News
Dezember
14.12.2020
Innovationsförderung des Europäischen Innovationsrats
Besonders spannend für Start-ups, Scale-ups und alle anderen hochinnovativen Unternehmen sind die neuen Förderungen im Europäischen Innovationsrat (EIC). Er soll ab 2021 Innovationen auf EU-Ebene gezielter unterstützen, damit diese schneller auf den Markt gelangen und dadurch Wachstum und Beschäftigung geschaffen werden.
Im Piloten des Europäischen Innovationsrats werden die wichtigsten EU-Instrumente zur Innovationsförderung vereint. Die Palette reicht von innovativer Technologieforschung über marktnahe Projektförderung bis hin zu Risikofinanzierungsinstrumenten. Antragstellende können die Themen der Projekte größtenteils selbst vorschlagen. Wenn Ihr eine vielversprechende Innovationsidee habt, aber nicht sicher seid, welches Förderinstrument dazu passt, könnt Ihr den „EIC Wizard“ zu Rate ziehen.
Alle weiteren Informationen findet Ihr hier >>
10.12.2020
Innovationspark Künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg geplant
Baden-Württemberg soll ein weltweit sichtbares Zentrum für Künstliche Intelligenz werden. Der Innovationspark KI soll Innovationen und Arbeitsplätze der Zukunft in Baden-Württemberg schaffen. Zur beschleunigten Realisierung hat der Ministerrat am 01. Dezember beschlossen 50 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ bereitzustellen.
Der Innovationspark KI soll aus Sicht des Landes einen großen Beitrag leisten, um Baden-Württemberg zu einem weltweit sichtbaren Zentrum für KI-Anwendung zu entwickeln. „Mit dem Innovationspark KI schaffen wir einen Ort, an dem sich Unternehmen, Start-ups, KI-Fachkräfte, Talente, Wissenschaftler und Investoren vernetzen und unter bestmöglichen Bedingungen arbeiten können. Es sollen innovative Produkte, Dienstleistungen und Verfahren mittels KI weiterentwickelt und auch ganz neue, innovative KI-Ideen entstehen und zügig an den Markt gebracht werden“, so die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
Am 03. Dezember hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau nun auch das Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl für den Innovationspark KI gestartet.
An dem Wettbewerbsverfahren können sich Akteure beteiligen, die den Innovationspark KI mit einer Anschubfinanzierung des Landes beschleunigt in die Umsetzung bringen wollen. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens sind die Teilnehmer gefordert, ein inhaltliches Konzept für den Innovationspark KI zu entwickeln. Neben baulichen Aspekten sind dabei etwa auch Überlegungen zur Betreiberstruktur und zur technischen Infrastruktur gefragt. Von zentraler Bedeutung ist die Ausarbeitung eines tragfähigen Finanzierungskonzepts und eines wirtschaftlich nachhaltigen Geschäftsmodells. Im Wettbewerbsverfahren sind zudem Angaben zu Fläche(n) und Standort des Innovationsparks KI relevant.
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10.12.2020
Call for Submissions für BEYOND Filmfestival gestartet
Für das BEYOND Filmfestival 2021 ist die Wettbewerbseinreichung wieder geöffnet. Filmschaffende sind herzlich eingeladen bis zum 15. Januar 2021 innerhalb der Regular Deadline Spiel- und Dokumentarfilmproduktionen aller Längen einzureichen, die sich mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen beschäftigen. Bis zum 5. April läuft noch die Extra Late Deadline.
Die Klimakrise und die Krise des drohenden ökologischen Kollapses betreffen nicht nur die Natur in der wir leben, sondern unsere wirtschaftlichen, politischen, sozialen und technologischen Systeme. Die Klimakrise ist eine Krise der gegenwärtigen globalen Zivilisation und deshalb auch eine Aufgabe der Kunst.
Nationale und internationale Filme, die sich mit ökologischen und gesellschaftlichen Problemen beschäftigen, Filme die Gesellschaft, Politik und Unternehmen zum Nachdenken und zum Handeln zwingen, Filme die neue Narrative und Ideen für das 21. Jahrhundert oder alternative Zukünfte entwerfen sind willkommen.
Gezeigt werden die Gewinnerfilme vom 24. bis zum 31. Juli 2021.
Weitere Infos und Teilnahmebedingungen findet Ihr hier >>
08.12.2020
Neue Studie gibt detaillierte Einblicke in die Games-Branche
Heute wurden die Ergebnisse der erstmalig von der Hamburg Media School durchgeführten Studie zur Games-Branche präsentiert. In Karlsruhe arbeiten 4 Prozent aller in der Branche Beschäftigten in 13 ansässigen Games-Firmen. Damit belegt Karlsruhe im Standortranking den 6. Platz vor Düsseldorf, Leipzig und Hannover. Gameforge mit dem Sitz im Technologiepark Karlsruhe ist mit 300 Beschäftigten zu dem das mitarbeiterstärkste deutsche Unternehmen.
Die Studie „Die Games-Branche in Deutschland 2018/19/20“ gibt detaillierte Einblicke in die Games-Branche und den Games-Markt in Deutschland vor Einführung der bundesweiten Games-Förderung und soll in Zukunft auch als Bezugspunkt genutzt werden, um die Wirksamkeit der Games-Förderung zu messen.
2020 förderten die Bundesländer mit insgesamt 8,82 Millionen Euro die Branche. In Baden-Württemberg wurden die Firmen mit 600.000 € unterstützt und liegt damit auf Platz 5 im Bundesländervergleich. Erstmals wurde vom Bund nun auch ein nationales Gamesförderprogramm mit 250 Millionen Euro pro Jahr aufgelegt.
Die vollständige Studie findet Ihr hier >>
03.12.2020
7×7-Teilnehmer heat_it gewinnen KfW Award
Die ehemaligen 7×7 Teilnehmer heat_it wurden von der KfW Bankengruppe mit dem „KfW Award Gründen“, der seit 1998 vergeben wird, ausgezeichnet. 2019 waren sie beim Open-Air-Special im Otto-Dullenkopf-Park zu Gast.
Die Gründer haben ein Medizinprodukt entwickelt, das Insektenstiche mit Wärme behandelt, um Juckreiz und Schmerz zu stoppen.
Alle Landessieger können zusätzlich zu ihrem Award noch zum „Publikumssieger“ gewählt werden und ein zusätzliches Preisgeld von 5.000 € gewinnen. Bis zum 14.12.2020 kann man unter Für-Gründer.de noch für seinen Lieblings-Gründer abstimmen.
Weitere Informationen zum Produkt unter: https://heatit.de/
02.12.2020
Virtuelle Ausstellungseröffnung „City to City: Human Responsibility”
Am 10. Dezember, 15:00 Uhr findet die Eröffnung der virtuellen Ausstellung "City to City: Human Responsibility" als Zoom-Event und als Livestream via Facebook statt.
Gemeinsam mit 8 internationalen Medienkunststädten des Media Arts Cluster des UNESCO Creative Cities Network – Austin, Braga, Calí, Changsha, Guadalajara, Košice, Sapporo, Viborg und York – hatte das Kulturamt zehn Medienkünstlerinnen und -künstler eingeladen, digitale Kunstwerke zu schaffen, die sich kritisch reflektierend mit dem Thema "Human Responsibility" auseinandersetzen. Innerhalb eines Monats sind fünf Medienkunstwerke entstanden, die allein auf der künstlerischen Online-Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen aus zwei verschiedenen Medienkunststädten basieren.
Kommt vorbei und erkundet die Ausstellung online. Video-Interviews und Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern geben spannende Einblicke in den kreativen Prozess und die Vision der KünstlerInnen und Künstlern.
„City to City“ ist ein Projekt des Kulturamts im Rahmen von UNESCO City of Media Arts.
Weitere Informationen findet Ihr hier>>
01.12.2020
24 glitzernde Lametta-Überraschungen
Der Kunst- und Designmarkt Lametta kann 2020 leider nicht stattfinden. Als kleinen Ersatz öffnet sich vom 1. bis 24. Dezember jeden Tag ein Türchen und enthüllt einzigartige Handmade-Produkte zum Gewinnen. Auf der Website gibt es wieder die umweltfreundlichen Wundertüten in limitierter Auflage zum Vorbestellen. Gefüllt werden die handgenähten Stoffbeutel mit vielen bunten und schönen Überraschungen.
Außerdem sind sämtliche Aussteller, die 2020 ausgestellt hätten, und viele Ehemalige aus den vergangenen Jahren auf der Website verlinkt und warten darauf wiedergefunden oder neu entdeckt zu werden! Bei ihnen kann man einzigartige Geschenke kaufen. Zum Verschenken oder selbst behalten.
Weiter Informationen unter www.lametta-ka.de
November
26.11.2020
Anträge auf Novemberhilfen ab sofort möglich
Firmen im Teil-Lockdown und Solo-Selbstständige wie etwa Künstler können ab sofort Anträge auf die Novemberhilfen stellen. Das erste Geld soll dann in Form von Abschlagszahlungen ab Ende November fließen – ein Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne eine tiefergehende Prüfung.
Konkret sollen Unternehmen einen Abschlag in Höhe von bis zu 50 Prozent ihrer beantragten Summe erhalten, maximal 10.000 Euro. Betroffene können in ihrem Antrag auf die Novemberhilfe angeben, ob sie eine Abschlagszahlung wollen. Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt gestellt werden – damit soll Missbrauch vorgebeugt werden. Solo-Selbstständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt.
Die Anträge können bis zum 31. Januar 2021 über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de).. Der Bund rechnet mit einem Finanzvolumen von 14 bis 15 Milliarden Euro.
Für eine Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember sind erneut Finanzhilfen geplant – und zwar im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro.
19.11.2020
UNESCO City of Media Arts Karlsruhe
Seit September verwandelt das Festival Seasons of Media Arts die Stadt Karlsruhe, die vor einem Jahr mit dem Titel UNESCO City of Media Arts ausgezeichnet wurde, in eine Bühne für Medienkunst. Die gemeinsam von Kulturamt und ZKM initiierte Schau wird aufgrund der aktuellen Lage und der derzeit geltenden pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen bis in das Jahr 2021 verlängert. Einige Kunstwerke werden länger als ursprünglich geplant zu sehen sein, andere Arbeiten kommen im Lauf der nächsten Wochen und Monate hinzu.
Derzeit zu sehen sind u.a. die Werke der Künstler*innen Aram Bartholl, Michael Bielicky, Kamila B. Richter & Alex Wenger, Jonas Denzel, Betty Rieckmann, Sabine Schäfer, Ulrich Singer, Xenorama. Seit 13. November ist am Kubus des ZKM die Arbeit Funkelnder Kubus von Walter Giers zu sehen. Die gezeigte Lichtinstallation ist die Rekonstruktion einer Arbeit aus den frühen 2000er-Jahren. Stroboskopische Lichter blitzen unvermittelt an der gläsernen Fassade des Gebäudes auf und verwandeln es in eine funkelnde, weithin sichtbare Lichtskulptur. Our City von Marco Zampella & Alexander Liebrich wird ab dem 22. November die Fassade des Turmbergs in Karlsruhe-Durlach audiovisuell bespielen. Das Werk ermöglicht, über digitale Schnittstellen Teil eines kreativen Prozesses zu werden und gemeinsam mit anderen künstlerisch tätig zu sein. Ab Januar 2021 werden Werke der Künstler*innen PONG.Li Studios, Eva Judkins & Holger Förterer, Marie Sester im Stadtraum präsentiert.
Weitere Informationen unter: www.cityofmediaarts.de und www.zkm.de