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News

24.04.2026

Online-Galerie pointss.gallery eröffnet erste digitale Ausstellung

Ein neuer digitaler Kunstraum, pointss.gallery, eröffnet diesen April mit seiner ersten Ausstellung, „Quiet Becoming“, einer Zusammenarbeit mit der lokalen Künstlerin Anna Marshall. Die in Durlach beheimatete und weltoffene Galerie präsentiert eine neue Art, zeitgenössische Kunst zu erleben: intim, zugänglich und zutiefst menschlich. Eine Ausstellung über Frauengeschichten „Quiet Becoming“ betrachtet Frauen nicht als feststehende Identitäten, sondern als Wesen, die sich in ständiger Wandlung befinden. Durch minimalistische und doch emotionsgeladene Porträts fängt Anna Marshalls Arbeit subtile innere Veränderungen ein (Momente des Zweifels, der Klarheit und des stillen Erwachens), fernab von den lauten und vereinfachten Erzählungen, die oft mit der Darstellung von Frauen verbunden sind. Anstatt sich auf Slogans oder Empowerment-Klischees zu konzentrieren, lädt die Ausstellung die Besucher in einen differenzierteren Raum ein: einen Raum der Selbstreflexion, der Selbstverwirklichung nach eigenen Vorstellungen und der Selbstfindung. Dieses Thema ist auch für die Gründerin der Galerie von persönlicher Bedeutung, die in den Werken ein Spiegelbild ihres eigenen Weges durch Wandel, Zweifel und Neuerfindung sieht. Eine digitale Galerie mit menschlichem Kern pointss.gallery wurde von Lucie Poisson ins Leben gerufen, einer kreativen Kuratorin, die sich seit über einem Jahrzehnt mit Malerei, Collagen und Keramik beschäftigt. Mit ihrer Ausbildung in den Bereichen Markenerlebnis und künstlerische Konzeptentwicklung für Ausstellungen gründete sie die Galerie als einen Ort, an dem Kunst, Emotionen und digitales Storytelling aufeinandertreffen. „Ich wollte eine Galerie schaffen, die sich eher wie ein ruhiges Gespräch anfühlt als wie ein Marktplatz“, sagt Lucie Poisson. „Digital muss nicht unbedingt kalt oder überwältigend sein. Es kann intim, bedächtig und zutiefst persönlich sein.“ Für diese erste Ausstellung arbeitete Lucie Poisson eng mit Anna Marshall zusammen, um ihre Gemälde in eine digitale Inszenierung zu übertragen, die den Minimalismus der Werke bewahrt und ihnen durch Bewegung und poetische Texte gleichzeitig eine subtile Tiefe verleiht. Das Online-Format ermöglicht es, dass Fragmente, Details und innere Stimmen erscheinen und wieder verschwinden, was das Thema des Werdens selbst widerspiegelt. Die Zusammenarbeit mit Anna Marshall begann durch einen herzlichen, offenen und professionellen Austausch, was Lucie Poisson als wesentlich erachtet: „Bei Kunst geht es nicht nur um das Werk an der Wand. Es geht auch um Vertrauen, Dialog und gemeinsame Sensibilität. Ich glaube, Künstler spüren, wenn das echt ist.“   Lokale Künstler unterstützen, globale Türen öffnen Obwohl pointss.gallery weltweit zugänglich ist, liegen ihre Wurzeln vor Ort. Die Galerie wurde in Durlach bei Karlsruhe gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler*innen aus der Region zu präsentieren, insbesondere Frauen, deren Werke sich mit Identität, Wandel und dem Innenleben auseinandersetzen. Als digitale Galerie bietet pointss.gallery eine neue Beziehung zur Zeit. „Quiet Becoming“ wird im April 2026 eröffnet und bleibt so lange zugänglich, wie die Galerie besteht – so kann die Ausstellung wachsen, entdeckt und immer wieder neu erlebt werden, ohne durch physische Wände oder Schließtermine eingeschränkt zu sein. Im Anschluss an diese erste Ausstellung freut sich pointss.gallery über Kontaktaufnahmen von Künstlern, die sich mit der Vision der Galerie verbunden fühlen: intime, nachdenkliche und emotional geerdete zeitgenössische Kunst.     Über pointss.gallery pointss.gallery ist eine digitale Kunstgalerie mit Sitz in Durlach bei Karlsruhe, die gegründet wurde, um zeitgenössische Künstler durch kuratierte Online-Ausstellungen zu präsentieren, die bildende Kunst, Text und digitale Szenografie miteinander verbinden.   Exhibition Quiet Becoming Von Anna Marshall Seit April 2026 Online auf: https://pointss.gallery/quietbecoming Mehr über Anna Marshalls Werke: www.annasalto.de Press contact Lucie Poisson Founder & Kuratorin, pointss.gallery lucie@pointss.gallery

24.04.2026

Bis 30. April anmelden: Bunte Nacht der Digitalisierung 2026

Wer am 19. Juni dabei sein und Karlsruhes Stärke als Digitalstandort sichtbar machen will, sollte sich jetzt anmelden. Ob Unternehmen, Hochschule, Institution, Verein oder Amt – ihr gestaltet euer Programm selbst. Alle Formate sind willkommen! Ihr entscheidet was Besucherinnen und Besucher bei euch erleben können: sei es euer offenes Haus, Vorträge, Workshops,Live-Demos oder was euch noch so einfällt. Die #DigitaleNachtKA 2026 steht unter dem Motto „Digitale Souveränität.” Karlsruhe hat in genau diesem Bereich herausragende Kompetenz. Lasst sie uns auch zeigen! 👉 Jetzt anmelden: https://lnkd.in/eDm8ssMH #KarlsruheDigital

23.04.2026

Bewerbungsphase für Applaus-Award gestartet

Mit dem Programmpreis würdigt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unabhängige Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz. Es stehen rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung, womit der APPLAUS zu den höchstdotierten Bundeskulturpreisen zählt. Der APPLAUS-Award wird in sechs Kategorien mit Preisgeldern von bis zu 40.000 Euro verliehen. Insgesamt stehen 2026 rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung. In den Kategorien „Beste Livemusikprogramme“, „Beste Livemusikspielstätten“sowie „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ werden jeweils mehrere Preisträger:innen ausgezeichnet. Zusätzlich wird je Kategorie ein undotierter Hauptpreis vergeben. Zudem werden Auszeichnungen inden Kategorien „Awareness“, „Inklusion“ und „Nachhaltigkeit“ verliehen. Beste Livemusikprogramme Prämiert werden Livemusikspielstätten für ihr herausragendes Livemusikprogramm im Vorjahr. Entscheidend sind unter anderem die künstlerische Qualität, ein klar erkennbares kuratorisches Konzept, Geschlechtergerechtigkeit und die Diversität der Live-Acts sowie faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 40.000 Euro dotiert. Beste Livemusikspielstätten Prämiert werden Livemusikspielstätten, die im Vorjahr durch kulturelle Exzellenz und besondere Wirkkraft überzeugt haben. Neben der Programmqualität fließen herausragende Produktions- und Auftrittsbedingungen, Engagement für marginalisierte Gruppen (z. B. FLINTA*, Menschen mit Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrung, Menschen mit Behinderung) sowie der Einsatz für ökologische Nachhaltigkeit in die Bewertung ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 25.000 Euro dotiert. Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen Prämiert werden Livemusikspielstätten und regionale Veranstalter:innen, die im Vorjahr mit einer kreativen und wegweisenden Programmkonzeption überzeugt haben. Bewertet werden neben der künstlerischen Programmqualität auch faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen sowie kulturelles, soziales und ökologisches Engagement ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Awareness Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich Awareness. Im Mittelpunkt stehen ein klar erkennbares Konzept zur Prävention von Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt, ein besonders engagierter Einsatz für Betroffene, eine diskriminierungssensible Programmgestaltung sowie reflektierte Öffentlichkeitsarbeit, Raumgestaltung oder Personalpolitik. Ebenso entscheidend ist eine selbstreflexive, betroffenenkontrollierte Verantwortungsübernahme im Umgang mit Vorfällen von Diskriminierung oder (sexualisierter) Gewalt. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Inklusion Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten und überzeugende Konzepte, die Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit stärken. Im Fokus stehen umfassende Inklusionskonzepte zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit körperlichen, psychischen und kognitiven Behinderungen, chronischen Erkrankungen sowie neurodiversen Personen am kulturellen Leben, eine inklusive Programmgestaltung, die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung sowie zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von bis zu 10.000 Euro dotiert. Nachhaltigkeit Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit. Im Fokus stehen Konzepte, die die Klima- und Umweltwirkungen des eigenen Livemusikbetriebs verringern und als Vorbild für einen nachhaltigen Wandel der Branche dienen. Bewertet werden die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Ressourcennutzung, ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement sowie eine transparente Kommunikation nach innen und außen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Alle Infos zur Ausschreibung und Bewerbung unter: Über den Preis – APPLAUS-Award

April

05.04.2022

Proberaumnotstand in Karlsruhe

Proberäume sind rar in Karlsruhe! Zwar gibt es Lichtblicke, wie etwa die neuen Proberäume im P8 und auch im Gebäudekomplex des Gotecs werden wohl Räume wieder geschaffen. Dennoch: der Mangel ist immens, die lebendige Kreativ,- Musik- und Bandszene ist in ihrem Bestehen gefährdet. Deshalb rufen das Karlsruher Popnetz mit Unterstützung des Kulturbüros und in Kooperation mit der IG Musiker:innen und dem Bandprojekt Karlsruhe e.V. den "Notstand" aus und möchten im Wortsinne plakativ auf die Misere hinweisen. Sie begeben sich auf Raumsuche und rufen jede*n dazu auf das auch zu tun! Helft mit, damit die vielfältige Musikszene überlebt. Meldet Euch bei: popnetz@substage.de wenn ihr freie Räume habt, die zur Nutzung als Proberaum geeignet sind. Mehr zum Popnetz findet Ihr hier >>

01.04.2022

Hilfsprogramme für Unternehmen und Soloselbständige verlängert

Die Landesregierung verlängert ihre Hilfsprogramme für Unternehmen und Soloselbständige. Auch wenn die Maßnahmen nun gelockert werden, benötigen Unternehmen und Selbstständige weiterhin Planungssicherheit. Der Ministerrat hat am 29. März 2022 die Verlängerung des fiktiven Unternehmerlohns und der Krisenberatung Corona bis Ende Juni beschlossen. Auch die von Bund und Ländern gemeinsam auf den Weg gebrachten Härtefallhilfen werden verlängert. Zudem hat das Landeskabinett grünes Licht für die weitere Umsetzung der Bundesprogramme Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022 im zweiten Quartal 2022 gegeben. Fiktiver Unternehmerlohn ergänzt wie bisher Überbrückungshilfe Der fiktive Unternehmerlohn wird analog zur Überbrückungshilfe IV bis Ende Juni verlängert und kann wie bisher im Rahmen der Antragstellung für die Überbrückungshilfe IV auf der Plattform des Bundes beantragt werden. Der Bund bereitet derzeit die Antragsplattform für das nächste Quartal vor. Voraussetzung ist eine Antragsberechtigung für die Überbrückungshilfe IV im selben Förderzeitraum. Bislang konnten Unternehmen und Selbstständige durch den fiktiven Unternehmerlohn mit rund 347 Millionen Euro unterstützt werden. Krisenberatung Corona bietet niederschwellige Unterstützung Neben finanziellen Hilfen benötigen viele kleine Unternehmen in der aktuellen Situation wieder niederschwellige Beratungsangebote. Die Einschränkungen der Corona-Pandemie führten insbesondere im Gastgewerbe massiv zu Absagen im Veranstaltungs- und Weihnachtsgeschäft, wodurch die Betriebe wirtschaftlich stark leiden. Auch bei den Dienstleistungen und der Industrie besteht wieder Beratungsbedarf – insbesondere in Bezug auf betriebswirtschaftliche Planungsrechnungen und Sicherstellung der Liquidität. Seit Beginn des Angebots haben über 3.100 Betriebe die Beratung in Anspruch genommen. Die Beratung wird von den Beratungsdiensten RKW Baden-Württemberg (für die Industrie, Freie Berufe und Dienstleistungen), BWHM – Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand (für das Handwerk), DEHOGA Beratung (Gastgewerbe) und Unternehmensberatung Handel (für den Handel) übernommen. Den Betrieben stehen bis zu vier kostenlose Beratungstage zur Verfügung. Härtefallhilfen greifen weiterhin bei besonderen Umständen Auch die Härtefallhilfen, die von Bund und Land finanziert werden, stehen im zweiten Quartal zur Verfügung. Die Härtefallhilfen des Bundes und der Länder sind im Mai 2021 gestartet. Die Unterstützung orientiert sich in ihrer Höhe grundsätzlich an den förderfähigen Fixkosten der Überbrückungshilfe des Bundes und soll im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Anträge auf Härtefallhilfe können über die gemeinsame Antragsplattform der Länder gestellt werden. Dabei muss dargestellt werden, inwieweit eine Existenzbedrohung des Unternehmens vorliegt, jedoch kein anderes, bestehendes Hilfsprogramm des Bundes, des Landes oder der Kommune in Anspruch genommen werden kann. Eine vom Land Baden-Württemberg berufene Härtefallkommission begutachtet jeden Antrag individuell und entscheidet über die Gewährung der Unterstützung. Die Kommission besteht aus erfahrenen Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Handel, dem Gastgewerbe und Tourismus, der Dienstleistungsbranche, dem Handwerk und den freien Berufen. Im Rahmen der Härtefallhilfen wurden bislang 74 Unternehmen in Baden-Württemberg mit Mitteln in Höhe von rund zwei Millionen Euro – davon rund eine Million Euro aus Landesmitteln – unterstützt. Die Pressemitteilung des Landes >>

März

30.03.2022

Tilgungszuschuss Corona III bis Ende Juni verlängert

Die Landesregierung hat den Tilgungszuschuss Corona III für Unternehmen und Soloselbständige hart getroffener Dienstleistungsbranchen wie Schaustellergewerbe und Marktkaufleute, Veranstaltungs- und Eventbranche sowie weitere von der Corona-Krise betroffenen Branchen bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Die Landesregierung verlängert den Förderzeitraum für das Programm Tilgungszuschuss Corona bis zum 30. Juni 2022. Das hat der Ministerrat beschlossen. „Die entgangenen Umsätze der vergangenen zwei Jahre sind in Dienstleistungsbranchen nicht nachholbar. Das unterscheidet sie von anderen Branchen und führt dazu, dass die fehlenden Einnahmen in Verbindung mit den weiterlaufenden Grundkosten wie den Tilgungsraten für Kreditverpflichtungen zur existenziellen Bedrohung vieler Betriebe werden können”, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Mit dem Tilgungszuschuss unterstützen wir Unternehmen und Soloselbständige hart getroffener Dienstleistungsbranchen wie Schaustellergewerbe und Marktkaufleute, Veranstaltungs- und Eventbranche, Taxi- und Mietwagengewerbe oder Unternehmen des Sports, der Unterhaltung und Erholung dabei, Tilgungsraten zu begleichen.” Ursprünglich endete der Förderzeitraum bereits am 31. März 2022. „Bisher haben Unternehmen knapp 2.800 Anträge auf den Tilgungszuschuss Corona bei den Industrie- und Handelskammern gestellt”, zog Wolfgang Grenke, Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK), eine Zwischenbilanz zum Förderprogramm „Tilgungszuschuss Corona”. „Die Industrie- und Handelskammern werden auch die Umsetzung des Förderprogramms Tilgungszuschuss Corona III in Baden-Württemberg mit ihrer Wirtschaftsexpertise, der Erfahrung aus den bisherigen Förderzeiträumen und aufgrund der Nähe zu den Unternehmen in den Regionen rasch voranbringen.” Betroffene Unternehmen wurden bereits mit über 22 Millionen Euro unterstützt Insgesamt konnten seit Sommer 2020 mit den Landesförderprogrammen Tilgungszuschuss Corona I und II Unternehmen und Selbständige hart betroffener Dienstleistungsbranchen mit über 22 Millionen Euro unterstützt werden. Die Vorsitzende des Vorstands der L-Bank, Edith Weymayr, erklärte: „Die Betriebe der betroffenen Branchen werden durch die Tilgungsraten ihrer Kredite finanziell stark belastet. Belastungen, die in den anderen Hilfsprogrammen wie der Überbrückungshilfe des Bundes nicht berücksichtigt werden. Daher steht die L-Bank auch beim Tilgungszuschuss Corona III bereit, damit die Hilfe zügig bei den hart betroffenen Unternehmen ankommt.” Antragstellung ab April 2022 Das Landesförderprogramm Tilgungszuschuss Corona III schließt wie seine Vorgängerprogramme eine Förderlücke der Überbrückungshilfen. Die Unternehmen werden mit einem direkten Zuschuss zu den Tilgungsraten für betriebliche Kredite, für Raten aus Mietkaufverträgen und Leasingverträgen („Finanzierungsleasing”), bei denen das Wirtschaftsgut dem Mieter beziehungsweise Leasingnehmer zugerechnet wird, sowie für Geldmarktdarlehen, unterstützt. Beim Tilgungszuschuss Corona III wurde außerdem der Zugang zusätzlich erleichtert. Der zur Antragstellung qualifizierende Umsatzrückgang wurde von 60 auf 50 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum im Jahr 2019 abgesenkt. Das Programm ist kumulierbar mit den Überbrückungshilfen des Bundes. Gefördert werden die Tilgungsraten im Förderzeitraum Januar 2022 bis Juni 2022. Die Anträge können in Kürze gestellt werden.

29.03.2022

SteamWork Karlsruhe eröffnet

Auf dem Gelände der Alten Dampfschreinerei in der Karlsruher Roonstraße findet sich seit Mitte März der Goodspaces "SteamWork". Auf fast 3.000 qm Fläche erwartet Euch dort geballte Innovationspower: Unternehmen und Gründende unterschiedlicher Branchen sowie vielfältige Veranstaltungen unter einem Dach. Wir haben SteamWork für Euch ein paar Fragen gestellt! Was ist der größte Benefit, wenn man bei Euch mietet? Der größte Benefit ist die Vielfältigkeit unseres Coworking Spaces SteamWork. Zum einen können die Coworker:innen die gesamte Infrastruktur frei nutzen. Dies reicht von der Nutzung der Gemeinschaftsflächen bis hin zu hochwertig ausgestatteten Arbeitsplätzen, Getränke-Flatrates, Highspeed Internet, Reinigungsservice und vielem mehr. Zum anderen verstehen wir SteamWork als eine Art Coworking Campus – mit zahlreichen Möglichkeiten, um neue Kontakte zu knüpfen und sich durch den Austausch mit anderen sowie Veranstaltungsangeboten zu unterschiedlichen Themen inspirieren zu lassen. Das Netzwerk, das sich innerhalb und über die Community der Coworker:innen hinaus bildet, ist für alle Unternehmen, Teams und selbstständig Arbeitende aber auch die gesamte Nachbarschaft ein enormer Mehrwert und eine Bereicherung sowohl auf beruflicher als auch privater Ebene. Wie viele Personen finden in den neuen Büros Platz? Im SteamWork befinden sich 16 Teambüros für 4 bis zu 35 Personen. In den Coworking Open Spaces sind es in der Summe zusätzlich 138 Arbeitsplätze, die sowohl kurzfristig als auch langfristig gebucht werden können. Weiteren Raum bieten auch die 14 Meeting- und Veranstaltungsräume. Wir haben diese nach den Bedürfnissen der heutigen Arbeitswelt ausgerichtet. Hierunter finden sich beispielsweise speziell ausgestattete Workshopräume mit mobilem Mobiliar und Gestaltungsflächen, wie magnetischen Wänden, die sich optimal für kollaborative Prozesse und Design Thinking Workshops eignen. Für hybride oder digitale Meetings und Konferenzen haben wir verschiedene Räume mit neuester technologischer Ausstattung versehen. Der große Veranstaltungsraum ‚Hall‘ eignet sich mit einem 3×3 m großen LED-Screen, zwei zusätzlichen Präsentationsbildschirmen und dem Sound- und Videokonferenzsystem nicht nur für hybride Konferenzen, sondern bietet auch vielseitige Möglichkeiten für Kunst- und Kulturveranstaltungen mit bis zu 200 Personen.  Wie kamt Ihr auf die Idee, ein historisches Gebäude zu Büros und Coworking Space umzubauen? 2019 wurde das Gebäude von der Alte Dampfschreinerei GmbH & Co. KG übernommen. Es galt, den alten Industrie-Charme beizubehalten beziehungsweise vorsichtig herauszuarbeiten und den Gegensatz von rauen Materialien und moderner Technik zu verbinden. Obwohl einiges sehr alt aussieht, ist es hoch technisiert. Es sollte mit einem Konzept belebt werden, mit dem das Gebäude für die „Öffentlichkeit“ zugänglich gemacht wird. Der Projektleiter Dirk Siebels hatte dann die Idee, es mit einem Coworking Space zu beleben. Zitat: „Wir fanden, das Gebäude mit seinem Industriecharme, der dem des Areals Alter Schlachthof ähnelt, ruft geradezu danach. Die großen Räume, die rauen Materialien und die spürbare Geschichte regen die Kreativität an, genau das Richtige für Coworker.“ Auf welche Events kann man sich im SteamWork freuen? Im SteamWork werden regelmäßige, öffentliche Veranstaltungen aus den Bereichen Impact, Kunst, Kultur und Business stattfinden. Hierbei konzipieren wir selbst viele Veranstaltungen, bieten aber auch eine Plattform für Akteur:innen. Unsere eigenen Veranstaltungsformate werden (gemäß der Design-Thinking-Methode) stetig weiterentwickelt. Ziel der Veranstaltungen ist es, Menschen miteinander zu vernetzen und zu neuen Projekten zu inspirieren. Damit möchten wir neben der eigenen Community auch die allgemeine Stadtgesellschaft bereichern.

28.03.2022

Gesucht: Coder*innen, Kulturmenschen und Digitalbegeisterte

Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 geht an den Start und hat die Anmeldung bereits geöffnet. Alle, die mitmischen möchen beim großen Kultur-Hackathon im Südwesten, können sich direkt online anmelden. Kultureinrichtungen aus ganz Baden-Württemberg stellen spannende Kulturdaten bereit, mehr als 30 Datensets sind in Vorbereitung und werden demnächst veröffentlicht. Im ZKM digitale Datenschätze heben und Neues schaffen Kick-off ist am 7. und 8. Mai im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, 200 Teilnehmende können in Präsenz dabei sein. Vier Tracks stehen als Inspiration zur Verfügung: Vernetztes Baden-Württemberg – Let your data speak Soziale Verantwortung – Let your data help! Regionales Baden-Württemberg – Let the regions speak! Offenes Thema – Let the data inspire you!  Für den Austausch, das Kennenlernen und für Pre-Events zu verschiedenen Themen werden im Vorfeld die Plattformen Discord und Gather.Town genutzt. Beim Kick-off am ersten Maiwochenende dann geht es um das Miteinander, einige Teile davon werden gestreamt. Es folgt eine siebenwöchige Sprintphase, in der die Teams ihre Ideen weiterentwickeln und an ersten Prototypen feilen. Finale ist am 24. Juni die Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart. Nach Abschluss des Hackathons stehen Interessierten die offenen Daten auch weiterhin auf der Website von Coding da Vinci zur Verfügung. Ideen- und Programmierwettbewerb für Kulturbegeisterte Coding da Vinci ist Deutschlands erfolgreichster Hackathon für offene Kulturdaten. Als Veranstalter von #cdvbw22 sind neben der MFG Baden-Württemberg 14 Kulturinstitutionen, Hochschulen, Verbände und die Tech-Community aus dem ganzen Land am Start – von Mannheim bis Konstanz, von Freiburg bis Tübingen. LINK Der Ideen- und Programmierwettbewerb richtet sich an Studierende verschiedenster Fachrichtungen sowie an Coder*innen, Designer*innen, Gamesentwickler*innen, Künstler*innen, Tech-begeisterte Jugendliche und weitere Interessierte. Die Teilnehmenden entwickeln – mit offenen Daten, die Kultureinrichtungen aus Baden-Württemberg zur Verfügung stellen – gemeinsam in kleinen Teams digitale Anwendungen, die bis zum Prototypen ausgearbeitet werden. Im Fokus steht dabei der freie und kreative Umgang mit unserem kulturellen Erbe.  Coding da Vinci wird gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes. Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 wird darüber hinaus unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Mehr Infos findet Ihr hier >>

24.03.2022

Stadt Karlsruhe richtet Themenseite zur Ukrainehilfe ein

Auch in Karlsruhe steigt die Zahl derer, die vor dem Ukraine-Krieg in Sicherheit flüchten. Die Hilfsbereitschaft in der Fächerstadt ist enorm, ebenso der Bedarf an Informationen zum Thema. Die eigens eingerichtete Themenseite auf www.karlsruhe.de/ukrainehilfe bündelt wichtige Informationen, Unterstützungsangebote und Anlaufstellen für Menschen aus der Ukraine sowie für alle, die helfen und sich etwa als Übersetzer oder für die Betreuung Geflüchteter engagieren möchten. Um die vielen Fragen Ratsuchender gezielt zu kanalisieren und rasch an die richtigen Adressaten zu leiten, hat die Stadt Karlsruhe ebenfalls unter 0721 133-3333 nun eine zentrale Ukraine-Hotline geschaltet und bedient sich dabei eines Sprachdialogsystems. Die Nummer ist rund um die Uhr erreichbar, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr kann man sich zu städtischen Mitarbeiter*innen weiterleiten lassen. Auskunft gibt es etwa zu Einreise und Aufenthaltsstatus, Sozialleistungen über das Asylbewerberleistungsgesetz, Schulanmeldung, Kinderbetreuung, zur Meldepflicht oder zu Möglichkeiten ärztlicher Versorgung. Die Hotline ergänzt die bereits veröffentlichten Telefonnummern rund um das Thema "Wohnraum". Wer bereit ist, Geflüchteten ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus zur Verfügung zu stellen, kann sich montags bis freitags von 8:30 bis 15:30 Uhr weiterhin unter 0721 133-1350 und -1351 oder per E-Mail an ukrainehilfe@karlsruhe.de melden. Themenseite der Stadt Karlsruhe >>  

15.03.2022

Deutsche Filmförderungen unterstützen ukrainische Filmcommunity mit 100.000 Euro

Angesichts der humanitären Notlage und des Krieges in der Ukraine ist Zusammenhalt wichtiger denn je: Die deutschen Filmförderungen verurteilen den Einmarsch Putins aufs Schärfste und senden mit ihrem gemeinsamen Vorgehen ein Zeichen der Solidarität an die ukrainischen Filmschaffenden und ihre Familien.   Insgesamt 100.000 Euro geben die deutschen Filmförderungen in den Notfallfonds „Emergency Fund for Filmmakers“, den die weltweite Initiative „International Coalition for Filmmakers at Risk“ (ICFR) kurzfristig aufgrund des Kriegs in der Ukraine eingerichtet hat.   Gleichzeitig drücken die deutschen Filmförderungen ihren großen Respekt gegenüber allen russischen Filmschaffenden aus, die dem Krieg öffentlich und sichtbar widersprechen.   Die ICFR setzt sich für verfolgte und gefährdete Filmemacher*innen auf der ganzen Welt ein und kämpft dafür, dass diese ihre Arbeit auch unter widrigen Bedingungen fortsetzen können. Mehr Infos zum Emergency Fund der ICFR hier.

04.03.2022

Karlsruhe steht zusammen – Solidarität mit der Ukraine!

Mahnwache am Sonntag, 06. März um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz Karlsruhe! Auch in Karlsruhe sind Fassungslosigkeit, Wut und Verzweiflung über den vom russischen Präsidenten Wladimir Putin entfesselten Krieg in der Ukraine groß. Auf den Kundgebungen der vergangenen Tage zeigte sich das starke Bedürfnis der Stadtgesellschaft, sich mit der ukrainischen Bevölkerung zu solidarisieren und den Menschen im Kriegsgebiet, auf und nach der Flucht zu helfen und beizustehen. Unter dem Motto "Karlsruhe steht zusammen: Solidarität mit der Ukraine!" lädt die Stadt Karlsruhe auch im Namen des Gemeinderats für Sonntag, 06. März um 17:00 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz ein. Eingangs hält Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup eine Ansprache, danach folgen ein Redebeitrag von Prof. Dr. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, sowie kurze Statements von Catherine Devaux für die Flüchtlingshilfe Karlsruhe, Birte Wulfes für Amnesty International sowie einer Sprecherin des Deutsch-Ukrainischen-Vereins Karlsruhe.

Februar

23.02.2022

Deutlich mehr Existenzgründungen im Jahr 2021

Im Jahr 2021 wurden in Baden-Württemberg rund 77.700 Gewerbebetriebe neu gegründet. Karlsruhe belegt gemeinsam mit Heilbronn Platz 4 bei der Gründungsintensität. Die Auswertung der Gewerbeanmeldungen ergab nach Angaben des Statistischen Landesamtes im zweiten Pandemie-Jahr mit +9,3 Prozent eine deutliche Zunahme der Zahl der Neugründungen gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Zunahme sogar bei 14,4 Prozent. Dabei legten 2021 erstmals seit fünf Jahren die Betriebsgründungen, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl eine wirtschaftliche Substanz (kein Nebenerwerb) vermuten lassen, wieder deutlich zu. Mit knapp 15.000 Anmeldungen wurde hier das Vorjahresniveau um 12,9 Prozent überschritten. Land ungebrochen attraktiv für Start-ups Anlässlich der am 17. Februar 2022 veröffentlichen Statistik über Neugründungen in Baden-Württemberg im Jahr 2021 erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg hat eine wachsende Community an Gründerinnen und Gründern, die unser Land mit ihren Ideen und Erfindungen mitprägen wollen. Das unterstreichen die Zahlen einmal mehr. Die hohe Zahl an Neugründungen zeigt zudem, wie ungebrochen attraktiv unser Land für Start-ups ist. Eine gute Nachricht!“ Baden-Württemberg habe mit seinen vielen Weltmarktführern und vernetzten Communities vor Ort schließlich einiges für Jungunternehmen zu bieten, so die Ministerin. Das zeigte sich kürzlich auch im Ranking der „Top 50 Start-ups“ 2021, von denen gleich neun aus Baden-Württemberg stammen. „Mit Start-up BW haben wir seit 2017 eine erfolgreiche Kampagne, die die Start-up Community im Land intensiv vernetzt und Baden-Württemberg als Gründerland international noch attraktiver und sichtbarer macht. Ich freue mich, dass unsere Community in den vergangenen zwei harten Jahren so zusammengehalten hat und die Anstrengungen nun Früchte tragen“, ergänzte Hoffmeister-Kraut. Auf kreative Köpfe angewiesen Besonders freue es die Ministerin, dass die Zahl der Gründungen im Haupterwerb deutlich zugenommen haben. „Gerade jetzt sind wir auf kreative Köpfe angewiesen, die Innovationen mit Blick auf die großen Herausforderungen unserer Zeit ins Land tragen. Ich kann nur alle Gründerinnen und Gründer ermutigen: Nutzen Sie die Angebote von ‚Start-up BW‘, treten Sie mit unseren regionalen Partnern in Kontakt und informieren Sie sich über unsere Förderprogramme.“ Die Pressemitteilung des Statischen Landesamtes findet Ihr hier >>