News
November
13.11.2023
Livemusikförderung der Initiative Musik
Mit der Livemusikförderung will die Initiative Musik durch verschiedene Auftrittsorte die Infrastruktur der vielfältigen deutschen Musiklandschaft unterstützen. Mit dem Festivalförderfonds werden Musikfestivals unterstützt, die besondere soziokulturelle Schwerpunkte setzen etwa in der Nachwuchsförderung, durch eine anspruchsvolle Programmplanung oder Engagement für ökologische Nachhaltigkeit.
Weitere Infos findet ihr hier >>
10.11.2023
Land stärkt Innovationen mit Künstlicher Intelligenz
Das „KI-Innovation Lab“ ist ein Projekt der regionalen KI-Exzellenzzentren in Karlsruhe, welches mit der Landesförderung in Höhe von 600.000 Euro umgesetzt wird. „Künstliche Intelligenz (KI) ist die Eintrittskarte in die Wirtschaft der Zukunft. KI erzeugt branchenübergreifend eine hohe Dynamik und sorgt für die Entstehung von vollkommen neuen Geschäftsmodellen. Mit der Förderung des ‚KI-Innovation Lab‘ sorgen wir dafür, dass die Unternehmen und Start-ups in Baden-Württemberg ihre Innovationskraft noch weiter stärken und so ihr volles Potenzial auf diesem wachsenden Markt nutzen können“, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am Rande der Übergabe des Bescheids an die CyberForum Service GmbH für das Projekt „KI-Innovation Lab“ am 8. November 2023.
Damit das „KI-Innovation Lab“ zu einem lebendigen Ort des Technologietransfers wird, sind KI-Interessierte aus ganz Baden-Württemberg aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen.
Praxisnahe und maßgeschneiderte KI-Lösungen
Mit den Fördermitteln des Landes werden innovationsunterstützende Formate, insbesondere für kleinere und mittlere Unternehmen sowie Start-ups, umgesetzt. Das Vorhaben bringt Unternehmen mit KI-Experten zusammen, um entscheidende Effizienz- und Wachstumsimpulse zu geben und die Wirtschaft zu befähigen, KI-Potenziale zu entdecken, erfolgversprechende Vorhaben systematisch umzusetzen, anschließend in den Markt einzuführen und zu skalieren. Dabei geht es vornehmlich um die Entwicklung von praxisnahen und maßgeschneiderten KI-Lösungen für Betriebe unterschiedlicher Größe. Ziel des Projekts ist die Vernetzung von Kompetenzen sowie die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Innovationspotenzials aller Branchen.
Das Vorhaben wird im Rahmen der Genossenschaft „KI-Allianz Baden-Württemberg“ („KI-Allianz BW“) im Zuge des übergeordneten Vorhabens „regionale KI-Exzellenzzentren“ umgesetzt. Die Angebote der regionalen KI-Exzellenzzentren stehen allen Unternehmen im Land zur Verfügung.
Regionale KI-Exzellenzzentren
Das Land Baden-Württemberg stellt bis zu 15 Millionen Euro für die Errichtung von regionalen KI-Exzellenzzentren an den Standorten Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Ostalbkreis und Ulm sowie Kooperationsmaßnahmen mit dem Nordschwarzwald bereit.
Die regionalen KI-Exzellenzzentren haben den Anspruch, Ansprechpartner für Unternehmen, Gründende, Beratungseinrichtungen und Wissenschaft zu sein. Sie unterstützen die Unternehmen des Landes, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, entlang der gesamten KI-Innovationskette, von der Grundlagenforschung bis hin zur marktreifen Anwendung. Die regionalen und überregionalen Projekte wirken darauf hin, neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Damit tragen sie maßgeblich zum Ausbau des KI-Ökosystems bei, um Baden-Württemberg nachhaltig als Standort für KI-Wertschöpfung zu sichern.
KI-Allianz BW
Die KI-Allianz Baden-Württemberg ist eine Genossenschaft, die aus Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der Regionen Stuttgart, Karlsruhe, Neckar-Alb, Freiburg, Nordschwarzwald und dem Ostalbkreis besteht und den Ansatz „Mehrere Standorte – ein Konzept“ verfolgt. Im Zuge des Aufbaus der „KI-Allianz BW“ werden mit finanzieller Unterstützung des Landes in verschiedenen Städten und Regionen KI-Vorhaben und Maßnahmen gebündelt und etabliert. Sie sollen das Potenzial von KI in der Fläche Baden-Württembergs weiter erschließen und KI-Aktivitäten aus Wirtschaft und Wissenschaft verknüpfen. Kooperationsmaßnahmen werden angestrebt.
Die Pressemitteilung des Landes findet ihr hier >>
09.11.2023
GPT-4 Turbo und GPTs – Mega Upgrade für alle OpenAI Produkte
OpenAI hat auf dem ersten und mit Spannung erwarteten DevDay eine beeindruckende Palette an Neuerungen und Verbesserungen für Entwickler vorgestellt.
Enthüllt wurde das GPT-4 Turbo-Modell – leistungsstärker, kosteneffizienter und kennt nun außerdem das Weltgeschehen bis April 2023. Neu ist auch das erweiterte Kontextfenster mit max. 128.000 Token, was in etwa 96.000 Wörtern oder 300 Buch-Seiten entspricht . Diese Innovation ermöglicht es, umfangreichere Textmengen effizient zu verarbeiten, und eröffnet neue Horizonte für KI-gestützte Anwendungen.
Warum das wichtig ist? Ein häufig genanntes Szenario ist die Möglichkeit, dem Modell ein ganzes Dokument wie ein Buch zur Verarbeitung zu übergeben. Noch aussagekräftiger ist jedoch der Blick auf die Projektebene: Durch die Erweiterung des Kontextfensters ist es möglich, eine Sequenz von Eingabeaufforderungen (Prompts) nacheinander zu stellen, ohne dass das Modell die vorherigen Inputs "vergisst".
Mit sinkenden Kosten und gesteigerter Performance ist das GPT-4 Turbo-Modell ein Gamechanger für alle, die an der Schnittstelle von Technologie und Geschäftsinnovation arbeiten. Die Assistenten-API vereinfacht zudem die Entwicklung komplexer Anwendungen – ein entscheidender Schritt nach vorn für KI-Integratoren.
Es gibt auch neue multimodale API-Funktionen, einschließlich Vision, Bilderstellung (DALL-E 3) und Text-to-Speech (TTS). Diese Updates erlauben es Entwicklern nun, Applikationen zu entwickeln, die neben Text auch grafische Inhalte und Sprachausgabe integrieren. Damit wird die detaillierte Analyse und das Lesen von Dokumenten mit Zahlen möglich, sowie die Generierung von Bildbeschreibungen.
Eine weitere Neuerung sind die eigenen Agenten, die sogenannten GPTs, die sich nun jeder selbst bauen kann, auch ohne Programmierkenntnisse. Das Bauen dieser Bots, die mit eigenen Daten und eigenen Instruktionen gefüttert werden können, ist damit deutlich vereinfacht worden. Künftig soll es auch einen Marketplace geben, auf man seine entwickelten GPTs (nach Freigabe durch Open AI) verkaufen kann.
Eine Anleitung zum Bau dieser GPT's findet ihr hier >>
„GPTs sind eine neue Möglichkeit für jeden, eine angepasste Version von ChatGPT zu erstellen, um im Alltag, bei bestimmten Aufgaben, bei der Arbeit oder zu Hause hilfreicher zu sein – und diese Kreation dann mit anderen zu teilen.“ GPTs sollen so beispielsweise den Kindern Mathenachhilfe geben können oder Aufkleber entwerfen, sagt das Unternehmen.
Zusätzlich startet Open AI das „Copyright Shield“. Die Unklarheiten hisichtlich des Urheber- und Datenschutzes waren teilweise noch große Hemmnisse und Unsicherheiten im Umgang und Einsatz von KI. Open AI will hier nun eingreifen und die Kunden verteidigen und die Kosten übernehmen bei rechtlichen Ansprüchen zu Urheberrechtsverletzungen. Dies gelte für allgemein verfügbare Funktionen von ChatGPT Enterprise und die Entwicklerplattform.
Hier findet ihr alle weiteren Infos zum DevDay >>
09.11.2023
dokKa 11 – Einreichungen sind ab jetzt möglich
Die nächste Ausgabe von dokKa, dem Dokumentarfestival, findet vom 8. bis 12. Mai 2024 in Karlsruhe statt. Ab sofort sind Einreichungen von Dokumentarfilmen und Hördokumentationen über die Festival Website möglich. Ebenso geht das Recherchestipendium in die dritte Runde, auch hier sind ab sofort Einreichungen möglich.
Der mit 10.000 Euro dotierte dokKa-Preis der Ursula Blickle Stiftung wird im Rahmen des 11. Festivals erstmals von einer unabhängigen Jury vergeben. Der dokKa-Förderpreis der Stadt Karlsruhe ist mit 1.500 Euro und einem Gutschein für technische Dienstleistungen dotiert. Die Jury wählt außerdem aus den präsentierten Hördokumentationen eine Produktion zur Ausstrahlung und Honorierung auf SWR2 aus. Der Preis wird von SWR2 gestiftet.
Weitere Infos findet ihr hier >>
07.11.2023
Künstler*innen verlieren erste Runde des Urheberrechtsverletzungsprozesses gegen KI-Kunstgenerator-Entwickler!
US-Bezirksrichter William Orrick fand am Montag, dass Urheberrechtsverletzungsklagen gegen Midjourney und DeviantArt nicht weiterverfolgt werden können und schlussfolgerte, dass die Anschuldigungen „in zahlreichen Hinsichten mangelhaft“ sind. Zu den Problemen gehört, ob die KI-Systeme, auf denen sie laufen, tatsächlich Kopien von urheberrechtlich geschützten Bildern enthalten, die zur Erstellung von rechtsverletzenden Werken verwendet wurden und ob die Künstler eine Verletzung nachweisen können, auch ohne identisches Material, das von den KI-Werkzeugen erstellt wurde. Ansprüche gegen die Unternehmen wegen Urheberrechtsverletzung, Verletzung des Rechts auf Öffentlichkeit, unlauteren Wettbewerbs und Vertragsbruch wurden abgewiesen, obwohl sie wahrscheinlich neu geltend gemacht werden.
Die wichtigstens Take-aways aus dem Artikel sind:
– Die direkte Urheberrechtsverletzungsklage gegenüber Stability AI basiert auf der Nutzung geschützter Bilder für ihr Produkt Stable Diffusion.
– Urheberrechtsansprüche wurden auf die Werke von Sarah Anderson begrenzt, die bewiesen hat, dass ihre Werke für das Training von Stable Diffusion genutzt wurden.
– Forderungen gegen DeviantArt und Midjourney wurden aufgrund mangelnder Beweise für eine direkte Urheberrechtsverletzung durch ihre KI-Systeme fallen gelassen.
– Es bleibt eine Herausforderung für Künstler, die Nutzung ihrer Werke im Training der KI zu beweisen.
– Interessanterweise hat Präsident Biden gerade eine Executive Order unterzeichnet, die darauf abzielt, Schutzmaßnahmen gegen KI zu schaffen, einschließlich des Watermarkings von KI-erstellten Inhalten.
– Dieser Fall könnte weitreichende Folgen für Kreative und die KI-Branche haben, indem er die Art und Weise, wie Urheberrechte in der Ära der Künstlichen Intelligenz verwaltet werden, neu definiert.
– Eine klare Botschaft an die Industrie: Der Schutz geistigen Eigentums bleibt ein zentrales Anliegen, auch in der digitalen Transformation.
Den ganzen Artiel findet ihr hier >>
Wenn ihr euch zum Thema Anwendung von KI in eurer beruflichen Praxis austauschen möchtet, kommt am 29. November zu unserer KI Mittagspause.
An unserem zweiten Termin wird Klaus Kallenbrunnen (DINITED GmbH) Anwendungsbeispiele aus der Praxis vorstellen. Und natürlich Zeit zum Austausch und für Fragen.
Das Level dieser Veranstaltung ist für alle Wissensstände zum Thema KI geeignet.
Die Teilnahme ist kostenlos. Für eine kleine Verpflegung vor Ort wird gesorgt sein. Meldet euch bitte vorab per E-Mail unter k3@kultur.karlsruhe.de an, damit wir besser planen können.
Weitere Infos zur KI Mittagspause findet ihr hier >>
Oktober
26.10.2023
Wir suchen Unterstützung im K3-Büro!
Zum 1. Januar 2024 suchen wir eine Sachbearbeiter*in in Voll- oder Teilzeit (Tandem). Die Stelle bietet je nach Qualifikation und Berufserfahrung Entwicklungsmöglichkeiten bis Entgeltgruppe 7 TVöD.
Die Aufgaben wären:
– Selbstständiges Bearbeiten sämtlicher administrativer und organisatorischer Verwaltungsaufgaben im Sekretariat des K³-Büros einschließlich Angebotseinholung und Rechnungsbearbeitung
– Bearbeiten des digitalen und analogen Posteingangs
– Mithilfe beim Vorbereiten, Betreuen und Nachbereiten von Meetings und Veranstaltungen
– Koordinieren von Marketingmaßnahmen und unterstützen bei der Pflege des K³-Portals und Social-Media-Kanälen
– Ausbau und Pflege verschiedener Datenbanken
Alle weiteren Infos findet ihr unter diesem Link >>
26.10.2023
Neues Förderprogramm InnoGrowth BW
Das neue Förderprogramm InnoGrowth BW soll die Eigenkapitalbasis von Start-ups in Baden-Württemberg stärken und wachstumsfördernde Investitionen ermöglichen. Das Programmvolumen beträgt zunächst 75 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre.
Mit dem Ziel, die Eigenkapitalbasis von Start-ups in Baden-Württemberg zu stärken und wachstumsfördernde Investitionen zu ermöglichen, haben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus und die L-Bank ein neues Förderprogramm aufgelegt. InnoGrowth BW ergänzt das bestehende Start-up-Förderangebot und bietet dynamischen Start-ups eine attraktive Möglichkeit, an zusätzliches Kapital zu gelangen.
Land investiert konsequent in neue Ideen und Start-ups
InnoGrowth BW ist ein Refinanzierungsprogramm, über das 70 Prozent – höchstens jedoch 5,25 Millionen Euro – des finanziellen Engagements einer Beteiligungsgesellschaft oder eines privaten Investors in einem Start-up oder einem jungen wachstumsorientierten Unternehmen mit einem zinslosen Darlehen abgesichert werden können. Die Mittel stammen überwiegend von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), einen Teil steuert das Land bei.
Programmvolumen von 75 Millionen Euro
Das Programmvolumen beträgt zunächst 75 Millionen Euro für die kommenden drei Jahre. Voraussetzung für eine InnoGrowth BW-Finanzierung ist ein innovatives Geschäftsmodell, der Sitz oder die Schwerpunkttätigkeit des geförderten Unternehmens müssen in Baden-Württemberg liegen und der Gruppenumsatz darf 75 Millionen Euro nicht übersteigen.
Mehr Infos findet ihr hier >>
20.10.2023
Karlsruher start-up klangio für den "Gründer des Jahres Award" nominiert
Klangio ist nominiert für den Gründer des Jahres Award 2023 in der Kategorie Top Technology.
Klangio, die ihren Firmensitz im Perfekt Futur auf dem Alten Schlachthof haben, sind die perfekte Harmonie aus künstlicher Intelligenz und Musik. Ihre bahnbrechende KI-Technologie macht Notenerstellung zum Kinderspiel. Verwandele Musik von Audio in Notenblätter in sekundenschnelle – für grenzenlose kreative Freiheit. Entdecke das Musizieren neu mit Klangio!
Der Gründer des Jahres Award ist ein Publikumspreis. In der Abstimmungsphase können alle nominierten Startups Stimmen für sich sammeln. Die Erst- und Zweitplatzierten aus den 5 Kategorien dürfen ihre Idee pitchen. Eine Experten-Jury wird anschließend einen Gewinner küren und ihm den Gründer des Jahres Award 2023 verleihen. Der Hauptgewinner erhält ein Preisgeld im Wert von 2.500 €.
Bis zum 31. Oktober könnt Ihr noch abstimmen.
Hier könnt Ihr für Klangio abstimmen >>
Mehr über Klangio erfahrt Ihr hier >>
18.10.2023
Oberrheinische Universitäten und Städte arbeiten künftig noch enger zusammen
Die Intensivierung der Zusammenarbeit von Hochschulen und Städten am Oberrhein stand im Blickpunkt des zweiten „Eucor-Städte-Treffens“ gestern Nachmittag (12. Oktober 2023) in Karlsruhe. Zu der Zusammenkunft von Spitzenvertreterinnen und -vertretern des trinationalen Eucor-Verbunds und seiner Sitzstädte hatten das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Stadt Karlsruhe eingeladen. Gemeinsames Ziel ist es, die Region insbesondere als Innovationsstandort weiter zu stärken.
„Eucor ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie die Kooperation zwischen Universitäten und Städten eine Region über Ländergrenzen hinweg verbinden und stärken kann", so Professor Thomas Hirth, Vizepräsident Transfer und Internationales des KIT und Vizepräsident des Eucor-Verbunds. „In Karlsruhe leben wir die enge Zusammenarbeit zwischen Stadt und KIT seit vielen Jahren. Dabei ist für uns am KIT der Transfergedanke und das Einbinden der Bürgerinnen und Bürger Karlsruhes in unsere Forschung ganz wesentlich."
„Forschung und Lehre leben von einem intensiven Austausch untereinander, dabei werden jetzt auch die Standorte einbezogen. Das Treffen in Karlsruhe hat daher nicht nur die fünf Eucor-Mitgliedsuniversitäten wieder ein Stück weiter zusammengebracht. Auch wir in Karlsruhe, mit der Exzellenzuniversität KIT, profitieren davon, daher freue ich mich umso mehr, dass wir dieses Treffen ausrichten durften“, sagte der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. Ein Eintrag aller anwesenden gewählten Vertretungen aus den drei Ländern ins Goldene Buch der Stadt Karlsruhe unterstrich den Symbolcharakter des trinationalen Treffens.
Die Eucor-Mitgliedsuniversitäten verstehen sich als Orte der Wissenschaft, deren Innovations- und Transformationskraft nur in Zusammenarbeit mit den Universitätsstädten volle Wirkung entfalten kann. „Der Oberrhein ist heute bereits eine weltweit führende Innovationsregion für MedTech und Pharma. Wir möchten sie stärken und noch sichtbarer machen, vor allem für die Industrie sowie für Investorinnen und Investoren“, sagte Professorin Andrea Schenker-Wicki, Eucor-Präsidentin und Rektorin der Universität Basel.
Neue Kooperationsfelder zwischen Hochschulen und Städten waren deshalb ein zentrales Thema des Treffens im Karlsruher Rathaus. Vorgestellt wurden unter anderem drei Vorhaben, die im Tandem zwischen Städten und Universitäten vorangetrieben werden: die auf Initiative der Universität Freiburg und der Stadt Freiburg ins Leben gerufene „Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit“ zur nachhaltigen Transformation der Oberrheinregion, das von Straßburg initiierte „Eisenbahnmanifest der Städte am Oberrhein“ sowie das Großprojekt „Biocampus Oberrhein“, in dem Eucor-Universitäten und -Städte unter Führung der Universität Basel den Schulterschluss zwischen öffentlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren des Gesundheitssektors verstärken wollen.
Über Eucor – The European Campus
Eucor – The European Campus ist ein trinationaler Verbund zwischen fünf Universitäten in der Oberrheinregion. Zu den Mitgliedern zählen die Universitäten Basel, Freiburg, Haute-Alsace, Strasbourg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Gemeinsam bündeln die Universitäten Kompetenzen von 15 000 Forschenden, 13 500 Promovierenden sowie 117 000 Studierenden in einer starken Forschungs- und Wirtschaftsregion zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Ziel ist der Aufbau eines klar profilierten Wissenschaftsraums mit internationaler Ausstrahlung.
Weitere Informationen: www.eucor-uni.org