News
März
24.03.2022
Stadt Karlsruhe richtet Themenseite zur Ukrainehilfe ein
Auch in Karlsruhe steigt die Zahl derer, die vor dem Ukraine-Krieg in Sicherheit flüchten. Die Hilfsbereitschaft in der Fächerstadt ist enorm, ebenso der Bedarf an Informationen zum Thema. Die eigens eingerichtete Themenseite auf www.karlsruhe.de/ukrainehilfe bündelt wichtige Informationen, Unterstützungsangebote und Anlaufstellen für Menschen aus der Ukraine sowie für alle, die helfen und sich etwa als Übersetzer oder für die Betreuung Geflüchteter engagieren möchten.
Um die vielen Fragen Ratsuchender gezielt zu kanalisieren und rasch an die richtigen Adressaten zu leiten, hat die Stadt Karlsruhe ebenfalls unter 0721 133-3333 nun eine zentrale Ukraine-Hotline geschaltet und bedient sich dabei eines Sprachdialogsystems. Die Nummer ist rund um die Uhr erreichbar, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr kann man sich zu städtischen Mitarbeiter*innen weiterleiten lassen. Auskunft gibt es etwa zu Einreise und Aufenthaltsstatus, Sozialleistungen über das Asylbewerberleistungsgesetz, Schulanmeldung, Kinderbetreuung, zur Meldepflicht oder zu Möglichkeiten ärztlicher Versorgung.
Die Hotline ergänzt die bereits veröffentlichten Telefonnummern rund um das Thema "Wohnraum". Wer bereit ist, Geflüchteten ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus zur Verfügung zu stellen, kann sich montags bis freitags von 8:30 bis 15:30 Uhr weiterhin unter 0721 133-1350 und -1351 oder per E-Mail an ukrainehilfe@karlsruhe.de melden.
Themenseite der Stadt Karlsruhe >>
15.03.2022
Deutsche Filmförderungen unterstützen ukrainische Filmcommunity mit 100.000 Euro
Angesichts der humanitären Notlage und des Krieges in der Ukraine ist Zusammenhalt wichtiger denn je: Die deutschen Filmförderungen verurteilen den Einmarsch Putins aufs Schärfste und senden mit ihrem gemeinsamen Vorgehen ein Zeichen der Solidarität an die ukrainischen Filmschaffenden und ihre Familien.
Insgesamt 100.000 Euro geben die deutschen Filmförderungen in den Notfallfonds „Emergency Fund for Filmmakers“, den die weltweite Initiative „International Coalition for Filmmakers at Risk“ (ICFR) kurzfristig aufgrund des Kriegs in der Ukraine eingerichtet hat.
Gleichzeitig drücken die deutschen Filmförderungen ihren großen Respekt gegenüber allen russischen Filmschaffenden aus, die dem Krieg öffentlich und sichtbar widersprechen.
Die ICFR setzt sich für verfolgte und gefährdete Filmemacher*innen auf der ganzen Welt ein und kämpft dafür, dass diese ihre Arbeit auch unter widrigen Bedingungen fortsetzen können.
Mehr Infos zum Emergency Fund der ICFR hier.
04.03.2022
Karlsruhe steht zusammen – Solidarität mit der Ukraine!
Mahnwache am Sonntag, 06. März um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz Karlsruhe!
Auch in Karlsruhe sind Fassungslosigkeit, Wut und Verzweiflung über den vom russischen Präsidenten Wladimir Putin entfesselten Krieg in der Ukraine groß. Auf den Kundgebungen der vergangenen Tage zeigte sich das starke Bedürfnis der Stadtgesellschaft, sich mit der ukrainischen Bevölkerung zu solidarisieren und den Menschen im Kriegsgebiet, auf und nach der Flucht zu helfen und beizustehen.
Unter dem Motto "Karlsruhe steht zusammen: Solidarität mit der Ukraine!" lädt die Stadt Karlsruhe auch im Namen des Gemeinderats für Sonntag, 06. März um 17:00 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz ein. Eingangs hält Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup eine Ansprache, danach folgen ein Redebeitrag von Prof. Dr. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, sowie kurze Statements von Catherine Devaux für die Flüchtlingshilfe Karlsruhe, Birte Wulfes für Amnesty International sowie einer Sprecherin des Deutsch-Ukrainischen-Vereins Karlsruhe.
Februar
23.02.2022
Deutlich mehr Existenzgründungen im Jahr 2021
Im Jahr 2021 wurden in Baden-Württemberg rund 77.700 Gewerbebetriebe neu gegründet. Karlsruhe belegt gemeinsam mit Heilbronn Platz 4 bei der Gründungsintensität. Die Auswertung der Gewerbeanmeldungen ergab nach Angaben des Statistischen Landesamtes im zweiten Pandemie-Jahr mit +9,3 Prozent eine deutliche Zunahme der Zahl der Neugründungen gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Zunahme sogar bei 14,4 Prozent. Dabei legten 2021 erstmals seit fünf Jahren die Betriebsgründungen, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl eine wirtschaftliche Substanz (kein Nebenerwerb) vermuten lassen, wieder deutlich zu. Mit knapp 15.000 Anmeldungen wurde hier das Vorjahresniveau um 12,9 Prozent überschritten.
Land ungebrochen attraktiv für Start-ups
Anlässlich der am 17. Februar 2022 veröffentlichen Statistik über Neugründungen in Baden-Württemberg im Jahr 2021 erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg hat eine wachsende Community an Gründerinnen und Gründern, die unser Land mit ihren Ideen und Erfindungen mitprägen wollen. Das unterstreichen die Zahlen einmal mehr. Die hohe Zahl an Neugründungen zeigt zudem, wie ungebrochen attraktiv unser Land für Start-ups ist. Eine gute Nachricht!“
Baden-Württemberg habe mit seinen vielen Weltmarktführern und vernetzten Communities vor Ort schließlich einiges für Jungunternehmen zu bieten, so die Ministerin. Das zeigte sich kürzlich auch im Ranking der „Top 50 Start-ups“ 2021, von denen gleich neun aus Baden-Württemberg stammen. „Mit Start-up BW haben wir seit 2017 eine erfolgreiche Kampagne, die die Start-up Community im Land intensiv vernetzt und Baden-Württemberg als Gründerland international noch attraktiver und sichtbarer macht. Ich freue mich, dass unsere Community in den vergangenen zwei harten Jahren so zusammengehalten hat und die Anstrengungen nun Früchte tragen“, ergänzte Hoffmeister-Kraut.
Auf kreative Köpfe angewiesen
Besonders freue es die Ministerin, dass die Zahl der Gründungen im Haupterwerb deutlich zugenommen haben. „Gerade jetzt sind wir auf kreative Köpfe angewiesen, die Innovationen mit Blick auf die großen Herausforderungen unserer Zeit ins Land tragen. Ich kann nur alle Gründerinnen und Gründer ermutigen: Nutzen Sie die Angebote von ‚Start-up BW‘, treten Sie mit unseren regionalen Partnern in Kontakt und informieren Sie sich über unsere Förderprogramme.“
Die Pressemitteilung des Statischen Landesamtes findet Ihr hier >>
Unsere Formate
Bleib auf dem Laufenden über Förderungen, Events und Neuigkeiten aus der Karlsruher Kreativszene.
Newsletter
Bleib auf dem Laufenden über Förderungen, Events und Neuigkeiten aus der Karlsruher Kreativszene.