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News

18.05.2026

Neue Webseite „Studieren in BW“ geht online

Die Studienwahl in Baden-Württemberg wird durch den Relaunch der Seite „Studieren in BW“ einfacher und klarer gestaltet. Das Angebot ist auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Baden-Württemberg startet ein neues Online-Angebot zur Studienorientierung. Die etablierte Website Studieren in Baden-Württemberg wurde vollständig überarbeitet und präsentiert sich jetzt im neuen Look: moderner, übersichtlicher und nutzerfreundlicher. „Ein Studium ist ein großer Schritt. Wir wollen, dass junge Menschen ihn selbstbewusst und gut informiert gehen können“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski zum Relaunch der Webseite in Stuttgart. „Unser neues Online-Angebot zeigt, was alles möglich ist: Es macht Mut, gibt Orientierung und begegnet Studieninteressierten modern, klar und auf Augenhöhe. So unterstützen wir junge Menschen beim Start in ihre berufliche Zukunft.“ Alle Informationen auf einen Blick Die Website bündelt alle wichtigen Informationen rund um die Studienwahl an einem Ort – von Studiengängen und Hochschulen bis hin zu Beratungsangeboten im Land. Besonderes Augenmerk liegt auf der mobilen Nutzung: Die neue Website ist für Smartphones optimiert und damit gezielt auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten. Studieninteressierte finden schnell und verständlich Informationen dazu, welche Studiengänge in Baden-Württemberg angeboten werden und welche Wege zu ihren Interessen, Stärken und Zielen passen.

18.05.2026

Land fördert kommunale Innovationsinfrastrukturen

Das Land und die EU stellen rund 9,4 Millionen Euro bereit, um Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren kommunaler Einrichtungen zu modernisieren und auszubauen. Das Wirtschaftsministerium hat im Rahmen des Förderaufrufs „Stärkung Regionaler Innovationssysteme (RIS) durch Ausbau und Modernisierung kommunaler Innovationsinfrastrukturen“ elf Vorhaben zur Förderung bewilligt. Die geförderten kommunalen Einrichtungen erhalten rund 9,4 Millionen Euro aus Mitteln des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), um ihre Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren zukunftsfähig aufzustellen. „Die Vorhaben zeigen eindrucksvoll: In den Regionen Baden-Württembergs steckt enormes Potenzial. Mit den bewilligten Projekten stärken wir die Innovationsinfrastruktur als Rückgrat für Start-ups sowie junge und etablierte Unternehmen. Jene Unternehmen, auf die wir beim Strukturwandel und bei der Entwicklung neuer Technologien bauen. Wir setzen unsere wirtschaftspolitischen Instrumente genau dort an, wo sie effizient sind: vor Ort“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Zukunftstechnologien direkt in den Regionen Mit den bewilligten Vorhaben werden Innovations-, Gründer- und Technologiezentren sowie Transferzentren in verschiedenen Regionen des Landes modernisiert und ausgebaut. Im Mittelpunkt stehen Investitionen in kollaborative Arbeitsumgebungen, Technologien für Automatisierung und Robotik, Infrastrukturen für Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sowie Smart-Building-Lösungen. Die Infrastrukturen stehen Unternehmen und Gründerinnen und Gründern zu offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen zur Verfügung. Durch gezielte Investitionen werden diese Einrichtungen in die Lage versetzt, bestehende und sich in der Gründungsphase befindende Unternehmen in dieser Phase des beschleunigten Strukturwandels wirksam zu begleiten und ihre Innovationsaktivitäten zu unterstützen. Die geförderten Projekte sollen bis zum 31. Dezember 2028 abgeschlossen sein. EFRE-Förderung in Baden-Württemberg Um regionale Strukturförderung zu betreiben, erhält Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021–2027 rund 279 Millionen Euro von der Europäischen Union aus dem EFRE. Das EFRE-Programm Baden-Württemberg ist an der Innovationsstrategie des Landes ausgerichtet und unterstützt die Schwerpunkte Zukunftstechnologien und Kompetenzen sowie Ressourcen- und Klimaschutz. Links und Infos unter: Pressemeldung

18.05.2026

Land stärkt digitale Innovationszentren

Mit jeweils 720.000 Euro unterstützt das Land die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg und fördert damit Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus fördert für drei Jahre die beiden European Digital Innovation Hubs (EDIHs) in Baden-Württemberg mit jeweils 720.000 Euro. Die beiden Konsortien „EDIH Artificial Intelligence & CyberSecurity“ (EDIH AICS) mit dem Konsortialführer FZI Forschungszentrum Informatik aus Karlsruhe und der „EDIH Südwest“ mit dem Konsortialführer Hahn-Schickard aus Villingen-Schwenningen konnten sich erfolgreich für die zweite Förderperiode bei der Ausschreibung der Europäischen Kommission bewerben. 1,4 Millionen Euro für Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit „Dass sich beide baden-württembergische EDIHs erneut im europäischen Wettbewerb behauptet haben, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres Landes“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. „Gerade kleine und mittlere Unternehmen brauchen verlässliche Partner, um Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit schneller, sicher und praxisnah in die Anwendung zu bringen. Genau dafür stehen unsere Innovationszentren.“ Die EDIHs werden auf den Erkenntnissen der ersten Förderperiode aufbauen, das Netzwerk erweitern und zudem das Thema sichere Künstliche Intelligenz (KI) sowie Testumgebungen stärker in den Fokus stellen. So sollen vor allem KMU und öffentliche Einrichtungen digitale und KI-basierte Lösungen individuell und risikoarm mit fachlicher Begleitung noch besser testen können. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch die bereits bestehenden Zugänge zu europäischen Netzwerken, Infrastrukturen und anderen EDIHs. Damit sind die baden-württembergischen EDIHs ein wichtiger Baustein für den Innovationsstandort. Die EU-Kommission hat in einer ersten Förderrunde mit Mitteln des „Digital Europe Programme“ ein europaweites Netzwerk an European Digital Innovation Hubs (EDIHs) geschaffen, welches die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen, mit Schwerpunkt KMU, befördern soll. Im Zentrum stehen vor allem Wachstumsbereiche wie KI, High-Performance Computing und Cybersicherheit. Auch die Digitalisierung des öffentlichen Sektors soll durch die EDIHs unterstützt werden. Die europäischen digitalen Innovationszentren sind sowohl lokale als auch europaweit vernetzte Anlaufstellen. Die EU-Kommission sieht die EDIHs im Rahmen des „AI Continent Action Plan“ als Bindeglied zwischen den Hauptakteurinnen und -akteuren des KI-Ökosystems und als Erfahrungszentren für KI, die bei der Anwendung von sektorspezifischen KI-Lösungen unterstützen. Am 03. April 2025 veröffentlichte die EU-KOM den Aufruf EDIH 2.0, bei dem sich die bisherigen EDIHs erneut für eine Laufzeit von drei Jahren (2026 – 2029) bewerben konnten. In Deutschland gibt es laut der Webseite der EU-KOM derzeit 17 EDIHs, in Europa insgesamt 227 EDIHs, von denen 151 von der EU gefördert werden. Beide Konsortialführer sind zugleich Teil der Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW). Weitere Infos unter: Land stärkt digitale Innovationszentren: Baden-Württemberg.de

Mai

06.05.2022

Land schreibt Dienstleister für die Kommunikation ihrer Digitalisierungsstrategie aus

Das Land Baden-Württemberg ist auf der Suche nach einem Dienstleister, der die Konzeption und Realisierung der Kommunikation für die Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie des Landes umsetzt. Für die Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie ist eine stimmige und stringente Kommunikation auszuarbeiten. Inhaltlich muss eine fokussierte Information der Öffentlichkeit über die aktualisierten strategischen Inhalte sowie die konkreten Maßnahmen und Projekte erfolgen. Des Weiteren muss eine laufende, transparente Darstellung des Umsetzungsstandes sowie die Bekanntmachung einer Anlaufstelle bzw. eines Online-Portals für Fragen und Antworten zur Strategie stattfinden. Diese Kommunikationsziele werden mittels eins neuen Erscheinungsbildes der Strategie (dies umfasst Name, Werbeslogan, Wort-Bild-Marke, Form- und Farbwelt sowie digitale und analoge Kommunikationsmittel), öffentlichkeitwirksamen Kommunikationsmaßnahmen und -aktionen und einer Webseite als zentrale Kommunikationsplattform der künftigen Digitalisierungsstrategie umgesetzt. Der Leistungszeitraum beginnt nach erfolgtem Zuschlag voraussichtlich ab dem 22.06.2022 und endet zum 21.06.2024. Angebote können bis zum 01. Juni 12 Uhr eingereicht werden. Alle Unterlagen zur Angebotsabgabe findet Ihr unter >>

05.05.2022

dokKa-Programm ist online

Das Karlsruher Dokumentarfestival dokKa präsentiert in diesem Jahr vom 25. bis 29. Mai insgesamt 17 Dokumentarfilme und Hördokumentationen in zwei Kinos. Zentraler Veranstaltungsort ist die Kinemathek in der Kaiserpassage. Weitere Vorstellungen finden erstmals in der Schauburg in der Südweststadt statt. Zusätzlich bietet die inzwischen neunte Ausgabe von dokKa seinen Besucher*innen ein umfangreiches Rahmenprogramm sowie mit der neuen digitalen Plattform dokKa connect die Möglichkeit, zahlreiche Programmpunkte als Stream online zu verfolgen – und das bis einschließlich 5. Juni. Das diesjährige dokKa-Festival bietet seinen Besucher*innen ein weiteres Novum. Am 26. und 29. Mai jeweils von 10 bis 12 Uhr sind alle Interessierten eingeladen zum dokKa Frühstück im dann Auto freien Passagehof. Das Programm findet Ihr hier >>

05.05.2022

Karlsruher start-up heyvie für den "Gründer des Jahres Award" nominiert

Noch bis zum 10. Mai könnt Ihr beim „Gründer des Jahres Award“ für das Karlsruher Start-Up heyvie abstimmen! 2021 hat sich heyvie als Aufgabe gesetzt, eine resezierte Gesellschaft zu schaffen, indem neurozentrisches Training für alle Menschen zugänglich gemacht wird, um Schmerzen und mentale Belastung über das Gehirn zu lösen. Hier könnt Ihr in der Kategorie Technology & KI abstimmen >> Euch interessiert das Thema? Am 12. Mai spricht der Gründer Marius Krämer auf unserem KreativStart Kongress! Alle Infos zum Kongress findet Ihr hier >>

03.05.2022

Kostenfreie Workshops für die Kultur- und Kreativwirtschaft! Kooperation K³-Büro mit KUBUZZ

Seit Januar 2022 ist das K³ Kultur und Kreativwirtschaftsbüro der Stadt Karlsruhe Kooperationspartner von KUBUZZ – Kultur Business Zukunft und bietet in diesem Rahmen kostenfreie Workshops für Kultur- und Kreativschaffende an. KUBUZZ ist ein Weiterbildungs- und Coachingprogramm in Baden-Württemberg, das Künstler*innen und Kulturschaffende aller Sparten bei den Herausforderungen der Selbstständigkeit unterstützt. Dabei beantwortet KUBUZZ Fragen rund um das Thema künstlerische Selbstständigkeit in Workshops, Coachings und via E-Learning-Materialien. Darüber hinaus werden durch „KUBUZZ Connects“ Möglichkeiten zum Austausch angeboten. Um das Weiterbildungsangebot landesweit und flächendeckend anbieten zu können, wurde das K³-Büro als Kooperationspartner von KUBUZZ angefragt. Dabei spielte vor allem die Expertise des K³-Büros im Bereich der Seminare mit seinem ausgezeichneten Referent*innenpool und seinen umfassenden Kontakten und Verteilern eine entscheidende Rolle. Das K³-Büro freut sich sehr darüber, dass auf diesem Weg gemeinsam mit KUBUZZ ein umfangreiches, vielfältiges und kostenfreies Angebot für Solo-Selbstständige der Kultur- und Kreativwirtschaft zur Verfügung gestellt werden kann, welche durch die Corona-Pandemie in besonderer und tiefgreifender Weise in der Ausübung ihrer Profession betroffen sind und sich mit den Angeboten auch über die Corona-Pandemie hinaus in ihrer Existenz weiter festigen und sichern können. Im FUX – Festigungs- und Expansionszentrum auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe finden so bis Ende 2022 Workshops zu unterschiedlichen Themen statt, wie Bewegtbildkommunikation, Datenschutz und Recht im digitalen Zeitalter, Versicherungen und Altersvorsorge, Marketing und Texten für die eigene Website. KUBUZZ wird federführend vom Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Verbund mit weiteren Partnern durchgeführt. Alle Angebote sind kostenfrei, da sie durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Das Programm findet sowohl digital als auch vor Ort an weiteren Standorten in Baden-Württemberg statt. Die Plätze pro Workshop sind beschränkt. Anmeldungen unter www.kubuzz.de. Die Veranstaltungen finden unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes statt.

02.05.2022

Innovative Ideen aus Kultur- und Kreativwirtschaft gesucht

Innovative und interdisziplinäre Unternehmungen, Geschäftsideen und Projekte von Kultur- und Kreativschaffenden sind ein essenzieller Treibstoff für zukunftsfähige, nachhaltige Entwicklungen – und gerade deshalb gefragter denn je. Mit IDEENSTARK zeichnet das Land kreative Unternehmerteams und Solo-Unternehmer*innen aus. Die MFG Baden-Württemberg unterstützt sie mit einem einjährigen Coaching-Programm, um ihre Ideen und Geschäftsmodelle voranzubringen. Teilnehmen können unternehmerisch tätige Personen aus allen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft: ob Designer*in, Künstler*in, Musiker*in, Tänzer*in oder Architekt*in, Games- oder App-Entwickler*in, Filmschaffende, Autor*innen oder kreative Stadtentwickler*innen – oder auch Kreative an Schnittstellen mit neuen Ansätzen und Verknüpfungen zu anderen Branchen. Bewerbungsschluss ist der 7. Juni 2022.  Die MFG Baden-Württemberg vergibt die Auszeichnung an Akteur*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Baden-Württemberg in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal. Der Wettbewerb wird durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg unterstützt. Kreative Geschäftsmodelle nachhaltig weiterentwickeln  Die Auszeichnung wirkt nachhaltig: Die zehn Preisträger*innen erwartet ein Jahr, in dem sie ihre Ideen, Projekte und Unternehmen nach vorne bringen und für die Zukunft stärken. IDEENSTARK besteht aus einem umfassenden Paket, das ein einjähriges Mentoringprogramm enthält. Dazu gehören Workshops und individuelle Coachings zur Strategie- und Geschäftsmodellentwicklung, eine Videoclip-Produktion wie auch der Zugang zu einem breiten Netzwerk aus Mentor*innen und erfahrenen Unternehmer*innen unterschiedlicher Branchen sowie IDEENSTARK-Alumni.  Überzeugte IDEENSTARK Alumni ist auch die Karlsruher Sängerin Diana Ezerex. „IDEENSTARK bedeutet für mich Inspiration und Austausch mit Menschen, die genauso oder vielleicht sogar größere Träume, Visionen und Ziele haben, wie ich“, sagt die Songwriterin, die 2021 mit „Offsite Melange“ ausgezeichnet wurde. „Die gegenseitige Ermutigung bei Herausforderungen, die unterschiedlicher nicht sein konnten, ist für mich von unschätzbarem Wert.“ Wertvoller Blick von außen  „Mit dem Ideenstark Programm bestärken wir Kreativschaffende darin, ihre innovativen Ideen voranzutreiben und ihre Träume zu verwirklichen“, erklärt Mira Kleine, Projektleiterin von IDEENSTARK. „Die Auszeichnung würdigt mutige Unternehmer*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft, die nicht davor zurückschrecken, Grenzen zu überschreiten und mit ihren Projekten Schnittstellen zu anderen Branchen schaffen.“ Ziel der Qualifizierung ist es, die Gewinner*innen in ihrer Unternehmerpersönlichkeit weiter zu stärken, um ihnen eine nachhaltige Etablierung ihres Projekts zu ermöglichen. Die Preisträger*innen werden im Rahmen des IDEENSTARK-Tages am Montag, 10. Oktober 2022, im Stuttgarter Hospitalhof bei einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet. Wie kann man teilnehmen? Zur Bewerbung reichen eine Beschreibung der Idee bzw. des Unternehmens, ein Motivationsschreiben, warum man am Programm teilnehmen möchte, sowie eine kurze Vorstellung der Person bzw. der Personen, die hinter der Unternehmung stehen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um eine gerade neu geborene Idee oder bereits laufende Tätigkeit handelt, man gerade erst gegründet hat oder schon lange am Markt ist. Die Bewerbungsphase läuft bis zum 7. Juni 2022. Die Bewerbung kann online auf dem IDEENSTARK Portal eingereicht werden: ideenstark.mfg.de.

April

27.04.2022

UNESCO Stadt der Medienkunst: Zeit für neue Projekte!

Mit dem Frühling startet das Kulturamt in eine neue Saison, Medienkunst in Karlsruhe zu zeigen. Bis zum 15. Juli 2022 ist eine Reihe aktueller künstlerischer Arbeiten von lokalen und internationalen Künstler*innen im öffentlichen Raum zu sehen. Gezeigt werden Installationen, Videos, Projektionen und Performances, die durch das kommunale Projektförderprogramm für Medienkunst gefördert wurden, sowie interdisziplinäre Projekte, die einen kreativen Austausch im Schnittfeld von Kunst, Technologie und Wissenschaft ermöglichen. Weitere Informationen: https://www.cityofmediaarts.de/ Trinity Twins – Michael Saup, Kinemathek Karlsruhe Wo früher Kinomaler*innen großflächig Filmplakate anbrachten, steht im Foyer der Kinemathek Karlsruhe die PhonoLuxMaschine, eine Plattform für medienkünstlerische Projekte. Noch bis zum 22. Mai 2022 ist die Arbeit von Michael Saup Trinity Twins, eine filmische Installation zum Thema Radioaktivität und ihre globalen Auswirkungen auf den Planeten, zu erleben. Weitere Informationen: https://phonolux.kinemathek-karlsruhe.de/ Seriosität – Benjamin Breitkopf und Kilian Kretschmer/ato, Schaufenster Karlsruhe Vom 22. April bis zum 29. Mai 2022 wird die aufeinander aufbauende Arbeit im Schaufenster Karlsruhe am Markplatz gezeigt. Bei der Installation setzen sich die Künstler Kilian Kretschmer und Benjamin Breitkopf mit den Ausdrucksmitteln auseinander, die ernsthafte Inhalte und Botschaften heute vermitteln. Seriosität wird durch die Plattform für Künstler*innen und Ausstellungsmacher*innen ato realisiert. Weitere Informationen: https://ato.vision/seriositaet. Ballet of the City – Jonas Denzel, wechselnde Orte in der Stadt Die Tänzer*innen des Staatsballett Karlsruhe schwärmen aus und machen die Stadt zur Bühne. Mit dem beambike projiziert der Medienkünstler Jonas Denzel verschiedene Choreografien im Stadtraum und setzt diesen künstlerisch in Szene. Vom 28. April bis 26. Mai sind die Projektionen jeden Donnerstag an verschiedenen Stationen in Karlsruhe zu erleben. Die Arbeit entstand in Kooperation mit dem Ballettensemble des Badischen Staatstheaters. Weitere Informationen: @beam.bike auf Instagram. Algorave, jubez Unter dem Label Algorave laufen seit mehreren Jahren weltweit Parties und Events, bei denen algorithmisch erzeugte Musik im Vordergrund steht. Die Digitale Kunstfabrik und das jubez Karlsruhe veranstalten am 21. Mai 2022 gemeinsam einen Algorave, an dem sowohl lokale als auch internationale Künstler*innen teilnehmen. Weitere Informationen: https://jubez.de.

27.04.2022

Corona-Nothilfe für Kunst- und Kultureinrichtungen verlängert

Der Nothilfefonds des Landes zur Unterstützung von in der Pandemie in Existenznot geratene Kunst- und Kultureinrichtungen wird um ein weiteres Jahr verlängert. Zusätzlich zur Verlängerung des Nothilfefonds startet im Frühjahr eine mit 4,6 Millionen Euro dotierte weitere Förderrunde des Impulsprogramms „Kultur nach Corona“, um insbesondere nichtstaatliche Kultureinrichtungen beim Neustart unter neuen Bedingungen zu unterstützen. Die einzelnen Programmteile der erneuten Förderrunde des Impulsprogramms sind: das Förderprogramm „Kunst trotz Abstand“, bei dem Zuschüsse für Kulturveranstaltungen beantragt werden können. das Investitionsprogramm „Zukunftsstark“, mit dem Investitionsvorhaben von Kultureinrichtungen, Ensembles und Vereinen der Breitenkultur gefördert werden können.  das Förderprogramm „Perspektive Pop“ zur Stärkung der Live-Musik-Szene, in welchem Mittel für Spielstätten, Musikerinnen und Musiker sowie die Öffnung von Kultureinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Anträge für alle drei Programme können ab sofort online gestellt werden. Nothilfefonds für Kunst- und Kultureinrichtungen Ziel ist, die finanzielle Situation von in ihrer Existenz oder in ihrem Spielbetrieb gefährdeten Kultureinrichtungen weiterhin zu stabilisieren, um die Planung und Durchführung eines Kulturprogramms trotz coronabedingter Einnahmeverluste und Mehrkosten zu ermöglichen. Antragsberechtigt sind Kunst- und Kultureinrichtungen, die bereits vom MWK gefördert werden oder in besonderem Landesinteresse sind. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Kultur nach Corona Hilfen für Kunst und Kultur Das Land hat seit Beginn der Pandemie mehr als 200 Millionen Euro investiert, um die Kunst- und Kulturlandschaft in Baden-Württemberg aufrechtzuerhalten. Das Ministerium hat seit Frühsommer 2020 passgenaue Programme zur Existenzsicherung von Kultureinrichtungen und zur Ermöglichung von Kunst und Kultur während der Pandemie aufgesetzt, darunter die Hilfsprogramme „Kultur Sommer“, „Kunst trotz Abstand“, das „Soforthilfeprogramm für die Vereine der Breitenkultur“ und „Kultur nach Corona“. Das Land organisiert außerdem den Sonderfonds für Kulturveranstaltungen, den der Bund aufgelegt hat.

22.04.2022

DIE SIPPE von Maximilian Zschiesche – Nominierung

Die Karlsruher Performance DIE SIPPE von Maximilian Zschiesche wurde zum Theatertreffen der Jugend 2022 in Berlin nominiert! Eine neunköpfige Fachjury – bestehend aus TheaterpraktikerInnen und ehemaligen Teilnehmer*innen – hat aus Bewerbungen aus ganz Deutschland zwanzig Inszenierungen für das Theatertreffen der Jugend der Berliner Festspiele nominiert. Mit dabei ist die Produktion DIE SIPPE des jungen freien Theaterkollektivs ppa aus Karlsruhe, die am 26. Januar 2022 im P/ACHT uraufgeführt wurde. Das Stück der jugendlichen Theatermacher*innen spielte im Januar fünf ausverkaufte Vorstellungen. Im April ist eine Wiederaufnahme geplant. DIE SIPPE ist eine Theaterperformance, die von zwölf Schüler*innen und Student*innen aus Karlsruhe und Umgebung kollektiv erarbeitet und wurde. In der Inszenierung werden Themen gesellschaftlicher Abhängigkeit durch Geschlecht, Herkunft, Bildung und Besitz verhandelt. Anhand persönlicher Erfahrungen der Beteiligten erzählt der Regisseur und HfG-Szenografie-Student Maximilian Zschiesche die Geschichte einer fünfköpfigen Sippe, deren Zusammenleben von gegenseitiger Unterdrückung geprägt ist. Das Theatertreffen der Jugend findet Ende Mai 2022 in Berlin statt. Nach Vorstellungsbesuchen der vorausgewählten Stücke werden acht Inszenierungen nach Berlin eingeladen. Im Zentrum steht für die Jury die Frage nach spezifisch jugendlichen Perspektiven und nach der angemessenen Erarbeitung und Umsetzung des jeweiligen Stoffs durch das gesamte Ensemble. Nicht perfekte Schauspielkunst, sondern Persönlichkeit und Haltung der Spieler*innen sind für die Einladung zum Theatertreffen der Jugend ausschlaggebend. Mehr Infos zum Theatertreffen findet Ihr hier >> Tickets für DIE SIPPE >>

12.04.2022

Die TanzSzene Baden-Württemberg e. V. hat einen neuen Vorstand

Yoreme Waltz, Pascal Sangl, Iván Pérez und Pablo Sansalvador lösen Guido Markowitz, Bea Kießlinger, Phillip Koban und Monica Gillette ab, Edan Gorlicki bleibt im Amt. Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Andrea Gern. Die TanzSzene Baden-Württemberg e. V. ist die Interessengemeinschaft der Tanzschaffendenmim Südwesten, ihre Mitglieder sind Institutionen und Künstler:innen aus ganz Baden-Württemberg. Die Vielfalt und geographische Verbreitung der Szene spiegeln sich auch in der Zusammensetzung des neuen Vorstands wider, der in der Mitgliederversammlung am Dienstag, 15. März 2022 gewählt wurde. Die überwiegend bereits seit mehreren Jahren amtierenden Vorstände Bea Kießlinger, Phillip Koban, Guido Markowitz, Monica Gillette und Edan Gorlicki hatten im Vorfeld der turnusmäßig anstehenden Wahlen unter der stetig wachsenden Anzahl von Mitgliedern für Neukandidaturen geworben. Das erfreulich starke Interesse zahlreicher Mitglieder an der Mitwirkung im Vorstand nahmen Markowitz, Kießlinger, Gillette und Koban zum Anlass, sich aus ihren Ämtern zurückzuziehen und nicht erneut zu kandidieren. Für Kontinuität sorgt Edan Gorlicki, der dem Vorstand seit 2020 angehört und mit großer Mehrheit im Amt bestätigt wurde. Den 1. Vorsitz übernimmt ab sofort Yoreme Waltz, in Karlsruhe ansässige Dramaturgin, Kuratorin und Produzentin, die dort 2020 das Netzwerk „Initiative Tanz Karlsruhe“ ins Leben gerufen hat. Stellvertretender Vorsitzender wurde Pascal Sangl, Choreograf und Tänzer, der als Mitglied des Stuttgarter Produktionszentrums nicht nur in der Region gut vernetzt ist. Edan Gorlicki, Choreograf und Tanzaktivist mit internationalem Netzwerk wurde im Vorstandsamt bestätigt. In seiner Wahlheimat Heidelberg ist er Mitbegründer des Netzwerks FLUX e. V. für die Tanzkünstler:innen der Rhein-Neckar-Region. Neu im Vorstand sind außerdem Iván Pérez, Leiter des Dance Theatre Heidelberg, und Pablo Sansalvador, Leiter des TanzLabor am Roxy Ulm. Die Geschäftsführung hat seit 2016 die Kulturmanagerin Andrea Gern inne. Der Vorstand wird jeweils für zwei Jahre gewählt. In ihrer nun beginnenden Amtszeit wollen die Vorstände den Tanz in und aus Baden-Württemberg auch kulturpolitisch stärker in den Fokus rücken. Seit Gründung der TanzSzene, die sich 2009 als Interessensgemeinschaft formierte und seit 2012 als gemeinnütziger Verein firmiert, hat sich die Szene im Land zu einem starken Netzwerk entwickelt. Neben großen landesweiten Projekten, wie zuletzt „Tanz in der Fläche“, ist eine besonders erfreuliche Entwicklung die Bildung regionaler Netzwerke in den vergangenen Jahren: Die noch jungen Vereinigungen FLUX für die Rhein-Neckar-Region, PACT Tübingen, TanzNetz Freiburg und Initiative Tanz Karlsruhe stärken Künstler*innen vor Ort und erhöhen ihre Sichtbarkeit weit über die eigene Region hinaus. Weitere Informationen findet Ihr hier >>