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News

24.04.2026

Online-Galerie pointss.gallery eröffnet erste digitale Ausstellung

Ein neuer digitaler Kunstraum, pointss.gallery, eröffnet diesen April mit seiner ersten Ausstellung, „Quiet Becoming“, einer Zusammenarbeit mit der lokalen Künstlerin Anna Marshall. Die in Durlach beheimatete und weltoffene Galerie präsentiert eine neue Art, zeitgenössische Kunst zu erleben: intim, zugänglich und zutiefst menschlich. Eine Ausstellung über Frauengeschichten „Quiet Becoming“ betrachtet Frauen nicht als feststehende Identitäten, sondern als Wesen, die sich in ständiger Wandlung befinden. Durch minimalistische und doch emotionsgeladene Porträts fängt Anna Marshalls Arbeit subtile innere Veränderungen ein (Momente des Zweifels, der Klarheit und des stillen Erwachens), fernab von den lauten und vereinfachten Erzählungen, die oft mit der Darstellung von Frauen verbunden sind. Anstatt sich auf Slogans oder Empowerment-Klischees zu konzentrieren, lädt die Ausstellung die Besucher in einen differenzierteren Raum ein: einen Raum der Selbstreflexion, der Selbstverwirklichung nach eigenen Vorstellungen und der Selbstfindung. Dieses Thema ist auch für die Gründerin der Galerie von persönlicher Bedeutung, die in den Werken ein Spiegelbild ihres eigenen Weges durch Wandel, Zweifel und Neuerfindung sieht. Eine digitale Galerie mit menschlichem Kern pointss.gallery wurde von Lucie Poisson ins Leben gerufen, einer kreativen Kuratorin, die sich seit über einem Jahrzehnt mit Malerei, Collagen und Keramik beschäftigt. Mit ihrer Ausbildung in den Bereichen Markenerlebnis und künstlerische Konzeptentwicklung für Ausstellungen gründete sie die Galerie als einen Ort, an dem Kunst, Emotionen und digitales Storytelling aufeinandertreffen. „Ich wollte eine Galerie schaffen, die sich eher wie ein ruhiges Gespräch anfühlt als wie ein Marktplatz“, sagt Lucie Poisson. „Digital muss nicht unbedingt kalt oder überwältigend sein. Es kann intim, bedächtig und zutiefst persönlich sein.“ Für diese erste Ausstellung arbeitete Lucie Poisson eng mit Anna Marshall zusammen, um ihre Gemälde in eine digitale Inszenierung zu übertragen, die den Minimalismus der Werke bewahrt und ihnen durch Bewegung und poetische Texte gleichzeitig eine subtile Tiefe verleiht. Das Online-Format ermöglicht es, dass Fragmente, Details und innere Stimmen erscheinen und wieder verschwinden, was das Thema des Werdens selbst widerspiegelt. Die Zusammenarbeit mit Anna Marshall begann durch einen herzlichen, offenen und professionellen Austausch, was Lucie Poisson als wesentlich erachtet: „Bei Kunst geht es nicht nur um das Werk an der Wand. Es geht auch um Vertrauen, Dialog und gemeinsame Sensibilität. Ich glaube, Künstler spüren, wenn das echt ist.“   Lokale Künstler unterstützen, globale Türen öffnen Obwohl pointss.gallery weltweit zugänglich ist, liegen ihre Wurzeln vor Ort. Die Galerie wurde in Durlach bei Karlsruhe gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler*innen aus der Region zu präsentieren, insbesondere Frauen, deren Werke sich mit Identität, Wandel und dem Innenleben auseinandersetzen. Als digitale Galerie bietet pointss.gallery eine neue Beziehung zur Zeit. „Quiet Becoming“ wird im April 2026 eröffnet und bleibt so lange zugänglich, wie die Galerie besteht – so kann die Ausstellung wachsen, entdeckt und immer wieder neu erlebt werden, ohne durch physische Wände oder Schließtermine eingeschränkt zu sein. Im Anschluss an diese erste Ausstellung freut sich pointss.gallery über Kontaktaufnahmen von Künstlern, die sich mit der Vision der Galerie verbunden fühlen: intime, nachdenkliche und emotional geerdete zeitgenössische Kunst.     Über pointss.gallery pointss.gallery ist eine digitale Kunstgalerie mit Sitz in Durlach bei Karlsruhe, die gegründet wurde, um zeitgenössische Künstler durch kuratierte Online-Ausstellungen zu präsentieren, die bildende Kunst, Text und digitale Szenografie miteinander verbinden.   Exhibition Quiet Becoming Von Anna Marshall Seit April 2026 Online auf: https://pointss.gallery/quietbecoming Mehr über Anna Marshalls Werke: www.annasalto.de Press contact Lucie Poisson Founder & Kuratorin, pointss.gallery lucie@pointss.gallery

24.04.2026

Bis 30. April anmelden: Bunte Nacht der Digitalisierung 2026

Wer am 19. Juni dabei sein und Karlsruhes Stärke als Digitalstandort sichtbar machen will, sollte sich jetzt anmelden. Ob Unternehmen, Hochschule, Institution, Verein oder Amt – ihr gestaltet euer Programm selbst. Alle Formate sind willkommen! Ihr entscheidet was Besucherinnen und Besucher bei euch erleben können: sei es euer offenes Haus, Vorträge, Workshops,Live-Demos oder was euch noch so einfällt. Die #DigitaleNachtKA 2026 steht unter dem Motto „Digitale Souveränität.” Karlsruhe hat in genau diesem Bereich herausragende Kompetenz. Lasst sie uns auch zeigen! 👉 Jetzt anmelden: https://lnkd.in/eDm8ssMH #KarlsruheDigital

23.04.2026

Bewerbungsphase für Applaus-Award gestartet

Mit dem Programmpreis würdigt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unabhängige Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Bereichen von Popularmusik und Jazz. Es stehen rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung, womit der APPLAUS zu den höchstdotierten Bundeskulturpreisen zählt. Der APPLAUS-Award wird in sechs Kategorien mit Preisgeldern von bis zu 40.000 Euro verliehen. Insgesamt stehen 2026 rund 1,6 Millionen Euro Preisgelder zur Verfügung. In den Kategorien „Beste Livemusikprogramme“, „Beste Livemusikspielstätten“sowie „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ werden jeweils mehrere Preisträger:innen ausgezeichnet. Zusätzlich wird je Kategorie ein undotierter Hauptpreis vergeben. Zudem werden Auszeichnungen inden Kategorien „Awareness“, „Inklusion“ und „Nachhaltigkeit“ verliehen. Beste Livemusikprogramme Prämiert werden Livemusikspielstätten für ihr herausragendes Livemusikprogramm im Vorjahr. Entscheidend sind unter anderem die künstlerische Qualität, ein klar erkennbares kuratorisches Konzept, Geschlechtergerechtigkeit und die Diversität der Live-Acts sowie faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 40.000 Euro dotiert. Beste Livemusikspielstätten Prämiert werden Livemusikspielstätten, die im Vorjahr durch kulturelle Exzellenz und besondere Wirkkraft überzeugt haben. Neben der Programmqualität fließen herausragende Produktions- und Auftrittsbedingungen, Engagement für marginalisierte Gruppen (z. B. FLINTA*, Menschen mit Rassismus- und/oder Antisemitismuserfahrung, Menschen mit Behinderung) sowie der Einsatz für ökologische Nachhaltigkeit in die Bewertung ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 25.000 Euro dotiert. Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen Prämiert werden Livemusikspielstätten und regionale Veranstalter:innen, die im Vorjahr mit einer kreativen und wegweisenden Programmkonzeption überzeugt haben. Bewertet werden neben der künstlerischen Programmqualität auch faire Auftrittsbedingungen für Künstler:innen sowie kulturelles, soziales und ökologisches Engagement ein. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Awareness Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich Awareness. Im Mittelpunkt stehen ein klar erkennbares Konzept zur Prävention von Diskriminierung und (sexualisierter) Gewalt, ein besonders engagierter Einsatz für Betroffene, eine diskriminierungssensible Programmgestaltung sowie reflektierte Öffentlichkeitsarbeit, Raumgestaltung oder Personalpolitik. Ebenso entscheidend ist eine selbstreflexive, betroffenenkontrollierte Verantwortungsübernahme im Umgang mit Vorfällen von Diskriminierung oder (sexualisierter) Gewalt. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Inklusion Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten und überzeugende Konzepte, die Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit stärken. Im Fokus stehen umfassende Inklusionskonzepte zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit körperlichen, psychischen und kognitiven Behinderungen, chronischen Erkrankungen sowie neurodiversen Personen am kulturellen Leben, eine inklusive Programmgestaltung, die aktive Einbindung von Menschen mit Behinderung sowie zielgruppengerechte Kommunikationsmaßnahmen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von bis zu 10.000 Euro dotiert. Nachhaltigkeit Prämiert werden kulturell herausragende Aktivitäten im Bereich ökologischer Nachhaltigkeit. Im Fokus stehen Konzepte, die die Klima- und Umweltwirkungen des eigenen Livemusikbetriebs verringern und als Vorbild für einen nachhaltigen Wandel der Branche dienen. Bewertet werden die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Ressourcennutzung, ein strategisches Nachhaltigkeitsmanagement sowie eine transparente Kommunikation nach innen und außen. Die Auszeichnungen sind mit Prämien von jeweils bis zu 10.000 Euro dotiert. Alle Infos zur Ausschreibung und Bewerbung unter: Über den Preis – APPLAUS-Award

August

23.08.2021

dokKa 8 – Programm online!

Die 8. Ausgabe des dokKa-Festivals startet am 14. September mit einem umfangreichen Programm vor Ort und einem zusätzlichen Online-Angebot. Zwischen dem 14. und dem 19. September erwarten Euch über 25 Programmpunkte. Das Festival präsentiert Dokumentarfilme, Hördokumentationen und Installationen. Alle Filmemacher*innen, Autor*innen sowie Künstler*innen werden nach Karlsruhe zu einem ausführlichen Gespräch eingeladen. Soweit die aktuelle Situation es erfordert, werden die Gespräche auch per Zoom stattfinden. Das Publikum ist eingeladen den Diskussionen im Foyer der Kinemathek beizuwohnen oder sich über den Online-Stream zuzuschalten. Neben dem Kurzdokuwettbewerb mit dem SWR2 gibt es eine weitere Ausgabe des Branchentreffs mit der AG Dok Südwest und in Zusammenarbeit mit der AG Filmfestivals eine Diskussion zum Thema Festivals und Streaming. Am Dienstag den 14. September findet ab 19 Uhr die dokKa-Eröffnung statt. Sie laden zu einem Glas Sekt ins Foyer und auf den Vorplatz des Kinos ein. Im Anschluss folgt der Eröffnungsfilm Walchensee Forever (D, 2020, 110 Min.) von Janna Ji Wonders die im Anschluss für ein Gespräch zu Gast sein wird. dokKa +online Bis auf zwei Ausnahmen ist das komplette Programm auch online zugänglich. Hierfür kann ein separater Online-Pass auf der Webseite gekauft werden. Dieser kann für einen frei wählbaren Betrag ab 20 Euro gekauft werden. Alle Festivalpässe sind gleichwertig. Sie entscheiden welchen Betrag sie beitragen möchten. Die Arbeiten werden zum Start des Festivals freigeschaltet und sind anschließend noch eine zusätzliche Woche verfügbar. Mehr Infos zum Online-Pass findet Ihr hier >> dokKa im Open-Air Zum ersten Mal sind in diesem Jahr zwei Arbeiten des Festivalprogramms im Open-Air Kino zu sehen. Am Sonntag den 19. September wiederholt dokKa ab 19:30 Uhr ein Hörstück und einen Film auf dem Gelände des Alten Stadions im Rahmen von Toujours Kultur. Mehr Infos findet Ihr hier >> Tickets und Infos Tickets für die Vorstellungen im Kino sind direkt an der Kasse der Kinemathek Karlsruhe erhältlich. Hier können im Vorfeld auch Festivalpässe und Tagestickets zu den üblichen Öffnungszeiten gekauft werden. Zusätzlich können Einzeltickets auch vorab online erworben werden, die Links zum Ticketkauf sind auf den Seiten der einzelnen Programmpunkte zu finden. Das komplette Programm findet Ihr hier >> Eintrittspreise Einzelticket 8 Euro, ermäßigt 7 Euro Tagesticket 18 Euro, ermäßigt 15 Euro Festivalpass 35 Euro, ermäßigt 25 Euro Online-Pass 20 Euro oder frei wählbarer Betrag als Unterstützung des Festivals

17.08.2021

Aktuelle Bewerbungsfristen NEUSTART KULTUR

Mit NEUSTART KULTUR hat die Bundesregierung ein milliardenschweres Rettungs- und Zukunftsprogramm für den Kultur- und Medienbereich aufgelegt. Gefördert werden unter anderem pandemiebedingte Investitionen und Projekte verschiedener Kultursparten. Insgesamt werden 480 Mio. der bereit gestellten 1 Milliarde in den Erhalt der Kulturinfrastruktur fließen, 250 Mio. in den Neustart trotz Pandemie für vor allem Theater, Kinos, Clubs und Literaturhäuser, 150 Mio. in alternative, digitale Angebote, 20 Mio. in den privaten Rundfunk und 100. Mio. stehen für pandemiebedingte Einnahmeausfälle bereit. Auf einige neue Förderungsprogramme kann man sich seit August bewerben. Einige weitere starten noch im September: KULTUR.GEMEINSCHAFTEN KULTUR.GEMEINSCHAFTEN – KOMPETENZEN, KÖPFE, KOOPERATIONEN ist ein gemeinsames Förderprogramm für digitale Content-Produktion in Kultureinrichtungen der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder. Das Förderprogramm setzt an den Erfahrungswerten aus "KULTUR.GEMEINSCHAFTEN 2020-2021" an und schafft über die Anregung der Kulturproduktion hinaus Fördermöglichkeiten für die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeiter*innen in den geförderten Einrichtungen, fördert den Kompetenz- und Kapazitätsaufbau durch den Einsatz von Transformationsagent*innen und unterstützt den Aufbau von Kooperationen zwischen Einrichtungen auf lokaler oder regionaler Ebene, damit diese bei der Umsetzung der Transformationsprozesse voneinander lernen und ggf. Infrastrukturen sowie Ressourcen gemeinsam nutzen können. Antragsberechtigt sind öffentlich zugängliche, auch ehrenamtlich geführte, kulturelle Einrichtungen, die gemeinnützig oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, kulturgutbewahrende Einrichtungen gemäß § 2 KGSG sowie gemeinnützige Projektträger mit eindeutig kultureller Ausrichtung. Der Bewerbungszeitraum läuft bis zum 24.09.2021 Mehr Infos findet Ihr hier >> Musikautor*innen Stipendienprogramm 2021 der GEMA Für das Stipendienprogramm der GEMA aus dem Rettungs- und Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien stehen insgesamt 30 Millionen Euro zur Verfügung. Es werden Stipendien für Musikautor*innen für die Dauer von vier Monaten in Höhe von 5.000 Euro vergeben. Ziel des Programms ist das Aufrechterhalten der musikalischen und schöpferischen Fertigkeiten von Musikautorinnen und Musikautoren auch während der Corona-Pandemie (zum Beispiel durch Recherchieren, Üben, Proben, Trainieren, Entwicklung neuer kreativer Ansätze). Musikschaffende sollen befähigt werden, die aktuelle Situation kreativ für ihre künstlerische Weiterentwicklung zu nutzen und offene Entwicklungsvorhaben im Rahmen des eigenen musikalisch-künstlerischen Schaffens zu realisieren. Mithilfe des Stipendiums soll der hierfür notwendige materielle Rahmen geschaffen werden (zum Beispiel für den Erwerb von Instrumenten, Equipment, Material oder Fachliteratur). Mit neuen musikalischen Geschichten soll ein Kick-Start des kulturellen Spielbetriebs gelingen. Antragsstart: 2. August 2021 Mehr Infos findet Ihr hier >> Stipendienprogramm der GVL Die GVL verteilt die Förderung an freiberufliche oder auf Produktionsdauer beschäftigte Künstler. Der Gesamtumfang beträgt 30 Mio. EUR. Ab August können sich Künstler bei der GVL für ein Stipendium von 5.000 EUR bewerben. Das Stipendienprogramm richtet sich an freiberufliche Künstler, die überwiegend von ihren Einnahmen aus künstlerischer Tätigkeit leben und die durch die Corona-Krise in eine existentielle Notlage geraten sind. Ab 9. August können die Anträge auf dieser Website online eingereicht werden. Die Stipendien werden in der Reihenfolge der Antragstellung vergeben. Über die Stipendienvergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury. Antragsstart: 9. August 2021 Mehr Infos findet Ihr hier >> Stipendienprogramm Autor*innen der VG WORT Das Förderprogramm richtet sich an freiberufliche, professionell tätige und arbeitnehmerähnliche Autor*innen, die einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT abgeschlossen haben. Den Autor*innen sind durch die Corona-Pandemie wichtige Vermittlungs- und Kommunikationsorte weggebrochen. Es fanden keine Präsenzlesungen statt, was einen deutlichen Einnahmeverlust bedeutet. Buchmessen und andere Branchenveranstaltungen entfielen, so dass keine neuen Projekte angebahnt werden konnten. Verlage mussten teilweise ihre Programme verschieben oder einschränken. Auch die Medienberichterstattung ist stark reduziert worden, da Werbeeinnahmen ausfielen. Dieses Stipendium soll deshalb Autor*innen dabei unterstützen, ihre kulturell bedeutende Arbeit trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fortzusetzen. Gleichzeitig soll dadurch auch ermöglicht werden, dass Autor*innen, soweit sie neue Werke schaffen, zusätzliche Urheberrechte erwerben. Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Das Programm wird spätestens am 30. Juni 2022 geschlossen. Registrierungsbeginn: 13. August Beginn Bewerbungsphase: 27. August Mehr Infos findet Ihr hier >> Stipendienprogramm der VG Bild-Kunst Das Programm richtet sich an professionell tätige Künstler*innen, Bildautor*innen und Filmschaffende mit Hauptwohnsitz in Deutschland, die freiberuflich tätig oder (im Filmbereich) auf Produktionsdauer beschäftigt sind und in 2020 ein maximales Einkommen von EUR 60.000,- erzielt haben. Entsprechende Nachweise müssen bei Antragstellung vorliegen. Parallel zu den drei Berufsgruppen der Bild-Kunst sind drei Förderlinien aufgesetzt für die Bereiche Kunst, Bild und Film. Pro Person ist ein Antrag in einer der drei Förderlinien erlaubt. Anträge müssen ab dem 2. August 2021 elektronisch eingereicht werden. Die Bearbeitung und Entscheidung geschieht in der Reihenfolge ihres Eingangs durch unabhängige Jurys bis die Fördermittel aufgebraucht sind. Neben einer Beschreibung des künstlerischen Werdegangs muss eine Beschreibung eines offenen Entwicklungsvorhabens eingereicht werden, das in der Stipendienlaufzeit umgesetzt werden soll. Eine Doppelförderung während der Laufzeit des Stipendiums ist grundsätzlich nicht möglich. Antragsstart: 2. August 2021 Mehr Infos findet Ihr hier >> Förderprogramm Freie Musikensembles Im Rahmen von NEUSTART KULTUR stellt die Bundesregierung bis zu 35 Millionen Euro für ein Förderprogramm des Deutschen Musikrats für freie Musikensembles zur Verfügung. Davon sind 5 Millionen Euro für die gezielte Unterstützung von Nachwuchsensembles vorgesehen. Antragsberechtigt sind professionelle freie Ensembles aller Genres ab zwei Mitgliedern bis zu einer Orchester- oder Chorgröße, deren Stammbesetzung überwiegend freischaffend tätig ist. Voraussetzung ist, dass die Ensembles nicht überwiegend öffentlich finanziert werden und die Projekte der Antragsteller im Inland durchgeführt werden. Fördermittel können ab dem 16. September 2021 für einen Projektzeitraum bis zum 31. Oktober 2022 beantragt werden. Antragsfristen: 16. September – 14. Oktober 2021 Mehr Infos findet Ihr hier >>   Eine Auflistung der Förderprogramme nach Branchen findet Ihr hier >>

09.08.2021

Tilgungszuschuss Corona II bis Ende September verlängert

Der Tilgungszuschuss Corona II für Schausteller und Marktkaufleute, Angehörige der Veranstaltungs- und Eventbranche, des Taxi- und Mietwagengewerbes sowie weitere von der Corona-Krise betroffenen Branchen des Sports, der Unterhaltung und Erholung wird durch Beschluss der Landesregierung bis zum 30. September 2021 verlängert. Unternehmen, die von coronabedingten Beschränkungen und Umsatzeinbußen auch im dritten Quartal 2021 stark betroffen sind, erhalten damit weiterhin eine wichtige finanzielle Hilfe. Mit dem Tilgungszuschuss Corona werden sie mit einem direkten Zuschuss zu ihren Tilgungsraten für Betriebsmittelkredite unterstützt. Die Verlängerung erfolge analog zur Überbrückungshilfe III Plus des Bundes. Zusätzlich werde die Antragsfrist auf den 31. Oktober 2021 ausgeweitet. Das Programm ist kumulierbar mit der Überbrückungshilfe III und III Plus des Bundes und dem fiktiven Unternehmerlohn des Landes. Gefördert werden die Tilgungsraten von Januar 2021 bis Ende September 2021. Mehr Infos und die Antragsformulare findet Ihr hier >>

05.08.2021

Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften in NEUSTART KULTUR

Die Corona-Krise hat vielen Künstler*innen die Möglichkeiten genommen, in ihrem Berufsfeld Geld zu verdienen: Theater, Kinos und Konzerthallen sind seit mehr als einem Jahr geschlossen. Musik-, Fernseh- und Filmproduktionen können nur stark eingeschränkt stattfinden. Die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat im Auftrag der Bundesregierung das Programm NEUSTART KULTUR aufgelegt, um die Kulturschaffenden im Land zu unterstützen. Das Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften fördert in diesem Herbst künstlerische Maßnahmen über einen Zeitraum von vier Monaten. 5000 Euro für künstlerische Maßnahmen Die GVL verteilt die Förderung an freiberufliche oder auf Produktionsdauer beschäftigte Künstler. Der Gesamtumfang beträgt 30 Mio. EUR. Ab August können sich Künstler bei der GVL für ein Stipendium von 5.000 EUR bewerben. Antragstellung ab 9. August Das Stipendienprogramm richtet sich an freiberufliche Künstler*innen, die überwiegend von ihren Einnahmen aus künstlerischer Tätigkeit leben und die durch die Corona-Krise in eine existentielle Notlage geraten sind. Ab 9. August können die Anträge auf dieser Website online eingereicht werden. Die Stipendien werden in der Reihenfolge der Antragstellung vergeben. Über die Stipendienvergabe entscheidet eine unabhängige Fachjury. Die Antragssteller*innen müssen keine Berechtigten der GVL sein, da die künstlerische Tätigkeit auch anderweitig nachgewiesen werden kann. Geförderte Maßnahmen Gefördert werden künstlerische Projekte wie Darbietungen, Produktionen oder Online-Formate. Die Projekte können sich noch im Entwicklungsstadium befinden, es kann sich um Kooperationen oder um Rechercheprojekte für künftige Produktionen handeln. Das Stipendium unterstützt auch Künstler, die sich neue Techniken und Arbeitsweisen im Rahmen einer Fortbildung aneignen möchten, wenn diese für die Umsetzung eines Entwicklungsvorhabens erforderlich sind. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich Montag bis Sonntag von 6:00 bis 22:00 Uhr an unsere Hotline unter der Nummer 0202-2515 57305. Mehr Infos findet Ihr hier >>

05.08.2021

Zoom übernimmt Ausgründung kites aus dem KIT

Das US-amerikanische Unternehmen Zoom Video Communications erwirbt die kites GmbH, eine Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die sich auf die Entwicklung von Echtzeitlösungen für maschinelle Übersetzungen spezialisiert hat. Das hat Zoom am 29. Juni 2021 bekanntgegeben. Zoom wird zudem in die weitere Forschung am Standort Karlsruhe investieren und erwägt darüber hinaus, einen Forschungs- und Entwicklungsstandort in Deutschland aufzubauen. Die beiden kites-Gesellschafter Professor Alexander Waibel und Dr. Sebastian Stüker arbeiten an anwendungstauglichen Produkten, die natürliche und spontane Sprache mit Methoden der Künstlichen Intelligenz automatisch verarbeiten. kites gründeten sie im Jahr 2015 mit dem Ziel, ihre Forschungsergebnisse in echten Anwendungen zu integrieren. Arbeitsgebiete sind die automatische Spracherkennung, die maschinelle Übersetzung, die Sprachunterstützung, die technische Unterstützung menschlicher Dolmetscher und simultane Sprachübersetzung. Das kites-Team besteht aus zwölf Forschenden und unterstützt künftig das Engineering-Team von Zoom. Gemeinsam wollen sie das maschinelle Übersetzen vorantreiben und mehrsprachige Übersetzungsmöglichkeiten bereitstellen, um Meetings für Zoom-Nutzer*innen produktiver und effizienter zu gestalten. Die Arbeit von Waibel und Stüker baut unter anderem auf den von ihnen entwickelten Lecture Translator auf, der am KIT seit 2012 mit simultanen Vorlesungsübersetzungen Sprachbarrieren für internationale Studierende überbrückt. Stüker und die Mitarbeitenden von kites werden in Karlsruhe ansässig bleiben, wo Zoom in den Ausbau des Teams investieren wird. Darüber hinaus erwägt Zoom, einen Forschungs- und Entwicklungsstandort in Deutschland aufzubauen. Alexander Waibel wird als Zoom Research Fellow die Forschung und Entwicklung im maschinellen Übersetzen bei Zoom beratend unterstützen. Mehr Infos findet Ihr hier >>

04.08.2021

Konzertreihe im Kreativhof in der Rudolfstr. 5

Im Hinterhof der Rudolfstr. 5 werden im August in wöchentlichem Abstand drei kleine Konzerte unter Mitwirkung lokaler Künstler*innen des Hofes und der Stadt veranstaltet. Ausgewählten Nachwuchskünstler*innen werden Konzerte in einer außergewöhnlichen Atmosphäre ermöglicht. Der Eintritt ist frei (3G), dazu wird Essen auf Spendenbasis angeboten. Für jedes Konzert gibt es auf Grund der Corona-Regeln einen Anmeldelink.   05.08. Diivision Website Einlass: 20:00 Uhr Ende: 22.30 Uhr Anmeldelink >>   11.08. orbit Instagram Spotify Einlass: 20:00 Uhr Ende: 22.30 Uhr Anmeldelink >>   27.08. Jon Doe Instagram Spotify Einlass: 20:00 Uhr Ende: 22:30 Uhr Anmeldelink >>

03.08.2021

IDEENSTARK 2021 | Zehn starke Ideen aus Baden-Württemberg – Drei Gewinnerteams aus Karlsruhe

Die zehn Gewinner*innen der Landesauszeichnung IDEENSTARK 2021 der MFG Baden-Württemberg stehen fest. Beworben hatten sich über 80 Kreativunternehmen aus ganz Baden-Württemberg. Mit drei Preisträger*innen war Karlsruhe in der 5. Auflage des landesweiten Wettbewerbs wieder besonders erfolgreich. Unter den Gewinnerteams ist die Firma Klangio GmbH mit Sitz im Perfekt Futur auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe. Die Gründer*innen dort werden vom K³ Büro begleitet. Klangio hat ein auditives AI-System entwickelt, „das Maschinen einen Hörsinn verleiht“. So können Musiker*innen ein Lied mit dem Klavier einspielen, die Software erstellt daraus dann direkt eine Partitur. Die zweite Gewinnerin ist Diana Ezerex, eine Künstlerin aus Karlsruhe, die sich mit Themen rund um das Gefängnis auseinandersetzt: soziale Ungerechtigkeit, Bildungsungleichheit und Mental Health. Ihre Musik entsteht mit und für Gefängnisinsassen*innen und wird ergänzt durch kreative Workshops, Theaterstücke und Kurzfilme. Die dritte Karlsruher Gewinnerin ist Sophia Lindner, die mit ihrem Start-up act’ble, eine Revolution in Sachen Spitzenschuhe für tanzende Athlet*innen anzetteln will. Ihre Schuhe sollen Profi-Balletttänzer*innen das täglich stundenlange Tragen der Spitzenschuhe erleichtern und gesundheitliche Langzeitschäden verhindern. In diesen besonderen Zeiten sind gute, innovative und nachhaltige Ideen und Geschäftskonzepte gefragter denn je. Mit IDEENSTARK zeichnet die MFG – unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg – Impulsgeber*innen, Innovationsstifter*innen und Andersdenkende aus dem Südwesten für ihre innovativen Geschäftsideen aus. Die von der IDEENSTARK-Jury ausgezeichneten Projekte haben jetzt ein Jahr lang die Gelegenheit, sich und ihre Vorhaben gemeinsam mit anderen Kreativunternehmen und Expert*innen weiterzuentwickeln. Teil der Fachjury war auch in diesem Jahr das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe. Es ist erster Ansprechpartner für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Karlsruhe. Weitere Preisträger*innen kommen aus Filderstadt, Freiburg, Heidelberg, Mannheim, Metzingen, Offenburg und Stuttgart. Nun starten die IDEENSTARKEN mit dem Förderprogramm, in dem sie individuell beraten werden und gemeinsam an Workshops teilnehmen. Die feierliche Preisverleihung findet digital oder als hybride Veranstaltung voraussichtlich am 28. Oktober 2021 als Filmpremieren-Event statt. Weitere Infos findet Ihr hier auf der Seite der MFG >>

02.08.2021

STUDIE: Der Wert von Musik – Ökonomische Wirkungsanalyse des Musikökosystems

Am 29. Juli wurde die Studie „Der Wert von Musik: Ökonomische Wirkungsanalyse des Musikökosystems“ veröffentlicht, welche die ökonomische Bedeutung des Musikökosystems verdeutlicht. Mit einem Wachstum von +22,19 % hat sich der Kernbereich des Musikökosystems nicht nur sehr positiv entwickelt, sondern liegt über dem durchschnittlichen gesamtwirtschaftlichen Wachstum der betrachteten Gebiete. Die Daten liefern somit den Beweis, dass Investitionen in das Musikökosystem, langfristiges und nachhaltiges Wachstum garantieren. Durch die Pandemie wurden einige Teilbereiche des Musikökosystems in einen Schockzustand versetzt. Neben den ökonomischen Effekten vor der Pandemie gibt die Studie auch einen Einblick in die Auswirkungen von Covid-19 und erläutert den kulturellen und gesellschaftlichen Wert von Musik anhand einiger Beispiele und Interviews mit Akteur*innen aus den verschiedenen Gebieten. Diese bilden eine belastbare Datenbasis für zukünftige Entscheidungen und Beobachtungen. Für die Studie haben sich die Städte Augsburg, Bremen, Köln, München, Region Hannover, Region Stuttgart und die Länder Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammengeschlossen, um den ökonomischen Wert von Musik in den jeweiligen Gebieten zu berechnen und vergleichbare Daten zu erstellen. Die Studie ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Initiative Musik gGmbH und dem Musikzentrum Hannover gGmbH. Mit der Studiendurchführung wurde Sound Diplomacy beauftragt. Mehr Infos und die ganze Studie findet Ihr hier >>

02.08.2021

Sonderprogramm NEUSTART KULTUR – Profil: Soziokultur

Mit „Profil: Soziokultur“ legt der Fonds Soziokultur eine neue Förderung im Rahmen des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) von bis zu 20 Millionen Euro auf. Es erfolgt eine einmalige Ausschreibung vom 01.08.2021 bis 30.09.2021 für Vorhaben, die in 2022 umgesetzt werden. Die Pandemie hat bei allen Kulturakteur*innen viele Fragen zu Angebot, Programm, Personal, Kooperationspartner*innen, Plattformen, Zielgruppen und der Finanzierung aufgeworfen. Hierauf reagiert „Profil: Soziokultur“. Gefördert werden Entwicklungsprozesse und die Organisationsentwicklung von freien, gemeinnützigen Trägern und Einrichtungen des soziokulturellen und kulturellen Feldes. Die Prozessvorhaben sollen dazu dienen, dass Kulturelle Teilhabe und Mitgestaltung auch in unsicheren Zeiten auf der Basis eines klaren Profils und einer Finanzierungs- und Vernetzungsstrategie strukturell stabilisiert werden. Dies geschieht nach lokal unterschiedlichen Fragestellungen und diversen gesellschaftlich-kulturellen Bedingungen sowie bestenfalls unter Einbindung freier Kulturschaffender als Expert*innen der soziokulturellen Praxis und Strukturen. Ziel ist es, freie Träger der Soziokultur, Kulturellen Bildung und Medienkulturarbeit auf der Basis der Pandemie-Erfahrungen bei Entwicklungsprozessen zu unterstützen, die ihrer mittelfristigen Stabilisierung und strukturellen Verankerung vor Ort dienen. Es können einzelne oder Verbundvorhaben mit bis zu drei Kooperationspartnern beantragt werden. Der Fonds Soziokultur wird ab Ende August regelmäßige Online-Infoveranstaltungen zur Beratung und Antragstellung anbieten. Die ersten Termine finden am 24.08.2021 und 31.08.2021 von 16 bis 17 Uhr statt. Hier könnt Ihr Euch anmelden. Mehr Infos findet Ihr hier >>