Skip to content

News

KreativKids Akademie Banner

08.07.2026

KreativKids Akademie 2026

Die KreativKids Akademie geht in die nächste Runde! Das kostenlose Ferienprogramm auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe hat sich als echtes Erfolgsmodell etabliert – und startet ab dem 3. August 2026 wieder für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren. Zwei Wochen lang tauchen die Teilnehmenden in die Welt der Kreativität ein: täglich wechselnde Workshops in Theater, Film, Hörspiel, Illustration, Handlettering, Zeichnen und vielem mehr – angeleitet von echten Künstler*innen und Kreativschaffenden. Die bewusst kleinen Gruppen (je 8 Kinder) schaffen Raum zum echten Ausprobieren, Entdecken und Dranbleiben. Noch Restplätze in der zweiten Woche Die erste Woche ist bereits ausgebucht. Für die zweite Woche (10.–14. August, 9–15 Uhr) gibt es noch wenige Restplätze. Anfragen bitte an: kreativkids@kultur.karlsruhe.de – die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Ein Angebot von K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe und WERKRAUM: Karlsruhe e.V. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
KreativStart, Foto: Ingrid Kappenberger

24.06.2026

Female Perspectives: Die Vorträge des KreativStarts jetzt online

Wie entstehen Ideen, Unternehmen und neue Perspektiven? Beim diesjährigen Gründungskongress unseres Büros für Kultur- und Kreativwirtschaft stand die Vielfalt der Wege in die Selbstständigkeit im Mittelpunkt – mit einem besonderen Fokus auf weibliche Sichtweisen, Erfahrungen und Erfolgswege. Unter dem Motto, Frauen in der Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar zu machen und ihre Stimmen zu stärken, wurde der Kongress ausschließlich von weiblichen Speakerinnen gestaltet. Sie gaben inspirierende Einblicke in ihre persönlichen Gründungsgeschichten, teilten ihr Wissen und beleuchteten zentrale Themen rund um Unternehmertum, Kreativität und die Herausforderungen sowie Chancen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Für alle, die nicht live dabei sein konnten – oder einzelne Impulse noch einmal erleben möchten: Die Vorträge des Kongresses sind ab sofort online verfügbar. Tauchen Sie ein in spannende Perspektiven, neue Ideen und wertvolle Erfahrungen unserer Speakerinnen. Die Videoaufzeichnungen laden dazu ein, sich inspirieren zu lassen, neue Blickwinkel zu entdecken und Impulse für die eigene Gründung oder kreative Arbeit mitzunehmen. Hier geht´s zur Playlist: https://youtube.com/playlist?list=PLjBSIxDaBHfvtK6x63mPTyHtzdEyY0oiV&si=GCzQ25ragOWYG_QD
News K3-Portal, Bild: Canva

19.06.2026

Zukunftsreport Kreativwirtschaft 2030

KI als Werkzeug, nicht als Feind: So sieht die Kreativwirtschaft ihre Zukunft Der KreativBund – Bundeszentrum Kultur- und Kreativwirtschaft hat im Mai 2026 den Zukunftsreport Kreativwirtschaft 2030 veröffentlicht. Die Grundlage: 118 Sprachnachrichten, die beim German Creative Economy Summit (GCES) 2026 in Hamburg gesammelt wurden. Rund 500 Teilnehmende wurden gefragt: „Wie sieht deine ideale Vision für die Kultur- und Kreativwirtschaft 2030 aus?” Die KI-gestützte Cluster-Analyse destilliert aus den Antworten drei zentrale Themenfelder: Künstliche Intelligenz, Cross Innovation & Vernetzung sowie Strukturen. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Branche weiß, was sie will — und sie ist unzufrieden mit dem Status quo. KI wird von der großen Mehrheit als Werkzeug und Chance begriffen, nicht als Gegner. Gleichzeitig warnen insbesondere Stimmen aus der Designwirtschaft vor der Verdrängung von Einstiegsjobs und sinkenden Budgets. Beim Thema Vernetzung herrscht Konsens über den Wunsch nach echtem Schulterschluss — aber die Realität ist noch geprägt von Silos und fehlendem Vertrauen. Strukturell fordert die Branche: stabile Förderung, weniger Bürokratie, politische Einbindung. Den Report gibt es hier zum Download >> https://a.storyblok.com/f/287609726226301/x/e3620a0db7/zukunftsreport_kreativwirtschaft_2030.pdf

März

28.03.2022

Gesucht: Coder*innen, Kulturmenschen und Digitalbegeisterte

Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 geht an den Start und hat die Anmeldung bereits geöffnet. Alle, die mitmischen möchen beim großen Kultur-Hackathon im Südwesten, können sich direkt online anmelden. Kultureinrichtungen aus ganz Baden-Württemberg stellen spannende Kulturdaten bereit, mehr als 30 Datensets sind in Vorbereitung und werden demnächst veröffentlicht. Im ZKM digitale Datenschätze heben und Neues schaffen Kick-off ist am 7. und 8. Mai im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, 200 Teilnehmende können in Präsenz dabei sein. Vier Tracks stehen als Inspiration zur Verfügung: Vernetztes Baden-Württemberg – Let your data speak Soziale Verantwortung – Let your data help! Regionales Baden-Württemberg – Let the regions speak! Offenes Thema – Let the data inspire you!  Für den Austausch, das Kennenlernen und für Pre-Events zu verschiedenen Themen werden im Vorfeld die Plattformen Discord und Gather.Town genutzt. Beim Kick-off am ersten Maiwochenende dann geht es um das Miteinander, einige Teile davon werden gestreamt. Es folgt eine siebenwöchige Sprintphase, in der die Teams ihre Ideen weiterentwickeln und an ersten Prototypen feilen. Finale ist am 24. Juni die Abschlussveranstaltung mit Preisverleihung im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart. Nach Abschluss des Hackathons stehen Interessierten die offenen Daten auch weiterhin auf der Website von Coding da Vinci zur Verfügung. Ideen- und Programmierwettbewerb für Kulturbegeisterte Coding da Vinci ist Deutschlands erfolgreichster Hackathon für offene Kulturdaten. Als Veranstalter von #cdvbw22 sind neben der MFG Baden-Württemberg 14 Kulturinstitutionen, Hochschulen, Verbände und die Tech-Community aus dem ganzen Land am Start – von Mannheim bis Konstanz, von Freiburg bis Tübingen. LINK Der Ideen- und Programmierwettbewerb richtet sich an Studierende verschiedenster Fachrichtungen sowie an Coder*innen, Designer*innen, Gamesentwickler*innen, Künstler*innen, Tech-begeisterte Jugendliche und weitere Interessierte. Die Teilnehmenden entwickeln – mit offenen Daten, die Kultureinrichtungen aus Baden-Württemberg zur Verfügung stellen – gemeinsam in kleinen Teams digitale Anwendungen, die bis zum Prototypen ausgearbeitet werden. Im Fokus steht dabei der freie und kreative Umgang mit unserem kulturellen Erbe.  Coding da Vinci wird gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes. Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 wird darüber hinaus unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Mehr Infos findet Ihr hier >>

24.03.2022

Stadt Karlsruhe richtet Themenseite zur Ukrainehilfe ein

Auch in Karlsruhe steigt die Zahl derer, die vor dem Ukraine-Krieg in Sicherheit flüchten. Die Hilfsbereitschaft in der Fächerstadt ist enorm, ebenso der Bedarf an Informationen zum Thema. Die eigens eingerichtete Themenseite auf www.karlsruhe.de/ukrainehilfe bündelt wichtige Informationen, Unterstützungsangebote und Anlaufstellen für Menschen aus der Ukraine sowie für alle, die helfen und sich etwa als Übersetzer oder für die Betreuung Geflüchteter engagieren möchten. Um die vielen Fragen Ratsuchender gezielt zu kanalisieren und rasch an die richtigen Adressaten zu leiten, hat die Stadt Karlsruhe ebenfalls unter 0721 133-3333 nun eine zentrale Ukraine-Hotline geschaltet und bedient sich dabei eines Sprachdialogsystems. Die Nummer ist rund um die Uhr erreichbar, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr kann man sich zu städtischen Mitarbeiter*innen weiterleiten lassen. Auskunft gibt es etwa zu Einreise und Aufenthaltsstatus, Sozialleistungen über das Asylbewerberleistungsgesetz, Schulanmeldung, Kinderbetreuung, zur Meldepflicht oder zu Möglichkeiten ärztlicher Versorgung. Die Hotline ergänzt die bereits veröffentlichten Telefonnummern rund um das Thema "Wohnraum". Wer bereit ist, Geflüchteten ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus zur Verfügung zu stellen, kann sich montags bis freitags von 8:30 bis 15:30 Uhr weiterhin unter 0721 133-1350 und -1351 oder per E-Mail an ukrainehilfe@karlsruhe.de melden. Themenseite der Stadt Karlsruhe >>  

15.03.2022

Deutsche Filmförderungen unterstützen ukrainische Filmcommunity mit 100.000 Euro

Angesichts der humanitären Notlage und des Krieges in der Ukraine ist Zusammenhalt wichtiger denn je: Die deutschen Filmförderungen verurteilen den Einmarsch Putins aufs Schärfste und senden mit ihrem gemeinsamen Vorgehen ein Zeichen der Solidarität an die ukrainischen Filmschaffenden und ihre Familien.   Insgesamt 100.000 Euro geben die deutschen Filmförderungen in den Notfallfonds „Emergency Fund for Filmmakers“, den die weltweite Initiative „International Coalition for Filmmakers at Risk“ (ICFR) kurzfristig aufgrund des Kriegs in der Ukraine eingerichtet hat.   Gleichzeitig drücken die deutschen Filmförderungen ihren großen Respekt gegenüber allen russischen Filmschaffenden aus, die dem Krieg öffentlich und sichtbar widersprechen.   Die ICFR setzt sich für verfolgte und gefährdete Filmemacher*innen auf der ganzen Welt ein und kämpft dafür, dass diese ihre Arbeit auch unter widrigen Bedingungen fortsetzen können. Mehr Infos zum Emergency Fund der ICFR hier.

04.03.2022

Karlsruhe steht zusammen – Solidarität mit der Ukraine!

Mahnwache am Sonntag, 06. März um 17:00 Uhr auf dem Marktplatz Karlsruhe! Auch in Karlsruhe sind Fassungslosigkeit, Wut und Verzweiflung über den vom russischen Präsidenten Wladimir Putin entfesselten Krieg in der Ukraine groß. Auf den Kundgebungen der vergangenen Tage zeigte sich das starke Bedürfnis der Stadtgesellschaft, sich mit der ukrainischen Bevölkerung zu solidarisieren und den Menschen im Kriegsgebiet, auf und nach der Flucht zu helfen und beizustehen. Unter dem Motto "Karlsruhe steht zusammen: Solidarität mit der Ukraine!" lädt die Stadt Karlsruhe auch im Namen des Gemeinderats für Sonntag, 06. März um 17:00 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Marktplatz ein. Eingangs hält Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup eine Ansprache, danach folgen ein Redebeitrag von Prof. Dr. Stephan Harbarth, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, sowie kurze Statements von Catherine Devaux für die Flüchtlingshilfe Karlsruhe, Birte Wulfes für Amnesty International sowie einer Sprecherin des Deutsch-Ukrainischen-Vereins Karlsruhe.

Februar

23.02.2022

Deutlich mehr Existenzgründungen im Jahr 2021

Im Jahr 2021 wurden in Baden-Württemberg rund 77.700 Gewerbebetriebe neu gegründet. Karlsruhe belegt gemeinsam mit Heilbronn Platz 4 bei der Gründungsintensität. Die Auswertung der Gewerbeanmeldungen ergab nach Angaben des Statistischen Landesamtes im zweiten Pandemie-Jahr mit +9,3 Prozent eine deutliche Zunahme der Zahl der Neugründungen gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Zunahme sogar bei 14,4 Prozent. Dabei legten 2021 erstmals seit fünf Jahren die Betriebsgründungen, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl eine wirtschaftliche Substanz (kein Nebenerwerb) vermuten lassen, wieder deutlich zu. Mit knapp 15.000 Anmeldungen wurde hier das Vorjahresniveau um 12,9 Prozent überschritten. Land ungebrochen attraktiv für Start-ups Anlässlich der am 17. Februar 2022 veröffentlichen Statistik über Neugründungen in Baden-Württemberg im Jahr 2021 erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Baden-Württemberg hat eine wachsende Community an Gründerinnen und Gründern, die unser Land mit ihren Ideen und Erfindungen mitprägen wollen. Das unterstreichen die Zahlen einmal mehr. Die hohe Zahl an Neugründungen zeigt zudem, wie ungebrochen attraktiv unser Land für Start-ups ist. Eine gute Nachricht!“ Baden-Württemberg habe mit seinen vielen Weltmarktführern und vernetzten Communities vor Ort schließlich einiges für Jungunternehmen zu bieten, so die Ministerin. Das zeigte sich kürzlich auch im Ranking der „Top 50 Start-ups“ 2021, von denen gleich neun aus Baden-Württemberg stammen. „Mit Start-up BW haben wir seit 2017 eine erfolgreiche Kampagne, die die Start-up Community im Land intensiv vernetzt und Baden-Württemberg als Gründerland international noch attraktiver und sichtbarer macht. Ich freue mich, dass unsere Community in den vergangenen zwei harten Jahren so zusammengehalten hat und die Anstrengungen nun Früchte tragen“, ergänzte Hoffmeister-Kraut. Auf kreative Köpfe angewiesen Besonders freue es die Ministerin, dass die Zahl der Gründungen im Haupterwerb deutlich zugenommen haben. „Gerade jetzt sind wir auf kreative Köpfe angewiesen, die Innovationen mit Blick auf die großen Herausforderungen unserer Zeit ins Land tragen. Ich kann nur alle Gründerinnen und Gründer ermutigen: Nutzen Sie die Angebote von ‚Start-up BW‘, treten Sie mit unseren regionalen Partnern in Kontakt und informieren Sie sich über unsere Förderprogramme.“ Die Pressemitteilung des Statischen Landesamtes findet Ihr hier >>

22.02.2022

E-Learning: Ein neues Format erweitert das KUBUZZ-Programm

Seit dieser Woche erweitert ein dritter Baustein das bisher aus Workshops und Coachings bestehende KUBUZZ-Programm: Das KUBUZZ E-Learning. Das E-Learning ermöglicht digitales, eigenständiges Lernen zu verschiedensten Themen. Die Materialien sind interaktiv, leicht verständlich und können jederzeit pausiert oder wiederholt werden. Sie sind auch mobil nutzbar – damit schaffen sie die Möglichkeit, unterwegs auf dem Tablet, Laptop oder Smartphone selbstbestimmt Neues zu lernen. Ihr seid noch unsicher, ob E-Learning überhaupt etwas für Euch ist? Das Erklärvideo zum neuen Format sollte alle offenen Fragen dazu beantworten. Vorhang auf für das erste E-Learning Material: Die Künstlersozialkasse (KSK) Die KSK sorgt dafür, dass selbstständige Künstler*innen, Publizist*innen und Kulturschaffende einen ähnlichen Schutz in der gesetzlichen Sozialversicherung genießen wie Arbeitnehmer*innen. Wie das genau funktioniert, wer der KSK beitreten kann und was dabei zu beachten ist – all diese Fragen beantwortet unser 20-minütiges E-Learning. Zum E-Learning >> Die perfekte Ergänzung zu Workshops und Coachings Besonders gut eignet sich E-Learning auch zur Vorbereitung oder zur Nachbereitung von unseren Workshops und Coachings. Kombiniert das E-Learning-Material „Die Künstlersozialkasse (KSK)“ beispielsweise mit dem Workshop „KSK und andere Absicherungsmöglichkeiten für Musikschaffende“ am 1. März, um 13.00 Uhr, oder einem Coaching zum Thema „Soziale Absicherung“. Zu den Veranstaltungen >> Jeden Monat ein neues E-Learning Thema Das erste E-Learning wird fortan jeden Monat um weitere Materialien ergänzt, wie beispielsweise zu Themen der Organisation, Finanzierung und Versicherung. Ihr könnt Euch bereits auf unser nächstes Selbstlernmaterial im März freuen – in diesem dreht sich alles um die „Selbstständigkeit“.

20.02.2022

Neun baden-württembergische Start-ups unter den „Top 50 Start-ups“

In einer bundesweiten Rangliste landen neun baden-württembergische Start-ups unter den „Top 50 Start-ups“ 2021. Drei davon aus Karlsruhe. Das beweist einmal mehr, dass Baden-Württemberg zu den innovativsten und gründerfreundlichsten Regionen Deutschlands zählt. Gleich neun der „Top 50 Start-ups“ im Jahr 2021 stammen aus Baden-Württemberg. Das geht aus dem deutschlandweiten Ranking der Passion4Business GmbH hervor. 2021 landete Baden-Württemberg erstmals gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen auf dem ersten Platz und überholte damit Bayern und Berlin. Ausgezeichnete Start-ups Unter den neun Start-ups aus Baden-Württemberg wurden einige direkt oder indirekt durch die Partner des Wirtschaftsministeriums gefördert und unterstützt: Bauta Sensoren aus Bruchsal (Rang sechs) – Gefördert durch den Karlsruher Accelerator CyberLab. Detagto Tracing aus Stuttgart (Rang acht) – Zählt zu den Preisträgern des vom Wirtschaftsministerium geförderten Hightech Award CyberOne. A.S.S.I.S.T. aus Tübingen (Rang 15) Bytefabrik AI aus Karlsruhe (Rang 21) Medicalvalues aus Karlsruhe (Rang 22) – Gefördert durch die Start-up BW Acceleratoren CyberLab und BadenCampus sowie von der Plattform Gründermotor. LAYZR.GG aus Ehingen (Rang 27) Eye2you aus Tübingen (Rang 33) – Gefördert durch Start-up BW Pre-Seed und den 4C Accelerator Tübingen. Zählt zu den Preisträgern des vom Wirtschaftsministerium geförderten Hightech Award CyberOne. Wasser 3.0 aus Karlsruhe (Rang 36) Yuri GmbH aus Meckenbeuren (Rang 49) – Gefördert durch Start-up BW Pre-Seed und das Ulmer Start-up- und Innovationszentrum TFU Zwei Start-ups durch Frühphasenförderung des Lands unterstützt Mit Eye2you und der Yuri GmbH haben es zwei Start-ups in das Ranking geschafft, die durch die Frühphasenförderung Start-up BW Pre-Seed unterstützt wurden. Die durchschnittliche Finanzierungssumme beträgt im Rahmen des Programms 200.000 Euro. „Unsere Förderung setzt in der frühen Phase einer Gründung an, wenn private Investoren in der Regel noch zurückhaltend sind. Dass ‚Start-up BW Pre-Seed‘ wichtig ist, zeigt sich nun wieder an den beiden vielversprechenden Gründungen, die dadurch ihre Geschäftsideen weiterverfolgen konnten“, so Hoffmeister-Kraut. Die Plattform „Top 50 Start-ups“ gehört zur Passion4Business GmbH, an der auch die Verlagsgruppe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beteiligt ist. Partner der Plattform sind Agicap, die Commerzbank und Lexrocket. Top 50 Start-ups: Länderranking: Wo die meisten Top50-Start-ups herkommen >> Die komplette Pressemeldung findet Ihr hier >>

07.02.2022

Digitale Lösungen bei BW Goes Mobile gesucht

Studierende und Jungunternehmer*innen mit innovativen, digitalen und mobilen Ideen können sich bis zum 28. Februar beim Ideenwettbewerb der MFG bewerben. Nie zuvor war die Welt digitaler, mobiler und besser vernetzt als heute. Der Markt für mobile Lösungen boomt und die Entwicklung schreitet mit großer Geschwindigkeit voran. Gleichzeitig geht die gesellschaftliche Schere auseinander;  Einsamkeit zum Beispiel ist nicht nur ein Thema für Ältere, das hat auch die Pandemie gezeigt. Hier gilt es, kreative Impulse zu setzen und innovative Lösungen für die gesellschaftlichen und sozialen Herausforderungen der Zukunft zu finden. BW Goes Mobile, der Ideenwettbewerb für digitale Lösungen der MFG Baden-Württemberg, bietet Kreativunternehmer*innen, Studierenden und Start-ups aus dem Südwesten die Chance, ihre Idee für innovative, digitale Anwendungen umzusetzen. Bis zum 28. Februar 2022 können sich Ideengebende mit ihren digitalen Projekten bewerben. Ob Informationssysteme, Apps bzw. Anwendungen für mobile Endgeräte, Responsive Websites oder Plattformen, Augmented Reality (AR) oder Virtual Reality (VR) – gefragt sind zündende digitale, mobile Ideen aus dem Südwesten. Zu der umfassenden Unterstützung für die neunmonatige Umsetzungsphase zählen ein Preisgeld von je 7.500 Euro, Beratung und Begleitung durch Experten*innen mit Branchen-Insights und Kontakten sowie ein Workshop-Programm. Vier Teams für vier Anwendungsfelder Der Wettbewerb sieht vier Anwendungsfelder vor, für die sich Einzelpersonen genauso wie Teams bewerben können. Die eingereichten Projektideen sollten kreativ auf eine von vier Herausforderungen eingehen. In der elften Runde des Ideenwettbewerbs sind dies „Inclusion & Human Connections“, „Bridges & Spaces“, „Art, Music & Culture“ und „Joy & Fun“. Eine unabhängige Jury wählt pro Anwendungsfeld eine innovative Idee aus, die dann im Rahmen des Wettbewerbs umgesetzt und weiterentwickelt wird. Die vier Anwendungsfelder: Inclusion & Human Connections: Hier geht es um Ideen für mehr Inklusion, für Begegnung und zwischenmenschliche Beziehungen. Gerade in Zeiten der Pandemie hat sich gezeigt, dass es hier neuer – vor allem auch digitaler – Ansätze und Lösungen bedarf. Bridges & Spaces: Brücken und Räume schaffen neue Verbindungen. Wie können digitale Lösungen Menschen zueinander bringen, verbinden und vernetzen? Jede*r erlebt und interpretiert Brücken und Räume anders und genauso vielfältig können die Geschäftsideen in diesem Bereich sein. Art, Music & Culture: Hier werden Innovationen für Kulturschaffende, Kultureinrichtungen und digitale Lösungen für den Kunst- und Kulturbereich gesucht. Joy & Fun: Spaß ist im Alltag unverzichtbar, allerdings sind in letzter Zeit viele Quellen der Freude pandemiebedingt ausgetrocknet. Welche Möglichkeiten gibt es, darauf mit innovativen, digitalen Lösungen zu reagieren und die Menschen in ihrem Grundbedürfnis nach Freude und Unterhaltung zu unterstützen? Mehr Infos findet Ihr hier >>

Januar

26.01.2022

Ernüchternde Szenarien in der Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Umsatzverluste der Kultur- und Kreativwirtschaft durch die Corona-Pandemie könnten sich im Jahr 2022 – je nach Pandemieverlauf – zwischen 2,6 bis 11,4 Milliarden Euro belaufen, das zeigt die neue Szenarioanalyse des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Seit Beginn der Pandemie ist die Kultur- und Kreativwirtschaft in besonderem Maße von deren Folgen betroffen, eine Erholung hin zum Vorkrisenniveau von 2019 zeichnet sich für die Gesamtbranche in den Szenario-gestützten Hochrechnungen für 2022 noch nicht ab. Im Falle eines milderen Verlaufs (Szenario 1) liegen die geschätzten Umsatzverluste der Kultur- und Kreativwirtschaft im Jahr 2022 bei 2,6 Milliarden Euro und der Umsatz damit immer noch um -1,5 % unter dem des Vorkrisenjahrs 2019.  Im pessimistischen Szenario (2) muss die Kultur- und Kreativwirtschaft 2022 nach Schätzungen des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 11,4 Mrd. Euro rechnen, damit läge sie auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie in 2021. Die Kultur- und Kreativwirtschaft leidet insbesondere an der langen Dauer der Corona-Einschränkungen, die bereits ins dritte Jahr gehen. Bereits in der vierten Auflage veröffentlicht das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes Zahlen und Prognosen zur Betroffenheit der Branche durch die Corona -Pandemie. Wie in den vorherigen Krisenjahren zeigt sich weiter ein Betroffenheitsgefälle zwischen den Teilmärkten der Kulturwirtschaft und denen der Kreativwirtschaft.  Die stärksten Umsatzeinbrüche verzeichnen die Filmwirtschaft, die Musikwirtschaft, Darstellende Kunst und der Kunstmarkt. Sie fallen auf ein Umsatzniveau von 2003 zurück. Diese Ergebnisse zeigen einmal mehr die Sonderposition von Kulturschaffenden im wirtschaftspolitischen Kontext der Corona-Krise. Teilmärkte wie die Software-/Games-Industrie und der Architekturmarkt verzeichneten 2020 nur leichte Verluste und konnten im Jahr 2021 sogar dazu gewinnen. Die unterschiedliche Betroffenheit leitet sich einerseits aus den Folgen der Veranstaltungsverbote und der Schließung der Kulturstätten für die Kulturwirtschaft ab.  Andererseits profitieren die weniger stark betroffenen Teilmärkte vom wachsenden Digitalgeschäft und der Sonderkonjunktur im Bau.  Anhaltender Fachkräftemangel könnte Erholung der Branche erschweren   Die anhaltende Krise und das Betroffenheitsgefälle führen zu einer Abwanderung der Fachkräfte insbesondere von veranstaltungsbezogenen Teilmärkten hin in andere Bereiche. „Diese Entwicklungen sind besonders im Hinblick auf die Post-Corona-Phase besorgniserregend. Kleinststrukturen der Kultur- und Kreativwirtschaft drohen dauerhaft zu verschwinden und die Gefahr eines anhaltenden Nachwuchs- und Fachkräftemangels wächst.  Das hat auch Auswirkungen auf die Fähigkeit der Branche, sich wirtschaftlich schnell und nachhaltig zu erholen“, erklärt Julia Köhn.  Unterstützungsmaßnahmen durch Bund und Länder Das Papier verweist auch auf die staatlichen Hilfsprogramme für Unternehmen und Selbständige. Um Betroffene der KKW in der Pandemie zu unterstützen, haben Bund und Länder vielfältige Hilfsmaßnahmen und Rettungsprogramme eingerichtet, u.  a.  Sofort- und Überbrückungshilfen, Kurzarbeitergeld, KfW-Kredite, ein vereinfachter Zugang zur Grundsicherung, den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen, das Programm NEUSTART KULTUR sowie die Neustarthilfe für Soloselbständige. Die komplette Szenarioanalyse findet Ihr hier >> Zur Einordnung:  Insgesamt erwirtschaftete die Branche im Jahr 2019 knapp 176 Mrd.  Euro Umsatz.  Die Zahlen für 2020 und 2021 basieren auf Schätzungen, da die endgültigen Werte noch nicht vorliegen. Bei den Werten für 2022 handelt es sich um Prognosen des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Quelle:  Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes (2022).  Berechnungen auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes.