News
Dezember
25.12.2022
Weihnachtsgrüße aus dem K³-Büro
Ein weiteres Jahr mit großen Herausforderungen geht für uns alle zu Ende. Viele Akteure im Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft waren und sind immer noch stark von der Corona- und der Energiekrise betroffen.
Wir konnten in diesem Jahr wieder viele unserer Veranstaltungen vor Ort durchführen, haben aber auch weiterhin digitalen Input und Knowhow geboten, um Euch bei Euren Gründungsvorhaben und euren Unternehmungen bestmöglich zu unterstützen.
Beim KreativStart, dem Pop-up-Store, dem kreativen Speeddating, zahlreichen Seminaren und bei 7×7 konnten wir wieder viele von Euch vor Ort begrüßen, was uns sehr gefreut hat!
Auch im nächsten Jahr planen wir wieder spannende Veranstaltungen und Seminare für Euch, egal ob online, vor Ort oder hybrid. Wir freuen uns auf Euch!
Wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleibt gesund! 💫
Euer K³-Team
20.12.2022
Creätivity is in the House
Vom 12. Januar bis 17. Februar 2023 wird das Haus der Wirtschaft in Stuttgart zum Hotspot für die baden-württembergische Kultur- und Kreativwirtschaft. Kultur- und Kreativunternehmen aus dem Südwesten präsentieren in diesem Zeitraum im THE CREÄTIVE HOUSE ihre Projekte und Arbeiten in zwei Kreativsalons vor einem breiten Publikum. Ein breites Rahmenprogramm mit Vernissagen, Performances, Talk-Formaten, After-Work-Lounges und Finissagen ergänzt die beiden Ausstellungen.
Im CREÄTIVE HOUSE treffen Kreative auf Vertreter*innen aus Unternehmen, Start-ups, auf Studierende und Auszubildende. Kreative Ideen können in THE CREÄTIVE HOUSE präsentiert, getestet, diskutiert und durch gemeinsames Arbeiten (Co-Working) weiterentwickelt werden. Veranstalter des Pop-up-Projekts THE CREÄTIVE HOUSE ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in enger Kooperation mit der MFG Baden-Württemberg.
22 Creätives in zwei Kreativsalons
Für die Teilnahme am CREÄTIVE HOUSE konnten sich Kreativschaffende aus ganz Baden-Württemberg im Rahmen einer Ausschreibung bewerben. Im Rahmen eines Open Calls hat die Jury aus über 80 Einreichungen 22 Kultur- und Kreativschaffende für die beiden Ausstellungen ausgewählt. Die zwei Kreativsalons finden nacheinander von 12. bis 27. Januar und von 2. bis 17. Februar 2023 statt. Zwischen den beiden Salons wird umgebaut, THE CREÄTIVE HOUSE bleibt deshalb vom 28. Januar bis 1. Februar geschlossen.
THE CREÄTIVE HOUSE – PART 1
12. bis 27. Januar 2023
Rätseldesignerin & Autorin Annekatrin Baumann – www.annekatrinbaumann.de
Florian Budke, Designer – www.budke.xyz
dot on GmbH, Pixelart und Planer mit Klebepunkten – www.dot-on.de
Lorenz Noelle, Designer – www.lorenz-noelle.com
Media Thinking, Robert Mucha – www.ki-salon.net
Franziska Poike, Film-Business – www.instagram.com/franzipoi/
Rockhuas/Übehaus, Thorsten Schulz, Musikbranche – www.rockhaus.de
If Objects could speak, Elena Schilling, Filmbusiness – www.ifobjectscouldspeak.com
Studio Sternck UG, Games Design – www.studio-sterneck.com
Raimund Vollmer, Journalist
Simon Walter, Grafiker und Künstler – www.behance.net/simonwalter
28. Januar bis 1. Februar 2023: Umbau
THE CREÄTIVE HOUSE – PART 2
2. bis 17. Februar 2023
Brückner&Brückner, Kommunikationsdesign – www.brueckner.studio
DUMBO AND GERALD Tape Art, Kommunikationsdesign – www.dumboandgerald.com
Daniel Gaspers Möbeldesign, Möbeldesign – www.gaspers-moebeldesign.de
FSA – Falk Schneemann Architektur, Architektur – www.falk-schneemann.de
Arthelps gGmbH, Modedesign – www.arthelps.de
Moebelwerkstatt Florian Oeschger, Möbeldesign – www.restemoebel.net
Julia Benz, Bildende Künstlerin – www.juliabenz.de
urbanes.land, Architektur – www.urbanes.land
My Book, my world, Verlags- und Buchwesen – www.mybookmyworld.com
MOJA Design GmbH, Produktdesign – https://moja-design.de/
umschichten, Architektur – www.umschichten.de
Quelle: MFG Baden-Württemberg / THE CREÄTIVE HOUSE
Mehr Infos:
THE CREÄTIVE HOUSE
15.12.2022
Interview mit Gründerinnen aus dem Perfekt Futur online
Das K³-Büro war beim Female Founders Congress 2022 dabei. Dabei stellt es sich, ihre Arbeit und Tätigkeitsgebiete vor. Präsentiert wird auch das Perfekt Futur – das Zentrum für kreative Gründungen auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe. Im Rahmen des Beitrages kommen aktuelle und ehemalige Gründerinnen des Perfekt Futurs zu Wort.
Daria Morosow ist die Gründerin der Influencer Marketing Agentur All Green Studios, die naturverbundene Influencer*innen betreut und Unternehmen bei ihren Influencer Marketing Aktivitäten unterstützt.
Sarah Nagel ist Mitbegründerin der Karlsruher Kommunikationsagentur Minding Gaps. Ihr maßgeschneiderter Content für Unternehmen macht sichtbar, überzeugt und verkauft.
Außerdem mit dabei sind die Gestaltungsfreunde. Die über sich sagen: Wir sind die Gestaltungsfreunde – Werbeagentur für Print, Web und Markenführung.
Produziert wurde der Beitrag von Nadine Knobloch.
Den Film findet Ihr auf dem YouTube Kanal der Stadt Karlsruhe >>
01.12.2022
Nutzer*Innen-Umfrage 2022: Kreativpark Alter Schlachthof entwickelt sich dynamisch
Das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro lässt in Zusammenarbeit mit dem Verein ausgeschlachtet e. V. und der Karlsruher Fächer GmbH regelmäßig eine Befragung aller Nutzer*innen auf dem Areal des Alten Schlachthofes durchführen. Jetzt liegen die Ergebnisse der Studie 2022 vor. Das Gelände entwickelt sich weiterhin dynamisch, die Grundstimmung ist sehr positiv, es bleiben aber auch einige Hausaufgaben für die Zukunft, so lässt sich der Grundtenor zusammenfassen. Die Befragung 2022 hatte wieder eine hervorragende Rücklaufquote von 75 Prozent, das zeigt den hohen Identifikationsgrad der Schlachthofnutzer*innen mit ihrem Areal.
Die Studie wurde wie in den Vorjahren vom Büro Kulturevaluation Wegner durchgeführt, sie ist ein wichtiges Instrument, um die Struktur der Unternehmen zu erfassen, Feedback von den Kreativschaffenden zu erhalten, Entwicklungen zu erkennen und dient als Orientierung und Diskussionsgrundlage für die Weiterentwicklung des Geländes.
Die aktuelle Auswertung wurde am 26. Oktober 2022 im FUX – Festigungs- und Expansionszentrum auf dem Alten Schlachthof präsentiert. Nachfolgend sind die wichtigsten Ergebnisse in Kürze aufbereitet.
Die Zahl der auf dem Alten Schlachthof ansässigen Betriebe, Einzelunternehmen, Ateliers, Kunstschaffenden und Einrichtungen liegt bei 144 Betrieben. Seit der ersten Befragung vor sieben Jahren ist ein Wachstum von knapp 40 Prozent festzustellen. Im Vergleich zur vorhergehenden Befragung ist die Anzahl der Unternehmen konstant geblieben. Das verlangsamte Wachstum der Entwicklung ist im Wesentlichen auf das begrenzte Flächenangebot zurückzuführen. Mit dem Kreativwirtschaftszentrum kam zwar im Frühjahr 2022 ein neues Gebäude hinzu, das auch bereits komplett vermietet ist, allerdings kamen auf Grund der großen Mietflächen nur wenige neue Betriebe auf das Gelände.
Weiterhin besteht ein bunter, ausgewogener Branchenmix. Die am stärksten vertretene Teilbranche ist wie in den Vorjahren die Designwirtschaft (24 Prozent), gefolgt von der Software/Games-Industrie (19 Prozent). Werbemarkt und Kunstmarkt liegen mit 13 Prozent gleichauf, Filmwirtschaft und Architekturmarkt sind mit jeweils 8 Prozent ebenfalls noch stark vertreten.
Der Anteil der Erwerbstätigen ist mit 1.057 nochmals leicht im Vergleich zur vorangegangenen Befragung angewachsen. Zählt man freie Mitarbeitende, Praktikant*innen, geringfügig Beschäftigte und Ehrenamtliche hinzu, kommt man auf über 1.800 kreative Akteure auf dem Areal. Seit der Erstbefragung im Jahr 2015 hat sich diese Anzahl mehr als verdoppelt.
Die Einschätzungen der Befragten des Alten Schlachthofs bezüglich der Entwicklung der Tätigkeit in den nächsten 3 bis 5 Jahren ergab ein überwiegend optimistisches Bild: Bei den Umsatzerwartungen gehen 70 Prozent der Befragten von Steigerungen aus. Nur 4 Prozent erwarten geringere Umsätze.
Einen höheren Raumbedarf melden 50 Prozent der befragten Betriebe an. Absolut gesehen entspricht der Flächenmehrbedarf 2.900 qm, der sich gegenüber 2019 reduziert hat. Aus Gesprächen mit den Nutzenden geht hervor, dass nicht ein geringeres Wachstum der Unternehmen verantwortlich für den Rückgang des Bedarfs ist, sondern vor allem die veränderte Arbeitsweise und der Trend zum Homeoffice seit der Corona-Pandemie.
Die Mietenden auf dem Schlachthof sind ganz unterschiedlich durch die Krisenjahre seit 2020 gekommen. 45 Prozent gaben an, dass sich Umsatz- und Auftragslage seit der Corona-Pandemie sogar verbessert habe. 42 Prozent gaben eine Verschlechterung an, davon waren 14 Prozent besonders hart von den Auswirkungen betroffen. Dabei ist herauszustellen, dass besonders die Akteure der Kulturwirtschaftsbranchen, die auf ein Publikum angewiesen sind, deutliche Verluste zu verzeichnen hatten.
In Anbetracht des Ukrainekrieges gingen im Mai 2022, zum Zeitpunkt der Befragung, rund ein Viertel (24 Prozent) von starken oder stärkeren Auswirkungen aus. Da zu diesem Zeitpunkt der starke Anstieg der Energiepreise und die zunehmende Inflation insgesamt noch nicht abzusehen waren, ist die aktuelle Einschätzung der Unternehmen aus dieser Studie nicht ablesbar.
Die Umfrage ergab wieder einen hohen Grad an Gesamtzufriedenheit mit dem Standort (91 Prozent der Befragten). Kritische Äußerungen gab es insbesondere zum Thema Mobilität mit dem Wunsch nach E-Ladestationen und Fahrradstellplätzen und zum Thema Klima / Begrünung.
Die präsentierten Ergebnisse stehen hier zum Download zur Verfügung >>
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