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Dezember
07.12.2018
„Makers“ kommt als Pop-up-Laden in die Weststadt
Und da ploppt schon wieder einer auf: Ein weiterer Pop-up-Laden, diesmal im Herzen der Weststadt, öffnet für eine begrenzte Zeit seine Türen. Karlsruher Künstler, Designer und Gründer verkaufen vom 8. bis zum 22. Dezember ihre Werke und Produkte in der Körnerstraße 26, unweit des Gutenbergplatzes. Das Ladengeschäft mit dem reizvollen Eckeingang stand die letzten fünf Monate leer.
Der neue Pop-up-Laden nennt sich Makers. „Es geht um Leute, die hier in Karlsruhe etwas ganz Eigenes machen, und zwar von Hand“, erklärt Jakob Siegmund. Gemeinsam mit Florian Münch versammelte Siegmund für den Pop-up-Laden weitere kreative Macher aus der Fächerstadt, darunter Streetart-Künstler und dehemalige Kunstakademie-Schüler. Zur Kunst gesellen sich ausgewählte Karlsruher Design-Produkte, Mode, Taschen, Uhren, Gin der Karlsruher Marke Black Forêt und außergewöhnliche Möbel.
Das Konzept der nur für wenige Tage oder Wochen genutzten Verkaufsflächen wurde 1997 in Los Angeles geboren.
Auch in Karlsruhe werden inzwischen die Problem spürbar, dass die Shopping Malls nach amerikanischem Vorbild und Filialen internationaler Marken den Markt bestimmen. „Durch Pop-up-Läden kommt wieder etwas Leben hinein“, sagt Jakob Siegmund. „Zudem wird es immer schwieriger für kleine Firmen, Läden vor Ort aufzumachen, weil die Leute heutzutage fast alles online bestellen“, erklärt Florian Münch. Wer noch selbst in die Stadt fährt, sucht neben dem besonderen, einzigartigen Fundstück, das man nicht beim Online-Händler findet, auch das Erlebnis. Und genau diese Wünsche bedient das Pop-up-Konzept.
Die beiden Makers-Macher wollen auf diesem Wege dem Weihnachtsgeschäft in der Fächerstadt eine weitere Facette hinzufügen und gleichzeitig lokalen Kreativen eine Plattform für ihre Produkte bieten. Gerne dürften sich Karlsruher Gründer, Designer und Künstler auch jetzt noch melden, sagt Jakob Siegmund. Das Konzept werde in Karlsruhe sichtlich gut angenommen, meint Jakob Siegmund. „Ich kann mir gut vorstellen, das nächste Jahr an anderer Stelle wieder zu machen.“
Mal sehen, wann und wo die „Macher“ das nächste Mal aufploppen.
Karlsruher Macher: Florian Münch und Jakob Siegmund (von links) eröffnen für zwei Wochen den Makers Pop-up Store in der Weststadt.
Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten – Von Karin Stenftenagel
Foto: Jörg Donecker
Autorin des Textes: Karin Stenftenagel
November
29.11.2018
Perfekt Futur im Fernsehen
Ab Januar wird im SWR Fernsehen die Serie „Technikgeschichten aus dem Südwesten“ ausgestrahlt. In der Folge „Der Container“ am 16.01.2019 wird unter anderem auch das Perfekt Futur zu sehen sein.
Die einzelnen Folgen sind jeweils um 15:15 Uhr zu sehen und danach in der ARD-Mediathek abrufbar.
28.11.2018
Neubau beim Schlachthof – Spartenstich für neues Stadttor
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kreativpark Alten Schlachthof wird der alte Betriebshof des Karlsruher Verkehrsbetriebs zum attraktiven Stadttor an der Durlacher Allee. Die Bauarbeiten für den rund 31.000 qm großen Neubau haben Ende November begonnen. Ab 2021 werden dort die Verwaltungen des Karlsruher Verkehrsbetrieb, der Albtalverkehrsgesellschaft und des Karlsruher Verkehrsverbund ihren Platz finden. Der markante Neubau, der vom Freiburger Architekturbüro Sacker entworfen wurde, bietet sich auch als attraktiver Standort für innovatives Gewerbe aus Bereichen wie Software, Marketing, Mobilität und kreative Dienstleistungen an. Zur Verfügung stehen Mieteinheiten zwischen 300 bis 2.500 qm.
Weitere Infos und Infobroschüre zum Download
26.11.2018
Namenswettbewerb für Wachstums- und Festigungszentrum
Einen offenen Namenswettbewerb lobt die Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG für das "Wachstums- und Festigungszentrum" auf dem Alten Schlachthof aus. Bis zum 30. November sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, Vorschläge für den Neubau auf dem Kreativareal per E-Mail an kfg@karlsruhe.de einzureichen.
Die 3 besten Namensvorschläge erhalten ein Preisgeld: 1. Platz 500 €, 2.Platz 300 €, 3. Platz 200 €
Das neue Gebäude auf dem Gelände bildet einen Anschluss an das Existenzgründerzentrum "Perfekt Futur". Firmen, die der Gründungsphase erfolgreich entwachsen und für die Container zu groß geworden sind, haben hier in einem kreativen Umfeld die Möglichkeit, ihre Potenziale weiterzuentwickeln. Gesucht wird ein Name, der nicht nur die vielseitige Nutzung des Gebäudes widerspiegelt, sondern auch einen Bezug zum Alten Schlachthof als Wirkungsstätte der Kultur- und Kreativwirtschaft in Karlsruhe herstellt. Ein Exposé zum Gebäude sowie weitere Informationen zur Teilnahme am Namenswettbewerb gibt es unter https://alterschlachthof-karlsruhe.de/
06.11.2018
dokKa 6: Jetzt bewerben!
Das dokKa-Festival präsentiert Dokumentarfilme, Hördokumentationen und Installationen mit Bezug zum Dokumentarischen. Es gibt hierbei keine thematischen Beschränkungen.
Ab sofort können Arbeiten eingereicht werden: https://dokka.de/
Was kann eingereicht werden?
Arbeit darf nicht älter als 1.1.2017 sein
Eingereicht werden können: Dokumentarfilme, Hördokumentationen, dokumentarische Installationen
Dokumentarfilme und Hördokumentationen: ab 30 Minuten
Autor/-in, Regisseur/-in oder Künstler/-in muss für einen Tag zur Präsentation und dem Gespräch nach Karlsruhe kommen
Das Reglement gibt es hier https://dokka.de/p/dokka-reglement-2019
Bewerbungsfrist: 18.02.2019
Oktober
29.10.2018
Gründungswettbewerb GROW
Du möchtest ein Startup gründen, brauchst aber noch den richtigen Schub oder passende Teammitglieder?
GROW, der studentische Gründungswettbewerb am KIT, ist deine Möglichkeit erste Erfahrungen als GründerIn zu machen. Entwickle dich und deine Ideen so stark wie möglich in 11 Wochen weiter. Workshops, erfahrene Mentoren und der Zugang zu einem riesigen Netzwerk helfen dir dabei, alle wichtigen Skills und Kontakte zu sammeln.
Du willst mitmachen? Melde dich einfach unter http://grow.pioniergarage.de/ an oder komme direkt zum Kickoff am 12. November 2018, 18 Uhr, in der Karlshochschule.
https://www.facebook.com/events/328499797707535/
23.10.2018
Spielerisch die Welt bewegen
Was kann der Einsatz von Games-Elementen in Unternehmens- und Gesellschaftsbereichen bewirken? Dieser Frage ging erneut der Gamification-Kongress bizplay nach. Internationale Speaker aus Wirtschaft, Wissenschaft, der Medien- und Design-Szene gaben am 18. Oktober im Tollhaus Einblicke in aktuelle Entwicklungen des wachsenden Wirtschaftstrends Gamification.
Fake News, „Sportification“ und Gesellschaftskontrolle durch Gamificaton – breites Themenspektrum der bizplay
Dabei standen auch gesellschafts- und technologiekritische Themen auf der Agenda. So vertiefte der Niederländer Ruurd Oosterwoud das Thema Fake News und zeigte anhand eines Experiments auf, wie Schüler in einer Art Labor Fake News erstellen und streuen durften. Darüber hinaus machte Politikwissenschaftlerin und Sinologin Katika Kühnreich in ihrer Keynote deutlich, wie digitale Technologien und Gamification-Elemente auch zur Gesellschaftskontrolle, beispielsweise in China, genutzt werden können.
Ein Beispiel hierzu sind Datenbrillen, mit denen der Träger Menschenmengen scannen und gezielt unerwünschte Personen schnell ausfindig machen kann.
Gamification im Unternehmen einsetzen
Doch auch der Nutzen von Games-Elementen und entsprechenden Technologien wurde bei der bizplay aufgeführt. So zeigte Julia Holze von Siemens Mobility auf, wie „Corporate Hipster“ in Unternehmen mithilfe von Gamification-Elementen Innovationsprozesse vorantreiben können. Um das Playful Recruitment, Mitarbeitergewinnung, drehte sich der Vortrag von Pascal Spicker von Daimler. Weitere Themen der bizplay waren unter anderem die Sportification, die Eigenmotivation für Sport durch Spielen zu erhöhen, Infotainment und Augmented Reality als Fahrerlebnis und Künstliche Intelligenz in Games.
bizplay: Gamification-Austauschplattform über Branchen hinweg
Mit rund 300 Besuchern bot auch die diesjährige bizplay eine Austauschplattform für unter anderem Wissenschaftler, Forscher, Medienexperten, Designer, IT-ler, Personaler und Marketingfachleute.
Moderiert wurde die bizplay von Christian Stöcker, einem der renommiertesten deutschen Medienjournalisten im Digitalbereich. Veranstalter waren das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe, das CyberForum, die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH sowie die gerenwa GmbH.
12.10.2018
CyberChampions 2018: Netzstrategen
Seit 15 Jahren gibt es in Karlsruhe den “CyberChampions-Award,” bei dem StartUps vom Unternehmernetzwerk Cyberforum ausgezeichnet werden. Seit einem Jahr gibt es eine neue Kategorie, bei der auch größere Unternehmen teilnehmen können.
Aus der Idee "netzstrategen/machen/feierabend", bei dem zu Beginn 2013 ein interner Austausch von gegenseitigem Wissen und Online-Disziplinen am Abend stattfand, wurde bald ein offener „Feierabend“, der alle Interessierten bei den Netzstrategen einlud. Seitdem kommen einmal pro Monat Karlsruher, die Interesse für das digitale Zeitalter mitbringen, zu einem zwanglosen und emphatischen Austausch in das Büro der Netzstrategen im Alten Schlachthof.
Genau mit diesem kreativen, offenen Feierabend gewannen die Netzstrategen am 19. September den CyberChampion Award und konnten sich gegen starke Konkurrenten durchsetzen.
Dabei erhielten sie den Preis in dieser Kategorie:
„Best Corporate: Social” richtet sich an Unternehmen, die aus der Masse herausstechen, zum Beispiel durch ein besonders gutes Arbeitsklima, Corporate Social Responsibility oder ehrenamtliches Engagement.
Das Preisgeld wird komplett an eine karitative Einrichtung in Karlsruhe gespendet.
Hier geht's zum Feierabend: https://netzstrategen.com/machen/feierabend
Bildrechte: CyberForum, Fotos: Björn Pados