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News

29.07.2026

Museum Unlimited: Neues Förderprogramm für digitales Kuratieren und Ausstellen

Wie lassen sich Ausstellungen digital weiterdenken und neue Zielgruppen erreichen? Mit dem neuen Förderprogramm Museum Unlimited: digital Kuratieren und Ausstellen unterstützt die MFG Museen in Baden-Württemberg dabei, digitale Ausstellungsformate zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Jetzt anmelden: Eine Online-Veranstaltung am Montag, 28. September, liefert alle wichtigen Informationen. Online-Kick-off mit Mehrwert Die Veranstaltung Ende September stellt das Programm und seine Angebote vor. Ein Impulsvortrag gibt Einblicke in das Thema digitale Ausstellungen. Ergänzend zeigen Good-Practice-Beispiele aus Museen Projektmöglichkeiten auf. Digitale Angebote schaffen und Sichtbarkeit erhöhen Das Programm richtet sich an Museen aus Baden-Württemberg und verfolgt das Ziel, Kompetenzen im Bereich der digitalen Kuration aufzubauen. Es sollen digitale Angebote entstehen, die Ausstellungen sinnvoll ergänzen, eigenständige digitale Erlebnisse schaffen und die Sichtbarkeit von Museen auch über den physischen Museumsraum hinaus erhöhen. Online-Weiterbildungen In der ersten Phase des Programms vermitteln Expert*innen in Online-Weiterbildungen praxisnahe Einblicke in die Konzeption und Umsetzung digitaler Ausstellungen. Workshops zeigen, welche gestalterischen Möglichkeiten der digitale Raum bietet und wie Ausstellungsinhalte online präsentiert werden. Ergänzend veranschaulichen Good-Practice-Beispiele aus Museen die praktische Anwendung. So erhalten Museumsmitarbeiter*innen Anregungen, Ideen und Impulse für ein eigenes Projekt. Chance auf finanzielle Förderung Anknüpfend an die Weiterbildungsangebote können Museumsmitarbeitende aus Baden-Württemberg sich um eine Förderung bewerben. Eine Jury wählt aus den eingereichten Konzepten die geförderten Projekte aus. Die ausgewählten Vorhaben erhalten finanzielle Unterstützung und werden durch eine fachliche Beratung bei der weiteren Entwicklung begleitet. Jetzt zur Auftaktveranstaltung anmelden und das Förderprogramm kennenlernen. Quelle: MFG Baden-Württemberg Mehr Infos: Museum Unlimited MFG Digitale Kultur Newsletter MFG Digitale Kultur

29.07.2026

GEMA bringt mit “PLAI by GEMA” den ersten vollständigen Musikdatensatz für einfaches KI-Training an den Start

Mit PLAI by GEMA bringt die GEMA gemeinsam mit mehreren Partnern einen kuratierten und individuell anpassbaren Musikdatensatz für Anbieter von KI-Tools auf den Markt. Der Datensatz wurde speziell für das Training von KI-Anwendungen entwickelt und verbindet hochwertige Musikdaten mit den dafür erforderlichen Rechten. PLAI by GEMA ist das erste Angebot dieser Art in Europa, das Soundfiles, umfassende Metadaten sowie Urheber- und Masterrechte skalierbar aus einer Hand bündelt. Das Produkt richtet sich an Anbieter von KI-Musiktools, die Musikschaffende im Produktionsprozess unterstützen und deren Ergebnisse nicht mit den verwendeten Trainingswerken konkurrieren. Mit Klangio aus Karlsruhe setzt ab sofort ein innovativer Anbieter eines KI-Musiktools auf PLAI by GEMA. Für das Training seiner KI-Anwendungen nutzt das Unternehmen den hochwertigen Musikdatensatz mit rund 178.000 Soundfiles aus mehr als 60 Genres. Für weitere Kunden können die Trainingsdaten passgenau nach deren individuellen Bedürfnissen kuratiert werden. Ob bestimmte Genres, Stimmungen oder Anwendungsfälle – der Musikdatensatz von PLAI by GEMA erfüllt sowohl die technischen als auch rechtlichen Anforderungen moderner KI-Tools. Entwickelt wurde die Lösung zusammen mit den Partnern Bailer Music Publishing, Earmotion Audio Creation, Intervox Production Music, Music Sculptor und Sonoton Music. Weitere Verlage, Verwertungsgesellschaften, Urheberinnen sowie Rechtegeber können jederzeit in das wachsende Ökosystem integriert werden. „Mit PLAI by GEMA machen wir Musikinhalte für das Training von KI-Tools so einfach zugänglich wie nie zuvor. Statt komplexer Rechteklärungen erhalten KI-Toolanbieter hochwertige Musikdaten inklusive der erforderlichen Rechte jetzt aus einer Hand. Das schafft Rechtssicherheit für Entwickler und neue Erlöspotenziale für Musikschaffende. Mit PLAI by GEMA zeigen wir, dass KI-Training und faire Vergütung von Kreativen kein Widerspruch sind. Wenn beide Seiten an einem verantwortungsvollen Umgang miteinander interessiert sind, finden wir gemeinsame Lösungen und ermöglichen Innovation auf einer verlässlichen rechtlichen Grundlage“, so Thomas Theune, Direktor Sendung/Online bei der GEMA. Die wesentlichen Vorteile von PLAI by GEMA auf einen Blick: All-in-One Service Urheber- und Masterrechte gebündelt aus einer Hand – inklusive Soundfiles und Metadaten. KI-Toolanbieter erhalten alles, was sie für das rechtssichere Training benötigen, ohne aufwändige eigene Rechteklärung. Rechtssichere Trainingsdaten GEMA-zertifizierte Inhalte als verlässliche Alternative zu ethisch wie rechtlich zweifelhaften Praktiken der Inhaltesammlung, wie z.B. Web-Scraping. Faire Beteiligung der Musikschaffenden Alle beitragenden Rechteinhaberinnen und -inhaber werden anteilig und angemessen vergütet. Das schafft eine nachhaltige Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Technologie und Kreativbranche. Flexible Datenpakete Trainingsdaten lassen sich je nach Modell und Anwendungsfall individuell zusammenstellen. Reputationsvorteil Ethisch einwandfreie Datenbeschaffung als Signal an Öffentlichkeit und Partner. Klangio: erste Anwenderin von PLAI by GEMA Klangio aus Karlsruhe entwickelt KI-basierte Lösungen für automatische Musiktranskription. Mit dem Klangio Transcription Studio ist es möglich, komplette Musikaufnahmen automatisch und in hoher Qualität über zahlreiche Instrumente hinweg in spielbare Notation zu überführen. Es wird von Musiklehrkräften, Kreativen sowie Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt eingesetzt. Damit gehört das Unternehmen zu den Pionieren im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Als erster Referenzpartner setzt Klangio den neuen GEMA Musikdatensatz ein und trainiert seine Systeme damit bewusst auf rechtlich geklärten, qualitativ hochwertigen Musikdaten aus dem GEMA Repertoire. „Unsere Kunden und wir selbst sind Teil der Musikbranche. Deshalb ist Fairness und Rechtssicherheit für uns ein großes Thema. Mit dem GEMA Musikdatensatz haben wir die Lösung gefunden, auf die wir gewartet haben: rechtlich vollständig geklärte Trainingsdaten, bei denen wirklich alle Rechte abgedeckt sind. Das gibt uns die Sicherheit, unsere KI-Tools auf solidem Fundament weiterzuentwickeln. Das zeigt, dass faire Vergütung und innovative KI-Entwicklung Hand in Hand gehen können“, sagt Sebastian Murgul, CEO der Klangio GmbH. GEMA: konstruktive Partnerin für KI-Anbieter Mit dem neuen Musikdatenangebot stärkt die GEMA ihre Position als konstruktive Gestalterin im KI-Zeitalter. Es ist der praktische Beweis dafür, dass Vergütung von KI-Trainingsinhalten funktioniert – wenn alle Beteiligten den Willen dazu mitbringen. „Als erste Verwertungsgesellschaft haben wir nicht nur ein Lizenzmodell entwickelt, sondern bringen jetzt auch ein konkretes Produkt an den Markt. Das schafft Klarheit für alle KI-Toolanbieter: Wer rechtssichere Trainingsdaten für den KI-Input will, hat in der GEMA eine verlässliche Partnerin”, so Dr. Kai Welp, General Counsel der GEMA. “Für die Lizenzierung von generativen KI-Anbietern hoffen wir auf eine positive Entscheidung in der Sache gegen SUNO am 31. Juli. Es muss deutlich werden, dass die Nutzung kreativer Werke unabhängig vom Ort des Trainings und auch bei Speicherung der Originalwerke in den Systemen vergütet werden müssen. Dafür braucht es die Gerichte, aber auch vor allem den politischen Rahmen.” PLAI by GEMA adressiert den KI-Input für KI-Toolanbieter, also das Training von Modellen mit rechtlich geklärten Inhalten und deren Weiterverarbeitung zu musiknahen Produkten. Fragen der Lizenzpflicht von Anbietern generativer KI bleiben davon unberührt und sind Gegenstand des laufenden Gerichtsverfahrens gegen SUNO am Landgericht München. Eine Entscheidung in diesem Prozess wird für den 31. Juli 2026 erwartet. Bereits im November 2025 hat die GEMA eine Klage gegen OpenAI vor dem Landgericht München gewonnen. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite der GEMA unter PLAI by GEMA und auf unserem KI Hub. Die GEMA vertritt in Deutschland die Urheberrechte von über 100.000 Mitgliedern (Komponistinnen und Komponisten, Textdichterinnen und Textdichter, Musikverlage) sowie von über zwei Millionen Rechteinhaberinnen und Rechteinhabern aus aller Welt. Sie ist weltweit eine der größten Autorengesellschaften für Werke der Musik. Klangio GmbH ist ein Musiksoftwareunternehmen mit Sitz in Karlsruhe, das sich auf die Entwicklung KI-basierter Tools für Musiktranskription spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2018 von Sebastian Murgul und Alexander Lüngen gegründet und gehört zu den führenden Anbietern im Bereich Artificial Auditory Intelligence. Mehr Informationen unter www.klang.io Pressekontakte Kathrin Greven, GEMA, Direktorin Kommunikation Telefon: +49 89 48003-421 E-Mail: kommunikation@gema.de  Jeannette Hintz, Klangio GmbH, Kommunikation Telefon: +49 721 27660423 E-Mail: pr@klang.io
KreativKids Akademie Banner

08.07.2026

KreativKids Akademie 2026

Die KreativKids Akademie geht in die nächste Runde! Das kostenlose Ferienprogramm auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe hat sich als echtes Erfolgsmodell etabliert – und startet ab dem 3. August 2026 wieder für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Zwei Wochen lang tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Kreativität ein: täglich wechselnde Workshops in Theater, Film, Hörspiel, Illustration, Handlettering, Zeichnen und vielem mehr – angeleitet von echten Künstler*innen und Kreativschaffenden. Die bewusst kleinen Gruppen (je 8 Kinder) schaffen Raum zum echten Ausprobieren, Entdecken und Dranbleiben. Beide Ferienwochen sind ausgebucht. Ein Angebot von K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und WERKRAUM: Karlsruhe e.V. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

August

12.08.2025

Das K³-Büro ist Botschafter von THE CREATIVE LÄND

Ob Designbüro, Game-Studio oder Kreativort – das Label THE CREATIVE LÄND steht für kreative Exzellenz made in Baden-Württemberg. Es macht sichtbar, was oft im Verborgenen wirkt: die Vielfalt, Innovationskraft und Energie einer Branche, die das Land mitgestaltet.Das K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe ist seit vielen Jahren starker Partner im Netzwerk Kreativwirtschaft Baden-Württemberg – und ist jetzt auch Botschafter von THE CREATIVE LÄND.Ein Label für kreative Qualität und GemeinschaftMit dem Label würdigen wir nach und nach Menschen, Unternehmen und Orte, die den Spirit von THE CREATIVE LÄND verkörpern. Sie machen erlebbar, was Baden-Württemberg als Kreativstandort besonders macht – und werden sichtbar Teil einer wachsenden Community.Jetzt kommt das Label richtig in Fahrt: Wir touren durch Baden-Württemberg und bringen es direkt zu den Kreativen, die den Unterschied machen – persönlich und auf Augenhöhe. Ob Atelier, Studio oder Initiative: THE CREATIVE LÄND verbindet.📢 K³-Büro Karlsruhe ist neuer Botschafter von THE CREATIVE LÄND🤝Dr. Ellen Koban, Unitleiterin bei der MFG Baden-Württemberg hat das Label persönlich übergeben: „Ich freue mich, dass das K³-Büro nun auch Partner der Initiative THE CREATIVE LÄND ist. Das K³ schafft in Karlsruhe gezielte Räume, Plattformen und Formate für Kultur- und Kreativunternehmen und macht dadurch kreative Wertschöpfung möglich – voll künstlerischem, kreativem und innovativem Spirit made in Baden-Württemberg.“💡Was macht das K³?Das K³ ist die zentrale Anlaufstelle für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Karlsruhe. Das Büro der Stadt unterstützt Gründer*innen und Kreative mit Beratung, Workshops und Netzwerkangeboten – und fördert den Austausch innerhalb der Branche. Außerdem verantwortet das K³ die Kreativ-Hotspots auf dem Kreativpark Alten Schlachthof, unter anderem das Gründungszentrum „Perfekt Futur“ und das Festigungs- und Expansionszentrum „FUX“.💬 Was treibt die Macher*innen vom K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe an?Sabrina Isaac-Fütterer:„Was uns antreibt? Menschen mit Mut, kreativen Geschäftsmodellen und dem Willen, sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Wege zu gehen.“Dirk Metzger:„In Karlsruhe kommen kreative Köpfe aus Technik, Design, Medien und Kunst zusammen – genau hier entstehen innovative Ideen für die Kultur- und Kreativwirtschaft.“Noch mehr Sichtbarkeit: Die Reihe „Hier gemacht“Zeitgleich startet unsere redaktionelle Reihe “Hier gemacht”. Sie porträtiert Hidden Champions aus der Kultur- und Kreativwirtschaft – fest verwurzelt in Baden-Württemberg, international gefragt. Den Auftakt macht ein Gespräch mit Peter Ippolito vom Designstudio Ippolito Fleitz über New Work und die kreative Kraft des Standorts.Label und Reihe verfolgen ein gemeinsames Ziel: die kreative Vielfalt und Stärke Baden-Württembergs sichtbar zu machen – innerhalb der Branche und weit darüber hinaus. Ihr seid selbst in der Kultur- und Kreativwirtschaft Baden-Württembergs aktiv und möchtet zeigen, dass ihr Teil dieses kreativen Ökosystems seid? Dann holt euch das Label THE CREATIVE LÄND – als Statement im Büro, auf eurer Website oder in euren Social-Media-Kanälen. Oder gebt uns Bescheid, und wir besuchen euren Kreativort und kommen mit dem Label bei euch vorbei. THE CREATIVE LÄND lebt vom Mitmachen: gemeinsam sichtbar, gemeinsam stark.Quelle: MFG Baden-WürttembergMehr Infos:Standortkampagne THE CREATIVE LÄNDDas Label THE CREATIVE LÄNDReihe “Hier gemacht”: Teil 1: Ippolito Fleitz Group

Juli

29.07.2025

Benjamin Sandro Jantzen gewinnt den dm-Award "connecting worlds" 2025

Der Gewinner des dm-Awards "connecting worlds" 2025 steht fest: Der Medien- und Digitalkünstler Benjamin Sandro Jantzen wird mit seinem Projekt "le taxi pour l‘avenir heureux" beim Schlosslichtspiele Light Festival Karlsruhe 2025 vom 14. August bis 14. September vertreten sein. Mit dem international ausgeschriebenen Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist, wird seit 2024 ein herausragendes Projekt ausgezeichnet, das digitale und analoge Welten verbindet.Ein Projekt, das digitale Kunst und gesellschaftliche Verantwortung vereintJantzens mehrteiliges Kunstwerk "le taxi pour l‘avenir heureux" setzt sich künstlerisch mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen auseinander. Dabei nutzt Jantzen KI-generierte Kunst, um die SDGs in symbolhaften, traumähnlichen Szenen visuell auf der Schlossfassade zu interpretieren.Dr. Dominika Szope, Leiterin des Kulturamts Karlsruhe, betont die Bedeutung des Projekts: „Das Projekt von Benjamin Sandro Jantzen überzeugte durch seine unmittelbare Auseinandersetzung mit den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. 'le taxi pour l‘avenir heureux‘ eröffnet einen künstlerischen Diskurs, der zeigt, wie digitale Kunst nicht nur ästhetische Erlebnisse schafft, sondern auch neue Perspektiven auf gesellschaftliche Herausforderungen eröffnen kann."Kooperation mit dm als nachhaltigem PartnerDie Kooperation der Stadt Karlsruhe und dm-drogerie markt als auslobender Partner des Preises unterstreicht die nachhaltige Ausrichtung Karlsruhes als Mitglied des Unesco Creative Cities Network. Die Verbindung von Kunst und gesellschaftlicher Verantwortung ist ein zentrales Anliegen des dm-Awards "connecting worlds". „Benjamin Sandro Jantzens künstlerische Inszenierung der UN-Nachhaltigkeitsziele inspiriert, neu auf scheinbar Vertrautes zu blicken. Gewordenes mit Blick auf Werdendes zu hinterfragen und die eigene Wahrnehmung des Bestehenden unablässig zu üben und zu schärfen, betrachten wir bei dm als eine wichtige Voraussetzung, um zukunftsfähig zu bleiben. Aus diesem Grund freuen wir uns, einem Künstler eine Bühne bieten zu können, der das Publikum dazu einlädt, Sichtweisen zu hinterfragen, Potenziale zu erkennen und für die Zukunft zu nutzen“, sagt Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm-drogerie markt.Medienkunst im StadtgebietBegleitend zur Umsetzung auf der Schlossfassade wird es im Stadtgebiet mehrere sogenannte Satelliten dieses Projekts geben. Diese ermöglichen es den Menschen, Jantzens Werk auch tagsüber unabhängig von den Projection-Mappings zu erleben. Die fantasievollen und surrealen Motive der Projektion werden durch Hintergrundinformationen zu jedem einzelnen Ziel ergänzt. Passantinnen und Passanten können so in diese symbolischen Welten eintauchen und mehr über die Bedeutung der Ziele sowie Maßnahmen zu deren Umsetzung erfahren. Diese Stationen ergänzen die Medienkunstwerke, die zeitgleich im Rahmen von „Media art is here“ im Stadtgebiet präsentiert werden.Über den Künstler Benjamin Sandro JantzenBenjamin Sandro Jantzen, geboren 1979, ist ein Medien- und Digitalkünstler aus Mannheim. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Glitch-Ästhetik, Projektionen und interaktiven Bildwelten. In seinen Werken verbindet er digitale und analoge Techniken und spielt mit dem Zusammenspiel von Kontrolle und Zufall. In diesem Zusammenhang erforscht er seit 2002 intensiv die Möglichkeiten bildgenerierender KIs und lotet deren Potenzial aus. Jantzen ist zudem Initiator und Festivalleiter der B-Seite, dem Festival für visuelle Kunst und Jetztkultur, sowie dem LAB in Mannheim dem Theater für zeitgenössischen Tanz und Digital Art.Karlsruhe bisher einzige Stadt mit dem Titel „Creative City of Media Arts“2019 wurde Karlsruhe von der Unesco als erste und bisher einzige Stadt in Deutschland mit dem Titel „Creative City of Media Arts“ (Stadt der Medienkunst) ausgezeichnet und in das Unesco Creative Cities Network (UCCN) aufgenommen. Das globale Netzwerk wurde im Jahr 2004 gegründet, um die Zusammenarbeit zwischen Städten zu fördern, die Kreativität und Kultur für den Aufbau nachhaltiger Stadtgesellschaften als wichtigen Faktor identifiziert haben.

25.07.2025

Allgemeine Projektförderung – Kulturstiftung des Bundes

In der offenen Projektförderung der Kulturstiftung des Bundes können zweimal im Jahr Anträge für alle Sparten gestellt werden. Eine mit Expert*innen aller Sparten besetzte Jury gibt zweimal im Jahr dem Vorstand der Kulturstiftung ihre Förderempfehlungen. Der Vorstand entscheidet über Anträge unter 250.000 €. Förderentscheidungen ab 250.000 € bedürfen darüber hinaus der Zustimmung des Stiftungsrates der Kulturstiftung des Bundes.Die Kulturstiftung des Bundes unterstützt künstlerische Produktionen und gewährt Projektförderung für aktuelle Projekte, die sich eindeutig dem internationalen Kontext zuordnen lassen oder in eine andere unstreitige Förderkompetenz des Bundes fallen. Als "Projekt" gilt die Produktion, Planung und/oder Durchführung von einzelnen Veranstaltungen oder Veranstaltungskomplexen, z.B. Ausstellungen, Aufführungen, Symposien.Die Förderung kann für alle nicht-kommerziellen Bereiche des Kulturschaffens mit zeitgenössischem Bezug gewährt werden, insbesondere für Darstellende Künste, Visuelle Künste, Literatur, Musik, Architektur, kunst- und kulturhistorische sowie spartenübergreifende Vorhaben. Die Sichtbarkeit des Projekts in Deutschland muss gewährleistet sein. Im Rahmen einer Förderung erstellte Medien müssen stets zumindest auch in deutscher Sprache verfasst werden.Die Zuwendung wird grundsätzlich zur Teilfinanzierung des zu erfüllenden Zwecks ausgereicht.Antragsschlüsse: 31.7.2025 & 31.1.2026Alle Infos findet ihr hier >>

16.07.2025

MEWEM geht in Runde 7 – Jetzt als Mentee bewerben!

Das Mentoringprogramm MEWEM startet in seine siebte Runde – und unterstützt erneut weibliche, trans und nicht-binäre Nachwuchskräfte in der Musikbranche. Interessierte aus ganz Deutschland, die bereits erste Erfahrungen in Bereichen wie Label, Verlag, Vertrieb, Live, Promotion, Management oder als selbstvermarktende Künstler:innen gesammelt haben, können sich noch bis 24.7.2025 als Mentees bewerben. Seit 2021 wird das Programm durch die Initiative Musik gefördert. Seit 2023 wird MEWEM im Rahmen einer Kooperation weiterentwickelt – mit dem Ziel, die Sichtbarkeit, Wirkung und Nachhaltigkeit von FLINTA-Personen in der Musikbranche zu stärken. Alle Infos findet ihr hier >> 

14.07.2025

Millionenförderung für Startup Factory in Baden-Württemberg

Das Konsortium NXTGN, an dem vier Universitäten und eine Hochschule aus Baden-Württemberg mitwirken, baut eine zentrale Innovationsplattform für Gründungen im Südwesten auf.Für die NXTGN Startup Factory mit internationaler Strahlkraft stellen Bund und Wirtschaft bis zu 20 Millionen Euro bereit. Das Ziel: Eine neue Gründungswelle!Das Konsortium NXTGN, an dem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Stuttgart, Universität Heidelberg und Universität Ulm, die Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart sowie die NXTGN Management GmbH,IPAI (Innovation Park Artificial Intelligence und dieCampus Founders beteiligt sind, konnte sich im Wettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchsetzen. Unter dem Namen „NXTGN Startup Factory“ wird eine international sichtbare Innovationsplattform entstehen, die technologiegetriebene Startups und Spin-offs mit der wissenschaftlichen Exzellenz der Hochschulen und Forschungseinrichtungen und der wirtschaftlichen Stärke des Mittelstands vereint.Die NXTGN Startup Factory baut auf der leistungsfähigen Forschungslandschaft auf und adressiert die breite fachliche Aufstellung der Hochschulen in Baden-Württemberg. Dort ist eine wachsende Vielfalt an Gründungsaktivitäten zu beobachten, bei denen wissenschaftliche Erkenntnisse in wirtschaftliche Anwendungen überführt werden.Die NXTGN Startup Factory hat drei Säulen: Stärkung von Startups auf dem Weg von der Forschung in den Markt; Möglichmachen einer strukturierten und effizienten Zusammenarbeit zwischen Startups und mittelständischen Unternehmen; Verbindung von physischen Hubs und digitalen Angeboten, um die landesweite Aktivierung und Einbindung von Gründungspotentialen zu gewährleisten. Erklärte Ziele der NXTGN Startup Factory sind bis 2030 die Gründung von mehr als 300 Deep-Tech-Startups in Baden-Württemberg zu ermöglichen, mindestens 1.000 Kooperationsvorhaben zwischen Startups und mittelständischer Wirtschaft zu vermitteln, mindestens eine Milliarde Euro privates Risikokapital für Startups herbeizuführen und die Entstehung von mehr als 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen des Landes zu unterstützen.Mit der Förderung des Bundes erhält der Zusammenschluss bis zu zehn Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Zusätzlich hat die Privatwirtschaft eine Finanzierung in gleicher Höhe zugesagt. Das Ziel der Factory ist es, die zentrale Anlaufstelle für technologiegetriebene Gründungen zu schaffen, die den Transfer der Forschung in die Wirtschaft beschleunigt und eng mit dem industriellen Mittelstand zusammenarbeitet.Die gesamte Pressemeldung findet ihr hier >>

07.07.2025

Land schreibt Innovationsfonds Kunst 2025 aus

Baden-Württemberg fördert erneut innovative Kunst- und Kulturprojekte. Seit Bestehen des Innovationsfonds Kunst wurden über 600 Projekte mit mehr als 17 Millionen Euro unterstützt. Bewerbungen sind bis zum 4. September 2025 möglich.In diesem Jahr liegt der thematische Fokus auf Projekten, die sich mit Demokratie und gesellschaftlichem Zusammenhalt auseinandersetzen: „Wir haben ein Stück weit verlernt, miteinander zu sprechen – ja, auch zu streiten. Und zwar zivilisiert. Doch genau das ist die Grundlage einer funktionierenden Demokratie. Kunst und Kultur können dabei helfen, diese gemeinsame Sprache wiederzufinden und hier wollen wir unterstützen“, betonte Kunststaatssekretär Arne Braun.Projekte aus dem ländlichen Raum gesuchtBesonders begrüßt werden Kooperation mit unterschiedlichen regionalen Akteuren, wie Kommunen, anderen Kultureinrichtungen, Vereinen und bürgerschaftlichen Initiativen – ebenso wie Projekte, die im ländlichen Raum umgesetzt werden: „Baden-Württemberg ist ein Kulturland. Gerade in den ländlichen Regionen wird die kreative Kraft der Menschen durch ein überragendes ehrenamtliches Engagement spür-, hör- und sichtbar. Diese Stärken wollen wir gezielt fördern“, ergänzte Staatssekretär Braun.Innovationsfonds KunstDer Innovationsfonds Kunst hat sich als wichtiges Förderinstrument der Landesregierung in der Kunst- und Kulturlandschaft Baden-Württembergs etabliert. Er schafft kreative Spielräume für neue Ausdrucks- und Beteiligungsformen, für spartenübergreifende Ansätze und ungewöhnliche Aufführungsorte in allen Kulturfeldern. Die Stärke des Innovationsfonds liegt darin, Projekte und Aktivitäten zu ermöglichen, die unabhängig vom Alltag Raum für neue Entwicklungen schaffen.Ziel des Innovationsfonds Kunst ist es, außergewöhnliche Kunst- und Kulturprojekte zu ermöglichen, die neue Wege beschreiten – beispielsweise in Bezug auf Zielgruppen, Spielorte, Inhalte, Beteiligungsstrategien, Darstellungsformen oder mit spartenübergreifenden Ansätzen.Die Förderhöchstsumme pro Projekt beträgt 30.000 Euro und mindestens 10.000 Euro. Die Anträge  können von Kultureinrichtungen aller Sparten gestellt werden und werden von einer unabhängigen Jury bewertet.Die Pressemitteilung des Landes findet ihr hier >>

03.07.2025

TransformationsTANDEMs BW

Mit dem Projekt TransformationsTANDEMs BW fördert die Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg sektorübergreifende Partnerschaften zwischen Kultureinrichtungen und nachhaltig wirtschaftenden Unternehmen. Ziel ist es, gemeinsam transformative Maßnahmen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu entwickeln und umzusetzen – inspiriert von den Zielen der UN-Agenda 2030 (SDGs).Durch den ko-kreativen Austausch entstehen neue Lernräume und Perspektiven. Die Tandempartnerschaften eröffnen Chancen für gegenseitige Inspiration, fördern „Out-of-the-box“-Denken und setzen konkrete Impulse für nachhaltige Transformationsprozesse innerhalb der teilnehmenden Organisationen.Bewerben Sie sich jetzt bis zum 21. Juli als Unternehmen oder Kultureinrichtung mit einem Partner aus Kultur oder Wirtschaft aus ihrer Region für die Teilnahme am Programm und setzen Sie gemeinsam innovative Impulse für eine nachhaltige Transformation.Weitere Informationen und Termine

Juni

25.06.2025

KreativStart 2025 Videos online – Termin 2026

Auch dieses Jahr war der KreativStart wieder ein voller Erfolg. Für alle, die das Event verpasst haben oder sich die Vorträge erneut ansehen möchten, sind diese nun auf unserem Youtube-Kanal verfügbar: https://www.youtube.com/playlist?list=PLjBSIxDaBHfvtK6x63mPTyHtzdEyY0oiV Einmal jährlich veranstaltet das K³-Büro den Kongress KreativStart. Der Kongress richtet sich nicht nur an Gründer*innen, an Start-Ups und an kreative Unternehmer*innen, sondern auch an Interessierte aus Medien, Politik, Kultur, Verwaltung und Wissenschaft. Dabei geht es um neue Arbeitsfelder, kreative Arbeitsformen, gute Vermarktungsmöglichkeiten und innovative Finanzierungsinstrumente  – all das, was wichtig ist, um mit den eigenen Geschäftsideen  auf dem Markt erfolgreich durchzustarten. KreativStart ist auch ein guter Platz, um Netzwerke zu erweitern und sich aus erster Hand über aktuelle Themen und Trends im Kreativbereich zu informieren.Der nächste KreativStart Kongress findet am 21. April 2026 statt!

20.06.2025

Lametta wird zur WUNDERTÜTE – Jetzt bewerben!

In schnellem Tempo kommt der Hochsommer auf uns zu- da denken wir bereits an das Jahresende, den Winter, die Vorweihnachtszeit, an Lametta, den wunderbaren Glitzerevent im Tollhaus. Aber halt, die Macher*innen von Lametta haben sich doch im vergangenen Jahr von der Kultveranstaltung verabschiedet.Stimmt.Das Tollhaus wird den Termin aber nicht aufgeben und unter dem Namen WUNDERTÜTE eine Fortsetzung der Lametta, mit einigen Veränderungen, starten.Also notiert Euch schon mal den Termin: 12./13.12.2025Bis zum 31. Juli läuft nun die Bewerbungsphase für die Ausstellenden. Hier könnt ihr euch bewerben >>