Skip to content

News

24.04.2026

Online-Galerie pointss.gallery eröffnet erste digitale Ausstellung

Ein neuer digitaler Kunstraum, pointss.gallery, eröffnet diesen April mit seiner ersten Ausstellung, „Quiet Becoming“, einer Zusammenarbeit mit der lokalen Künstlerin Anna Marshall. Die in Durlach beheimatete und weltoffene Galerie präsentiert eine neue Art, zeitgenössische Kunst zu erleben: intim, zugänglich und zutiefst menschlich. Eine Ausstellung über Frauengeschichten „Quiet Becoming“ betrachtet Frauen nicht als feststehende Identitäten, sondern als Wesen, die sich in ständiger Wandlung befinden. Durch minimalistische und doch emotionsgeladene Porträts fängt Anna Marshalls Arbeit subtile innere Veränderungen ein (Momente des Zweifels, der Klarheit und des stillen Erwachens), fernab von den lauten und vereinfachten Erzählungen, die oft mit der Darstellung von Frauen verbunden sind. Anstatt sich auf Slogans oder Empowerment-Klischees zu konzentrieren, lädt die Ausstellung die Besucher in einen differenzierteren Raum ein: einen Raum der Selbstreflexion, der Selbstverwirklichung nach eigenen Vorstellungen und der Selbstfindung. Dieses Thema ist auch für die Gründerin der Galerie von persönlicher Bedeutung, die in den Werken ein Spiegelbild ihres eigenen Weges durch Wandel, Zweifel und Neuerfindung sieht. Eine digitale Galerie mit menschlichem Kern pointss.gallery wurde von Lucie Poisson ins Leben gerufen, einer kreativen Kuratorin, die sich seit über einem Jahrzehnt mit Malerei, Collagen und Keramik beschäftigt. Mit ihrer Ausbildung in den Bereichen Markenerlebnis und künstlerische Konzeptentwicklung für Ausstellungen gründete sie die Galerie als einen Ort, an dem Kunst, Emotionen und digitales Storytelling aufeinandertreffen. „Ich wollte eine Galerie schaffen, die sich eher wie ein ruhiges Gespräch anfühlt als wie ein Marktplatz“, sagt Lucie Poisson. „Digital muss nicht unbedingt kalt oder überwältigend sein. Es kann intim, bedächtig und zutiefst persönlich sein.“ Für diese erste Ausstellung arbeitete Lucie Poisson eng mit Anna Marshall zusammen, um ihre Gemälde in eine digitale Inszenierung zu übertragen, die den Minimalismus der Werke bewahrt und ihnen durch Bewegung und poetische Texte gleichzeitig eine subtile Tiefe verleiht. Das Online-Format ermöglicht es, dass Fragmente, Details und innere Stimmen erscheinen und wieder verschwinden, was das Thema des Werdens selbst widerspiegelt. Die Zusammenarbeit mit Anna Marshall begann durch einen herzlichen, offenen und professionellen Austausch, was Lucie Poisson als wesentlich erachtet: „Bei Kunst geht es nicht nur um das Werk an der Wand. Es geht auch um Vertrauen, Dialog und gemeinsame Sensibilität. Ich glaube, Künstler spüren, wenn das echt ist.“   Lokale Künstler unterstützen, globale Türen öffnen Obwohl pointss.gallery weltweit zugänglich ist, liegen ihre Wurzeln vor Ort. Die Galerie wurde in Durlach bei Karlsruhe gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler*innen aus der Region zu präsentieren, insbesondere Frauen, deren Werke sich mit Identität, Wandel und dem Innenleben auseinandersetzen. Als digitale Galerie bietet pointss.gallery eine neue Beziehung zur Zeit. „Quiet Becoming“ wird im April 2026 eröffnet und bleibt so lange zugänglich, wie die Galerie besteht – so kann die Ausstellung wachsen, entdeckt und immer wieder neu erlebt werden, ohne durch physische Wände oder Schließtermine eingeschränkt zu sein. Im Anschluss an diese erste Ausstellung freut sich pointss.gallery über Kontaktaufnahmen von Künstlern, die sich mit der Vision der Galerie verbunden fühlen: intime, nachdenkliche und emotional geerdete zeitgenössische Kunst.     Über pointss.gallery pointss.gallery ist eine digitale Kunstgalerie mit Sitz in Durlach bei Karlsruhe, die gegründet wurde, um zeitgenössische Künstler durch kuratierte Online-Ausstellungen zu präsentieren, die bildende Kunst, Text und digitale Szenografie miteinander verbinden.   Exhibition Quiet Becoming Von Anna Marshall Seit April 2026 Online auf: https://pointss.gallery/quietbecoming Mehr über Anna Marshalls Werke: www.annasalto.de Press contact Lucie Poisson Founder & Kuratorin, pointss.gallery lucie@pointss.gallery

24.04.2026

Bis 30. April anmelden: Bunte Nacht der Digitalisierung 2026

Wer am 19. Juni dabei sein und Karlsruhes Stärke als Digitalstandort sichtbar machen will, sollte sich jetzt anmelden. Ob Unternehmen, Hochschule, Institution, Verein oder Amt – ihr gestaltet euer Programm selbst. Alle Formate sind willkommen! Ihr entscheidet was Besucherinnen und Besucher bei euch erleben können: sei es euer offenes Haus, Vorträge, Workshops,Live-Demos oder was euch noch so einfällt. Die #DigitaleNachtKA 2026 steht unter dem Motto „Digitale Souveränität.” Karlsruhe hat in genau diesem Bereich herausragende Kompetenz. Lasst sie uns auch zeigen! 👉 Jetzt anmelden: https://lnkd.in/eDm8ssMH #KarlsruheDigital

23.04.2026

Bewerbungsphase für Applaus-Award gestartet

Mit dem Programmpreis würdigt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unabhängige Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz. Es stehen rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung, womit der APPLAUS zu den höchstdotierten Bundeskulturpreisen zählt. Der APPLAUS-Award wird in sechs Kategorien mit Preisgeldern von bis zu 40.000 Euro verliehen. Insgesamt stehen 2026 rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung. In den Kategorien „Beste Livemusikprogramme“, „Beste Livemusikspielstätten“sowie „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ werden jeweils mehrere Preisträger:innen ausgezeichnet. Zusätzlich wird je Kategorie ein undotierter Hauptpreis vergeben. Zudem werden Auszeichnungen inden Kategorien „Awareness“, „Inklusion“ und „Nachhaltigkeit“ verliehen. Beste Livemusikprogramme Prämiert werden Livemusikspielstätten für ihr herausragendes Livemusikprogramm im Vorjahr. Entscheidend sind unter anderem die künstlerische Qualität, ein klar erkennbares kuratorisches Konzept, Geschlechtergerechtigkeit und die Diversität der Live-Acts sowie faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 40.000 Euro dotiert. Beste Livemusikspielstätten Prämiert werden Livemusikspielstätten, die im Vorjahr durch kulturelle Exzellenz und besondere Wirkkraft überzeugt haben. Neben der Programmqualität fließen herausragende Produktions- und Auftrittsbedingungen, Engagement für marginalisierte Gruppen (z. B. FLINTA*, Menschen mit Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrung, Menschen mit Behinderung) sowie der Einsatz für ökologische Nachhaltigkeit in die Bewertung ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 25.000 Euro dotiert. Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen Prämiert werden Livemusikspielstätten und regionale Veranstalter:innen, die im Vorjahr mit einer kreativen und wegweisenden Programmkonzeption überzeugt haben. Bewertet werden neben der künstlerischen Programmqualität auch faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen sowie kulturelles, soziales und ökologisches Engagement ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Awareness Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich Awareness. Im Mittelpunkt stehen ein klar erkennbares Konzept zur Prävention von Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt, ein besonders engagierter Einsatz für Betroffene, eine diskriminierungssensible Programmgestaltung sowie reflektierte Öffentlichkeitsarbeit, Raumgestaltung oder Personalpolitik. Ebenso entscheidend ist eine selbstreflexive, betroffenenkontrollierte Verantwortungsübernahme im Umgang mit Vorfällen von Diskriminierung oder (sexualisierter) Gewalt. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Inklusion Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten und überzeugende Konzepte, die Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit stärken. Im Fokus stehen umfassende Inklusionskonzepte zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit körperlichen, psychischen und kognitiven Behinderungen, chronischen Erkrankungen sowie neurodiversen Personen am kulturellen Leben, eine inklusive Programmgestaltung, die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung sowie zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von bis zu 10.000 Euro dotiert. Nachhaltigkeit Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit. Im Fokus stehen Konzepte, die die Klima- und Umweltwirkungen des eigenen Livemusikbetriebs verringern und als Vorbild für einen nachhaltigen Wandel der Branche dienen. Bewertet werden die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Ressourcennutzung, ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement sowie eine transparente Kommunikation nach innen und außen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Alle Infos zur Ausschreibung und Bewerbung unter: Über den Preis – APPLAUS-Award

November

04.11.2019

Kreative Ideen für die Innenstadt – Preisverleihung und Vernissage

Am 12. November eröffnet um 19.00 Uhr die Ausstellung zum 3. Open Call des Architekturschaufensters, welche in Kooperation mit dem K³-Büro durchgeführt wurde. Die dritte Runde! | In der dritten Runde des Open Calls wurde eine konkrete Entwurfsaufgabe gestellt: Wie arbeiten wir? Wie könnte ein Co-Working Space gestaltet sein, in dem moderne Arbeitsweisen aktiv sein können? Junge ArchitektInnen und Architekturbüros, aber auch Innenarchitektinnen, Raumgestalter, Einrichterinnen ebenso wie Studierende in und um Karlsruhe wurden dazu eingeladen, Ideen zu entwickeln für einen besonderen Co-Working Space. In zentraler Lage in Karlsruhe in der östlichen Kaiserstraße soll 2020 für mindestens ein Jahr ein Ladengeschäft umgestaltet werden – zu einer Arbeitsstätte für Kreative und Arbeitsnomaden jeglicher Couleur, die dort temporär arbeiten, kommunizieren, netzwerken können. Offen ist dabei, um welche Branchen es sich handelt. Welche Bedingungen müssen für einen guten Arbeitsplatz gegeben sein? Welche Bedürfnisse bestehen für einen zukünftigen produktiven und kreativen Handlungsraum? Wie sehen die Räume der Zukunft aus? Lassen sie sich mehrfach nutzen? Wie können Innen und Außen verbunden sein? Welche Möglichkeiten bieten sich durch den Wegfall des Schienenverkehrs, den die „neue“ Kaiserstraße bald mit sich bringt? Wie sieht die „Shoppingstraße der Zukunft“ aus? Die Ausstellung | Die Einreichungen werden nun vom 12. November bis 1. Dezember 2019 im Architekturschaufenster der Öffentlichkeit präsentiert. Der Gewinnerentwurf wird am Vernissage-Abend am 12. November  bekannt gegeben. Der Gewinnerentwurf erhält ein Preisgeld von 1000 €. Außerdem winkt die Chance, den Entwurf gemeinsam mit dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe, der Architektenkammer und der Karlsruher Fächer GmbH umzusetzen. Nach einem Impuls von Patrick Häussermann, Büro malo, Karlsruhe werden die Gewinner mit einer Laudatio von Falk Schneemann, Falk_Schneemann_Architektur, Karlsruhe, Preisträger des 2. Open Calls geehrt. Der Open Call! | Im Mai 2016 hat das Architekturschaufenster e. V. zusammen mit dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und der Architektenkammer, Kammerbezirk Karlsruhe, mit Hier sind wir! eine Tagung für junge ArchitektInnen veranstaltet und gleichzeitig im Rahmen eines Open Calls jungen ArchitektInnen und Architekturbüros eine Plattform geboten, sich und ihre Arbeit im Rahmen einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorzustellen. 2017 haben wir dieses Format mit einer konkreten Frage weitergeführt: Wie wollen wir in Zukunft in dieser Stadt leben? – Hier wohnen wir! Zum ersten Mal konnten wir auch ein Preisgeld an drei Gewinner vergeben. Der Open Call ist eine Kooperation des Architekturschaufenster e.V. mit der K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Wirtschaftsförderung Karlsruhe und wird unterstützt von der Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammerbezirk Karlsruhe und der Karlsruher Fächer GmbH. Sie wird unterstützt von Wienerberger. Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Unterstützung von Daten und Druck Repro Dannenmaier www.datenunddruck.de. Pressekontakt | Weitere Informationen finden Sie unter www.architekturschaufenster.de. Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter info@architekturschaufenster.de

September

24.09.2019

game: Kurzsichtige Finanzpolitik darf erste Fördererfolge nicht abwürgen

"380 Einreichungen alleine für die Pilotphase sind deutlich mehr als viele erwartet haben. Das zeigt, wie notwendig und chancenreich die Einführung einer Games-Förderung in Deutschland ist", sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game – Verband der deutschen Games Branche. game fordert damit mehr und langfristigere finanzielle Unterstützung bei der Gameförderung vom Bundestag. Denn die Nachfrage nach Förderung ist groß. Weitere Informationen unter: http://beta.gamesmarkt.de/details/443960

18.09.2019

BarCamp in Pforzheim

Neue Impulse bekommen, querdenken, netzwerken, eigene Themen einbringen: Zum dritten Mal findet das Pforzheimer BarCamp am 27. & 28. September 2019 im EMMA – Kreativzentrum Pforzheim statt. Das BarCamp, eine themenoffene "Unkonferenz" ohne vorher feststehende „Experten“ und ohne die starre Einteilung in Redner und Zuhörer, lebt von den Erfahrungen, dem Wissen, der Neugier und den Persönlichkeiten der Teilnehmer. Beim BarCamp können Sie eigene Themen einbringen, Fragen stellen, Diskussionen anbieten, Workshops durchführen, oder aber einfach teilnehmen und sich inspirieren lassen. Bei dieser offenen Unkonferenz werden immer gleichzeitig mehrere Sessions stattfinden, die jeweils 45 Minuten dauern. Dazwischen und drumherum gibt es natürlich genügend Zeit für Pausen und Entspannung. Die Inhalte werden von allen Teilnehmern gemeinsam zum Start in der sogenannten Sessionplanung entschieden. Weil wirklich das stattfindet, worauf die Teilnehmer Lust haben, sind BarCamps außergewöhnlich intensiv und lebendig. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.barcamp-pforzheim.de/  

10.09.2019

Der Alte Schlachthof lädt ein zum Tag der offenen Türen

Der Alte Schlachthof lädt am 6. Oktober zum Tag der offenen Türen Events mit Emotionen und rote Roben, clevere Designs und vielschichtige Rhythmen, hier wird passgerecht zugeschneidert, was man sich nur vorstellen kann. Hier wird gemalt und gefilmt, gerockt und gerollt, gebrutzelt und verspeist, und an einer Stelle spukt es sogar. Es wird gefuxt und geflowt, gestimmt und geröstet, gelacht und entworfen, getöpfert und geschmiedet, hier werden Strategien entwickelt, Flüchtlingen wird geholfen und Kreativlinge werden beraten. Vielfältig sind die Aktivitäten, die hinter den Türen der zahlreichen Ateliers, Werkstätten, Büros und Produktionsräumen auf dem Kreativpark Alter Schlachthof den täglichen Alltag bestimmen. Das Areal der Kultur und Kreativwirtschaft näher kennenzulernen und ins Gespräch mit den Nutzern zu kommen, dazu dient ausgeschlachtet 2019, der Tag der offenen Türen im Alten Schlachthof, der am Sonntag, 6. Oktober, von 11 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt auf das Gelände lockt. Rund 60 Büros und Ateliergemeinschaften, Veranstaltungsstätten und Gastronomiebetriebe, Initiativen, Einzelkünstler oder Werkstätten öffnen für einen Sonntag ihre Pforten, um die interessierten Karlsruherinnen und Karlsruher einmal hinter die Kulisse blicken zu lassen. Dabei werden sich seit dem letzten AUSGESCHLACHTET-Tag vor knapp anderthalb Jahren manche neuen Mieter des Geländes vorstellen, aber auch ganz neue Türen öffnen. So ist das brandneue Festigungs- und Expansionszentrum (FUX), das das Gelände in Richtung Osten abschließt erstmals auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Auf etwa 3.300 Quadratmetern bietet das im April neu eröffnete FUX vor allem wachsenden Jungunternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft den Raum nach erfolgreicher Gründungsphase die vorhandenen Potenziale erfolgreich weiterzuentwickeln. Dafür stehen im neuen Gebäude neben vielen lichten und flexibel nutzbaren Räumen, die zu attraktiven Mieten zu haben sind, auch komfortable Konferenz- und Seminarräume sowie ein Bereich für temporäres Arbeiten im Coworking Bereich „openFUX“ zur Verfügung. Direkt benachbart ist auch schon eine Baugrube, aus der bald ein Zwillingsgebäude zum FUX erwachsen soll, was den großen Bedarf an Arbeitsräumen für die Kreativwirtschaft dokumentiert. Neu hinzugekommen ist auch der lichtdurchflutete Kreativraum FLOW, der im Gebäude des früheren Eine-Welt-Theaters seit einigen Wochen dem Gelände neue Perspektiven für Workshops, Kurse, Treffen und kleinere Events eröffnet. Auch der Verein ausgeschlachtet hat hier seinen Sitz. Einige seiner Mitglieder haben sich für AUSGESCHLACHTET 2019 etwas besonderes einfallen lassen, wie die Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren (LAKS) in Baden-Württemberg e.V., die zur  Rallye durch das Schlachthofareal einlädt, wie Pedro Weiss vom Zentrum für Rhythmus und Percussion „Rhythmo“ der zu drei Konzerten in die Substage-Halle lockt, oder wie die Netzstrategen, die ihren Beitrag zum Tag der offenen Türen unter das Motto "Lang leben die Einhörner“ stellen. Pressekontakt: AUSGESCHLACHTET 2019, Johannes Frisch, Kulturzentrum TOLLHAUS, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe johannes.frisch@tollhaus.de    •    Tel. 0721 96 40 515

August

19.08.2019

8. Beyond Festival

Im Fokus des achten Beyond Festivals, das vom 27. bis 29. September erstmals in Heilbronn stattfindet, steht Immersion, künstliche und künstlerische Intelligenz sowie die Philosophie des Experiments. Das Festival präsentiert audiovisuelle Installationen ebenso wie Filme und stellt im Rahmen des Future Design Symposiums Kunstformate und Medien wie Augmented Reality, 3D, Virtual Reality oder künstliche Intelligenz aus. Es versteht sich nicht nur als Treffpunkt für Experten, sondern als ein kreatives Netzwerk, das jedem die Möglichkeit bietet, die Zukunft mitzugestalten. Deshalb steht das dreitägige Symposium auch allen offen. Das dreitägige Konferenzticket kostet 270 Euro für Erwachsene und 70 Euro für Studierende. Für 100 beziehungsweise 25 Euro ist das Tagesticket erhältlich. Karten für die Installation „Artificial Muse“ und das Konzert mit dem Biocomputer kosten zehn und ermäßigt acht Euro, während die Zuhörer den Vortrag „Liebe, Sex und Bots“ von Holger Volland für sechs beziehungsweise vier Euro erleben können. Mehr Informationen zum Festival gibt es online unter www.beyond-festival.com.

05.08.2019

K³-Büro auf der Gamescom

Vom 20. – 22. August 2019 ist das K³-Büro wieder auf der Gamescom, der weltgrößten Messe für Computer- und Videospielbranche in Köln vertreten. Besucht uns gerne am Gemeinschaftsstand der MFG Baden-Württemberg, Messe Köln, Halle 4.1 / B040 Weitere Infos dazu findet ihr hier: https://kreativ.mfg.de/veranstaltungen/detailseite/494-gamescom-2019/  

Juli

29.07.2019

Gelebte Inklusion – PENTA und BCON gründen eSport-Team für Spieler mit Handicap

Beim vorletzten 7×7 im April waren Sie noch bei uns auf der Bühne – Der Wearable-Entwickler BconZone aus Karlsruhe und der Berliner eSport-Klub PENTA Sports haben in einer Kooperation gemeinsam ein eSport-Team gebildet, dass künftig bei Turnieren und Ligen auf Basis des Electronic-Arts-Spiels „APEX Legends“ antreten wird – und zwar bereits im Rahmen der Gamescom 2019. Für PENTA.BCON – so der Name des Teams –  spielen Gamer mit körperlichen Handicaps. Um diese Einschränkungen im Kampf um Punkte und Titel zu kompensieren, werden die Spieler vom Eingabegerät BCON unterstützt. Weitere Informationen erhaltet ihr hier: https://www.gameswirtschaft.de/sport/penta-bcon-esport-inklusion/

26.07.2019

Ausschreibung 2019: Interdisziplinärer Projektfördertopf

Förderung von Projekten an der Schnitt­stelle von Kunst, Wissen­schaft und Techno­lo­gie Kultur- und Medien­schaf­fende, die an der Schnitt­stelle von Kunst, Wissen­schaft und Techno­lo­gie arbeiten, können sich bis zum 31. Oktober 2019 um eine finan­zi­elle Förderung ihrer Projekte aus diesem Bereich ­beim Kulturbüro Karlsruhe bewerben. Auch Studie­rende mit entspre­chen­den Projek­ti­deen sind ab dem 5. Studien­se­mes­ter zur Teilnahme an der Projek­taus­schrei­bung ein­ge­la­den. Inter­dis­zi­pli­näre Partner­pro­jekte, gegebe­nen­falls in Ko­ope­ra­tion mit einer Insti­tu­tion, sind ebenso willkommen. Ausge­schlos­sen sind Arbeiten, die in einem schuli­schen ­be­zie­hungs­weise im Rahmen der Hochschul­aus­bil­dung erbracht wer­den (zum Beispiel Semester- oder Abschluss­ar­bei­ten) sowie ­schon reali­sierte Projekte. Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt 5.000 €, über die Pro­jek­t­aus­wahl entschei­det eine Fachjury. Mit dieser Förderung unter­streicht die Stadt Karlsruhe erneut die Bedeutung und die Chance, die im kreativ-künst­le­ri­schen ­so­wie auf neuen Techno­lo­gien basie­ren­dem Arbeiten liegt. Der För­der­topf versteht sich zudem als eine Maßnahme zur Umset­zung ­des Karlsruher Kultur­kon­zep­tes. Weitere Informationen erhält ihr hier: https://www.karlsruhe.de/b1/kultur/kulturfoerderung/interdisziplinaerer…

22.07.2019

UNESCO Creative City of Media Arts

Karlsruhe will erste deutsche UNESCO Creative City of Media Arts werden. Dazu hat sich die Stadt mit Empfehlung der Deut­schen UNESCO-Kommission um Aufnahme in das weltweite UNESCO ­Crea­tive Cities Network (UCCN) in der Kategorie Medien­kunst­ ­be­wor­ben. Mit einer Entschei­dung durch die UNESCO ­Ge­ne­ral­di­rek­tion in Paris wird bis November 2019 ­ge­rech­net. Das UNESCO Creative Cities Network dient der weltwei­ten ­Ver­net­zung von Städten, die ihr kreatives Potenzial als stra­te­gi­schen Faktor der Stadt­ent­wick­lung nutzen wollen. Es ver­bin­det aktuell 180 Städte aus 72 Ländern in 7 verschie­de­nen ­Krea­tiv­fel­dern, darunter 14 Medien­kunst-Städte, die Erfah­run­gen, Ideen und Best Practices austau­schen und Koope­ra­tio­nen einge­hen wol­len. Karls­ru­hes Oberbür­ger­meis­ter Dr. Frank Mentrup verweist darauf, dass sich Medien­kunst genau an der Schnitt­stelle der in Karls­ruhe zusam­men­kom­men­den Kompe­tenz­fel­der aus Kunst, Wissen­schaft, Techno­lo­gie und Recht bewege. Nicht zu Unrecht werde Karlsruhe als "Mekka der Medien­kunst" und "Wiege der mo­der­nen Medien­kom­mu­ni­ka­tion" bezeichnet. Er versteht die Bewerbung als Teil der städti­schen In­ter­na­tio­na­li­sie­rungs­stra­te­gie und rechnet mit bundes­wei­ter und in­ter­na­tio­na­ler Aufmerk­sam­keit für Karlsruhe und positi­ven ­Aus­wir­kun­gen auf Kultur und Wirtschaft, Stadtimage und Tou­ris­mus. Der Beitritt zum UNESCO Creative Cities Network würde ­Karls­ruhe und Akteuren in der Stadt die Chance eröffnen, neue ­Kon­takte zu knüpfen, neue Impulse zu setzen und neue ­Ver­bin­dun­gen mit Organi­sa­tio­nen und Kunst­schaf­fen­den in den Crea­tive Cities auf allen Konti­nen­ten zu schaffen. "Ich sehe in dieser Bewerbung auch eine Möglich­keit, einen wich­ti­gen Schritt für unsere Stadt in eine zuneh­men­d ­di­gi­ta­li­sierte und global vernetzte Zukunft zu tun. Mit dieser ­Be­wer­bung können wir ein Stück weit die Geschichte der Zukunft un­se­rer Stadt jetzt schon schrei­ben!", betont der O­ber­bür­ger­meis­ter. "Wir möchten das Zeitalter der Digita­li­sie­rung unter Einbin­dung al­ler wichtigen Akteure der Kultur, Kreativ- und IT-Wirtschaft, Wissen­schaft und Zivil­ge­sell­schaft im Sinne einer Digital­ly ­Connec­ted City of Media Arts gestalten", verweist ­Kul­tu­ramts­lei­te­rin Dr. Susanne Asche auf den Aktions­plan der Be­wer­bung. Dieser wurde im Zuge eines über einjäh­ri­gen Bewer­bungs­pro­zes­ses un­ter Feder­füh­rung des Kulturamts zusammen mit den für die Be­wer­bung einge­rich­te­ten Gremien (Executive und Advisory Board) ­ent­wi­ckelt. Insgesamt waren dabei rund 40 Karls­ru­her ­In­sti­tu­tio­nen aus Kultur, Kreativ­wirt­schaft, Wissen­schaft, Forschung, Wirtschaft, der digitalen Open-Source-Szene sowie ­städ­ti­schen Gesell­schaf­ten und Dienst­stel­len beteiligt. Der Aktions­plan sieht auf lokaler Ebene neben Formaten der Me­dien­kunst­prä­sen­ta­tion im öffent­li­chen Stadtraum die Förde­rung von innova­ti­ven, koope­ra­ti­ven und vernetz­ten ­Me­dien­kunst­pro­jek­ten vor. Als ergänzende Maßnahme mit Quer­schnitt­s­cha­rak­ter soll die Stadt­ent­wick­lung durch Kultur- und Kreativ­wirt­schaft weiter voran­ge­trie­ben werden, indem wei­tere Arbeits­räume für Kultur-, Kreativ- und Medien­schaf­fen­de auf dem Kreativ­park Alter Schlacht­hof gebaut werden und die Be­treu­ung und Beratung durch das städtische K³ Kultur- und Krea­tiv­wirt­schafts­büro entspre­chend erweitert wird. Auf in­ter­na­tio­na­ler Ebene wird das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien sein weltweites Koope­ra­ti­ons­netz­werk unter anderem in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Goethe-Institut ausbauen. Es wird au­ßer­dem ein spezieller Fonds zur Förderung inter­na­tio­na­ler ­Netz­werkak­ti­vi­tä­ten von Kunst- und Medien­schaf­fen­den ein­ge­rich­tet und es sollen auch gezielt Koope­ra­tio­nen mit Part­nern aus Ländern des Globalen Südens unter­stützt werden. Die Bewerbung wird von einem umfas­sen­den Programm begleitet. Writing the History of the Future lautet auch der Titel der Prä­sen­ta­tion der weltweit einzig­ar­ti­gen Medien­kunst­samm­lung des ZKM, deren Teil II am 19. Juli anlässlich des 30-jähri­gen ­Be­ste­hens der ZKM-Stiftung eröffnet wird. Ab dem 8. August bis zum 15. September begleiten dann nicht nur die Schloss­licht­spiele die Bewerbung, sondern auch zahlrei­che ­Me­dien­kunst-instal­la­tio­nen in der Karlsruher City beim neuen ­Me­dien­kunst­fes­ti­val Seasons of Media Arts. Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Aktionsplan findet ihr unter den folgenden Links: https://www.cityofmediaarts.de/ , https://www.karlsruhe.de/b1/kultur/cityofmediaarts