News
April
22.04.2022
DIE SIPPE von Maximilian Zschiesche – Nominierung
Die Karlsruher Performance DIE SIPPE von Maximilian Zschiesche wurde zum Theatertreffen der Jugend 2022 in Berlin nominiert!
Eine neunköpfige Fachjury – bestehend aus TheaterpraktikerInnen und ehemaligen Teilnehmer*innen – hat aus Bewerbungen aus ganz Deutschland zwanzig Inszenierungen für das Theatertreffen der Jugend der Berliner Festspiele nominiert.
Mit dabei ist die Produktion DIE SIPPE des jungen freien Theaterkollektivs ppa aus Karlsruhe, die am 26. Januar 2022 im P/ACHT uraufgeführt wurde. Das Stück der jugendlichen Theatermacher*innen spielte im Januar fünf ausverkaufte Vorstellungen. Im April ist eine Wiederaufnahme geplant.
DIE SIPPE ist eine Theaterperformance, die von zwölf Schüler*innen und Student*innen aus Karlsruhe und Umgebung kollektiv erarbeitet und wurde. In der Inszenierung werden Themen gesellschaftlicher Abhängigkeit durch Geschlecht, Herkunft, Bildung und Besitz verhandelt.
Anhand persönlicher Erfahrungen der Beteiligten erzählt der Regisseur und HfG-Szenografie-Student Maximilian Zschiesche die Geschichte einer fünfköpfigen Sippe, deren Zusammenleben von gegenseitiger Unterdrückung geprägt ist.
Das Theatertreffen der Jugend findet Ende Mai 2022 in Berlin statt. Nach Vorstellungsbesuchen der vorausgewählten Stücke werden acht Inszenierungen nach Berlin eingeladen. Im Zentrum steht für die Jury die Frage nach spezifisch jugendlichen Perspektiven und nach der angemessenen Erarbeitung und Umsetzung des jeweiligen Stoffs durch das gesamte Ensemble. Nicht perfekte Schauspielkunst, sondern Persönlichkeit und Haltung der Spieler*innen sind für die Einladung zum Theatertreffen der Jugend ausschlaggebend.
Mehr Infos zum Theatertreffen findet Ihr hier >>
Tickets für DIE SIPPE >>
12.04.2022
Die TanzSzene Baden-Württemberg e. V. hat einen neuen Vorstand
Yoreme Waltz, Pascal Sangl, Iván Pérez und Pablo Sansalvador lösen Guido Markowitz, Bea Kießlinger, Phillip Koban und Monica Gillette ab, Edan Gorlicki bleibt im Amt. Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Andrea Gern.
Die TanzSzene Baden-Württemberg e. V. ist die Interessengemeinschaft der Tanzschaffendenmim Südwesten, ihre Mitglieder sind Institutionen und Künstler:innen aus ganz Baden-Württemberg. Die Vielfalt und geographische Verbreitung der Szene spiegeln sich auch in der Zusammensetzung des neuen Vorstands wider, der in der Mitgliederversammlung am Dienstag, 15. März 2022 gewählt wurde.
Die überwiegend bereits seit mehreren Jahren amtierenden Vorstände Bea Kießlinger, Phillip Koban, Guido Markowitz, Monica Gillette und Edan Gorlicki hatten im Vorfeld der turnusmäßig anstehenden Wahlen unter der stetig wachsenden Anzahl von Mitgliedern für Neukandidaturen geworben. Das erfreulich starke Interesse zahlreicher Mitglieder an der Mitwirkung im Vorstand nahmen Markowitz, Kießlinger, Gillette und Koban zum Anlass, sich aus ihren Ämtern zurückzuziehen und nicht erneut zu kandidieren. Für Kontinuität sorgt Edan Gorlicki, der dem Vorstand seit 2020 angehört und mit großer Mehrheit im Amt bestätigt wurde.
Den 1. Vorsitz übernimmt ab sofort Yoreme Waltz, in Karlsruhe ansässige Dramaturgin, Kuratorin und Produzentin, die dort 2020 das Netzwerk „Initiative Tanz Karlsruhe“ ins Leben gerufen hat. Stellvertretender Vorsitzender wurde Pascal Sangl, Choreograf und Tänzer, der als Mitglied des Stuttgarter Produktionszentrums nicht nur in der Region gut vernetzt ist. Edan Gorlicki, Choreograf und Tanzaktivist mit internationalem Netzwerk wurde im Vorstandsamt bestätigt. In seiner Wahlheimat Heidelberg ist er Mitbegründer des Netzwerks FLUX e. V. für die Tanzkünstler:innen der Rhein-Neckar-Region. Neu im Vorstand sind außerdem Iván Pérez, Leiter des Dance Theatre Heidelberg, und Pablo Sansalvador, Leiter des TanzLabor am Roxy Ulm.
Die Geschäftsführung hat seit 2016 die Kulturmanagerin Andrea Gern inne.
Der Vorstand wird jeweils für zwei Jahre gewählt. In ihrer nun beginnenden Amtszeit wollen die Vorstände den Tanz in und aus Baden-Württemberg auch kulturpolitisch stärker in den Fokus rücken.
Seit Gründung der TanzSzene, die sich 2009 als Interessensgemeinschaft formierte und seit 2012 als gemeinnütziger Verein firmiert, hat sich die Szene im Land zu einem starken Netzwerk entwickelt. Neben großen landesweiten Projekten, wie zuletzt „Tanz in der Fläche“, ist eine besonders erfreuliche Entwicklung die Bildung regionaler Netzwerke in den vergangenen Jahren: Die noch jungen Vereinigungen FLUX für die Rhein-Neckar-Region, PACT Tübingen, TanzNetz Freiburg und Initiative Tanz Karlsruhe stärken Künstler*innen vor Ort und erhöhen ihre Sichtbarkeit weit über die eigene Region hinaus.
Weitere Informationen findet Ihr hier >>
08.04.2022
Zwei Karlsruher Fotos gehören zu den dpa-Bildern des Jahres 2021
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat ihre besten Bilder des Jahres 2021 ausgezeichnet! In Zwei Kategorien gewann der Karlsruher Fotograf Uli Deck mit Motiven aus Karlsruhen.
Die Besten waren diesmal 49 Fotograf*innen der dpa, die insgesamt etwa 450 Fotos aus dem In- und Ausland eingereicht hatten.
Uli Deck siegte in zwei Kategorien: Features und Symbolbild. Drei Aufnahmen pro Kategorie durften die Fotografen bei einreichen. Bei den Features setzte sich der Karlsruher mit einem Bild vom Hundeschwimmen im Rheinstrandbad Rappenwört durch. Unter dem Motto "Für einen Tag ein SeeHund sein" dürfen sich die Vierbeiner darin vergnügen.
Bei der Kategorie Symbolbild reichte Uli Deck eine Fotografie des Hochleistungsrechners Karlsruhe (HoreKa) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein. Der mit LED-Licht illuminierte Rechner spiegelt sich in der Decke wieder und ist ein beeindruckendes Fotomotiv.
Mehr zu den dpa-Bildern des Jahres findet Ihr hier >>
05.04.2022
Proberaumnotstand in Karlsruhe
Proberäume sind rar in Karlsruhe!
Zwar gibt es Lichtblicke, wie etwa die neuen Proberäume im P8 und auch im Gebäudekomplex des Gotecs werden wohl Räume wieder geschaffen. Dennoch: der Mangel ist immens, die lebendige Kreativ,- Musik- und Bandszene ist in ihrem Bestehen gefährdet.
Deshalb rufen das Karlsruher Popnetz mit Unterstützung des Kulturbüros und in Kooperation mit der IG Musiker:innen und dem Bandprojekt Karlsruhe e.V. den "Notstand" aus und möchten im Wortsinne plakativ auf die Misere hinweisen. Sie begeben sich auf Raumsuche und rufen jede*n dazu auf das auch zu tun!
Helft mit, damit die vielfältige Musikszene überlebt.
Meldet Euch bei: popnetz@substage.de wenn ihr freie Räume habt, die zur Nutzung als Proberaum geeignet sind.
Mehr zum Popnetz findet Ihr hier >>
Unsere Formate
Bleib auf dem Laufenden über Förderungen, Events und Neuigkeiten aus der Karlsruher Kreativszene.
Newsletter
Bleib auf dem Laufenden über Förderungen, Events und Neuigkeiten aus der Karlsruher Kreativszene.