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News

KreativKids Akademie Banner

08.07.2026

KreativKids Akademie 2026

Die KreativKids Akademie geht in die nächste Runde! Das kostenlose Ferienprogramm auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe hat sich als echtes Erfolgsmodell etabliert – und startet ab dem 3. August 2026 wieder für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Zwei Wochen lang tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Kreativität ein: täglich wechselnde Workshops in Theater, Film, Hörspiel, Illustration, Handlettering, Zeichnen und vielem mehr – angeleitet von echten Künstler*innen und Kreativschaffenden. Die bewusst kleinen Gruppen (je 8 Kinder) schaffen Raum zum echten Ausprobieren, Entdecken und Dranbleiben. Noch Restplätze in der zweiten Woche Die erste Woche ist bereits ausgebucht. Für die zweite Woche (10.–14. August, 9–15 Uhr) gibt es noch wenige Restplätze. Anfragen bitte an: kreativkids@kultur.karlsruhe.de – die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Ein Angebot von K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und WERKRAUM: Karlsruhe e.V. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
KreativStart, Foto: Ingrid Kappenberger

24.06.2026

Female Perspectives: Die Vorträge des KreativStarts jetzt online

Wie entstehen Ideen, Unternehmen und neue Perspektiven? Beim diesjährigen Gründungskongress unseres Büros für Kultur- und Kreativwirtschaft stand die Vielfalt der Wege in die Selbstständigkeit im Mittelpunkt – mit einem besonderen Fokus auf weibliche Sichtweisen, Erfahrungen und Erfolgswege. Unter dem Motto, Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar zu machen und ihre Stimmen zu stärken, wurde der Kongress ausschließlich von weiblichen Speakerinnen gestaltet. Sie gaben inspirierende Einblicke in ihre persönlichen Gründungsgeschichten, teilten ihr Wissen und beleuchteten zentrale Themen rund um Unternehmertum, Kreativität und die Herausforderungen sowie Chancen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Für alle, die nicht live dabei sein konnten – oder einzelne Impulse noch einmal erleben möchten: Die Vorträge des Kongresses sind ab sofort online verfügbar. Tauchen Sie ein in spannende Perspektiven, neue Ideen und wertvolle Erfahrungen unserer Speakerinnen. Die Videoaufzeichnungen laden dazu ein, sich inspirieren zu lassen, neue Blickwinkel zu entdecken und Impulse für die eigene Gründung oder kreative Arbeit mitzunehmen. Hier geht´s zur Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PLjBSIxDaBHfvtK6x63mPTyHtzdEyY0oiV&si=GCzQ25ragOWYG_QD
News K3-Portal, Bild: Canva

19.06.2026

Zukunftsreport Kreativwirtschaft 2030

KI als Werkzeug, nicht als Feind: So sieht die Kreativwirtschaft ihre Zukunft Der KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft hat im Mai 2026 den Zukunftsreport Kreativwirtschaft 2030 veröffentlicht. Die Grundlage: 118 Sprachnachrichten, die beim German Creative Economy Summit (GCES) 2026 in Hamburg gesammelt wurden. Rund 500 Teilnehmende wurden gefragt: „Wie sieht deine ideale Vision für die Kultur- und Kreativwirtschaft 2030 aus?” Die KI-gestützte Cluster-Analyse destilliert aus den Antworten drei zentrale Themenfelder: Künstliche Intelligenz, Cross Innovation & Vernetzung sowie Strukturen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Branche weiß, was sie will — und sie ist unzufrieden mit dem Status quo. KI wird von der großen Mehrheit als Werkzeug und Chance begriffen, nicht als Gegner. Gleichzeitig warnen insbesondere Stimmen aus der Designwirtschaft vor der Verdrängung von Einstiegsjobs und sinkenden Budgets. Beim Thema Vernetzung herrscht Konsens über den Wunsch nach echtem Schulterschluss — aber die Realität ist noch geprägt von Silos und fehlendem Vertrauen. Strukturell fordert die Branche: stabile Förderung, weniger Bürokratie, politische Einbindung. Den Report gibt es hier zum Download >> https://a.storyblok.com/f/287609726226301/x/e3620a0db7/zukunftsreport_kreativwirtschaft_2030.pdf

August

05.08.2021

Zoom übernimmt Ausgründung kites aus dem KIT

Das US-amerikanische Unternehmen Zoom Video Communications erwirbt die kites GmbH, eine Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die sich auf die Entwicklung von Echtzeitlösungen für maschinelle Übersetzungen spezialisiert hat. Das hat Zoom am 29. Juni 2021 bekanntgegeben. Zoom wird zudem in die weitere Forschung am Standort Karlsruhe investieren und erwägt darüber hinaus, einen Forschungs- und Entwicklungsstandort in Deutschland aufzubauen. Die beiden kites-Gesellschafter Professor Alexander Waibel und Dr. Sebastian Stüker arbeiten an anwendungstauglichen Produkten, die natürliche und spontane Sprache mit Methoden der Künstlichen Intelligenz automatisch verarbeiten. kites gründeten sie im Jahr 2015 mit dem Ziel, ihre Forschungsergebnisse in echten Anwendungen zu integrieren. Arbeitsgebiete sind die automatische Spracherkennung, die maschinelle Übersetzung, die Sprachunterstützung, die technische Unterstützung menschlicher Dolmetscher und simultane Sprachübersetzung. Das kites-Team besteht aus zwölf Forschenden und unterstützt künftig das Engineering-Team von Zoom. Gemeinsam wollen sie das maschinelle Übersetzen vorantreiben und mehrsprachige Übersetzungsmöglichkeiten bereitstellen, um Meetings für Zoom-Nutzer*innen produktiver und effizienter zu gestalten. Die Arbeit von Waibel und Stüker baut unter anderem auf den von ihnen entwickelten Lecture Translator auf, der am KIT seit 2012 mit simultanen Vorlesungsübersetzungen Sprachbarrieren für internationale Studierende überbrückt. Stüker und die Mitarbeitenden von kites werden in Karlsruhe ansässig bleiben, wo Zoom in den Ausbau des Teams investieren wird. Darüber hinaus erwägt Zoom, einen Forschungs- und Entwicklungsstandort in Deutschland aufzubauen. Alexander Waibel wird als Zoom Research Fellow die Forschung und Entwicklung im maschinellen Übersetzen bei Zoom beratend unterstützen. Mehr Infos findet Ihr hier >>

04.08.2021

Konzertreihe im Kreativhof in der Rudolfstr. 5

Im Hinterhof der Rudolfstr. 5 werden im August in wöchentlichem Abstand drei kleine Konzerte unter Mitwirkung lokaler Künstler*innen des Hofes und der Stadt veranstaltet. Ausgewählten Nachwuchskünstler*innen werden Konzerte in einer außergewöhnlichen Atmosphäre ermöglicht. Der Eintritt ist frei (3G), dazu wird Essen auf Spendenbasis angeboten. Für jedes Konzert gibt es auf Grund der Corona-Regeln einen Anmeldelink.   05.08. Diivision Website Einlass: 20:00 Uhr Ende: 22.30 Uhr Anmeldelink >>   11.08. orbit Instagram Spotify Einlass: 20:00 Uhr Ende: 22.30 Uhr Anmeldelink >>   27.08. Jon Doe Instagram Spotify Einlass: 20:00 Uhr Ende: 22:30 Uhr Anmeldelink >>

03.08.2021

IDEENSTARK 2021 | Zehn starke Ideen aus Baden-Württemberg – Drei Gewinnerteams aus Karlsruhe

Die zehn Gewinner*innen der Landesauszeichnung IDEENSTARK 2021 der MFG Baden-Württemberg stehen fest. Beworben hatten sich über 80 Kreativunternehmen aus ganz Baden-Württemberg. Mit drei Preisträger*innen war Karlsruhe in der 5. Auflage des landesweiten Wettbewerbs wieder besonders erfolgreich. Unter den Gewinnerteams ist die Firma Klangio GmbH mit Sitz im Perfekt Futur auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe. Die Gründer*innen dort werden vom K³ Büro begleitet. Klangio hat ein auditives AI-System entwickelt, „das Maschinen einen Hörsinn verleiht“. So können Musiker*innen ein Lied mit dem Klavier einspielen, die Software erstellt daraus dann direkt eine Partitur. Die zweite Gewinnerin ist Diana Ezerex, eine Künstlerin aus Karlsruhe, die sich mit Themen rund um das Gefängnis auseinandersetzt: soziale Ungerechtigkeit, Bildungsungleichheit und Mental Health. Ihre Musik entsteht mit und für Gefängnisinsassen*innen und wird ergänzt durch kreative Workshops, Theaterstücke und Kurzfilme. Die dritte Karlsruher Gewinnerin ist Sophia Lindner, die mit ihrem Start-up act’ble, eine Revolution in Sachen Spitzenschuhe für tanzende Athlet*innen anzetteln will. Ihre Schuhe sollen Profi-Balletttänzer*innen das täglich stundenlange Tragen der Spitzenschuhe erleichtern und gesundheitliche Langzeitschäden verhindern. In diesen besonderen Zeiten sind gute, innovative und nachhaltige Ideen und Geschäftskonzepte gefragter denn je. Mit IDEENSTARK zeichnet die MFG – unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg – Impulsgeber*innen, Innovationsstifter*innen und Andersdenkende aus dem Südwesten für ihre innovativen Geschäftsideen aus. Die von der IDEENSTARK-Jury ausgezeichneten Projekte haben jetzt ein Jahr lang die Gelegenheit, sich und ihre Vorhaben gemeinsam mit anderen Kreativunternehmen und Expert*innen weiterzuentwickeln. Teil der Fachjury war auch in diesem Jahr das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe. Es ist erster Ansprechpartner für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Karlsruhe. Weitere Preisträger*innen kommen aus Filderstadt, Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Metzingen, Offenburg und Stuttgart. Nun starten die IDEENSTARKEN mit dem Förderprogramm, in dem sie individuell beraten werden und gemeinsam an Workshops teilnehmen. Die feierliche Preisverleihung findet digital oder als hybride Veranstaltung voraussichtlich am 28. Oktober 2021 als Filmpremieren-Event statt. Weitere Infos findet Ihr hier auf der Seite der MFG >>

02.08.2021

STUDIE: Der Wert von Musik – Ökonomische Wirkungsanalyse des Musikökosystems

Am 29. Juli wurde die Studie „Der Wert von Musik: Ökonomische Wirkungsanalyse des Musikökosystems“ veröffentlicht, welche die ökonomische Bedeutung des Musikökosystems verdeutlicht. Mit einem Wachstum von +22,19 % hat sich der Kernbereich des Musikökosystems nicht nur sehr positiv entwickelt, sondern liegt über dem durchschnittlichen gesamtwirtschaftlichen Wachstum der betrachteten Gebiete. Die Daten liefern somit den Beweis, dass Investitionen in das Musikökosystem, langfristiges und nachhaltiges Wachstum garantieren. Durch die Pandemie wurden einige Teilbereiche des Musikökosystems in einen Schockzustand versetzt. Neben den ökonomischen Effekten vor der Pandemie gibt die Studie auch einen Einblick in die Auswirkungen von Covid-19 und erläutert den kulturellen und gesellschaftlichen Wert von Musik anhand einiger Beispiele und Interviews mit Akteur*innen aus den verschiedenen Gebieten. Diese bilden eine belastbare Datenbasis für zukünftige Entscheidungen und Beobachtungen. Für die Studie haben sich die Städte Augsburg, Bremen, Köln, München, Region Hannover, Region Stuttgart und die Länder Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammengeschlossen, um den ökonomischen Wert von Musik in den jeweiligen Gebieten zu berechnen und vergleichbare Daten zu erstellen. Die Studie ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Initiative Musik gGmbH und dem Musikzentrum Hannover gGmbH. Mit der Studiendurchführung wurde Sound Diplomacy beauftragt. Mehr Infos und die ganze Studie findet Ihr hier >>

02.08.2021

Sonderprogramm NEUSTART KULTUR – Profil: Soziokultur

Mit „Profil: Soziokultur“ legt der Fonds Soziokultur eine neue Förderung im Rahmen des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) von bis zu 20 Millionen Euro auf. Es erfolgt eine einmalige Ausschreibung vom 01.08.2021 bis 30.09.2021 für Vorhaben, die in 2022 umgesetzt werden. Die Pandemie hat bei allen Kulturakteur*innen viele Fragen zu Angebot, Programm, Personal, Kooperationspartner*innen, Plattformen, Zielgruppen und der Finanzierung aufgeworfen. Hierauf reagiert „Profil: Soziokultur“. Gefördert werden Entwicklungsprozesse und die Organisationsentwicklung von freien, gemeinnützigen Trägern und Einrichtungen des soziokulturellen und kulturellen Feldes. Die Prozessvorhaben sollen dazu dienen, dass Kulturelle Teilhabe und Mitgestaltung auch in unsicheren Zeiten auf der Basis eines klaren Profils und einer Finanzierungs- und Vernetzungsstrategie strukturell stabilisiert werden. Dies geschieht nach lokal unterschiedlichen Fragestellungen und diversen gesellschaftlich-kulturellen Bedingungen sowie bestenfalls unter Einbindung freier Kulturschaffender als Expert*innen der soziokulturellen Praxis und Strukturen. Ziel ist es, freie Träger der Soziokultur, Kulturellen Bildung und Medienkulturarbeit auf der Basis der Pandemie-Erfahrungen bei Entwicklungsprozessen zu unterstützen, die ihrer mittelfristigen Stabilisierung und strukturellen Verankerung vor Ort dienen. Es können einzelne oder Verbundvorhaben mit bis zu drei Kooperationspartnern beantragt werden. Der Fonds Soziokultur wird ab Ende August regelmäßige Online-Infoveranstaltungen zur Beratung und Antragstellung anbieten. Die ersten Termine finden am 24.08.2021 und 31.08.2021 von 16 bis 17 Uhr statt. Hier könnt Ihr Euch anmelden. Mehr Infos findet Ihr hier >>

Juli

29.07.2021

Weitere 200 Millionen Euro für Förderprogramm Invest BW

Der Ministerrat hat für das Innovations- und Investitionsförderprogramm Invest BW eine zweite Tranche in Höhe von 200 Millionen Euro bewilligt. Damit werden die Unternehmen massiv bei der Ausschöpfung ihres Innovationspotenzials unterstützt, damit sie wirtschaftlich gestärkt aus der Pandemie kommen. Die weiteren Mittel sollen die große Programmnachfrage decken und noch mehr marktgängige Innovationsvorhaben der experimentellen Entwicklung gezielt unterstützen. Der Ministerrat hatte am 15. Dezember 2020 Invest BW als das größte branchenoffene einzelbetriebliche Innovations- und Investitionsförderprogramm in der Geschichte des Landes beschlossen und in einer ersten Tranche 150 Millionen Euro für die einzelbetriebliche Förderung und für Maßnahmen zur Stärkung des Forschungsstandortes Baden-Württemberg beschlossen. Die Nachfrage nach dem Förderprogramm ist seit Programmstart ungebrochen hoch und bestätigt den großen Bedarf der Unternehmen. Nach der ersten Förderbekanntmachung von Januar bis April 2021 sind insgesamt 346 Anträge mit einem Fördervolumen von 159 Millionen Euro eingegangen, womit Innovations- und Investitionsvorhaben bis zu 494 Millionen Euro umgesetzt werden sollen. Nachdem die verfügbaren Fördermittel aus der ersten Tranche bereits deutlich überzeichnet waren, musste am 16. April 2021 eine vorübergehende Antragspause eingelegt werden. Für die Fortschreibung von Invest BW stehen bis Ende 2022 nun insgesamt weitere 200 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ zur Verfügung. Nach dem Ende der Antragspause soll voraussichtlich im Herbst eine Antragstellung mit angepassten Förderkonditionen wieder möglich sein. Innovationsförderung bis Ende 2022 In der Innovationsförderung sollen bis Ende 2022 regelmäßige technologieoffene und auch missionsorientierte Förderaufrufe ausgeschrieben werden. Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe aus Baden-Württemberg, bei Verbundvorhaben auch gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Baden-Württemberg. Die Fördersätze sind abhängig von der Unternehmensgröße und werden unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung für die experimentelle Entwicklung festgelegt. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten hierbei besonders attraktive Förderkonditionen. Der Umsetzungszeitraum der Förderprojekte soll maximal 24 Monate betragen. Wie im Koalitionsvertrag angekündigt, wird die Investitionsförderung auf Vorhaben von übergeordneter volkswirtschaftlicher Bedeutung begrenzt und hierzu wird es zunächst keinen weiteren Förderaufruf geben. Die Antragstellung und weitere Förderbedingungen werden in den Förderaufrufen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus veröffentlicht. Nach der noch einzuholenden Zustimmung des Finanzausschusses des Landtags soll die Antragstellung zeitnah wieder möglich sein. Ein erster Förderaufruf soll spätestens im Herbst 2021 auf der Internetseite des beauftragten Projektträgers „VDI/VDE Innovation + Technik GmbH“ veröffentlicht werden. Weitere Infos findet ihr hier >>

28.07.2021

Neun "KI-Champions" in Baden-Württemberg ausgezeichnet

Das Wirtschaftsministerium hat zum zweiten Mal die „KI-Champions Baden-Württemberg“ gekürt. Zwei der Gewinnerfirmen stammen aus Karlsruhe. Der Wettbewerb zeigt national und international, dass Baden-Württemberg ein Spitzenstandort im Bereich Künstliche Intelligenz ist. Künstliche Intelligenz (KI) ist die Schlüsseltechnologie der Zukunft, die für die Wirtschaft ebenso wichtig ist wie für die Lösung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen. Um diese KI-Lösungen sichtbarer zu machen, hat das Wirtschaftsministerium am Anfang des Jahres 2021 zum zweiten Mal den Wettbewerb „KI-Champions Baden-Württemberg“ ausgerufen. Gesucht wurden herausragende, innovative Beispiele für anwendungsorientierte Lösungen der Künstlichen Intelligenz aus Baden-Württemberg. Denn zahlreiche Unternehmen im Land setzen KI-Lösungen bereits äußerst vielversprechend und erfolgreich um. Das zeigt auch die diesjährige Resonanz: 37 Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben sich beworben. Der Wettbewerb ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ des Wirtschaftsministeriums. Am 26. Juli wurden neun Forschungseinrichtungen und Unternehmen per virtueller Preisverleihung ausgezeichnet. Die Verleihung der „KI-Champions Baden Württemberg“ erfolgte wie im vergangenen Jahr in drei Kategorien: Forschungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bis 500 Beschäftigte sowie große Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten. Die beiden Karlsruher Unternehmen wurden in der Kategorie „mit weniger als 500 Beschäftigten“ ausgezeichnet. Das Karlsruher Unternehmen Qymatix Solutions GmbH ermöglicht mit seiner KI-gestützten Software Unternehmen in der Fertigung und im Großhandel mehr mit geringeren Kosten zu verkaufen. Vorab trainierte KI-Modelle liefern automatische Empfehlungen für kommende Vertriebsaktivitäten, abgeleitet aus den Vertriebsdaten des Unternehmens. Damit wird die Effizienz gesteigert und die Kundenbindung kann erhöht werden. Gerade für mittelständische Unternehmen kann diese KI-Lösung zu einem hohen Mehrwert führen. Als zweites Karlsruher Unternehmen wurde "Prenode" zum KI-Champion gekürt. Deren KI-Lösung „mlx – Decentralized Machine Learning for Industrial Machinery“ ermöglicht es Maschinen mit KI-basierten Services und Features zu erweitern und dabei den Datenschutz zu gewährleisten. Durch den dezentralen Ansatz des maschinellen Lernens werden KI-Modelle auf der Maschine lokal entwickelt, indem Maschinen voneinander lernen, ohne sensible Daten auszutauschen. Maschinenhersteller und Kunde sind somit in der Lage, intelligente Technologien erfolgreich in die Praxis umzusetzen und voneinander zu profitieren, ohne ihre sensiblen Daten in die Cloud zu übertragen. Alle weiteren Preisträger findet Ihr hier >>

27.07.2021

OPEN CALL 2021: Ideenkonkurrenz für junge Architektur – mit Ausstellung

Dieses Jahr 2021 soll beim 5. Open Call die aktuell hochrelevante Frage beantwortet werden: Wie können wir ein zukunftsfähiges Lernen für die Kleinsten gestalten?: Hier lernen wir! In der Weststadt Karlsruhes besteht aktuell ein sehr hoher Bedarf an Plätzen in Kindertagesstätten. Es stehen dort und in den umliegenden Stadtteilen kaum geeignete städtische Grundstücke bzw. Liegenschaften für neue Einrichtungen zur Verfügung. Zudem besteht in Karlsruhe schon seit längerem ein akuter Bedarf an kostengünstigem Wohnraum. Auf dem Areal der ehemaligen Dragonerkaserne in der Kaiserallee gibt es unzureichend ausgenutzte Flächen, die einen Neubau der beide Nutzungen vereint, ermöglichen würden. Im Rahmen einer Quartiersentwicklung wurde das ganze Areal nördlich der Kaiserstraße, zwischen der Blücherstraße im Westen und der Paul-Ehrlich-Straße im Osten untersucht. Es gibt einen gültigen Bebauungsplan, in dem die Absicht erkennbar ist, mit einer Randbebauung den Block an der Ostseite zu schließen. Im Rahmen der Ideenfindung könnte aber auch davon abgewichen werden. Die Ergebnisse des Ideenentwurfs können als Grundlage einer stadtinternen Diskussion dienen. Aufgabe Entwickelt werden soll eine Idee, wie der östliche Teil des Quartiers städtebaulich weiterentwickelt werden kann und in welcher Form eine achtgruppige Kindertagesstätte (ggfs. kombiniert mit bezahlbarem Wohnraum) erstellt werden kann. Grundsätzlich ist es denkbar, die Kindertagesstätte als eigenständiges Gebäude oder in Kombination mit Wohnnutzung zu errichten, wobei ein qualitätvoller Bezug der Kindertagesstätte zu den Außenspielflächen zu beachten ist. Entstehen soll ein lebendiger, integrativer, durchmischter Stadtbaustein, der die aktuell relevanten Fragen beantwortet, wie wir dem Klimawandel und den vom Menschen verursachten sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten mit innovativen, zukunftsweisenden Projekten sowie neuen Planungsprozessen begegnen können. Willkommen sind Ideen, wie die Dynamiken regionaler Kreislaufwirtschaft genutzt werden können, beispielsweise hinsichtlich Baustoffen und Energieträgern. Der Stadtraum im Dragonerareal soll sich hin zu einem integrativen, ökologischen Stadtraum entwickeln, der eine lebendige Stadtgesellschaft fördert mit gemeinsamem Leben und Lernen. Die Darstellung soll im Maßstab 1:500 erfolgen. Ein Übersichtsplan in einem größeren Maßstab kann ergänzt werden. Ausschnitte in größeren und kleineren Maßstäben sind zulässig; Skizzen, Piktogramme sowie räumliche Darstellungen sind erlaubt. Die Teilnahme beim Open Call Teilnehmen können junge Architekt*innen (Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung) bis 45 Jahre und junge Büros und Studios (bis 5 Jahre), ein Kammereintrag oder Mitgliedschaft in der Kammer als AiP/SiP ist nachzuweisen. Eingereicht werden kann ein frei gestaltetes Plakat DinA 0, hochkant. Die Einreichungsfrist ist der 15. Oktober 2021. Der Open Call ist eine Kooperation zwischen dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro mit dem Architekturschaufenster e.V., der Wirtschaftsförderung Karlsruhe und mit Unterstützung der Architektenkammer Baden-Württemberg und dem Kammerbezirk Karlsruhe zu Einreichungen auf. Alle weiteren Informationen findet Ihr hier >>

27.07.2021

36 Projekte bei Innovationswettbewerb „KI für KMU“ gefördert

Im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ fördert das Wirtschaftsministerium 36 innovative Projekte, zwei davon aus Karlsruhe, zur Künstlichen Intelligenz mit 7,5 Millionen Euro. Ziel ist es, die Wertschöpfung und Anwendung Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung. In diesem Jahr lag der Fokus darauf, die Innovationskraft und -geschwindigkeit insbesondere bei kleinen Unternehmen zu stärken. Durch die ausgewählten Vorhaben können unter anderem 26 Start-ups mit einer Förderung von insgesamt 5,1 Millionen Euro bei der Entwicklung ihrer KI-Produkte und Dienstleistungen unterstützt werden. Ausgewählt wurde in Karlsruhe zum einen die plusmeta GmbH mit dem KI-Vorhaben „DEEEP – Deep-Learning-Erweiterung für die Erkennung und Extraktion von Produktwissen“. Sie planen die Erweiterung der webbasierten Software „plusmeta“, die mithilfe von KI-Methoden Inhalte technischer Dokumentation analysiert und maschinenlesbar bereitstellt. Die PATEV Associates GmbH & Co. KG aus Karlsruhe hat zusammen mit der Codefy GmbH aus Heidelberg das Projekt „KI4IT“, ein KI-basiertes Text-Analyse-Tool zur technologischen Standortbestimmung und zur strategischen Innovationsplanung von Unternehmen, eingereicht und erhält nun ebenfalls eine Förderung des Landes. Bei den geförderten Projekten sind unterschiedliche KI-Themenfelder abgedeckt, etwa optimiertes Ressourcenmanagement, intelligente Automatisierung, Datenanalyse bis hin zu Robotik. Die zu entwickelnden Produkte und Dienstleistungen können wiederum in den unterschiedlichsten Branchen Anwendung finden. So werden die Vorhaben neben der Zukunft der Industrie auch die Abwicklung eines privaten Schuhkaufs, der Freizeitgestaltung oder die Wartung von Solaranlagen erweitern. Die Pressemeldung des Landes findet Ihr hier >> Die Übersicht der geförderten Projekte findet Ihr hier >>