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News

18.05.2026

Neue Webseite „Studieren in BW“ geht online

Die Studienwahl in Baden-Württemberg wird durch den Relaunch der Seite „Studieren in BW“ einfacher und klarer gestaltet. Das Angebot ist auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Baden-Württemberg startet ein neues Online-Angebot zur Studienorientierung. Die etablierte Website Studieren in Baden-Württemberg wurde vollständig überarbeitet und präsentiert sich jetzt im neuen Look: moderner, übersichtlicher und nutzerfreundlicher. „Ein Studium ist ein großer Schritt. Wir wollen, dass junge Menschen ihn selbstbewusst und gut informiert gehen können“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski zum Relaunch der Webseite in Stuttgart. „Unser neues Online-Angebot zeigt, was alles möglich ist: Es macht Mut, gibt Orientierung und begegnet Studieninteressierten modern, klar und auf Augenhöhe. So unterstützen wir junge Menschen beim Start in ihre berufliche Zukunft.“ Alle Informationen auf einen Blick Die Website bündelt alle wichtigen Informationen rund um die Studienwahl an einem Ort – von Studiengängen und Hochschulen bis hin zu Beratungsangeboten im Land. Besonderes Augenmerk liegt auf der mobilen Nutzung: Die neue Website ist für Smartphones optimiert und damit gezielt auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Studieninteressierte finden schnell und verständlich Informationen dazu, welche Studiengänge in Baden-Württemberg angeboten werden und welche Wege zu ihren Interessen, Stärken und Zielen passen.

18.05.2026

Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen

Das Land und die EU stellen rund 9,4 Millionen Euro bereit, um Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren kommunaler Einrichtungen zu modernisieren und auszubauen. Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen des Förderaufrufs „Stärkung Regionaler Innovationssysteme (RIS) durch Ausbau und Modernisierung kommunaler Innovationsinfrastrukturen“ elf Vorhaben zur Förderung bewilligt. Die geförderten kommunalen Einrichtungen erhalten rund 9,4 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um ihre Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren zukunftsfähig aufzustellen. „Die Vorhaben zeigen eindrucksvoll: In den Regionen Baden-Württembergs steckt enormes Potenzial. Mit den bewilligten Projekten stärken wir die Innovationsinfrastruktur als Rückgrat für Start-ups sowie junge und etablierte Unternehmen. Jene Unternehmen, auf die wir beim Strukturwandel und bei der Entwicklung neuer Technologien bauen. Wir setzen unsere wirtschaftspolitischen Instrumente genau dort an, wo sie effizient sind: vor Ort“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Zukunftstechnologien direkt in den Regionen Mit den bewilligten Vorhaben werden Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren in verschiedenen Regionen des Landes modernisiert und ausgebaut. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in kollaborative Arbeitsumgebungen, Technologien für Automatisierung und Robotik, Infrastrukturen für Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sowie Smart-Building-Lösungen. Die Infrastrukturen stehen Unternehmen und Gründerinnen und Gründern zu offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen zur Verfügung. Durch gezielte Investitionen werden diese Einrichtungen in die Lage versetzt, bestehende und sich in der Gründungsphase befindende Unternehmen in dieser Phase des beschleunigten Strukturwandels wirksam zu begleiten und ihre Innovationsaktivitäten zu unterstützen. Die geförderten Projekte sollen bis zum 31. Dezember 2028 abgeschlossen sein. EFRE-Förderung in Baden-Württemberg Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021–2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie des Landes ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz. Links und Infos unter: Pressemeldung

18.05.2026

Land stärkt digitale Innovationszentren

Mit jeweils 720.000 Euro unterstützt das Land die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg und fördert damit Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro. Die beiden Konsortien „EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity“ (EDIH AICS) mit dem Konsortialführer FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe und der „EDIH Südwest“ mit dem Konsortialführer Hahn-Schickard aus Villingen-Schwenningen konnten sich erfolgreich für die zweite Förderperiode bei der Ausschreibung der Europäischen Kommission bewerben. 1,4 Millionen Euro für Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit „Dass sich beide baden-württembergische EDIHs erneut im europäischen Wettbewerb behauptet haben, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres Landes“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen verlässliche Partner, um Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit schneller, sicher und praxisnah in die Anwendung zu bringen. Genau dafür stehen unsere Innovationszentren.“ Die EDIHs werden auf den Erkenntnissen der ersten Förderperiode aufbauen, das Netzwerk erweitern und zudem das Thema sichere Künstliche Intelligenz (KI) sowie Testumgebungen stärker in den Fokus stellen. So sollen vor allem KMU und öffentliche Einrichtungen digitale und KI-basierte Lösungen individuell und risikoarm mit fachlicher Begleitung noch besser testen können. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch die bereits bestehenden Zugänge zu europäischen Netzwerken, Infrastrukturen und anderen EDIHs. Damit sind die baden-württembergischen EDIHs ein wichtiger Baustein für den Innovationsstandort. Die EU-Kommission hat in einer ersten Förderrunde mit Mitteln des „Digital Europe Programme“ ein europaweites Netzwerk an European Digital Innovation Hubs (EDIHs) geschaffen, welches die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen, mit Schwerpunkt KMU, befördern soll. Im Zentrum stehen vor allem Wachstumsbereiche wie KI, High-Performance Computing und Cybersicherheit. Auch die Digitalisierung des öffentlichen Sektors soll durch die EDIHs unterstützt werden. Die europäischen digitalen Innovationszentren sind sowohl lokale als auch europaweit vernetzte Anlaufstellen. Die EU-Kommission sieht die EDIHs im Rahmen des „AI Continent Action Plan“ als Bindeglied zwischen den Hauptakteurinnen und -akteuren des KI-Ökosystems und als Erfahrungszentren für KI, die bei der Anwendung von sektorspezifischen KI-Lösungen unterstützen. Am 03. April 2025 veröffentlichte die EU-KOM den Aufruf EDIH 2.0, bei dem sich die bisherigen EDIHs erneut für eine Laufzeit von drei Jahren (2026 – 2029) bewerben konnten. In Deutschland gibt es laut der Webseite der EU-KOM derzeit 17 EDIHs, in Europa insgesamt 227 EDIHs, von denen 151 von der EU gefördert werden. Beide Konsortialführer sind zugleich Teil der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW). Weitere Infos unter: Land stärkt digitale Innovationszentren: Baden-Württemberg.de

Dezember

22.12.2023

Initiative Musik – Antragsphase der 64. Förderrunde der Künstler*innenförderung hat begonnen

Die Künstler*innenförderung der Initiative Musik richtet sich an Solokünstler*innen und Bands und Autor*innen, die auf dem deutschen und internationalen Musikmarkt Fuß fassen wollen. Mögliche Fördergegenstände sind Komposition und Konzeption, Produktion und Aufnahme, Tonträgerherstellung, Videos und Contentproduktion, Promotion und Marketing und Tour. Über die eingereichten Projektanträge wird von einer vielseitigen Jury von zwölf Künstler:innen und Persönlichkeiten aus der Musikwirtschaft entschieden. Die Ernennung der Jurymitglieder erfolgt durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie die Gesellschafter der Initiative Musik. Die nächste Antragsphase startet am 20.12.2023 und endet am 10.01.2024 um 12:00 Uhr (mittags). https://www.initiative-musik.de/kuenstlerinnen/

19.12.2023

Förderprogramm Innovationsgutscheine wird fortgeführt

Baden-Württemberg ist eine der führenden Innovationsregionen weltweit. In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Marktführer und eine solch hohe industrielle Kompetenz in zahlreichen Branchen. Damit Baden-Württemberg als führender Innovations- und Wirtschaftsstandort auch weiterhin „THE Innovation LÄND“ bleibt, unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus bereits seit 2008 Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Innovationsgutscheinen. Unterstützung bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten Mit den Innovationsgutscheinen werden Betriebe bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten unterstützt. Sie erhalten Zuschüsse von bis zu 20.000 Euro für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld der eigentlichen Entwicklung und Umsetzung innovativer Vorhaben. Mit der operativen Durchführung des Programms hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg die L-Bank beauftragt. „Der Innovationsgutschein wird Unternehmen wie in der Vergangenheit auch als Zuschuss ausbezahlt. Die Förderung deckt maximal 50 Prozent der Kosten, die dem Unternehmen von der beauftragten Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Rechnung gestellt werden“, sagte die Vorsitzende des L-Bank-Vorstands Edith Weymayr zu den Programmkonditionen. Drei Gutscheinlinien Über einen Innovationsgutschein förderfähig sind zum Beispiel Recherchen und Machbarkeitsstudien, Material- oder Designuntersuchungen oder auch der Bau von Prototypen und Tests zur Sicherstellung von Qualität oder Umweltverträglichkeit. Anders als bisher gibt es nicht mehr fünf, sondern nur noch drei Gutscheinlinien. Das bisherige Förderspektrum ist dabei erhalten geblieben: Innovationsgutschein BW (maximal 7.500 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld sowie für umsetzungsorientierte Dienstleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) im Zuge eines innovativen Vorhabens. Der Innovationsgutschein BW ist technologie- und branchenoffen und richtet sich sowohl an KMU als auch an Start-ups.   Innovationsgutschein Hightech BW (maximal 20.000 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für KMU für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld, für umsetzungsorientierte FuE-Dienstleistungen sowie von Materialkosten im Zusammenhang eines besonders anspruchsvollen innovativen Vorhabens. Der Innovationsgutschein Hightech BW ist technologie- und branchenoffen.    Innovationsgutschein Start-up BW (maximal 20.000 Euro Zuschuss bei einem Fördersatz von 50 Prozent) für Start-ups bis maximal fünf Jahre nach Gründung für wissenschaftliche Tätigkeiten im Vorfeld, für umsetzungsorientierte FuE-Dienstleistungen sowie von Materialkosten im Zusammenhang eines besonders anspruchsvollen innovativen Vorhabens aus den Wachstumsfeldern der Zukunft. Mit dem Innovationsgutschein Start-up BW können auch Innovationsvorhaben in der Vorgründungsphase gefördert werden. Eine Rechtsform muss erst bei der Schlussrechnung vorliegen. Die genauen Förder- und Antragsbedingungen unter: L-Bank: Innovationsgutscheine für kleine und mittlere Unternehmen

10.12.2023

THE LÄND entwickelt Games beim weltweiten Programmier-Event Global Game Jam

Beim Global Game Jam (GGJ) entwickeln Kreative und Spielebegeisterte weltweit und zeitgleich in 48 Stunden Computerspiele zu einem vorgegebenen Thema. Mit dem THE LÄND Global Game Jam BW organisiert die MFG Baden-Württemberg mit 20 Partnern und Unterstützern das größte zentrale Event für den Südwesten in Karlsruhe. Von 26. bis 28. Januar 2024 können Spielebegeisterte dabei sein und mitmachen. Der Game Jam findet statt an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Eine Anmeldung ist erforderlich, die Plätze sind begrenzt. Jetzt anmelden für den THE LÄND Global Game Jam BW In Baden-Württemberg kamen 2023 an sechs verschiedenen Sites 150 Entwickler*innen zusammen. Die Orte, an denen sich die Teilnehmer*innen treffen, werden auf der weltweiten Global Game Jam Plattform als "Site" eingetragen. Beim GGJ von 26. bis 28. Januar 2024 gibt es erstmals eine landesweite Site, bei der Entwicklungs-Begeisterte aus ganz Baden-Württemberg eingeladen sind, in die UNESCO Creative City of Media Arts nach Karlsruhe zu kommen. Somit wird der Innovationsgeist der Games-Community im Südwesten für andere Regionen in der Welt sichtbar.  Der GGJ weckt Begeisterung für Spiele und fördert gleichzeitig deren Entwicklungsprozess – von Programmiertools über iteratives Design bis hin zu narrativem und künstlerischem Ausdruck. Organisiert wird der GGJ bereits seit 2009 von Global Game Jam®, einer in Kalifornien registrierten gemeinnützigen Organisation. 2023 kamen weltweit 40.000 Entwickler*innen an 800 Standorten aus über 100 Ländern zusammen und produzierten 7.600 Spiele. Verschiedene Zielgruppen treffen beim Global Game Jam aufeinander Der GGJ ermutigt Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund einen Beitrag zur weltweiten Verbreitung von Spieleentwicklung und Kreativität zu leisten. Dabei treffen Games-Studierende auf Games Studios, Entwicklungs-Begeisterte auf erfahrene und professionelle Coder*innen. Aber auch andere Disziplinen wie Sound, Design, Kommunikation oder Psychologie finden ihren Platz im GGJ. Durch die Kooperation mit zwölf verschiedenen baden-württembergischen Bildungseinrichtungen kommen sehr unterschiedliche Games-Enthusiasten zusammen und werden gemeinsam spielerisch kreativ. Hier geht es direkt zur Anmeldung Veranstaltet wird die landesweite Site von der MFG Baden-Württemberg in Kooperation mit dem GameLab Karlsruhe derStaatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Unterstützt wird THE LÄND Global Game Jam von 20 Partnern, neben lokalen Partnern Hochschulen und Games-Studios aus Baden-Württemberg. Der Game Jam wird im Rahmen von HOLA gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

06.12.2023

Dialogprozess zur Popkultur geht in die zweite Runde

Der landesweite Dialogprozess zur Popkultur geht in die zweite Runde. Beim POPLÄND-Dialog in Freiburg haben verschiedene Akteure aus der Kultur- und Musikszene über die Zukunft von Popmusik und Popkultur in Baden-Württemberg beraten. Zum zweiten Mal treffen sich Musik- und Kunstschaffende, Veranstaltende, Kulturinstitutionen, Popbegeisterte, Kulturpolitik und Kulturverwaltungen, um über die Zukunft von Popmusik und Popkultur in Baden-Württemberg zu beraten. Im Kulturpark-Areal in Freiburg findet in drei großen Arbeitsforen ein Austausch über Nachhaltigkeit und Green Culture, Awareness und Safer Nightlife sowie Diversität und Machtstrukturen statt. Initiiert wurde der insgesamt vierteilige Dialogprozess unter dem Stichwort POPLÄND vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Ziel ist sowohl der Erfahrungs- und Wissensaustausch untereinander als auch das Erarbeiten konkreter Handlungsempfehlungen für die Popkultur und Kulturpolitik des Landes. Gesprächsanstöße und Impulse aus der Praxis geben Felix Grädler (Geschäftsführer halle02 in Heidelberg, Green Culture Index BW, Vorstand LiveKomm), Kristina Mühlbach (Nachtkulturbeauftragte im Kulturamt Freiburg), Jamila Al-Yousef (Sängerin, Kulturwissenschaftlerin, Festivalkuratorin und Antirassismus-/Empowermenttrainerin), Ella Stracciatella (DJ und Gründerin FINTA-Netzwerk LocArtista Freiburg), Zora Brändle (Nachhaltigkeitsexpertin und zweite Vorsitzende von Clubkultur Baden-Württemberg e.V.), Kenny Joyner (Sänger der Band FATCAT), Julia Lauber und Felix Birsner (Duo WILLLMAN) und Lea Dorn (Landeskampagne „nachtsam. Mit Sicherheit besser feiern“ / Koordinierungsstelle Nachtleben). Mit dem Dialogprojekt setzt das Kunstministerium ein wichtiges kulturpolitisches Vorhaben des Koalitionsvertrages um: die Kulturpolitik des Landes stärker der populären Kultur zu öffnen und zur besseren Vernetzung der Akteurinnen und Akteure beizutragen. Bis Sommer 2024 werden Musikerinnen und Musiker, Popszene, Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturinstitutionen, Veranstalterinnen und Veranstalter und Kulturfördernde in Arbeits- und Beteiligungsformaten die Entwicklung, Bedarfe und Förderleitlinien in dieser Sparte diskutieren und bewerten. Der Dialog zur Popkultur knüpft damit an den erfolgreichen, von 2018 bis 2020 durchgeführten Dialog | Kulturpolitik für die Zukunft (PDF) an, den die damalige Staatssekretärin und heutige Ministerin Petra Olschowski geleitet hat. POPLÄND vertieft dessen Ergebnisse, um neue Ideen und Strategien der Popförderung zu entwickeln. Die Impulse, Beiträge und Diskussionsergebnisse sollen die Grundlage für die zukünftigen Leitlinien der Kulturförderung bilden.

November

Perfekt Futur

28.11.2023

Karriere im Container: 10 Jahre Kreativgründungszentrum Perfekt Futur – Jubiläumsfilm online

Ausrangierte Seefrachtcontainer als Workspace für Start-Ups der Kultur- und Kreativwirtschaft – wie erfolgreich dieses Nutzungskonzept sein kann, zeigt das Gründungszentrum Perfekt Futur im Herzen des Kreativparks Alter Schlachthof im Osten der Stadt Karlsruhe. 2023 feierte das Perfekt Futur bereits sein 10-jähriges Bestehen. Der anlässlich dieses Jubiläums produzierte Film, in dem nicht nur die besondere Architektur des Perfekt Futurs zur Geltung kommt, sondern vor allem auch ehemalige und aktuelle Gründer*innen zu Wort kommen, ist nun auf dem YouTube-Kanal der Stadt zu sehen. Erstellt wurde er im Auftrag des K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro der Stadt Karlsruhe von der Karlsruher Filmemacherin Nadine Knobloch. Hier gehts zum Film >> Das K³-Büro, das für Betrieb und Programmgestaltung im Gründungszentrum sowie die Beratung und Begleitung der Nutzer*innen während ihrer Zeit im Perfekt Futur verantwortlich ist, zog zu diesem Anlass eine erfolgreiche und beeindruckende Bilanz. Rund 400 Bewerbungen mit innovativen Gründungsideen sind seit der Eröffnung im April 2013 bei der Karlsruher Fächer GmbH & Co. Stadtentwicklungs-KG, einer Tochtergesellschaft der Stadt, die das Projekt baulich realisiert hat und die Container vermietet, eingegangen. In gemeinsamen Auswahlgesprächen von Fächer GmbH und K³-Büro stellen sich die potentiellen Nutzer*innen vor und das Unternehmenskonzept wird diskutiert. Hierbei ist besonders wichtig: Das Unternehmen muss in die Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft eingeordnet werden können. Und natürlich müssen eine überzeugende Gründungsidee und ein Business-Plan vorgelegt werden. „Wir freuen uns, dass wir durch dieses Verfahren bereits über 140 Nutzer*innen in den vergangenen zehn Jahren im Perfekt Futur einziehen lassen konnten. Circa 75 % davon sind mit ihrem Unternehmen noch am Markt und das zeigt, welches Entwicklungspotential durch das Gründungszentrum gefördert wird“, so die Verantwortlichen des K³-Sabrina Isaac-Fütterer (Kulturamt, Kulturbüro) und Dirk Metzger (Wirtschaftsförderung). Mit seinem vielfältigen Beratungs- und Veranstaltungsangebot trägt das K³-Büro maßgeblich zu dieser Erfolgsquote bei. Aktuell sind weit über 400 Personen als Gründer*innen oder Angestellte in diesen erfolgreichen Gründungen beschäftigt. Mira Sturm, Mitgründerin des Kinder- und Lifestylelabels Matsch mit Sahne, das von 2018 bis 2021 im Perfekt Futur startete, beschreibt das Gründungszentrum als bedeutende Stütze in der Anfangszeit: „In der Gründungsphase sind andere Themen wichtiger. Da ist es im Perfekt Futur gut, dass die Infrastruktur einfach da ist und man sich um diesen Punkt keine Sorgen machen muss.“ Neben den subventionierten Mieten und der außergewöhnlichen Architektur ist es vor allem der Community-Gedanke, der auf das Erfolgskonzept Perfekt Futur einzahlt. Das bestärkt auch die Digitalagentur Dorfjungs., die von Mai 2015 bis März 2019 Teil des Perfekt Futurs war: „Man hat sich als Teil einer Gemeinschaft gefühlt, die gemeinsam ihren Weg des Gründerseins gegangen sind und so Freundschaften geschlossen wurden, die bis heute anhalten.“ Wer nach dem Film Lust bekommt, sich selbst ein Bild vom Perfekt Futur zu machen, kann das hauseigene Café (alina café) von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr besuchen.

26.11.2023

Invest BW startet in die dritte Förderphase – Antragstellung ab sofort möglich

Invest BW, das größte einzelbetriebliche Förderprogramm in der Geschichte Baden-Württembergs, startet in die dritte Förderphase. Anträge für den technologieoffenen Förderaufruf können ab sofort eingereicht werden. Das Innovationsförderprogramm unterstützt baden-württembergische Unternehmen bei der Ausschöpfung ihrer Innovationspotenziale. Für den aktuellen Förderaufruf stellt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg 10 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir lassen nicht nach: Mit Invest BW unterstützen wir weiterhin die innovativsten Unternehmen in Baden-Württemberg bei ihren Vorhaben. Damit schreiben wir die Erfolgsgeschichte des Programms aus den vergangenen drei Jahren fort“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. NicoleHoffmeister-Kraut anlässlich des Starts der neuen Förderphase. „Wir haben Invest BW weiterentwickelt und starten nun in die bereits dritte Förderphase, um der hohen Nachfrage im Land nachzukommen“, führte die Wirtschaftsministerin weiter aus. Das Ziel des technologieoffenen Förderaufrufs ist es, wirkungsvolle Anreize für Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg zu schaffen, um ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zu erhöhen sowie innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle schneller an den Markt zu bringen. Dies gilt insbesondere für wichtige Zukunftstechnologien mit großen Marktpotenzialen sowie Innovationen zur Lösung großer Herausforderungen. Anträge für den ersten Förderaufruf der dritten Phase können bis zum 31. Januar 2024 eingereicht werden. Die Antragstellung erfolgt über den Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH. Neu in der anstehenden Förderphase ist ein zweistufiges Antragsverfahren. Interessierte müssen künftig im ersten Schritt anstelle eines Antrags lediglich eine Ideenskizze einreichen. Dies reduziert die Hürden für eine Antragstellung, insbesondere bei Start-ups sowie kleinen und mittleren Unternehmen.   Weitere Informationen Anmeldeformular für die Informationsveranstaltung zum ersten Förderaufruf Fördervoraussetzungen und Förderkonditionen von Invest BW   Originalmeldung auf der Website des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg

26.11.2023

FEMALE FOUNDERS CUP 2023 – jetzt noch bewerben!

Wettbewerb für Gründerinnen und Unternehmerinnen Der FEMALE FOUNDERS CUP ist das Pitch Event für Frauen in Baden-Württemberg und bietet jährlich zehn Gründerinnen die Chance, ihre Geschäftsidee in drei Minuten vor einer ausgewählten Fachjury und der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine Bewerbung – viele Chancen: Jetzt bewerben. Alle Gründerinnen und Start-up-Teams die mindestens 50 Prozent Women Power im Gründungsteam haben die maximal fünf Jahre an der Verwirklichung ihrer Geschäftsidee arbeiten deren Gründungsstandort in Baden-Württemberg angesiedelt ist deren Geschäftsidee bisher noch nicht im Finale eines Start-up BW Elevator Pitches präsentiert wurde, haben beim FEMALE FOUNDERS CUP 2023 viele Chancen mit dieser einen Bewerbung.  Eine schnelle Bewerbung erhöht die Chancen ungemein: Denn die Vergabe der insgesamt zehn Startplätze beim Pitch-Finale am 15. Dezember 2023 in der KLIMA ARENA in Sinsheim, erfolgt über zwei Entscheidungen: Drei Startplätze im Pitch-Finale durch die Entscheidung einer Fachjury und sieben Startplätze im Pitch-Finale durch Online-Abstimmung.   Und das startet in dem Moment, in dem die Bewerbung online ist. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2023. Also, jetzt bewerben für den FEMALE FOUNDERS CUP 2023.

26.11.2023

27 Milliarden Euro Umsatz: Kultur- und Kreativwirtschaft bedeutender Wirtschaftsfaktor in BW

Alle zwei Jahre wird dem Landtag ein Bericht der Landesregierung zur Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) in Baden-Württemberg vorgelegt. Das Strategiepapier hilft den Entscheidungsträger*innen in der Politik, zu beurteilen, wie sie die Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg am effektivsten fördern sollten. Der Landtagsbericht wird unter der Federführung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg und unter Beteiligung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie den weiteren zuständigen Ministerien erstellt. Der Bericht geht auch darauf ein, warum die Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg so relevant ist. Die Branche hat im Jahr 2021 Umsätze in Höhe von rund 27 Milliarden Euro erwirtschaftet, mehr als beispielsweise in der Pharma- (26,3 Milliarden Euro) oder der Chemischen Industrie (15,5 Milliarden Euro). Rund die Hälfte dieses Betrags erwirtschaftete die Software- und Gamesbranche. Mit ihren elf Teilmärkten ist die KKW ein bedeutender Wirtschaftsfaktor des Landes. Das zeigt sich auch an der Anzahl der Unternehmen und Beschäftigten. Im Jahr 2021 waren in der Kultur- und Kreativwirtschaft insgesamt rund 27 000 Unternehmen gemeldet, alles in allem mehr als beispielsweise im Gastgewerbe. Im vergangenen Jahr beschäftigte die Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg rund 207 000 Menschen, etwa 85 Prozent der Beschäftigten im Bereich Fahrzeugbau. Damit sind, führt der Bericht aus, fast doppelt so viele Personen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig wie in der Pharmaindustrie, der Energieversorgung und der Chemischen Industrie zusammen (insgesamt rund 110 000). Neben dem Gastgewerbe und dem Tourismus zählt sie laut des Berichts zu den wirtschaftlich am stärksten durch die Pandemie betroffenen Branchen. Viele kleinere Teilmärkte werden voraussichtlich in den nächsten Jahren unter ihrem Vor-Corona-Niveau bleiben, insgesamt wird aber prognostiziert, dass die KKW weiter zulegt. „Bereits vor der Pandemie hat die Kultur- und Kreativwirtschaft viele digitale Transformations- und Innovationsprozesse angeführt“, heißt es in dem Bericht. Mit ihrer hohen Wand­lungs- und Anpassungsfähigkeit trage sie in Baden-Württemberg entscheidend da­zu bei, den wirtschaftlichen Wandel und das zukunftsrelevante Feld der Digitalisierung und Künstlichen Intelligenz erfolgreich mitzugestalten und gehöre deshalb zu den Grundpfeilern des wirtschaftlichen Erfolgs. Auch beim Thema Digitalisierung gehöre die KKW zu den Spitzenreitern. Das betont auch der „Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL Baden-Württemberg 2023“. Im bundesweiten Ländervergleich belegt die baden-württembergische KKW Top-Platzierungen im Gründungsgeschehen. Bei Gründungen im Architekturmarkt liegt Baden-Württemberg auf dem zweiten Platz hinter Nordrhein-Westfalen. In der Designwirtschaft, dem Kunst- und Werbemarkt belegt Baden-Württemberg den dritten Platz. Den vierten Platz nimmt Baden-Württemberg flächendeckend im Film-, Games-, Musik-, Buch- und Pressemarkt, in der Rundfunkwirtschaft und im Markt für Darstellende Künste ein. Hier gehts zum vollständigen Bericht >>

21.11.2023

IDEENSTARK Verleihung – Zwei Karlsruher ausgezeichnet!

Bei der siebten Verleihung des Landespreises IDEENSTARK letzte Woche in Stuttgart würdigten das Land in Form des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH zehn Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg für herausragende und beispielgebende Vorhaben und kreative Lösungsansätze. Die Preisträger*innen wurden aus über 100 Einreichungen von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt und profitieren von einem einjährigen Coaching- und Mentoringprogramm. Ausgezeichnet wurde die App filmlet, welche in unserem Gründungszentrum Perfekt Futur sitzt. filmlet soll dabei helfen, das Leben und Arbeiten am Filmset durch Digitalisierung zu vereinfachen. Langes Warten am Set soll durch Prozessoptimierung verhindert werden, im Vordergrund stehen klare Abläufe. Weitere Features wie Routenberechnung und Updates für die Crew ergänzen die App. Ebenso aus Karlsruhe wurde Stefan Lotze – Studio Teilchenwelle mit der IDEENSTARK Auszeichnung prämiert. Mit Studio Teilchenwelle arbeitet Stefan Lotze im Spannungsfeld zwischen Architektur, Licht und Kunst. Zwischen den Dingen – wie das Licht selbst: Lichtkunst mit räumlichem, architektonischem Bezug – Architekturlicht, welches weit mehr als funktionalen Ansprüchen gerecht wird. Studio Teilchenwelle vereint freie künstlerische Arbeiten und auftragsbezogenes Lichtdesign. Bild: MFG Baden- Württemberg / David Matthiessen