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News

02.09.2026

Drei Tage „THE LÄND of Games“: Baden-Württemberg zieht positive Gamescom-Bilanz

Drei Tage lang präsentierte sich Baden-Württemberg auf der Gamescom in Köln als Games-Standort. Unter dem Titel „THE LÄND of Games“ bot der Landesstand in der Business Area internationalen Unternehmen und Akteur*innen der Games-Branche eine zentrale Anlaufstelle. Mit dabei waren acht Mitausstellende – und auch Karlsruhe war über das K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro vertreten. Nach drei intensiven Messetagen zieht die MFG Baden-Württemberg eine positive Bilanz. Der Landesstand war während der gesamten Gamescom gut besucht, zahlreiche Gespräche mit Vertreter*innen der internationalen Games-Branche fanden statt. Das Ziel: Baden-Württemberg als Wirtschafts- und Kreativstandort für Games sichtbar zu machen und Vernetzung innerhalb der Branche zu fördern. Auch Staatssekretärin Neşe Erikli besuchte den Landesstand und nutzte die Gelegenheit zum Austausch mit den Ausstellenden. Im Mittelpunkt standen Gespräche über die aktuellen Entwicklungen der Games-Branche, ihre wirtschaftliche Bedeutung und die Rahmenbedingungen für Unternehmen und Kreative. MFG-Geschäftsführerin Wiebke Wiesner zeigt sich nach der Messe begeistert: „Diese drei Tage haben mich begeistert. THE LÄND of Games hat gezeigt, was Baden-Württemberg kann – wirtschaftlich und kreativ.“ Besonders der große Zuspruch und das hohe Interesse am Stand hätten gezeigt, wie relevant der Standort für die Branche sei. Wiesner dankte dem Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg für die Förderung des Landesstands sowie Baden-Württemberg International (BW_i) für die Zusammenarbeit und die Organisation von Messetouren. Auch dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und Staatssekretärin Neşe Erikli galt ihr Dank für den Besuch und den Austausch mit den Ausstellenden. Der Landesstand wurde von der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit Baden-Württemberg International realisiert. Unterstützt wurde der Auftritt durch die Stadt Karlsruhe mit dem K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe. Damit war auch die Karlsruher Games- und Kreativwirtschaft Teil der gemeinsamen Präsentation des Standorts Baden-Württemberg auf der weltweit bedeutenden Gamesmesse. Für die MFG war die Gamescom zugleich eine Gelegenheit, die Bedeutung der Games-Branche über die reine Spieleentwicklung hinaus sichtbar zu machen. Games verbinden wirtschaftliche Dynamik, Technologie und kreative Innovation und sind damit ein wichtiger Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft. Mit dem gemeinsamen Landesauftritt setzte Baden-Württemberg auf der Gamescom ein sichtbares Zeichen für seine Games-Branche – und auf Vernetzung über die Landesgrenzen hinaus. Nach drei Tagen „THE LÄND of Games“ geht es für die beteiligten Akteur*innen nun zurück in den Arbeitsalltag. Bis zur nächsten Gamescom.

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io

Juli

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26.07.2024

Kultur- und Kreativwirtschaft in BW: Positives Wachstum und erste Auszubildendenzahlen

Im Jahr 2022 erzielte die Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg einen Gesamtumsatz von etwa 29 Milliarden Euro. Damit liegt ihr Umsatz erneut vor der Pharmaindustrie im Land und erreicht bei der Zahl der Unternehmen (rund 28.000) etwa das Niveau des Gastgewerbes. Die Branche beschäftigt mehr Personen als die Pharmaindustrie, die Energieversorgung und die Chemischen Industrie zusammen. Im Ländervergleich positioniert sich Baden-Württemberg bei der Höhe des Umsatzes pro Unternehmen in der Kultur- und Kreativwirtschaft knapp hinter Bayern auf dem zweiten Platz und liegt deutlich über dem Bundesschnitt. Erstmals Zahlen zu Auszubildenden im kreativen, künstlerischen und digitalen Bereich Diese Daten stammen aus einer neuen Studie zur Kreativbranche in Baden-Württemberg und verdeutlichen die Wirtschaftskraft der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg. Die umfassende Analyse, erstellt von der Goldmedia GmbH im Auftrag der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg liefert 2024 erstmals detaillierte Zahlen zu den Auszubildenden in der Branche sowie zum Gründungsgeschehen im kreativen, künstlerischen und digitalen Bereich. Quick Facts zur Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) in Baden-Württemberg Im Jahr 2022 erwirtschaftete die KKW in Baden-Württemberg rund 29 Milliarden Euro. 2022 waren in der KKW rund 28.000 steuerpflichtige Unternehmen tätig. Die Zahl der Beschäftigten stieg von rund 183.000 im Jahr 2017 auf 194.000 im Jahr 2022. 2023 beschäftigte die KKW rund 750 Auszubildende. Die Wachstumsrate der KKW betrug in den Jahren von 2017 bis 2022 durchschnittlich +3 Prozent. Die Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft weisen unterschiedliche Entwicklungen auf: Die wirtschaftsstarke Software- und Games-Industrie verzeichnete zwischen 2017 und 2022 beispielsweise ein Wachstum von +37 Prozent, der Pressemarkt erlitt zwischen 2017 und 2022 einen Umsatzverlust von -13 Prozent. Die Zahl der Neugründungen im kreativen, künstlerischen und digitalen Bereich in Baden-Württemberg lag im Jahr 2023 bei fast 4.300 Neugründungen und damit deutlich über dem Gesamttrend auf Bundesebene. Positive Wachstumsrate Die Studie beruht auf den aktuellsten Daten und liefert erfreuliche Zahlen: Die Kultur- und Kreativwirtschaft entwickelte sich zwischen 2017 und 2022 insgesamt positiv. Der Gesamtumsatz wuchs um insgesamt rund 14 Prozent von 25,5 Mrd. Euro (2017) auf 29 Mrd. Euro (2022). Das entspricht einer durchschnittlichen Wachstumsrate von +3 Prozent. Verantwortlich für das erneute Umsatzwachstum in den aktuellsten Zahlen sind im Wesentlichen drei Teilmärkte: die Software- und Games-Industrie (+37 Prozent), der Architekturmarkt (+18 Prozent) und die Designwirtschaft (+7 Prozent).  Rückgänge verzeichneten der Pressemarkt (-13 Prozent), die Filmwirtschaft und die private Rundfunkwirtschaft (beide -12 Prozent). Zahl der Auszubildenden geht zurück Auf Basis von Zahlen der Industrie- und Handelskammern (IHKs) liegen in der neuesten Version der Studie Daten zu Auszubildenden im Land vor. Im Jahr 2023 konnten rund 750 Auszubildende verzeichnet werden, allerdings ging die Zahl in den letzten Jahren vor allem in den größten Bereichen Messe & Event sowie Werbung, Design & PR zurück. Der Rücklauf an fachlichem Nachwuchs könnte sich mittelfristig zur Herausforderung insbesondere in diesen Bereichen entwickeln. Auf Bundesebene zeigt sich eine ähnliche Entwicklung für alle Ausbildungsberufe mit einem durchschnittlichen jährlichen Rückgang von ebenfalls rund zwei Prozent. Künstliche Intelligenz: Chance und Herausforderung Für Dynamik in der Kultur- und Kreativwirtschaft sorgen technologische Entwicklungen im Bereich der (generativen) Künstlichen Intelligenz. Sie führen zwar zu einer erhöhten Nachfrage nach entsprechender Software und Dienstleistungen, andererseits jedoch zur Substitution von ehemals handgemachten Produkten beispielsweise im Bereich Grafik- und Kommunikationsdesign. Weiteres Wachstum erwartet Für die Jahre 2023 bis 2025 prognostizieren die Autor*innen der Studie dennoch eine positive Entwicklung der Kultur- und Kreativbranche in Baden-Württemberg mit Wachstumsraten von rund 4 Prozent pro Jahr. Die hohe Zahl der Neugründungen im kreativen, künstlerischen und digitalen Bereich unterstreiche die positive Entwicklung der Branche. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Standortstudie zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg
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25.07.2024

OPEN CALL – HOW SOON IS NOW? performing cities

A: „Und du? Machst du was?“B: „Was soll ich denn machen?… Weiß ich nicht … hat mich keiner darauf vorbereitet…, ohne Plan bringt das ja auch nichts!“ (aus kreativer Schreibwerkstatt des Teilhabeprojektes “HOW SOON IS NOW?”, Freiburg)Die Produktion beschäftigt sich mit uns Individuen im Angesicht globaler Problemlagen. Wie fühlen wir uns? Was können wir tun? A: “Früher hab ich mir vorgestellt, dass Menschen auf Wolken wohnen können, in Luftschlössern… Jetzt fliege ich nicht mehr…”B: “Flieg ruhig, die anderen machen es doch auch…!”Beunruhigend und beängstigend ist der Übergang zum Unbekannten. Das Zögern ist die Gangart an der Schwelle. Paradoxe Gedanken, schlechtes Gewissen oder ein „Jetzt erst Recht!“ wechseln sich ab. DAGADA dance setzt mit “HOW SOON IS NOW?” ein sinnlich erfahrbares Tanzstück ins Publikum, in einen offenen, vernebelten Raum. Drei Tänzer:innen und Bürger:innen aus den jeweiligen Städten Karlsruhe und Heidelberg tanzen Bilder zu Passivität, Überforderung, Schuld, zu Verdrängung und schönen Wohlstandsinseln. Immer mehr weitet sich der Tanz hin zu weniger nebligen Räumen, zum Austausch, Fragen, zu Öffnung. Im Prozess diskutieren, proben und schreiben wir; wir werden begleitet durch das Leitungsteam des interdisziplinären Forschungskollegs Käte Hamburger Kolleg für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien (CAPAS) der Universität Heidelberg.PROJEKTDATEN KARLSRUHE28.09.2024  10.30 – 13.30h Kick-Off im Tollhaus Karlsruhe Zum Kennenlernen, kleine Bewegungseinheit und Gespräch, um über die Teilnahme entscheiden zu können.Workshops:  11.-13.10. //  18.-20.10. // 08.-10.11. // 22.-24.11.2024Die Workshops finden freitags von 17-21h und samstags/sonntags von 10-18h (in Gruppen) statt. Die Proben-Orte werden noch durchgegeben.Endproben: 27.-29.11.2024Performances: 30.11. und 01.12.2024 im Tollhaus Karlsruhe im Rahmen des Tanzfestival TANZ KarlsruheAlle Infos >>
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19.07.2024

Mitmachen und Startups stärken: Deutscher Startup Monitor

Fachkräftemangel, Kürzung des Invest-Zuschusses oder auch langwierige Bürokratie – junge Unternehmen stehen vor vielen Herausforderungen. Doch gerade jetzt gilt es, beste Bedingungen für Startups zu schaffen. Denn die deutsche Wirtschaft steht vor grundlegenden Transformationen und Startups spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Deutsche Startup Monitor rückt daher eure Perspektive in den Mittelpunkt und fragt nach der Stimmung im Ökosystem – was treibt dich an, wie schätzt du die aktuelle Lage ein und vor welchen Herausforderungen steht dein Unternehmen?Nehmt euch jetzt ein paar Minuten Zeit für den Deutschen Startup Monitor.Hier geht es zur Umfrage >>Fundierte Daten zum Startup-Ökosystem helfen dem Startup-Verband, eure Anliegen auf die politische Agenda zu setzen. Mit der Teilnahme am Deutschen Startup Monitor 2024 gebt ihr den Startups in Deutschland eine starke Stimme.Der Startup Monitor ist seit 2013 die zentrale Informationsquelle für Medien und Politik. Die Daten sind außerdem Basis für weitere wichtige Projekte des Verbands – insbesondere zu regionalen Entwicklungen, Diversität und aktuellen Trends.
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12.07.2024

Preisträger des Media Arts Film Scholarship 2024 steht fest

Das Filmboard Karlsruhe freut sich, den österreichischen Filmemacher Dejan Markovic als Preisträger des renommierten Media Arts Film Scholarship 2024 bekannt zu geben. Sein beeindruckendes Projekt "Long, Longing, Belonging" hat die Jury durch seine tiefgründige und berührende Thematik überzeugt. Diese hatte die schwierige Aufgabe, aus insgesamt 66 Einreichungen aus der ganzen Welt ihren Favoriten auszuwählen. "Long, Longing, Belonging" ist eine Fortsetzung der erfolgreichen Videoserie "Places we love". In dieser neuen Arbeit bleibt Markovic seiner Methode treu: Die gefilmten Personen haben völlige Freiheit bei der Wahl ihres Aufnahmeortes und der dargestellten Aktivitäten. Der Film wird in schwarz-weiß gedreht und alle Geschichten werden in der Muttersprache der Protagonisten erzählt, die dann mit englischen Untertiteln versehen werden. Neu an diesem Projekt ist der Fokus auf die Geschichten von queeren Migranten und Geflüchteten. Markovic erklärt: "Wir leben in einer Zeit, in der sich selbst Menschen, die nie von ihrem Zuhause weggezogen sind, entwurzelt fühlen. Die Frage der Zugehörigkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Existenz und in diesem Fall noch schwieriger. Ich bin vor Kurzem nach Wien gezogen, um mein Masterstudium zu beginnen, und erlebe dies selbst. Daher sehe ich es als meine künstlerische Verantwortung an, einen sicheren Raum und eine Plattform für verschiedene Menschen aus meiner Gemeinschaft zu schaffen, um ihre Geschichten von der Suche nach Heimat und Zugehörigkeit in einem neuen Ort zu teilen." Der Kurzfilm wird seine Premiere bei den INDEPENDENT DAYS|Internationale Filmfestspiele Karlsruhe feiern Dr. Oliver Langewitz, Geschäftsführender Vorstand des Filmboard Karlsruhe, betont die Bedeutung dieses Stipendiums: "Das Media Arts Film Scholarship bietet aufstrebenden Filmemachern die Möglichkeit, ihre künstlerischen Visionen zu verwirklichen und wichtige gesellschaftliche Themen zu adressieren. Wir sind stolz darauf, Dejan Markovic in diesem Jahr als bereits vierten Stipendiaten unterstützen zu dürfen und freuen uns auf die Premiere seines Films." Das Media Arts Film Scholarship wird jährlich vergeben und unterstützt innovative Projekte im Bereich Film und Medienkunst. Es bietet den Gewinnern finanzielle Unterstützung sowie Zugang zu professionellen Netzwerken und Ressourcen. Gefördert wird das Projekt von der Stadt Karlsruhe im Rahmen von Karlsruhe – UNESCO City of Media Arts. Die Premiere von "Long, Longing, Belonging" wird im Rahmen der INDEPENDENT DAYS|24. Internationale Filmfestspiele Karlsruhe (9.-13. April 2025) in der Schauburg stattfinden.

10.07.2024

5 vor 7 Tech-Talk: Alles Purpose, oder was?

Let’s talk tech. Willkommen in Karlifornien. Mit der Bay Area können wir uns zwar (noch) nicht messen, aber unser badisches Silicon Valley wächst Tag für Tag. Zeit, unsere eigenen TED-Talks auf die Beine zu stellen. Hier sind sie: 5 vor 7. Alles Purpose, oder was? Social and Green IT. Das ist das Business-Motto von Kai Keune und der AfB Group. Okay, als Business Development Manager bei einem der nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands hat Kai auch gut reden. Aber kann jede Digital-Company auf der Purpose-Welle surfen? Müssen wir das überhaupt? Und welche anderen Ansätze können wir verfolgen, um ein sinnstiftender Arbeitgeber zu sein? Darüber spricht Kai mit Enomic Geschäftsführer und IT-Veteran Dominik May – in der zweiten Ausgabe von 5 vor 7. Bock, dabei zu sein? Dann warte nicht, bis es 5 vor 12 ist! Sicher dir jetzt einen der begrenzten Plätze in unserem Oberstübchen im Alten Schlachthof 57.
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08.07.2024

Zukunft gestalten! Was wünscht ihr euch von eurer Stadtbibliothek?

Was wünschet ihr euch von eurer Stadtbibliothek? Teilt eure Wünsche und Ideen für die städtischen Bibliotheken mit. Nehmt an der Umfrage teil und gestaltet die Stadtbibliothek Karlsruhe von morgen mit. Die Umfrage findet von Juni bis Ende Oktober statt. Weitere Infos findet ihr hier >>
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05.07.2024

Öffentliche Konsultation zum Creative Europe Programm bis 6.9.

Film- und Kulturschaffende und insbesondere geförderte Firmen und Personen sind aufgerufen Feedback bei der “Open Public Consultation” zu Creative Europe zu geben. Das Feedback wird in die Überlegungen über die Zukunft des Programms einfließen. Die Konsultation läuft bis zum 6. September 2024.   Die Europäische Kommission lädt alle, die eine Förderung bekommen haben oder sonst in irgendeiner Form daran partiziperten, zu einer Befragung  über das Creative Europe Programm. Die Auswertung der Konsultation wird in einen Bericht der Europäischen Kommission einfließen, der dem Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union vorgelegt wird und soll in die Überlegungen über die Zukunft des Programms einfließen. Die Konsultation läuft bis zum 6. September.  Hier geht es zur Konsultation: https://culture.ec.europa.eu/news/have-your-say-on-creative-europe  

Juni

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24.06.2024

Förderprogramme für Lastenräder im Wirtschaftsverkehr

Auch im Jahr 2024 bietet die Stadt Karlsruhe ein Förderprogramm für E-Lastenräder im Wirtschaftsverkehr an. Es werden 25 Prozent des Neupreises eines E-Lastenrades oder E-Lastenanhängers bis zu einer Höhe von 2.500 Euro gefördert. Die Bewerbungsfrist läuft vom 7. Juni um 12 Uhr bis zum 31. Oktober 2024. Eine Bewerbung ist über einen Online-Förderantrag möglich. Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und beschieden. Auch gemeinnützige Organisationen sind antragsberechtigt. Online-Förderantrag Einfach den Online-Förderantrag ausfüllen, die Anlagen – bevorzugt als PDF – hochladen und an uns senden. Sie erhalten umgehend eine automatische Einreichungsbestätigung zum Download. (Der Antrag muss nicht unterschrieben werden und wird nur digital eingereicht.) Link zum Online-Förderantrag

19.06.2024

Lametta Kunst- und Designmarkt: Jetzt bewerben!

Die Lametta ist der Weihnachtsmarkt in Karlsruhe. Als lässige Alternative zum Einerlei der herkömmlichen Weihnachtsmärkte mit ihrem Immergleichen ins Leben gerufen, hat sich die Lametta in den letzten zwölf Jahren in der Region und darüber hinaus etabliert. Neugier, Offenheit und Überraschung. Immer wieder Neues, Platz für das Außergewöhnliche und Extravagante, mit Herzblut hergestellt und präsentiert von den Produzenten selbst. Umrahmt von engagierten DJs und den Catering-Teams. Kunst und Kultur, ein immer weitere Kreise ziehendes Netz von Kreativen, Künstlern und Freunden. Und nicht zuletzt Tausende Besucher, die alljährlich auf das Schlachthofareal im Karlsruher Osten kommen, die Möglichkeit nutzend, einzukaufen, sich zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und eine gute Zeit zu haben. Ihr stellt selbst unverwechselbare und spannende Dinge her? Ihr wollt Sie einem tollen, offenen, neugierigen und auch zahlreichen Publikum präsentieren? Ihr möchtet Teil der Lametta sein? Die Bewerbungsfrist für einen regulären Stand hat begonnen und dauert noch bis zum 20. Juli 2024. Ihr könnt euch hier das Bewerbungsformular herunterladen, es ausfüllen und zusammen mit aussagekräftigem Bildmaterial per Post an uns schicken. Ihr erhaltet per eMail eine Bestätigung eurer Bewerbung und bis spätestens Ende August eine Zu- oder Absage. Wer die Bewerbungsbilder zurück haben möchte, legt seiner Bewerbung bitte einen frankierten Rückumschlag bei. Und noch ein paar Eckpunkte der Lametta 2024: Voraussichtliche Öffnungszeiten sind Freitag, 6. Dezember von 15 bis 22 Uhr und Samstag, 7. Dezember von 12 bis 20 Uhr. Das Tollhaus Karlsruhe befindet sich auf dem (Kultur-)Gelände des Alten Schlachthofs im Karlsruher Osten. Noch weitere Fragen? Gerne per eMail an info@lametta-ka.de. Auch in diesem Jahr wird es auf der großen Bühne unseren Paletti-Markt geben. Hier wird an ca. 25 festen Kleinständen (einer Palette) für jeweils einen Tag verkauft. Die Bewerbung dafür wird Mitte August starten.