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News

02.09.2026

Drei Tage „THE LÄND of Games“: Baden-Württemberg zieht positive Gamescom-Bilanz

Drei Tage lang präsentierte sich Baden-Württemberg auf der Gamescom in Köln als Games-Standort. Unter dem Titel „THE LÄND of Games“ bot der Landesstand in der Business Area internationalen Unternehmen und Akteur*innen der Games-Branche eine zentrale Anlaufstelle. Mit dabei waren acht Mitausstellende – und auch Karlsruhe war über das K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro vertreten. Nach drei intensiven Messetagen zieht die MFG Baden-Württemberg eine positive Bilanz. Der Landesstand war während der gesamten Gamescom gut besucht, zahlreiche Gespräche mit Vertreter*innen der internationalen Games-Branche fanden statt. Das Ziel: Baden-Württemberg als Wirtschafts- und Kreativstandort für Games sichtbar zu machen und Vernetzung innerhalb der Branche zu fördern. Auch Staatssekretärin Neşe Erikli besuchte den Landesstand und nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit den Ausstellenden. Im Mittelpunkt standen Gespräche über die aktuellen Entwicklungen der Games-Branche, ihre wirtschaftliche Bedeutung und die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Kreative. MFG-Geschäftsführerin Wiebke Wiesner zeigt sich nach der Messe begeistert: „Diese drei Tage haben mich begeistert. THE LÄND of Games hat gezeigt, was Baden-Württemberg kann – wirtschaftlich und kreativ.“ Besonders der große Zuspruch und das hohe Interesse am Stand hätten gezeigt, wie relevant der Standort für die Branche sei. Wiesner dankte dem Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg für die Förderung des Landesstands sowie Baden-Württemberg International (BW_i) für die Zusammenarbeit und die Organisation von Messetouren. Auch dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Staatssekretärin Neşe Erikli galt ihr Dank für den Besuch und den Austausch mit den Ausstellenden. Der Landesstand wurde von der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit Baden-Württemberg International realisiert. Unterstützt wurde der Auftritt durch die Stadt Karlsruhe mit dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe. Damit war auch die Karlsruher Games- und Kreativwirtschaft Teil der gemeinsamen Präsentation des Standorts Baden-Württemberg auf der weltweit bedeutenden Gamesmesse. Für die MFG war die Gamescom zugleich eine Gelegenheit, die Bedeutung der Games-Branche über die reine Spieleentwicklung hinaus sichtbar zu machen. Games verbinden wirtschaftliche Dynamik, Technologie und kreative Innovation und sind damit ein wichtiger Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit dem gemeinsamen Landesauftritt setzte Baden-Württemberg auf der Gamescom ein sichtbares Zeichen für seine Games-Branche – und auf Vernetzung über die Landesgrenzen hinaus. Nach drei Tagen „THE LÄND of Games“ geht es für die beteiligten Akteur*innen nun zurück in den Arbeitsalltag. Bis zur nächsten Gamescom.

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io

Juli

22.07.2021

Jetzt bewerben! OHMG! #4 Deutsch-französisches Kreativlabor

Jetzt bewerben! Schon zum vierten Mal lädt das deutsch-französische Kreativlabor im Goethe-Institut Nancy Kreative und Kulturschaffende aus Deutschland und dem Großraum Nancy ein, für 6 Monate in Nancy eine Geschäftsidee zu entwickeln und zu realisieren. Die Gewinner*innen erwartet ein Preisgeld von 10.000 Euro und ein großzügiger Arbeitsplatz im OHMG!-Coworking Space. Bewerbungsschluss: 27. September 2021! OH MY GOETHE! ist eine Initiative der Métropole du Grand Nancy und des Goethe-Instituts Nancy mit Unterstützung des Institut français.  Zum 4. Mal sucht die Initiative OHMG! Menschen, die im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft arbeiten möchten in der Métropole du Grand Nancy oder in Deutschland wohnen und arbeiten eine deutsch-französische Gründungsidee haben oder ihr Geschäftsmodell für das Nachbarland weiterentwickeln wollen Wer kann sich bewerben? Bewerben können sich Kreativschaffende aus den Bereichen Musik Kunst Darstellende Künste Film & Rundfunk Architektur Buch & Design Presse & Werbung Software & Games (analog oder digital) Die Ausschreibung richtet sich an Student*innen, Vereine, Selbstständige, Künstler*innen, kleine bis mittlere Unternehmen, Angestellte, Mitglieder des Handwerks und Arbeitssuchende, die sich in einem ersten Stadium einer Gründung befinden. Es besteht die Möglichkeit, sich alleine oder im Team (max. 3 Personen) zu bewerben. Mehr Infos findet Ihr hier >>
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21.07.2021

Bedarfsanalyse für ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe startet

Ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe in Karlsruhe – Für die Planung eines solchen Zentrums wird Eure Unterstützung benötigt! Die Impulsgeber für ein neues, zukunftsweisendes Gründerzentrum / Handwerker- und Gewerbezentrum sind, neben der Stadt Karlsruhe, die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, die Handwerkskammer Karlsruhe und die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Gemeinsam wollen sie im Rahmen des städtischen IQ-Leitprojektes „Aktionsprogramm Handwerk" Betriebsgründungen und -übernahmen fördern, Wachstumschancen fördern und den Betrieben ein bedarfsgerechtes, bezahlbares Angebot an Gewerbeflächen schaffen. Bei einem Gründerzentrum können auch Beratungs- und Betreuungsangebote oder viele andere Serviceleistungen zur Verfügung gestellt werden. Beispiele hierfür können etwa Seminare, Workshops, Kontaktmessen oder gemeinsame Marketingaktivitäten sein. Selbstverständlich ist auch eine professionelle Infrastruktur mit Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Konferenzräumen, spezieller Ausstattung und vielem mehr. Zudem bieten solche Zentren den direkten Kontakt zu anderen Gründern, Wirtschaftspartnern, Kunden oder Lieferanten. Bei einem Handwerker- und Gewerbezentrum handelt es sich um ein oft mehrgeschossiges Gebäude in einer kundennahen, infrastrukturell gut erschlossenen und stadtteilnahen Lage, in dem kleine und mittlere Betriebe Flächen flexibel und längerfristig kostengünstig anmieten können. Sie bieten den Unternehmen damit die Möglichkeit eines innenstadt- und damit kundennahen Standortes. Bei der Bedarfsanalyse werden folgende Fragen an Euch gestellt: Wäre ein Gründerzentrum für das Handwerk und Gewerbe / Gewerbezentrum für Euch, Eure Unternehmensgründung oder Euer schon bestehendes Unternehmen möglicherweise eine Option? Habt Ihr Interesse, Euch in die Erarbeitung eines Konzepts für eine solche Einrichtung einzubringen? Die Beantwortung der Fragen wird maximal drei Minuten in Anspruch nehmen. Es gibt eine Befragung für (potentielle) Gründer*innen und eine Befragung für bestehende Unternehmen Alle weiteren Informationen zur Bedarfsanalyse bezogen auf ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe und die Links zu den Befragungen findet Ihr hier >>
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20.07.2021

Gründerinnenförderung in BW und der EU

Frauen spielen eine tragende Rolle, wenn es darum geht, die Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg zu stärken. Mittlerweile machen Frauen zwar etwa ein Drittel der beruflich Selbständigen in Baden-Württemberg aus und das wachsende Interesse von Frauen an Unternehmensgründungen schlägt sich auch in den Gründungszahlen nieder. Dennoch machen sich nur rund halb so viel Frauen wie Männer beruflich selbständig. Hier sammeln wir einige Unterstützungsprogramme für Frauen, damit sie die Unternehmensgründung oder auch eine Unternehmensnachfolge als attraktive berufliche Option für sich entdecken und diesen Weg einschlagen. die eigenen kreativen Potentiale leben und als Alternative zur abhängigen Beschäftigung in innovative Unternehmenskonzepte überführen. als Chefinnen unternehmerisch gestalten und entscheiden wollen und ihre Unternehmen nachhaltig und erfolgreich im Markt führen. Frauenförderung im Europäischen Innovationsrat (EIC) Der EIC strebt marktschaffende Innovationen an, die den Weg für radikal neue, bahnbrechende Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und Geschäftsmodelle bereiten. Der EIC soll Innovationen auf EU-Ebene noch gezielter, langfristiger und nachhaltiger unterstützen und dazu beitragen, dass systematisch Grundlagen für zukünftige Innovationen geschaffen und die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung in Richtung einer möglichen Verwertung weiterentwickelt werden. So sollen Innovationen schneller auf den Markt gelangen – mit positiven Effekten auf Wachstum und Beschäftigung. Der Europäischen Innovationsrat fasst mit dem EIC Pathfinder, den EIC Transitions, dem EIC Accelerator sowie den EIC-Preisen wichtige EU-Instrumente unter einem Dach zusammen. Die Förderinstrumente sind weitestgehend themenoffen gehalten und bieten Raum für interdisziplinäre Ideen. Neben technologischen können auch nicht-technologische Innovationen, wie beispielsweise soziale Innovationen oder Innovationen im Dienstleistungssektor, unterstützt werden. Die Förderung findet je nach Programm einzeln oder im Konsortium statt. Der EIC verfolgt dabei die Zielzahlen, dass 35 % der EIC-geförderten Unternehmen frauengeführt sind und 40 % weibliche CEOs bei Accelerator-Interviews sind. Dafür gibt es die zusätzlichen Förderinstrument: EIC Women Innovators Price Women TechEU (EIE): Deadline 10. November 2021, 50 x 75.000 Euro, Mentoring/Coaching Women leadership programm (EIC Business Acceleration Services) Weitere Informationen zum EIC findet Ihr hier >> Kontakte für Gründerinnen Die bga – Bundesweite Gründerinnenagentur hat zu verschiedenen Themen Kontakte zusammengestellt, die von Gründerinnen kontaktiert werden können: Netzwerke zum Fachaustausch Expert*innen für die vertiefte Fachberatung und Branchen-Knowhow Hier kommt Ihr zur Bundesweiten Gründerinnenagentur >> FEMALE FOUNDERS CUP Der FEMALE FOUNDERS CUP ist Teil der Wettbewerbsreihe Start-up BW Elevator Pitch im Rahmen der Landeskampagne Start-up BW, bei der sich Gründerinnen und Gründer aus allen Regionen messen. Einmal im Jahr präsentieren Gründerinnen und Start-ups von Frauen beim Female Founders Cup ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und Publikum. Mehr Infos findet Ihr hier >> Women Tech Founder Women Tech Founders zeigt Vorbilder von international erfolgreichen Tech-Gründerinnen, um die Wahrnehmung von Frauen in der Tech-Branche zu verändern und zu Gründungen von Frauen im Tech-Bereich zu inspirieren. Mehr Infos findet Ihr hier >> Frauenwirtschaftstage FRAUENWIRTSCHAFTSTAGE, die unter dem Titel ‚Frau und Wirtschaft’ eine Vielzahl an Veranstaltungen der regionalen Akteur*innen Baden-Württembergs in landesweiten Aktionstagen bündeln und Gründerinnen, Unternehmerinnen und Unternehmensnachfolgerinnen als eine wichtige Triebfeder in Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar machen. Mehr Infos findet Ihr hier >> Female Founders Days und Female Founders Nights Bei den Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg dreht sich alles um Gründerinnen und solche, die es werden wollen. Am 23. Juli findet zum Beispiel die Female Founders Night des CyberForums Karlsruhe statt. Mehr Infos findet Ihr hier >> Baden-Württembergisches Gründerinnenforum (BWGF) Das Baden-Württembergische Gründerinnenforum ist ein Multiplikatorinnen-Netzwerk in Baden-Württemberg in dem über 70 Fachfrauen aus Arbeitsagenturen, Banken, Beratungs- und Bildungseinrichtungen, Gleichstellungs- & Kontaktstellen Frau und Beruf, Gründerinnenzentren und Kammern, Landes- und Kommunalverwaltungen, Politik, Unternehmensberatungen, Verbänden und Wirtschaftsförderungseinrichtungen vernetzt zusammenarbeiten. Das BWGF vertritt die Interessen von Gründerinnen und setzt sich für unternehmerinnengerechte Rahmenbedingungen ein. Es wirkt außerdem an der (Weiter-) Entwicklung und Umsetzung von Modellen frauenspezifischer Gründungsberatung und -qualifzierung mit. Seit 1996 wird das BWGF vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg koordiniert, arbeitet ehrenamtlich und steht Multiplikatorinnen offen, die an einer aktiven Mitarbeit interessiert sind. Anfrage per E-Mail an: iris.kronenbitter@wm.bwl.de Mehr Infos zu Gründerinnenförderung in BW findet Ihr hier >>

20.07.2021

Baden-Württembergischer Filmpreis für Werbefilm

Corporate Film ist einer der wichtigsten Faktoren des Filmstandortes, wenn es um Filmwirtschaft, Umsätze und internationale Wahrnehmung geht. Das Filmbüro Baden-Württemberg will diesen hochkreativen und innovativen Bereich der Filmproduktion mehr in den Mittelpunkt rücken und vergibt in diesem Jahr im Rahmen der Landesfilmschau vom 1. bis 5. Dezember 2021 zum vierten Mal den Baden-württembergischen Filmpreis für Werbefilm. Der Preis ist mit 2.000 € dotiert. Die Ausschreibung findet 2021 in der Kategorie Werbe-Clip statt und richtet sich ausschließlich an Produzenten*innen sowie Produktionsfirmen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Voraussetzung ist, dass der Werbefilm im Auftrag eines Unternehmens hergestellt wurde und zum Zeitpunkt der Einreichung bereits öffentlich zugänglich ist. Einsendeschluss für 2021 ist der 31. August 2021 Mehr Infos findet Ihr hier >>

15.07.2021

Jetzt bewerben! Pop-Up-Store am Rondellplatz

Im Oktober 2021 organisiert das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe in Kooperation mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe einen Pop-Up-Store im Regierungspräsidium am Rondellplatz – mitten in der Innenstadt! Angelehnt an die erfolgreichen Pop-Up-Stores in der Kaiserstraße und auf der LOFT, will das K³-Büro die Breite und Spitze der elf Kultur- und Kreativwirtschaftsbranchen präsentieren und Besucher*innen einen Eindruck des regionalen Kultur- und Kreativstandorts vermitteln.  Der Pop-Up-Store ist eine tolle Gelegenheit sich endlich wieder direkt seinem Publikum und Kund*innen präsentieren zu können und das in zentraler Lage am Rondellplatz zu fairen Preisen.   Zeitraum: 20. Oktober 2021: Exklusiver Eröffnungsabend 21. bis 23. Oktober 2021: Öffnung für den Publikumsverkehr   Teilnahme: Zur Teilnahme kann zwischen zwei Teilnahmemodellen gewählt werden. Entweder Ihr bewerbt euch für einen eigenen kleinen selbstbetreuten Stand oder für einen Platz auf der Gemeinschaftsfläche, dort wird der Verkauf von uns organisiert. Details und Preise liefert das beigefügte Infosheet. Bewerbungen an k3@kultur.karlsruhe.de. Ansprechpartnerin: Katrin Brehm Was wir bei der Bewerbung wissen müssen: – Sitz des Unternehmens – Was soll ausgestellt werden? Gerne mit Beispielbildern – Welche Teilnahmemöglichkeit wird gewählt? Eigene Fläche oder Gemeinschaftfläche (Tischplatz, Regalplatz etc.) Hinweis zur Auswahl: Wir wollen mit dem Pop-Up-Store ein möglichst vielfältiges Bild der Kultur- und Kreativwirtschaftsszene abbilden. Deshalb sammeln wir zunächst die eingehenden Anmeldungen, um dann ein möglichst vielfältiges Gesamtbild präsentieren zu können. Die Anzahl der Plätze ist limitiert. Schnell sein lohnt sich! Wir hoffen, Euer Interesse an einer Teilnahme geweckt zu haben und freuen uns auf Eure Bewerbungen!  Euer K³-Team Alle Infos findet Ihr hier >>
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15.07.2021

Fiktiver Unternehmerlohn bis Ende September verlängert

Das Land Baden-Württemberg ergänzt die Überbrückungshilfe des Bundes auch in ihrer vierten Phase – der „Überbrückungshilfe III Plus“ – mit dem bewährten fiktiven Unternehmerlohn. Das hat der Ministerrat am 13. Juli 2021 beschlossen. Die Bundesregierung hat die Überbrückungshilfe III für Unternehmen und Selbständige und auch die Neustarthilfe für Soloselbständige und Kleinstunternehmen jüngst bis September verlängert. Laut dem Land habe der Bund aber auch in der vierten Phase der Überbrückungshilfe trotz einiger Verbesserungen weiterhin nicht die Lücke für jene Unternehmer*innen geschlossen, denen eine reine Fixkostenerstattung nicht ausreiche. Das Land Baden-Württemberg gewährt im Rahmen der Überbrückungshilfe III Plus einen fiktiven Unternehmerlohn pauschal mit einem Festbetrag in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für den Zeitraum Juli bis September 2021, sofern ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 vorliegt. Nach derzeitiger Auskunft des Bundes sollen Anträge in der Überbrückungshilfe III Plus und der Neustarthilfe Plus noch Ende Juli 2021 gestellt werden können. Die Antragstellung erfolgt wie bisher über die Plattform des Bundes. Die Ergänzung des fiktiven Unternehmerlohns im Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III Plus wird voraussichtlich im September 2021 zur Verfügung stehen. Wurde die Überbrückungshilfe III Plus bis dahin bereits bewilligt, kann der fiktive Unternehmerlohn nachträglich über einen Änderungsantrag beantragt werden. Die Pressemeldung des Landes findet Ihr hier >>
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08.07.2021

Kunst trotz Abstand in Karlsruhe

Mit dem Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ unterstützt das Land die Kulturszene in der Corona-Pandemie. Mit rund drei Millionen Euro aus dem Impulsprogramm werden neben Honoraren für Künstler*innen auch Kosten für Hygienemaßnahmen und Ausgaben für Bühne und Technik bei Open-Air-Veranstaltungen gefördert. In Karlsruhe finden diesen Sommer und Herbst neun geförderte Veranstaltungen statt. Kinemathek Karlsruhe e. V mit “Kino Campus Expanded” vom 9. Juli bis 18. September 2021 Der Arbeitskreis Kultur und Kommunikation (AKK) präsentiert in Kooperation mit der Kinemathek Karlsruhe e.V. am Alten Stadion ein vielseitiges Programm aus Film, Theater, Konzert, DJs, Performance, Workshops, Lesungen und mehr. Zum Programmangebot tragen unter anderen das Pride Pictures Filmfestival, das Dokumentarfestival dokKa, die Independent Days, das Beyond Filmfestival, der Stadtjugendausschuss und studentische Theatergruppen des KIT bei. An Donnerstagen steht die Bühne unter dem Motto Frisch GebAKKen Newcomer-Bands offen. Alle weiteren Infos findet Ihr hier >> Déjà Vu – Film e. V. mit „19. Stummfilmfestival Karlsruhe“ Ein genauer Termin für das Stummfilmfestival steht noch nicht fest. Geplant ist es das Festival im Zeitraum Mitte Oktober bis Mitte November 2021 durchzuführen. Dabei wird dem Publikum zum ersten Mal ein besonders Komödien- und Slapstick-lastiges Programm geboten. Mehr Infos findet Ihr hier >> Wer nicht bis zum Herbst warten möchte: Im Rahmen von Toujours Kultur zeigt das Stummfilmfestival Karlsruhe unter dem Titel „Stummfilmraritäten“ vom 17. Juli bis zum 11. September 8 Programme mit selten gezeigten Stummfilmen, die sie im Rahmen der Stummfilmfestivals bisher nicht präsentieren konnten. Die Filme kommen aus China (!), Italien, Dänemark, Russland, Frankreich, Belgien und Deutschland. Mehr Infos findet Ihr hier >> Junges Kollektiv MusikTheater e.V. mit „REQUIEM“ Premiere am 5. August 2021 Klosterruine Frauenalb Kurz vor seinem Tod beginnt Wolfgang Amadeus Mozart an seinem Requiem als Auftragswerk zu komponieren, kann das Werk aber nicht mehr vollenden. Verschiedenste Komponisten versuchen, seine Arbeit zu vollenden, angefangen bei Mozarts Schüler Süßmayr bis hin zum zeitgenössischen Komponisten Georg Friedrich Haas. Doch Mozarts eigener Plan für die Vollendung bleibt bis heute ein Rätsel. Hier aber liegt die Chance für eine szenische Umsetzung. Denn nicht das Werk an sich ist ein Fragment, sondern unser Zugang dazu! Der Zustand des Unvollendeten lädt zur gemeinsamen kollektiven Arbeit ein – nicht um es zu vollenden, sondern um seine Musik in einen ungewöhnlichen Kontext zu setzen und dem Werk so neue Seiten abzugewinnen. Mehr Infos findet Ihr hier >> Kammerphilharmonie Karlsruhe mit „Große Werke "en miniature" – Die Tonsprache ’großer’ Meister in ihrer exzellent arrangierten und besetzten Kammermusik“ 25. Juli 2021 1 Tag, 4 Konzerte, 9 Ensembles In der Christuskirche Karlsruhe Der Eintritt ist kostenfrei, eine vorherige Registrierung ist möglich. Mehr Infos findet Ihr hier >> KlangKunst in der Hemingway Lounge e.V. mit „Sweet Summer Lounge Mit Sweet Summer Lounge lädt KlangKunst in der Hemingway Lounge e.V. zur Fortsetzung von Kultur auf der Terrasse 2021 in räume ein. Die kleine, feine Konzertreihe umfasst dieses Jahr Darbietungen aus Jazz, Pop und Klassik und ein umwerfendes Kinder-Mitmachprogramm. Für die bewährten Leckereien und Cocktails sorgt auch diesmal das Gastroteam Ratatouille. Kultur auf der Terrasse steht für eine Kooperation von Menschen, die Kulturräume nach den aktuellen Möglichkeiten öffnen: Konzerte an der frischen Luft mit viel Platz auf dem Naturareal des Karlsruher Turnverein e.V. Mehr Infos findet Ihr hier >> Kulturzentrum TOLLHAUS mit „TOLLOUT“ Das Tollhaus startet mit Tollout" eine Reihe zirzensisch-musikalischer Ausflüge und Interventionen in die Region und die Stadtteile, um sein Publikum zu besuchen. Termine findet Ihr, sobald bekannt, hier >> marotte-Figurentheater Karlsruhe mit „Open air Theater“ Seit Mitte Juni spielt die Marotte open air unter Bäumen auf kleiner Bühne im Waldzentrum. Auf dem Juli-Spielplan stehen ab drei Jahren „Der kleine Eisbär“, ab vier „Teufelchen und die Pfannkuchen“ sowie Peter und der Wolf und ab fünf „Pettersson zeltet“, „Piggeldy & Frederick“ sowie „Ritter Rost“. Bei Regen entfällt die Vorstellung. Mehr Infos findet Ihr hier >> Theaterland Karlsruhe mit „Holidays in Holland – eine Alternative zum Sommerurlaub für Familien“ Die interdisziplinäre Theaterproduktion „Holidays in Holland“ lädt Karlsruher Bürger*innen dazu ein Urlaubsgefühle vor Ort zu erleben. Mehr Infos folgen noch. Werkraum Karlsruhe e.V. „Kreativität in der Pandemie: digital und analog“ WERKRAUM: Karlsruhe e.V. ist eine freie Organisation für Theater, Film und Soziales. Der Verein ist Träger der freien Jugendhilfe und der außerschulischen Jugendbildung. Alle aktuellen Projekte findet Ihr hier >>
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08.07.2021

Der Underground Film Award 2021 geht nach Uganda

Am 06. Juli 2021 tagte die Jury für den Underground Film Award 2021, welchen das Filmboard Karlsruhe im Rahmen von Karlsruhe – UNESCO Creative City of Media Arts weltweit ausgelobt hatte. In der mehrstündigen Sitzung wurden die über 40 Einreichungen genau unter die Lupe genommen. Am Ende konnte sich die Filmidee JANGU (COME) der ugandischen Filmemacherin Patience Mitumwesiga durchsetzen. „Die Vielfalt und Qualität der Einreichungen hat es uns nicht leicht gemacht, die Preisträgeridee auszuwählen. Allerdings gab es verschiedene Einreichungen, die besonders gut zu den Ausschreibungskriterien gepasst haben und die wir uns dann nochmals genauer angeschaut haben“, erklärt der Jury-Vorsitzende Dr. Oliver Langewitz die Entscheidung. „Am Ende gab es ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen zwei Einreichungen, die Preisträgerin überzeugte dann durch die Geschichte ihrer Filmidee, die ein wichtiges Thema, der ständigen Gefahr der sexuellen Gewalt an Frauen in Uganda behandelt. Ausschlaggebend waren zudem ihr starkes bisheriges Oeuvre, das eine großartige neue Produktion verspricht sowie die Tatsache, dass mit dem Award eine Filmemacherin unterstützt wird, die in einem Land arbeitet, in welchem es für Künstlerinnen insgesamt schwierig ist und wir zudem mit diesem Produktionsstipendium auch die Nord-Süd-Achse zwischen Karlsruhe und Kampala stärken können“, so Langewitz weiter. Damit baut die UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe auch die Kooperation mit dem globalen Süden aus. Patience Mitumwesiga erhält für die Produktion nun ein Produktionsstipendium in Höhe von 3.000 Euro sowie eine Produktionsunterstützung in Form einer Beratungstätigkeit des Filmboard Karlsruhe sowie der Vermittlung von Karlsruher Filmschaffenden, zum Beispiel in den Bereichen Postproduktion oder Filmmusikkomposition. Der Film soll nun in den nächsten Monaten gedreht und bis November 2021 fertig gestellt werden. Das Filmboard Karlsruhe unterstützt dann die Festivaldistribution. In Karlsruhe wird der Kurzfilm dann zum Beispiel auf den INDEPENDENT DAYS|Internationale Filmfestspiele Karlsruhe zu sehen sein. Die Geschichte: Drei Freundinnen werden an einem Freitagabend von ihrem Taxifahrer ausgeraubt. Am Bordstein ohne Telefon und Geld zurückgelassen, beschließen sie, zu Fuß nach Hause zu laufen. Aber sie tragen hohe Absätze und knappe Kleidung, und die Straßen der Stadt sind tief in der Nacht sehr unsicher. Sie gehen in die nahegelegene Stube eines Hexendoktors, um sich dort einen Wunsch erfüllen zu lassen, um so sicher nach Hause zu kommen. Beim Hexendoktor überlegen sie sich verschiedene Optionen und wünschen sich letztlich für drei Stunden eine Stadt ohne Männer. Ihr Wunsch wird erfüllt und sie werden durch eine Tür in ein alternatives Universum geschickt, in welchem es keine Männer gibt. Als die Mädchen zu Hause ankommen, haben sie sich so an die neue Situation gewöhnt, dass sie beschließen, die Stunden zu verlängern, in denen es in ihrer Stadt keine Männer gibt. Allerdings sind sie sich der Konsequenzen nicht bewusst. Denn als sie endlich in die Realität zurückkehren, erkennen sie, dass der Hexendoktor sie ausgetrickst hat und alle Seelen der Männer ihrer Stadt geraubt hat. Patience Nitumwesiga hat an der Makerere University's school of Libera and performing Arts ein Schauspielstudium absolviert und war am Maisha Film Lab, Prospero Performing Arts Centre, Follow The Nile und dem Berlinale Talent Campus. Ihr Kurzfilm „Communion“ (Uganda, 2018) erhielt eine lobende Erwähnung auf dem Cape Verde`s Plateau-Festival Internacional de Cinema 2019 und lief auf zahlreichen weiteren Festivals, auch auf den INDEPENDENT DAYS in Karlsruhe. Ihr zweiter Kurzfilm „Heaven Sounds Boring“ befindet sich am Beginn seiner Festivalauswertung. Nitumwesiga inszenierte „Keepers and Better Than Yellow“ am Uganda National Theatre während des 48 Hours in Harlem Festival im Jahr 2018. Sie war 1. Regieassistenz für den Feature-Dokumentarfilm „Somebody Clap For Me“ (Uganda, Katar, Brasilien, UK, 2017) sowie 1. Regieassistenz in der ugandischen Fernsehserie „Yat Madit“ (2016), die auf NTV Uganda von Nation Media ausgestrahlt wurde und derzeit bei der Uganda Broadcasting Corporation (UBC TV) läuft. Zudem hat sie zahlreiche Folgen der Comedy-Fernsehserie „Love Makanika“ (2015) geschrieben. Die fünfköpfige Jury des Underground Awards setzte sich zusammen aus: Dr. Oliver Langewitz, Geschäftsführender Vorstand Filmboard Karlsruhe, Nadine Knobloch, Schauspielerin und Filmemacherin, Sina Seiler, Dokumentar- und Experimentalfilmemacherin, Anastasia Ziegler, Koordinatorin UNESCO Creative City of Media Arts der Stadt Karlsruhe sowie Mathias Reich, Leiter Fachbereich Film, Medien, Sozio- und Interkultur, Internationale Kulturarbeit, Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Karlsruhe. Weitere Informationen zum Underground Film Award findet Ihr hier >>
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07.07.2021

Überbrückungshilfe und Neustarthilfe verlängert und erhöht

Mit den Überbrückungshilfen stellt die Bundesregierung umfassende Unterstützung für betroffene Unternehmen in der Corona-Pandemie bereit. Das zentrale Programm wurde nun als Überbrückungshilfe III Plus bis Ende September 2021 verlängert und nochmals deutlich erweitert. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird als Neustarthilfe Plus weitergeführt. Mit Härtefallhilfen können die Länder diejenigen Unternehmen unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind, deren wirtschaftliche Existenz aber aufgrund der Corona-Pandemie bedroht wird. Unternehmen können zudem weiterhin auf Hilfen über die KfW zählen. Das KfW-Sonderprogramm wurde bis Jahresende 2021 verlängert und Kredithöchstbeträge wurden erhöht. Die wichtigsten Änderungen: Verlängerung der Überbrückungshilfe III Die Überbrückungshilfe III wird bis zum 30. September 2021 verlängert. Die bewährte Fixkostenunterstützung ermöglicht es Unternehmen und Soloselbständigen, Zuschüsse zu den Fixkosten zu erhalten. Voraussetzung ist ein Rückgang des Umsatzes im Vergleich zum Vergleichsmonat im Jahre 2019 um mehr als 30 Prozent. Bei höheren Umsatzeinbrüchen gibt es weitere Zuschläge (Eigenkapitalzuschuss). Und für besonders betroffene Branchen wie die Reisewirtschaft, die Veranstaltungsbranche sowie den Einzelhandel gibt es zusätzliche Regelungen. Höhere Obergrenzen für insgesamt erhaltene Hilfen Neben den vielen kleinen Unternehmen können auch mittelständische Betriebe Hilfe erhalten, die seit Monaten von den Corona-bedingten Einschränkungen und deren Folgen betroffen sind. Deshalb wird die Obergrenze für die Zuschüsse aus beiden Programmen von 12 Millionen Euro auf 52 Millionen Euro deutlich erhöht. Wie bisher sind davon 12 Millionen Euro durch den bereits geltenden EU-Beihilferahmen – bestehend aus Kleinbeihilfe, De-Minimis-Verordnung sowie Fixkostenhilfe – abgedeckt. Hinzu kommen weitere 40 Millionen Euro aus dem kürzlich von der Europäischen Kommission genehmigten Beihilferahmen der Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich. Die maximale monatliche Förderung in der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus beträgt 10 Millionen Euro. Voraussetzung für Zuschüsse im Rahmen dieses Schadenausgleichs ist, dass die betreffenden Unternehmen von Schließungsanordnungen von Bund und Ländern betroffen waren oder sind. Erste Anträge auf Schadenersatz können in Kürze gestellt werden. Verlängerung und Ausbau der Neustarthilfe für Soloselbständige Die Neustarthilfe unterstützt gezielt Soloselbstständige, die wegen fehlender Fixkosten wie zum Beispiel Büromieten oder Leasingkosten nicht von der Überbrückungshilfe profitieren. Die Neustarthilfe ermöglicht einen Zuschuss unabhängig von den Fixkosten. Auch die Neustarthilfe wird bis Ende September verlängert. Im Zuge dieser Verlängerung werden die monatlichen Zuschüsse erhöht: Während für den Zeitraum von Januar bis Juni 1.250 Euro pro Monat vorgesehen waren, sind es nun in der Neustarthilfe Plus von Juli bis September 1.500 Euro pro Monat. Das sind weitere 4.500 Euro. Insgesamt können betroffene Soloselbständige also für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 bis zu 12.000 Euro Neustarthilfe erhalten, um nach der Krise wieder neu starten zu können. Restart-Prämie Um Unternehmen zu helfen, ihre Beschäftigten möglichst schnell aus der Kurzarbeit zu holen und um Neueinstellungen zu fördern, wird eine neue Personalkostenhilfe eingeführt: Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine „Restart-Prämie“ als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Wenn sich die Personalkosten im Juli 2021 im Vergleich zu Mai 2021 erhöhen, dann erhalten Unternehmen auf diese Differenz einen 60-prozentigen Zuschuss. Für den Fördermonat August beträgt dann der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent. Diese abnehmende Förderung ist ein echter Anreiz, möglichst schnell Beschäftigte aus der Kurzarbeit zurückzuholen bzw. neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Alle Infos findet Ihr auch hier >> Weitere Infos zu Corona-Hilfen findet Ihr hier >>