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News

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io
News K3-Portal, Bild: Canva

08.07.2026

KreativKids Akademie 2026

Die KreativKids Akademie geht in die nächste Runde! Das kostenlose Ferienprogramm auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe hat sich als echtes Erfolgsmodell etabliert – und startet ab dem 3. August 2026 wieder für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Zwei Wochen lang tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Kreativität ein: täglich wechselnde Workshops in Theater, Film, Hörspiel, Illustration, Handlettering, Zeichnen und vielem mehr – angeleitet von echten Künstler*innen und Kreativschaffenden. Die bewusst kleinen Gruppen (je 8 Kinder) schaffen Raum zum echten Ausprobieren, Entdecken und Dranbleiben. Beide Ferienwochen sind ausgebucht. Ein Angebot von K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und WERKRAUM: Karlsruhe e.V. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

April

01.04.2021

Das Bundeswirtschaftsministerium weitet die Neustarthilfe erneut aus

Seit dem 30. März können auch Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern die Neustarthilfe beantragen. Eine Mehr-Personen-Kapitalgesellschaft ist antragsberechtigt, wenn sie den überwiegenden Teil ihrer Umsätze aus Tätigkeiten erzielt, die bei einer natürlichen Person als freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeiten gelten würden, von einem ihrer Gesellschafter zu mindestens 25 Prozent gehalten wird und dieser Gesellschafter mindestens 20 Stunden pro Woche für die Gesellschaft arbeitet, höchstens eine Teilzeitkraft beschäftigt, die bei einem deutschen Finanzamt gemeldet ist, die Überbrückungshilfe nicht in Anspruch genommen hat und vor dem 1. Mai 2020 gegründet wurde. Das Bundeswirtschaftsministerium gibt folgendes Beispiel: Herr Schmidt, Frau Peter und Frau Singer haben zusammen eine GmbH, die Fotografie-Dienstleistungen anbietet. Frau Peter hält 50 Prozent der Anteile an der GmbH und arbeitet 39 Stunden pro Woche für die GmbH. Herr Schmidt hält 25 Prozent der Anteile und arbeitet 15 Stunden pro Woche für die GmbH. Frau Singer hält 25 Prozent der Anteile und arbeitet 25 Stunden pro Woche für die GmbH. Die GmbH ist antragsberechtigt, weil Frau Peter mehr als 25 Prozent der Anteile an der GmbH hält und mehr als 20 Stunden pro Woche für die GmbH arbeitet. Bei der Berechnung der maximalen Förderung der GmbH werden Frau Peter und Frau Singer, aber nicht Herr Schmidt berücksichtigt, weil Herr Schmidt nicht mindestens 20 Stunden pro Woche für die GmbH arbeitet. Der maximale Förderbetrag von 7.500 Euro wird also mit zwei multipliziert. Die GmbH kann also maximal 15.000 Euro Neustarthilfe erhalten. Alle weiteren Infos zur Neustarthilfe findet Ihr hier >> Mehr Corona-Hilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft findet Ihr auf unserer Sonderseite >>

01.04.2021

Corona-Stipendien für Künstler*innen – Bewerbung jetzt geöffnet

Ab dem 31. März 2021 können sich freischaffende, professionell tätige Künstler*innen aller Disziplinen um ein Projektstipendium beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst bewerben. Die Stipendien sind mit einer einmaligen Zahlung von je 3.500 Euro dotiert und sollen in der gegenwärtigen Corona-Pandemie die künstlerische Praxis fördern. Mit den spartenoffenen Projektstipendien können begonnene Projekte zum Abschluss gebracht, neue künstlerische Vorhaben konzipiert oder neue Formate der Präsentation entwickelt werden. Insgesamt stehen für das Programm im Jahr 2021 15 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind neben professionell tätigen Künstler*innen mit Erstwohnsitz in Baden-Württemberg auch junge Absolvent*innen künstlerischer Fächer an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen und Akademien. Voraussetzung für einen Antrag ist der Nachweis der hauptberuflichen künstlerischen Tätigkeit. Der Nachweis kann belegt werden durch eine Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse oder eine Mitgliedschaft in einem künstlerischen Berufsverband bzw. einer Verwertungsgesellschaft oder die regelmäßige, professionelle künstlerische Tätigkeit in den letzten fünf Jahren. Bewerbungen sind ausschließlich online möglich. Die Online-Bewerbung ist ab dem 31. März 2021 für vier Wochen freigeschaltet und bis zum 28. April 2021 (um 23:59 Uhr) möglich. Beratungstermine Während des vierwöchigen Ausschreibungszeitraums werden auch offene Beratungstermine via Online-Konferenz angeboten: Donnerstag, 8. April um 15 Uhr Mittwoch, 14. April um 15 Uhr Donnerstag, 22. April um 16 Uhr Eine Anmeldung für die Online-Beratungskonferenzen ist nicht nötig. Der Link wird immer erst am Tag der Veranstaltung bekannt gegeben Donnerstag 8. April um 15 Uhr Über den Meeting-Link beitreten (Webex) https://bitbw.webex.com/bitbw/j.php?MTID=m146ed3d4efa6c2f81a5c025734551c53   Mit Meeting-Kennnummer beitreten Meeting-Kennnummer (Zugriffscode): 181 254 9396 Meeting Passwort: B6VpSymYP64 Hier tippen, um mit Mobilgerät beizutreten (nur für Teilnehmer) +49-619-6781-9736,,1812549396## Germany Toll   Über Telefon beitreten +49-619-6781-9736 Germany Toll Ansprechpartner Für weitere Anfragen zur Ausschreibung und Bewerbung könnt Ihr Euch bei zwei Stellen melden: Friederike Bülig stipendien@mwk.bwl.de Telefon: 0049 (0)711 279-3084 Telefonsprechzeiten: Montag bis Donnerstag jeweils von 14 bis 17 Uhr Servicestelle evalag (besetzt ab 9. April 2021) Telefon: 0049 (0)621 128545-70 Telefonsprechzeiten: Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr   Antworten zu häufig gestellten Fragen findet Ihr hier >> Den Förderantrag findet Ihr hier >>

März

30.03.2021

Erreichbarkeit K³ Büro

Aufgrund von Problemen mit unserem externen Telefonanbieter sind wir kurzfristig gezwungen, den Anbieter zu wechseln. Dies wird leider eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Der neue Anschluss wird in ca. 8 Wochen zur Verfügung stehen. Bis dahin ist das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe ab sofort vorübergehend unter der Telefonnummer 0170 2107748 zu erreichen. Sobald die neuen endgültigen Telefonnummern freigeschaltet sind, werden wir Euch informieren. Per Mail sind wir weiterhin über die bekannten Mailadressen erreichbar.  

30.03.2021

Umfrage: Selbständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft am Limit

Die Kultur- und Kreativwirtschaft gehört zu den wirtschaftlich am stärksten durch die Corona-Pandemie betroffenen Branchen. Um Bilanz zu den wirtschaftlichen Auswirkungen auf Selbständige für das Jahr 2020 zu ziehen, führte der Bundesverband Kreative Deutschland gemeinsam mit dem Netzwerk Promoting Creative Industries eine bundesweite Umfrage unter Selbständigen durch. Die wichtigsten Ergebnisse in Kürze 83% der Selbständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft geben an, dass die Krise im Jahr 2020 sehr negative oder eher negative Auswirkungen auf ihre Selbständigkeit hatte. Selbständige haben substantiell Rücklagen aufgezehrt. Selbständige erwarten eine wirtschaftliche Erholung erst für das Jahr 2022. Nur 14% der Selbständigen nutzte 2020 den Zugang zur Grundsicherung für Selbständige. Die Coronakrise war ein Booster für Kooperationen innerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft und hat der Branche einen Digitalisierungsschub verliehen. Gründer*innen blicken (noch) pessimistischer in die Zukunft und haben sich im vergangenen Jahr öfter eine abhängige Beschäftigung gesucht als Selbständige, die schon länger am Markt sind. 52% der Selbständigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft sehen ihre wirtschaftliche Existenz stark oder sehr stark gefährdet. Die meisten Selbständigen fordern einen Unternehmerlohn bzw. ein Grundeinkommen unabhängig vom Familieneinkommen, um ihre wirtschaftliche Existenz zu sichern. 42% der Selbständigen verzeichneten 2020 Umsatzrückgänge von über 70%, die in direktem Zusammenhang mit der Corona-Pandemie standen. Zum Vergleich: Im Frühjahr letzten Jahres rechnete jede/r Fünfte mit Umsatzverlusten von über 50%. Die Umsatzverluste fallen damit für viele deutlich drastischer aus, als zu Beginn der Pandemie angenommen. Reaktionen auf die Krise Ein Großteil der Selbständigen zehrte 2020 Rücklagen auf. Dies wird sich langfristig auf die Altersvorsorge der Selbständigen auswirken und die Möglichkeiten zu investieren. Viele Selbständigen reagierten agil auf die Krise und entwickelten neue künstlerische bzw. kreative Ideen und Projekte, stellten ihr Geschäftsmodell um bzw. erweiterten dies, bildeten sich weiter, brachten neue Technologien zur Anwendung, optimierten Arbeitsabläufe, digitalisierten ihre Angebote und erschlossen neue Netzwerke bzw. Kundengruppen. 4% der Befragten geben an, dass sie im Jahr 2020 ihre Selbständigkeit aufgegeben haben. Für das Jahr 2021 geben 13% der Selbständigen an, dass sie ihre Selbständigkeit aufgeben werden. Ebenfalls 13 % geben jedoch an, ein neues Unternehmen gründen bzw. mitgründen zu wollen. Mehr als jede/r fünfte kündigt an, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen zu wollen. Hinweise zur Befragung An der Befragung nahmen 2.006 Selbständige aus dem gesamten Bundesgebiet im Zeitraum 13.01.–14.02.2021 teil, die sich der Kultur- und Kreativwirtschaft zuordnen. Der Link zum Onlinefragebogen wurden einem breiten Netzwerk aus Förderinstitutionen und Verbänden zur Verfügung gestellt und über deren digitale Kommunikationskanäle geteilt. Der Fragebogen wurde mit freundlicher Unterstützung des Lehrstuhls für Methoden der empirischen Sozialforschung der TU Dresden erstellt. An der Umfrage nahmen ganz überwiegend Selbständige ohne Beschäftigte teil, darunter 74% Solo-Selbständige und 13% Selbständige, die (auch) mit anderen Selbständigen im Verbund arbeiten.  Die aufbereiteten Ergebnisse findet Ihr hier >>

29.03.2021

Erleichterter Zugang zur Kurzarbeit wird verlängert

Für Unternehmen und Beschäftigte ist die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie mit vielen Unsicherheiten behaftet. Um klare Perspektiven zu schaffen, hat das Bundeskabinett am 24. März den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld um drei Monate bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Nach aktueller Rechtslage gelten die Erleichterungen nur für Betriebe, die bis zum 31. März 2021 Kurzarbeit eingeführt haben. Die neue Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Dies soll noch vor dem 1. April 2021 geschehen. Sollten Betriebe nach einer Unterbrechung der Kurzarbeit von drei Monaten oder mehr ab April 2021 wieder oder erstmals pandemiebedingt von Arbeitsausfall oder pandemiebedingten Schließungen betroffen sein, stünde ihnen der erleichterte Zugang zur Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes nicht mehr zur Verfügung. Mit dieser Verordnung wird daher der Zugang zu den bis Ende 2021 geltenden Zugangserleichterungen zum Kurzarbeitergeld um drei Monate vom 31. März 2021 bis zum 30. Juni 2021 erweitert, um für die betroffenen Betriebe und deren Beschäftigten klare Perspektiven zu schaffen. Die Kurzarbeitergeldverordnung regelt insbesondere die Zugangserleichterungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes: Verzicht auf den Aufbau von negativen Arbeitssalden. Das Mindesterfordernis, wonach mindestens ein Drittel der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sein müssen, wird auf 10 Prozent abgesenkt. Es besteht die Möglichkeit, auch Leiarbeiternehmer*innen Kurzarbeitergeld zu zahlen, wenn der Verleihbetrieb ebenfalls Kurzarbeit eingeführt hat. Diese Regelungen gelten bis zum 31. Dezember 2021 für Betriebe, die bis zum 30. Juni 2021 Kurzarbeit einführen. Sie verfolgen alle den Zweck, während der COVID-19-Pandemie den Zugang zur Kurzarbeit und zur Zahlung von Kurzarbeitergeld für Beschäftigte und Betriebe zu erleichtern oder im Falle der Leiharbeit Kurzarbeit überhaupt zu ermöglichen. Weitere Informationen zur Kurzarbeitergeldverordnung findet Ihr hier >>

29.03.2021

Bewerbungsfrist Schule+Kultur endet am 3. April

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf kulturelle Bildung. Durch sie wachsen sie in ihre Rolle als Verantwortungsträger für die Kultur von morgen hinein. Kulturelle Bildung fördert Schlüsselkompetenzen von Kindern und Jugendlichen. Sie schärft die Sinne und das Vertrauen in die eigene Kreativität und Gestaltungsmöglichkeit, sie verhilft im wahrsten Sinne des Wortes spielend zu Flexibilität, sozialer Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit. Unverzichtbar ist die Einbeziehung der Schulen. Dort können alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrer sozialen Zugehörigkeit, kulturelle Bildung gleichermaßen erfahren. All dem möchte das Projekt Schule+Kultur Rechnung tragen, indem es Kooperationen zwischen Schulen und Kulturschaffenden initiiert und finanziell unterstützt. Noch bis zum 03. April könnt Ihr Euch mit Eurem Projekt auf eine Förderung bewerben. Alle weiteren Informationen findet Ihr hier >>

24.03.2021

OPEN CALL 2020: Hier reisen wir!

In der vierten Runde des Open Calls stellte das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe gemeinsam mit dem Architekturschaufenster e.V. und der Architektenkammer, Kammerbezirk Karlsruhe, eine visionäre Entwurfsaufgabe an junge Architekt*innen und Architekturbüros, aber auch Landschaftsarchitekt*innen sowie Stadtplaner*innen in und um Karlsruhe: Für das Areal „hinter“ dem Karlsruher Hauptbahnhof, auf der Südseite des Geländes sollte die Vision eines besonderen Fernbusbahnhof der Zukunft entwickelt werden. Nun stehen die Gewinner*innen fest, die sich mit den Fragen: Was bedeutet Ankommen, Umsteigen und Abfahren mit einem Fernbus für den konkreten Ort? Welche Bedürfnisse haben Reisende? Wer reist von hier, wohin? Was lässt die Fahrt mit dem Fernbus besonders werden? Wie reisen wir? auseinandergesetzt haben. Die Jury – bestehend aus Flo Bengert, Lukas Bessai und Marcel Schaf (Preisträger des 3. Open Calls), Georg Gerardi (Stadtplanungsamt Karlsruhe), Dirk Metzger (K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro, Wirtschaftsförderung Karlsruhe) und dem Vorstand des Architekturschaufensters, unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Jan Dieterle (Hochschule Geisenheim) – hat anonym die Entwürfe gekürt, die mit einem Preisgeld von 750 € ausgezeichnet werden:                                                      Gewonnen haben: Claudia Deppe, Marc Lüling (Karlsruhe) und RAUMGESCHICHTEN e.V. (Kalieb Johanes, Markus Kaltenbach, Ingrid Lenz, Anna Noack, Jonas Wachinger, Christoph Zacher, Elena Cuntz). Die Gewinnerentwürfe werden mit einer begleitendenden Ausstellung im Architekturschaufenster gezeigt. Diese ist je nach den aktuell geltenden Coronabestimmungen geöffnet. Alle Infos zu Öffnungszeiten findet Ihr hier >> Alle Einreichungen und Kurz-Viten der Teilnehmer*innen findet Ihr hier >>

23.03.2021

Geschäftsanbahnung Kreativwirtschaft Stockholm

Ihr seid ein deutsches Unternehmen aus dem Bereich der Kreativwirtschaft und habt Interesse an Geschäftskontakten in Schweden? Die Deutsch-Schwedische Handelskammer lädt Euch zu einer Geschäftsanbahnungsreise nach Stockholm vom 31. August bis 2. September 2021 ein. Die Geschäftsanbahnungsreise soll vorwiegend kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit Geschäftsbetrieb in Deutschland aus dem Bereich der Kreativwirtschaft, insbesondere Galerien und andere kommerzielle Kunsthändler mit Fokus auf zeitgenössischer Kunst, den schwedischen Markt näherbringen und den Einstieg in diesen erleichtern. Geschäftschancen in Schweden Die Kreativwirtschaft in Schweden befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel und dies wirkt sich auf alle Beteiligten aus: Künstler, Händler und Käufer. Beschleunigt durch die Coronakrise findet zum einen eine Konsolidierung des Marktes statt und zum anderen lässt sich eine verstärkte Öffnung für die Themen Digitalisierung und Internationalisierung beobachten. Damit ist die schwedische Kreativwirtschaft gerade zum jetzigen Zeitpunkt besonders empfänglich für neue Impulse und Geschäftskontakte, nicht zuletzt aus dem Ausland. Programmablauf Die 3-tägige Geschäftsanbahnungsreise steuert die Hauptstadt Stockholm an. Durch eine Kombination aus Vorträgen und Galerie- bzw. Museumsbesuchen bekommen die Teilnehmer einen Überblick über die Marktstruktur, die aktuelle Situation sowie Trends und Entwicklungen im Bereich der Kreativwirtschaft in Schweden. Zudem arrangiert die Deutsch-Schwedische Handelskammer für jedes teilnehmende Unternehmen individuelle Geschäftsgespräche. Ergänzende Networking-Module bieten eine gute Gelegenheit zum informellen Erfahrungsaustausch und vertiefenden bilateralen Kontakt. Zielgruppe und Anmeldung Die Geschäftsanbahnungsreise richtet sich an deutsche KMU aus dem Bereich der Kreativwirtschaft, die sich über Geschäftsmöglichkeiten und Voraussetzungen für einen Markteinstieg in Schweden informieren möchten. Ziel der Reise ist es, den teilnehmenden Unternehmen den Einstieg in den schwedischen Markt zu erleichtern beziehungsweise weitere Exporterfolge zu ermöglichen. Die Reise ist Teil des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Markterschließungsprogrammes für klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) aus dem gesamten Bundesgebiet. Unter www.ixpos.de/markterschliessung kann eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU abgerufen werden. Interessierte Unternehmen können sich hier um eine Teilnahme an der Geschäftsanbahnungsreise nach Schweden bewerben >> Anmeldeschluss ist der 21. Mai. Für Fragen steht Ihnen die Deutsch-Schwedische Handelskammer gern zur Verfügung. Weitere Infos gibt es hier >>  

18.03.2021

Reguläre Auszahlungen der Überbrückungshilfe III starten

Das reguläre Auszahlungsverfahren der Überbrückungshilfe III beginnt in Baden-Württemberg. Ab sofort kann die L-Bank Anträge bearbeiten. „Bei den Corona-Hilfsprogrammen ist das A und O, dass sie zügig bei den Unternehmen und Soloselbständigen ankommen. Ich freue mich, dass die regulären Auszahlungen bei der Überbrückungshilfe III jetzt angelaufen sind“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Viele Betriebe haben aufgrund der Pandemie noch immer hohe Umsatzausfälle zu beklagen. Auch eine Planungsperspektive fehlt vielen Branchen weiterhin. Dass sie nun verlässlich mit den Hilfen rechnen und planen können, ist ein wichtiges Signal.“ Edith Weymayr, die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, sagte: „Bis dato sind rund 9.500 Anträge bei der L-Bank eingegangen. Wie bei den bisherigen Hilfsprogrammen auch werden wir alles in unserem Einflussbereich Mögliche tun, dass die Hilfsgelder zügig in der Wirtschaft ankommen.“ Die eingegangenen Anträge haben ein Volumen von rund 528 Millionen Euro. Überbrückungshilfe III Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen unterstützt. Sie deckt den Zeitraum November 2020 bis Ende Juni 2021 ab. Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden. Erstattet werden: bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei 50 Prozent bis 70 Prozent Umsatzeinbruch bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei mindestens 30 Prozent Umsatzeinbruch (Umsatzeinbruch jeweils im Vergleich zum Vergleichsmonat des Jahres 2019). Die Abschlagszahlungen der Überbrückungshilfe III werden bereits seit 11. Februar durch den Bund ausgezahlt. Mehr Infos findet Ihr hier >>