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News

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io
News K3-Portal, Bild: Canva

08.07.2026

KreativKids Akademie 2026

Die KreativKids Akademie geht in die nächste Runde! Das kostenlose Ferienprogramm auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe hat sich als echtes Erfolgsmodell etabliert – und startet ab dem 3. August 2026 wieder für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Zwei Wochen lang tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Kreativität ein: täglich wechselnde Workshops in Theater, Film, Hörspiel, Illustration, Handlettering, Zeichnen und vielem mehr – angeleitet von echten Künstler*innen und Kreativschaffenden. Die bewusst kleinen Gruppen (je 8 Kinder) schaffen Raum zum echten Ausprobieren, Entdecken und Dranbleiben. Beide Ferienwochen sind ausgebucht. Ein Angebot von K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und WERKRAUM: Karlsruhe e.V. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Dezember

02.12.2016

Licorne schreibt über die Pop-Up Store Eröffnung

Der erste städtisch initiierte Pop-Up Store Karlsruhe wurde am 25.11.2016 eröffnet. Der Blog Licorne Magazine berichtet über eine gelungene Veranstaltung. Lesen Sie selbst! Blogeintrag >> Weitere News >>

01.12.2016

Regionale Gamesförderer wollen vernetzt auftreten

Seit zwei Jahren deutete es sich bereits auf der gamescom an: Die Gemeinschaftsstände mehrere Bundesländer befanden sich in unmittelbarer Nachbarschaft und erste, vorsichtige Versuche einer optischen Klammer wurden ausprobiert. Dabei wollen es die regionalen Gamesförderer aber nicht belassen. Sie haben beschlossen künftig und wann immer es sinnvoll erscheint gemeinsam unter einem Schirm aufzutreten, beispielsweise bei Messen und Veranstaltungen. Mit von der Partie sind dabei Games/Bavaria, gamecity:Hamburg, GameUp! Rheinland-Pfalz, games.net berlinbrandenburg, Mediencluster NRW, MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, MDM Mitteldeutsche Medienförderung und nordmedia – Film- und Medienförderung Niedersachsen/Bremen. Ein erster Auftritt im Verbund ist auch schon geplant: auf dem diesjährigen deutschen Entwicklerpreis am 7. Dezember in Köln. Weitere News >>

November

30.11.2016

Der Pop-up Store Karlsruhe hat geöffnet!

Der Pop-Up Store Karlsruhe wurde vom K³ Kultur-und Kreativwirtschaftsbüros in Zusammenarbeit mit der Fettschmelze am 25. November eröffnet! Ganz nach dem Motto „raus aus den Hinterhöfen, rein in die Stadtmitte“ präsentiert er noch bis zum 23. Dezember mehr als 40 Produzenten und spannende Labels aus der Kultur- und Kreativwirtschaft Karlsruhes. Herausgekommen ist eine Art kreative Kombilösung: Vorne ein Café, das auch als Showroom für das umfangreiche Sortiment der Aussteller dient. Im hinteren Bereich schließt sich der Verkaufsraum an. Das hier gezeigt, äußerst breite Produktsortiment umfasst unter anderem Mode, Interior Design, Fotographie, Kunsthandwerk sowieo Upcycling Produkte. Für einige Kreative bietet das Projekt die Chance, sich erstmals einem breiten Publikum zu präsentieren. Die Resonanz auf das Konzept – vor allem aus dem Kreativbereich – war von Anfang an sehr positiv. Dies kann man zum Beispiel  auch im Beitrag von Licorne lesen und sehen. Das Café, betrieben von der Kreativgemeinschaft Fettschmelze, dient auch als Location für Barabende und Workshops aller Art. Slow Sunday: Jeden Sonntag wird sich der Laden in ein Frühstückscafé mit ausgiebigem Brunchangebot verwandeln Being Broke Record Club: Das Treffen für Schallplatten-Fans mit Jonas Pieroth alias Jagos – 30.11 sowie 7. und 14.12, jeweils von 19 bis 22 Uhr Mehr Infos >> Workshop Kartoffeldruck: Das Team vom Family Treeshop machen den Kartoffeldruck wieder salonfähig – 2.12 von 16 bis 20 Uhr Digitale Sprechstunde zum Weihnachtsgeschäft: Stelle den Netzstrategen deine Fragen und wir antworten sofort, praxisorientiert und ohne negative Nebenwirkungen. Mehr Infos >> Gin Tasting: Christian Kopp von GINspiration.de und Sven Brunner von Nick & Nora – Spirituosen (nicknora.de) führen Euch ein in die Welt des Wacholder Mehr Infos >> Workshop Stricken mit WollWerk: Bei leckerem Kaffee und Kuchen gibt es einen Strickkurs von und mit den Omis – 16.12 von 14 bis 17 Uhr Mehr Infos >> Schauen Sie doch vorbei! Pop-Up Store Karlsruhe >> Weitere News >>

29.11.2016

Das neue Programm der MFG Akademie

Mit ihrem Weiterbildungs- und Veranstaltungsprogram vernetzt die MFG die Kreativschaffenden im Land und vermittelt aktuelles Praxiswissen sowie Zukunftstrends. Das neue Programmheft der MFG Akademie ist jetzt neu erschienen: Von Dezember 2016 bis Mai 2017 werden wieder zahlreiche Weiterbildungsangebote in Kooperation mit Baden-württembergischen Kreativwirtschaftszentren angeboten. Bei den Seminaren und Veranstaltungen in Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Pforzheim, Ulm und Stuttgart geht es um konkrete Fragestellungen und Erfolgsfaktoren für Kreativschaffende, Freelancer, Gründer sowie kleine Unternehmen aus der Kreativwirtschaft. Die Seminarthemen reichen von betriebswirtschaftlichen Grundlagen und der Entwicklung von Geschäftsmodellen, über Vertrieb, Marketing und Präsentation bis hin zu Vertragsgestaltung und Urheberrecht. Networking und Erfahrungsaustausch Neben den Seminaren bietet die MFG Akademie auch zahlreiche Veranstaltungen an, bei denen das Networking und der Erfahrungsaustausch in bestimmten Teilbranchen der Kreativwirtschaft im Fokus stehen. Auch Innovationen an Schnittstellen zwischen verschiedenen Branchen sind Thema. Auch das K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro wird gemeinsam mit der MFG Akademie Seminare auf dem Schlachthof anbieten und damit an die bereits erfolgreiche Zusammenarbeit in der Vergangenheit anknüpfen. Das komplette Programm der MFG Akademie kann hier heruntergeladen werden. Weitere Infos >> Weitere News >>    

28.11.2016

Land will Risiko-Fonds für Gründer

Die Landesregierung will jetzt doch einen Fonds für Startups auflegen. Das gab Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Rande ihrer Südostasien-Reise bekannt. Demnach sollen Details noch im Laufe der Haushaltsberatungen geklärt werden. In der vergangenen Woche hatte es einen Bericht darüber gegeben, dass der Fonds aus Spargründen nicht realisiert werden könne. Der SPD-Abgeordnete Boris Weirauch hatte das kritisiert. Quelle >> Weitere News >>

17.11.2016

Karlsruherin gewinnt Preis beim Nottingham Microfilm Festival

Carina Wulf, Absolventin des in Kooperation mit der Hochschule Karlsruhe und der Hochschule für Musik Karlsruhe entstandenen Studiengangs KulturMediaTechnologie, hat mit ihrem Film "dyrtbyte" beim diesjährigen Nottingham Microfilm Festival (NIM) gewonnen. Seit den diesjährigen Independent Days|Filmfest gibt es zwischen dem Studiengang KulturMediaTechnologie der Hochschule Karlsruhe und dem NIM einen intensiven Austausch. Und auch die MEKA war mit einigen Mitgliedern in Nottingham präsent, zum Beispiel der erste internationale Partner der Nottingham Screenpartnership kambeckfilm GmbH und der Medienanwalt Nico Arfmann.   Beim 2. NIM-Festival, das vom 20. bis 22. Oktober 2016 in Nottingham standfand, hat Carina Wulf, Absolventin des in Kooperation mit der Hochschule Karlsruhe und der Hochschule für Musik Karlsruhe durchgeführten Bachelorstudiengangs KulturMediaTechnologie (KMT), in der Kategorie Non-Fiction der Student Competition den 1. Preis gewonnen. Sie hatte ihren Abschlussfilm eingereicht und sich gegen Mitstreiter von zwölf Hochschulen aus den USA, China, Großbritannien und Deutschland durchgesetzt. Unter den Nominierten in der Kategorie Documentary waren mit Caroline Delcker und Dominik Hafenmaier zwei weitere KMT-Absolventen, die ebenfalls zur Preisverleihung nach Nottingham gereist waren.   Für den Preis warteten die Veranstalter mit besonderen Highlights auf: Nachmittags wurden zunächst alle nominierten Filme im Broadway Cinema in Nottingham gezeigt, sodass die Autoren ihre eigenen Filme teilweise zum ersten Mal auf einer großer Leinwand sehen konnten. Anschließend gab es für die Gäste ein dreigängiges Galadinner in der alten Stadtbibliothek mit viktorianischer Architektur, bevor es zum Höhenpunkt ging, der eigentlichen Preisverleihung. Um den Abend ausklingen zu lassen, luden die Gastgeber der Nottingham Trent University zum regen Austausch zwischen Filmschaffenden, Vertretern der Filmindustrie und der Hochschulen ein.   Der Studentenwettbewerb des Festivals wird initiiert von der Nottingham Screen Partnership, einem Zusammenschluss von nationalen und internationalen Vertretern der Kreativwirtschaft, deren Ziel es ist, den Nachwuchs in der Filmindustrie zu fördern. Carina Wulf porträtiert in ihrem Film „dyrtbyte – protokoll“ das Electro- Duo „dyrtbyte“ aus Köln, deren Markenzeichen die Vereinigung von analogen und digitalen Sounds sowie der Einsatz von Live-Instrumenten auf der Bühne ist. Sie begleitete die beiden Musiker Philipp Sutter (Piano) und Aram Khlief (Drums) über drei Monate hinweg mit der Kamera, vom Fieldrecording im Wald bis hin zum Gig.   Hier geht´s zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=xYvszojZzME Weitere News >>  

07.11.2016

Startup-Tour China Kickoff

Seit einer Woche sind 14 Pioniere im Reich der Mitte unterwegs, um sich von der Startup-Szene in China inspirieren zu lassen. Nach und nach trudelten die 14 Teilnehmer der diesjährigen Startup-Tour in Shanghai ein, sodass sie am 31. Oktober vollständig waren. Am Montag, ihrem ersten Tag, ging es für sie zur Startup-Konferenz Slush. Ein Mix aus Vorträgen und Pitches gab ihnen einen ersten Einblick in die inspirierende Startup-Szene von Shanghai.  Der Gründerspirit war förmlich spürbar. Die nächsten Tage waren geprägt von Besuchen bei weiteren Startups verschiedener Branchen. Auf ihrer Liste standen beispielsweise DataYes und BTCC sowie der Inkubator XNode. In intensiven Gesprächen mit den Gründern erfuhren sie unter anderem, dass es für Startups vergleichsweise einfach ist, an Wagniskapital zu kommen und der Staat diese gezielt mit üppigen Förderprogrammen unterstützt. Am Mittwoch nutzten sie die Gelegenheit, den KIT China Branch „GAMI“ in Suzhou zu besuchen. Dort gewannen sie interessante Kontakte und Einblicke in den chinesischen Fortschritt im Bereich der Industrie 4.0. Ebenso erging es ihnen am Donnerstag während des KIT Alumni Seminars an der Jiao Tong Universität in Shanghai. Ein weiteres Highlight war der Besuch bei Alibaba in Hangzhou am Freitag. Dabei nahm sich die Deutschland-Chefin von Alibaba Zeit, ausführlich auf Fragen einzugehen und erläuterte die Deutschland-Strategie des chinesischen Internetriesen. Für die Pioniere geht es nun mit dem Schnellzug weiter nach Beijing. Dort erhoffen sie sich weitere Einblicke in das chinesische Silicon Valley zu gewinnen. Wir sind gespannt, was die Pioniere in der kommenden Woche erwartet! Weitere Infos >> Weitere News >>

03.11.2016

GEMA unterzeichnet Vertrag mit YouTube

Am Montag haben YouTube und die GEMA einen Lizenzvertrag unterzeichnet. Damit erhalten die von der GEMA vertretenen 70.000 Musikurheber und Verleger nach 2009 wieder Vergütungen für die Nutzung ihrer urheberrechtlich geschützten Musikwerke. Der aktuellen Einigung gingen jahrelange rechtliche Auseinandersetzungen und langwierige Verhandlungen voraus. Letztendlich sichert der Abschluss den Mitgliedern der GEMA nicht nur die ihnen zustehenden Tantiemen, ebenso wird der vertragslose Zeitraum abgebildet. Auch YouTubes Nutzer profitieren von der Einigung. Ab sofort entfallen die sogenannten Sperrtafeln. YouTube wird diese nicht mehr vor Musikvideos schalten, die urheberrechtlich geschütztes Repertoire der GEMA enthalten. Trotz dieser positiven Nachricht bleibt ein großes Problem ungelöst. Weiterhin bestehen unterschiedliche Rechtsauffassungen zwischen YouTube und der GEMA darüber, ob YouTube oder die Uploader für die Lizenzierung der genutzten Musikwerke verantwortlich sind. Die Politik ist daher weiterhin gefordert, einen klaren Rechtsrahmen zu schaffen, der es Musikschaffenden ermöglicht, ihren wirtschaftlichen Anteil an der digitalen Wertschöpfung geltend zu machen.   (Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA)    

03.11.2016

Kreativ, vernetzt, innovativ

Studierende und Entrepreneure aus Baden-Württemberg können sich mit ihrer Projektidee für mobile Anwendungen bis zum 11. Dezember 2016 bewerben. Drei Gewinnerteams erhalten je 10.000 Euro, um ihre Ideen umzusetzen. Die MFG Innovationsagentur schreibt im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zum sechsten Mal den Wettbewerb BW Goes Mobile aus. In drei Kategorien gilt es vielversprechende mobile Anwendungsideen einzureichen. Dabei bilden die Themen ein weites Spektrum ab – von Kultur über Information bis Mobilität. Die Bewerbungsfrist endet am 11. Dezember 2016. Stuttgart, 08.09.2016 – BW Goes Mobile ist ein Ideenwettbewerb für mobile Anwendungen. Neben 10.000 Euro, die jedes der drei Gewinnerteams zur Umsetzung erhält, stehen den Jungunternehmern Mentoren aus der Kultur und der freien Wirtschaft mit Rat und Tat zur Seite, um aus ihrer Projektidee ein marktfähiges Geschäftsmodell zu machen. Als einer der ersten Wettbewerbe stellte BW Goes Mobile den innovativen Kern mobiler Anwendungen in den Vordergrund. Seit 2009 wird er von der MFG ausgeschrieben. Er richtet sich an Studierende, Start-ups und Jungunternehmer. Sie sind aufgerufen ihre mobilen Projektideen für eine der drei Kategorien einzureichen: GUT INFORMIERT – NEU INTERPRETIERT Wie können News, Daten oder andere Informationen originell, zugänglich und mit Unterhaltungswert präsentiert und verarbeitet werden? Mentor: Tobias Köhler, Südwestdeutsche Medienholding GmbH, Stuttgart KULTUR ERLEBEN – AUS NEUEN BLICKWINKELN Wie werden künstlerische Darbietungen dank einer mobilen Anwendung für das Publikum intensiver erlebbar? Mentor: Thomas Koch, Staatsoper Stuttgart MOBIL SEIN – MAL ANDERS Wie können die vielen Möglichkeiten, von A nach B zu gelangen, miteinander verknüpft und kreativ gestaltet werden? Pate: Lutz Engel, e-mobil BW GmbH, Stuttgart (der Mentor wird kurzfristig nach Anwendungsgebiet vermittelt) Viel Spielraum bei der Ideensuche, gezieltes Coaching bei der Umsetzung Mira Kleine, Projektleiterin Unternehmerisches Handeln bei der MFG und verantwortlich für den Wettbewerb: „Die Themenfelder bieten bewusst viel Spielraum. Gesucht sind kreative und anwendungsorientierte Projektideen. Die Konzepte sollen sich an den Bedürfnissen des Marktes orientieren und die bestmögliche Lösung für die Aufgabenstellung bereithalten.“ Den Teams mit der jeweils besten Idee kommt neben der finanziellen Unterstützung ein anderer wertvoller Gewinn zugute: „Durch den Wettbewerb ergeben sich für die Jungunternehmer nützliche Kontakte und tiefe Einblicke in die einzelnen Branchen. BW Goes Mobile bietet ihnen die große Chance, Investoren von ihrer Sache zu überzeugen“, so Mira Kleine. Zudem stehen den Teams während der Umsetzungsphase Mentoren aus unterschiedlichen Branchen zur Seite, die ihnen helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen. „Ich freue mich auf völlig unerwartete, überraschende Ideen und Lösungsansätze – und natürlich einen spannenden Austausch", so Tobias Köhler, Leiter Strategie und Innovation der Südwestdeutschen Medienholding in Stuttgart. "Als Mentor kann ich einerseits eine Unterstützung sein, andererseits aber auch viel lernen.“ Ein fünftägiges, auf die Projekte zugeschnittenes Coaching bietet den kreativen Teams zudem eine intensive Vorbereitung, um ihre Ideen zu einem validen Geschäftsmodell ausbauen zu können. Startschuss im Februar, Preisverleihung im Sommer Eine unabhängige Fachjury bewertet die Einreichungen und wählt drei Gewinnerteams aus. Diese werden Anfang 2017 verkündet und starten dann direkt mit der Umsetzung ihrer Ideen. Die Gewinnerteams haben ein halbes Jahr Zeit, inhaltlich und technisch an ihren Konzepten zu feilen. Dafür erhält jedes Team 10.000 Euro. Im Sommer 2017 präsentieren die Teams ihre Ergebnisse dann der Öffentlichkeit.   Über BW Goes Mobile Unter dem Motto BW Goes Mobile unterstützt die MFG Studierende, Unternehmer und Start-ups aus Baden-Württemberg bei der Umsetzung ihrer mobilen Ideen. In mehreren Kategorien können die Teilnehmer ihre Projektideen einreichen, die von einer Fachjury bewertet werden. Die innovativsten Konzepte werden von der MFG mit je 10.000 Euro gefördert. Erfahrene Mentoren begleiten die Teams in der sechsmonatigen Umsetzungsphase. Über die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg Die MFG Medien- und Filmgesellschaft ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks. Aufgabe der MFG ist die Förderung der Filmkultur und Filmwirtschaft sowie die Förderung der Medien- und Kreativwirtschaft. Die MFG agiert als landesweites Kompetenzzentrum, ist öffentlicher Kultur- und Wirtschaftsförderer und bietet am Bedarf der genannten Branchen orientierte Unterstützungsmaßnahmen an. Dabei liegt der Schwerpunkt des Bereichs „Filmförderung“ auf der Vergabe von Projektförderungen, der Schwerpunkt des Bereichs „Medienentwicklung“/„Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft“ auf Vernetzungs- und Vermittlungsaktivitäten für die Medien- und Kreativwirtschaft. Zugleich betreut und berät die MFG in Abstimmung mit ihren Gesellschaftern Projekte in den Handlungsfeldern Digitale Kultur, Medienkompetenz, Open Source sowie Online-Landesprojekte und Hochschul-Kooperationen. FACHLICHE ANSPRECHPARTNERIN  MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft Baden-Württemberg Mira Kleine Projektleiterin Unternehmerisches Handeln Tel. 0711-90715-341 E-Mail: kleine@mfg.de