News
März
09.03.2021
Nächste Runde des „Innovationswettbewerbs KI“ startet
Der „KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg“ startet in diesem Jahr in seine dritte Runde. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau stellt hierzu rund 8 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, mit Hilfe des Wettbewerbs Innovationen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und eine schnellere Erreichung der Marktreife zu ermöglichen. Der Fokus soll dabei vor allem auf den kleinen Unternehmen liegen, um deren internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Einreichungsfrist für die Förderanträge ist Montag, der 10. Mai 2021. Antragsteller können Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und mit einem Vorjahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von max. 10 Millionen Euro sein (als Konsortialpartner sind auch mittlere Unternehmen zugelassen).
Gerade für kleine Unternehmen bieten KI-Anwendungen enorme Potenziale. Dies gilt nicht nur für die Optimierung ihrer internen Prozesse. Denn innovative KI-Lösungen führen zu neuen Produkten und Dienstleistungen, mit denen die Unternehmen neue Marktsegmente und Kundengruppen erschließen können. Dabei bieten KI-Lösungen sowohl für Endkunden, als auch für Geschäftskunden enorme Potenziale. Aufgrund dessen hat der KI-Innovationswettbewerb zum Ziel, kleine Unternehmen bei der (Weiter-)Entwicklung ihrer KI-Anwendungen zu unterstützen, um somit die Marktreife von neuen bzw. erheblich verbesserten Produkten und Dienstleistungen beschleunigen zu können.
Mehr Infos zum Wettbewerb findet Ihr hier >>
08.03.2021
Internationaler Frauentag 2021 – Der Female Founders Monitor
Anlässlich des heutigen Weltfrauentages haben wir einige Facts aus dem Female Founders Monitor für Euch zusammengestellt und passend dazu spannende Beiträge zu Karlsruher Gründerinnen auf unseren Social-Media-Kanälen veröffentlicht.
Innovative Gründungen sind Garant für wirtschaftliche Stärke in Zeiten des digitalen Wandels. Mit ihren kreativen Ideen lösen sie gesellschaftliche Probleme, schaffen Arbeitsplätze und kreieren Wachstum – und das auch in unsicheren und wirtschaftlich schwierigen Phasen wie heute. Trotz ihrer hohen Qualifikation sind Frauen in der Startup-Welt aber stark unterrepräsentiert. Laut den Zahlen des Female Founders Monitors liegt ihr Anteil noch immer bei nur 15,7 % der Gesamtgründungen in Deutschland. In den letzten Jahren ist dieser Anteil auch kaum gestiegen und auch die längerfristige Entwicklung deutet auf eine Stagnation hin. Die Ursachen dafür sind vielschichtig, es ist jedoch eindeutig, dass Frauen auf dem Weg nach oben eine ganze Reihe von Hindernissen überwinden müssen.
Der FFM, den der Bundesverband Deutsche Startups e.V. seit 2018 gemeinsam mit Google for Startups veröffentlicht, setzt an diesem Punkt an und will mehr über Gründerinnen, ihre Motive sowie Herausforderungen erfahren und das Thema öffentlich voranbringen.
„Nur jedes zehnte Startup in Deutschland wird von einem weiblichen Team aufgebaut“
Nach wie vor sind rein männliche Gründungsteams deutlich in der Mehrheit, nur jedes zehnte Startup in Deutschland wird von einem weiblichen Team aufgebaut und die Führungsebene von 20,1 % der Startups hat eine gemischte Zusammensetzung. Der enorm hohe Anteil männlicher Teams verweist laut dem Female Founders Monitor auf deutliche Zugangsbarrieren für Frauen im Startup-Ökosystem und verhindert auch generell, dass die Tech-Szene an Diversität gewinnt. Denn wie Studien zeigen, setzt sich die Geschlechtsstruktur im Gründungsteam auch auf der Ebene der Mitarbeiter*innen fort: Statistisch sorgt bereits eine Frau im Gründungsteam eines Startups dafür, dass mehr als doppelt so viele Frauen eingestellt werden.
„10,8 Prozent der Gründerinnen Teams gründen in der Textilbranche“
Insgesamt liegt der Schwerpunkt der Gründerinnen Teams in den Feldern Lifestyle – insbesondere Konsumgüter und Mode –, Gesundheit und Bildung. Frauen sind laut des Monitors damit stärker auf soziale und gesellschaftliche Themen bei einer Gründung fokussiert und tragen somit direkt zur innovativen Weiterentwicklung des Landes bei.
„77,5 Prozent aller Frauen gründen alleine“
Eine weitere Auffälligkeit hinsichtlich der Teamstruktur von Startups: Frauen gründen wesentlich häufiger allein als Männer. Die Ursachen sind vielfältig: Mit Blick auf die Zielsetzung erlaubt ein Alleingang mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten im Startup, während es in größeren Teams wohl mehr Kompromisse bedarf. Strukturell könnte der enorm hohe Anteil an Solo-Gründungen unter Frauen jedoch auch auf das Fehlen relevanter Netzwerke im Ökosystem hindeuten.
„4 von 5 Gründerinnen haben einen Hochschulabschluss“
Doch nicht in allen Punkten unterscheiden sich Männer und Frauen. Im Startup-Bereich haben 4 von 5 Personen einen Hochschulabschluss. Diese hohe Quote verweist auf die wirtschaftliche, technologische und digitale Expertise, die innovative Wachstumsunternehmen benötigen. Darüber hinaus gibt sie Hinweise auf Softskills, ein spezifisches Mindset und Netzwerke, die im Hochschulkontext entstehen. Im Startup-Umfeld ist also, unabhängig vom Geschlecht, ein Studium der übliche Bildungsweg, meist gefolgt von mehreren Jahren Berufserfahrung.
„4,0 Prozent aller Gründerinnen haben Grafikdesign oder in einem anderen künstlerischen Bereich studiert“.
Klare Unterschiede sind bei den Studienfächern zu finden: Gründerinnen haben deutlich häufiger ein Studium in den Geistes- und Sozialwissenschaften absolviert und sind zudem in den Naturwissenschaften stark vertreten.
Wenn Ihr selbst überlegt zu Gründen oder bereits gegründet habt, könnt Ihr gerne an unseren nächsten CreativeWEIBS Veranstaltungen teilnehmen und Euch mit anderen Gründerinnen in der Kultur- und Kreativwirtschaft austauschen. Am 29. April treffen wir uns zum Thema „Hürden und Chancen auf dem Weg in die Selbstständigkeit“ und am 8. Juli zum Thema „Altersarmut ist weiblich – und was man dagegen tun kann!“
Die nächsten Termine findet Ihr hier >>
Außerdem findet vom 14. bis zum 16. April der Female Founders Online Congress statt. Bei dem Themen wie Social Entrepreneurship, Female Leadership, Digitalisierung von Geschäftsideen und Finanzierungsmöglichkeiten genauso wie Vermarktung, Netzwerken und Sichtbarkeit besprochen werden.
Mehr Infos zum Kongress findet Ihr hier >>
Alle Ergebnisse des Female Founders Monitor findet Ihr hier >>
05.03.2021
Bund verdoppelt Corona-Hilfe für Kulturbereich auf zwei Milliarden Euro
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am gestrigen Mittwoch zusätzliche Mittel in Höhe von einer Milliarde Euro für eine Aufstockung und Fortsetzung des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR befürwortet. Insgesamt wird der Bund damit zwei Milliarden Euro an Corona-Hilfen für den Kulturbereich zur Verfügung stellen. Dies entspricht dem gesamten Bundeskulturetat eines Jahres.
Bei NEUSTART KULTUR wird künftig noch stärker ein Schwerpunkt auf Hilfen für einzelne Künstlerinnen und Künstler liegen. Dazu werden insbesondere Stipendienprogramme neu aufgelegt oder weiter ausgebaut. Diese hatten sich in den vergangenen Monaten als besonders wirksam und effektiv zur Abmilderung der individuellen Pandemiefolgen für Künstlerinnen, Künstler und Kreative herausgestellt. Darüber hinaus soll NEUSTART KULTUR neue Förderlinien enthalten, die in Zusammenarbeit insbesondere mit den jeweiligen Verbänden und nach Rücksprache mit dem Haushaltsausschuss schnellstmöglich starten sollen.
Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Mit NEUSTART KULTUR haben wir im vergangenen Jahr ein Hilfspaket für unsere Kulturlandschaft geschnürt, das international seinesgleichen sucht. Mit den zusätzlichen Mitteln bauen wir möglichst viele der bereits erfolgreichen Förderlinien nun weiter aus, um dem zusätzlichen Bedarf durch den zweiten Lockdown gerecht zu werden. Gleichzeitig wird es neue Programme geben, mit denen wir bisherige Förderlücken schließen. Für dieses erneute, starke Bekenntnis zum Erhalt und zur Stärkung unseres kulturellen Lebens in all seinen Facetten danke ich den Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Wichtig ist jetzt, dass die Umsetzung so schnell wie möglich erfolgt.“
Unter anderem sollen im Bereich Musik und Darstellende Künste die Stipendien- und stipendienähnlichen Programme u.a. des Musikfonds, des Deutschen Musikrats sowie der Bundeskulturfonds fortgesetzt und neu ausgeschrieben werden. Auch die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern wird beispielsweise über das Förderprogramm „Dis-Tanzen“, das künstlerische Arbeiten freier Gruppen der Tanzszene unterstützt, aufgestockt.
Im Literaturbereich wird unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturfonds die Förderung literarischer, alternativer und digitaler Angebote weiter ausgebaut. Die Mittel sollen insbesondere Autorinnen und Autoren der Kinder-und Jugendliteratur, Theaterautorinnen und Theaterautoren sowie Literaturübersetzerinnen und -übersetzern zugutekommen. Anträge können über die Webseiten des Deutschen Literaturfonds und des Deutschen Übersetzerfonds gestellt werden. Auch die Buch- und Verlagsbranche soll unterstützt werden.
Das Programm NEUSTART KULTUR besteht zurzeit aus rund 60 Teilprogrammen für verschiedene Sparten oder spartenübergreifende Digitalprogramme, die in enger Abstimmung mit Kulturverbänden und Kulturfonds entwickelt wurden. Spartenübergreifend fördert der Bund in Kultureinrichtungen pandemiebedingte Investitionen. Auch diese werden kurzfristig erneut ermöglicht, um beispielsweise Theater, Festivals, Clubs und Musikaufführungsstätten ebenso wie Heimat- und Privatmuseen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten für die Wiederaufnahme ihres Betriebs unter den geltenden Corona-Regelungen fit zu machen.
Zum Ende des Jahres 2020 waren bereits 900 Millionen Euro und damit fast das gesamte ursprüngliche Volumen von NEUSTART KULTUR zur Ausreichung gestellt. Viele der Hilfsangebote – insbesondere die Stipendienprogramme – waren in kurzer Zeit deutlich überzeichnet, zumal der zweite, wesentlich schärfere und längere Lockdown finanziell nicht eingeplant war. Daraufhin hatte sich Kulturstaatsministerin Grütters innerhalb der Bundesregierung für zusätzliche Mittel stark gemacht. Am 3. Februar 2021 beschloss der Koalitionsausschuss aus CDU/CSU und SPD daher die Aufstockung von NEUSTART KULTUR um eine weitere Milliarde Euro. Dies wurde im Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder am 10. Februar 2021 noch einmal bestätigt.
Weitere Informationen zu NEUSTART KULTUR stehen bereit unter: www.kulturstaatsministerin.de/neustartkultur>>
04.03.2021
Beratung zum Stipendienprogramm für Künstler*innen aller Sparten
Die Landesregierung bietet für ihr Stipendienprogramm für Künstler*innen aller Sparten Beratungstermine an. Die erste Beratung wird am 8. März 2021 um 15:00 Uhr über Webex stattfinden. Weitere Termine sollen folgen.
Das Stipendienprogramm ist ein wichtiger und großer Baustein des Maßnahmenpakets für professionelle, freischaffende Künstler*innen in Baden-Württemberg. Für sie stellt das Land für das Jahr 2021 mit 15 Millionen Euro zur Verfügung. Mit Einzelstipendien in Höhe von 3.500 Euro will das Land die freischaffende Kunstszene darin unterstützen und motivieren, ihre wichtige künstlerische Arbeit trotz aller Einschränkungen fortzusetzen
Die Stipendien werden in einer Tranche für das Jahr 2021 vergeben. Die Vergabe der Stipendien erfolgt in Form eines zeitlich begrenzten Aufrufes für die Antragsstellung. Es wird ein reines Online-Antragsverfahren durchgeführt. Dafür wird ab Mitte März ein Online-Antrags-Portal auf den Internetseiten des Ministeriums für vier Wochen zur Verfügung gestellt.
Mehr Infos zum Stipendienprogramm >>
Zur Veranstaltung >>
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