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Dezember
10.12.2020
Innovationspark Künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg geplant
Baden-Württemberg soll ein weltweit sichtbares Zentrum für Künstliche Intelligenz werden. Der Innovationspark KI soll Innovationen und Arbeitsplätze der Zukunft in Baden-Württemberg schaffen. Zur beschleunigten Realisierung hat der Ministerrat am 01. Dezember beschlossen 50 Millionen Euro aus der Rücklage „Zukunftsland BW – Stärker aus der Krise“ bereitzustellen.
Der Innovationspark KI soll aus Sicht des Landes einen großen Beitrag leisten, um Baden-Württemberg zu einem weltweit sichtbaren Zentrum für KI-Anwendung zu entwickeln. „Mit dem Innovationspark KI schaffen wir einen Ort, an dem sich Unternehmen, Start-ups, KI-Fachkräfte, Talente, Wissenschaftler und Investoren vernetzen und unter bestmöglichen Bedingungen arbeiten können. Es sollen innovative Produkte, Dienstleistungen und Verfahren mittels KI weiterentwickelt und auch ganz neue, innovative KI-Ideen entstehen und zügig an den Markt gebracht werden“, so die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
Am 03. Dezember hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau nun auch das Wettbewerbsverfahren zur Standortauswahl für den Innovationspark KI gestartet.
An dem Wettbewerbsverfahren können sich Akteure beteiligen, die den Innovationspark KI mit einer Anschubfinanzierung des Landes beschleunigt in die Umsetzung bringen wollen. Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens sind die Teilnehmer gefordert, ein inhaltliches Konzept für den Innovationspark KI zu entwickeln. Neben baulichen Aspekten sind dabei etwa auch Überlegungen zur Betreiberstruktur und zur technischen Infrastruktur gefragt. Von zentraler Bedeutung ist die Ausarbeitung eines tragfähigen Finanzierungskonzepts und eines wirtschaftlich nachhaltigen Geschäftsmodells. Im Wettbewerbsverfahren sind zudem Angaben zu Fläche(n) und Standort des Innovationsparks KI relevant.
Weiterführende Informationen findet Ihr hier >>
10.12.2020
Call for Submissions für BEYOND Filmfestival gestartet
Für das BEYOND Filmfestival 2021 ist die Wettbewerbseinreichung wieder geöffnet. Filmschaffende sind herzlich eingeladen bis zum 15. Januar 2021 innerhalb der Regular Deadline Spiel- und Dokumentarfilmproduktionen aller Längen einzureichen, die sich mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen beschäftigen. Bis zum 5. April läuft noch die Extra Late Deadline.
Die Klimakrise und die Krise des drohenden ökologischen Kollapses betreffen nicht nur die Natur in der wir leben, sondern unsere wirtschaftlichen, politischen, sozialen und technologischen Systeme. Die Klimakrise ist eine Krise der gegenwärtigen globalen Zivilisation und deshalb auch eine Aufgabe der Kunst.
Nationale und internationale Filme, die sich mit ökologischen und gesellschaftlichen Problemen beschäftigen, Filme die Gesellschaft, Politik und Unternehmen zum Nachdenken und zum Handeln zwingen, Filme die neue Narrative und Ideen für das 21. Jahrhundert oder alternative Zukünfte entwerfen sind willkommen.
Gezeigt werden die Gewinnerfilme vom 24. bis zum 31. Juli 2021.
Weitere Infos und Teilnahmebedingungen findet Ihr hier >>
08.12.2020
Neue Studie gibt detaillierte Einblicke in die Games-Branche
Heute wurden die Ergebnisse der erstmalig von der Hamburg Media School durchgeführten Studie zur Games-Branche präsentiert. In Karlsruhe arbeiten 4 Prozent aller in der Branche Beschäftigten in 13 ansässigen Games-Firmen. Damit belegt Karlsruhe im Standortranking den 6. Platz vor Düsseldorf, Leipzig und Hannover. Gameforge mit dem Sitz im Technologiepark Karlsruhe ist mit 300 Beschäftigten zu dem das mitarbeiterstärkste deutsche Unternehmen.
Die Studie „Die Games-Branche in Deutschland 2018/19/20“ gibt detaillierte Einblicke in die Games-Branche und den Games-Markt in Deutschland vor Einführung der bundesweiten Games-Förderung und soll in Zukunft auch als Bezugspunkt genutzt werden, um die Wirksamkeit der Games-Förderung zu messen.
2020 förderten die Bundesländer mit insgesamt 8,82 Millionen Euro die Branche. In Baden-Württemberg wurden die Firmen mit 600.000 € unterstützt und liegt damit auf Platz 5 im Bundesländervergleich. Erstmals wurde vom Bund nun auch ein nationales Gamesförderprogramm mit 250 Millionen Euro pro Jahr aufgelegt.
Die vollständige Studie findet Ihr hier >>
03.12.2020
7×7-Teilnehmer heat_it gewinnen KfW Award
Die ehemaligen 7×7 Teilnehmer heat_it wurden von der KfW Bankengruppe mit dem „KfW Award Gründen“, der seit 1998 vergeben wird, ausgezeichnet. 2019 waren sie beim Open-Air-Special im Otto-Dullenkopf-Park zu Gast.
Die Gründer haben ein Medizinprodukt entwickelt, das Insektenstiche mit Wärme behandelt, um Juckreiz und Schmerz zu stoppen.
Alle Landessieger können zusätzlich zu ihrem Award noch zum „Publikumssieger“ gewählt werden und ein zusätzliches Preisgeld von 5.000 € gewinnen. Bis zum 14.12.2020 kann man unter Für-Gründer.de noch für seinen Lieblings-Gründer abstimmen.
Weitere Informationen zum Produkt unter: https://heatit.de/
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