News
Juni
15.06.2023
Jetzt bewerben! Ausschreibung für Medienkunst
Förderung von innovativen, kooperativen und interdisziplinären Medienkunstprojekten auf lokaler Ebene sowie von internationalen Netzwerk-Aktivitäten mit kommunalen Mitteln.
Zum vierten Mal schreibt das Kulturamt der Stadt Karlsruhe den Projektfördertopf für Medienkunst aus. Gefördert werden sowohl lokale, in Karlsruhe stattfindende öffentliche, für den Außenbereich konzipierte Medienkunstprojekte als auch Projekte, die der Intensivierung der internationalen Vernetzung, dem Austausch und der Kooperation innerhalb des UNESCO Creative Cities Network (UCCN) im Bereich Medienkunst dienen. Es sollen künstlerische Vorhaben ermöglicht werden, die mit den Mitteln der Medienkunst einen eigenständigen Blick auf relevante kulturelle, künstlerische und gesellschaftliche Fragen der Gegenwart werfen und die eine Bereicherung im weiten Feld der Medienkunst in Karlsruhe darstellen.
Bewerbungsschluss ist Freitag, 29. September 2023.
Digitale Fragestunde
Das Kulturamt bietet am Dienstag, 4. Juli 2023, 15.00 bis 16.00 Uhr eine digitale Fragestunde zum aktuellen Projektförderprogramm und zur Antragsstellung an. Anmeldungen sind erbeten und bis zum 2. Juli 2023 möglich an: daniela.burkhardt(at)kultur.karlsruhe.de
Hier findet Ihr mehr Infos >>
13.06.2023
Effekte-Wissenschaftsfestival: Alles zum Anfassen und Mitmachen
Alle zwei Jahre verwandelt sich die Stadt Karlsruhe in ein riesiges Mitmach- und Erlebnislabor. Mitte Juni ist es wieder soweit: Von Samstag, 17. bis Sonntag, 25. Juni, gibt es eine Woche lang faszinierende, effektvolle und oft einmalige Einblicke in die hiesige Wissenschaftslandschaft in Karlsruhe. Nach 2013, 2015, 2017, 2019 und 2021 geht das Wissenschaftsfestival in diesem Juni in die sechste Runde.
In Ausstellungen, bei Vorträgen und Workshops, Kunstinstallationen, Konzerten, Wissenschaftsshows sowie spannenden und überraschenden Experimenten präsentieren Karlsruher Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen einem breiten Publikum ihre Arbeit. Mit 36 Kooperationspartnern sind mehr Institutionen als je zuvor beim Wissenschaftsfestival dabei, das zum ersten Mal vor zehn Jahren stattfand und damit Jubiläum feiert. Organisiert wird Effekte, eine der größten Veranstaltungen dieser Art in Deutschland, vom Wissenschaftsbüro der Stadt Karlsruhe.
Effekte-Wissenschaftsfestival: eine beeindruckende Veranstaltung
Nach der Pandemie kann das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf dem Campus Nord zum ersten Mal seit vier Jahren wieder einen Tag der offenen Tür veranstalten. Er findet am Samstag, 17. Juni, von 10 bis 19 Uhr, statt. Auch die Hochschule Karlsruhe, die Pädagogische Hochschule sowie die Karlshochschule und die Fachhochschule für Ökonomie und Management informieren über ihre Arbeit. Am Sonntag gibt es beispielsweise Science-Seeing-Touren durch die Stadt und Open-Air-Kino mit Filmen zum Träumen, Fürchten und Lachen. Die Vorträge im Rahmen von „Wissensdurst“ bieten im Laufe der Woche spannende wissenschaftliche Vorträge in Kneipen. Der „#digitalk“ beantwortet die Frage, ob wir aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung bald in einem (Parallel-)Universum leben.
In verschiedenen Ausstellungen wird Bezug auf das Festivalmotto Wissenschaftskosmos genommen. Einen ganz besonderen Zugang zum Wissenschaftskosmos eröffnen Kunst und Kultur bei Angeboten der Staatlichen Kunsthalle, der Badischen Landesbibliothek, des Improtheaters und des Badischen Staatstheaters sowie bei Konzerten der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe.
Die Initiative „Mars findet Stadt“, bringt den Mars nach Karlsruhe. Mit sieben Metern Durchmesser und Originalfotografien der Nasa bedruckt, reist das Werk des britischen Künstlers Luke Jerram ab Mai auf der Umlaufbahn durch neun Wissenschaftsstädte in Deutschland. Die deutsche Meteorologin und Austronautenkandidatin Dr. Insa Thiele-Eich eröffnet am Freitag, 23. Juni, um 16 Uhr die Ausstellung und gibt in einem interaktiven Format spannende Einblicke in die Raumfahrt.
Knapp 100 Programmpunkte beim Effekte-Wissenschaftsfestival
Zum Abschlusswochenende verwandelt sich der Karlsruher Schlossplatz am Samstag, 24. Juni und Sonntag, 25. Juni in eine große Wissenschaftsstadt mit Zelten und Bühnenprogramm. Zu Gast sind die Karlsruher Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, die an ihren Zelten zum Staunen, Anfassen und Experimentieren einladen. Beim Fest der jungen Forscher wird traditionell der „osKarl“ verliehen für die besten Schülerforschungsprojekte. Am Sonntag wird zusätzlich in der Zeltstadt der Experimentepark öffnen.
Auf der Effekte-Bühne gibt es am Abschlusswochenende ein abwechslungsreiches Programm: eine Robotershow des Forschungszentrum Informatik, eine Zukunftsgeschichte „Kunst und Geschichten aus der Zukunft“, „Pluriversum – Moderne Geschichten für eine gerechtere Welt“ der Grupo Sal sowie mit „Convergences“ eine menschmaschinelle Jam-Session der Hochschule für Musik Karlsruhe mit der Roboter-Gitarristin Hellgå Tarr als Gaststar.
Auch der beliebte Science Slam, bei dem Nachwuchswissenschaftler*innen ihre Forschungsthemen auf unterhaltsame Art und Weise erklären, darf nicht fehlen. Bei der Quizshow „Geistesblitze“ treten Studierende gegen ihre Professorinnen und Professoren an. Und bei dem „Impact Pitch Contest“ versuchen verschiedene Startups das Publikum von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.
Einen riesigen Spaß für die ganze Familie und spannende Wissenschaftsvermittlung zugleich bieten die beliebten Wissenschaftsshows. Außerdem präsentieren die berühmten Sesamstraßen-Figuren Ernie und Bert der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe Wissenswertes rund ums Klima.
Ausführliche Informationen zu allen knapp 100 Programmpunkten beim Effekte-Wissenschaftsfestival gibt es auf der Internetseite effekte-karlsruhe.de.
02.06.2023
Befragung zum Deutschen Startup Monitor 2023 gestartet
Der Deutsche Startup Monitor (DSM) ist die zentrale Studie zum deutschen Startup-Ökosystem. Im September 2023 erscheint er zum elften Mal. Mit zuletzt mehr als 2.000 befragten Unternehmen bietet der DSM einen umfassenden Einblick in die Aktivitäten sowie Herausforderungen von Gründer*innen im Land und dient sowohl der Öffentlichkeit als auch der Politik als wichtigste Informationsgrundlage zu Entwicklungen in diesem Bereich. Mit jährlich wechselnden Schwerpunkten liefert die seit 2013 erscheinende Studie jedes Jahr neue Impulse zur Weiterentwicklung des Ökosystem.
Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen und Ziele der Start-ups. Die Befragung wird vom Bundesverband Deutsche Startups e.V. in Zusammenarbeit mit PwC Deutschland durchgeführt.
Weiterführende Informationen sowie die in der Vergangenheit veröffentlichten Studien finden Interessierte unter deutscherstartupmonitor.de. Mit einer Teilnahme an der Umfrage können Gründer*innen die Studie mit Daten und Fakten aus ihrem Start-up unterstützen und die Start-up Region Baden-Württemberg repräsentieren.
Die Teilnahme an der Befragung zum Deutschen Startup Monitor 2023 ist bis zum 25. Juni möglich
Hier geht es zur Umfrage >>
Mai
30.05.2023
Elf weitere Unternehmen erhalten Anschubförderung
Weitere elf junge Unternehmen in Baden-Württemberg erhalten eine Förderung aus dem Programm Start-up BW Pre-Seed. Mit diesem Programm unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gemeinsam mit der L-Bank Existenzgründungen mit innovativen Geschäftsideen.
Gute Ideen bringen das Land nach vorne
14 Bewerbungen lagen dem zentralen Entscheidungsgremium für das Programm Start-up BW Pre-Seed in der zweiten Auswahlrunde 2023 vor; elf der eingereichten Unternehmenskonzepte erwiesen sich als förderfähig und können in der Frühphase ihrer Gründung eine finanzielle Unterstützung des Landes erhalten.
Geförderte Unternehmen
Folgende Unternehmen haben in der aktuell zweiten Auswahlrunde eine Förderzusage erhalten und können jetzt den formalen Antrag stellen:
EIGENHAIN GmbH, Mannheim – Kalt gerührte Hautpflegeprodukte insbesondere für den Gebrauch nach ästhetischen Gesichtsbehandlungen
Horizon Microtechnologies GmbH, Karlsruhe – Kundenspezifische Entwicklung und Fertigung von 3D-Präzisionsbauteilen
Hyperheat GmbH, Offenburg – Entwicklung eines Systems zur Erzeugungund Speicherung industrieller Hochtemperatur-Prozesswärme aus erneuerbarem Strom
Leadnow UG, Freudenstadt – Automation-Plattform mit Einsatz von Künstliche Intelligenz für Unternehmen und Agenturen, die geeignete ContentCreators für die sozialen Medien suchen
Mako Software GmbH, Mannheim – Entwicklung und Betrieb von Softwaresystemen für die Energiewirtschaft
MuWind UG, Ulm – Entwicklung und Vertrieb von kleinen Windkraftanlagen
Perspective Care GmbH, Walzbachtal – Entwicklung und Vertrieb von Soft-und Hardware in der stationären und ambulanten Pflege sowie Ambient Assisted Living
rhome GmbH, Stuttgart – Plattform zum Management von International Remote Work
SenseING GmbH, Karlsruhe – IoT-Lösungen im Managed-Service
SolarHub GmbH, Freiburg – Entwicklung und Betrieb von Softwarelösungen (SaaS) für Planung und Projektierung regenerativer Energielösungen
Vision4Quality GmbH, Wertheim – Qualitätskontrolle in der Industrie mit Hilfe von NoCode-Lösungen
Für den Auswahlprozess haben alle Gründer*innen ihr jeweiliges Unternehmenskonzept schriftlich eingereicht und persönlich dem Entscheidungsgremium vorgestellt. Grundvoraussetzung für eine Förderung ist der Baden-Württemberg-Bezug für den gesamten Förderzeitraum und die Betreuung durch einen Betreuungspartner. Die Gesamtfinanzierung beträgt in der Regel 200.000 Euro, davon kommen bis zu 80 Prozent vom Land und 20 Prozent von einem Co-Investor. In einer ersten Auswahlrunde im Februar 2023 hatten bereits acht junge Unternehmen eine Förderzusage erhalten.
Start-up BW Pre-Seed
Mit dem Programm Start-up BW Pre-Seed fördert das Land Baden-Württemberg seit 2018 Gründungsvorhaben. Dafür stehen 2023 und 2024 jeweils sieben Millionen Euro zur Verfügung. Bislang konnten über das Programm mehr als 200 junge innovative Unternehmen in allen Landesteilen unterstützt werden.
Die L-Bank koordiniert das Programm zusammen mit dem Wirtschaftsministerium und ist nach erfolgreicher Bewilligung der Anträge für die Auszahlung der Fördermittel und Prüfung der Verwendung zuständig. Über die Förderfähigkeit eines Start-ups entscheidet ein zentrales Entscheidungsgremium bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschaftsministeriums, der L-Bank, des Betreuungspartners und der Landesgesellschaften beziehungsweise landesnahen Beteiligungen.
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