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News

24.04.2026

Online-Galerie pointss.gallery eröffnet erste digitale Ausstellung

Ein neuer digitaler Kunstraum, pointss.gallery, eröffnet diesen April mit seiner ersten Ausstellung, „Quiet Becoming“, einer Zusammenarbeit mit der lokalen Künstlerin Anna Marshall. Die in Durlach beheimatete und weltoffene Galerie präsentiert eine neue Art, zeitgenössische Kunst zu erleben: intim, zugänglich und zutiefst menschlich. Eine Ausstellung über Frauengeschichten „Quiet Becoming“ betrachtet Frauen nicht als feststehende Identitäten, sondern als Wesen, die sich in ständiger Wandlung befinden. Durch minimalistische und doch emotionsgeladene Porträts fängt Anna Marshalls Arbeit subtile innere Veränderungen ein (Momente des Zweifels, der Klarheit und des stillen Erwachens), fernab von den lauten und vereinfachten Erzählungen, die oft mit der Darstellung von Frauen verbunden sind. Anstatt sich auf Slogans oder Empowerment-Klischees zu konzentrieren, lädt die Ausstellung die Besucher in einen differenzierteren Raum ein: einen Raum der Selbstreflexion, der Selbstverwirklichung nach eigenen Vorstellungen und der Selbstfindung. Dieses Thema ist auch für die Gründerin der Galerie von persönlicher Bedeutung, die in den Werken ein Spiegelbild ihres eigenen Weges durch Wandel, Zweifel und Neuerfindung sieht. Eine digitale Galerie mit menschlichem Kern pointss.gallery wurde von Lucie Poisson ins Leben gerufen, einer kreativen Kuratorin, die sich seit über einem Jahrzehnt mit Malerei, Collagen und Keramik beschäftigt. Mit ihrer Ausbildung in den Bereichen Markenerlebnis und künstlerische Konzeptentwicklung für Ausstellungen gründete sie die Galerie als einen Ort, an dem Kunst, Emotionen und digitales Storytelling aufeinandertreffen. „Ich wollte eine Galerie schaffen, die sich eher wie ein ruhiges Gespräch anfühlt als wie ein Marktplatz“, sagt Lucie Poisson. „Digital muss nicht unbedingt kalt oder überwältigend sein. Es kann intim, bedächtig und zutiefst persönlich sein.“ Für diese erste Ausstellung arbeitete Lucie Poisson eng mit Anna Marshall zusammen, um ihre Gemälde in eine digitale Inszenierung zu übertragen, die den Minimalismus der Werke bewahrt und ihnen durch Bewegung und poetische Texte gleichzeitig eine subtile Tiefe verleiht. Das Online-Format ermöglicht es, dass Fragmente, Details und innere Stimmen erscheinen und wieder verschwinden, was das Thema des Werdens selbst widerspiegelt. Die Zusammenarbeit mit Anna Marshall begann durch einen herzlichen, offenen und professionellen Austausch, was Lucie Poisson als wesentlich erachtet: „Bei Kunst geht es nicht nur um das Werk an der Wand. Es geht auch um Vertrauen, Dialog und gemeinsame Sensibilität. Ich glaube, Künstler spüren, wenn das echt ist.“   Lokale Künstler unterstützen, globale Türen öffnen Obwohl pointss.gallery weltweit zugänglich ist, liegen ihre Wurzeln vor Ort. Die Galerie wurde in Durlach bei Karlsruhe gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler*innen aus der Region zu präsentieren, insbesondere Frauen, deren Werke sich mit Identität, Wandel und dem Innenleben auseinandersetzen. Als digitale Galerie bietet pointss.gallery eine neue Beziehung zur Zeit. „Quiet Becoming“ wird im April 2026 eröffnet und bleibt so lange zugänglich, wie die Galerie besteht – so kann die Ausstellung wachsen, entdeckt und immer wieder neu erlebt werden, ohne durch physische Wände oder Schließtermine eingeschränkt zu sein. Im Anschluss an diese erste Ausstellung freut sich pointss.gallery über Kontaktaufnahmen von Künstlern, die sich mit der Vision der Galerie verbunden fühlen: intime, nachdenkliche und emotional geerdete zeitgenössische Kunst.     Über pointss.gallery pointss.gallery ist eine digitale Kunstgalerie mit Sitz in Durlach bei Karlsruhe, die gegründet wurde, um zeitgenössische Künstler durch kuratierte Online-Ausstellungen zu präsentieren, die bildende Kunst, Text und digitale Szenografie miteinander verbinden.   Exhibition Quiet Becoming Von Anna Marshall Seit April 2026 Online auf: https://pointss.gallery/quietbecoming Mehr über Anna Marshalls Werke: www.annasalto.de Press contact Lucie Poisson Founder & Kuratorin, pointss.gallery lucie@pointss.gallery

24.04.2026

Bis 30. April anmelden: Bunte Nacht der Digitalisierung 2026

Wer am 19. Juni dabei sein und Karlsruhes Stärke als Digitalstandort sichtbar machen will, sollte sich jetzt anmelden. Ob Unternehmen, Hochschule, Institution, Verein oder Amt – ihr gestaltet euer Programm selbst. Alle Formate sind willkommen! Ihr entscheidet was Besucherinnen und Besucher bei euch erleben können: sei es euer offenes Haus, Vorträge, Workshops,Live-Demos oder was euch noch so einfällt. Die #DigitaleNachtKA 2026 steht unter dem Motto „Digitale Souveränität.” Karlsruhe hat in genau diesem Bereich herausragende Kompetenz. Lasst sie uns auch zeigen! 👉 Jetzt anmelden: https://lnkd.in/eDm8ssMH #KarlsruheDigital

23.04.2026

Bewerbungsphase für Applaus-Award gestartet

Mit dem Programmpreis würdigt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unabhängige Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz. Es stehen rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung, womit der APPLAUS zu den höchstdotierten Bundeskulturpreisen zählt. Der APPLAUS-Award wird in sechs Kategorien mit Preisgeldern von bis zu 40.000 Euro verliehen. Insgesamt stehen 2026 rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung. In den Kategorien „Beste Livemusikprogramme“, „Beste Livemusikspielstätten“sowie „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ werden jeweils mehrere Preisträger:innen ausgezeichnet. Zusätzlich wird je Kategorie ein undotierter Hauptpreis vergeben. Zudem werden Auszeichnungen inden Kategorien „Awareness“, „Inklusion“ und „Nachhaltigkeit“ verliehen. Beste Livemusikprogramme Prämiert werden Livemusikspielstätten für ihr herausragendes Livemusikprogramm im Vorjahr. Entscheidend sind unter anderem die künstlerische Qualität, ein klar erkennbares kuratorisches Konzept, Geschlechtergerechtigkeit und die Diversität der Live-Acts sowie faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 40.000 Euro dotiert. Beste Livemusikspielstätten Prämiert werden Livemusikspielstätten, die im Vorjahr durch kulturelle Exzellenz und besondere Wirkkraft überzeugt haben. Neben der Programmqualität fließen herausragende Produktions- und Auftrittsbedingungen, Engagement für marginalisierte Gruppen (z. B. FLINTA*, Menschen mit Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrung, Menschen mit Behinderung) sowie der Einsatz für ökologische Nachhaltigkeit in die Bewertung ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 25.000 Euro dotiert. Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen Prämiert werden Livemusikspielstätten und regionale Veranstalter:innen, die im Vorjahr mit einer kreativen und wegweisenden Programmkonzeption überzeugt haben. Bewertet werden neben der künstlerischen Programmqualität auch faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen sowie kulturelles, soziales und ökologisches Engagement ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Awareness Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich Awareness. Im Mittelpunkt stehen ein klar erkennbares Konzept zur Prävention von Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt, ein besonders engagierter Einsatz für Betroffene, eine diskriminierungssensible Programmgestaltung sowie reflektierte Öffentlichkeitsarbeit, Raumgestaltung oder Personalpolitik. Ebenso entscheidend ist eine selbstreflexive, betroffenenkontrollierte Verantwortungsübernahme im Umgang mit Vorfällen von Diskriminierung oder (sexualisierter) Gewalt. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Inklusion Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten und überzeugende Konzepte, die Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit stärken. Im Fokus stehen umfassende Inklusionskonzepte zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit körperlichen, psychischen und kognitiven Behinderungen, chronischen Erkrankungen sowie neurodiversen Personen am kulturellen Leben, eine inklusive Programmgestaltung, die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung sowie zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von bis zu 10.000 Euro dotiert. Nachhaltigkeit Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit. Im Fokus stehen Konzepte, die die Klima- und Umweltwirkungen des eigenen Livemusikbetriebs verringern und als Vorbild für einen nachhaltigen Wandel der Branche dienen. Bewertet werden die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Ressourcennutzung, ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement sowie eine transparente Kommunikation nach innen und außen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Alle Infos zur Ausschreibung und Bewerbung unter: Über den Preis – APPLAUS-Award

Oktober

25.10.2021

Karlsruhe wird "Stadtlabor für Deutschland"

Die deutschen Innenstädte wandeln sich: Verändertes Konsumverhalten, Digitalisierung und der demografische Wandel stellen neue Anforderungen an städtische Zentren als Orte des Lebens und Arbeitens, der Freizeit und des Konsums. Während alteingesessene Läden schließen, erobern neue Nutzungsmöglichkeiten die innerstädtischen Räume und verändern die City nachhaltig. Gemeinsam mit 14 weiteren deutschen Städten unterschiedlicher Größe und dem IFH KÖLN (Institut für Handelsforschung) beteiligt sich die Stadt Karlsruhe am Pilotprojekt "Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung". Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes ist die Entwicklung eines modernen Leerstands- und Ansiedlungsmanagements für die Zukunftsfähigkeit deutscher Innenstädte. Wandel als Chance begreifen "Wir müssen den Wandel als Chance begreifen und aktiv die Zukunft mitgestalten", betont Karlsruhes Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Unter Einbindung der Akteure vor Ort werde eine dynamische, lebendige und nachhaltige Entwicklung gelingen. "Eine attraktive Nutzungsmischung wie auch spezialisierte, profilierte Quartiere machen die City für alle Menschen interessant. So stärken wir den sozialen Zusammenhalt und schaffen zukunftsfähige und lebenswerte Innenstädte", unterstreicht Mentrup weiter. In Karlsruhe ist die zukunftsfähige Entwicklung der Innenstadt bereits Chefsache: Das IQ-Korridorthema "Zukunft Innenstadt" ist direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet und bündelt und bearbeitet zahlreiche und vielfältige Projekte und Aktivitäten mit dem Ziel, die Karlsruher Innenstadt lebenswert zu halten und zukunftssicher zu machen. An dem Projekt "Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung" sind in Karlsruhe neben dem OB-Dezernat auch das Citymarketing der Karlsruhe Marketing und Event GmbH (KME), die Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe, das Amt für Stadtentwicklung sowie die Karlsruher Fächer GmbH beteiligt. Verödung der Innenstädte entgegenwirken Im Rahmen des Projekts, das mit Mitteln des Bundes (zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes) gefördert wird und bis Dezember 2022 läuft, sollen standardisierte Prozesse, Abläufe und Tools entwickelt werden, die eine reibungslose und den Innenstadtkonzepten entsprechende Nachvermietungsstrategie und damit multifunktionale Innenstädte ohne Leerstände ermöglichen. Adressaten der Plattform sind neben den Städten und Kommunen mit ihren Wirtschaftsförderungen vor allem auch die Immobilienbesitzer, Makler und Anbieter von Handel, Gastronomie sowie weiteren Akteuren der Innenstädte. Künftig sollen Kommunen mithilfe der entwickelten Plattform ein "Frühwarnsystem" zur Hand haben, das drohende Leerstände frühzeitig erkennen und so einer drohenden Verödung der Innenstädte rechtzeitig entgegenwirken kann.   Über das Projekt Im Rahmen des Projekts "Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung" erarbeitet das IFH KÖLN gemeinsam mit 15 Modellstädten unterschiedlicher Größe aus ganz Deutschland ein digitales Tool für proaktives Ansiedlungsmanagement in Innenstädten und schafft die Basis für ein dialogorientiertes, standardisiertes Miteinander im Prozess der Vitalisierung von Stadtzentren. Neben dem digitalen Tool stehen das Lernen der einzelnen Innenstadtakteurinnen und -akteure voneinander und das Generieren der richtigen Daten für die Zukunftsplanung im Vordergrund. Das Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, das mit Mitteln des Bundes (zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes) gefördert wird, hat ein Gesamtvolumen von rund 11,9 Millionen Euro und eine Laufzeit bis Dezember 2022. Zu den beteiligten Kommunen zählen: Bremen, Erfurt, Hanau, Karlsruhe, Köln, Langenfeld, Leipzig, Lübeck, Lüneburg, Mönchengladbach, Nürnberg, Rostock, Saarbrücken, Trier und Würzburg.

21.10.2021

Die bizplay feierte 10. Geburtstag

Auch die bizplay – Der Gamification Congress fand in diesem Jahr hybrid statt. Während geladene Gäste das 10-jährige Jubiläum vor Ort feierten, konnten Interessierte über den Live-Stream dem Programm folgen. In 14 Programmpunkten mit einer Gesamtdauer von 5 Stunden beleuchteten 14 Speaker*innen die unterschiedlichsten Themen. Nachhaltigkeit und Innovation waren dabei die Schwerpunktthemen. Unter dem Motto: Creativity At Work: How Play, Games & Creativity Keep Us Playing führte Prof. Dr. Christian Stöcker, Hochschule für angewandte Wissenschaft Hamburg & Spiegel Online, durch die Tea-Time am Nachmittag. Highlight war die Early Late Night Show unter dem Motto: Keep On Playing: 10 Jahre bizplay. Prof. Dr. Steffen P. Walz, diconium (DE) & Swinburne University of Technology (AU), führte die Gäste und Zuschauer*innen durch den Abend und diskutierte mit ihnen über Lehren aus der Vergangenheit, den Status Quo von Spiel, Gamification und kreativen Medien und unterhielt sich über wahrscheinliche und unwahrscheinliche zukünftige Zustände von Spiel und Gamification. Die bizplay ist bundesweit eine der wichtigsten Veranstaltungen für die Anwendung spieltypischer Elemente. Organisiert wird die zehnte bizplay vom K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro und der Messe Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der diconium GmbH. Partner sind unter anderem die Initiative karlsruhe.digital, das Hightech Unternehmer Netzwerk CyberForum e.V. und die MFG Baden-Württemberg.

20.10.2021

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen – Erleichterungen für die Antragstellung

Bund und Länder haben sich auf Erleichterungen für die Antragstellung beim Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen geeinigt. Künftig wird bei der Wirtschaftlichkeitshilfe auch eine freiwillige Beschränkung aufgrund eines Hygienekonzepts als Grundlage für eine Förderung anerkannt. Die Lockerungen der Corona-Schutzvorschriften in den Ländern hatten dazu ge- führt, dass die Fördervoraussetzung des Fonds – nämlich die behördliche Untersagung oder Beschränkung des Veranstaltungsbetriebs – in vielen Fällen nicht mehr erfüllt war. Nunmehr wird bei der Wirtschaftlichkeitshilfe für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Teilnehmenden künftig nicht nur eine rechtlich zwingende, sondern auch eine freiwillige Beschränkung aufgrund eines Hygienekonzepts als Grundlage für eine Förderung anerkannt. Alle Infos zum Sonderfonds findet Ihr hier >> 

18.10.2021

Erster Start-up Atlas im Land

Das Innovationslabor Baden-Württemberg (InnoLab_bw) hat erstmals einen Atlas vorgelegt, der die Gründerszene im Land kartiert. Das Innovationslabor Baden-Württemberg (InnoLab_bw) hat am 11. Oktober 2021 gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus (WM) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) den ersten Start-up Atlas BW vorgestellt. Erstmals wird damit durch eine Studie des InnoLab_bw die Gründerszene im Land kartiert. Um eine Diversifizierung der Wirtschaft voranzutreiben und auch zukünftig in weiteren innovativen Geschäftsbereichen Weltmarktführer zu sein, ist es wichtig, das baden-württembergische Start-up-Ökosystem weiter zu stärken. Dazu ist eine gute Informationslage zur Start-up-Landschaft notwendig. Folglich liegt nun ein Atlas vor. Onlinevorstellung des Start-up Atlas BW Am 11. Oktober präsentierte das InnoLab_bw bei einer gemeinsamen Online-Veranstaltung mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus (WM) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) den Start-up Atlas. Im Anschluss an die Atlas-Vorstellung fand eine lebhafte Diskussion mit folgenden Stakeholdern aus der baden-württembergischen Start-up-Landschaft und über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt: Professorin Dr. Andrea Wechsler – Hochschule Pforzheim Ulrike Hudelmaier – Geschäftsführerin TFU – Startup- und Innovationszentrum Region Ulm / Neu-Ulm Martina Knittel – CEO Grünhof, Freiburg im Breisgau Professor Dr. Alexander Brem – Universität Stuttgart Adrian Thoma – CEO Pioniergeist Ergebnisse Start-up Atlas BW Der Start-up Atlas BW beschreibt unter anderem Sektoren und Geschäftsmodelle, die Zusammensetzung der Gründerteams, die Auswirkungen der Corona-Krise und die Förderangebote in Baden-Württemberg. Zusätzlich wird das baden-württembergische Ökosystem im bundesweiten Vergleich situiert. Konkret kann beispielsweise aufgezeigt werden, dass analog zu anderen Bundesländern vor allem größere Städte in Baden-Württemberg Start-ups anziehen und ein starker B2B-Kundenfokus im Land vorliegt. Die meisten Start-ups befinden sich dementsprechend in Stuttgart (17 %), gefolgt von Karlsruhe (10 %), Heidelberg (6 %) und Mannheim (6 %). Auch stellen in Baden-Württemberg Gründerinnen eine Minderheit dar. Die meisten Start-ups sind dabei in den Geschäftsfeldern Software, Medizin und Industrie aktiv. Alle Details finden sich im Atlas, der nachfolgend heruntergeladen werden kann. Start-up Atlas Baden-Württemberg 2021 (PDF)

13.10.2021

Karlsruher Startup Award trifft auf den CyberLab DemoDay

In diesem Jahr treffen zum ersten Mal gleich zwei der in der Gründerszene bekannten Veranstaltungsformate aufeinander: Der CyberChampions Award und der CyberLab DemoDay. Der DemoDay erweitert den jährlich stattfindenden Hightech.Unternehmer.Wettbewerb CyberChampions Award, der die innovativsten Startups aus dem CyberLab prämiert. Das bedeutet, dass sich 21 ausgewählte Startups aus dem CyberLab im Rahmen einer virtuellen Messe vorstellen und im Anschluss um den Titel "CyberChampion 2021" kämpfen. Der CyberLab DemoDay wird via Hopin stattfinden und der CyberChampions Award wird live aus dem Explain Studio gestreamt. Das Event ist kostenfrei. Bitte meldet euch vorher an. Mehr Infos findet Ihr hier >>

12.10.2021

Online-Umfrage: Bedarfe und Themen für Weiterbildungs- und Coaching-Angebote

Zum 1. Juli fiel der Startschuss des Projektes KUBUZZ. Kultur Business Zukunft, eines umfangreichen Weiterbildungs- und Coaching-Programms für freie Künstler*innen und Kulturschaffende. KUBUZZ hat zum Ziel, Kunst- und Kulturschaffende mit Lebensmittelpunkt in Baden-Württemberg in ihrer Selbstständigkeit zu stärken, ihre Berufsperspektiven zu verbessern und auch neue Austauschmöglichkeiten zu schaffen. Bei KUBUZZ handelt es sich um ein Verbundprojekt, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) getragen wird. Mit der Projektleitung wurde das Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg beauftragt. Es wird in Kooperation mit dem Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg, den Musikhochschulen des Landes, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, der Hochschule der Medien Stuttgart, der Popakademie Baden-Württemberg sowie dem Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung und Vermittlung Baden-Württemberg gemeinsam umgesetzt. Das Projekt befindet sich derzeit noch in der Konzeptionsphase. Um die zukünftigen Angebote von KUBUZZ möglichst nah an den Interessen der Zielgruppe zu entwickeln, wird derzeit eine umfassende Bedarfsanalyse durchgeführt. In diesem Zuge sollen mit einer zehnminütigen Online-Umfrage die Bedarfe und Themen für Weiterbildungs- und Coaching-Angebote bei freien Künstler*innen und Kulturschaffenden in Baden-Württemberg ermittelt werden. Mit der Teilnahme an der Onlineumfrage könnt Ihr die relevanten Themen mitbestimmen >>

11.10.2021

Perfekt Futur Start-up Heyvie schließt Finanzierungsrunde ab

Das Healthtech Start-Up Heyvie hat vor wenigen Tagen ihre Erste Finanzierungsrunde mit 400.000 Euro erfolgreich abgeschlossen. Mit Sitz im Gründungszentrum Perfekt Futur auf dem Alten Schlachthof in Karlsruhe, entwickelt heyvie datengesteuerte Technologie, um jedem die Chance zu geben, ein neurozentrisches Training durchzuführen. Die Technologie identifiziert Bereiche des Gehirns, die aufgrund von alten Mustern und Verletzungen nicht optimal funktionieren und zielt darauf ab, Einschränkungen innerhalb kürzester Zeit loszuwerden. Physische oder mentale Einschränkungen behindern Menschen beim Erreichen ihrer persönlichen Ziele. Ob Schmerzen, Bewegungsprobleme, Müdigkeit oder Übelkeit — all das sind Schutzmechanismen des Gehirns, die durch ein zu hohes Stresslevel oder fehlerhafte Mechanismen ausgelöst werden. Profisportler nutzen seit Jahren neurozentrisches Training, um diese Einschränkungen aufzuheben und infolgedessen gesund zu leben und die Leistungsfähigkeit zu verbessern. Mit nur 1.000 zertifizierten Trainern weltweit ist diese überaus effektive Methode jedoch nur schwer zugänglich. Das Team um die beiden Gründer arbeitet nun an dem Beta-Launch der App, durch die mehr Menschen Zugang zu neurozentrischem Traning erhalten sollen. Bisher könnt Ihr Euch unter heyvie.io für die Warteliste der geschlossenen Beta registrieren.

07.10.2021

Jetzt Fördermittel des Fonds Soziokultur beantragen

Kulturelle Initiativen, Kulturakteur*innen und Einrichtungen, die sich im Jahr 2022 mit gesellschaftspolitisch wichtigen Fragen künstlerisch auseinandersetzen möchten und dabei Laien aktiv in die Projektaktivitäten einbeziehen, können sich online um Projektmittel des Fonds Soziokultur bewerben. Das Antragsportal ist vom 02. Oktober – 2. November 2021 geöffnet, beantragt werden können bis zu 30.000 Euro, allerdings maximal 80% der förderfähigen Projektgesamtkosten. Experimente für Kulturelle Mitgestaltung Wie wird Nachbarschaft gestaltet und wessen Geschichten sollten sichtbar werden? Wie können Bürger*innen selbst mitgestalten, was beschäftigt sie nach 2 Jahren Corona-Ausnahmezustand?  Werden besondere und diverse Formen von Kultur vor Ort, online oder mobil entwickelt? Die Projekte sollen Modellcharakter besitzen: Welche drängende, beispielhafte Frage steht im Mittelpunkt, welche ungewöhnlichen Orte oder Praxis- und Aktionsformen werden ausprobiert, wer sind die Beteiligten und Kooperationspartner*innen und mit welchen künstlerischen Mitteln oder Formaten wird gearbeitet? Die Förderung des Fonds Soziokultur soll zu Experimenten zwischen Kunst und Gesellschaft, Kultur und Menschen motivieren, die auch für andere Einrichtungen und Initiativen von Interesse sein können. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an. Offenheit ist gefragt, Freude am Experimentieren und Gestalten, Neugierde und die Bereitschaft, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben. U25 – Richtung: Junge Kulturinitiativen Zeitgleich mit der Ausschreibung der Allgemeinen Projektförderung werden Mittel für Junge Kulturinitiativen ausgeschrieben. Im Fokus stehen hier junge Akteur*innen zwischen 18 und 25 Jahren, die erste Projektverantwortung übernehmen möchten. Die Altersgrenze gilt nicht für die Zielgruppe, sondern für die Projektverantwortlichen. Die Förderhöchstsumme beträgt 4.000 Euro je Projekt, allerdings maximal 80 % der Projektgesamtkosten. Es entscheidet ein junge Jury über die Vergabe der Fördermittel. Für die Projektförderungen beider Programme stehen im ersten Halbjahr 2022 zirka 800.000 Euro zur Verfügung.    Antragstellung: online über die Webseite des Fonds Soziokultur Antragsportal geöffnet: vom 02.10. bis 02.11.21. Information über Bewilligungen: Ende Februar 2022 Maßnahmebeginn/Projektbeginn ab 15.1.2022, ein Projektbeginn vor März 2022 ist auf eigenes Risiko, der vorgezogene Maßnahmebeginn bedeutet keine vorweggenommene Förderentscheidung. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf eine Förderung. Mehr Infos findet Ihr hier >>

07.10.2021

Karlsruhe ist dritt smarteste Stadt Deutschlands

Karlsruhe erreicht im jährlich veröffentlichten Smart City Index des Wirtschaftsverbandes Bitkom e.V. den dritten Platz und verbessert sich damit im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze! Profitiert hat Karlsruhe unter anderem durch den Förderwettbewerb „Digitale Zukunftskommunen@bw“ des Landes, durch den Karlsruhe für die Mobilanwendung „digital@KA“ 880.000 Euro Unterstützung erhielt. Der Smart City Index ist das Digitalranking der deutschen Großstädte. Im Jahresturnus informiert er über Status quo, Entwicklungen und Trends. Städten und Gemeinden können so Orientierungshilfen und Anreize zur zügigen und umfassenden Digitalisierung des öffentlichen Sektors geboten werden. Für den Smart City Index 2021 wurden insgesamt rund 11.000 Datenpunkte erfasst, überprüft und qualifiziert. Analysiert und bewertet wurden alle 81 Städte mit mindestens 100.000 Einwohnern in den fünf Themenbereichen Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft. Neben Karlsruhe erreichen mit Stuttgart und Freiburg im Breisgau zwei weitere baden-württembergische Städte eine Top 10 Platzierung. Zudem führt Stuttgart in diesem Jahr den Bereich Verwaltung auf Platz 1 an. Damit zeigt das Land schon zum dritten Mal in Folge wie smart und digital seine Großstädte im bundesweiten Vergleich sind. Das Ranking der 81 deutschen Großstädte mit den Ergebnissen in allen Teilbereichen ist als interaktive Online-Karte unter www.smart-city-index.de verfügbar. Die Pressemeldung des Landes findet Ihr hier >>