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Juli
27.07.2021
OPEN CALL 2021: Ideenkonkurrenz für junge Architektur – mit Ausstellung
Dieses Jahr 2021 soll beim 5. Open Call die aktuell hochrelevante Frage beantwortet werden: Wie können wir ein zukunftsfähiges Lernen für die Kleinsten gestalten?: Hier lernen wir!
In der Weststadt Karlsruhes besteht aktuell ein sehr hoher Bedarf an Plätzen in Kindertagesstätten. Es stehen dort und in den umliegenden Stadtteilen kaum geeignete städtische Grundstücke bzw. Liegenschaften für neue Einrichtungen zur Verfügung. Zudem besteht in Karlsruhe schon seit längerem ein akuter Bedarf an kostengünstigem Wohnraum.
Auf dem Areal der ehemaligen Dragonerkaserne in der Kaiserallee gibt es unzureichend ausgenutzte Flächen, die einen Neubau der beide Nutzungen vereint, ermöglichen würden. Im Rahmen einer Quartiersentwicklung wurde das ganze Areal nördlich der Kaiserstraße, zwischen der Blücherstraße im Westen und der Paul-Ehrlich-Straße im Osten untersucht. Es gibt einen gültigen Bebauungsplan, in dem die Absicht erkennbar ist, mit einer Randbebauung den Block an der Ostseite zu schließen. Im Rahmen der Ideenfindung könnte aber auch davon abgewichen werden. Die Ergebnisse des Ideenentwurfs können als Grundlage einer stadtinternen Diskussion dienen.
Aufgabe
Entwickelt werden soll eine Idee, wie der östliche Teil des Quartiers städtebaulich weiterentwickelt werden kann und in welcher Form eine achtgruppige Kindertagesstätte (ggfs. kombiniert mit bezahlbarem Wohnraum) erstellt werden kann. Grundsätzlich ist es denkbar, die Kindertagesstätte als eigenständiges Gebäude oder in Kombination mit Wohnnutzung zu errichten, wobei ein qualitätvoller Bezug der Kindertagesstätte zu den Außenspielflächen zu beachten ist.
Entstehen soll ein lebendiger, integrativer, durchmischter Stadtbaustein, der die aktuell relevanten Fragen beantwortet, wie wir dem Klimawandel und den vom Menschen verursachten sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten mit innovativen, zukunftsweisenden Projekten sowie neuen Planungsprozessen begegnen können. Willkommen sind Ideen, wie die Dynamiken regionaler Kreislaufwirtschaft genutzt werden können, beispielsweise hinsichtlich Baustoffen und Energieträgern. Der Stadtraum im Dragonerareal soll sich hin zu einem integrativen, ökologischen Stadtraum entwickeln, der eine lebendige Stadtgesellschaft fördert mit gemeinsamem Leben und Lernen.
Die Darstellung soll im Maßstab 1:500 erfolgen. Ein Übersichtsplan in einem größeren Maßstab kann ergänzt werden. Ausschnitte in größeren und kleineren Maßstäben sind zulässig; Skizzen, Piktogramme sowie räumliche Darstellungen sind erlaubt.
Die Teilnahme beim Open Call
Teilnehmen können junge Architekt*innen (Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung) bis 45 Jahre und junge Büros und Studios (bis 5 Jahre), ein Kammereintrag oder Mitgliedschaft in der Kammer als AiP/SiP ist nachzuweisen. Eingereicht werden kann ein frei gestaltetes Plakat DinA 0, hochkant. Die Einreichungsfrist ist der 15. Oktober 2021.
Der Open Call ist eine Kooperation zwischen dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro mit dem Architekturschaufenster e.V., der Wirtschaftsförderung Karlsruhe und mit Unterstützung der Architektenkammer Baden-Württemberg und dem Kammerbezirk Karlsruhe zu Einreichungen auf.
Alle weiteren Informationen findet Ihr hier >>
27.07.2021
36 Projekte bei Innovationswettbewerb „KI für KMU“ gefördert
Im Rahmen des Innovationswettbewerbs „KI für KMU“ fördert das Wirtschaftsministerium 36 innovative Projekte, zwei davon aus Karlsruhe, zur Künstlichen Intelligenz mit 7,5 Millionen Euro. Ziel ist es, die Wertschöpfung und Anwendung Künstlicher Intelligenz im Mittelstand branchenübergreifend zu unterstützen. Die Maßnahme ist Teil des „Aktionsprogramms KI für den Mittelstand“ der Landesregierung.
In diesem Jahr lag der Fokus darauf, die Innovationskraft und -geschwindigkeit insbesondere bei kleinen Unternehmen zu stärken. Durch die ausgewählten Vorhaben können unter anderem 26 Start-ups mit einer Förderung von insgesamt 5,1 Millionen Euro bei der Entwicklung ihrer KI-Produkte und Dienstleistungen unterstützt werden.
Ausgewählt wurde in Karlsruhe zum einen die plusmeta GmbH mit dem KI-Vorhaben „DEEEP – Deep-Learning-Erweiterung für die Erkennung und Extraktion von Produktwissen“. Sie planen die Erweiterung der webbasierten Software „plusmeta“, die mithilfe von KI-Methoden Inhalte technischer Dokumentation analysiert und maschinenlesbar bereitstellt.
Die PATEV Associates GmbH & Co. KG aus Karlsruhe hat zusammen mit der Codefy GmbH aus Heidelberg das Projekt „KI4IT“, ein KI-basiertes Text-Analyse-Tool zur technologischen Standortbestimmung und zur strategischen Innovationsplanung von Unternehmen, eingereicht und erhält nun ebenfalls eine Förderung des Landes.
Bei den geförderten Projekten sind unterschiedliche KI-Themenfelder abgedeckt, etwa optimiertes Ressourcenmanagement, intelligente Automatisierung, Datenanalyse bis hin zu Robotik. Die zu entwickelnden Produkte und Dienstleistungen können wiederum in den unterschiedlichsten Branchen Anwendung finden. So werden die Vorhaben neben der Zukunft der Industrie auch die Abwicklung eines privaten Schuhkaufs, der Freizeitgestaltung oder die Wartung von Solaranlagen erweitern.
Die Pressemeldung des Landes findet Ihr hier >>
Die Übersicht der geförderten Projekte findet Ihr hier >>
22.07.2021
Jetzt bewerben! OHMG! #4 Deutsch-französisches Kreativlabor
Jetzt bewerben! Schon zum vierten Mal lädt das deutsch-französische Kreativlabor im Goethe-Institut Nancy Kreative und Kulturschaffende aus Deutschland und dem Großraum Nancy ein, für 6 Monate in Nancy eine Geschäftsidee zu entwickeln und zu realisieren. Die Gewinner*innen erwartet ein Preisgeld von 10.000 Euro und ein großzügiger Arbeitsplatz im OHMG!-Coworking Space.
Bewerbungsschluss: 27. September 2021!
OH MY GOETHE! ist eine Initiative der Métropole du Grand Nancy und des Goethe-Instituts Nancy mit Unterstützung des Institut français.
Zum 4. Mal sucht die Initiative OHMG! Menschen, die
im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft arbeiten möchten
in der Métropole du Grand Nancy oder in Deutschland wohnen und arbeiten
eine deutsch-französische Gründungsidee haben oder ihr Geschäftsmodell für das Nachbarland weiterentwickeln wollen
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich Kreativschaffende aus den Bereichen
Musik
Kunst
Darstellende Künste
Film & Rundfunk
Architektur
Buch & Design
Presse & Werbung
Software & Games (analog oder digital)
Die Ausschreibung richtet sich an Student*innen, Vereine, Selbstständige, Künstler*innen, kleine bis mittlere Unternehmen, Angestellte, Mitglieder des Handwerks und Arbeitssuchende, die sich in einem ersten Stadium einer Gründung befinden. Es besteht die Möglichkeit, sich alleine oder im Team (max. 3 Personen) zu bewerben.
Mehr Infos findet Ihr hier >>
21.07.2021
Bedarfsanalyse für ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe startet
Ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe in Karlsruhe – Für die Planung eines solchen Zentrums wird Eure Unterstützung benötigt!
Die Impulsgeber für ein neues, zukunftsweisendes Gründerzentrum / Handwerker- und Gewerbezentrum sind, neben der Stadt Karlsruhe, die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, die Handwerkskammer Karlsruhe und die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe. Gemeinsam wollen sie im Rahmen des städtischen IQ-Leitprojektes „Aktionsprogramm Handwerk" Betriebsgründungen und -übernahmen fördern, Wachstumschancen fördern und den Betrieben ein bedarfsgerechtes, bezahlbares Angebot an Gewerbeflächen schaffen.
Bei einem Gründerzentrum können auch Beratungs- und Betreuungsangebote oder viele andere Serviceleistungen zur Verfügung gestellt werden. Beispiele hierfür können etwa Seminare, Workshops, Kontaktmessen oder gemeinsame Marketingaktivitäten sein. Selbstverständlich ist auch eine professionelle Infrastruktur mit Gemeinschaftseinrichtungen wie beispielsweise Konferenzräumen, spezieller Ausstattung und vielem mehr. Zudem bieten solche Zentren den direkten Kontakt zu anderen Gründern, Wirtschaftspartnern, Kunden oder Lieferanten.
Bei einem Handwerker- und Gewerbezentrum handelt es sich um ein oft mehrgeschossiges Gebäude in einer kundennahen, infrastrukturell gut erschlossenen und stadtteilnahen Lage, in dem kleine und mittlere Betriebe Flächen flexibel und längerfristig kostengünstig anmieten können. Sie bieten den Unternehmen damit die Möglichkeit eines innenstadt- und damit kundennahen Standortes.
Bei der Bedarfsanalyse werden folgende Fragen an Euch gestellt:
Wäre ein Gründerzentrum für das Handwerk und Gewerbe / Gewerbezentrum für Euch, Eure Unternehmensgründung oder Euer schon bestehendes Unternehmen möglicherweise eine Option? Habt Ihr Interesse, Euch in die Erarbeitung eines Konzepts für eine solche Einrichtung einzubringen?
Die Beantwortung der Fragen wird maximal drei Minuten in Anspruch nehmen. Es gibt eine Befragung für (potentielle) Gründer*innen und eine Befragung für bestehende Unternehmen
Alle weiteren Informationen zur Bedarfsanalyse bezogen auf ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe und die Links zu den Befragungen findet Ihr hier >>
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