News
September
03.09.2021
Umfrage zu neuem Gründerzentrum für das Handwerk und Gewerbe
Ein Gründer- und Gewerbezentrum für Handwerk und Gewerbe in Karlsruhe – Für die Planung eines solchen Zentrums benötigen wir Eure Unterstützung!
Ihr habt ein Unternehmen gegründet oder haben Interesse an einer Unternehmensgründung? Wäre ein Gründerzentrum für das Handwerk und Gewerbe möglicherweise eine Option? Dann bringt Euch bei der Erarbeitung eines Konzepts mit Euren Ideen und Eurem Feedback ein!
Die Befragung findet Ihr hier
https://gruender-und-gewerbezentrum.karlsruhe.de/de/
Die Impulsgeber für ein neues, zukunftsweisendes Gründerzentrum / Handwerker- und Gewerbezentrum sind, neben der gründerfreundlichen Stadt Karlsruhe, die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, die Handwerkskammer Karlsruhe und die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe.
August
31.08.2021
Startschuss für „Games BW Players“ – digitales Verzeichnis der Games-Branche im Südwesten der MfG Baden-Württemberg
In Baden-Württemberg zählt die Games-Branche mit über 140 Unternehmen, Dienstleistern und Institutionen insgesamt rund 1.500 Beschäftigte. Zahlreiche renommierte Ausbildungseinrichtungen bieten Games-spezifische Studiengänge an. „Games BW Players“ verschafft nun einen systematischen Überblick, ist Online-Verzeichnis und Präsentationsplattform der Branche zugleich.
Das Such- und Informationstool ist auf Games BW, der zentralen Games-Plattform der MFG für Baden-Württemberg, zu finden. Mithilfe von „Games BW Players“ können Unternehmen, Institutionen und Hochschulen mit Sitz im Südwesten recherchiert oder gezielt gesucht werden. Eine eigene Bühne erhalten alle Akteure auf ihrer Präsentationsseite, wo sie sich mit Kontaktinformationen, Kurzbeschreibungen sowie Tätigkeitsschwerpunkten vorstellen. Zudem haben die Unternehmen die Möglichkeit, sich in kurzen Imagetrailern zu präsentieren.
Games BW Players bietet:
Eine Kartenübersicht oder eine Listenansicht mit Filterfunktion aller Games-Akteure in Baden-Württemberg
Eine Suchfunktion nach Entwicklerstudios, Publishern, Dienstleistern, Organisationen, Hochschulen und Hubs
Präsentationsseiten der eingetragenen Unternehmen und Einrichtungen mit Kontaktdaten, Links und Imagetrailern
Wenn Ihr im Games-Bereich tätig seid, meldet Euch jetzt an und werdet sichtbar >>
26.08.2021
Neuer Risikokapitalfonds für Start-ups im Land gestartet
Mithilfe des Landes hat die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg einen neuen Risikokapitalfonds an den Start gebracht, der Start-ups in der risikoreichen Anfangsphase wirksam unterstützen kann. Der Fonds soll Baden-Württemberg zu einer der gründungsfreundlichsten Regionen Europas machen.
Der „Start-up Baden-Württemberg Innovation Fonds“ kann als Nachfolger des erfolgreichen „Venture Capital Fonds Baden-Württemberg (VC Fonds BW)“ und Teil der Gründungsoffensive „Start-up BW“ seit Juli investieren.
Bereits mit dem vor sieben Jahren ins Leben gerufenen „VC Fonds BW“ hat sich gezeigt, dass ein Risikokapitalfonds für Start-ups aus der Tech-Branche zum Sprungbrett werden kann. Insgesamt hat dieser Fonds Beteiligungen an zehn Unternehmen erworben, von denen sich einige trotz früher Unternehmensphase sehr erfolgreich entwickelt haben. Inzwischen wurden bereits sechs Unternehmen, wie „EIT“, „Babybe“ und „sevDesk“, veräußert und die realisierten Rückflüsse an die Investoren und damit auch an das Land Baden-Württemberg ausgeschüttet.
Der „Start-up BW Innovation Fonds“ richtet sich wie sein Vorgänger vor allem an baden-württembergische Start-ups aus den Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie, digitale Transformation, industrielle Innovation sowie Gesundheitswesen/Medizintechnik. Das Land sieht in dem Investment in den Fonds einen wichtigen Impuls für die Start-up-BW-Kampagne des Landes Baden-Württemberg und national wie international ein starkes Signal für den Start-up-Standort.
Geplantes Gesamtvolumen des Fonds sind 50 Millionen Euro – davon konnten im sogenannten First Closing bereits 35 Millionen Euro bei Investoren wie Banken und Versicherungen eingeworben werden. Auch das Land Baden-Württemberg ist im First Closing als Investor dabei. Bis Anfang 2022 können weitere professionelle Kapitalgeber in den Fonds einsteigen. Start-ups können Finanzierungen von ein bis drei Millionen aus dem Fonds erhalten – das Investment ist jedoch kein Fördergeld, sondern orientiert sich an den Marktchancen der Unternehmen und ist rein renditeorientiert. Die Suche nach interessanten Beteiligungen hat bereits begonnen. Erste Abschlüsse sind noch in diesem Jahr geplant.
Die komplette Pressemeldung des Landes findet Ihr hier >>
25.08.2021
Themendossier „Urbane Zukunft durch Kultur- und Kreativwirtschaft“
Seit heute ist das Themendossier „Urbane Zukunft durch Kultur- und Kreativwirtschaft“ des Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes online. Karlsruhe ist eine der fünf deutschen Städte, deren Entwicklungen im Kultur- und Kreativwirtschaftsbereich beleuchtet werden.
Das Dossier beschäftigt sich mit den Fragen welche Rolle im ökonomischen und gesellschaftlichen Wandel die Kultur- und Kreativwirtschaft insbesondere in mittelgroßen und kleineren Städten spielen kann, welche spezifischen Strategien und Maßnahmenschwerpunkte solche Städte entwickelt haben und, ob sich daraus übertragbare Hinweise und Handlungsempfehlungen für andere Städte vergleichbarer Größe ableiten lassen.
Bei der Betrachtung Karlsruhes steht die Entwicklung des Alten Schlachthofsareals in ein Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum im Vordergrund. Als sich die Stadt Karlsruhe 2004 um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2010 bewarb, war die Entwicklung des Kreativparks eines von vier Leitprojekten, das ab 2007 umgesetzt wurde und heute sehr erfolgreich zur Standortattraktivität beiträgt.
Hervorgehoben werden ebenfalls die Ziele des cross-sektoralen Community-Aufbaus sowie die Gründungs- und Innovationsförderung. Durch die Einrichtung des K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe im Jahr 2011 wurde der Aufbau des Gründer*innenzentrums Perfekt Futur möglich. Das K³ Büro unterstützt durch Kongresse, Veranstaltungen und Beratungen die Entwicklung von Gründer*innen und Unternehmer*innen in der Kultur- und Kreativwirtschaft und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich heute ein austariertes und agiles Ökosystem mit Akteur*innen aus Kultur und Technologie und mit hoher Strahlkraft auf dem Gelände entwickelt hat.
Städte und Kommunen befinden sich im strukturellen Wandel. Demografische Entwicklungen und die wachsende Bedeutung digitaler und wissensbasierter Ökonomien gehen einher mit dem Rückgang oder gar dem Verlust ehemals standortbestimmender Industriezweige. Dies verändert nicht nur die ökonomischen Strukturen und das Erscheinungsbild dieser Orte, sondern beeinflusst auch kommunale Strategien für eine zukunftsorientierte Standortentwicklung. Für die Metropolen ist die Kultur- und Kreativwirtschaft längst unverzichtbarer Bestandteil bei der Positionierung als dynamischer, innovativer und attraktiver Standort – nicht nur für Unternehmen, sondern auch für junge Menschen, Talente und Hochqualifizierte. In der regionalen, nationalen und globalen Konkurrenz um Köpfe setzen jedoch auch immer mehr kleinere Städte auf eine gezielte Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft zur Herausbildung von Standortvorteilen.
In Deutschland wurden, neben Karlsruhe, Mannheim, Offenbach am Main, Murnau und Chemnitz betrachtet. International werden die Förderungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft in den Städten Malmö (Schweden), Linz (Österreich, Košice (Slowakei), Guimarães (Portugal) und Cluj-Napoca (Rumänien) beleuchtet. Die Beispielstädte wurden anhand folgender Faktoren gewählt: weniger als 500.000 Einwohner*innen, in denen die Entscheidung zur strategischen Einbindung der Kultur- und Kreativwirtschaft in die wirtschaftspolitische Stadt- und Standortentwicklung, z. B. im Rahmen von städtischen Beschlüssen und Dokumenten, sichtbar wird.
Das komplette Themendossier findet Ihr auf der Seite des Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes >>
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