Skip to content

News

02.09.2026

Drei Tage „THE LÄND of Games“: Baden-Württemberg zieht positive Gamescom-Bilanz

Drei Tage lang präsentierte sich Baden-Württemberg auf der Gamescom in Köln als Games-Standort. Unter dem Titel „THE LÄND of Games“ bot der Landesstand in der Business Area internationalen Unternehmen und Akteur*innen der Games-Branche eine zentrale Anlaufstelle. Mit dabei waren acht Mitausstellende – und auch Karlsruhe war über das K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro vertreten. Nach drei intensiven Messetagen zieht die MFG Baden-Württemberg eine positive Bilanz. Der Landesstand war während der gesamten Gamescom gut besucht, zahlreiche Gespräche mit Vertreter*innen der internationalen Games-Branche fanden statt. Das Ziel: Baden-Württemberg als Wirtschafts- und Kreativstandort für Games sichtbar zu machen und Vernetzung innerhalb der Branche zu fördern. Auch Staatssekretärin Neşe Erikli besuchte den Landesstand und nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit den Ausstellenden. Im Mittelpunkt standen Gespräche über die aktuellen Entwicklungen der Games-Branche, ihre wirtschaftliche Bedeutung und die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Kreative. MFG-Geschäftsführerin Wiebke Wiesner zeigt sich nach der Messe begeistert: „Diese drei Tage haben mich begeistert. THE LÄND of Games hat gezeigt, was Baden-Württemberg kann – wirtschaftlich und kreativ.“ Besonders der große Zuspruch und das hohe Interesse am Stand hätten gezeigt, wie relevant der Standort für die Branche sei. Wiesner dankte dem Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg für die Förderung des Landesstands sowie Baden-Württemberg International (BW_i) für die Zusammenarbeit und die Organisation von Messetouren. Auch dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Staatssekretärin Neşe Erikli galt ihr Dank für den Besuch und den Austausch mit den Ausstellenden. Der Landesstand wurde von der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit Baden-Württemberg International realisiert. Unterstützt wurde der Auftritt durch die Stadt Karlsruhe mit dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe. Damit war auch die Karlsruher Games- und Kreativwirtschaft Teil der gemeinsamen Präsentation des Standorts Baden-Württemberg auf der weltweit bedeutenden Gamesmesse. Für die MFG war die Gamescom zugleich eine Gelegenheit, die Bedeutung der Games-Branche über die reine Spieleentwicklung hinaus sichtbar zu machen. Games verbinden wirtschaftliche Dynamik, Technologie und kreative Innovation und sind damit ein wichtiger Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit dem gemeinsamen Landesauftritt setzte Baden-Württemberg auf der Gamescom ein sichtbares Zeichen für seine Games-Branche – und auf Vernetzung über die Landesgrenzen hinaus. Nach drei Tagen „THE LÄND of Games“ geht es für die beteiligten Akteur*innen nun zurück in den Arbeitsalltag. Bis zur nächsten Gamescom.

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io

Januar

News K3-Portal, Bild: Canva

19.01.2021

Karlsruher Filmproduktion „Der Zirkel“ gewinnt bei den Vegas Movie Awards

Die Filmboard Karlsruhe-Produktion „Der Zirkel“ wurde am 14. Januar 2021, bei den Vegas Movie Awards in den USA ausgezeichnet. Der Serienpilot, der 2019 in der SCHAUBURG Karlsruhe seine Premiere feierte, wurde in der Kategorie „Best Noir/Mystery Film“ mit dem „Award of Prestige“ geehrt. Damit konnte die Karlsruher Serie der Regisseurin Nadine Knobloch bereits neben zahlreichen Festivalplatzierungen ihren zweiten Preis verbuchen. „Der Zirkel“ erzählt die Geschichte der Büroangestellten Helena, des Antiquitätenhändlers Tom und des Unternehmers Anton, die durch das Auftauchen eines mysteriösen Artefakts zusammen geführt werden. Um das Rätsel, das direkt mit dem Artefakt verbunden ist, lösen zu können, müssen sich die drei ungleichen Charaktere erst einmal zusammenraufen und sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen, die so manche Überraschung bereithält. Dabei verbindet die Serie historische Ereignisse der Karlsruher Stadtgeschichte mit fiktiven Handlungen und Charakteren. Gedreht wurde an verschiedenen Karlsruher Orten, zum Beispiel dem Alten Schlachthof Karlsruhe, dem Basler-Tor-Turm in Durlach und dem Antiquariat Sabine Fey.   Einen Trailer zum Film findet Ihr hier >>
News K3-Portal, Bild: Canva

18.01.2021

Web-Seminar-Reihe des K³-Büros

Auch 2021 unterstützen wir Euch mit einem spannenden, kostenfreien Web-Seminar-Programm. Das Programm orientiert sich an den Themen, die im Zuge der Coronakrise häufig in der Beratung nachgefragt wurden.   17. Februar, 14:00 – 16:00 Uhr „How to present online“ Referentin: Tamara Böhm, Explain GmbH Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>   24. Februar, 10:00 – 12:00 Uhr „Mehr Aufmerksamkeit auf Facebook und Instagram, ohne dafür zu bezahlen“ Referent: Wilhelm Scheermann, Whiteout Studio Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>   4. März, 10:00 – 12:00 Uhr „Neukundenakquise in Corona-Zeiten – und danach“ Referentin: Sabrina Isaac-Fütterer, K³-Büro Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>   11. März, 10:00 – 12:00 Uhr „Wie schalte ich erfolgreich Werbung auf Facebook und Instagram“ Referent: Wilhelm Scheermann, Whiteout Studio Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>   18. März, 10:00 – 14:00 Uhr „DIY-Bewegtbildkommunikation in der Corona-Krise“ Referent: Julian Hoß, NACONA Filmproduktion Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>   25. März, 10:30 – 12:00 Uhr   „Erfolgreich verkaufen mit Shopify®“ Referenten: Thorsten Reiser und  Klaus Kallenbrunnen, DiNITED® GmbH Mehr zu diesem Web-Seminar erfahrt Ihr hier >>   Die Web-Seminare sind kostenlos, allerdings ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Bitte meldet Euch per E-Mail an unter k3@kultur.karlsruhe.de. Wir freuen uns auf Euch!
News K3-Portal, Bild: Canva

15.01.2021

Umfrage für Kultur- und Kreativwirtschaft startet

Die MFG Baden-Württemberg ruft die Kultur- und Kreativschaffende aus dem Südwesten zur Beteiligung an bundesweiter Online-Umfrage auf. Zwischen leeren Stühlen und Digitalisierungs-Turbo: das Corona-Jahr 2020 hat die Kultur- und Kreativwirtschaft schwer getroffen, aber auch neue Formate hervorgebracht. Das Fördernetzwerk Kultur- und Kreativwirtschaft und der Bundesverband Kreative Deutschland e.V. starten deshalb eine bundesweite Umfrage unter Selbständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Im Fokus der Umfrage stehen Fragen nach den positiven wie negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und wie Selbständige auf die Krise reagiert haben. Darüber hinaus erhebt die Umfrage, welche Corona-Hilfen in Anspruch genommen wurden.  Bis 14.02.2021 können selbständige Kultur- und Kreativschaffende unter diesem Link an der Online-Umfrage teilnehmen: http://bit.ly/kultur-kreativ-bilanz-2020 Bild: Unsplash

Dezember

News K3-Portal, Bild: Canva

23.12.2020

Bund vergibt Sonderpreis für Träger des Deutschen Verlagspreises

Alle 103 bisherigen Preisträger des Deutschen Verlagspreises sollen einen einmaligen Sonderpreis in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhalten. Insgesamt 515.000 Euro stehen dafür aus dem Kulturetat des Bundes zur Verfügung. Gerade kleinere und unabhängige Verlage würden Talente abseits des Mainstreams aufspüren und ihnen ein Sprungbrett bieten, oft mit einem hohen unternehmerischen Risiko. Deshalb seien sie von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen und sollen durch den Sonderpreis unterstützt und ihr Engagement für die vielfältige Buchkultur wertgeschätzt werden. Der Deutsche Verlagspreis wurde 2019 von der Kulturstaatsministerin ins Leben gerufen und wird im nächsten Jahr zum dritten Mal verliehen. Die Bewerbungsfrist beginnt am 11. Januar 2021. Weitere Informationen zum Deutschen Verlagspreis findet Ihr hier >>
News K3-Portal, Bild: Canva

23.12.2020

Weihnachtsgrüße aus dem K³-Büro

Ein schwieriges Jahr geht für uns alle zu Ende. Vor allem viele Akteure im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft waren und sind stark von den Corona-Beschränkungen betroffen. Weiterhin sind wir sehr bemüht, Euch alle Hilfsmaßnahmen und Finanzmittel auf unserer Corona-Sonderseite zusammen zu stellen, damit Ihr stets einen aktuellen Überblick über sämtliche Möglichkeiten und Mittel habt. So es möglich war, haben wir unsere Veranstaltungen nach und nach ins Digitale übertragen, um Euch trotz aller Umstände Input und Knowhow bieten zu können und weiterhin Anlaufstelle sein zu können. Mit unserer #Supportyourlocals-Spendenseite wollten wir unseren kleinen Beitrag zur Unterstützung der Szene beitragen. Wie es im nächsten Jahr weitergehen wird, davon müssen wir uns leider überraschen lassen. Im Frühjahr starten wir in jedem Fall mit spannenden Web-Seminare und werden dann sehen, wann und in welcher Form weitere Veranstaltungen möglich sein werden. Wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Mittlerweile zwar abgedroschen aber einfach wichtig und ernst gemeint – bleibt gesund und haltet durch! Euer K³-Büro
News K3-Portal, Bild: Canva

22.12.2020

Baden-Württemberg erhöht die Förderung von Games

Die MFG Baden-Württemberg erhöht die Etatmittel für die Games BW Förderung um 300.000 Euro für 2021. Somit können nächstes Jahr insgesamt mindestens 900.000 Euro an Games-Unternehmen aus Baden-Württemberg vergeben werden. Mit der starken Anhebung der Mittel für die Games BW Förderung im Jahr 2021 sollen möglichst vielen Games-Entwicklerinnen und Entwicklern im Land Zugang zu dem stark wachsenden Markt verschafft werden, indem sie bei der Entwicklung qualitätsvoller Spiele unterstützt werden. Der Standort soll gestärkt und für weitere Unternehmen aus der Branche, die hier gründen oder ins Land kommen wollen, noch attraktiver gestaltet werden. Die MFG setzt mit der seit Juli 2020 neu eingeführten Games BW Förderung einen klaren Fokus auf die Unterstützung von Games-Unternehmen in Baden-Württemberg. Gefördert wird die Entwicklung qualitativ hochwertiger, kulturell oder pädagogisch bedeutsamer digitaler Spiele und innovativer, interaktiver Medienprojekte mit Spielecharakter. Durch die Erhöhung des Etats können nun noch mehr und vor allem auch größere Spielprojekte gefördert werden. Die nächste Einreichfrist der Games BW Förderung für Fördersummen über 20.000 Euro endet am 21. Januar 2021. Weitere Informationen zur Förderung findet Ihr hier >>
News K3-Portal, Bild: Canva

22.12.2020

Neues Stipendium für klassische Musikerinnen und Musiker

Für das „Stipendienprogramm Klassik“ stellt der Bund insgesamt zehn Millionen Euro aus dem Zukunftspaket NEUSTART KULTUR zur Verfügung. Damit können rund 1.500 freischaffende Musikerinnen und Musiker der Klassikszene, Stipendien in Höhe von jeweils 6.000 Euro erhalten. Das Programm richtet sich an Interpretinnen und Interpreten von der Alten Musik bis hin zur frühen Moderne und ergänzt somit ein bereits bestehendes Stipendienprogramm des Musikfonds für zeitgenössische Musik. Durch das Stipendium soll es freischaffenden Musikerinnen und Musikern möglich gemacht werden, dass sie trotz ausfallender Einnahmen durch Auftrittsabsagen genug Freiräume für neue Ideen und Projekte haben. Die Innovationskraft des Musiklebens soll dadurch erhalten bleiben. Für die Umsetzung des „Stipendienprogramms Klassik“ ist der Deutsche Musikrat verantwortlich. Das Programm startet am 29. Dezember 2020. Freischaffende Musikerinnen und Musiker können ihre Anträge zusammen mit einem Projektkonzept bis zum 17. Januar 2021 einreichen. Mit Beginn der Bewerbungsphase bietet der Deutsche Musikrat zudem eine telefonische Beratung an. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Jury. Weitere Informationen zum Stipendienprogramm findet Ihr hier

22.12.2020

Call for Submissions für die Independent Days|Internationale Filmfestspiele gestartet

Ab sofort können Filmemacher ihre Produktionen für die Independent Days|Internationale Filmfestspiele 2021 einreichen. Einschränkungen hinsichtlich Genres oder Laufzeit gibt es nicht, es werden sowohl Kurz- als auch Langfilmproduktionen gezeigt.  Ausgelobt sind wieder 11 Filmpreise im Wert von über 13.000 Euro, darunter der Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe, die KARLINA – Filmpreis der Stadt Karlsruhe sowie Filmpreise in den Bereichen Schauspiel, bestes Erstlingswerk und bester Feature-Film. Am 31. Januar endet bereits die Earlybird Einreichungsfrist. Filmemacher können aber noch bis zum 25. Juli ihre Filme einreichen. Gezeigt werden die Gewinnerfilme vom 22. bis 26. September in der SCHAUBURG und im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien. Weitere Infos und Teilnahmebedingungen findet Ihr hier >>
News K3-Portal, Bild: Canva

18.12.2020

15 Mio Euro Projektstipendien für freischaffende Künstler*innen aller Sparten in BW

Das Landeskabinett hat ein neues Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten in Baden-Württemberg aufgelegt. Sie sind durch die Corona-Pandemie besonders stark betroffen und unter existentiellen Druck geraten. Das Stipendienprogramm in Höhe von 15 Millionen Euro richtet sich an professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten (Musik, Bildende Kunst und neue Medien, Literatur, Darstellende Künste, Kleinkunst) mit Erstwohnsitz in Baden-Württemberg. Mit Projektstipendien von je 3.500 Euro sollen sie in die Lage versetzt werden, ihre künstlerische Arbeit fortzusetzen, nachdem ihnen durch die pandemiebedingten Einschränkungen ihre Auftritts- und Präsentationsmöglichkeiten entzogen wurden. Die Stipendien sollen freischaffende Künstlerinnen und Künstler unterstützen und motivieren, neue Projekte zu konzipieren oder umzusetzen sowie neue Formen der Präsentation zu entwickeln. Die Stipendien richten sich auch an die Absolventinnen und Absolventen der Kunst- und Musikhochschulen, der Popakademie, der Filmakademie und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, wenn der Abschluss 2019, 2020 oder bis zur Ausschreibung des Programms erfolgt ist. Weitere Infos findet ihr hier >>