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Februar
22.02.2022
E-Learning: Ein neues Format erweitert das KUBUZZ-Programm
Seit dieser Woche erweitert ein dritter Baustein das bisher aus Workshops und Coachings bestehende KUBUZZ-Programm: Das KUBUZZ E-Learning.
Das E-Learning ermöglicht digitales, eigenständiges Lernen zu verschiedensten Themen. Die Materialien sind interaktiv, leicht verständlich und können jederzeit pausiert oder wiederholt werden. Sie sind auch mobil nutzbar – damit schaffen sie die Möglichkeit, unterwegs auf dem Tablet, Laptop oder Smartphone selbstbestimmt Neues zu lernen.
Ihr seid noch unsicher, ob E-Learning überhaupt etwas für Euch ist? Das Erklärvideo zum neuen Format sollte alle offenen Fragen dazu beantworten.
Vorhang auf für das erste E-Learning Material: Die Künstlersozialkasse (KSK)
Die KSK sorgt dafür, dass selbstständige Künstler*innen, Publizist*innen und Kulturschaffende einen ähnlichen Schutz in der gesetzlichen Sozialversicherung genießen wie Arbeitnehmer*innen. Wie das genau funktioniert, wer der KSK beitreten kann und was dabei zu beachten ist – all diese Fragen beantwortet unser 20-minütiges E-Learning.
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Die perfekte Ergänzung zu Workshops und Coachings
Besonders gut eignet sich E-Learning auch zur Vorbereitung oder zur Nachbereitung von unseren Workshops und Coachings. Kombiniert das E-Learning-Material „Die Künstlersozialkasse (KSK)“ beispielsweise mit dem Workshop „KSK und andere Absicherungsmöglichkeiten für Musikschaffende“ am 1. März, um 13.00 Uhr, oder einem Coaching zum Thema „Soziale Absicherung“.
Zu den Veranstaltungen >>
Jeden Monat ein neues E-Learning Thema
Das erste E-Learning wird fortan jeden Monat um weitere Materialien ergänzt, wie beispielsweise zu Themen der Organisation, Finanzierung und Versicherung. Ihr könnt Euch bereits auf unser nächstes Selbstlernmaterial im März freuen – in diesem dreht sich alles um die „Selbstständigkeit“.
20.02.2022
Neun baden-württembergische Start-ups unter den „Top 50 Start-ups“
In einer bundesweiten Rangliste landen neun baden-württembergische Start-ups unter den „Top 50 Start-ups“ 2021. Drei davon aus Karlsruhe. Das beweist einmal mehr, dass Baden-Württemberg zu den innovativsten und gründerfreundlichsten Regionen Deutschlands zählt.
Gleich neun der „Top 50 Start-ups“ im Jahr 2021 stammen aus Baden-Württemberg. Das geht aus dem deutschlandweiten Ranking der Passion4Business GmbH hervor. 2021 landete Baden-Württemberg erstmals gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen auf dem ersten Platz und überholte damit Bayern und Berlin.
Ausgezeichnete Start-ups
Unter den neun Start-ups aus Baden-Württemberg wurden einige direkt oder indirekt durch die Partner des Wirtschaftsministeriums gefördert und unterstützt:
Bauta Sensoren aus Bruchsal (Rang sechs) – Gefördert durch den Karlsruher Accelerator CyberLab.
Detagto Tracing aus Stuttgart (Rang acht) – Zählt zu den Preisträgern des vom Wirtschaftsministerium geförderten Hightech Award CyberOne.
A.S.S.I.S.T. aus Tübingen (Rang 15)
Bytefabrik AI aus Karlsruhe (Rang 21)
Medicalvalues aus Karlsruhe (Rang 22) – Gefördert durch die Start-up BW Acceleratoren CyberLab und BadenCampus sowie von der Plattform Gründermotor.
LAYZR.GG aus Ehingen (Rang 27)
Eye2you aus Tübingen (Rang 33) – Gefördert durch Start-up BW Pre-Seed und den 4C Accelerator Tübingen. Zählt zu den Preisträgern des vom Wirtschaftsministerium geförderten Hightech Award CyberOne.
Wasser 3.0 aus Karlsruhe (Rang 36)
Yuri GmbH aus Meckenbeuren (Rang 49) – Gefördert durch Start-up BW Pre-Seed und das Ulmer Start-up- und Innovationszentrum TFU
Zwei Start-ups durch Frühphasenförderung des Lands unterstützt
Mit Eye2you und der Yuri GmbH haben es zwei Start-ups in das Ranking geschafft, die durch die Frühphasenförderung Start-up BW Pre-Seed unterstützt wurden. Die durchschnittliche Finanzierungssumme beträgt im Rahmen des Programms 200.000 Euro. „Unsere Förderung setzt in der frühen Phase einer Gründung an, wenn private Investoren in der Regel noch zurückhaltend sind. Dass ‚Start-up BW Pre-Seed‘ wichtig ist, zeigt sich nun wieder an den beiden vielversprechenden Gründungen, die dadurch ihre Geschäftsideen weiterverfolgen konnten“, so Hoffmeister-Kraut.
Die Plattform „Top 50 Start-ups“ gehört zur Passion4Business GmbH, an der auch die Verlagsgruppe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beteiligt ist. Partner der Plattform sind Agicap, die Commerzbank und Lexrocket.
Top 50 Start-ups: Länderranking: Wo die meisten Top50-Start-ups herkommen >>
Die komplette Pressemeldung findet Ihr hier >>
07.02.2022
Digitale Lösungen bei BW Goes Mobile gesucht
Studierende und Jungunternehmer*innen mit innovativen, digitalen und mobilen Ideen können sich bis zum 28. Februar beim Ideenwettbewerb der MFG bewerben.
Nie zuvor war die Welt digitaler, mobiler und besser vernetzt als heute. Der Markt für mobile Lösungen boomt und die Entwicklung schreitet mit großer Geschwindigkeit voran. Gleichzeitig geht die gesellschaftliche Schere auseinander; Einsamkeit zum Beispiel ist nicht nur ein Thema für Ältere, das hat auch die Pandemie gezeigt. Hier gilt es, kreative Impulse zu setzen und innovative Lösungen für die gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen der Zukunft zu finden.
BW Goes Mobile, der Ideenwettbewerb für digitale Lösungen der MFG Baden-Württemberg, bietet Kreativunternehmer*innen, Studierenden und Start-ups aus dem Südwesten die Chance, ihre Idee für innovative, digitale Anwendungen umzusetzen. Bis zum 28. Februar 2022 können sich Ideengebende mit ihren digitalen Projekten bewerben.
Ob Informationssysteme, Apps bzw. Anwendungen für mobile Endgeräte, Responsive Websites oder Plattformen, Augmented Reality (AR) oder Virtual Reality (VR) – gefragt sind zündende digitale, mobile Ideen aus dem Südwesten. Zu der umfassenden Unterstützung für die neunmonatige Umsetzungsphase zählen ein Preisgeld von je 7.500 Euro, Beratung und Begleitung durch Experten*innen mit Branchen-Insights und Kontakten sowie ein Workshop-Programm.
Vier Teams für vier Anwendungsfelder
Der Wettbewerb sieht vier Anwendungsfelder vor, für die sich Einzelpersonen genauso wie Teams bewerben können. Die eingereichten Projektideen sollten kreativ auf eine von vier Herausforderungen eingehen. In der elften Runde des Ideenwettbewerbs sind dies „Inclusion & Human Connections“, „Bridges & Spaces“, „Art, Music & Culture“ und „Joy & Fun“. Eine unabhängige Jury wählt pro Anwendungsfeld eine innovative Idee aus, die dann im Rahmen des Wettbewerbs umgesetzt und weiterentwickelt wird.
Die vier Anwendungsfelder:
Inclusion & Human Connections: Hier geht es um Ideen für mehr Inklusion, für Begegnung und zwischenmenschliche Beziehungen. Gerade in Zeiten der Pandemie hat sich gezeigt, dass es hier neuer – vor allem auch digitaler – Ansätze und Lösungen bedarf.
Bridges & Spaces: Brücken und Räume schaffen neue Verbindungen. Wie können digitale Lösungen Menschen zueinander bringen, verbinden und vernetzen? Jede*r erlebt und interpretiert Brücken und Räume anders und genauso vielfältig können die Geschäftsideen in diesem Bereich sein.
Art, Music & Culture: Hier werden Innovationen für Kulturschaffende, Kultureinrichtungen und digitale Lösungen für den Kunst- und Kulturbereich gesucht.
Joy & Fun: Spaß ist im Alltag unverzichtbar, allerdings sind in letzter Zeit viele Quellen der Freude pandemiebedingt ausgetrocknet. Welche Möglichkeiten gibt es, darauf mit innovativen, digitalen Lösungen zu reagieren und die Menschen in ihrem Grundbedürfnis nach Freude und Unterhaltung zu unterstützen?
Mehr Infos findet Ihr hier >>
Januar
26.01.2022
Ernüchternde Szenarien in der Kultur- und Kreativwirtschaft
Die Umsatzverluste der Kultur- und Kreativwirtschaft durch die Corona-Pandemie könnten sich im Jahr 2022 – je nach Pandemieverlauf – zwischen 2,6 bis 11,4 Milliarden Euro belaufen, das zeigt die neue Szenarioanalyse des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Seit Beginn der Pandemie ist die Kultur- und Kreativwirtschaft in besonderem Maße von deren Folgen betroffen, eine Erholung hin zum Vorkrisenniveau von 2019 zeichnet sich für die Gesamtbranche in den Szenario-gestützten Hochrechnungen für 2022 noch nicht ab.
Im Falle eines milderen Verlaufs (Szenario 1) liegen die geschätzten Umsatzverluste der Kultur- und Kreativwirtschaft im Jahr 2022 bei 2,6 Milliarden Euro und der Umsatz damit immer noch um -1,5 % unter dem des Vorkrisenjahrs 2019. Im pessimistischen Szenario (2) muss die Kultur- und Kreativwirtschaft 2022 nach Schätzungen des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 11,4 Mrd. Euro rechnen, damit läge sie auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie in 2021.
Die Kultur- und Kreativwirtschaft leidet insbesondere an der langen Dauer der Corona-Einschränkungen, die bereits ins dritte Jahr gehen. Bereits in der vierten Auflage veröffentlicht das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes Zahlen und Prognosen zur Betroffenheit der Branche durch die Corona -Pandemie.
Wie in den vorherigen Krisenjahren zeigt sich weiter ein Betroffenheitsgefälle zwischen den Teilmärkten der Kulturwirtschaft und denen der Kreativwirtschaft.
Die stärksten Umsatzeinbrüche verzeichnen die Filmwirtschaft, die Musikwirtschaft, Darstellende Kunst und der Kunstmarkt. Sie fallen auf ein Umsatzniveau von 2003 zurück. Diese Ergebnisse zeigen einmal mehr die Sonderposition von Kulturschaffenden im wirtschaftspolitischen Kontext der Corona-Krise.
Teilmärkte wie die Software-/Games-Industrie und der Architekturmarkt verzeichneten 2020 nur leichte Verluste und konnten im Jahr 2021 sogar dazu gewinnen. Die unterschiedliche Betroffenheit leitet sich einerseits aus den Folgen der Veranstaltungsverbote und der Schließung der Kulturstätten für die Kulturwirtschaft ab. Andererseits profitieren die weniger stark betroffenen Teilmärkte vom wachsenden Digitalgeschäft und der Sonderkonjunktur im Bau.
Anhaltender Fachkräftemangel könnte Erholung der Branche erschweren
Die anhaltende Krise und das Betroffenheitsgefälle führen zu einer Abwanderung der Fachkräfte insbesondere von veranstaltungsbezogenen Teilmärkten hin in andere Bereiche. „Diese Entwicklungen sind besonders im Hinblick auf die Post-Corona-Phase besorgniserregend. Kleinststrukturen der Kultur- und Kreativwirtschaft drohen dauerhaft zu verschwinden und die Gefahr eines anhaltenden Nachwuchs- und Fachkräftemangels wächst. Das hat auch Auswirkungen auf die Fähigkeit der Branche, sich wirtschaftlich schnell und nachhaltig zu erholen“, erklärt Julia Köhn.
Unterstützungsmaßnahmen durch Bund und Länder
Das Papier verweist auch auf die staatlichen Hilfsprogramme für Unternehmen und Selbständige. Um Betroffene der KKW in der Pandemie zu unterstützen, haben Bund und Länder vielfältige Hilfsmaßnahmen und Rettungsprogramme eingerichtet, u. a. Sofort- und Überbrückungshilfen, Kurzarbeitergeld, KfW-Kredite, ein vereinfachter Zugang zur Grundsicherung, den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen, das Programm NEUSTART KULTUR sowie die Neustarthilfe für Soloselbständige.
Die komplette Szenarioanalyse findet Ihr hier >>
Zur Einordnung: Insgesamt erwirtschaftete die Branche im Jahr 2019 knapp 176 Mrd. Euro Umsatz. Die Zahlen für 2020 und 2021 basieren auf Schätzungen, da die endgültigen Werte noch nicht vorliegen. Bei den Werten für 2022 handelt es sich um Prognosen des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.
Quelle: Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes (2022). Berechnungen auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes.
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