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News

18.05.2026

Neue Webseite „Studieren in BW“ geht online

Die Studienwahl in Baden-Württemberg wird durch den Relaunch der Seite „Studieren in BW“ einfacher und klarer gestaltet. Das Angebot ist auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Baden-Württemberg startet ein neues Online-Angebot zur Studienorientierung. Die etablierte Website Studieren in Baden-Württemberg wurde vollständig überarbeitet und präsentiert sich jetzt im neuen Look: moderner, übersichtlicher und nutzerfreundlicher. „Ein Studium ist ein großer Schritt. Wir wollen, dass junge Menschen ihn selbstbewusst und gut informiert gehen können“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski zum Relaunch der Webseite in Stuttgart. „Unser neues Online-Angebot zeigt, was alles möglich ist: Es macht Mut, gibt Orientierung und begegnet Studieninteressierten modern, klar und auf Augenhöhe. So unterstützen wir junge Menschen beim Start in ihre berufliche Zukunft.“ Alle Informationen auf einen Blick Die Website bündelt alle wichtigen Informationen rund um die Studienwahl an einem Ort – von Studiengängen und Hochschulen bis hin zu Beratungsangeboten im Land. Besonderes Augenmerk liegt auf der mobilen Nutzung: Die neue Website ist für Smartphones optimiert und damit gezielt auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Studieninteressierte finden schnell und verständlich Informationen dazu, welche Studiengänge in Baden-Württemberg angeboten werden und welche Wege zu ihren Interessen, Stärken und Zielen passen.

18.05.2026

Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen

Das Land und die EU stellen rund 9,4 Millionen Euro bereit, um Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren kommunaler Einrichtungen zu modernisieren und auszubauen. Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen des Förderaufrufs „Stärkung Regionaler Innovationssysteme (RIS) durch Ausbau und Modernisierung kommunaler Innovationsinfrastrukturen“ elf Vorhaben zur Förderung bewilligt. Die geförderten kommunalen Einrichtungen erhalten rund 9,4 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um ihre Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren zukunftsfähig aufzustellen. „Die Vorhaben zeigen eindrucksvoll: In den Regionen Baden-Württembergs steckt enormes Potenzial. Mit den bewilligten Projekten stärken wir die Innovationsinfrastruktur als Rückgrat für Start-ups sowie junge und etablierte Unternehmen. Jene Unternehmen, auf die wir beim Strukturwandel und bei der Entwicklung neuer Technologien bauen. Wir setzen unsere wirtschaftspolitischen Instrumente genau dort an, wo sie effizient sind: vor Ort“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Zukunftstechnologien direkt in den Regionen Mit den bewilligten Vorhaben werden Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren in verschiedenen Regionen des Landes modernisiert und ausgebaut. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in kollaborative Arbeitsumgebungen, Technologien für Automatisierung und Robotik, Infrastrukturen für Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sowie Smart-Building-Lösungen. Die Infrastrukturen stehen Unternehmen und Gründerinnen und Gründern zu offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen zur Verfügung. Durch gezielte Investitionen werden diese Einrichtungen in die Lage versetzt, bestehende und sich in der Gründungsphase befindende Unternehmen in dieser Phase des beschleunigten Strukturwandels wirksam zu begleiten und ihre Innovationsaktivitäten zu unterstützen. Die geförderten Projekte sollen bis zum 31. Dezember 2028 abgeschlossen sein. EFRE-Förderung in Baden-Württemberg Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021–2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie des Landes ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz. Links und Infos unter: Pressemeldung

18.05.2026

Land stärkt digitale Innovationszentren

Mit jeweils 720.000 Euro unterstützt das Land die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg und fördert damit Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro. Die beiden Konsortien „EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity“ (EDIH AICS) mit dem Konsortialführer FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe und der „EDIH Südwest“ mit dem Konsortialführer Hahn-Schickard aus Villingen-Schwenningen konnten sich erfolgreich für die zweite Förderperiode bei der Ausschreibung der Europäischen Kommission bewerben. 1,4 Millionen Euro für Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit „Dass sich beide baden-württembergische EDIHs erneut im europäischen Wettbewerb behauptet haben, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres Landes“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen verlässliche Partner, um Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit schneller, sicher und praxisnah in die Anwendung zu bringen. Genau dafür stehen unsere Innovationszentren.“ Die EDIHs werden auf den Erkenntnissen der ersten Förderperiode aufbauen, das Netzwerk erweitern und zudem das Thema sichere Künstliche Intelligenz (KI) sowie Testumgebungen stärker in den Fokus stellen. So sollen vor allem KMU und öffentliche Einrichtungen digitale und KI-basierte Lösungen individuell und risikoarm mit fachlicher Begleitung noch besser testen können. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch die bereits bestehenden Zugänge zu europäischen Netzwerken, Infrastrukturen und anderen EDIHs. Damit sind die baden-württembergischen EDIHs ein wichtiger Baustein für den Innovationsstandort. Die EU-Kommission hat in einer ersten Förderrunde mit Mitteln des „Digital Europe Programme“ ein europaweites Netzwerk an European Digital Innovation Hubs (EDIHs) geschaffen, welches die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen, mit Schwerpunkt KMU, befördern soll. Im Zentrum stehen vor allem Wachstumsbereiche wie KI, High-Performance Computing und Cybersicherheit. Auch die Digitalisierung des öffentlichen Sektors soll durch die EDIHs unterstützt werden. Die europäischen digitalen Innovationszentren sind sowohl lokale als auch europaweit vernetzte Anlaufstellen. Die EU-Kommission sieht die EDIHs im Rahmen des „AI Continent Action Plan“ als Bindeglied zwischen den Hauptakteurinnen und -akteuren des KI-Ökosystems und als Erfahrungszentren für KI, die bei der Anwendung von sektorspezifischen KI-Lösungen unterstützen. Am 03. April 2025 veröffentlichte die EU-KOM den Aufruf EDIH 2.0, bei dem sich die bisherigen EDIHs erneut für eine Laufzeit von drei Jahren (2026 – 2029) bewerben konnten. In Deutschland gibt es laut der Webseite der EU-KOM derzeit 17 EDIHs, in Europa insgesamt 227 EDIHs, von denen 151 von der EU gefördert werden. Beide Konsortialführer sind zugleich Teil der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW). Weitere Infos unter: Land stärkt digitale Innovationszentren: Baden-Württemberg.de

September

20.09.2023

Medienkunst in Karlsruhe – Zuflucht von Holger Förterer

Mit der interaktiven Arbeit Zuflucht stellt der Medienkünstler Holger Förterer einen Ruhepunkt auf dem Weg fort von einem früheren Zuhause dar, auf der Flucht vor Menschen oder Umständen, die das eigene Leben und möglicherweise auch die Leben von Freunden und Verwandten bedrohen. Im Zentrum des Raums steht eine vor Berührungen geschützte Spiegelkugel, die das Licht eines Projektors in den gesamten Raum spiegelt. Das reflektierte Licht des Spiegels wirft sich bewegende Pflanzen eines Dickichts auf Wände und Decke. Beim Betreten der Installation findet man sich also in einem unbekannten Schlupfwinkel in den Wäldern wieder. Während die Pflanzen Schutz suggerieren, erzählen die Klänge des Raumes eine andere Seite der Geschichte. Geräusche der Umgebung und Wind, der durch die Bäume weht, erzeugen eine Situation, die in der Schwebe ist und bei der man nicht sicher sein kann, dass alles in Ordnung ist. Die Besucher*innen können mit den Pflanzen interagieren. Je mehr sie sich bewegen, desto lauter und unheimlicher wird die äußere Klanglandschaft. Gefördert im Rahmen des Projektförderprogramms für Medienkunst der UNESCO City of Media Arts Karlsruhe 2022. Laufzeit 14.10.2023 – 29.10.2023 Täglich zu sehen von 12-20 Uhr Location Adlerstraße 32 (Lidellplatz) Ab 16 Jahren Eintritt frei

19.09.2023

Land setzt sich im Bundesrat erfolgreich für Start-ups ein

Das Land hat sich im Wirtschaftsausschuss des Bundesrates erfolgreich für Start-ups eingesetzt. Mit der Mitarbeiterkapitalbeteiligung werden die steuerlichen Rahmenbedingungen für Start-ups verbessert. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat sich am 14. September 2023 im Wirtschaftsausschuss des Bundesrates in Zusammenhang mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Finanzierung von zukunftssichernden Investitionen (Zukunftsfinanzierungsgesetz) erfolgreich für bessere steuerliche Rahmenbedingungen für Start-ups eingesetzt. Im Ausschuss fanden zwei Anträge aus Baden-Württemberg eine Mehrheit. Freibetrag für Mitarbeiterkapitalbeteiligung vereinfachen Konkret geht es beim ersten Antrag darum, die Gewährung des Freibetrags für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen in Höhe von künftig 5.000 Euro zu vereinfachen. Dazu soll der Freibetrag künftig auch dann greifen, wenn nicht alle, sondern nur ein Teil der Beschäftigten eines Unternehmens eine Kapitalbeteiligung angeboten bekommt. Der zweite Antrag hat zum Ziel, endlich eine vollständige Lösung für die sogenannte Dry-Income-Problematik bei Mitarbeiterbeteiligungen zu finden. Dazu schlägt das Haus von Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut vor, dass bei Mitarbeiterbeteiligungen nicht nur die Steuern, sondern auch die Sozialabgaben erst dann anfallen, wenn der Gegenwert der Beteiligungen den Mitarbeitern auch tatsächlich zur Verfügung steht. Über die Anträge wird im nächsten Schritt das Plenum des Bundesrates entscheiden. Zukunftsfinanzierungsgesetz des Bundes Das Ziel des Zukunftsfinanzierungsgesetz des Bundes ist es vor allem, Start-ups, Wachstumsunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als Treiber von Innovation den Zugang zum Kapitalmarkt und die Aufnahme von Eigenkapital zu erleichtern. Hierzu sollen Regelungen weiterentwickelt werden. Vor allem in den Bereichen Börse, Aktien und Wertpapiere, Kapitalanlage, Kreditwesen und Finanzdienstleistungen, Aufsichtswesen und Steuern sind zahlreiche Rechtsänderungen vorgesehen. Neben den beiden oben genannten Anträgen wurden seitens des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus auch noch weitere Anträge unter anderem im Bereich Börse und Aktien erfolgreich eingebracht. Die Pressemitteilung des Landes findet Ihr hier >>

14.09.2023

Damit überzeugen die IDEENSTARK Gewinner 2023

Die Gewinner*innen des Landeswettbewerbs IDEENSTARK 2023 stehen fest. Zwei von ihnen kommen aus Karlsruhe. Sie werden im Rahmen der Zukunftskonferenz am 15. November ausgezeichnet. Lehrer*innen bei der Vermittlung von Medienkompetenz spielerisch unterstützen, Biodiversität mit kreativen Methoden fördern oder das Internet zugänglicher für querschnittsgelähmte Nutzer*innen machen – die IDEENSTARK Gewinnerteams 2023 überzeugen mit cross-innovativen Konzepten. Aus über 100 Einreichungen wählte eine unabhängige Fachjury Mitte Juli in der siebten Runde des Programms die zehn überzeugendsten Bewerbungen aus. Unter den Gewinner*innen sind gleich zwei Firmen, die ihren Sitz in Karlsruhe haben: filmlet und studio teilchenwelle. filmlet, Karlsruhe (Andreas Hack, Sophie Campbell, Thiemo Imgraben und Kai Oswald) Die App filmlet soll dabei helfen, das Leben und Arbeiten am Filmset durch Digitalisierung zu vereinfachen. Langes Warten am Set soll durch Prozessoptimierung verhindert werden, im Vordergrund stehen klare Abläufe. Weitere Features wie Routenberechnung und Updates für die Crew ergänzen die App. filmlet app studio teilchenwelle, Karlsruhe (Stefan Lotze) Mit Studio Teilchenwelle arbeitet der Lichtkünstler Stefan Lotze im Spannungsfeld zwischen Architektur, Licht und Kunst. Zwischen den Dingen – wie das Licht selbst: Lichtkunst mit räumlichem, architektonischem Bezug – Architekturlicht, welches weit mehr als funktionalen Ansprüchen gerecht wird. Studio Teilchenwelle vereint freie künstlerische Arbeiten und auftragsbezogenes Lichtdesign. Studio Teilchenwelle Mit der Auszeichnung würdigen das Land und die MFG Baden-Württemberg jedes Jahr zehn Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg. Unterstützt wird der Wettbewerb durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Das in der Auszeichnung inbegriffene IDEENSTARK-Programm unterstützt die Kreativunternehmer*innen dabei, ihre Geschäftsmodelle durch Coachings und Weiterbildungen gezielt weiterzuentwickeln. Die feierliche Preisverleihung findet im Rahmen der Zukunftskonferenz: Zeit für Innovation am 15. November um 19 Uhr im Wizemann in Stuttgart statt. Alle IDEENSTARKEN 2023 Bee friendly, Wiesloch (Michael Watson, Dominik Hümmer und Sascha Sychov) Bee Friendly Eddilake, Konstanz (Felix Duffner, Julian Riegraf und Katja Seiter) eddilake filmlet, Karlsruhe (Andreas Hack, Sophie Campbell, Thiemo Imgraben und Kai Oswald) filmlet app hydrop systems, Stuttgart (Moritz Emberger, Raimund Koop und Katrin Kreidel) hydrop systems Loggo – Building Balance / la IDA, Stuttgart (Max Hartmann) La IDA Mimik Browser / Nau Hau GmbH, Tübingen (Benjamin und Willi Rudolf) Nau Hau GmbH Spätzle Valley Media, Stuttgart (Christian Veit) Spätzle Valley studio teilchenwelle, Karlsruhe (Stefan Lotze) Studio Teilchenwelle The Artpole, Mühlacker (Linda Wendel & Bart Dewijze) theartpole.com Wegbegleiter – Dein Schuh fürs Leben, Sulzburg (Laura Moser) Lauras Schnittstelle Quelle: MFG Baden-Württemberg

05.09.2023

Die Gründer von Klangio bringen Musik in die „Höhle der Löwen”

Am Montagabend präsentierten Alexander Lüngen (29) und Sebastian Murgul (28) ihr Unternehmen Klangio in der "Höhle der Löwen". Die Gründer von Klangio haben ihr Büro im Perfekt Futur, dem Gründungszentrum auf dem Alten Schlachthof in Karlsruhe. Für die nationale und internationale Vermarktung von Klangio benötigten die beiden Gründer 300.000 Euro und boten dafür zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Obwohl das Produkt die Löwen begeisterte, für einen Deal reichte es am Ende nicht.  Trotz verpasstem Deal überwiegt der Stolz auf den gelungenen Pitch und die erfolgreiche Präsentation der App. Das Interesse an Klangio spiegelte sich auch direkt in den Website-Besuchen und Upload-Zahlen wieder, die kurz nach Ausstrahlung in die Höhe stiegen. Um den Auftritt gebührend zu feiern, luden Klangio zur Watchparty im Perfekt Futur ein. Dort konnten wir mit den Gründern zu ihrem Pitch sprechen: Wie habt ihr Euch auf die Sendung vorbereitet? Wir haben unser ganzes Team, unsere Mentoren und unsere Freunde in die Vorbereitung eingebunden. Zunächst haben wir die vergangenen Staffeln gebingewatcht, um ein Gefühl für die Löwen und ihre Fragen zu bekommen. So ist eine riesige Liste an Situationen entstanden, die wir mit unserem Umfeld geübt haben. Zu guter Letzt sind wir auch unseren Pitch unzählige Male durchgegangen, bis wir ihn im Schlaf konnten. Wie wichtig war dieser Schritt für euer Startup? Die Höhle der Löwen ist für uns ein wichtiger Meilenstein auf unserer Startup-Reise. Die vergangenen Jahre haben wir uns sehr stark auf die Entwicklung unserer KI und unserer Apps fokussiert und die Höhle der Löwen gibt uns nun eine Plattform, um unsere Innovation mit der DACH-Region zu teilen. Wie geht es euch jetzt nach der Ausstrahlung? Wir sind absolut überwältigt von unserem Auftritt in der Höhle der Löwen! Obwohl wir keinen Deal abschließen konnten, sind wir unglaublich stolz darauf, dass wir die Löwen von unseren Produkten begeistern konnten. Das Feedback, das wir von ihnen erhalten haben, war einfach phänomenal und hat uns richtig beflügelt. Jetzt brennen wir darauf, die gewonnene Aufmerksamkeit zu nutzen, um unsere nächsten Meilensteine zu erreichen. Wir sind voller Energie und Tatendrang und können es kaum erwarten, unsere Produkte noch weiter zu verbessern und neue Höhen zu erklimmen. Die Höhle der Löwen war für uns ein unvergessliches Erlebnis, und wir sind fest entschlossen, die Welt mit unseren Innovationen zu erobern!   Die beiden Gründer stellten in der Sendung am 4. September ihre innovativen Apps vor, die durch eine künstliche Intelligenz vorgespielte Musik in niedergeschriebene Noten verwandeln. Die verschiedenen Apps Piano2Notes, Guitar2Tabs, Sing2Notes und Melody Scanner decken Klavier, Gitarre, Gesang und Pop-Melodien ab. Musizierende können sich beim Spielen aufnehmen und erhalten durch das KI-System schnell ein fertiges Notenblatt. Egal ob es um das Komponieren neuer Songs oder das Herausfinden von Noten zu einer Musikaufnahme geht – das Transkribieren von Noten entfällt. Durch seine kleine Schwester ist Sebastian auf die Idee der Apps gekommen, als sie auf ihrem E-Piano eine abgespeicherte Melodie nachspielen wollte, jedoch die Noten dazu fehlten. Aktuell ist er neben seiner Arbeit für Klangio externer Doktorand am KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und promoviert im Bereich der automatisierten Transkription von Musik. Alexander kümmert sich als Informatiker bei Klangio um die Produktentwicklung und die Effizienz des KI-Systems. Beim Testen der App stellt Investorin Janna Ensthaler ihr Talent an der Gitarre und am Klavier unter Beweis. Hier kommt Ihr zur Website von Klangio >>   Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer + K³-Büro  

01.09.2023

Staatssekretärin Dr. Ute Leidig informiert sich über Gründerinnen

Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg , und Alexander Salomon MdL haben uns auf dem Alten Schlachthof besucht und gemeinsam haben wir uns über verschiedene Fragen ausgetauscht: Was zeichnet Frauen aus, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagen und ein Unternehmen gründen? Mit welchen Schwierigkeiten haben sie zu kämpfen – und warum gibt es immer noch viel weniger Gründerinnen als Gründer? Als Zuständige für den Bereich Gleichstellung will Dr. Ute Leidig diese in allen Bereichen – so auch Wirtschaft und Gründungen – weiter voranbringen. Das Thema „Frauen als Gründerinnen“ hat sie deshalb zu einem der Schwerpunkte ihrer Sommertour gemacht. Thema des Gesprächs mit dem K³ Büro waren Erfahrungen aus der Gründungsberatung. Darüber, dass sich gründungswillige Frauen meist sehr umfassend über alle Aspekte der Selbstständigkeit informieren, aber lange zögern, bis sie wirklich den letzten Schritt in die Unternehmensgründung gehen. Bei unserer Umfrage unter Gründerinnen wurde Mut als eine wichtige Voraussetzung für den Schritt zur Gründung genannt – weit vor den Themen Geld und Kinderbetreuung. Unsere Veranstaltung „Creative WEIBS“ bietet deshalb regelmäßig Gründerinnen eine Plattform und die Gelegenheit zum Austausch und zur Ermutigung untereinander. Der nächste Termin für Creative WEIBS ist der 21. September zum Thema „FemRhythm – Die weibliche Revolution der Arbeitswelt“. Meldet Euch gerne dazu bei uns an!  

August

25.08.2023

Bundeswirtschaftsminister Habeck überzeugt sich von Innovation aus Karlsruhe bei der Gamescom 2023

Von einem ganz besonderen Highlight made in Karlsruhe konnten sich am „THE LÄND – Games made in Baden-Württemberg“ Messestand gestern der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sowie die Staatssekretäre Dr. Patrick Rapp (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg) und Arne Braun (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg) überzeugen. Bei DIVE+ von der Hochschule Karlsruhe handelt es sich um einen neuartigen Simulator, der VR und Umweltsimulation auf völlig neue Weise kombiniert. Empfindungen von Sonnenstrahlen, Windgeschwindigkeit, Windrichtung und in Zukunft auch Gerüchen werden realitätsnah greifbar gemacht. Beim Rundgang über die Messe informierten sich die beiden Staatssekretäre Dr. Patrick Rapp und Arne Braun gemeinsam mit MFG-Geschäftsführer Carl Bergengruen bei Gesprächen mit ausstellenden Unternehmen über die neuesten Trends der Branche. Vom 23. bis 27. August 2023 findet wieder die Gamescom in Köln statt. Bereits seit 2013 organisiert die MFG Baden-Württemberg im Business-Bereich einen Gemeinschaftsbereich. Wie schon im letzten Jahr steht der Auftritt unter dem Motto „THE LÄND – Games made in Baden-Württemberg“. Das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro der Stadt Karlsruhe ist 2023 wieder Partner des Messeauftritts. Neben Studios und Unternehmen aus Freiburg, Ludwigsburg, Mannheim und Stuttgart, ist sind Karlsruher Unternehmen wieder stark vertreten. So präsentiert sich auch in diesem Jahr die kr3m.media GmbH mit Sitz im Kreativpark Alter Schlachthof. Der Simulator sowie alle anderen Studios und Unternehmen aus Baden-Württemberg können noch heute am The LÄND Stand, Halle 4.1, Stand C64 besichtigt werden.

22.08.2023

Staatssekretär Dr. Patrick Rapp besucht den Kreativstandort Karlsruhe

Karlsruhe ist ein idealer Nährboden für neue Talente, neue Ideen und neue Geschäftsmodelle, davon hat sich Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Patrick Rapp am 22. August beim Vor-Ort-Termin im Kreativpark Alter Schlachthof ein eigenes Bild verschafft. Im Rahmen des Besuchs tauschte sich Dr. Patrick Rapp mit insgesamt sieben Firmen der Karlsruher Kultur- und Kreativwirtschaftsbranche über ihre Projekte, Herausforderungen und mögliche Zusammenarbeit zwischen ihnen und KMUs aus. Besucht wurden der Kreativpark Alter Schlachthof mit dem Gründungszentrum Perfekt Futur und dem FUX – Festigungs- und Expansionszentrum und der BEOS Technologiepark. Die Ideen reichen von smarter Beleuchtung für Gamingmöbel, über autonomes Fahren bis hin zur KI-basierten Essenserkennung, der Revolutionierung des Safran-Abbaus bis hin zur Neuerfindung der Wissens- und Informationsvermittlung für Museen und Ausstellungen. „Davon profitieren viele andere Branchen“, so Rapp weiter. Viele der über 40.000 Studierenden an den zehn Hochschulen In Karlsruhe sind in kreativaffinen Studiengängen eingeschrieben. Den hier ausgebildeten ideenreichen Köpfen sollen möglichst gute Rahmenbedingungen zur beruflichen Entwicklung gegeben werden. Gerade jungen Unternehmen bietet die Region ausgezeichnete Bedingungen. Die Stärken der Stadt liegen auf den technologienahen Feldern der Kreativwirtschaft. Insbesondere die Schnittstelle zwischen Technologie, Design, Kunst, Forschung und Wissenschaft birgt Potentiale für Innovationen. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement die Kreativschaffenden hier ihre Ideen voranbringen und funktionierende Geschäftsmodelle entwickeln“, zeigte sich Rapp sichtlich angetan am Ende des Tages.  Ziel seiner KREATIVREISE BW war es Erkenntnisse für zukünftige Programme und Handlungsschwerpunkte der Regierung herauszufinden, um den Zukunftsstandort BW weiterzuentwickeln. Vor wenigen Wochen wurde bereits der Förderaufruf „KMU-Transfer KREATIV – Gamification und Animation Media“ des Wirtschaftsministeriums gestartet. Mit dem Förderaufruf wird das Ziel verfolgt, branchenfremden kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Gamification- und Animation Media-Technologien und -Methoden zu erleichtern. Mit dem Besuch vor Ort in Karlsruhe wurden Impulse für weitere crossinnovative Lösungsansätze gesetzt und die Herausforderungen im Bereich der Transformation und Start-Up Entwicklung betrachtet. An jedem Ort waren individuelle Besichtigungen der Kreativorte Karlsruhes sowie Gesprächsrunden mit den vor Ort ansässigen Firmen gesetzte Programmpunkte. Organisiert wurde der vor Ort Besuch vom K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro der Stadt Karlsruhe. Besuchte Firmen und Initiativen Kreativpark Alter Schlachthof Vanory GmbH vanory steht für „weiße Welle“ und verkörpert die Veränderlichkeit des Lichts ihrer Leuchten. Ihr Modell „Estelle“ verbindet smarte Lichttechnik mit einem einzigartigen Textilgewebe. Dadurch entsteht die Möglichkeit die Lichtstimmung passend zur Situation zu verändern. Die Produktion erfolgt in der Manufaktur auf dem Alten Schlachthof. Gemeinsam mit einem Möbelhersteller entwirft das Unternehmen zu dem innovativen Möbel für Gamer. Seit 2022 erweiterte Vanory sein Sortiment um neuartige Lichtpads. Diese finden Einsatz im Interieur, Games und Live-Entertainment. Tipleye GmbH Die Tripleye GmbH widmet sich der Entwicklung von Systemen für autonomes Fahren und hält zahlreiche Patente in diesem Entwicklungsgebiet. Ihre selbstentwickelten Stereokamerasysteme eröffnen die Möglichkeit, in Echtzeit mit 3D-Bildern zu operieren. Dies bietet im Vergleich zu den derzeit üblichen Steuerkonzepten signifikant verbesserte Anwendungsmöglichkeiten. Visioncheckout Visioncheckout ist ein System, das KI-basierte Essenserkennung nutzt, um autonom Artikel zu erkennen und abzurechnen. Ihre standardisierte und offene API ermöglicht eine einfache und schnelle Integration zu allen gängigen Kassensystemen. Visioncheckout ist mittlerweile in 6 Ländern aktiv. Safranmatters Safranmatters treibt eine Revolution im Safran-Abbau voran, indem sie durch ihren autonom agierenden Ernteroboter die mühsame Handarbeit automatisieren. Ihr Hauptziel ist die Schaffung eines nachhaltigen und gerechten Anbaukonzepts für Safran. Diese wegweisende Technologie besitzt außerdem das Potenzial, in Bereichen wie Spargel- oder Pilzernte eingesetzt zu werden, was Landwirten neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet und gleichzeitig als wertvolles Instrument zur Bewältigung des Fachkräftemangels dient Pong.Li GmbH PONG.Li hat das Ziel Wissens- und Informationsvermittlung „neu zu erfinden“: Ihre multimedialen und interaktiven Konzepte tragen dazu bei, dass Museen und Ausstellungen weiterhin von Bedeutung bleiben. Ihre Animationen und Visualisierungskonzepte finden zunehmend Anwendung bei Industrie und Wirtschaft. Einer ihrer Schwerpunkte ist das Gebiet der Gamification. Ihre Projekte wurden mehrfach durch Technologie- und Innovationsförderung des Bundes gefördert (ca. 350.000 Euro). BEOS Technologiepark Daedalus GmbH Daedalus konstruiert eine der weltweit effizientesten und zuverlässigsten Fabriken für Präzisionsteile. Ihr Produktionsprozess wird von Software gesteuert; ihre Maschinen werden von Robotern bedient. Dadurch werden alle Faktoren eliminiert, die zu unzuverlässigen Lieferzeiten und Qualität oder hohen Kosten führen. Ihre Fertigung ermöglicht eine Produktion ab Losgröße 1. In einer erfolgreichen Finanzierungsrunde bei der 11,5 Mio. $ eingesammelt wurden, ermöglichte der amerikanische Investor Addition im Jahr 2021 den Aufbau der ersten Fabrik im industriellen Maßstab. enabl GmbH Enabl bezeichnet sich als die Lösung für den Fachkräftemangel in der Logistik. Ihre digitale Plattform ermöglicht es Kunden, ihr Lagerhaltungssystem nahtlos mit der digitalen Schnittstelle von enabl zu verbinden, ihre Fahrzeuge einfach mit enabl-Fahrern verbinden und einen Materialtransport buchen, der ihren individuellen Anforderungen entspricht. Ein Fahrer kann gleichzeitig eine Vielzahl von Logistikfahrzeugen gleichzeitig bedienen. Next Mannheim NEXT MANNHEIM ist das Startup-Ökoystem für urbane Innovation. Die Aufgabe von NEXT MANNHEIM als 100%-ige Tochtergesellschaft der Innovationsstadt ist es, Mannheim durch viele Faktoren noch attraktiver für Gründer*innen zu machen. Sie entwickeln Ihr Startup-Ökosystem interdisziplinär und ganzheitlich. Kulturelle Stadtentwicklung und Kreativwirtschaft gehen Hand in Hand mit der Förderung von Tech- und MedTech-Unternehmen oder internationalen Startups.

17.08.2023

Baden-Württemberg zeigt Games made in THE LÄND auf der Gamescom

Unter dem Motto"Weltklasse Games" heißt die Gamescom in diesem Jahr Spielebegeisterte auf der weltweit größten Computer- und Videospielmesse willkommen. Als Landesagentur zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft präsentiert die MFG Baden-Württemberg bereits zum zehnten Mal Entwickler*innen und Games-Studios aus dem Südwesten auf der Gamescom. Im Design der Landeskampagne ist der Landesstand "The LÄND – Games made in Baden-Württemberg" in der Business Area in Halle 4.1, Stand C64 vom 23. bis 25. August zu finden. Der Messeauftritt wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg. Partner ist das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe.  DIVE Simulator: Die Umwelt immersiv erleben Neben Studios und Unternehmen aus Freiburg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Mannheim und Stuttgart ist in diesem Jahr ein ganz besonderes immersives Highlight der Hochschule Karlsruhe am Stand erlebbar: DIVE+ ist ein neuartiger, raumgreifender Simulator, der VR und Umweltsimulation auf eine völlig neue Art und Weise verbindet und Empfindungen von Sonnenstrahlen, Windgeschwindigkeit, Windrichtung und Fahrtwind realitätsnah greifbar macht. Games Pitch: die Vielfalt der Games-Branche im Südwesten Um die große Vielfalt der Spieleproduktionen aus dem Südwesten Deutschlands erfahrbar zu machen, lädt die MFG interessierte Games-Publisher zum Games Pitch BW am Freitag, 25. August, um 10 Uhr auf dem Gemeinschaftsstand ein. Organisiert und moderiert wird der Publisher Pitch von kr3m.media. Ob Pixel-Art oder faszinierende 3D-Erlebnisse, ob kurzweilige Mehrspieler-Matches oder immersive Abenteuer – bei diesem Pitch treffen ausgewählte Spieleentwickler*innen aus Baden-Württemberg auf internationale Publisher. Aussteller am Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg 2023 Dreamcloud Interactive aus Stuttgart dreamcloud-interactive.com Indie-Games-Studio mit Konzentration auf Gameplay und Spaß framelocker GmbH aus Freiburg framelocker.com 3D-Agentur und Game-Studio Hochschule Karlsruhe / DIVE+ dive.place Entwicklung der DIVE Simulationskapsel It Moves Studio aus Ludwigsburg twitter.com/ItMovesStudio Indie-Games-Studio mit einer Leidenschaft für die Entwicklung von Spielen kr3m. media GmbH aus Karlsruhe kr3m.com Spiele, Anwendungen und Gamification zu Marketingzwecken Mucks! Games aus Ludwigsburg mucksgames.com Indie-Games-Studio mit Fokus auf atmosphärische 2D-Spiele Niocron Games aus Mannheim facebook.com/NioCoreGame oder linktr.ee/nio_core Indie-Games-Studio, das an seinem ersten PC Spiel „Nio Core“ arbeitet Pixelcloud GmbH & Co. KG aus Ludwigsburg pixelcloud.de Kreativagentur mit Schwerpunkt auf Design und Entwicklung interaktiver Medien und Spiele

04.08.2023

Standortstudie Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg veröffentlicht

Die Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg ist mit über 27.000 Unternehmen und Umsätzen in Höhe von rund 27 Mrd. Euro (2021) sowie rund 207.000 Beschäftigten (2022) ein bedeutsamer Wirtschaftsfaktor des Landes.  Im Ländervergleich positioniert sich Baden-Württemberg bei der Höhe des Umsatzes pro Unternehmen in der KKW  knapp hinter Bayern auf dem zweiten Platz und liegt deutlich über dem Bundesschnitt (746 Tsd. EUR). Im Auftrag des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg hat die Goldmedia GmbH die Standortstudie Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg 2023 erstellt. Anzahl der Beschäftigten im Vergleich Mit den genannten Werten liegt die Kultur- und Kreativwirtschaft umsatzseitig vor der Pharmabranche, bei der Zahl der Unternehmen etwa auf dem Niveau des Gastgewerbes und erreichte rund 85 Prozent der Beschäftigten im Fahrzeugbau. Dabei sind in der KKW mehr Personen tätig als in der Pharmaindustrie, der Energieversorgung und der Chemischen Industrie zusammen. Anteil Beschäftigte an der Bevölkerung Im Verhältnis zur Bevölkerungszahl war im Jahr 2021 mit 7,9 Prozent der Anteil der Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Universitätsstadt Ulm besonders hoch. Auf Rang 2 findet sich Karlsruhe gleichauf mit der Landeshauptstadt Stuttgart mit jeweils 5,4 Prozent. Somit befinden sich kreative Zentren in Baden-Württemberg erwartungsgemäß in den Ballungsräumen, die allesamt Standorte von Universitäten, Kunst- und Musikhochschulen, Fachhochschulen, Theatern sowie anderen Kreativwerkstätten sind. Im Top 5 Vergleich der Anzahl der Beschäftigten unter den baden-württembergischen Städten ist Karlsruhe in den Teilmärkten Musikwirtschaft, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Software- und Games und Darstellende Künste stark vertreten. Umsätze im Teilmärkte-Vergleich Bei der KKW handelt es sich um eine sehr heterogene Branche: Die Anteile der verschiedenen Teilmärkte unterscheiden sich in Baden-Württemberg stark. Der mit großem Abstand umsatzstärkste Teilmarkt war 2021 mit rund 13,5 Mrd. EUR die Software-/Games-Industrie – hier profitiert das Land u. a. vom größten europäischen Softwarekonzern SAP mit Hauptsitz in Walldorf. Es folgen der Teilmarkt Presse mit einem Umsatz von rund 3,9 Mrd. EUR sowie die Teilmärkte Design, Buch, Werbung und Architektur mit Umsätzen von jeweils 2,1 – 2,5 Mrd. EUR. Anzahl der Beschäftigten in den Teilmärkten In der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg waren im Jahr 2022 insgesamt rund 207 Tsd. Personen beschäftigt. Mit einem Anteil von rund 16 Prozent an allen Beschäftigten der deutschen KKW nimmt Baden-Württemberg damit im Ländervergleich auch hier den 3. Rang ein. Die Software-/Games-Industrie stellt mit rund 95 Tsd. Beschäftigten in der baden-württembergischen Kultur- und Kreativwirtschaft den mit Abstand größten Arbeitgeber dar. Durch den Sitz vieler großer Softwarehäuser im Land, darunter mit SAP eines der weltweit führenden Softwareunternehmen, übernimmt dieser Teilmarkt eine vorherrschende Position bei der Zahl der Beschäftigten der KKW im Land. Corona-Pandemie und Ukraine Krieg Die KKW zählt zu den wirtschaftlich am stärksten durch die Pandemie betroffenen Branchen: Nach den deutlichen Verlusten im ersten Corona-Jahr 2020 i. H. v. rund 5,6 Prozent konnte sich der Gesamtmarkt bereits 2021 wieder deutlich erhöhen und erreichte in der Gesamtsumme nahezu wieder das Niveau des Vor-Corona- Jahres 2019. Für das Jahr 2022 ist trotz des Krieges in der Ukraine und der Energiekrise von einem weiteren deutlichen Wachstum der Gesamtumsätze auszugehen, wobei die Entwicklungen in den einzelnen Teilmärkten sehr unterschiedlich sind. Die Gesamtmarktentwicklung im Land ist stark getrieben durch die resiliente und dynamisch wachsende Software-/Games-Industrie. Viele kleinere Teilmärkte im Kulturbereich werden auch mittelfristig unter Prä-Corona-Niveau bleiben. Aber insgesamt kann die Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg auch in den Jahren 2023 und 2024 nach Goldmedia-Prognose weiter zulegen. Die komplette Standortstudie findet Ihr hier >>