News
August
02.08.2023
Umfrage zu Bedürfnissen der Kultur- und Kreativwirtschaft
Die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart ruft die Kultur- und Kreativwirtschaft zur Teilnahme bei einer Umfrage auf. Sie ist Partnerin des europäischen Förderprojektes CYANOTYPES (Erasmus+), das sich mit den Bedürfnissen und Qualifikationsdefiziten der Kultur- und Kreativwirtschaft befasst. In diesem Rahmen werden wichtige Daten über dringende Qualifikationsanforderungen und die Verfügbarkeit von Lernprogrammen in der Hochschul- und Berufsbildung in Europa gesammelt.
Antworten helfen bei der Ausarbeitung von Empfehlungen
Mit der englischsprachigen Umfrage sollen Informationen von einem breiten Spektrum von Akteur*innen eingeholt werden, um bei Bildungsanbietern und Politik auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene passende Empfehlungen einreichen zu können. Die Stimmen der Branchenexpert*innen und unterstützenden Institutionen sind daher sehr relevant, damit die Empfehlungen deren Bedürfnisse wiederspiegeln.
Hier geht es zur Umfrage >>
Juli
28.07.2023
KMU-Transfer KREATIV – Gamification und Animation Media
Die branchenübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen birgt unzählige Möglichkeiten für kreative Impulse und neue Innovationen. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus ein neues Förderprogramm veröffentlicht.
Was wird gefördert:
Mit dem neuen Programm „KMU-Transfer KREATIV – Gamification und Animation Media“ fördert das Wirtschaftsministerium die Zusammenarbeit von Unternehmen aus den Bereichen Gamification-, Animation Media- und anderer 3D-Technologien mit branchenfremden Unternehmen. Das Förderprogramm soll dabei helfen, bestehende Geschäftsmodelle zu verbessern oder resilienter zu machen, neue Produktentwicklungen und Märkte zu erschließen und die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken.
Wer wird gefördert:
Zielgruppe des Förderaufrufs sind KMU aus Baden-Württemberg (mit bis zu 250 Beschäftigten), die mit Kreativunternehmen oder Forschungseinrichtungen, Ausbildungsstätten sowie Hochschulen aus dem Bereich Games und Animation Media (einschließlich Film und Audio sowie immersives Design) kooperieren wollen.
Wie wird gefördert:
Einzelunternehmen können bis zu 25.000 Euro, Konsortialvorhaben mit bis zu 40.000 Euro gefördert werden. Der Fördersatz beträgt maximal 50 Prozent. Projektanträge können ab sofort gestellt werden.
Antragsfrist:
Anträge können ab sofort bis einschließlich 10. November 2023 eingereicht werden.
Alle Infos und Antragsunterlagen findet Ihr hier >>
27.07.2023
Land baut Start-up-Unterstützung weiter aus
Die Start-up BW Acceleratoren sind eine wichtige Säule der Start-up-Förderung in Baden-Württemberg. Die Angebote werden weiter ausgebaut und um zusätzliche Branchen ergänzt.
Seit dem Start der Landesförderung konnten Start-ups Investments in Höhe von rund 310 Millionen Euro einwerben. Sie schaffen zukunftsfähige Arbeitsplätze und sind ein wichtiges Element für die Stärke und den Erfolg der baden-württembergischen Wirtschaft in der Zukunft. „Mit der Förderung der Start-up BW Acceleratoren können wir Start-ups mit innovativen Technologien und Geschäftsmodellen weiterhin von Beginn an unterstützen“, betonte die Ministerin.
Die Unterstützung deckt von der Geschäftsmodell-Entwicklung und -validierung bis hin zur Finanzierungsreife den gesamten Entwicklungsprozess junger Unternehmen ab. Die Acceleratoren werden von Konsortien betrieben. Durch die Bündelung der Kompetenzen der einzelnen Partner, können die Start-ups in zahlreichen gründungsrelevanten Themenfeldern auf das Knowhow und die Erfahrung sowie das Netzwerk innerhalb des Konsortiums zurückgreifen.
Die Angebote aller Acceleratoren gelten landesweit und sind nicht auf einen Standort bezogen.
Weiter geförderte Acceleratoren
Folgende Acceleratoren werden in der Förderperiode 2023 bis 2024 weiter gefördert (in der Übersicht werden die Konsortialführer genannt):
Der 4C Accelerator (Tübingen) der Medical Innovations Incubator GmbH unterstützt Gründungsvorhaben im Bereich medizinische Life Sciences (Medical Devices, Diagnostics, Therapeutics, Digital Health).
Der Creative Energy Quantum Leap (Ulm) der TFU GmbH legt den Fokus auf die Themen Energie, Energiewandlung und -speicherung sowie Quantentechnolgie.
Der ARISE – Start-up Accelerator für Deep Tech (Breisach) der BadenCampus GmbH & Co. KG legt den Fokus auf Deep Tech und Nachhaltigkeit.
Mit dem Energie-Accelerator AXEL des fokus.energie e.V. (Karlsruhe) werden Start-ups mit Technologien und Geschäftsmodellen für die Energiewende unterstützt.
Das Cyberforum e.V. unterstützt mit dem Cyber Lab High Potential IT Accelerator (Karlsruhe) Start-ups aus den Feldern IT, Künstliche Intelligenz, IT-Security und Smart Production.
Die IHK Reutlingen mit dem ESA BIC (Reutlingen, Friedrichshafen) ein Angebot rund um die Weltraumtechnik an.
Fintogether (Stuttgart) ist ein Angebot der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. und fokussiert Lösungen für die Finanzwirtschaft.
Der Life Science Accelerator (Mannheim/Heidelberg) der Technologiepark Heidelberg GmbH unterstützt Start-ups im Bereich Life Sciences (Biotechnologie, Medizintechnik, Digital Healthcare).
Der M.Tech Accelerator der bwcon GmbH richtet sich an Start-ups aus den Feldern Manufacturing, Engineering und Mobility sowie angrenzenden Bereichen.
Die New Sandbox (Stuttgart, WRS GmbH) ist ein Creative Tech Accelerator an der Schnittstelle zwischen Media, Design und Software mit Fokus auf Nachhaltigkeit.
Der SMART Green Accelerator (Freiburg) der FWTM GmbH & Co KG unterstützt Green Tech Start-ups.
Stoff im Kopf (Reutlingen), in Verantwortung des von Süwesttextil – Verband der Südwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V., bietet ein Angebot für die Textil- und Modeindustrie.
Up2B (Walldorf/Heidelberg/Mannheim) ist ein Angebot der Technologiepark Heidelberg GmbH und unterstützt Start-ups mit B2B-Geschäftsmodellen aus dem Bereich Industrial Tech.
Neue Acceleratoren
Folgende Acceleratoren kommen in der Förderperiode 2023 bis 2024 neu hinzu:
Mit dem AI Accelerator der Campus Founders werden Start-ups mit Gründungsvorhaben im Bereich Künstlicher Intelligenz (AI) in Heilbronn unterstützt.
Das Softwarezentrum Böblingen/Sindelfingen bietet mit dem AI xpress Accelerator (Böblingen) ein Programm für Gründungen im Bereich Künstliche Intelligenz an.
Der Groundbreakers Accelerator der WiTech GmbH an der HFT Stuttgart stellt die Themen Bau- und Gebäudewirtschaft in den Mittelpunkt.
Die Landeshauptstadt Stuttgart adressiert mit der Foodbrycke (Stuttgart) Innovationen in der Ernährungswirtschaft.
move+ (Friedrichshafen) von der ZF Friedrichshafen AG unterstützt Gründungen für die vernetzte, intelligente und nachhaltige Mobilität im Spannungsfeld zwischen Energie und Mobilität.
Die Pressemitteilung des Landes findet Ihr hier >>
25.07.2023
5,1 Millionen Euro für die KI-Allianz Baden-Württemberg
Im Zuge der Förderung der KI-Allianz BW werden in verschiedenen Städten und Regionen des Landes KI-Innovationscluster etabliert, ausgebaut und vernetzt. Sie sollen das Potenzial von KI in der Fläche Baden-Württembergs weiter erschließen. Die nun zur Verfügung stehenden Landesmittel fließen in den Aufbau einer umfassenden Datenplattform. Die Daten werden von lokalen Expertinnen und Experten thematisch gesammelt und so aufbereitet, dass die Wirtschaft im ganzen Land darauf zugreifen kann. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Start-ups sollen einen einfachen Zugang zu qualitativ hochwertigen Datensätzen erhalten, die bei der Entwicklung und Anwendung von KI-Lösungen essenziell sind. Weitere Projekte der KI-Allianz BW gemeinsam mit dem Partnerkreis sollen folgen.
Ausgehend von dem am 22. Juni 2023 veröffentlichten Monitoring Report Wirtschaft DIGITAL Baden-Württemberg 2023 (PDF) wollen 40 Prozent der Unternehmen in Baden-Württemberg bis 2033 KI-Lösungen einsetzen. „Dieses Potenzial gilt es, in allen Teilen des Landes zu heben und noch zu steigern“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und lobte insbesondere den regionenübergreifenden Ansatz der Allianz. Bislang haben sich ihr Vertreterinnen und Vertreter aus Freiburg, Karlsruhe, Neckar-Alb, Nordschwarzwald, dem Ostalbkreis und Stuttgart angeschlossen. Kooperationsmaßnahmen werden angestrebt.
Geförderte Institutionen
Konkret entfallen die rund 5,1 Millionen Euro auf neun Partnerinstitutionen, die synergiegetrieben ihre Expertise in den Aufbau der Datenplattform einbringen:
Die Hochschule Aalen erforscht die Grundlagen von qualitativ hochwertigen Daten, berät die Projektpartner bei Maßnahme zur Verbesserung der Datenqualität und wird mit 900.000 Euro gefördert.
Die Fraunhofer Gesellschaft übernimmt die Projektleitung sowie einen wesentlichen Bestandteil der Implementierungsaufwände und wird mit insgesamt rund 1,15 Millionen Euro gefördert, aufgeteilt auf eine Förderung des Fraunhofer IOSB (Karlsruhe) in Höhe von 675.847 Euro und des Fraunhofer IPA (Stuttgart) 474.963 Euro.
Das FZI Forschungszentrum Informatik erhält eine Förderung in Höhe von 725.980 Euro, insbesondere für den Aufbau des Governance-Ökosystems und bei der Suche nach passenden Datensätzen.
Die Universität Stuttgart – Höchstleistungsrechenzentrum (HLRS) evaluiert die Datenplattform hinsichtlich der Verbesserungspotentiale und erhält eine Förderung in Höhe von 326.060 Euro.
Das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) übernimmt die Leitung der Datenplattform für Mobilitätsdaten und erhält eine Förderung in Höhe von 487.017 Euro.
Die Stadt Freiburg treibt die Öffnung des regionalen kommunalen Datenraums voran und wird mit Landesmitteln in Höhe von 785.120 Euro gefördert.
Die Expertise für die Medizin-Datenplattform bringt das Universitätsklinikum Freiburg (UKF) ein und erhält dafür eine Förderung in Höhe von 614.000 Euro.
Die Universität Tübingen erhält für die Bewertung und Beratung des Vorhabens hinsichtlich Datenethik und Innovation im Sinne der menschenzentrierten Entwicklung eine Förderung in Höhe von 128.473 Euro.
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