News
Oktober
21.10.2020
Initiative ,,Kulturgesichter0721''
,,Wir sind die 6.-größte Branche Deutschlands und arbeiten für Euch in den Bereichen Agentur & Location, Tontechnik, Lichttechnik, Rigging, Pyrotechnik, Musik, Fotografie, Sicherheit, Service, Reinigung, Catering und viele, viele mehr. Ohne uns alle bleibt’s still!‘‘
Das ist die Stimme aller Kultur- und Kreativschaffenden in Deutschland. Noch vor wenigen Monaten ging es in der Kulturlandschaft lebhaft und bunt vor. Angehörige der Branche fordern nun öffentlich Anerkennung und Unterstützung ein, damit auch nach dieser Phase des Brachliegens wieder entertaint werden kann.
Kulturgesichter0721 ist eine Initiative, die Menschen aus allen denkbaren Bereichen der Veranstaltungsbranche in der Region Karlsruhe zeigt, die Ihren Job im Moment nicht, oder nur teilweise ausüben können. Große Aufmerksamkeit erhalten die Bilder über vielzähliges Posten und Teilen auf instagram und Facebook. Ziel ist es, bundesweit Gehör zu finden und wie viele andere Branchen auch, angemessene Unterstützung zu erhalten. So gibt es die Initiative Kulturgesichter in vielen größeren Städten Deutschlands.
Du befindest Dich gerade in dieser Situation? Du willst der Stimme der Kreativschaffenden Gehör verschaffen und Teil der Initiative werden? Dann komm zum nächsten Shooting vorbei und reihe dich in die Galerie der Gesichter ein. Am 22.10. und 25.10. jeweils ab 18.00 Uhr werden Bilder geknipst. Die Anmeldung erfolgt per Mail an hallo@kulturgesichter0721.de. Für mehr Informationen wende Dich, ebenso per Mail, an die beiden Initiatoren Sascha und Niklas.
Hier>> erfährst Du mehr über die Initiative und ihre Gesichter.
14.10.2020
Umfrageergebnisse zur Situation der Karlsruher Kultur- und Kreativwirtschaft vorgestellt – einige Lichtblicke in Krisenzeiten
Die Kultur- und Kreativwirtschaftsbranche ist besonders stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Um ein aussagekräftiges Bild über die Lage der Kultur- und Kreativschaffenden im Stadtgebiet zu erhalten, führte das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro in Zusammenarbeit mit der Agentur "Kulturevaluation Wegner" im Mai und September jeweils eine Online-Umfrage durch. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Pressekonferenz am 7. Oktober 2020 von der Ersten Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz und Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein vorgestellt.
Rund 1.460 Unternehmen mit etwa 15.000 Arbeitsplätzen und damit jedes zehnte Unternehmen in Karlsruhe wird dem Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft zugeordnet. Der Kreativpark Alter Schlachthof hat sich zum zentralen Kreativquartier der Stadt entwickelt und strahlt weit über die Stadtgrenzen hinaus. Heute arbeiten hier mehr als 1.000 Gründer*innen und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Zu den Hochzeiten des Schlachtbetriebs waren hier gerademal 112 Voll- und Teilzeitkräfte beschäftigt.
Klagten im Mai mehr als zwei Drittel der Befragten über stark abgenommene oder zum Erliegen gekommene Geschäfte, waren es im September noch 56 Prozent. Positiv sei auch, dass die Unternehmen bislang fast vollständig auf Entlassungen ihres Kernpersonals verzichten konnten. Lediglich bei Minijobs und freien Mitarbeitern mussten Stellen gestrichen werden. „Bemerkenswert“ ist für Luczak-Schwarz zudem, „wie schnell die Unternehmen neue Strategien, Projekte und Formate im Umgang mit der Krise entwickeln“.
Den Kreativbetrieben wurden seit April zahlreiche Hilfsmaßnahmen zur Verfügung gestellt, besonders in Anspruch genommen wurde die Soforthilfen des Landes (43 Prozent der Befragten). „Unser Anspruch als Stadt ist es, unsere lebendige Kulturszene durch Erhalt der kulturellen Infrastruktur durch die Krise zu bringen“, wies Bürgermeister Käuflein auf zusätzlich für den Kulturbereich von der Stadt bereitgestellte Mittel von bis zu 2,5 Millionen Euro hin. Zudem haben die Karlsruhe Fächer GmbH und die Stadt den Mietern im Festigungs- und Expansionszentrum FUX, dem Perfekt Futur und auf dem Schlachthof-Areal insgesamt die Option zur Mietstundung eingeräumt. Von den rund 150 Mietern machten davon bislang 16 Betriebe Gebrauch. Die Situation auf dem Alten Schlachthof ist bislang weiterhin stabil. So gab es bislang nur zwei coronabedingte Kündigungen, zwei Unternehmen aus dem Perfekt Futur zogen sogar in größere Räumlichkeiten innerhalb der Stadt um. Auch die Bewerberlage für das Perfekt Futur hat sich kaum verändert. Zurückgegangen ist hingegeben die Nachfrage nach mittelgroßen Flächen (bis 120 qm), da Unternehmen Expansionsvorhaben aktuell erstmal zurückstellen.
Als Hilfestellung für die Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft hat das K³-Büro gleich zu Beginn der Corona-Krise verschiedene Maßnahmen angestoßen und realisiert. Parallel zum Beratungsangebot wurde das Informationsangebot um Sondernewsletter und Corona-Sonderseiten zu Hilfsmaßnahmen, Förderprogrammen sowie Notfallfonds erweitert.
Trotz einiger Lichtblicke sei die Krise nicht überstanden. Die kommenden Monate seien entscheidend waren sich die beiden Bürgermeister Gabriele Luczak-Schwarz und Albert Käuflein bei der Pressekonferenz einig und teilen die Hoffnung, dass das „zarte Pflänzchen“ ohne weitere Restriktionen weiter gedeihen kann.
07.10.2020
Open-Call: Siegerprojekt wird realisiert
Seit 2016 veranstalten die Kooperationspartner K³-Büro für Kultur-und Kreativwirtschaft, das Architekturschaufenster e.V. (ASF) das OPEN CALL. Ziel ist es jungen Architekt*innen und Architekturbüros damit eine Plattform bereitzustellen um sich selbst im Rahmen einer Ausstellung öffentlich präsentieren zu dürfen.
2017 gewann Falk Schneemann (links im Bild) den Wettbewerb OPEN CALL. Seitdem setzt sich der Karlsruher Architekt für die Realisierung seinenr Idee, Garagen zu Wohnungen umzufunktionieren und damit die bauliche und soziale Quartiersentwicklung in Karlsruhe voranzubringen, ein. Gemeinsam mit der Volkswohnung sowie dem Land Baden-Württemberg als Kooperationspartner "aktiviert Schneemann ungenutzte Potentiale und schafft zügig bezahlbaren Wohnraum". Nun wurde die Idee des Architekten mit einem Förderbescheid des Landes über 700 000 € belohnt. Die Finalisierung des Projekts rückt damit in greifbare Nähe.
Auch die Karlsruher StadtZeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über Schneemanns Projekt.
In diesem Jahr richten K3 und ASF mit Unterstützung der Architektenkammer des Kammerbezirks Karlsruhe die diesjährige OPEN CALL Veranstaltung unter dem Motto Hier reisen wir! aus.
Mehr Informationen zum Projekt findet Sie hier>>
Oder Sie schauen direkt hier>> vorbei und bewerben sich mit Ihrer kreativen Idee für den diesjährigen Open-Call!
September
22.09.2020
Verlängerung der Überbrückungshilfe
Mittlerweile wurde eine Verlängerung der Überbrückungshilfe beschlossen.
Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober gestellt werden.
Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.
Weitere Infos können hier gefunden werden >>
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