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News

02.09.2026

Drei Tage „THE LÄND of Games“: Baden-Württemberg zieht positive Gamescom-Bilanz

Drei Tage lang präsentierte sich Baden-Württemberg auf der Gamescom in Köln als Games-Standort. Unter dem Titel „THE LÄND of Games“ bot der Landesstand in der Business Area internationalen Unternehmen und Akteur*innen der Games-Branche eine zentrale Anlaufstelle. Mit dabei waren acht Mitausstellende – und auch Karlsruhe war über das K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro vertreten. Nach drei intensiven Messetagen zieht die MFG Baden-Württemberg eine positive Bilanz. Der Landesstand war während der gesamten Gamescom gut besucht, zahlreiche Gespräche mit Vertreter*innen der internationalen Games-Branche fanden statt. Das Ziel: Baden-Württemberg als Wirtschafts- und Kreativstandort für Games sichtbar zu machen und Vernetzung innerhalb der Branche zu fördern. Auch Staatssekretärin Neşe Erikli besuchte den Landesstand und nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit den Ausstellenden. Im Mittelpunkt standen Gespräche über die aktuellen Entwicklungen der Games-Branche, ihre wirtschaftliche Bedeutung und die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Kreative. MFG-Geschäftsführerin Wiebke Wiesner zeigt sich nach der Messe begeistert: „Diese drei Tage haben mich begeistert. THE LÄND of Games hat gezeigt, was Baden-Württemberg kann – wirtschaftlich und kreativ.“ Besonders der große Zuspruch und das hohe Interesse am Stand hätten gezeigt, wie relevant der Standort für die Branche sei. Wiesner dankte dem Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg für die Förderung des Landesstands sowie Baden-Württemberg International (BW_i) für die Zusammenarbeit und die Organisation von Messetouren. Auch dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Staatssekretärin Neşe Erikli galt ihr Dank für den Besuch und den Austausch mit den Ausstellenden. Der Landesstand wurde von der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit Baden-Württemberg International realisiert. Unterstützt wurde der Auftritt durch die Stadt Karlsruhe mit dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe. Damit war auch die Karlsruher Games- und Kreativwirtschaft Teil der gemeinsamen Präsentation des Standorts Baden-Württemberg auf der weltweit bedeutenden Gamesmesse. Für die MFG war die Gamescom zugleich eine Gelegenheit, die Bedeutung der Games-Branche über die reine Spieleentwicklung hinaus sichtbar zu machen. Games verbinden wirtschaftliche Dynamik, Technologie und kreative Innovation und sind damit ein wichtiger Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit dem gemeinsamen Landesauftritt setzte Baden-Württemberg auf der Gamescom ein sichtbares Zeichen für seine Games-Branche – und auf Vernetzung über die Landesgrenzen hinaus. Nach drei Tagen „THE LÄND of Games“ geht es für die beteiligten Akteur*innen nun zurück in den Arbeitsalltag. Bis zur nächsten Gamescom.

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io

Oktober

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27.10.2016

10 Jahre kambeckfilm GmbH

Karlsruhe, Oktober 2016 – Seit zehn Jahren prägt die Karlsruher Filmproduktionsfirma kambeckfilm GmbH den Kreativstandort Karlsruhe. Und dies nicht nur als professionelle Bewegtbildproduzenten, sondern auch als leidenschaftliche Netzwerker, die sich mit großem Engagement in einer Vielzahl lokaler, überregionaler und internationaler Organisationen für die Kreativbranche stark machen. Mit diesem Anspruch hat die kambeckfilm GmbH über die Jahre eine Vorreiterrolle in der Bewegtbildproduktion erlangt, die auch eine gewisse Verpflichtung mit sich bringt. Nämlich die, sich für andere in der Branche stark zu machen. Dieser Verpflichtung kommt Markus Kambeck sehr gerne und mit großer Leidenschaft nach. So pflegt er gute Beziehungen zum Stadtmarketing und dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe. Im Netzwerken ist er ohnehin großer Meister, wobei ihm der menschliche Aspekt dabei sehr wichtig ist. In den vergangenen zehn Jahren hat kambeckfilm enorm viel bewegt. Von Ermüdungserscheinungen kann keine Rede sein. Man darf sehr gespannt sein, was das Unternehmen mit seinem Frontmann Markus Kambeck in den nächsten zehn Jahren auf die Beine stellen wird, wenn es diese Schlagzahl beibehält. Oder wird er sie gar noch steigern? Weitere Infos >> Weitere News >>  
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25.10.2016

Gameforge unternimmt wichtigste Restrukturierung der Firmengeschichte

Karlsruhe, den 24.10.2016 – Der Games-Anbieter Gameforge gibt heute die umfassendste Restrukturierung der bisherigen Firmengeschichte bekannt: In einem über die nächsten Wochen und Monate laufenden Prozess wird sich das Unternehmen vollständig aus dem Markt für Mobile-Games zurückziehen, die entsprechende Spieleentwicklung am Standort Karlsruhe einstellen und sich voll auf das Publishing von PC-Titeln fokussieren. Damit gehen weitreichende Anpassungen der Organisation einher, die alle Bereiche betreffen und auch den Abbau von Arbeitsplätzen, zu einem wesentlichen Teil in der Mobile-Games-Division, zur Folge haben. Insgesamt ist nahezu ein Fünftel aller Arbeitsplätze am Standort Karlsruhe betroffen. “Im PC-Markt, insbesondere für F2P, haben sich in den letzten Jahren interessante Opportunitäten ergeben, während der Mobilegames-Markt sehr viel härter und unbeweglicher geworden ist”, sagt Alexander Rösner, Gründer und CEO der Gameforge AG. “Wir waren weniger erfolgreich als erwartet und ziehen jetzt die Konsequenzen, indem wir uns in allen Bereichen neu aufstellen. Ich bedauere sehr, dass das mit einem Abbau von Stellen zusammen geht, bin aber sicher, dass uns dieser Schnitt zukunftsfähiger macht. Die freigestellten Kollegen werden umfassend und großzügig bei ihrer Suche nach neuen Jobs unterstützt.“ Über Gameforge Mit über 20 Titeln und über 450 Millionen registrierten Spielern ist Gameforge der führende Anbieter von Free-to-Play Massively Multiplayer Onlinegames (MMOs) in der westlichen Hemisphäre. Mit Hauptsitz in Karlsruhe bietet die Unternehmensgruppe Spiele in über 75 Ländern an. Das Portfolio umfasst zahlreiche bekannte Marken der Spieleindustrie, darunter client-basierte Titel wie Orcs Must Die! Unchained, HEX: Shards of Fate, die preisgekrönten Rollenspiele AION Free-to-Play und TERA sowie Europas erfolgreichstes MMO, Metin2. Künftig erweitern das kompetitive RTS Dropzone und das actionreiche Anime-MMORPG SoulWorker das umfangreiche Sortiment; beliebte Browser-Spiele wie OGame und Ikariam runden das Angebot ab.   Weitere Infos >> Weitere News >>  
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24.10.2016

Hanna-Nagel-Preis 2017

Der Hanna-Nagel-Preis, gestiftet 1998 von den seinerzeitigen fünf Karlsruher Präsidentinnen, soll im Frühjahr 2017 erneut an eine Bildende Künstlerin aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe vergeben werden. Der Preis erinnert zum einen an das künstlerische Werk Hanna Nagels, einer bedeutenden Vertreterin der „Neuen Sachlichkeit“, zum anderen versteht er sich als Instrument der Künstlerinnenförderung im Regierungsbezirk Karlsruhe. Dass die Bewerberinnen um den Hanna-Nagel-Preis mindestens 40 Jahre alt sein müssen, trägt dem oft unterschiedlichen Lebensentwurf von männlichen und weiblichen Kunstschaffenden Rechnung. Auslobende sind die Karlsruher Präsidentinnen, die Stadt Karlsruhe sowie das Regierungspräsidium Karlsruhe. Die Preisträgerin wird von einer Fachjury ermittelt, die Verleihung des Hanna-Nagel-Preises durch die Präsidentinnen erfolgt in der Städtischen Galerie Karlsruhe im Mai 2017. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 2000 €, einer Ausstellung in der Städtischen Galerie, einem begleitenden Katalogheft sowie einem Ankauf durch das Regierungspräsidium Karlsruhe. Informationen und Ausschreibungsunterlagen können über die Stadt Karlsruhe, Kulturamt, Kulturbüro, 76124 Karlsruhe (Telefon 0721 133 4005) sowie im Internet unter http://www.karlsruhe.de/b1/kultur/hannanagelpreis bezogen werden.   Weitere News >>
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20.10.2016

EU-Copyright-Richtlinien werden angepasst

Die Europäische Kommission schlägt eine Modernisation der Copyrights vor. Diese soll Kulturelle Vielfalt in Europa und vorhandene Online-Inahlte steigern. Dabei werden die Regeln für alle Beteiligten klarer werden und neue Möglichkeiten für Innovationen in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Kulturelle Institutionen geschaffen. Auch sollen Autoren für Online-Inhalte in ihren Rechten gestärkt werden. Die Offizielle Pressemitteilung der EU-Kommission > Weitere Infos >> Weitere News >>
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07.10.2016

16. Architekturtage

Die trinationale Wander- und Architekturausstellung ist zu einer der festen Größen der Architekturtage geworden. Im Rahmen der 16. Architekturtage setzte sich eine aus Fachspezialisten der Architektur bestehende trinationale Jury zusammen, um die 110 eingereichten Projekte aus der Region auszuwerten. Die Jury hatte die schwierige Aufgabe 38 Projekte dieser brillianten und vielfältigen Einsendungen auszuwählen, die die trinationale Wanderausstellung 2016 bilden.   Auch in Karlsruhe finden einige Interessant Veranstaltungen wie zum Beispiel eine Ausstellung im Architekturschaufenster statt.   Weitere Infos >> Weitere News >>
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05.10.2016

Mit Spielen zum Heureka-Moment

Bereits zum fünften Mal zeigte die bizplay Anwendungsmöglichkeiten von Spiele-Elementen außerhalb des Kinderzimmers auf. Die Jubiläumsausgabe des Gamification-Kongresses brachte am 29. September wieder renommierte Experten aus der ganzen Welt auf die Bühne. Die Diversität der Speaker und mehr als 250 Gäste legten bei dem großen Event im Tollhaus nahe: Gamification sollte nicht länger als Nischenthema betrachtet werden. Themen der diesjährigen bizplay waren unter anderem, wie Serious Games bei der Bundeswehr eingesetzt werden und wo Potenziale und Grenzen des Spielens liegen. Veranstaltet wurde die 5. bizplay vom K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und dem Unternehmernetzwerk CyberForum. Nach der Begrüßung durch Kurator Steffen P. Walz, Michael Kaiser, Direktor der Wirtschaftsförderung Karlsruhe, und David Hermanns, Geschäftsführer des CyberForum e.V., machte Dr. Elizabeth Churchill (Google, USA) mit ihrer Keynote den Auftakt zur Jubiläumsausgabe der bizplay. Dabei schuf sie ein wichtiges Leitmotiv des Tages: Gamification ist ein Werkzeug, das für unterschiedlichste Zwecke und in verschiedensten Bereichen eingesetzt werden kann. Das Spiel als Werkzeug Das Spielen mit Worten und Begriffen, Perspektiven und Rollen könne dabei helfen, neue Erkenntnisse zu gewinnen, so Dr. Churchill. Spielerische Leichtigkeit ermöglicht Kreativität: Spielen bedeutet, einen Schritt zurückzutreten, die nötige Zeit und Ruhe zu haben, um Informationen neu zu verarbeiten. „Play gives you time out and makes your biggest Eureka moments happen”, so beschrieb Churchill, Director of User Experience bei Google (Mountain View, Kali- fornien), die psychologischen Vorteile durch den Einsatz von Spiele-Elementen. Auch im Abschlusspanel am Abend wurde man sich einig: Das Spiel ist ein Medium und als solches variabel einsetzbar. Spiele-Elemente in Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Medizin oder Militär – die bizplay 2016 bot durch ein hochkarätiges Expertenensemble einen Überblick und machte deutlich: Spiele sind ein Kulturgut, das als Medium Einzug in immer mehr Bereiche hält. Gamification ist längst nicht mehr das Nischenthema, das es noch bei der ersten bizplay vor fünf Jahren war – es ist in der Gesellschaft angekommen. Das zeigte sich auch an der Teilnehmeranzahl des Kongresses, die sich mehr als verdoppelt hat. Durch Serious Games Personalentwicklung verändern Welche Rolle spielen Serious Games bei der Bundeswehr? Diese Frage beantwortete Bernd Schlömer (Bundesministerium der Verteidigung, Berlin). Spiele er- möglichen ein realistisches Abbild der echten Welt. Damit sind sie beispielsweise für die Vereinfachung von Aus-, Fort- und Weiterbildung geeignet. Das Serious Game SanTrain findet so bereits Anwendung in der Sanitäterausbildung. Auch im Bereich der Personalgewinnung will das Bundesministerium der Verteidigung auf Serious Games setzen. Damit können Assessmentverfahren ersetzt werden und Menschen mit Motivation, Freude und Kompetenz identifiziert wer- den. Was kann Gamification? Im wirtschaftlichen Kontext sind Spiele-Elemente nichts Neues: Börsensimulationen und Planspiele gab es schon lange, bevor der Begriff Gamification in aller Munde war. Und Spiele-Elemente werden hier weiterhin verwendet – so beispielsweise im Bereich User Experience. Spielerisch kann man sich in die Lage des Benutzers hineinversetzen, beschreibt Carsten Hahn (SAP SE). Gamification kann durch den spielerischen Umgang mit einem Thema auch helfen, sich neuen Gegebenheiten anzupassen und Vorbehalte abzubauen. Vielen Unternehmen könnten Spiele-Elemente helfen, beim Thema Digitalisierung aus einer Abwehrhaltung herauszukommen, argumentierte Dr. Jens Maier, Universität St. Gallen. Darf man das? Was darf Gamification? Diese Frage wurde zum Abschluss des eintägigen Kongresses diskutiert. Durch den Vorwurf der Trivialisierung, dem sich Entwickler und Designer von Serious Games häufig ausgesetzt sehen, wird oft die Frage gestellt: Darf ein ernstes Thema als Spiel behandelt werde? Die Diskussionsteilnehmer schienen sich einig: Das Spiel ist Medium, das eine Aussage transportiert. Die  Aussage, nicht  das  Medium selbst,  müsse  daher hauptsächlich Gegenstand ethischer Fragen sein. Es wurde jedoch auch betont, dass es gewisse Spielregeln gebe und Kontext, Ziele und Mittel identifiziert und kritisch hinterfragt werden müssen. Ansonsten war der Tenor der Diskussionsrunde: Spielen macht Spaß – und man kann dabei eine Menge lernen. Preisverleihung des NEO2016 Dazu passte auch der NEO2016, der im Anschluss an die bizplay verliehen wurde. Der mit 20.000 Euro dotierte Innovationspreis der TechnologieRegion Karls- ruhe wurde unter dem Motto „Gamification – die Zukunft des Lernens“ an das Projekt „Phontasia“ überreicht. In ihrer Laudatio wies Dr. Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, auf Chancen und Risiken der neuen Rahmenbedingungen des Lernens hin.   Weitere News >>  

05.10.2016

Ausschreibung des interdisziplinären Projektfördertopfes des Kulturbüros für Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie

Kultur- und Medienschaffende, die an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie arbeiten, können sich um eine finanzielle Förderung ihrer Projekte aus diesem Bereich beim Kulturbüro Karlsruhe bewerben. Auch Studierende mit entsprechenden Projektideen sind ab dem 5. Studiensemester zur Teilnahme an der Projektausschreibung eingeladen. Interdisziplinäre Partnerprojekte, gegebenenfalls in Kooperation mit einer Institution, sind ebenso willkommen. Die maximale Förderhöhe pro Projekt beträgt 5.000 €, über die Projektauswahl entscheidet eine Fachjury. Mit dieser Förderung unterstreicht die Stadt Karlsruhe erneut die Bedeutung und die Chance, die im kreativ- künstlerischen sowie auf neuen Technologien basierendem Arbeiten liegt. Der Fördertopf versteht sich zudem als eine Maßnahme zur Umsetzung des im vorletzten Jahr verabschiedeten Karlsruher Kulturkonzeptes. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2016 Weitere Informationen >> Weitere News >>

September

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30.09.2016

Workshops für Förderantragstellungen im Bereich Bildende Kunst

»Get access to funds: Wer fördert was, wie und warum?« Mittwoch, 12.10.2016, 11:00–15:00 Uhr Workshop mit Birgit Gebhard, Kunsthistorikerin und Ramona Wegenast, Kunstbüro der Kunststiftung Baden-Württemberg Der Workshop ist der erste Teil einer dreitägigen Reihe zum Thema "Projektanträge im Bereich Bildende Kunst". Darin wird zum einen ein Überblick über die Förderlandschaft in Deutschland und Baden-Württemberg gegeben und zum anderen über konkrete Projekte bzw. Projektideen gesprochen.  Veranstaltungsort: V8 PLATTFORM FÜR NEUE KUNST Viktoriastraße 8 76133 Karlsruhe Die Teilnahme ist auf 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme ist gebührenpflichtig. [12,-€] Anmeldungen über die Website des Kunstbüros! Die Workshops aus der Reihe "Projektanträge im Bereich Bildende Kunst" bauen aufeinander auf. Eine Teilnahme ein einzelnen Veranstaltungen ist jedoch auch möglich! »Ideen in Worte fassen – Projektanträge formulieren« Donnerstag, 13.10.2016, 11–15:00 Uhr Workshop mit Susanne Weiß, Direktorin Heidelberger Kunstverein Der zweite Workshop widmet sich dem Formulieren von Projektanträgen. Im Rahmen der Veranstaltung werden beispielhaft Anträge analysiert und vermittelt, wie eigene Ideen so formuliert werden können, dass sie Förderer und Projektpartner überzeugen können. Veranstaltungsort: V8 PLATTFORM FÜR NEUE KUNST Viktoriastraße 8 76133 Karlsruhe Die Teilnahme ist auf 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme ist gebührenpflichtig. [12,-€] Anmeldungen über die Website des Kunstbüros! Die Workshops aus der Reihe "Projektanträge im Bereich Bildende Kunst" bauen aufeinander auf. Eine Teilnahme ein einzelnen Veranstaltungen ist jedoch auch möglich! »Fördergelder erhalten – was nun? Zuwendungsbescheid, Budgetmanagement, Verwendungsnachweis – ein Workshop über den korrekten Umgang mit Projektgeldern« Freitag, 14.10.2016, 11:00–15:00 Uhr Workshop mit Silke Albrecht, Geschäftsführerin des Württembergischen Kunstvereins Im dritten und letzten Teil der Workshopreihe sprechen wir darüber, was zu tun ist, wenn ein Projektantrag vom Förderer bewilligt wurde. Die Veranstaltung gibt Einblicke in unterschiedliche Abrechnungs- und Verwaltungsprozeduren und erklärt, wie mit den erhaltenen Geldern strukturiert umgegangen werden kann, wie man den Überblick über Kosten- und Finanzierungspläne behält und wie man nach Abschluss des Projektes einen Verwendungsnachweis erstellt. Veranstaltungsort: V8 PLATTFORM FÜR NEUE KUNST Viktoriastraße 8 76133 Karlsruhe Die Teilnahme ist auf 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme ist gebührenpflichtig. [12,-€] Anmeldungen über die Website des Kunstbüros! Die Workshops aus der Reihe "Projektanträge im Bereich Bildende Kunst" bauen aufeinander auf. Eine Teilnahme ein einzelnen Veranstaltungen ist jedoch auch möglich! ___________________________________________________________________________ Kontakt bei Rückfragen: Ramona Wegenast und Regina Fasshauer info@kunstbuero-bw.de   Weitere News >>  
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26.09.2016

Get Lazy trifft Nena und Rea Garvey

Das kann sich sehen lassen: Das Karlsruher Startup Get Lazy konnte Sängerin Nena und ihren Musikerkollegen Rea Garvey für sich gewinnen – höchstpersönlich bei einem Treffen in Berlin. Zwischen Meet, Greet und Handshake war reichlich Zeit, sich mit den beiden Künstlern über das nagelneue Konzept von Get Lazy auszutauschen: regenerative Kleidung, made in Germany, made by refugees. Die Popikonen zeigten sich begeistert von der Unternehmensidee. Ein faires, ökologisches Label, mit klarem Statement für eine lebendige Willkommenskultur – das gilt es zu unterstützen. Alle Details präsentiert der Gründer am 26.09. beim 7×7 im Tollhaus in Karlsruhe. Modelabel mit integrativer Innovation Die integrative Arbeit ist für Startup-Gründer Fabian Krüger wichtig; vielmehr unabdingbar. Nicht nur, dass Get Lazy als Marke einen ehrlichen gemeinnützigen Wert erhält. Als Label mit dem Anspruch „made in Germany“ ist Get Lazy auch schlichtweg auf die oft hochqualifizierten Näher angewiesen, die in den letzten Monaten und Jahren aus ihrer Heimat nach Deutschland flüchteten. Eine Win-Situation für alle Beteiligten. Derzeit arbeitet ein syrischer Flüchtling für Get Lazy – unbefristet. Er hat auch die Kuschel-Hoodies genäht, die Fabian Krüger seinen prominenten Fans Nena und Rea Garvey zum Abschied schenkte. Weiter Informationen >> Weitere News >>