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News

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io
News K3-Portal, Bild: Canva

08.07.2026

KreativKids Akademie 2026

Die KreativKids Akademie geht in die nächste Runde! Das kostenlose Ferienprogramm auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe hat sich als echtes Erfolgsmodell etabliert – und startet ab dem 3. August 2026 wieder für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Zwei Wochen lang tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Kreativität ein: täglich wechselnde Workshops in Theater, Film, Hörspiel, Illustration, Handlettering, Zeichnen und vielem mehr – angeleitet von echten Künstler*innen und Kreativschaffenden. Die bewusst kleinen Gruppen (je 8 Kinder) schaffen Raum zum echten Ausprobieren, Entdecken und Dranbleiben. Beide Ferienwochen sind ausgebucht. Ein Angebot von K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und WERKRAUM: Karlsruhe e.V. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Mai

03.05.2022

Kostenfreie Workshops für die Kultur- und Kreativwirtschaft! Kooperation K³-Büro mit KUBUZZ

Seit Januar 2022 ist das K³ Kultur und Kreativwirtschaftsbüro der Stadt Karlsruhe Kooperationspartner von KUBUZZ – Kultur Business Zukunft und bietet in diesem Rahmen kostenfreie Workshops für Kultur- und Kreativschaffende an. KUBUZZ ist ein Weiterbildungs- und Coachingprogramm in Baden-Württemberg, das Künstler*innen und Kulturschaffende aller Sparten bei den Herausforderungen der Selbstständigkeit unterstützt. Dabei beantwortet KUBUZZ Fragen rund um das Thema künstlerische Selbstständigkeit in Workshops, Coachings und via E-Learning-Materialien. Darüber hinaus werden durch „KUBUZZ Connects“ Möglichkeiten zum Austausch angeboten. Um das Weiterbildungsangebot landesweit und flächendeckend anbieten zu können, wurde das K³-Büro als Kooperationspartner von KUBUZZ angefragt. Dabei spielte vor allem die Expertise des K³-Büros im Bereich der Seminare mit seinem ausgezeichneten Referent*innenpool und seinen umfassenden Kontakten und Verteilern eine entscheidende Rolle. Das K³-Büro freut sich sehr darüber, dass auf diesem Weg gemeinsam mit KUBUZZ ein umfangreiches, vielfältiges und kostenfreies Angebot für Solo-Selbstständige der Kultur- und Kreativwirtschaft zur Verfügung gestellt werden kann, welche durch die Corona-Pandemie in besonderer und tiefgreifender Weise in der Ausübung ihrer Profession betroffen sind und sich mit den Angeboten auch über die Corona-Pandemie hinaus in ihrer Existenz weiter festigen und sichern können. Im FUX – Festigungs- und Expansionszentrum auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe finden so bis Ende 2022 Workshops zu unterschiedlichen Themen statt, wie Bewegtbildkommunikation, Datenschutz und Recht im digitalen Zeitalter, Versicherungen und Altersvorsorge, Marketing und Texten für die eigene Website. KUBUZZ wird federführend vom Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Verbund mit weiteren Partnern durchgeführt. Alle Angebote sind kostenfrei, da sie durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Das Programm findet sowohl digital als auch vor Ort an weiteren Standorten in Baden-Württemberg statt. Die Plätze pro Workshop sind beschränkt. Anmeldungen unter www.kubuzz.de. Die Veranstaltungen finden unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes statt.

02.05.2022

Innovative Ideen aus Kultur- und Kreativwirtschaft gesucht

Innovative und interdisziplinäre Unternehmungen, Geschäftsideen und Projekte von Kultur- und Kreativschaffenden sind ein essenzieller Treibstoff für zukunftsfähige, nachhaltige Entwicklungen – und gerade deshalb gefragter denn je. Mit IDEENSTARK zeichnet das Land kreative Unternehmerteams und Solo-Unternehmer*innen aus. Die MFG Baden-Württemberg unterstützt sie mit einem einjährigen Coaching-Programm, um ihre Ideen und Geschäftsmodelle voranzubringen. Teilnehmen können unternehmerisch tätige Personen aus allen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft: ob Designer*in, Künstler*in, Musiker*in, Tänzer*in oder Architekt*in, Games- oder App-Entwickler*in, Filmschaffende, Autor*innen oder kreative Stadtentwickler*innen – oder auch Kreative an Schnittstellen mit neuen Ansätzen und Verknüpfungen zu anderen Branchen. Bewerbungsschluss ist der 7. Juni 2022.  Die MFG Baden-Württemberg vergibt die Auszeichnung an Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal. Der Wettbewerb wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt. Kreative Geschäftsmodelle nachhaltig weiterentwickeln  Die Auszeichnung wirkt nachhaltig: Die zehn Preisträger*innen erwartet ein Jahr, in dem sie ihre Ideen, Projekte und Unternehmen nach vorne bringen und für die Zukunft stärken. IDEENSTARK besteht aus einem umfassenden Paket, das ein einjähriges Mentoringprogramm enthält. Dazu gehören Workshops und individuelle Coachings zur Strategie- und Geschäftsmodellentwicklung, eine Videoclip-Produktion wie auch der Zugang zu einem breiten Netzwerk aus Mentor*innen und erfahrenen Unternehmer*innen unterschiedlicher Branchen sowie IDEENSTARK-Alumni.  Überzeugte IDEENSTARK Alumni ist auch die Karlsruher Sängerin Diana Ezerex. „IDEENSTARK bedeutet für mich Inspiration und Austausch mit Menschen, die genauso oder vielleicht sogar größere Träume, Visionen und Ziele haben, wie ich“, sagt die Songwriterin, die 2021 mit „Offsite Melange“ ausgezeichnet wurde. „Die gegenseitige Ermutigung bei Herausforderungen, die unterschiedlicher nicht sein konnten, ist für mich von unschätzbarem Wert.“ Wertvoller Blick von außen  „Mit dem Ideenstark Programm bestärken wir Kreativschaffende darin, ihre innovativen Ideen voranzutreiben und ihre Träume zu verwirklichen“, erklärt Mira Kleine, Projektleiterin von IDEENSTARK. „Die Auszeichnung würdigt mutige Unternehmer*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft, die nicht davor zurückschrecken, Grenzen zu überschreiten und mit ihren Projekten Schnittstellen zu anderen Branchen schaffen.“ Ziel der Qualifizierung ist es, die Gewinner*innen in ihrer Unternehmerpersönlichkeit weiter zu stärken, um ihnen eine nachhaltige Etablierung ihres Projekts zu ermöglichen. Die Preisträger*innen werden im Rahmen des IDEENSTARK-Tages am Montag, 10. Oktober 2022, im Stuttgarter Hospitalhof bei einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Wie kann man teilnehmen? Zur Bewerbung reichen eine Beschreibung der Idee bzw. des Unternehmens, ein Motivationsschreiben, warum man am Programm teilnehmen möchte, sowie eine kurze Vorstellung der Person bzw. der Personen, die hinter der Unternehmung stehen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um eine gerade neu geborene Idee oder bereits laufende Tätigkeit handelt, man gerade erst gegründet hat oder schon lange am Markt ist. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 7. Juni 2022. Die Bewerbung kann online auf dem IDEENSTARK Portal eingereicht werden: ideenstark.mfg.de.

April

27.04.2022

UNESCO Stadt der Medienkunst: Zeit für neue Projekte!

Mit dem Frühling startet das Kulturamt in eine neue Saison, Medienkunst in Karlsruhe zu zeigen. Bis zum 15. Juli 2022 ist eine Reihe aktueller künstlerischer Arbeiten von lokalen und internationalen Künstler*innen im öffentlichen Raum zu sehen. Gezeigt werden Installationen, Videos, Projektionen und Performances, die durch das kommunale Projektförderprogramm für Medienkunst gefördert wurden, sowie interdisziplinäre Projekte, die einen kreativen Austausch im Schnittfeld von Kunst, Technologie und Wissenschaft ermöglichen. Weitere Informationen: https://www.cityofmediaarts.de/ Trinity Twins – Michael Saup, Kinemathek Karlsruhe Wo früher Kinomaler*innen großflächig Filmplakate anbrachten, steht im Foyer der Kinemathek Karlsruhe die PhonoLuxMaschine, eine Plattform für medienkünstlerische Projekte. Noch bis zum 22. Mai 2022 ist die Arbeit von Michael Saup Trinity Twins, eine filmische Installation zum Thema Radioaktivität und ihre globalen Auswirkungen auf den Planeten, zu erleben. Weitere Informationen: https://phonolux.kinemathek-karlsruhe.de/ Seriosität – Benjamin Breitkopf und Kilian Kretschmer/ato, Schaufenster Karlsruhe Vom 22. April bis zum 29. Mai 2022 wird die aufeinander aufbauende Arbeit im Schaufenster Karlsruhe am Markplatz gezeigt. Bei der Installation setzen sich die Künstler Kilian Kretschmer und Benjamin Breitkopf mit den Ausdrucksmitteln auseinander, die ernsthafte Inhalte und Botschaften heute vermitteln. Seriosität wird durch die Plattform für Künstler*innen und Ausstellungsmacher*innen ato realisiert. Weitere Informationen: https://ato.vision/seriositaet. Ballet of the City – Jonas Denzel, wechselnde Orte in der Stadt Die Tänzer*innen des Staatsballett Karlsruhe schwärmen aus und machen die Stadt zur Bühne. Mit dem beambike projiziert der Medienkünstler Jonas Denzel verschiedene Choreografien im Stadtraum und setzt diesen künstlerisch in Szene. Vom 28. April bis 26. Mai sind die Projektionen jeden Donnerstag an verschiedenen Stationen in Karlsruhe zu erleben. Die Arbeit entstand in Kooperation mit dem Ballettensemble des Badischen Staatstheaters. Weitere Informationen: @beam.bike auf Instagram. Algorave, jubez Unter dem Label Algorave laufen seit mehreren Jahren weltweit Parties und Events, bei denen algorithmisch erzeugte Musik im Vordergrund steht. Die Digitale Kunstfabrik und das jubez Karlsruhe veranstalten am 21. Mai 2022 gemeinsam einen Algorave, an dem sowohl lokale als auch internationale Künstler*innen teilnehmen. Weitere Informationen: https://jubez.de.

27.04.2022

Corona-Nothilfe für Kunst- und Kultureinrichtungen verlängert

Der Nothilfefonds des Landes zur Unterstützung von in der Pandemie in Existenznot geratene Kunst- und Kultureinrichtungen wird um ein weiteres Jahr verlängert. Zusätzlich zur Verlängerung des Nothilfefonds startet im Frühjahr eine mit 4,6 Millionen Euro dotierte weitere Förderrunde des Impulsprogramms „Kultur nach Corona“, um insbesondere nichtstaatliche Kultureinrichtungen beim Neustart unter neuen Bedingungen zu unterstützen. Die einzelnen Programmteile der erneuten Förderrunde des Impulsprogramms sind: das Förderprogramm „Kunst trotz Abstand“, bei dem Zuschüsse für Kulturveranstaltungen beantragt werden können. das Investitionsprogramm „Zukunftsstark“, mit dem Investitionsvorhaben von Kultureinrichtungen, Ensembles und Vereinen der Breitenkultur gefördert werden können.  das Förderprogramm „Perspektive Pop“ zur Stärkung der Live-Musik-Szene, in welchem Mittel für Spielstätten, Musikerinnen und Musiker sowie die Öffnung von Kultureinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Anträge für alle drei Programme können ab sofort online gestellt werden. Nothilfefonds für Kunst- und Kultureinrichtungen Ziel ist, die finanzielle Situation von in ihrer Existenz oder in ihrem Spielbetrieb gefährdeten Kultureinrichtungen weiterhin zu stabilisieren, um die Planung und Durchführung eines Kulturprogramms trotz coronabedingter Einnahmeverluste und Mehrkosten zu ermöglichen. Antragsberechtigt sind Kunst- und Kultureinrichtungen, die bereits vom MWK gefördert werden oder in besonderem Landesinteresse sind. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Kultur nach Corona Hilfen für Kunst und Kultur Das Land hat seit Beginn der Pandemie mehr als 200 Millionen Euro investiert, um die Kunst- und Kulturlandschaft in Baden-Württemberg aufrechtzuerhalten. Das Ministerium hat seit Frühsommer 2020 passgenaue Programme zur Existenzsicherung von Kultureinrichtungen und zur Ermöglichung von Kunst und Kultur während der Pandemie aufgesetzt, darunter die Hilfsprogramme „Kultur Sommer“, „Kunst trotz Abstand“, das „Soforthilfeprogramm für die Vereine der Breitenkultur“ und „Kultur nach Corona“. Das Land organisiert außerdem den Sonderfonds für Kulturveranstaltungen, den der Bund aufgelegt hat.

22.04.2022

DIE SIPPE von Maximilian Zschiesche – Nominierung

Die Karlsruher Performance DIE SIPPE von Maximilian Zschiesche wurde zum Theatertreffen der Jugend 2022 in Berlin nominiert! Eine neunköpfige Fachjury – bestehend aus TheaterpraktikerInnen und ehemaligen Teilnehmer*innen – hat aus Bewerbungen aus ganz Deutschland zwanzig Inszenierungen für das Theatertreffen der Jugend der Berliner Festspiele nominiert. Mit dabei ist die Produktion DIE SIPPE des jungen freien Theaterkollektivs ppa aus Karlsruhe, die am 26. Januar 2022 im P/ACHT uraufgeführt wurde. Das Stück der jugendlichen Theatermacher*innen spielte im Januar fünf ausverkaufte Vorstellungen. Im April ist eine Wiederaufnahme geplant. DIE SIPPE ist eine Theaterperformance, die von zwölf Schüler*innen und Student*innen aus Karlsruhe und Umgebung kollektiv erarbeitet und wurde. In der Inszenierung werden Themen gesellschaftlicher Abhängigkeit durch Geschlecht, Herkunft, Bildung und Besitz verhandelt. Anhand persönlicher Erfahrungen der Beteiligten erzählt der Regisseur und HfG-Szenografie-Student Maximilian Zschiesche die Geschichte einer fünfköpfigen Sippe, deren Zusammenleben von gegenseitiger Unterdrückung geprägt ist. Das Theatertreffen der Jugend findet Ende Mai 2022 in Berlin statt. Nach Vorstellungsbesuchen der vorausgewählten Stücke werden acht Inszenierungen nach Berlin eingeladen. Im Zentrum steht für die Jury die Frage nach spezifisch jugendlichen Perspektiven und nach der angemessenen Erarbeitung und Umsetzung des jeweiligen Stoffs durch das gesamte Ensemble. Nicht perfekte Schauspielkunst, sondern Persönlichkeit und Haltung der Spieler*innen sind für die Einladung zum Theatertreffen der Jugend ausschlaggebend. Mehr Infos zum Theatertreffen findet Ihr hier >> Tickets für DIE SIPPE >>

12.04.2022

Die TanzSzene Baden-Württemberg e. V. hat einen neuen Vorstand

Yoreme Waltz, Pascal Sangl, Iván Pérez und Pablo Sansalvador lösen Guido Markowitz, Bea Kießlinger, Phillip Koban und Monica Gillette ab, Edan Gorlicki bleibt im Amt. Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Andrea Gern. Die TanzSzene Baden-Württemberg e. V. ist die Interessengemeinschaft der Tanzschaffendenmim Südwesten, ihre Mitglieder sind Institutionen und Künstler:innen aus ganz Baden-Württemberg. Die Vielfalt und geographische Verbreitung der Szene spiegeln sich auch in der Zusammensetzung des neuen Vorstands wider, der in der Mitgliederversammlung am Dienstag, 15. März 2022 gewählt wurde. Die überwiegend bereits seit mehreren Jahren amtierenden Vorstände Bea Kießlinger, Phillip Koban, Guido Markowitz, Monica Gillette und Edan Gorlicki hatten im Vorfeld der turnusmäßig anstehenden Wahlen unter der stetig wachsenden Anzahl von Mitgliedern für Neukandidaturen geworben. Das erfreulich starke Interesse zahlreicher Mitglieder an der Mitwirkung im Vorstand nahmen Markowitz, Kießlinger, Gillette und Koban zum Anlass, sich aus ihren Ämtern zurückzuziehen und nicht erneut zu kandidieren. Für Kontinuität sorgt Edan Gorlicki, der dem Vorstand seit 2020 angehört und mit großer Mehrheit im Amt bestätigt wurde. Den 1. Vorsitz übernimmt ab sofort Yoreme Waltz, in Karlsruhe ansässige Dramaturgin, Kuratorin und Produzentin, die dort 2020 das Netzwerk „Initiative Tanz Karlsruhe“ ins Leben gerufen hat. Stellvertretender Vorsitzender wurde Pascal Sangl, Choreograf und Tänzer, der als Mitglied des Stuttgarter Produktionszentrums nicht nur in der Region gut vernetzt ist. Edan Gorlicki, Choreograf und Tanzaktivist mit internationalem Netzwerk wurde im Vorstandsamt bestätigt. In seiner Wahlheimat Heidelberg ist er Mitbegründer des Netzwerks FLUX e. V. für die Tanzkünstler:innen der Rhein-Neckar-Region. Neu im Vorstand sind außerdem Iván Pérez, Leiter des Dance Theatre Heidelberg, und Pablo Sansalvador, Leiter des TanzLabor am Roxy Ulm. Die Geschäftsführung hat seit 2016 die Kulturmanagerin Andrea Gern inne. Der Vorstand wird jeweils für zwei Jahre gewählt. In ihrer nun beginnenden Amtszeit wollen die Vorstände den Tanz in und aus Baden-Württemberg auch kulturpolitisch stärker in den Fokus rücken. Seit Gründung der TanzSzene, die sich 2009 als Interessensgemeinschaft formierte und seit 2012 als gemeinnütziger Verein firmiert, hat sich die Szene im Land zu einem starken Netzwerk entwickelt. Neben großen landesweiten Projekten, wie zuletzt „Tanz in der Fläche“, ist eine besonders erfreuliche Entwicklung die Bildung regionaler Netzwerke in den vergangenen Jahren: Die noch jungen Vereinigungen FLUX für die Rhein-Neckar-Region, PACT Tübingen, TanzNetz Freiburg und Initiative Tanz Karlsruhe stärken Künstler*innen vor Ort und erhöhen ihre Sichtbarkeit weit über die eigene Region hinaus. Weitere Informationen findet Ihr hier >>

08.04.2022

Zwei Karlsruher Fotos gehören zu den dpa-Bildern des Jahres 2021

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat ihre besten Bilder des Jahres 2021 ausgezeichnet! In Zwei Kategorien gewann der Karlsruher Fotograf Uli Deck mit Motiven aus Karlsruhen. Die Besten waren diesmal 49 Fotograf*innen der dpa, die insgesamt etwa 450 Fotos aus dem In- und Ausland eingereicht hatten. Uli Deck siegte in zwei Kategorien: Features und Symbolbild. Drei Aufnahmen pro Kategorie durften die Fotografen bei einreichen. Bei den Features setzte sich der Karlsruher mit einem Bild vom Hundeschwimmen im Rheinstrandbad Rappenwört durch. Unter dem Motto "Für einen Tag ein SeeHund sein" dürfen sich die Vierbeiner darin vergnügen. Bei der Kategorie Symbolbild reichte Uli Deck eine Fotografie des Hochleistungsrechners Karlsruhe (HoreKa) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein. Der mit LED-Licht illuminierte Rechner spiegelt sich in der Decke wieder und ist ein beeindruckendes Fotomotiv. Mehr zu den dpa-Bildern des Jahres findet Ihr hier >>

05.04.2022

Proberaumnotstand in Karlsruhe

Proberäume sind rar in Karlsruhe! Zwar gibt es Lichtblicke, wie etwa die neuen Proberäume im P8 und auch im Gebäudekomplex des Gotecs werden wohl Räume wieder geschaffen. Dennoch: der Mangel ist immens, die lebendige Kreativ,- Musik- und Bandszene ist in ihrem Bestehen gefährdet. Deshalb rufen das Karlsruher Popnetz mit Unterstützung des Kulturbüros und in Kooperation mit der IG Musiker:innen und dem Bandprojekt Karlsruhe e.V. den "Notstand" aus und möchten im Wortsinne plakativ auf die Misere hinweisen. Sie begeben sich auf Raumsuche und rufen jede*n dazu auf das auch zu tun! Helft mit, damit die vielfältige Musikszene überlebt. Meldet Euch bei: popnetz@substage.de wenn ihr freie Räume habt, die zur Nutzung als Proberaum geeignet sind. Mehr zum Popnetz findet Ihr hier >>

01.04.2022

Hilfsprogramme für Unternehmen und Soloselbständige verlängert

Die Landesregierung verlängert ihre Hilfsprogramme für Unternehmen und Soloselbständige. Auch wenn die Maßnahmen nun gelockert werden, benötigen Unternehmen und Selbstständige weiterhin Planungssicherheit. Der Ministerrat hat am 29. März 2022 die Verlängerung des fiktiven Unternehmerlohns und der Krisenberatung Corona bis Ende Juni beschlossen. Auch die von Bund und Ländern gemeinsam auf den Weg gebrachten Härtefallhilfen werden verlängert. Zudem hat das Landeskabinett grünes Licht für die weitere Umsetzung der Bundesprogramme Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 im zweiten Quartal 2022 gegeben. Fiktiver Unternehmerlohn ergänzt wie bisher Überbrückungshilfe Der fiktive Unternehmerlohn wird analog zur Überbrückungshilfe IV bis Ende Juni verlängert und kann wie bisher im Rahmen der Antragstellung für die Überbrückungshilfe IV auf der Plattform des Bundes beantragt werden. Der Bund bereitet derzeit die Antragsplattform für das nächste Quartal vor. Voraussetzung ist eine Antragsberechtigung für die Überbrückungshilfe IV im selben Förderzeitraum. Bislang konnten Unternehmen und Selbstständige durch den fiktiven Unternehmerlohn mit rund 347 Millionen Euro unterstützt werden. Krisenberatung Corona bietet niederschwellige Unterstützung Neben finanziellen Hilfen benötigen viele kleine Unternehmen in der aktuellen Situation wieder niederschwellige Beratungsangebote. Die Einschränkungen der Corona-Pandemie führten insbesondere im Gastgewerbe massiv zu Absagen im Veranstaltungs- und Weihnachtsgeschäft, wodurch die Betriebe wirtschaftlich stark leiden. Auch bei den Dienstleistungen und der Industrie besteht wieder Beratungsbedarf – insbesondere in Bezug auf betriebswirtschaftliche Planungsrechnungen und Sicherstellung der Liquidität. Seit Beginn des Angebots haben über 3.100 Betriebe die Beratung in Anspruch genommen. Die Beratung wird von den Beratungsdiensten RKW Baden-Württemberg (für die Industrie, Freie Berufe und Dienstleistungen), BWHM – Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (für das Handwerk), DEHOGA Beratung (Gastgewerbe) und Unternehmensberatung Handel (für den Handel) übernommen. Den Betrieben stehen bis zu vier kostenlose Beratungstage zur Verfügung. Härtefallhilfen greifen weiterhin bei besonderen Umständen Auch die Härtefallhilfen, die von Bund und Land finanziert werden, stehen im zweiten Quartal zur Verfügung. Die Härtefallhilfen des Bundes und der Länder sind im Mai 2021 gestartet. Die Unterstützung orientiert sich in ihrer Höhe grundsätzlich an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe des Bundes und soll im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Anträge auf Härtefallhilfe können über die gemeinsame Antragsplattform der Länder gestellt werden. Dabei muss dargestellt werden, inwieweit eine Existenzbedrohung des Unternehmens vorliegt, jedoch kein anderes, bestehendes Hilfsprogramm des Bundes, des Landes oder der Kommune in Anspruch genommen werden kann. Eine vom Land Baden-Württemberg berufene Härtefallkommission begutachtet jeden Antrag individuell und entscheidet über die Gewährung der Unterstützung. Die Kommission besteht aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Handel, dem Gastgewerbe und Tourismus, der Dienstleistungsbranche, dem Handwerk und den freien Berufen. Im Rahmen der Härtefallhilfen wurden bislang 74 Unternehmen in Baden-Württemberg mit Mitteln in Höhe von rund zwei Millionen Euro – davon rund eine Million Euro aus Landesmitteln – unterstützt. Die Pressemitteilung des Landes >>