Skip to content

News

02.09.2026

Drei Tage „THE LÄND of Games“: Baden-Württemberg zieht positive Gamescom-Bilanz

Drei Tage lang präsentierte sich Baden-Württemberg auf der Gamescom in Köln als Games-Standort. Unter dem Titel „THE LÄND of Games“ bot der Landesstand in der Business Area internationalen Unternehmen und Akteur*innen der Games-Branche eine zentrale Anlaufstelle. Mit dabei waren acht Mitausstellende – und auch Karlsruhe war über das K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro vertreten. Nach drei intensiven Messetagen zieht die MFG Baden-Württemberg eine positive Bilanz. Der Landesstand war während der gesamten Gamescom gut besucht, zahlreiche Gespräche mit Vertreter*innen der internationalen Games-Branche fanden statt. Das Ziel: Baden-Württemberg als Wirtschafts- und Kreativstandort für Games sichtbar zu machen und Vernetzung innerhalb der Branche zu fördern. Auch Staatssekretärin Neşe Erikli besuchte den Landesstand und nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit den Ausstellenden. Im Mittelpunkt standen Gespräche über die aktuellen Entwicklungen der Games-Branche, ihre wirtschaftliche Bedeutung und die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Kreative. MFG-Geschäftsführerin Wiebke Wiesner zeigt sich nach der Messe begeistert: „Diese drei Tage haben mich begeistert. THE LÄND of Games hat gezeigt, was Baden-Württemberg kann – wirtschaftlich und kreativ.“ Besonders der große Zuspruch und das hohe Interesse am Stand hätten gezeigt, wie relevant der Standort für die Branche sei. Wiesner dankte dem Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg für die Förderung des Landesstands sowie Baden-Württemberg International (BW_i) für die Zusammenarbeit und die Organisation von Messetouren. Auch dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Staatssekretärin Neşe Erikli galt ihr Dank für den Besuch und den Austausch mit den Ausstellenden. Der Landesstand wurde von der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit Baden-Württemberg International realisiert. Unterstützt wurde der Auftritt durch die Stadt Karlsruhe mit dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe. Damit war auch die Karlsruher Games- und Kreativwirtschaft Teil der gemeinsamen Präsentation des Standorts Baden-Württemberg auf der weltweit bedeutenden Gamesmesse. Für die MFG war die Gamescom zugleich eine Gelegenheit, die Bedeutung der Games-Branche über die reine Spieleentwicklung hinaus sichtbar zu machen. Games verbinden wirtschaftliche Dynamik, Technologie und kreative Innovation und sind damit ein wichtiger Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit dem gemeinsamen Landesauftritt setzte Baden-Württemberg auf der Gamescom ein sichtbares Zeichen für seine Games-Branche – und auf Vernetzung über die Landesgrenzen hinaus. Nach drei Tagen „THE LÄND of Games“ geht es für die beteiligten Akteur*innen nun zurück in den Arbeitsalltag. Bis zur nächsten Gamescom.

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io

September

14.09.2018

zkm_gameplay. the next level

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage. Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen.  Medium der digitalen Gesellschaft Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. In fünf Schritten durch die Ausstellung Die Spieleplattform gliedert sich in fünf Bereiche: »Retro«, »Modern Narratives«, »Aesthetic & Creative Games«, »Political Games« und »In the Spotlight«.  Erfahrt hier mehr zu den fünf Bereichen:https://zkm.de/de/ausstellung/2018/09/zkmgameplay-the-next-level Zwischen Art- und Indie Games Die rund 50 Werke der Spielplattform stammen aus den Bereichen der Indie und Art-Games. Im Gegensatz zu den großen kommerziellen Werken stammen diese aus der Feder von überschaubaren unabhängigen Entwicklerstudios oder einzelnen Game-DesignerInnen und KünstlerInnen. Oft folgen diese Werke keinem klassischen und konservativen Spieldesign. Dies gilt insbesondere für die interaktiven Rauminstallationen der Ausstellung. Der reale Raum und die virtuelle Spielewelt verschmelzen miteinander und erzeugen so ein einzigartiges gemeinschaftliches Erlebnis, dass die kreativen Möglichkeiten des Medium Computerspiels neu definiert. Plattform für Kreative Ergänzt wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Programm, bei dem vor allem auch Computerspiel-EntwicklerInnen eingeladen sind, die Ausstellung als Plattform für gegenseitigen Austausch und Veranstaltungen zu nutzen. Das ZKM bietet zudem zahlreiche partizipative Vermittlungsformate für alle an, die von der Erstellung von eigenen Let’s Play Videos über Schulklassen-Führungen bis hin zu Coding-Workshops reichen. Die Ausstellung kann ab Samstag den 29.09.2018 besucht werden. Zusätzlich gibt es am 30.09.2018 noch ein spannendes Begleitprogramm: https://zkm.de/de/veranstaltung/2018/09/aktionstag

13.09.2018

Kunstwettbewerb 2018

Bereits zum sechsten Mal fand 2018 der im zweijährigen Turnus ausgeschriebene Kunstförderwettbewerb "forumkunst im regierungspräsidium" für Künstlerinnen und Künstler im Wohn- oder Arbeitsort im Regierungsbezirk Karlsruhe statt. In diesem Jahr waren Kunstschaffende ab 45 Jahren aufgerufen, sich mit ihren Werken einer professionell besetzen Jury zu präsentieren. Über 100 Bewerbungen spiegelten das breite Spektrum der Kunstszene im Regierungsbezirk wieder und illustrierten die hohe Qualität hiesiger Künstlerinnen und Künstler. Bei „f o r u m k u n s t im regierungspräsidium“ haben alle zwei Jahre im Wechsel jüngere und lebensältere Künstlerinnen und Künstler, die im Regierungsbezirk Karlsruhe wohnen oder arbeiten, die Gelegenheit, sich einer fachkundigen Jury vorzustellen. Den Auszeichnungswürdigsten darunter wird ermöglicht, sich mit ihren Werken in einer Ausstellung und einem Katalog zu präsentieren. Außerdem kauft das Regierungspräsidium im Rahmen der staatlichen Kunstförderung Werke für den Bestand des Landes und zur Ausstattung der Landesbehörden an. Durch die Form eines Jurywettbewerbs mit Ausstellung erreichen wir eine große Zahl Künstlerinnen und Künstler, gestalten den Kunstankauf transparent und setzen Fördermittel planvoll ein. Zum Abschluss des Wettbewerbs zeigen die ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträger ihre Werke der Öffentlichkeit. Laufzeit: 14.09. – 14.10.2018 Eröffnung: Donnerstag, 13. September 2018 um 17 Uhr Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr Eintritt: frei Rahmenprogramm: Führung durch die Ausstellung mit Barbara Jäger und OMI Riesterer am Sonntag, 23. September 2018 um 11 Uhr

13.09.2018

Workshop: Serious SpielFabrique

Spieleentwickler aus Frankreich und Deutschland lernen an zwei Tagen mit Unterstützung von internationalen Serious-Games-Experten, wie man zeit- und kosteneffizient Serious Games produziert. Unternehmer anderer Branchen bringen Aufgabenstellungen mit und bearbeiten sie gemeinsam mit den Games-Unternehmern. Beide Seiten können so neue Kooperationspartner finden.   Wann?    17. Oktober 2018, 10:00 bis 20:30 Uhr                  18. Oktober 2018, 09:30 bis 18:00 Uhr Wo?        Alter Schlachthof, 76131 Karlsruhe Programm 17. Oktober (Workshop-Tag 1): Präsentationen, Diskussion und Analyse von Serious Games und ihren Besonderheiten Brainstorming mit einer Experten-Runde und Moderator Prof. Dr. Emmanuel Guardiola, Game Director an der TH Köln Programm 18. Oktober (Workshop-Tag 2): Entwicklung von mehreren kurzen Serious-Games-Konzepten (zusammen mit Unternehmern, die Aufgabenstellungen beisteuern) Teilnahme am und öffentliche Pitches mit den Konzepten beim Gamification Congress Bizplay Der gesamte Workshop wird auf Englisch durchgeführt. Die besten im Workshop erarbeiteten Konzepte können im Anschluss mit der SpielFabrique weiter entwickelt werden.   Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos, Anmeldungen sind per E-Mail möglich. Hier gehts zur Anmeldung: https://kreativ.mfg.de/veranstaltungen/detailseite/306-serious-spielfabrique-a-franco-german-way-for-efficient-serious-gaming/  

07.09.2018

Effectuation – unternehmerisch denken und handeln bei Unsicherheit

Zielgruppe: Kultur- und Kreativschaffende, Freelancer und Gründer sowie kleine Unternehmen aus der Kreativwirtschaft. Programm: Unternehmerisch zu denken und zu handeln – das bedeutet, neue Wege zu gehen, anzupacken und Chancen für sich zu nutzen, gerade vor dem Hintergrund eines ungewissen Ausgangs. Was erfolgreiche Unternehmer dabei auszeichnet, ist eine besondere Denkweise, deren Prinzipien unter dem Begriff „Effectuation“ zusammengefasst werden. Im Kern zielt dieser Ansatz darauf ab, Ungewissheit zu meistern und auch in Zeiten steigender Aufgabenkomplexität handlungsfähig zu bleiben. Im Seminar wird Effectuation als wirkungsvolles Instrument zum Umgang mit Fehlern und zur Steigerung der Umsetzungsstärke im (Berufs-)Alltag vorgestellt. Anhand von Methoden und Best-Practice- Beispielen aus dem Start-up-Bereich werden Tipps und Tricks gezeigt, wie man effektiver mit herausfordernden Aufgaben umgehen und die selbstgesteckten Ziele schneller erreichen kann.Einführung: Unternehmerisch denken und handeln im Berufsalltag     Überblick über Effectuation: – Methoden zur Selbstreflexion und Optimierung des Entscheidungsverhaltens – Vom Fehler zur Leistungssteigerung – Tools und Best-Practice-Beispiele zur Sicherstellung des Lernerfolgs und Zielerreichung Das Seminar behandelt insbesondere Grundlagen und richtet sich eher an Einsteiger. Referent: Dr. Christoph Mandl Teilnahmegebühr: 45 Euro zzgl. MwSt. ermäßigte Teilnahmegebühr für Studierende: 20 Euro zzgl. MwSt. Anmeldung: Anmeldung bis zum 18. September 2018 erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt. Hier geht's zur Anmeldung >>

04.09.2018

Förderung: "Junge Innovatoren"

Baden-Württemberg ist für hochwertige Produkte und Dienstleistungen bekannt. Als Technologieland weist es eine überdurchschnittliche Zahl von hochqualifizierten Arbeitsplätzen auf. Es sind insbesondere junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die mit ihrer Kreativität Impulse für Innovationen setzen. Das Programm "Junge Innovatoren" bietet einen Anreiz, den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen. Das Programm ist ein erfolgreiches Instrument zur Unterstützung von Existenzgründerinnen und Existenzgründern aus den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes. Baden-Württemberg hat damit 1995 bundesweit die Vorreiterrolle für die personenbezogene Förderung von Existenzgründungen aus dem wissenschaftlichen Bereich übernommen. Seitdem wurden mehr als 220 innovative Gründungsvorhaben gefördert. Die Zielgruppe des Programms „Junge Innovatoren“ sind junge wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen, die ihre Tätigkeit bzw. ihr Studium an der Hochschule nicht länger als 12 Monate vor dem Ablauf der Abgabefrist für die Förderanträge unterbrochen bzw. abgeschlossen haben. Gefördert wird nicht die Existenzgründung als solche, sondern die in der Obhut der Hochschule oder Forschungseinrichtung in Baden-Württemberg erfolgende gezielte Vorbereitung darauf. Die Gründerinnen und Gründer erhalten über eine Anstellung an der Hochschule oder Forschungseinrichtung im Umfang einer halben Stelle eine Unterstützung zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes und ein begleitendes Coaching durch praxiserfahrene Personen. Darüber hinaus können sie die Infrastruktur sowie die für das Gründungsvorhaben bereitgestellten Sachmittel der Hochschule oder Forschungseinrichtung nutzen. Die Förderanträge sind bis zum 15. Oktober 2018 in original unterschriebener Form abzugeben. http://www.junge-innovatoren.de/infomaterial.html  

03.09.2018

7. Ausschreibung "Wimmelforschungs-Stipendium"

Die Akademie Schloss Solitude vergibt im Rahmen eines gemeinsamen Projekts zwischen der Robert Bosch GmbH, der Akademie Schloss Solitude und der Wimmelforschung das so genannte "Wimmelforschungs-Stipendium".  Noch bis zum 28. September können sich Künstler*innen aus den Sparten Bildende Kunst, Musik/Sound, Darstellende Kunst, Film/Video, Literatur,  Architektur, Design und Web Development für das Stipendium bewerben.  Die Zusammenarbeit und das daraus entstandene Stipendium fußt auf der Entwicklung von Platform 12, eines von dem Künstlerduo Wimmelforschung in Zusammenarbeit mit Bosch als Teil des Zentrums für Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH konzipierten Experimentierraums. Als ein wesentliches Merkmal beinhaltet Platform 12 eine dauerhafte Zusammenarbeit mit der Akademie Schloss Solitude, in deren Rahmen Künstler*innen aus unterschiedlichsten Disziplinen als indirekte Beobachter und Impulsgeber von außen in die Struktur und Organisation des Unternehmens eingreifen. Mit dem Stipendium wollen wir Künstler*innen und Wissenschaftler*innen ermutigen, neue Wege zu gehen und zukunftsbildende Konzepte gemeinsam zu gestalten. Im Vordergrund der Zusammenarbeit steht nicht die Anfertigung eines bestimmten künstlerischen Werkes, sondern die Begegnung und der Prozess des Austauschs an sich. Das Konzept sieht vor, dass die Künstler*innen für die Dauer des Stipendiums auf der Platform 12 anwesend sind. Sie sollen eigene kritische Reflektionen und ästhetische Setzungen gegenüber dem Unternehmen von außen in die Platform 12 tragen. Diese können visuell gestaltet, aber auch konzeptuell, interaktiv oder performativ gedacht sein.   Alle weiteren Informationen zur Ausschreibung, Voraussetzungen und Bewerbungsverfahren unter: http://www.akademie-solitude.de/de/news-press/news/text-text-text~no3787/ Das nächste Stipendium wird vergeben für den Zeitraum vom 1. November 2018 bis 31. Januar 2019. Stipendien werden an Personen aller Altersgruppen vergeben.  Bewerbungsschluss ist der 28. September 2018, 24:00 CET/MEZ. Rückfragen per E-Mail an: wimmelforschung@akademie-solitude.de  

August

22.08.2018

Gamescom 2018

Dieses Jahr ist Baden Württemberg wieder mit einem eigenen Stand auf der Gamescom in Köln vertreten. Niemand geringeres als Ministerin Theresia Bauer und MFG-Geschäftsführer Prof. Carl Bergengruen eröffnen den Empfang am 22. August um 16 Uhr. Knapp jeder zweite Deutsche ist Gamer, belegte eine Studie des Verbands game im Juni 2018. Das heißt, knapp 35 Millionen Menschen spielen gelegentlich und mehr, Tendenz steigend. In einer stetig wachsenden digitalen Welt können Games spielerisch digitale Kompetenzen näherbringen und somit Innovation und Fortschritt vorantreiben. „Das Zusammenspiel von visuellen Effekten und Games ist in Baden-Württemberg stark ausgeprägt und wird immer weiter ausgebaut“, sagt Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. „Dabei spielt sowohl die hervorragende Ausbildung in interaktiven Studiengängen als auch die Unternehmenspräsenz in Baden-Württemberg eine große Rolle. Diese Verzahnung trägt dazu bei, dass das Land international hervorragend aufgestellt ist und stärkt auch andere Bereiche der Digitalwirtschaft.“ Dabei ist der Mfg Stand breit aufgestellt. Zum einen befindet sich dort das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe, welches vor allem die Kreativwirtschaft mit dem großen Sektor Gaming in Karlsruhe repräsentiert. Zum anderen Animation Media Cluster Region Stuttgart (AMCRS), die visuelle Effekte und Animationen für internationale Kunden erstellen und schon mit renommierten Preisen ausgezeichnet wurden. Diese und weitere Aussteller befinden sich ab dem 22.08.18 an dem Baden Württemberg Stand der Mfg in Halle 3.2, C020.    

17.08.2018

Innenstädtischer Leerstand kreativ genutzt

Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe nutzen in Zusammenarbeit mit dem Kooperationsmarketing freie Gewerbeflächen der Innenstadt als temporäre Ausstellung ihrer Arbeiten. Wenn Sie für den Sommer noch eine Unterkunft in der Fächerstadt suchen und auf das Hotel San Giorgio in der Kaiserstraße stoßen, wundern sie sich nicht, wieso alle Zimmer belegt sind. Das Hotel San Giorgio  ist nämlich kein Hotel im eigentlichen Sinne, ein Zuhause auf Zeit ist es aber doch. Und zwar für Kunstwerke der Studierenden der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. Diese nutzen in Zusammenarbeit mit dem Kooperationsmarketing die unschönen freien Flächen der weniger belebten Einkaufsmeile, um Ihre Arbeiten vorzustellen. Insgesamt fünf Künstlergruppen stellen sich noch bis zum 2. September in dem ungenutzten Ladenlokal im wöchentlichen Wechsel vor. Die Vorletzte Künstlerausstellung beginnt am 23. August um 19 Uhr in der Kaiserstraße 60.  

07.08.2018

Perfekt Futur – Container frei

Raum zum Gründen gesucht? Ab Herbst sind wieder Container frei! Ihr seid Gründerin oder Gründer im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft und sucht noch einen individuellen Büroraum in einer kreativen Gemeinschaft? Dann bewerbt euch jetzt für das Perfekt Futur – dem Zentrum für kreative Gründungen auf dem Alten Schlachthof. Hier der Link zur Bewerbung: http://www.perfekt-futur.de/de/bewerbung