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News

24.04.2026

Online-Galerie pointss.gallery eröffnet erste digitale Ausstellung

Ein neuer digitaler Kunstraum, pointss.gallery, eröffnet diesen April mit seiner ersten Ausstellung, „Quiet Becoming“, einer Zusammenarbeit mit der lokalen Künstlerin Anna Marshall. Die in Durlach beheimatete und weltoffene Galerie präsentiert eine neue Art, zeitgenössische Kunst zu erleben: intim, zugänglich und zutiefst menschlich. Eine Ausstellung über Frauengeschichten „Quiet Becoming“ betrachtet Frauen nicht als feststehende Identitäten, sondern als Wesen, die sich in ständiger Wandlung befinden. Durch minimalistische und doch emotionsgeladene Porträts fängt Anna Marshalls Arbeit subtile innere Veränderungen ein (Momente des Zweifels, der Klarheit und des stillen Erwachens), fernab von den lauten und vereinfachten Erzählungen, die oft mit der Darstellung von Frauen verbunden sind. Anstatt sich auf Slogans oder Empowerment-Klischees zu konzentrieren, lädt die Ausstellung die Besucher in einen differenzierteren Raum ein: einen Raum der Selbstreflexion, der Selbstverwirklichung nach eigenen Vorstellungen und der Selbstfindung. Dieses Thema ist auch für die Gründerin der Galerie von persönlicher Bedeutung, die in den Werken ein Spiegelbild ihres eigenen Weges durch Wandel, Zweifel und Neuerfindung sieht. Eine digitale Galerie mit menschlichem Kern pointss.gallery wurde von Lucie Poisson ins Leben gerufen, einer kreativen Kuratorin, die sich seit über einem Jahrzehnt mit Malerei, Collagen und Keramik beschäftigt. Mit ihrer Ausbildung in den Bereichen Markenerlebnis und künstlerische Konzeptentwicklung für Ausstellungen gründete sie die Galerie als einen Ort, an dem Kunst, Emotionen und digitales Storytelling aufeinandertreffen. „Ich wollte eine Galerie schaffen, die sich eher wie ein ruhiges Gespräch anfühlt als wie ein Marktplatz“, sagt Lucie Poisson. „Digital muss nicht unbedingt kalt oder überwältigend sein. Es kann intim, bedächtig und zutiefst persönlich sein.“ Für diese erste Ausstellung arbeitete Lucie Poisson eng mit Anna Marshall zusammen, um ihre Gemälde in eine digitale Inszenierung zu übertragen, die den Minimalismus der Werke bewahrt und ihnen durch Bewegung und poetische Texte gleichzeitig eine subtile Tiefe verleiht. Das Online-Format ermöglicht es, dass Fragmente, Details und innere Stimmen erscheinen und wieder verschwinden, was das Thema des Werdens selbst widerspiegelt. Die Zusammenarbeit mit Anna Marshall begann durch einen herzlichen, offenen und professionellen Austausch, was Lucie Poisson als wesentlich erachtet: „Bei Kunst geht es nicht nur um das Werk an der Wand. Es geht auch um Vertrauen, Dialog und gemeinsame Sensibilität. Ich glaube, Künstler spüren, wenn das echt ist.“   Lokale Künstler unterstützen, globale Türen öffnen Obwohl pointss.gallery weltweit zugänglich ist, liegen ihre Wurzeln vor Ort. Die Galerie wurde in Durlach bei Karlsruhe gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler*innen aus der Region zu präsentieren, insbesondere Frauen, deren Werke sich mit Identität, Wandel und dem Innenleben auseinandersetzen. Als digitale Galerie bietet pointss.gallery eine neue Beziehung zur Zeit. „Quiet Becoming“ wird im April 2026 eröffnet und bleibt so lange zugänglich, wie die Galerie besteht – so kann die Ausstellung wachsen, entdeckt und immer wieder neu erlebt werden, ohne durch physische Wände oder Schließtermine eingeschränkt zu sein. Im Anschluss an diese erste Ausstellung freut sich pointss.gallery über Kontaktaufnahmen von Künstlern, die sich mit der Vision der Galerie verbunden fühlen: intime, nachdenkliche und emotional geerdete zeitgenössische Kunst.     Über pointss.gallery pointss.gallery ist eine digitale Kunstgalerie mit Sitz in Durlach bei Karlsruhe, die gegründet wurde, um zeitgenössische Künstler durch kuratierte Online-Ausstellungen zu präsentieren, die bildende Kunst, Text und digitale Szenografie miteinander verbinden.   Exhibition Quiet Becoming Von Anna Marshall Seit April 2026 Online auf: https://pointss.gallery/quietbecoming Mehr über Anna Marshalls Werke: www.annasalto.de Press contact Lucie Poisson Founder & Kuratorin, pointss.gallery lucie@pointss.gallery

24.04.2026

Bis 30. April anmelden: Bunte Nacht der Digitalisierung 2026

Wer am 19. Juni dabei sein und Karlsruhes Stärke als Digitalstandort sichtbar machen will, sollte sich jetzt anmelden. Ob Unternehmen, Hochschule, Institution, Verein oder Amt – ihr gestaltet euer Programm selbst. Alle Formate sind willkommen! Ihr entscheidet was Besucherinnen und Besucher bei euch erleben können: sei es euer offenes Haus, Vorträge, Workshops,Live-Demos oder was euch noch so einfällt. Die #DigitaleNachtKA 2026 steht unter dem Motto „Digitale Souveränität.” Karlsruhe hat in genau diesem Bereich herausragende Kompetenz. Lasst sie uns auch zeigen! 👉 Jetzt anmelden: https://lnkd.in/eDm8ssMH #KarlsruheDigital

23.04.2026

Bewerbungsphase für Applaus-Award gestartet

Mit dem Programmpreis würdigt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unabhängige Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz. Es stehen rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung, womit der APPLAUS zu den höchstdotierten Bundeskulturpreisen zählt. Der APPLAUS-Award wird in sechs Kategorien mit Preisgeldern von bis zu 40.000 Euro verliehen. Insgesamt stehen 2026 rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung. In den Kategorien „Beste Livemusikprogramme“, „Beste Livemusikspielstätten“sowie „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ werden jeweils mehrere Preisträger:innen ausgezeichnet. Zusätzlich wird je Kategorie ein undotierter Hauptpreis vergeben. Zudem werden Auszeichnungen inden Kategorien „Awareness“, „Inklusion“ und „Nachhaltigkeit“ verliehen. Beste Livemusikprogramme Prämiert werden Livemusikspielstätten für ihr herausragendes Livemusikprogramm im Vorjahr. Entscheidend sind unter anderem die künstlerische Qualität, ein klar erkennbares kuratorisches Konzept, Geschlechtergerechtigkeit und die Diversität der Live-Acts sowie faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 40.000 Euro dotiert. Beste Livemusikspielstätten Prämiert werden Livemusikspielstätten, die im Vorjahr durch kulturelle Exzellenz und besondere Wirkkraft überzeugt haben. Neben der Programmqualität fließen herausragende Produktions- und Auftrittsbedingungen, Engagement für marginalisierte Gruppen (z. B. FLINTA*, Menschen mit Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrung, Menschen mit Behinderung) sowie der Einsatz für ökologische Nachhaltigkeit in die Bewertung ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 25.000 Euro dotiert. Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen Prämiert werden Livemusikspielstätten und regionale Veranstalter:innen, die im Vorjahr mit einer kreativen und wegweisenden Programmkonzeption überzeugt haben. Bewertet werden neben der künstlerischen Programmqualität auch faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen sowie kulturelles, soziales und ökologisches Engagement ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Awareness Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich Awareness. Im Mittelpunkt stehen ein klar erkennbares Konzept zur Prävention von Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt, ein besonders engagierter Einsatz für Betroffene, eine diskriminierungssensible Programmgestaltung sowie reflektierte Öffentlichkeitsarbeit, Raumgestaltung oder Personalpolitik. Ebenso entscheidend ist eine selbstreflexive, betroffenenkontrollierte Verantwortungsübernahme im Umgang mit Vorfällen von Diskriminierung oder (sexualisierter) Gewalt. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Inklusion Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten und überzeugende Konzepte, die Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit stärken. Im Fokus stehen umfassende Inklusionskonzepte zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit körperlichen, psychischen und kognitiven Behinderungen, chronischen Erkrankungen sowie neurodiversen Personen am kulturellen Leben, eine inklusive Programmgestaltung, die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung sowie zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von bis zu 10.000 Euro dotiert. Nachhaltigkeit Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit. Im Fokus stehen Konzepte, die die Klima- und Umweltwirkungen des eigenen Livemusikbetriebs verringern und als Vorbild für einen nachhaltigen Wandel der Branche dienen. Bewertet werden die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Ressourcennutzung, ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement sowie eine transparente Kommunikation nach innen und außen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Alle Infos zur Ausschreibung und Bewerbung unter: Über den Preis – APPLAUS-Award

Dezember

22.12.2020

Baden-Württemberg erhöht die Förderung von Games

Die MFG Baden-Württemberg erhöht die Etatmittel für die Games BW Förderung um 300.000 Euro für 2021. Somit können nächstes Jahr insgesamt mindestens 900.000 Euro an Games-Unternehmen aus Baden-Württemberg vergeben werden. Mit der starken Anhebung der Mittel für die Games BW Förderung im Jahr 2021 sollen möglichst vielen Games-Entwicklerinnen und Entwicklern im Land Zugang zu dem stark wachsenden Markt verschafft werden, indem sie bei der Entwicklung qualitätsvoller Spiele unterstützt werden. Der Standort soll gestärkt und für weitere Unternehmen aus der Branche, die hier gründen oder ins Land kommen wollen, noch attraktiver gestaltet werden. Die MFG setzt mit der seit Juli 2020 neu eingeführten Games BW Förderung einen klaren Fokus auf die Unterstützung von Games-Unternehmen in Baden-Württemberg. Gefördert wird die Entwicklung qualitativ hochwertiger, kulturell oder pädagogisch bedeutsamer digitaler Spiele und innovativer, interaktiver Medienprojekte mit Spielecharakter. Durch die Erhöhung des Etats können nun noch mehr und vor allem auch größere Spielprojekte gefördert werden. Die nächste Einreichfrist der Games BW Förderung für Fördersummen über 20.000 Euro endet am 21. Januar 2021. Weitere Informationen zur Förderung findet Ihr hier >>

22.12.2020

Neues Stipendium für klassische Musikerinnen und Musiker

Für das „Stipendienprogramm Klassik“ stellt der Bund insgesamt zehn Millionen Euro aus dem Zukunftspaket NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Damit können rund 1.500 freischaffende Musikerinnen und Musiker der Klassikszene, Stipendien in Höhe von jeweils 6.000 Euro erhalten. Das Programm richtet sich an Interpretinnen und Interpreten von der Alten Musik bis hin zur frühen Moderne und ergänzt somit ein bereits bestehendes Stipendienprogramm des Musikfonds für zeitgenössische Musik. Durch das Stipendium soll es freischaffenden Musikerinnen und Musikern möglich gemacht werden, dass sie trotz ausfallender Einnahmen durch Auftrittsabsagen genug Freiräume für neue Ideen und Projekte haben. Die Innovationskraft des Musiklebens soll dadurch erhalten bleiben. Für die Umsetzung des „Stipendienprogramms Klassik“ ist der Deutsche Musikrat verantwortlich. Das Programm startet am 29. Dezember 2020. Freischaffende Musikerinnen und Musiker können ihre Anträge zusammen mit einem Projektkonzept bis zum 17. Januar 2021 einreichen. Mit Beginn der Bewerbungsphase bietet der Deutsche Musikrat zudem eine telefonische Beratung an. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Jury. Weitere Informationen zum Stipendienprogramm findet Ihr hier

22.12.2020

Call for Submissions für die Independent Days|Internationale Filmfestspiele gestartet

Ab sofort können Filmemacher ihre Produktionen für die Independent Days|Internationale Filmfestspiele 2021 einreichen. Einschränkungen hinsichtlich Genres oder Laufzeit gibt es nicht, es werden sowohl Kurz- als auch Langfilmproduktionen gezeigt.  Ausgelobt sind wieder 11 Filmpreise im Wert von über 13.000 Euro, darunter der Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe, die KARLINA – Filmpreis der Stadt Karlsruhe sowie Filmpreise in den Bereichen Schauspiel, bestes Erstlingswerk und bester Feature-Film. Am 31. Januar endet bereits die Earlybird Einreichungsfrist. Filmemacher können aber noch bis zum 25. Juli ihre Filme einreichen. Gezeigt werden die Gewinnerfilme vom 22. bis 26. September in der SCHAUBURG und im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien. Weitere Infos und Teilnahmebedingungen findet Ihr hier >>

18.12.2020

15 Mio Euro Projektstipendien für freischaffende Künstler*innen aller Sparten in BW

Das Landeskabinett hat ein neues Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten in Baden-Württemberg aufgelegt. Sie sind durch die Corona-Pandemie besonders stark betroffen und unter existentiellen Druck geraten. Das Stipendienprogramm in Höhe von 15 Millionen Euro richtet sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten (Musik, Bildende Kunst und neue Medien, Literatur, Darstellende Künste, Kleinkunst) mit Erstwohnsitz in Baden-Württemberg. Mit Projektstipendien von je 3.500 Euro sollen sie in die Lage versetzt werden, ihre künstlerische Arbeit fortzusetzen, nachdem ihnen durch die pandemiebedingten Einschränkungen ihre Auftritts- und Präsentationsmöglichkeiten entzogen wurden. Die Stipendien sollen freischaffende Künstlerinnen und Künstler unterstützen und motivieren, neue Projekte zu konzipieren oder umzusetzen sowie neue Formen der Präsentation zu entwickeln. Die Stipendien richten sich auch an die Absolventinnen und Absolventen der Kunst- und Musikhochschulen, der Popakademie, der Filmakademie und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, wenn der Abschluss 2019, 2020 oder bis zur Ausschreibung des Programms erfolgt ist. Weitere Infos findet ihr hier >>  

18.12.2020

Land weitet Corona-Hilfen für Unternehmen und Start-ups aus

Das Hilfsprogramm „Start-up BW Pro-Tect“ für Start-ups und die Krisenberatung Corona werden verlängert und aufgestockt. Auch der „Liquiditätskredit Plus“ wird verlängert. Das Landeskabinett hat die Verlängerung und Ausweitung weiterer Hilfsprogramme zur Unterstützung von Unternehmen, Einzelhandel, Start-ups und Soloselbständigen in der Corona-Krise beschlossen. Damit können einige Landeshilfen auch über 2020 hinaus bis Juni 2021 beantragt werden. Viele mittelständische Unternehmen müssen aktuell weiterhin massive Liquiditätsengpässe überbrücken. Die ausführliche Presse-Info des Staatsministeriums Baden-Württemberg findet ihr hier >>

17.12.2020

Neuer Co-Working-Space in der Oststadt

In direkter Nähe zum Kreativpark Alter Schlachthof entsteht ein neuer Co-Working-Space für innovative Start-ups. Die Echobot Media Technologies GmbH, die selbst als Start-up den CyberChampion-Award des CyberForums gewonnen hat, gibt mit diesem Projekt etwas an die lokale Start-up-Szene zurück. Ab Februar 2021 bezieht das Karlsruher Unternehmen seine neue Firmenzentrale mit mehr als 1.600 qm Fläche im Neubau der AVG (Albtal-Verkehrs-Gesellschaft). In Kooperation mit dem CyberForum stellen sie außerdem auf der gleichen Etage knapp 430 qm modernste Arbeitsplätze für Start-ups zur Verfügung. Die Miete pro Arbeitsplatz und Monat beträgt 300 Euro. Die direkte Nähe zum Kreativpark Alter Schlachthof, dem CyberLab und dem neu entstehenden Smart Production Park auf dem Hoepfner-Areal garantieren ein hochkreatives Umfeld. Junge Unternehmen aus der Region sollen so von einer idealen Arbeitsumgebung und zahlreichen Networking-Möglichkeiten profitieren. Weitere Informationen zur Raumvermietung findet Ihr hier >>

16.12.2020

Innovationsförderung für Kultureinrichtungen

Noch bis zum 10. Januar 2021 können Kultureinrichtungen in Baden-Württemberg Förderanträge für ihre innovativen Vorhaben an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst stellen. Der Innovationsfonds Kunst 2021 fördert innovative Kunst- und Kulturprojekte, neue Vermittlungsformate, zielgruppenspezifische Angebote und künstlerische Konzepte. In besonderer Weise werden die Entwicklung und Erprobung digitaler und hybrider Formate unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt sind kulturelle und künstlerische Projekte zum Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Alle Informationen zur Antragsstellung findet Ihr hier >>

16.12.2020

Land fördert Streaming-Angebot von Kinder- und Jugendtheatern

Kinder- und Jugendtheater leisten einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Teilhabe und Bildung. Über eine neue Plattform soll der digitale Zugang, unter anderem zum Jungen Staatstheater Karlsruhe, gefördert werden. Mit rund 125.000 Euro fördert das Land Baden-Württemberg die professionelle Verfilmung von Inszenierungen der Kinder- und Jugendtheater und die Einrichtung der On Demand-Plattform Theater STREAM. Dreizehn baden-württembergische Theater produzieren pro Bühne bis zu zwei Inszenierungen, die bis Juni 2021 zum Abruf bereitgestellt sein sollen und exklusiv für diese Plattform produziert werden. Die Bandbreite der geförderten professionellen Theater reicht vom Jungen Staatstheater Karlsruhe über die drei Landesbühnen, einzelne Kommunaltheater und Privattheater bis hin zu freien Theatern. Durch die Kooperation der Mehrzahl der Mitgliedsbühnen des Arbeitskreises „Junges Theater Baden-Württemberg“ und den hohen technischen Standard der Plattform ist dieses Projekt im deutschsprachigen Raum bisher einmalig. Alle weiteren Informationen findet Ihr hier >>
FUX Festigungs- und Expansionszentrum, Foto: LR Architekten

14.12.2020

Hugo-Häring-Auszeichnung 2020

Mit der Fleischmarkthalle, dem FUX – Festigungs- und Expansionszentrum und dem Perfekt Futur haben gleich drei Gebäude auf dem Kreativpark Alter Schlachthof die Hugo-Häring-Auszeichnung des Bundes Deutscher Architekten der Kreisgruppe Karlsruhe erhalten. Damit nehmen die Gebäude kommendes Jahr am Auswahlverfahren zum Hugo-Häring-Landespreis 2021 teil. Jurybeurteilungen Fleischmarkthalle Als Herzstück des Alten Schlachthofs wurde die ehemalige Fleischmarkthalle zu einem Veranstaltungsraum für bis zu 400 Besucher umgebaut. Bei der im Sommer 2019 abgeschlossenen Renovierung sei nach Ansicht der Jury auf hervorragende Weise gezeigt worden, „wie ein sensibler Umgang mit Bausubstanz und Geschichte scheinbar einfach gelingen kann“. Während die Spuren der einstigen Nutzung erhalten blieben, seien neue Elemente so integriert worden, dass sie kaum zu sehen sind. Perfekt Futur Schon 2013 wurde in der früheren Schweinemarkthalle ein Kreativzentrum mit dem besonderen Raum-in-Raum-Konzept realisiert. 68 ausgediente Seefracht-Container wurden in der Halle gestapelt und zu Büros ausgebaut. Dieses Konzept beweise „einen vorbildlichen Umgang mit dem Denkmal“, würdigte die Jury. Die Container-Lösung mache die Höhe der Halle nutzbar und lasse gleichzeitig genug Fläche frei, „sodass sich der ursprüngliche großzügige Raumeindruck auch heute noch nachvollziehen lässt“. FUX – Festigungs- und Expansionszentrum Das sechsgeschossige Gründerzentrum FUX steht an der Nahtstelle zwischen dem Schlachthofgelände und dem Alten Messplatz. Auf rund 3.300 Quadratmetern bietet das sechsgeschossige Gebäude Raum für Start-up-Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Das von dem Stuttgarter Büro Birk Heilmeyer Frenzel Architekten entworfene Bauwerk würdigte die Jury so: „Die reduktionistische Fassade mit der klaren Gliederung stellt die strukturell robuste Architektur in Kontrast zur heute üblichen Ikonografie von Verwaltungsbauten“. Zudem leiste die „unprätentiöse Ästhetik“ des Innenraums „einen besonderen Beitrag zur Kultur der Arbeitswelten“. Der Bund Deutscher Architekten BDA Baden-Württemberg verleiht seit 1969 alle drei Jahre den Hugo-Häring-Preis für vorbildliche Bauwerke in Baden-Württemberg an Bauherren und Architekten für ihr gemeinsames Werk. Alle weiteren Informationen zum Hugo-Häring-Preis findet Ihr hier >>