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News

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io
News K3-Portal, Bild: Canva

08.07.2026

KreativKids Akademie 2026

Die KreativKids Akademie geht in die nächste Runde! Das kostenlose Ferienprogramm auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe hat sich als echtes Erfolgsmodell etabliert – und startet ab dem 3. August 2026 wieder für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Zwei Wochen lang tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Kreativität ein: täglich wechselnde Workshops in Theater, Film, Hörspiel, Illustration, Handlettering, Zeichnen und vielem mehr – angeleitet von echten Künstler*innen und Kreativschaffenden. Die bewusst kleinen Gruppen (je 8 Kinder) schaffen Raum zum echten Ausprobieren, Entdecken und Dranbleiben. Beide Ferienwochen sind ausgebucht. Ein Angebot von K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und WERKRAUM: Karlsruhe e.V. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Februar

05.02.2024

THE LÄND Global Game Jam 2024 – Rückblick

Es ist 12 Uhr am Samstagmittag im Lichthof der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. In der Ecke stehen 50 große Pizzakartons, die Kaffeemaschine läuft heiß. An 37 Tischen sitzen knapp 200 Entwickler*innen hoch konzentriert vor ihren Computern. Außer Tastaturanschlägen und dem gelegentlichen Rascheln einer Snacktüte ist es still im Saal. Hier und da haben es sich Leute mit Kissen und Decken auf den Sofas bequem gemacht. Auch falls die Kreativität mal ins Stocken gerät, ist für Abhilfe gesorgt. Ein großer Tisch voller Lego, Knete, Bällen und anderen Kreativgegenstände ist für alle zugänglich. Diese besondere Atmosphäre herrschte beim THE LÄND Global Games Jam Baden-Württemberg. Ein Programmierevent, bei dem die Teilnehmer*innen in 48 Stunden Spiele entwickelten. Die Veranstaltung in Karlsruhe war Teil eines weltweiten Events. Von den knapp 800 Sites gehörte die THE LÄND GGGJ BW zu den 20 größten weltweit. Überall auf der Welt programmierten zeitgleich Spiele-Interessierte Games zum vorgegebenen Thema – dieses Jahr "Make me laugh". Veranstaltet wurde der THE LÄND Global Game Jam von der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg im Rahmen von HOLA – dem hochschulübergreifenden Labor für kooperatives Arbeiten, gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. "Der Anspruch war es, verschiedene Gruppen von Games Akteuren aus ganz Baden-Württemberg zusammenzubringen – das ganze Ökosystem", erklärte Dr. Andrea Buchholz, Projektteamleiterin bei der MFG Baden-Württemberg. Angefangen bei Games Studierenden im 1. Semester, die noch nie bei einem Game Jam mitgemacht haben, über Absolvent*innen mit viel Know-how bei der Erstellung von Games bis hin zu etablierten Game Studios. Sie nutzten das Event, um aktuelle Trends an den Hochschulen zu identifizieren und um potenzielle Mitarbeiter*innen zu akquirieren. Der große Mehrwert der Veranstaltung war neben der Vernetzung von Personen mit verschiedenen Levels an Know-How die Begegnung zwischen verschiedenen Disziplinen und Hochschulen. Vor Ort waren auch Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe und Germanistik-Studierende der Universität Tübingen. Sie brachten wertvolles Know-how mit in die Teams, "denn sowohl Sound als auch Storytelling sind wichtige Bestandteile von Games, werden aber in Gaming-Studiengängen weniger stark beleuchtet", erklärte Andrea Buchholz. Ein gutes Beispiel für hochschulübergreifende Zusammenarbeit war das Team von Patricia. Sie hat drei ihrer Teamkolleg*innen bei HOLA Serious Games 2022 kennengelernt. Sie selbst studiert Informatik in Stuttgart, ihre Teamkolleg*innen Digital Humanities in Tübingen. Sie nutzten den Global Game Jam, um erneut gemeinsam zu arbeiten und sich noch besser kennenzulernen. Nicht nur Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen sind nach Karlsruhe gereist. Auch Initiativen, die sich in Baden-Württemberg gegründet haben, nahmen am Game Jam teil. Darunter der Godot Stammtisch aus Karlsruhe und die Spieleentwicklung Bodensee. Deren Mitglieder sind nach Karlsruhe gekommen, um sich zu vernetzen und um auf sich aufmerksam zu machen. Vernetzung ohne Chaos – das war die größte Herausforderung des Game Jams. Wie bilden sich Teams aus knapp 200 Personen? Das Vorgehen ähnelte einem Aufruf in der Zeitung: „Entwicklerteam aus vier Personen mit den Expertisen Sound, Programmierung und Level Design sucht Artist“. Diese Aufrufe wurden dann auf die "LÄNDing Page" geklebt. Einzelne Teilnehmer*innen, die ohne Team zur Veranstaltung gekommen sind, konnten so sehen, welches Team zu ihnen passt, und wo ihr Know-how gebraucht wurde. Die Müdigkeit sah man den Teilnehmer*innen nach 48 Stunden Arbeit deutlich an. Nichtsdestotrotz feierten sie die entwickelten Spiele bei der Abschlusspräsentation mit tosendem Applaus. Das Thema "Make me laugh" setzten die Teilnehmer*innen augenscheinlich gut um, denn bei einigen Spielen kamen die Anwesenden aus dem Lachen gar nicht mehr heraus. Die Global Game Jam Website veröffentlicht die entstandenen Spiele im Nachgang Stück für Stück. Ein Teaser der Spiele ist bereits jetzt schon auf YouTube verfügbar. Nur durch Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, einigen Sponsoren wie Gameforge und kr3m sowie einem starken Partnernetzwerk von 11 Hochschulen und sieben Game-Studios konnte ein solches Event auf die Beine gestellt werden. Auch wenn nach 48 Stunden alle müde sind, bedanken sich die Teilnehmenden für das einzigartige Jam-Erlebnis. Vielleicht sieht man sich beim nächsten THE LÄND Global Game Jam BW. Autorin: Zoe Jakob/MFG

Januar

19.01.2024

Landespreis BW – Gesucht: Vorbilder, die neue Wege gehen

Bereits zum 15. Mal schreiben die baden-württembergische Landesregierung und die L‑Bank den Landespreis für junge Unternehmen aus. Ausgezeichnet werden die besten Unternehmenspersönlichkeiten des Landes. Teilnehmen können Unternehmen aller Berufe und Branchen, die ab dem 1. Januar 2014 gegründet oder übernommen haben, Bilanzzahlen für mindestens drei Jahre vorweisen können und ihren Sitz in Baden-Württemberg haben. Bewerbungsschluss ist der 26. Februar 2024. Gesucht werden Vorbilder, die mit einer erfolgreichen Geschäftsidee ein junges Unternehmen führen Ausgeschrieben wird der Landespreis gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank. Vorbilder können alle sein, die mit einer erfolgreichen Geschäftsidee ein junges Unternehmen führen oder einen etablierten Betrieb übernommen haben. Ganz gleich, ob sie mit einer innovativen Dienstleistung oder einem neuartigen Verfahren gestartet sind, wirtschaftlich erfolgreich mit ökologischem Weitblick handeln, die Chancen der Digitalisierung für die Herausforderungen der Trans­formation nutzen oder mit ihrem sozialen Einsatz einen nachhaltigen Beitrag für eine zukunftsfähige und klimaneutrale Gesellschaft leisten. Auf die ersten drei Preisträger*innen warten insgesamt 90.000 Euro Am 26. November 2024 zeichnen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands Edith Weymayr die zehn besten Unternehmen im Neuen Schloss in Stuttgart aus. Die drei Erstplatzierten erhalten Geldpreise in Höhe von 40.000 Euro (Platz 1), 30.000 Euro (Platz 2) und 20.000 Euro (Platz 3). Mit insgesamt 90.000 Euro ist der Landespreis einer, der höchst dotierten und renommiertesten Unternehmenspreise in Deutschland. Weitere Infos findet ihr hier >>

17.01.2024

Jetzt teilnehmen! – Studie „Wirtschaftliche und Soziale Lage in Kunst & Kultur- und Kreativwirtschaft“

Selbstständig im Kultur- und Kreativsektor? Umfrage zu den Rahmenbedingungen. Eure Mitwirkung ist gefragt! Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) haben die Prognos AG und den Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. (BFDK) damit beauftragt, die Rahmenbedingungen von Soloselbständigen und hybrid Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW), dem öffentlichen Kulturbetrieb und Kulturberufen in Deutschland zu untersuchen. Dafür braucht es Eure Antworten u.a. zu Eurer wirtschaftlichen und sozialen Lage und zur Kunst- und Kulturförderung. Die Umfrage läuft bis zum 8. März 2024. Nehmt an der Umfrage teil, um ein umfassendes Bild der Situation aller Sparten und Branchen von Kreativ- und Kunstschaffenden zu zeichnen und dort, wo es nötig ist, Verbesserungen herbeizuführen. Die Umfrage dauert etwa eine halbe Stunde. Die Befragung läuft bis zum 8. März 2024. Hier geht es zur Umfrage: Selbstständig im Kultur- und Kreativsektor? Umfrage zu den Rahmenbedingungen

11.01.2024

Land fördert elf Kreativ-Projekte – Karlsruher Projekt mit dabei

Mit dem Programm „KMU-Transfer KREATIV“ fördert das Wirtschaftsministerium elf innovative Kreativ-Projekte. Ziel ist es, die branchenübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen mit einem oder mehreren Kreativunternehmen aus den Bereichen Film, Games, Animation und Virtueller Realität zu fördern. Aus Karlsruhe planen der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg in einem Konsortium mit der GBK Dach GmbH gemeinsam mit dem Kreativunternehmen zeigdeinprodukt.de aus Böblingen eine Virtual Reality (VR)-Plattform zu entwickeln, die die Dachdeckerbranche in Baden-Württemberg bei einem breiteren Publikum bekannt machen soll und so das Potenzial hat, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ziel des Förderprogramms war es, die branchenübergreifende Zusammenarbeit von Unternehmen aus Baden-Württemberg mit einem oder mehreren Kreativunternehmen aus den Bereichen Film, Games, Animation und Virtueller Realität zu fördern. Die Projekte sollen den branchenübergreifenden Mehrwert der Zusammenarbeit mit Kreativunternehmen zeigen und regionale Kompetenzen und Kooperationen branchenübergreifend stärken. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollen zum Einsatz neuer Technologien und kollaborativer Lösungen ermutigt werden. Die Fördermaßnahme ist ein wichtiger Beitrag dazu, den Standort Baden-Württemberg zukunftsfähiger und auf die Herausforderungen des Metaverse beziehungsweise der zunehmenden Bedeutung von 3D- und Gamification-Technologien und der stattfindenden Transformation besser und umfassender vorzubereiten. Der Förderaufruf lief vom 20. Juli bis zum 10. November 2023 und richtete sich an kleine und mittlere Unternehmen aus Baden-Württemberg, die gemeinsam mit Unternehmen aus der Kreativbranche eine Kooperation eingehen wollen. Das Gesamtvolumen der Förderung, das den ausgewählten Projekten zugutekommt, beläuft sich auf rund 250.000 Euro. Die Laufzeit ist in der Regel ein Jahr und die Projekte laufen bis Ende 2024. Die Projekte im Überblick Die folgenden elf Projekte wurden vom Wirtschaftsministerium ausgewählt: Ulrich Lang aus Backnang entwickelt leidenschaftlich Nischendüfte. Gemeinsam mit dem Kreativunternehmen acameo aus Tübingen sollen digitale beziehungsweise virtuelle Distributions- und Präsentationsmöglichkeiten durch das Modellieren von virtuellen Räumen und der Animationen von produktspezifischen Düften realisiert werden. Die beiden Kreativunternehmen bildbrauerei GmbH und GameBoot GmbH aus Heidelberg wollen ein interaktives Videotool entwickeln, das von Unternehmen zum Beispiel bei interaktiven Projekten oder bei der Verknüpfung von Spieleentwicklung und klassischen Videoinhalten verwendet werden kann. Im Projekt der Qatna Medical GmbH aus Hechingen und dem Kreativunternehmen b.ReX GmbH aus Stuttgart sollen die innovativen Eigenschaften einer neuartigen Technologie aus dem medizinischen Bereich visuell und interaktiv aufbereitet und damit besser erklärbar und greifbarer gemacht werden. Das Unternehmen wd3 GmbH hat mit Xbrick einen universell einsetzbaren Sitzquader entwickelt. Nun soll mit dem Kreativunternehmen halbautomaten Kommunikationsdesign GmbH eine „Augmented Reality“ (AR)-App entstehen, die als digitale Erweiterung das spielerische und bewegte Lernen mit Xbrick um eine zusätzliche Ebene erweitert. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in Stuttgart. Die Sabine Oberhardt GmbH aus Güglingen will in ihrem Projekt gemeinsam mit drei Kreativunternehmen KORION Interactive GmbH (Ludwigsburg), Heiko Mauel (Sankt Katharinen), Magdalena Jundt (Steinheim an der Murr) ein gamifiziertes Testverfahren zur Weiterentwicklung von Führungskräften entwickeln. Um Wirtschaftsprüfer künftig in der Aus- und Weiterbildung zu unterstützen, möchte das Unternehmen audit.neo GmbH (Volkertshausen) gemeinsam mit den STANstudios aus Stuttgart eine E-Learning Plattform entwickeln. In dem Projekt der Compositas GmbH (Freiburg) und dem Softwareentwickler Christian Schwan (Freiburg) soll die Webanwendung YARPS für das Spielerlebnis von „Pen-&-Paper-Rollenspielen“ medial erweitert werden, um so die Spielsitzungen attraktiver und interaktiver zu gestalten. Wissenschaftskommunikation für alle einfach zugänglich und verständlich zu machen, hat sich die VAVisual GmbH aus Mannheim zum Ziel gesetzt. Gemeinsam mit Volo Global Partnership Pte Ltd/V-Mobile LLC aus Armenien soll eine KI-basierte Schnittstelle entwickelt werden, die einfach verständliche Wissenschaftskommunikation für die gängigsten Social Media-Kanäle generiert. Die Deep Care GmbH entwickelt zusammen mit Walk The FROG (beide aus Ludwigsburg) eine Optimierung des „Intelligenten Sitzassistenten“ (ISA). Mit spielerischen Elementen und Belohnungs-Mechanismen sollen die Nutzer dazu angeregt werden, ihre Sitzposition regelmäßig zu ändern und zu optimieren. Mit dem Projektvorhaben „Virtuelle Reinräume“ will die Inspire Media GmbH (Eppelheim) im spezifischen Kontext der Pharmaindustrie virtuelle Repliken von realen Reinräumen entwickeln. Projektpartner ist die Bildbrauerei GmbH aus Heidelberg. Der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg plant in einem Konsortium mit der GBK Dach GmbH – beide mit Sitz in Karlsruhe – gemeinsam mit dem Kreativunternehmen zeigdeinprodukt.de aus Böblingen eine Virtual Reality (VR)-Plattform zu entwickeln, die die Dachdeckerbranche in Baden-Württemberg bei einem breiteren Publikum bekannt machen soll und so das Potenzial hat, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die vollständige Pressemitteilung des Landes findet Ihr hier >>

Dezember

29.12.2023

Staatspreis Gestaltung Kunst Handwerk – ab 10. Januar bewerben!

Am 10. Januar beginnt die Online-Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb über das Portal des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg Staatspreis-Kunsthandwerk. Bewerben könnt ihr euch bis zum 3. März 2024. Alle zwei Jahre wird der Staatspreis Gestaltung Kunst Handwerk vergeben. Veranstalter sind das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, der BdK Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg e. V. und jeweils eine baden-württembergische Stadt als Gastgeberin. 2024 ist die Stadt Kornwestheim mit dem Museum im Kleihues-Bau Gastgeberin der Landesausstellung. Informationen zur Landesausstellung findet ihr hier >>

29.12.2023

K3 wünscht euch frohe Weihnachten!

Ein weiteres Jahr mit großen Herausforderungen geht für uns alle zu Ende. Wir haben auch in diesem Jahr unsere Veranstaltungen für euch vor Ort durchgeführt, haben aber auch weiterhin digitalen Input und Knowhow geboten, um Euch bei Euren Gründungsvorhaben und euren Unternehmungen bestmöglich zu unterstützen. Wir blicken zurück: KreativStart, Pop-Up-Store, kreatives Speeddating, zahlreiche Seminare und 7×7 – ein ereignisreiches Jahr geht nun zu Ende. Auch im nächsten Jahr planen wir wieder spannende Veranstaltungen und Seminare für Euch, egal ob online, vor Ort oder hybrid. Wir freuen uns auf Euch! Wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleibt gesund!  

22.12.2023

Initiative Musik – Antragsphase der 64. Förderrunde der Künstler*innenförderung hat begonnen

Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen und Bands und Autor*innen, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Mögliche Fördergegenstände sind Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Contentproduktion, Promotion und Marketing und Tour. Über die eingereichten Projektanträge wird von einer vielseitigen Jury von zwölf Künstler:innen und Persönlichkeiten aus der Musikwirtschaft entschieden. Die Ernennung der Jurymitglieder erfolgt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Gesellschafter der Initiative Musik. Die nächste Antragsphase startet am 20.12.2023 und endet am 10.01.2024 um 12:00 Uhr (mittags). https://www.initiative-musik.de/kuenstlerinnen/

19.12.2023

Förderprogramm Innovationsgutscheine wird fortgeführt

Baden-Württemberg ist eine der führenden Innovationsregionen weltweit. In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Marktführer und eine solch hohe industrielle Kompetenz in zahlreichen Branchen. Damit Baden-Württemberg als führender Innovations- und Wirtschaftsstandort auch weiterhin „THE Innovation LÄND“ bleibt, unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bereits seit 2008 Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Innovationsgutscheinen. Unterstützung bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten Mit den Innovationsgutscheinen werden Betriebe bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterstützt. Sie erhalten Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der eigentlichen Entwicklung und Umsetzung innovativer Vorhaben. Mit der operativen Durchführung des Programms hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg die L-Bank beauftragt. „Der Innovationsgutschein wird Unternehmen wie in der Vergangenheit auch als Zuschuss ausbezahlt. Die Förderung deckt maximal 50 Prozent der Kosten, die dem Unternehmen von der beauftragten Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Rechnung gestellt werden“, sagte die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands Edith Weymayr zu den Programmkonditionen. Drei Gutscheinlinien Über einen Innovationsgutschein förderfähig sind zum Beispiel Recherchen und Machbarkeitsstudien, Material- oder Designuntersuchungen oder auch der Bau von Prototypen und Tests zur Sicherstellung von Qualität oder Umweltverträglichkeit. Anders als bisher gibt es nicht mehr fünf, sondern nur noch drei Gutscheinlinien. Das bisherige Förderspektrum ist dabei erhalten geblieben: Innovationsgutschein BW (maximal 7.500 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld sowie für umsetzungsorientierte Dienstleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) im Zuge eines innovativen Vorhabens. Der Innovationsgutschein BW ist technologie- und branchenoffen und richtet sich sowohl an KMU als auch an Start-ups.   Innovationsgutschein Hightech BW (maximal 20.000 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für KMU für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld, für umsetzungsorientierte FuE-Dienstleistungen sowie von Materialkosten im Zusammenhang eines besonders anspruchsvollen innovativen Vorhabens. Der Innovationsgutschein Hightech BW ist technologie- und branchenoffen.    Innovationsgutschein Start-up BW (maximal 20.000 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für Start-ups bis maximal fünf Jahre nach Gründung für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld, für umsetzungsorientierte FuE-Dienstleistungen sowie von Materialkosten im Zusammenhang eines besonders anspruchsvollen innovativen Vorhabens aus den Wachstumsfeldern der Zukunft. Mit dem Innovationsgutschein Start-up BW können auch Innovationsvorhaben in der Vorgründungsphase gefördert werden. Eine Rechtsform muss erst bei der Schlussrechnung vorliegen. Die genauen Förder- und Antragsbedingungen unter: L-Bank: Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen

10.12.2023

THE LÄND entwickelt Games beim weltweiten Programmier-Event Global Game Jam

Beim Global Game Jam (GGJ) entwickeln Kreative und Spielebegeisterte weltweit und zeitgleich in 48 Stunden Computerspiele zu einem vorgegebenen Thema. Mit dem THE LÄND Global Game Jam BW organisiert die MFG Baden-Württemberg mit 20 Partnern und Unterstützern das größte zentrale Event für den Südwesten in Karlsruhe. Von 26. bis 28. Januar 2024 können Spielebegeisterte dabei sein und mitmachen. Der Game Jam findet statt an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Eine Anmeldung ist erforderlich, die Plätze sind begrenzt. Jetzt anmelden für den THE LÄND Global Game Jam BW In Baden-Württemberg kamen 2023 an sechs verschiedenen Sites 150 Entwickler*innen zusammen. Die Orte, an denen sich die Teilnehmer*innen treffen, werden auf der weltweiten Global Game Jam Plattform als "Site" eingetragen. Beim GGJ von 26. bis 28. Januar 2024 gibt es erstmals eine landesweite Site, bei der Entwicklungs-Begeisterte aus ganz Baden-Württemberg eingeladen sind, in die UNESCO Creative City of Media Arts nach Karlsruhe zu kommen. Somit wird der Innovationsgeist der Games-Community im Südwesten für andere Regionen in der Welt sichtbar.  Der GGJ weckt Begeisterung für Spiele und fördert gleichzeitig deren Entwicklungsprozess – von Programmiertools über iteratives Design bis hin zu narrativem und künstlerischem Ausdruck. Organisiert wird der GGJ bereits seit 2009 von Global Game Jam®, einer in Kalifornien registrierten gemeinnützigen Organisation. 2023 kamen weltweit 40.000 Entwickler*innen an 800 Standorten aus über 100 Ländern zusammen und produzierten 7.600 Spiele. Verschiedene Zielgruppen treffen beim Global Game Jam aufeinander Der GGJ ermutigt Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund einen Beitrag zur weltweiten Verbreitung von Spieleentwicklung und Kreativität zu leisten. Dabei treffen Games-Studierende auf Games Studios, Entwicklungs-Begeisterte auf erfahrene und professionelle Coder*innen. Aber auch andere Disziplinen wie Sound, Design, Kommunikation oder Psychologie finden ihren Platz im GGJ. Durch die Kooperation mit zwölf verschiedenen baden-württembergischen Bildungseinrichtungen kommen sehr unterschiedliche Games-Enthusiasten zusammen und werden gemeinsam spielerisch kreativ. Hier geht es direkt zur Anmeldung Veranstaltet wird die landesweite Site von der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit dem GameLab Karlsruhe derStaatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Unterstützt wird THE LÄND Global Game Jam von 20 Partnern, neben lokalen Partnern Hochschulen und Games-Studios aus Baden-Württemberg. Der Game Jam wird im Rahmen von HOLA gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.