für digitales Miteinander (digitaltag.eu)und Digitaltag 2024 - Preis für Digitales Miteinander | K³ - Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe (k3-karlsruhe.de) Jetzt bewerben für den Preis für digitales Miteinander 2024! Ihr setzt digitale Technologien erfolgreich für das Gemeinwohl ein und fördert digitale Teilhabe? Dann bewerbt euch jetzt für den diesjährigen Preis für digitales Miteinander! In drei Schritten seid ihr dabei:  Beachtet die Teilnahmebedingungen. Wählt eine Kategorie aus, in der ihr euch bewerben wollt. Was die Kategorien „Digitale Teilhabe“ und „Digitales Engagement” bedeuten, lest ihr in unseren FAQ.  Bewerbt euch über das Online-Formular auf dieser Seite.  Der Preis ist eine Auszeichnung der Initiative „Digital für alle“, die seit 2020 jedes Jahr anlässlich des bundesweiten Digitaltags vergeben wird. Insgesamt ist er mit 10.000 Euro dotiert. Wer am Ende gewinnt, entscheidet eine hochkarätige Jury. Allen Teilnehmenden wünschen wir viel Glück!  
    Digitaltag 2024
  • 15.02.2024

    16. Karlsruher Venture Day - Jetzt bewerben

    Ihr habt eine spannende Startup Idee und benötigt Risikokapital? Dann bewerbt euch jetzt für den Venture Day! Nutzt die Chance eure Idee in sieben Minuten online den teilnehmenden Investoren, VCs und Business Angels vorzustellen und anschließend ihre Fragen zu beantworten. Der Venture Day ist eine gemeinsame Veranstaltung des  CyberForum e.V. und der  Kizoo Technology Capital GmbH und stellt das größten Startup-Pitch-Event in unserer Region dar. Risikokapital finden! So könnt ihr euch bewerben Die Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an Startups mit Fokus in den Bereichen IT, Künstliche Intelligenz, IT-Security und Smart Production.  Alle interessierten Startups können sich bis Freitag, 20. März 2024 über folgenden Link mit einem kurzen überzeugenden Onepager und Pitchdeck für die Teilnahme am Venture Day bewerben. Eine Jury aus erfahrenen Investoren, wählt im Anschluss aus allen Bewerbungen bis zu 16 Teams aus, die am Venture Day pitchen dürfen. Ihr benötigt noch Inspiration für euer Pitchdeck? Hier könnt ihr nachlesen, was auf jeden Fall in einem Pitchdeck enthalten sein sollte. Zugriff auf eure Bewerbung haben lediglich die Jury und die Investoren, denen ihr während der Veranstaltung eure Geschäftsidee vorstellt. Diese sind dazu verpflichtet eure Daten und Angaben vertraulich zu behandeln. Mehr Infos findet ihr hier >>
    Venture Day Logo
  • 15.02.2024

    Call for Participation zum Wissenschaftsjahr 2024 – Jetzt Programm-Idee einreichen!

    Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2024 wollen wir bei der #rp24 mit euch über das Thema „Freiheit” diskutieren: In einer Zeit, in der Freiheiten in lange nicht vorstellbarer Weise unter Druck geraten, beleuchten wir in einem Themenschwerpunkt, was eine freie digitale Gesellschaft ausmacht, wie es um die Freiheit in Wissenschaft und Forschung steht und wie wir die Freiheit zukünftiger Generationen sicherstellen können.  Unser Themenschwerpunkt Freiheit wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2024 – Freiheit durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Der Call for Participation ist (wieder) geöffnet: Wir suchen eure Programmbeiträge rund um das Thema Freiheit! Ab sofort könnt ihr über unseren Call for Participation zum Wissenschaftsjahr eure Ideen einreichen, die sich mit individueller und gesellschaftlicher Freiheit in unterschiedlichsten Dimensionen und Kontexten beschäftigen. Freiheit ist ein großer Begriff - für das Programm der re:publica 24 interessieren uns besonders diese Aspekte: Freiheit, Teilhabe und Zugang zu (digitalen) Informationen Freiheit bedeutet Teilhabe und Zugang für alle Mitglieder der Gesellschaft - wie ermöglichen wir es, dass alle gleichberechtigt und barrierefrei am demokratischen Diskurs teilhaben? Barrierearmut und -freiheit muss dazu auch in der digitalen Welt umgesetzt werden - wie schaffen wir inklusive digitale Räume? Gleichzeitig braucht es hierfür offene, gemeinwohlorientierte digitale Infrastrukturen und Plattformen, die Zugang zu Information und Diskurs ermöglichen. Wer reguliert das Netz und wie demokratisch funktioniert das? Wie können wir dabei alle mitnehmen und niemanden zurücklassen?  Freiheit und Technologie Bei der re:publica werfen wir stets einen kritischen, aber auch optimistischen Blick auf die Schlüsseltechnologien der Zukunft - was bedeutet etwa der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für unsere Freiheit? Wer kümmert sich darum, dass Technologien zum Wohle der freiheitlichen Entwicklung der Menschheit entwickelt werden und dabei niemand benachteiligt wird?  Freiheit in Bildung und Forschung Wie können wir Chancengerechtigkeit herstellen und Aufstieg durch Bildung ermöglichen? Wie gehen wir damit um, wenn die Freiheit der Forschung und Lehre in einigen Regionen der Welt unter Druck gerät? Wie kann ein freiheitlicher Austausch in der globalen Wissenschaftscommunity sichergestellt werden? Wie können sich Wissenschaftler*innen hierzulande frei äußern, wenn sie mit Wissenschaftsfeindlichkeit und einem erhitzten Debattenklima konfrontiert sind? Freiheit zukünftiger Generationen Wie können wir die Bedürfnisse der Gegenwart sicherstellen, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen nicht mehr ihre eigenen Freiheiten leben können? Wie können wir einen lebenswerten Planeten erhalten? Was würde 2 Grad globale Erderwärmung für unsere Gesellschaft und unsere Definition von Wohlstand und Freiheit bedeuten? Wie sorgen wir dafür, dass Wissenschaft, Forschung und Entwicklung Lösungen für die Zukunft finden, um die Freiheit künftiger Generationen sicherzustellen?  Jetzt beim CfP einreichen Du hast bereits bei unserem Call for Participation eine Idee eingereicht, die einen Bezug zum Thema Freiheit und/oder zu diesen Aspekten hat? Dann brauchst du keinen neuen Beitrag für das Wissenschaftsjahr einzureichen - wir haben bereits alle passenden Einsendungen herausgefiltert und werden sie bei der Auswahl berücksichtigen. Formate Deinen Programm-Idee zum Wissenschaftsjahr im Rahmen der re:publica kannst du für die folgenden Festival-Bereiche einreichen: Konferenz Das re:publica Konferenz-Programm umfasst all das, was auf unseren Bühnen stattfindet: Von Podiumsdiskussionen über Vorträge bis zu interaktiven Gesprächsrunden. Hands On Ob (Hardware-)Workshop, freies Basteln, Frickeln, Gärtnern mit Robotern, Live-Biohacking oder TikTok-Dance-Tutorial: alle Sessions rund ums (Mit-)Machen, Lernen und gemeinsam Erarbeiten finden im „Hands On”-Programm ihren Platz. Off Stage Flashmob, Feldversuch, Installation, Pop-up-Happening, Mixed Reality, Performance - was auch immer dir noch einfällt und zum Thema Freiheit passt, um das Gelände zu bespielen und unser Rahmenprogramm mitzugestalten.
      Deadline Der Call for Participation endet am 22.02.2024 (23:59 MEZ).
      Alle Infos Alles, was du für deine Einreichung wissen musst, findest du hier: CFP-Leitfaden
      Noch Fragen? Dann schau dich doch mal in unseren FAQs um. 
    Wir freuen uns auf deinen Beitrag! Jetzt beim CfP einreichen
      Über das Wissenschaftsjahr 2024 – Freiheit Das Thema des Wissenschaftsjahres 2024 ist Freiheit. Denn sie ist von grundlegendem Wert und heute in lange nicht vorstellbarer Weise bedroht. Zwei bevorstehende Jahrestage unterstreichen ihre Bedeutung für Deutschland: 75 Jahre Grundgesetz und 35 Jahre Mauerfall. Das Wissenschaftsjahr 2024 beschäftigt sich daher mit verschiedenen Dimensionen von Freiheit. Was genau ist Freiheit? Hängen Freiheit und Demokratie zusammen? Wo fängt Freiheit an und wo endet sie? Mit vielfältigen Angeboten zum Mitmachen bietet das Wissenschaftsjahr einen Rahmen, um generationenübergreifend über Freiheit, ihren Wert, ihre Bedeutung und ihre Grenzen zu diskutieren – miteinander und mit der Wissenschaft. Über Freiheit von heute, morgen und weltweit. Das Wissenschaftsjahr ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).
    Call for Participation zum Wissenschaftsjahr 2024; Bild: #rp24
  • 14.02.2024

    Eindrucksvolle Medienkunst bei der art KARLSRUHE

    Kunst, Kultur, Medienkunst und Kreativität gehen erneut eine partnerschaftliche Symbiose ein und verschmelzen vom 22. bis 25. Februar 2024 im Zentrum der diesjährigen Medienkunst-Präsentationen bei der art KARLSRUHE zu einem kulturellen Marktplatz künstlerischen Schaffens. Auch in diesem Jahr präsentieren sich wieder Karlsruher Kunst- und Kultureinrichtungen bei der art KARLSRUHE gemeinschaftlich auf einer eigenen Fläche, dem Forum Karlsruhe in Halle 3. Die Medienkunst steht dabei im Fokus des Raumes auf dem zentralen Marktplatz – als eine der Säulen der Identität Karlsruhes. Neben Werken aus dem Archiv des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien präsentiert sich erstmalig der Medienkunst-Nachwuchs der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe mit 4 eigenen Arbeiten und der szenografischen Gestaltung der Fläche. Die beiden Partnerinstitutionen, die maßgeblich am Erlangen des UNESCO-Titels der Stadt Karlsruhe beteiligt waren, intensivieren nach den Leitungswechseln wieder ihre Zusammenarbeit und präsentieren sich hier außerhalb des Hallenbaus zum ersten Mal mit einer gemeinsamen Ausstellung: Unter dem Titel „Hybrid Echoes“ wird die Gegenüberstellung weltbekannter Künstlerinnen und Studierenden der HfG realisiert. Der Begriff "Hybrid" bezieht sich darauf, dass Menschen auf vielfältige Weisen ihre Identität gestalten. Alle tragen auf ihre Art und Weise dazu bei, die Gesellschaft zu verstehen und mitzugestalten, indem sie ihre Beobachtungen und Erfahrungen teilen. Zuerst wurde die Auswahl der Werke der Studierenden der HfG getroffen, denen die Auswahl der Kunstwerke aus dem ZKM gegenübergestellt werden. Diese Arbeiten einer vorherigen Künstlerinnen Generation aus dem Archiv des ZKM zeigen, dass auch sie sich mit der Frage der eigenen Identität in einer mediengesättigten Welt auseinandergesetzt haben. Die „Echoes“, sprich ähnliche Muster oder Vertrautes, gilt es für die Besucher*innen zwischen den verschiedenen weiblichen Perspektiven im Generationendialog zu finden. Mit gleichwertiger Gewichtung werden die insgesamt 7 Arbeiten dem kunstinteressierten Publikum in einer eigens für diesen Anlass geschaffenen Szenografie gezeigt, die inspiriert ist von einer Hybridisierung der Logos des ZKM und der HfG. Inmitten dieser szenografischen Gestaltung auf dem Marktplatz des Forum Karlsruhe werden folgende Künstlerinnen und Arbeiten zu sehen sein: Dara Birnbaum: „MTV Art Break“ (ZKM), Luise Peschko: „Enna Wills Wissen“ (HfG), Miki Feller: „Prolog im Zoo“ und „Germania Girl“ (HfG), Nina Sobell: „Electro Encephalographic“, aus der Serie „Infermental 4: Logique Emotionelle“ (ZKM), Pipilotti Rist: „(Entlastungen) Pipilottis Fehler“ (ZKM), Yuliana Mosheeva: „Antropea“ (HfG). „Das Lebensgefühl heute und damals, in den Blick genommen von der Hochschule für Gestaltung und dem Zentrum für Kunst und Medien verspricht eine interessante Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, aber auch mit der Medienkunst. Was macht die Kunst heute anders als damals? Wie fühlt die Gesellschaft heute, wie fühlte sie damals? Ich freue mich sehr, dass wir die beiden Institutionen dieses Jahr im Zentrum des ‚Forum Karlsruhe‘ präsentieren können, sind sie doch – und hier vor allem das ZKM – die ausschlaggebenden institutionellen Player bei der Gewinnung des UNESCO-Titels gewesen“, so die Direktorin des Kulturamts, Dominika Szope. Des Weiteren zeigt die UNESCO City of Media Arts an ihrem Messestand ein aus dem Projektförderprogramm 2023 gefördertes Medienkunstwerk des Kollektivs Francis Karat. Francis Karat gestaltet kreative Schnittstellen zwischen generativer KI, Film, Fotografie und Sounddesign, mit dem Ziel, eine neue künstlerische Ära zu prägen, die spielerisch und intuitiv eine populäre Postmoderne der Medienwelten zwischen Hoch- und Subkultur entfaltet. Ihr Werk „Grüße aus´m SchwarzwAId“ besteht aus Postkarten, die mit Image-to-Video KI-Tools in Bewegung gebracht werden und mit zusätzlichem Sounddesign versehen sind. Das Publikum der art KARLSRUHE ist herzlich eingeladen, mit den Akteur*innen vor Ort in die umfangreiche Medienkunstpräsentation einzutauchen. 2019 wurde Karlsruhe von der UNESCO als erste und bisher einzige Stadt in Deutschland mit dem Titel „Creative City of Media Arts“ ausgezeichnet und in das internationale UNESCO Creative Cities Network aufgenommen. In Karlsruhe hat sich vor diesem Hintergrund ein Netzwerk aus über 40 Einrichtungen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Kreativwirtschaft, der digitalen Szene, städtischer Gesellschaften und Dienststellen dem Aufbau einer nachhaltigen Stadtgesellschaft mit einem besonderen Blick auf Kreativität und Kultur verpflichtet. Die Präsentation der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe und die Ausstellung der Medienkunstwerke auf dem Marktplatz des Forum Karlsruhe wird als Gemeinschaftsaktion realisiert durch die Unterstützung des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, dem Kulturamt der Stadt Karlsruhe, der Karlsruhe Marketing und Event GmbH, der Stabstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing der Stadt Karlsruhe und der Karlsruhe Messe- und Kongress GmbH. Mehr Infos findet ihr hier >>
    FRANCIS KARAT - Willkommen im SchwarzwaId - 2023, Bild: © Benjamin Breitkopf
  • 12.02.2024

    Drei Millionen Euro für Fortführung von Reallaboren

    Vier Reallabore zu den Themen Künstliche Intelligenz, Mobilität und Klima erhalten eine Anschlussförderung bis 2026 von insgesamt rund drei Millionen Euro. Darunter auch das KIT in Karlsruhe. Baden-Württembergs erfolgreichste Reallabore zu den Themen Künstliche Intelligenz, Mobilität und Klima erhalten eine Anschlussförderung bis 2026 von insgesamt rund drei Millionen Euro. Mit ihren Ideen, Themen und Konzepten durchgesetzt haben sich Reallabore an der Hochschule Reutlingen, an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, am Karlsruher Institut für Technologie KIT sowie an der Universität Stuttgart, wie Wissenschaftsministerin Petra Olschowski mitteilte. Ministerin Petra Olschowski sagte: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die vier Reallabore weiter zu finanzieren. Die Gutachterinnen und Gutachter sind überzeugt, dass von ihnen weitere wichtige Erkenntnisse und Lösungen für Klimaschutz und KI-Nutzung zu erwarten sind. Nachhaltige Lösungen für die Zukunftsthemen Klima, Mobilität und Künstliche Intelligenz können oft nur im Zusammenspiel von Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erarbeitet und erfolgreich umgesetzt werden.“ Weiter gefördert werden die vier Reallabore, deren bisherige Arbeit und deren Projektskizzen für Anschlussvorhaben von einem unabhängigen Gutachtergremium am besten bewertet wurden. Geförderte Reallabore Folgende Reallabore werden für zwei weitere Jahre gefördert: Reallabor „EKUS hoch i“ (Fortführung von „CampUS hoch i“) an der Universität Stuttgart: Als Anschluss an das erfolgreiche Reallabor „CampUS hoch i“ zur Umsetzung von Klimaneutralität in Landesgebäuden des Campus‘ Stuttgart-Vaihingen soll nun untersucht werden, wie Nutzende von Gebäuden effektiver motiviert werden können, sich energiesparend zu verhalten und die Umsetzung der Klimaziele aktiv zu unterstützen. Das Anschlussprojekt knüpft dabei an Forschungen zu Einzelraumregelungen (technisch) und Bestimmungsfaktoren individueller Motivation (sozialwissenschaftlich) an. Reallabor „Klima-RT-LAB“ an der Hochschule Reutlingen: Mit dem Reallabor Klimaneutrales Reutlingen soll den Weg der Stadt Reutlingen hin zu Klimaneutralität vertiefend erforscht, unterstützt und erweitert werden. Zu den Zielen gehören die Erforschung und Gestaltung des Institutionalisierungsprozesses von Klimaneutralität, die Förderung einer Kultur der Nachhaltigkeit und die Verstetigung der Nachhaltigkeitstransformation. Reutlingen strebt bis zum Jahr 2040 Klimaneutralität an.  Reallabor „MobiQ“ (Nachhaltige Mobilität durch Sharing im Quartier) der HfWU Nürtingen-Geislingen: Das Reallaborprojekt „MobiQ" setzt sich für nachhaltige Mobilität in Quartieren ein. Auch in der zweiten Förderphase wird an den drei Reallabor-Standorten Stuttgart-Rot, Geislingen und Waldburg gearbeitet. Ziel ist es, Wissen für eine generationengerechte, geschlechterfaire und diskriminierungsfreie Mobilitätsgestaltung zu erzeugen und dies in ein Konzept zu fassen, das eine klimafreundliche und lebenswerte Mobilitätszukunft für Stadt und Land ermöglicht. Reallabor „Robotische Künstliche Intelligenz“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Das Reallabor hat das Ziel, Künstliche Intelligenz durch humanoide Roboter für Menschen erfahrbar zu machen. Die Forschungsgebiete umfassen hierbei Nutzergruppen in unterschiedlichen Umgebungen – von Kita über Schule bis zu Museum, Bibliothek und Krankenhaus. Die Erkenntnisse aus dem gemeinsamen Forschen von Gesellschaft und Wissenschaft sollen dann Grundlage für die Entwicklung zukünftiger humanoider Roboter sein. 
    Symbolbild KI, Bild: Canva
  • 12.02.2024

    Schmuck +

    Die Schmuck+  geht in eine weitere Runde und findet am ersten Juliwochenende 2024 im Alten Schlachthof Pforzheim statt. Es soll wieder ein breites Spektrum an Schmuck, Design und Objekten der Alltagskultur gezeigt werden. Weiterhin soll ein Treffpunkt für Kultur- und Schmuckinteressierte sowie Schmuckschaffende entstehen. Genaue Details finden Sie in den Teilnahmebedingungen. Schmuck+ ist Teil der Ornamenta 2024 und der Ornamenta.Lust, mit verschiedenen Events im Kunst- und Kulturbereich von Juli bis September 2024. Zur Schmuck+ werden Gestalter*innen von zeitgenössischem, designorientiertem und- oder künstlerischem Schmuck und Objekten zugelassen. Es dürfen nur selbstentwickelte Produkte ausgestellt und zum Verkauf angeboten werden. Handelsware ist nicht zulässig. Zugelassen werden zudem Designer*innen, Künstler*innen und künstlerisch arbeitende Goldschmied*innen und Werkstätten. Student*innen von Hochschulen für Gestaltung sowie Schüler*innen von Goldschmiedeschulen und des Berufskollegs für Schmuck sind ebenfalls eingeladen, sich zu bewerben. Das Anmeldeformular kann im Format PDF runtergeladen werden und muss bis bis spätestens 31. März 2023 eingereicht werden. Schmuck+, 6. und 7. Juli 2024.
    Bewerbungsschluss ist der 31. März 2024
    Weitere Infos unter www.schmuckplus-pforzheim.com 
    Logo Sektion Schmuck
  • 07.02.2024

    Rund 2,4 Millionen Euro für die KI-Allianz BW

    Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben „Community Management“ der KI-Allianz BW mit rund 2,4 Millionen Euro. Damit werden noch mehr Unternehmen in Baden-Württemberg das Potenzial von Künstlicher Intelligenz praktisch erleben und ausschöpfen können. Das projektübergreifende Vorhaben „Community Management“ wird im Rahmen der regionalen KI-Exzellenzzentren von der KI-Allianz BW umgesetzt. Es wird die bereits angestoßenen regionalen Maßnahmen insbesondere um netzwerkübergreifende Transfer-Aktivitäten erweitern. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 2,4 Millionen Euro. Vernetzung der einzelnen Regionen Die regionalen KI-Exzellenzzentren stehen mit ihrem Wissen Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen im Rahmen von Erstberatungen und passgenauen Angeboten vor Ort in der Region zur Verfügung. Die Community-Managerinnen und -Manager unterstützen dabei die lokale KI-Community unter anderem mit ihrer Expertise zu Förderprogrammen oder mit der Planung, Durchführung und Nachbereitung von regionalen Online- und Offline-Veranstaltungen für die KI-Allianz BW, beispielsweise mit der Umsetzung von anwendungsorientierten Workshops, Webinare, Hackathons, Konferenzen und Messen. Ziel des Vorhabens ist die Vernetzung der einzelnen Regionen, die Bündelung von KI-Kompetenzen, das Heben von Synergien in Wissenschaft und Wirtschaft und die Stärkung der Unterstützung von KI-Innovationen in ganz Baden-Württemberg. Land fördert KI-Allianz BW bis Ende 2025 mit rund 11,5 Millionen Euro Des Weiteren gab die Wirtschaftsministerin bekannt, dass die Förderung des Projekts „Datenplattform“ um rund 670.000 Euro aufgestockt wurde. Somit wird die Errichtung einer landesweiten Pilot-Datenplattform für die Wirtschaft mit einer Landesförderung in Höhe von nun rund 5,8 Millionen Euro umgesetzt. Insgesamt fördert das Wirtschaftsministerium die Projekte und Initiativen der KI-Allianz BW bis Ende 2025 mit rund 11,5 Millionen Euro. Mehr Infos findet ihr hier >>
    Symbolbild KI; Bild: Canva
  • 06.02.2024

    Themendossier: Das Metaverse und die Kultur- und Kreativwirtschaft

    Nach der gängigen Definition beschreibt das Metaverse ein interoperables Netzwerk virtueller Welten, das von unzähligen Urheber*innen erschaffen und von allen jederzeit mittels eines Avatars über Smartphone, Laptop oder eine VR-Brille begehbar sein wird. Nach dieser Definition wird das Metaverse eine eigene, vollfunktionale Wirtschaft sein – und in dieser eröffnen sich potenziell spannende neue Märkte, Zielgruppen und Geschäftsmodelle für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Themendossier des Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes zeigt: Auch wenn das Metaverse nach seiner reinen Definition noch Zukunftsmusik ist, Chancen für die KKW bieten sich schon heute – und wer heute schon dabei ist, wird das Metaverse von morgen mitgestalten. Konkrete Schritte für den Weg ins Metaverse zeigt daher der Guide am Ende des Dossiers auf. Das komplette Dossier findet ihr hier >>
    Symbolbild Metaverse; Bild: Canva
  • 05.02.2024

    THE LÄND Global Game Jam 2024 - Rückblick

    Es ist 12 Uhr am Samstagmittag im Lichthof der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. In der Ecke stehen 50 große Pizzakartons, die Kaffeemaschine läuft heiß. An 37 Tischen sitzen knapp 200 Entwickler*innen hoch konzentriert vor ihren Computern. Außer Tastaturanschlägen und dem gelegentlichen Rascheln einer Snacktüte ist es still im Saal. Hier und da haben es sich Leute mit Kissen und Decken auf den Sofas bequem gemacht. Auch falls die Kreativität mal ins Stocken gerät, ist für Abhilfe gesorgt. Ein großer Tisch voller Lego, Knete, Bällen und anderen Kreativgegenstände ist für alle zugänglich. Diese besondere Atmosphäre herrschte beim THE LÄND Global Games Jam Baden-Württemberg. Ein Programmierevent, bei dem die Teilnehmer*innen in 48 Stunden Spiele entwickelten. Die Veranstaltung in Karlsruhe war Teil eines weltweiten Events. Von den knapp 800 Sites gehörte die THE LÄND GGGJ BW zu den 20 größten weltweit. Überall auf der Welt programmierten zeitgleich Spiele-Interessierte Games zum vorgegebenen Thema – dieses Jahr "Make me laugh".  Veranstaltet wurde der THE LÄND Global Game Jam von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg im Rahmen von HOLA – dem hochschulübergreifenden Labor für kooperatives Arbeiten, gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. "Der Anspruch war es, verschiedene Gruppen von Games Akteuren aus ganz Baden-Württemberg zusammenzubringen – das ganze Ökosystem", erklärte Dr. Andrea Buchholz, Projektteamleiterin bei der MFG Baden-Württemberg. Angefangen bei Games Studierenden im 1. Semester, die noch nie bei einem Game Jam mitgemacht haben, über Absolvent*innen mit viel Know-how bei der Erstellung von Games bis hin zu etablierten Game Studios. Sie nutzten das Event, um aktuelle Trends an den Hochschulen zu identifizieren und um potenzielle Mitarbeiter*innen zu akquirieren. Der große Mehrwert der Veranstaltung war neben der Vernetzung von Personen mit verschiedenen Levels an Know-How die Begegnung zwischen verschiedenen Disziplinen und Hochschulen. Vor Ort waren auch Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe und Germanistik-Studierende der Universität Tübingen. Sie brachten wertvolles Know-how mit in die Teams, "denn sowohl Sound als auch Storytelling sind wichtige Bestandteile von Games, werden aber in Gaming-Studiengängen weniger stark beleuchtet", erklärte Andrea Buchholz. Ein gutes Beispiel für hochschulübergreifende Zusammenarbeit war das Team von Patricia. Sie hat drei ihrer Teamkolleg*innen bei HOLA Serious Games 2022 kennengelernt. Sie selbst studiert Informatik in Stuttgart, ihre Teamkolleg*innen Digital Humanities in Tübingen. Sie nutzten den Global Game Jam, um erneut gemeinsam zu arbeiten und sich noch besser kennenzulernen. Nicht nur Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen sind nach Karlsruhe gereist. Auch Initiativen, die sich in Baden-Württemberg gegründet haben, nahmen am Game Jam teil. Darunter der Godot Stammtisch aus Karlsruhe und die Spieleentwicklung Bodensee. Deren Mitglieder sind nach Karlsruhe gekommen, um sich zu vernetzen und um auf sich aufmerksam zu machen. Vernetzung ohne Chaos – das war die größte Herausforderung des Game Jams. Wie bilden sich Teams aus knapp 200 Personen? Das Vorgehen ähnelte einem Aufruf in der Zeitung: „Entwicklerteam aus vier Personen mit den Expertisen Sound, Programmierung und Level Design sucht Artist“. Diese Aufrufe wurden dann auf die "LÄNDing Page" geklebt. Einzelne Teilnehmer*innen, die ohne Team zur Veranstaltung gekommen sind, konnten so sehen, welches Team zu ihnen passt, und wo ihr Know-how gebraucht wurde. Die Müdigkeit sah man den Teilnehmer*innen nach 48 Stunden Arbeit deutlich an. Nichtsdestotrotz feierten sie die entwickelten Spiele bei der Abschlusspräsentation mit tosendem Applaus. Das Thema "Make me laugh" setzten die Teilnehmer*innen augenscheinlich gut um, denn bei einigen Spielen kamen die Anwesenden aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Die Global Game Jam Website veröffentlicht die entstandenen Spiele im Nachgang Stück für Stück. Ein Teaser der Spiele ist bereits jetzt schon auf YouTube verfügbar. Nur durch Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, einigen Sponsoren wie Gameforge und kr3m sowie einem starken Partnernetzwerk von 11 Hochschulen und sieben Game-Studios konnte ein solches Event auf die Beine gestellt werden. Auch wenn nach 48 Stunden alle müde sind, bedanken sich die Teilnehmenden für das einzigartige Jam-Erlebnis. Vielleicht sieht man sich beim nächsten THE LÄND Global Game Jam BW. Autorin: Zoe Jakob/MFG
    Global Game Jam 2024; Bild: MFG Baden-Württemberg
  • 31.01.2024

    2 Jobs im K³-Büro ausgeschrieben

    Ihr wollt Teil unseres Teams werden? Dann ist vielleicht eine unserer beiden Stellenausschreibungen etwas für Euch: Event- und Community Manager*in im K³-Büro (80 %) Die Einstellung erfolgt nach den Bestimmungen des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes (TVöD, bis in Entgeltgruppe 11). Die Stelle ist zunächst befristet auf zwei Jahre. Eine Weiterbeschäftigung ist nicht auszuschließen.

    Deine Aufgaben wären:
    🔸 Verwaltung, Vermarktung und Betreuung der Seminaretage im FUX (Festigungs- und Expansionszentrum auf dem Alten Schlachthof).
    🔸Planung und Umsetzung unterschiedlicher Veranstaltungsformate und Organisation und Durchführung von Führungen, beispielsweise von Delegationen auf dem Alten Schlachtof.
    🔸 Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei weiteren Projekten des K3-Büros (z.B. KreativStart-Kongress, Gamescom-Stand, Nutzerbefragung, Pop Up Stores etc.).
    🔸 Ansprechpartner*in für Interessent*innen und Mieter*innen der Gewerberäume auf dem Alten Schlachthof.
    🔸 Hilfe bei der Realisierung und Verwaltung von weiteren Objekten.

    Ihr habt ein abgeschlossenes Studium in relevanten Fachbereichen wie Wirtschaftswissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Kulturmanagement oder einen vergleichbaren Studienabschluss, Erfahrungen im Projekt- und Eventmanagement, interessiert euch für die Kultur- und Kreativwirtschaft und seid ein Kommunikationstalent?

    Dann bewerbt euch bis zum 25. Februar. Alle relevanten Informationen findet ihr hier: https://karlsruherfaecher.de/wir-suchen-event-und-community-managerin-im-k3-buero/

    Die Anstellung erfolgt bei der Karlsruher Fächer GmbH. Die als städtische Tochtergesellschaft eng mit dem K³-Büro bei der Entwicklung und Vermarktung des Kreativparks Alter Schlachthof zusammen arbeiten. Sachbearbeiter*in im K³-Büro (50 %) Wir suchen zum nächstmöglichsten Zeitpunkt eine Sachbearbeiter*in in Teilzeit 50 %. Die Aufgaben erledigt ihr im Tandem zusammen mit einer Kollegin. Die Stelle bietet je nach Qualifikation und Berufserfahrung Entwicklungsmöglichkeiten bis Entgeltgruppe 7 TVöD. Bewerbungsfrist ist der 23. Februar.

    Die Aufgaben wären:
    🔸 Selbstständiges Bearbeiten sämtlicher administrativer und organisatorischer Verwaltungsaufgaben im Sekretariat des K³-Büros einschließlich Angebotseinholung und Rechnungsbearbeitung
    🔸 Bearbeiten des digitalen und analogen Posteingangs
    🔸 Mithilfe beim Vorbereiten, Betreuen und Nachbereiten von Meetings und Veranstaltungen
    🔸 Koordinieren von Marketingmaßnahmen und unterstützen bei der Pflege des K³-Portals und Social-Media-Kanälen
    🔸 Ausbau und Pflege verschiedener Datenbanken

    Alle weiteren Infos findet ihr hier: https://karlsruhe.bewerbung.dvvbw.de/9199-sachbearbeiter-in-k-kultur-und-kreativwirtschaftsbuero/de/job.html
    Perfekt Futur, Bild: Stadt Karlsruhe
  • 19.01.2024

    Landespreis BW - Gesucht: Vorbilder, die neue Wege gehen

    Bereits zum 15. Mal schreiben die baden-württembergische Landesregierung und die L‑Bank den Landespreis für junge Unternehmen aus. Ausgezeichnet werden die besten Unternehmenspersönlichkeiten des Landes. Teilnehmen können Unternehmen aller Berufe und Branchen, die ab dem 1. Januar 2014 gegründet oder übernommen haben, Bilanzzahlen für mindestens drei Jahre vorweisen können und ihren Sitz in Baden-Württemberg haben. Bewerbungsschluss ist der 26. Februar 2024. Gesucht werden Vorbilder, die mit einer erfolgreichen Geschäftsidee ein junges Unternehmen führen Ausgeschrieben wird der Landespreis gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank. Vorbilder können alle sein, die mit einer erfolgreichen Geschäftsidee ein junges Unternehmen führen oder einen etablierten Betrieb übernommen haben. Ganz gleich, ob sie mit einer innovativen Dienstleistung oder einem neuartigen Verfahren gestartet sind, wirtschaftlich erfolgreich mit ökologischem Weitblick handeln, die Chancen der Digitalisierung für die Herausforderungen der Trans­formation nutzen oder mit ihrem sozialen Einsatz einen nachhaltigen Beitrag für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Gesellschaft leisten. Auf die ersten drei Preisträger*innen warten insgesamt 90.000 Euro Am 26. November 2024 zeichnen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands Edith Weymayr die zehn besten Unternehmen im Neuen Schloss in Stuttgart aus. Die drei Erstplatzierten erhalten Geldpreise in Höhe von 40.000 Euro (Platz 1), 30.000 Euro (Platz 2) und 20.000 Euro (Platz 3). Mit insgesamt 90.000 Euro ist der Landespreis einer, der höchst dotierten und renommiertesten Unternehmenspreise in Deutschland. Weitere Infos findet ihr hier >>
    Landespreis 2024; Bild: L-Bank
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