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News

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io
News K3-Portal, Bild: Canva

08.07.2026

KreativKids Akademie 2026

Die KreativKids Akademie geht in die nächste Runde! Das kostenlose Ferienprogramm auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe hat sich als echtes Erfolgsmodell etabliert – und startet ab dem 3. August 2026 wieder für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Zwei Wochen lang tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Kreativität ein: täglich wechselnde Workshops in Theater, Film, Hörspiel, Illustration, Handlettering, Zeichnen und vielem mehr – angeleitet von echten Künstler*innen und Kreativschaffenden. Die bewusst kleinen Gruppen (je 8 Kinder) schaffen Raum zum echten Ausprobieren, Entdecken und Dranbleiben. Beide Ferienwochen sind ausgebucht. Ein Angebot von K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und WERKRAUM: Karlsruhe e.V. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

April

15.04.2025

Call for presentation

Digitalisierung in Karlsruhe für alle sicht- und erlebbar machen – das ist das Ziel des InnovationFestivals. Denn: Digitalisierung verändert alles! Unternehmen und Institutionen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Verwaltung können ihre digitalen Innovationsprojekte in 10-minütigen Impulsvorträgen einem breitgefächerten Publikum präsentieren und so die außergewöhnliche Vielfalt des innovativen Digitalstandorts Karlsruhe zeigen.Bewerben Sie sich bis zum 15. Juni 2025 für einen Slot auf der Bühne im ZKM beim InnovationFestival @karlsruhe.digital 2025!Das InnovationFestival findet am 17.10.2025 von 14-19 Uhr statt – alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Website:https://karlsruhe.digital/events/innovationfestival/Bitte beachten Sie: für eine vollständige Bewerbung benötigen wir einen Onepager als PDF-Datei und ein Kurzvideo mit maximal 1,5 Min.

09.04.2025

Female Founders Monitor 2025

Der Female Founders Monitor 2025 zeigt eine beunruhigende Entwicklung: Der Anteil von Frauen unter Startup-Gründenden in Deutschland ist erstmals seit Jahren rückläufig. Während er in den vergangenen Jahren langsam, aber stetig gestiegen war, liegt er aktuell bei nur 18,8 Prozent. Die Studie beleuchtet zentrale Ursachen dieser Entwicklung und macht deutlich, welche Hebel jetzt angesetzt werden müssen, um mehr Frauen für das Unternehmertum zu gewinnen. Erkenntnisse aus dem Female Founders Monitor 2025 Die aktuelle Erhebung zeigt, dass der Gendergap in der Startup-Welt bereits im Studium seinen Ursprung hat: Während 40 Prozent der männlichen Studierenden eine Unternehmensgründung in Betracht ziehen, sind es bei den Frauen lediglich 21 Prozent. Gründerinnen entdecken das Unternehmertum im Durchschnitt später als Männer und sind häufig mit strukturellen Barrieren konfrontiert. Besonders erschwerend kommt hinzu, dass Geschäftsmodelle, die direkt den Endkunden adressieren, derzeit unter der allgemeinen Konsumzurückhaltung leiden. Frauen gründen überproportional oft in diesem Bereich. Mehr Kapital, gestärktes Bewusstsein und bessere Vereinbarkeit Trotz positiver Entwicklungen im Bereich Wagniskapital-Investitionen – der Kapitalfluss in Startups mit mindestens einer weiblichen Gründerin hat sich seit 2017 fast verdoppelt – fließt nach wie vor der Großteil der Finanzmittel (91 Prozent) an rein männliche Teams. Neben der Kapitalbeschaffung bleibt auch die Vereinbarkeit von Familie und Unternehmertum eine zentrale Herausforderung. Eine überwältigende Mehrheit sowohl von Frauen (81 Prozent) als auch Männern (60 Prozent) im Startup-Umfeld sieht hierin einen entscheidenden Faktor für die Gleichstellung. Die Wahrnehmung des Gendergaps unterscheidet sich zudem stark zwischen den Geschlechtern: 87 % der Gründerinnen sehen ihn als Problem, während nur 50 % der Männer diese Einschätzung teilen. Besonders groß ist die Differenz bei der Bewertung als „sehr problematisch“. Dies birgt die Gefahr verhärteter Positionen und einer möglichen Verstärkung der Ungleichheit. Ein Wandel zeigt sich in gemischten Teams: Während nur 48 % der Gründer in reinen Männerteams den Gendergap als Problem erkennen, steigt der Wert in Mixed Teams auf 64 %. Die Förderung gemischter Gründungsteams könnte daher das Bewusstsein für das Problem erhöhen, da die Teamzusammensetzung auch die Struktur des gesamten Unternehmens beeinflusst. Zentrale Maßnahmen zur Förderung weiblicher Gründerinnen Die Studie identifiziert drei zentrale Handlungsfelder, um mehr Frauen für die Startup-Welt zu gewinnen: Frühe Sensibilisierung und Bildung: Weibliche Vorbilder und gezielte Förderprogramme in Schulen und Hochschulen können das unternehmerische Mindset von Frauen stärken und bestehende Stereotype aufbrechen. Bessere Rahmenbedingungen für Vereinbarkeit: Flexiblere Elterngeldregelungen, gezielte Unterstützung für selbstständige Frauen im Mutterschutz und ein vermehrtes Angebot an Ganztagesbetreuung in Kitas und Schulen sind notwendig, um Gründungen in der Familienphase zu erleichtern. Mehr Diversität in Investoren-Netzwerken: Die Sensibilisierung von Wagniskapital-Gesellschaftern für unbewusste Vorurteile ist entscheidend, um mehr Kapital in Gründerinnenteams zu lenken. Zudem könnten gezielte Fonds-Initiativen für Female Founders die Finanzierungslücke weiter schließen. Die Ergebnisse des Female Founders Monitor 2025 machen deutlich: Um den Anteil von Startup-Gründerinnen nachhaltig zu steigern, bedarf es gezielter Maßnahmen in Bildung, Familienpolitik und Finanzierung. Nur wenn diese Stellschrauben gemeinsam gedreht werden, kann das enorme Potenzial weiblicher Gründerinnen für die deutsche Wirtschaft voll ausgeschöpft werden. Den ganzen Female Founders Monitor findet ihr hier >>

März

31.03.2025

Pop-Up-Store 2025

Bereits zum fünften Mal wird das Regierungspräsidium Karlsruhe an drei Tagen im Oktober wieder zum Schaufenster der Kultur- und Kreativwirtschaft: Künstler*innen und Kreativschaffende aus verschiedenen Branchen – von Design, Kunst und Kunsthandwerk bis Film, Musik und Darstellende Kunst – präsentieren ihre Produkte und ihr Unternehmen. Öffnungszeiten:10. Oktober 2025 von 14:00–18:00 Uhr 11. Oktober 2025 von 11:00–18:00 Uhr 12. Oktober 2025 von 13:00–18:00 Uhr 

20.03.2025

Kurs: "startklar Frauen"

Kurs "startklar Frauen" –Wege in die SelbstständigkeitIn diesem Kurs werden Sie vorbereitet, Ihr eigenes Unternehmen im Haupt- oder Nebenberuf zu gründen. Auch eingeladen sind Frauen, die schon selbst ständig sind und Ihr Wissen vertiefen wollen.Wo? Begegnungszentrum Spöck,Kirchstraße 22A, 76297 StutenseeWann? Immer von 09:30 bis 12:30 Uhr(6 Termine; je Termin 3 Stunden)Termine:29.03.2025 Einstieg in die Selbstständigkeit05.04.2025 Produktentwicklung12.04.2025 Geld regiert die Welt26.04.2025 Der gelungene Auftritt10.05.2025 Vertrieb und Verkauf, Rechtsformen der Selbstständigkeit17.05.2025 Selbstfürsorge und AbschlussAnmeldung bis zum 25.03.2025

Februar

20.02.2025

Praktikumswoche Karlsruhe – Unkompliziert passende Talente kennenlernen

Seid ihr auf der Suche nach passenden Auszubildenden in Karlsruhe? Mit der Praktikumswoche Karlsruhe könnt ihr als Unternehmen nach euren Kapazitäten an ausgewählten Tagen Schüler*innen für einen Tag kennenlernen. Organisiert wird die Praktikumswoche von der stafftastic GmbH.Alle Infos findet ihr hier >>Praktikumstage: Osterferien + zwei Schulwochen davor (31. März – 25. April 2025)Wann findet die Praktikumswoche statt?Die Praktikumswoche findet während der Oster- und Herbstferien und den zwei Schulwochen davor statt. Sie wählen die Tage im Aktionszeitraum aus, an denen Sie Praktikumstage ermöglichen können.Welches Alter und Schulformen erwarten mich bei den Teilnehmenden?Das Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegt in der Regel zwischen 14 und 20 Jahren. Alle Schulformen können vertreten sein. Im Profil des:der vorgeschlagenen Praktikant:in können Sie immer das Alter und den angestrebten/erlangten Schulabschluss einsehen.Versicherung im Praktikum – Was muss ich für die Praktikumswoche regeln?Als Unternehmen müssen Sie sich bei einem freiwilligen Praktikum um die Unfallversicherung kümmern. Eine genauere Auskunft bekommen Sie bei Ihrer Berufsgenossenschaft.Innerhalb der zwei Wochen vor den Ferien ist die Praktikumswoche mit dem ausgefüllten Antrag auf Schulbefreiung eine freiwillige Schulveranstaltung. Wenn in diesem Zeitraum den Schüler:innen etwas passiert, greift die Unfallversicherung der Schule.Mehr Informationen finden Sie auch in unserem Ratgeber "Rechtliches zur Praktikumswoche".Welche Unternehmen können bei der Praktikumswoche teilnehmen?Die Praktikumswoche ist vorrangig für Ausbildungsbetriebe aus der Region interessant. Über die Praktikumswoche können Sie den Kontakt zu potenziellen Auszubildenden und Studierenden aufbauen. Wenn Sie noch kein Ausbildungsbetrieb sind, den Schülerinnen und Schülern aber dennoch Einblicke ermöglichen möchten, sind Sie ebenfalls herzlich eingeladen dabei zu sein.Kostet die Teilnahme als Unternehmen an der Praktikumswoche Geld?Für Sie als Unternehmen ist die Teilnahme an der Praktikumswoche kostenlos. Die entstandenen Kosten werden durch die Organisatoren in Ihrer Region getragen.Kann ich während der Praktikumswoche nur Tagespraktika anbieten?Ja. Ziel der Praktikumswoche ist es, dass sich die jungen Talente und Unternehmen an einem Schnuppertag kennenlernen. Wenn die Chemie stimmt, kann eigenständig ein längeres Praktikum vereinbart werden. Vermittelt werden jedoch nur Tagespraktika.

13.02.2025

Open Call: Werdet Aussteller*in am THE LÄND Messestand auf der Gamescom 2025

Ihr möchtet euer Unternehmen, eure Spiele, interaktiven Medien oder Apps sowie den Games- und Innovationsstandort Baden-Württemberg auf der weltgrößten Messe für Computer- und Videospiele präsentieren? Dann werdet Aussteller*in am Messestand "THE LÄND – Games & Gamification Made in Baden-Württemberg" vom 20. bis 22. August 2025 in der Business Area der Gamescom in Köln! Die MFG sucht die besten Games sowie interaktiven VR- und XR-Anwendungen von Entertainment bis smarter Automobilindustrie- und Ausbildungsanwendung made in Baden-Württemberg.Ihr profitiert von einem umfangreichen Servicepaket, einem vielfältigen Programm und gemeinsamen Kommunikationsmaßnahmen. Alle Vorteile und Infos zur Teilnahme findet ihr hier>>Bewerben können sich Unternehmen, Entwickler*innen und Einrichtungen aus dem Games-, Medien- und Digital-Bereich aus Baden-Württemberg. Explizit sind auch Unternehmen und gamifizierte Anwendungen mit VR/AR/XR/UX-Lösungen erwünscht. 

Januar

29.01.2025

Startschuss für THE CREATIVE LÄND

Baden-Württemberg ist nicht nur ein Land der Innovation, sondern auch ein Schmelztiegel kreativer Köpfe. Mit der Initiative THE CREATIVE LÄND setzt die MFG Baden-Württemberg diese Stärke nun ins Rampenlicht. Das Ziel: Die Vielfalt und Innovationskraft der Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar machen und die Branche national wie international als pulsierenden Bestandteil des Landes positionieren.Kreative mit Innovationskraft und LeidenschaftDie Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg ist ein Treiber für Innovation und ein unverzichtbarer Bestandteil der wirtschaftlichen und kulturellen Stärke des Landes. Über 200.000 Menschen arbeiten in Baden-Württemberg in der Kreativbranche – die Kreativen, die in anderen Wirtschaftsbereichen tätig sind, noch nicht eingerechnet. Sie arbeiten in den vielfältigen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft, wie Architektur, Buchmarkt, Darstellende Künste, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunstmarkt, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Software- und Gamesindustrie sowie Werbemarkt.Mit über 27.000 Unternehmen und Einzelbetrieben und einem Jahresumsatz von rund 29 Milliarden Euro (Stand 2022) erwirtschaftet die Branche jährlich bedeutende Umsätze und prägt Baden-Württemberg als Standort der Innovation. Doch hinter diesen Zahlen stehen kreative Köpfe: Designer*innen, die Visionen formen, Musiker*innen, die Emotionen wecken, oder Entwickler*innen, die digitale Welten erschaffen. THE CREATIVE LÄND stellt diese Menschen in den Mittelpunkt und zeigt, wie ihre Arbeit Baden-Württemberg regional und international inspiriert.Das Label als Zeichen kreativer StärkeZentraler Bestandteil der Initiative ist das neue Label THE CREATIVE LÄND, das die Leidenschaft und Energie der Branche symbolisiert. Der Schriftzug, eingerahmt von einer leuchtenden gelben Flamme in Form der Baden-Württemberg-Karte, steht für die Leidenschaft, mit der Kreative, Kreativorte, Hochschulen, Institutionen und Kreativunternehmen im Land brennen – für ihre Ideen, für ihre Visionen und für ihre Werte und Werke.Das Label ist konzipiert, um die Kultur- und Kreativwirtschaft Baden-Württembergs sichtbar zu machen und eine starke Identität zu schaffen. Es wird für digitale und analoge Verwendungen bereitgestellt und kann flexibel eingesetzt werden – etwa auf Websites, in Social-Media-Inhalten, an Fenstern und Eingängen oder in Präsentationen. Für eine einheitliche Nutzung stehen Designvorlagen und Animationsdateien auf der Website der Initiative zur Verfügung."Ein starkes Zeichen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg"Dr. Ellen Koban, Leiterin der Unit Kultur- und Kreativwirtschaft bei der MFG Baden-Württemberg und Mitinitiatorin der Initiative, erläutert: „Mit THE CREATIVE LÄND setzen wir ein starkes Zeichen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg. Unser Ziel ist es, die kreative Vielfalt und das enorme Potenzial dieser Branche sichtbar zu machen – sowohl innerhalb des Landes als auch darüber hinaus. Das neue Label bietet allen Kreativschaffenden eine Plattform, um ihre Leidenschaft und Innovation zu präsentieren und sich als Teil eines starken Netzwerks zu positionieren.“Eine Kampagne mit wachsender ReichweiteTHE CREATIVE LÄND ist als Plattform angelegt, die kontinuierlich um neue Inhalte erweitert wird. Neben dem Label wird die Website in den kommenden Monaten mit zahlreichen Formaten ergänzt:Porträts und Berichte, die die Vielfalt und die Leistungen der Kultur- und Kreativwirtschaft beleuchten.Kurzfilme, die Einblicke in Berufe und Projekte der Branche geben.Social-Media-Inhalte, die kreative Highlights in die Öffentlichkeit tragen.Veranstaltungen und Vernetzungsmöglichkeiten, die den Austausch und die Zusammenarbeit fördern.Mit diesen Angeboten wird THE CREATIVE LÄND eine lebendige Plattform, die die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg verdeutlicht und ihre Entwicklung aktiv unterstützt.Ein klares Signal für die Kultur- und KreativwirtschaftDie MFG Baden-Württemberg als Initiatorin der Aktion ruft Kreativschaffende, Kreativunternehmen, Kreativorte, Hochschulen sowie Partner*innen dazu auf, THE CREATIVE LÄND ins Land zu tragen und aktiv mitzugestalten. THE CREATIVE LÄND ist mehr als eine Initiative – es ist eine Bewegung, die die Kultur- und Kreativwirtschaft des Landes miteinander verbindet. Gemeinsam wird Baden-Württemberg als lebendiger und innovativer Standort noch sichtbarer gemachtWeitere Informationen zu Initiative und Label finden sich auf der Website THE CREATIVE LÄND.Quelle: MFG Baden-Württemberg

27.01.2025

Rund vier Millionen Euro für den „ersten Lerncampus im Metaverse“

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht mit dem Projekt „Immersive Creation and Learning Hub“ der „erste Lerncampus im Metaverse“ am Lern- und Anwendungszentrum Mechatronik (LAZ). Das im Aufbau befindliche LAZ soll im Rahmen des Förderprojekts zu einem digitalen Lerncampus erweitert werden. Die digitale Umgebung wird mit dem physischen Gebäude vernetzt und mit Industrial Metaverse-Komponenten ausgestattet, so dass verschiedene Angebote für Lehre und Weiterbildung in allen Bildungsphasen (Orientierung, Ausbildung und Weiterbildung) zugänglich gemacht werden.Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betonte zum Start des Projekts: „Der entstehende Lerncampus vereint Digitalisierung, Technologieexpertise und das weltweite Anziehen von Talenten durch moderne Bildungsformate, so dass branchenübergreifend in der IT sowie im Maschinen- und Anlagenbau aktuelle und zukünftige Talente erreicht werden. Am KIT entsteht hiermit eine einzigartige dynamische und immersive Lernumgebung, die auf die Erwartungen der kommenden Generationen an ein interaktives, personalisiertes und technologiegestütztes Bildungsangebot eingeht.“Förderung des Wissenstransfers in Wirtschaft und Gesellschaft„Der digitale Lerncampus am KIT fördert den Wissenstransfer in Wirtschaft und Gesellschaft, indem modernste Technologien integriert werden und praxisnahe Lehransätze das theoretische Lernen ergänzen. Wir leisten dabei nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von Fachkräften, sondern unterstützen gleichzeitig die Entwicklung innovativer Lehrformate“, sagt Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT. „Damit erweitern wir das Lehrangebot deutlich und steigern die Attraktivität des KIT auch für internationale Studierende.“Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, globale Talente als Fachkräfte für Baden-Württemberg im Bereich Ingenieurwissenschaft und verwandter Fachgebiete zu gewinnen. Personalisierte, immersive und partizipative Formate für die Aus- und Weiterbildung sollen als Angebote für die verschiedenen Zielgruppen entwickelt, getestet und inkrementell durch Feedbackschleifen angepasst werden.Verstetigung der Angebote nach ProjektabschlussDas Hauptkonsortium besteht aus dem KIT, Trumpf Werkzeugmaschinen SE + Co KG und dem CyberForum e.V., die entsprechend ihrer individuellen Kompetenzen Leistungen und/oder Anlagen in das Projekt einbringen. Als assoziierter Partner unterstützt der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA BW) das Vorhaben.Das seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, geförderte Projekt wird in 2025 umgesetzt. Für die weitere Etablierung nach Projektabschluss ist eine Verstetigung der Angebote und des gesamten Campus am KIT vorgesehen.Die Pressemitteilung findet ihr hier >>

10.01.2025

Zahl der Start-up-Gründungen stark gestiegen

Die Startup-Landschaft in Deutschland entwickelt sich trotz zunehmender wirtschaftlicher Herausforderungen positiv: Im Jahr 2024 wurden 2.766 Startups gegründet – 11 % mehr als im Vorjahr (2.498). Damit ist 2024 das zweitstärkste Gründungsjahr und wird nur durch den Spitzenwert im Corona-Jahr 2021 übertroffen. Das belegen die neuesten Daten aus der Report-Reihe „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“, die vom Startup-Verband und startupdetector veröffentlicht wurden. Karlsruhe belegt bei den Top-10 Städte Neugründungen pro 100.000 Einwohner*innen den 9. Platz.Startups sind zentraler Baustein für mehr Wirtschaftswachstum Angesichts eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds zeigen die Zahlen, dass Startups ein zentraler Baustein für Deutschlands Weg zurück auf den Wachstumspfad sind. Sie bringen neue Ideen schnell auf die Straße und sichern so die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Software bleibt Zugpferd  Der Software-Sektor boomt weiterhin: Mit 618 Neugründungen im Jahr 2024 entsteht mehr als jedes fünfte neue Startup in diesem Bereich. Startups aus der Software-Branche liefern innovative Lösungen, die Unternehmen in anspruchsvollen Zeiten helfen, ihre Effizienz zu steigern und produktiver zu arbeiten. Dabei beschleunigt die rasante Weiterentwicklung von Technologien wie Künstlicher Intelligenz die Entwicklung. Auch die Bereiche Bildung (EdTech) und Gaming, die nach dem Corona-Boom 2021 zwei schwierige Jahre hatten, legen wieder zu. Lebensmittel- und eCommerce-Startups stabilisieren sich bei den Gründungen, jedoch sind gerade in diesen Sektoren auch vermehrt Insolvenzen zu beobachten.  Großes Potenzial an forschungsnahen Standorten Die positive Entwicklung der Gründungen zeigt sich im gesamten Bundesgebiet. Zwar sind die Startup-Hotspots Berlin und München weiterhin die mit Abstand stärksten Standorte – pro Kopf zeigt sich jedoch, dass auch kleinere Hotspots ganz oben mitspielen. Anstiege gibt es vor allem dort, wo Hochschulen und Forschungseinrichtungen das lokale Ökosystem prägen. Deren Bedeutung wird durch die Startup-Dichte eindrucksvoll unterstrichen: Heidelberg führt die Liste der Gründungen pro Kopf an und profitiert wie München, Aachen, Darmstadt und Potsdam von der Nähe zur Forschung.  Abseits der Hotspots sind also noch große Potenziale zu heben. Wenn es gelingt, diese Dynamik durch gute Gründungsförderung auf immer mehr forschungsstarke Standorte in Deutschland auszuweiten, können zahlreiche neue Startups entstehen. Das würde den Standort Deutschland vor allem im Bereich DeepTech stärken, einem Sektor, der forschungsnahe Innovationen in die unternehmerische Praxis bringt und in der aktuellen Phase der wirtschaftlichen Transformation enorm an Bedeutung gewinnt.  Den Report gibt es hier. Eine Regionalauswertungen für Baden-Württemberg gibt es ebenfalls.