News
Januar
20.01.2022
Drei Karlsruher Kultureinrichtungen werden gefördert
Mit dem Programm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN Kompetenzen, Köpfe, Kooperationen fördern Bund und Länder 14 Kultureinrichtungen in Baden-Württemberg bei der digitalen Qualifizierung und Transformation.
Drei der 14 Kultureinrichtungen kommen aus Karlsruhe. Davon profitieren das Filmboard Karlsruhe, der Jazzclub Karlsruhe und der Verein KlangKunst in der Hemingway Lounge. Mit ihrem Filmboard-Web-TV-Studio für Kultur, Medien und Soziales will sich das Filmboard noch stärker für audiovisuelle Online-Kommunikationen engagieren, die auch unabhängig von Corona immer wichtiger werden. Der Jazzclub Karlsruhe e.V. hat die Förderung für das Projekt "Digital Jazz – Die Neue Kulturkommunikaton des Jazzclub Karlsruhe" und die KlangKunst in der Hemingway Lounge e.V. für "LoungeAndMore".
Bundesweit werden 166 Kultureinrichtungen und Projektträger aller Sparten gefördert.
Alle Projekte findet Ihr hier >>
20.01.2022
Neues Europäisches Bauhaus: Bewerbungsbeginn für die Preise 2022
Seit dem 18. Januar nimmt die Europäische Kommission Bewerbungen für die Preise zum Neuen Europäischen Bauhaus 2022 entgegen. Nach dem Erfolg der ersten Preise, für die im letzten Jahr über 2.000 Bewerbungen eingingen, werden in der Ausgabe 2022 neue inspirierende Beispiele für die Veränderungen ausgezeichnet, die die Initiative in unserem täglichen Leben, unseren Lebensräumen und unserem Erleben bewirken soll. Wie schon in der ersten Ausgabe werden mit den Preisen zum Neuen Europäischen Bauhaus 2022 Ideen junger Talente sowie bestehende Projekte für Nachhaltigkeit, Inklusivität und Ästhetik belohnt, die den europäischen Grünen Deal zu den Menschen und den lokalen Gemeinschaften tragen.
Preise werden für Projekte und Ideen, die zu attraktiven, nachhaltigen und inklusiven Orten beitragen, in vier Kategorien vergeben:
Rückbesinnung auf die Natur,
Wiedererlangung eines Zugehörigkeitsgefühls,
Vorrang für Orte und Menschen, die Unterstützung am stärksten benötigen,
Förderung einer langfristigen, auf den Lebenszyklus ausgerichteten und integrierten Denkweise im industriellen Umfeld.
Diese Kategorien spiegeln die vier thematischen Schwerpunkte des Wandels wider, an denen sich das Neue Europäische Bauhaus orientiert. Sie wurden in der „Phase der gemeinsamen Gestaltung“ der Initiative festgelegt, zu der Tausende von Personen und Organisationen ihre Sicht und ihre Erfahrungen beigetragen hatten. Die Einreichungen werden anhand der drei Kernwerte der Initiative bewertet: Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusivität. Interessierte Personen aus allen Mitgliedstaaten und aus aller Welt sind aufgefordert, sich zu bewerben, sofern ihre Projekte und Ideen in der Europäischen Union angesiedelt sind.
In jeder der Kategorien gibt es zwei parallele Wettbewerbsbereiche:
den Bereich „New European Bauhaus Awards“ – für bereits vorhandene Beispiele, die in den letzten zwei Jahren abgeschlossen wurden, und
den Bereich „New European Bauhaus Rising Stars“ – für Konzepte oder Ideen junger Kreativschaffender unter 30 Jahren.
Zusätzlich zu den 16 von der Jury vergebenen Preisen (ein erster und ein zweiter Platz für jede Kategorie und jeden Wettbewerbsbereich) werden zwei der bestplatzierten Einreichungen über eine öffentliche Abstimmung Sonderpreise verliehen. Insgesamt erhalten so 18 Gewinner ein Preisgeld von bis zu 30 000 EUR sowie ein Kommunikationspaket, die ihnen dabei helfen sollen, ihre Initiativen weiterzuentwickeln und zu bewerben.
Bewerbungen können bis zum 28. Februar 2022 um 19:00 Uhr MEZ eingereicht werden. Kandidatinnen und Kandidaten aller Nationalitäten und mit beliebigem Hintergrund sind willkommen, solange ihre Konzepte, Ideen und Projekte in der EU entwickelt oder dort physisch angesiedelt sind.
Hintergrund
Das neue Europäische Bauhaus ist ein ökologisches, wirtschaftliches und kulturelles Projekt, mit dem Design, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Investitionen kombiniert werden sollen, um einen Beitrag zur Umsetzung des europäischen Grünen Deals zu leisten.
Nachdem Präsidentin von der Leyen 2020 in ihrer Rede zur Lage der Union den Startschuss gegeben hatte, wurde das Neue Europäische Bauhaus unter Beteiligung tausender Personen und Organisationen aus ganz Europa und darüber hinaus gemeinsam gestaltet.
Im September 2021 stellte die Kommission in einer Mitteilung politische Maßnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten vor und überführte die Initiative so aus der Phase der gemeinsamen Gestaltung in die Umsetzungsphase.
Mehr Infos findet Ihr hier >>
17.01.2022
Landespreis für junge Unternehmen 2022
In Baden-Württemberg gibt es viele gute Unternehmen. Bereits zum 14. Mal schreiben die baden-württembergische Landesregierung und die L‑Bank den Landespreis für junge Unternehmen aus. Ausgezeichnet werden die besten Unternehmenspersönlichkeiten des Landes.
Baden-Württemberg ist das Land der Macher*innen. Viele erfolgreiche Unternehmen tragen dazu bei, dass unsere Wirtschaft eine Spitzenposition einnimmt – in Deutschland, in Europa, in der ganzen Welt.
Hinter diesen Erfolgsgeschichten stehen ganz besondere Köpfe und Persönlichkeiten. Unternehmerinnen und Unternehmer, die mit Herz, Verstand und Tatkraft aus ihren Ideen innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Persönlichkeiten, die nach wirtschaftlichem Erfolg streben, aber auch einen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und klimaneutralen Gesellschaft leisten, die sich sozial engagieren und nachhaltig wirtschaften. Kurzum: Vorbilder, die anderen Mut machen, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.
Solche Vorbilder stellt der Landespreis für junge Unternehmen in den Vordergrund – und bei einem Festakt im Neuen Schloss in Stuttgart ins Rampenlicht.
Prämiert werden Unternehmer*innen, die mit Herz, Verstand und Tatkraft aus ihren Ideen innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln.
Schirmherr des Wettbewerbs, der im zweijährigen Turnus stattfindet, ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Die erste Phase der Bewerbung endet am 21. Februar 2022.
Mehr zum Wettbewerb findet Ihr hier >>
17.01.2022
Die HKA entwickelt Studiengang Künstliche Intelligenz
Als eines von bundesweit 54 geförderten Vorhaben erhält die Hochschule Karlsruhe (Die HKA) für ihr Projekt „Künstliche Intelligenz in den Ingenieurwissenschaften“ Fördermittel von knapp 2 Millionen Euro, wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz Ende November 2021 mitteilte. Mit der Förderinitiative streben Bund und Länder gemeinsam mit ausgewählten Hochschulen unter anderem die Qualifizierung zukünftiger akademischer Fachkräfte für die Schlüsseltechnologie KI an. Die HKA wird mithilfe der Fördermittel in den kommenden zwei Jahren einen Bachelorstudiengang Künstliche Intelligenz einrichten, der klassisches Ingenieur-Know-how mit KI verbindet. Die Fakultäten für Elektro- und Informationstechnik sowie für Maschinenbau und Mechatronik bündeln hierfür ihre Kompetenzen und arbeiten gemeinsam an der Gestaltung und Umsetzung des Studiengangs, der zum Wintersemester 2023/24 starten wird.
Mit der Einrichtung eines eigenständigen Bachelorstudiengangs Künstliche Intelligenz will die HKA dem spezifischen Fachkräftebedarf in der Industrie gerecht werden und zur Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Landes und des Bundes beitragen. Integrierte Studienprojekte, Praxissemester und Abschlussarbeiten sollen den Transfer von KI-Know-how in die Industrie bereits während der Zeit des Studiums ermöglichen. „Mit Künstlicher Intelligenz kann man zwar die Gesamtanlageneffektivität eines Industrieunternehmens drastisch steigern, sie ist jedoch kein Ersatz für den Faktor Mensch“. so Prof. Dr.-Ing. Philipp Nenninger, Professor für Automatisierungstechnik an der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik und Leiter des Projekts. „Im Gegenteil – der Ruf der Industrie nach Fachkräften mit hybriden Fähigkeiten, also Ingenieuren mit solidem Digitalisierungs-Know-how, wird immer lauter. Fachkräfte werden in konkreten Anwendungsfällen entscheiden müssen, ob KI-Technologien oder konventionelle Methoden geeigneter sind oder ob beide zielführend kombiniert werden können.“
„Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) bieten besonderes Potenzial für diese Aufgabe“, sagt Prof. Dr. rer. nat. Angelika Altmann-Dieses, Prorektorin für Studium, Lehre und Internationales an der HKA. „Die Lehrenden vereinen Praxiserfahrung und Lehrkompetenz, Studierende sind in Kooperations-, Anwendungs- und Entwicklungsprojekte mit Unternehmen eingebunden. Wir werden das Thema Künstliche Intelligenz als profilbildenden Themenschwerpunkt an der HKA verankern, indem wir Ingenieurinnen und Ingenieure mit Expertise und Anwendungskompetenz ausbilden.“
In der Förderinitiative „Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung“ stellen Bund und Länder bis zu rund 133 Millionen Euro zur Verfügung. So erfahren Hochschulen etwa bei der Entwicklung von Studiengängen oder einzelnen Modulen im Bereich Künstlicher Intelligenz Unterstützung. Andererseits werden Hochschulen bei der Gestaltung von KI-gestützten Lern- und Prüfungsumgebungen gefördert.
Gefördert werden 40 Einzelanträge und 14 Verbundprojekte, an denen 52 Hochschulen beteiligt sind. Insgesamt erreicht die Förderinitiative 81 Hochschulen.
Die Pressemeldung der Hochschule findet Ihr hier >>
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