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News

11.03.2026

Gamescom 2026: Jetzt Platz am THE LÄND-Stand sichern

Vom 26. bis 28. August 2026 zeigt der Messestand "THE LÄND – Games & Virtual Worlds Made in Baden-Württemberg" Unternehmen, Spiele, interaktive Medien oder Apps auf der Gamescom in Köln. Dafür sucht die MFG Baden-Württemberg die besten Games sowie interaktiven VR- und XR-Anwendungen von Entertainment bis smarter Automobilindustrie- und Ausbildungsanwendung made in BW. Gemeinsam präsentiert der THE LÄND-Stand einem internationalen Fachpublikum die Innovationskraft der baden-württembergischen Gamesbranche auf der weltgrößten Messe für Computer- und Videospiele. Wer kann sich bewerben? Bewerben können sich Unternehmen, Entwickler*innen und Institutionen aus der Games-, Medien- und Digitalbranche, insbesondere solche mit VR/AR/XR/UX-Projekten. Die Plätze sind begrenzt, die Auswahl erfolgt durch eine Jury. Im Business-Bereich der Gamescom bietet der THE LÄND-Stand eine prominente Platzierung neben anderen internationalen Ausstellern. In Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg International und dem K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro Karlsruhe wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das neben Networking auch Besuch von Entscheider*innen aus der Politik beinhaltet. Eure Vorteile am THE LÄND-Stand in der Business-Arena  Höhere Sichtbarkeit im Business-Bereich durch Standgröße, Design und THE LÄND-Marketing Möglichkeit zur Nutzung des Standes für eigene Veranstaltungen wie beispielsweise Pressekonferenzen Ausstellen unter eigenem Namen mit allen Rechten eines offiziellen Ausstellers Voller Fokus auf Produktpräsentation und Kundengespräche Weniger organisatorischer Aufwand und attraktiver Preis durch gemeinsame Infrastruktur Über die Gamescom Die Gamescom in Köln ist das weltweit größte Event für Computer- und Videospiele und Europas umfangreichste Business-Plattform für die Games-Branche 357.000 Besuchende aus fast 130 Ländern, davon über 34.000 Fachbesuchende (50% aus dem Ausland) im Jahr 2025 1.568 Ausstellende aus 72 Ländern im Jahr 2025 233.000 m² Ausstellungsfläche im Jahr 2025 Zielgruppe: Developer*innen, Publisher*innen und Dienstleister*innen, alle Formen des Handels, Einkäufer*innen und Zuliefer*innen als auch Content Provider*innen Jetzt bewerben Bewerbungen sind online bis zum 15. März 2026 möglich. Jetzt für ein Platz auf dem THE LÄND-Stand bewerben! 

18.03.2026

Developer Boost 2026: Anmeldefrist verlängert

Nach der Ausbildung oder dem Abschluss stehen angehende Gründer*innen vor einigen Herausforderungen: Wie lässt sich ein marktfähiges Game entwickeln und vermarkten und wie wird die Gründung finanziert? Beim Qualifizierungsprogramm Developer Boost erhalten Gründer*innen aus der Games-Branche im Südwesten zum sechsten Mal die Chance, im Rahmen einer branchenspezifischen Förderung aus Expert*innen-Workshops, Gruppen- und Einzelcoachings, Pitch-Training, Pitch-Präsentation und vielfältigen Vernetzungsmöglichkeiten mit ihrer Gründungsidee durchzustarten. Das Coachingprogramm Das Developer Boost Programm 2026 umfasst sechs halbtägige Workshops, individuelle Nachbetreuung und extra Pitchtraining. Die Teams sind gefordert, sich neben den Workshops und Coachings zusätzliche Zeit für die Umsetzung und Weiterentwicklung ihres Unternehmens zu nehmen. Dafür bietet das Coachingprogramm passend auf die Studios zugeschnittene Coachings durch erfahrene und internationale Branchen-Expert*innen. Der Developer Boost richtet sich an Entwickler*innen aller Altersgruppen, von Hochschulabsolvent*innen bis zu Quereinsteiger*innen, die als Games-Studio oder Entwicklerteam von mindestens zwei bis maximal fünf Personen gegründet haben oder als Team beabsichtigen zu gründen. Wichtig: Die Workshops und das Pitch-Training werden vorwiegend auf Englisch stattfinden. Die Vorteile im Überblick Die Teilnehmer*innen erhalten: Coachings mit Expert*innen aus der Branche zu Fragen der Teamvision und der unternehmerischen Ausrichtung Praxiswissen durch Fachexpert*innen in mehreren Workshops zu Themen wie Produktentwicklung, Marketing, Gründung und Finanzen, Monetarisierung, Plattformen und Recht Pitch-Training plus ein realer Pitch vor Publishern für ausgewählte Teams Netzwerkbonus mit Peer-Unterstützung durch den engen Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen geförderten Teams sowie mit der Games-Community in Baden-Württemberg Teamfunding über 1.000 Euro pro Team, das unter anderem für die Teilnahme an themenbezogenen Netzwerkveranstaltungen, Messen oder Reisekosten genutzt werden kann Neu: Ein ausgewähltes Team darf bei der European Game Night vor einem internationalem Publikum inklusive internationalen Publishern pitchen. Wer kann sich bewerben? Teams mit Wohnsitz in Baden-Württemberg, die in den letzten 18 Monaten in Baden-Württemberg ein Games-Unternehmen (z. B. in Form einer GbR, GmbH oder UG) gegründet haben oder in den sieben Monaten des Programms gründen werden Die gründenden oder gegründeten Studios müssen auf Games fokussiert sein und noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen und dazu an einem konkreten Spiel-Konzept oder -Prototypen arbeiten Die Auswahl erfolgt durch eine Jury. Der Kick-Off des Programms ist im April 2026 geplant. Bewerbungen sind bis zum 22. März 2026 möglich – hier online bewerben! Quelle: MFG Baden-Württemberg
FUX Festigungs- und Expansionszentrum, Foto: LR Architekten

12.04.2026

Zwei Mieteinheiten im FUX frei

Im städtischen FUX Festigungs- und Expansionszentrum auf dem Alten Schlachthof sind 2 Mieteinheiten frei. Eine Mieteinheit (zwei Räume mit Verbindungstür) mit einer Bürofläche von 96,43 m² im 3. OG. Mietfläche gesamt: 96,43 m² (Gesamtfläche inkl. Anteil Besprechungsraum im 2. OG, Dachterrasse, Cafélounge, WC, Dusche, etc.) davon allein nutzbarer Büroanteil: 59,20 m² Mietzins (kalt): ca. 1.128 € (Gründer), ca. 1.425 € (Sonstige) Mietbeginn: ab April Alle Infos zu dieser Mieteinheit hier >> Eine Mieteinheit mit einer Bürofläche von 98,87m² im 2. OG frei. Infos auf einen Blick: Mietfläche gesamt: 98,87 m² (Gesamtfläche inkl. Anteil Besprechungsraum im 2. OG, Dachterrasse, Cafélounge, WC, Dusche, etc.) davon allein nutzbarer Büroanteil: 60,70 m² Mietzins (kalt): ca. 1.157 € (Gründer), ca. 1.461 € (Sonstige) Mietbeginn: ab April Alle Infos zur dieser Mieteinheit hier >> Infos zu allen zwei Mieteinheiten: Mietpreisanpassung gemäß Preisindex Nebenkostenvorauszahlung: 2,50 € /m² Mietdauer: zunächst 3 Jahre Kündigungsfrist: 6 Monate Voraussetzung: Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Gründung werden bevorzugt berücksichtigt. Bei Interesse gerne bei Dirk Metzger, K3 Kultur- und Kreativwirtschaftsbüro per Mail an dirk.metzger@wifoe.karlsruhe.de melden.

Juni

07.06.2022

Die deutsche Filmbranche wird grün

Nicht erst seit der Berlinale 2020, in deren Rahmen öffentlichkeitswirksam 24 Sender, Filmförderungen, Medienunternehmen, Verbände und andere Institutionen im Bundeskanzleramt eine „Gemeinsame Erklärung“ unterzeichneten, in der sie sich zu größerer Nachhaltigkeit in der Film- und Serienproduktion verpflichten, versucht die Filmbranche auch in Deutschland, deutlich grüner zu werden. Insbesondere die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg ist hier eine treibende Kraft, welche zum Beispiel einen CO2-Emmissionsrechner für Filmproduktionen entwickelt und bereits 2017 den von ihr geleiteten Arbeitskreis „Green Shooting“ gegründet hat. Dieser arbeitet seither konsequent an einer Transformation hin zu einer ökologisch nachhaltigen Produktionsweise. Zu diesem Arbeitskreis zählen neben der MFG die Produktionsunternehmen Bavaria Fiction, Constantin, UFA, We are era und Ziegler Film, die Sender ARD, Mediengruppe RTL, ProSiebenSat.1, Sky, SWR und ZDF, die Streamingdienste Disney+ und Netflix, die MOIN Filmförderung, die deutsche Filmakademie und die Filmverbände Produzentenallianz sowie Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen. Am Rande der diesjährigen Berlinale verständigten sich Kulturstaatsministerin Claudia Roth, der Arbeitskreis „Green Shooting", die Filmförderungen der Länder und der Filmförderungsanstalt (FFA) auf die Schaffung einheitlicher ökologische Mindeststandards für die deutsche Film-, TV- und Video-on-Demand-Wirtschaft (VoD). Hervorzuheben ist bei diesen Bestrebungen die von der MFG initiierte Ausbildung zum Green Consultant, in deren Rahmen sich die unterschiedlichsten Filmschaffenden, oftmals Aufnahmeleiter*innen, Produktionsassistent*innen oder Redakteur*innen weiter qualifizieren, um so Filmproduktionen nach den aktuellen „grünen“ Maßstäben zu betreuen und die Beschäftigung einer solchen Fachkraft wird sogar von der Filmförderung gefördert. So können Projekte mithilfe möglichst ressourcenschonender Produktionsmethoden ökologisch-nachhaltig hergestellt werden. Über eine entsprechende Expertise für das sogenannte „Green Shooting“ verfügen auch die Green Consultants des Green Office Karlsruhe auf dem Alten Schlachthof, die bereits 2018 eine entsprechende Weiterbildung an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe unter der Leitung des ausgewiesenen Nachhaltigkeits-Experten für die Filmbranche Philip Gassmann (www.greenfilmtools.com) initiierten und seitdem zahlreiche Projekte betreut haben sowie in Form von entsprechenden Veranstaltungen versuchen, die hiesige Branche für das Thema zu sensibilisieren, auch durch ihren wöchentlichen Green Shooting-Tipp im Filmboard Karlsruhe-Newsletter und ihre Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit“ der AG Filmfestivals Deutschland. Nachhaltigkeit beginnt im Kopf und das zeigt sich auch in der Filmbranche. Immer wieder ist festzustellen, dass sich neue nachhaltige Konzepte, Innovationen, Technologien und Verhaltensmuster eher dann durchsetzen, wenn man deren Sinnhaftigkeit aufzeigt und vermittelt, dass dies zum Teil tatsächlich einen Mehrwert oder sogar eine Vereinfachung von Arbeitsprozessen darstellt. Denn oftmals ist in den Köpfen der Menschen verankert, dass Nachhaltigkeit einen Mehraufwand und höhere Produktionskosten bedeutet. Doch dies stimmt so in Summe nicht. Wichtig erscheint, Nudges, also Anreize zu schaffen und auf Verbote zu verzichten, da sich so – meistens unbewusst – eine Abwehrhaltung einschleicht. Es gilt, Alternativen aufzuzeigen, die sinnvoll und leicht in der Anwendung oder in der Beschaffung sind. Es erscheint strategisch zielgerichteter, die Menschen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern alle da abzuholen, wo sie sich befinden und für effiziente umweltfreundliche Lösungen mit einzubinden. Beim „Green Shooting“ schauen sich die Green Consultants alle Bereiche einer Produktion genau an. Dies beginnt schon beim Produktionsbüro, der dortigen Infrastruktur, dem Ressourcenmanagement, geht weiter über die eigentliche Produktion bis hin zur Postproduktion und zur Fertigstellung des Films bis hin zu dessen Vertrieb. Einer der Haupttreiber für CO2-Emmission einer Filmproduktion, das sieht man im Vergleich verschiedener Projekte im C02-Emmissionsrechner der MFG Baden-Württemberg, sind die Reisewege und die Unterbringung von Cast und Crew. So ist hier eines der Hauptziele, auf ökologisch sinnvollere Transportwege wie die Bahn umzusteigen, zumindest inländisch. Filmstars werden hier auch gerne einmal mit kostenlosen Bahncards 100 gelockt, um zum Beispiel den Weg ins Badische aus Berlin mit der Bahn und nicht mit dem Flieger anzutreten. Immer möglich ist das natürlich nicht, im Falle notwendiger Flüge lohnt sich dann ein Blick auf Fluglinien, die besonders nachhaltig agieren. Natürlich schlägt auch der Transport vor Ort zu Buche, denn gilt es schließlich auch, Equipment, Material und Trailer zu den Drehorten zu bringen, auch werden für die Infrastruktur vor Ort zudem Stromgeneratoren, Toilettenanlagen oder auch Cateringequipment benötigt, bis hin zu großen Maschinen, Kränen und Baufahrzeuge bei großen Drehs. Zu beobachten ist, dass hier ebenfalls immer mehr nachhaltige Gefährte zum Einsatz kommen, die Nutzfahrzeugbranche denkt ebenfalls um. Auch bei der Unterkunft wird heute sehr stark darauf geachtet, wie nachhaltig Hotels und Pensionen aufgestellt sind, sodass der Druck für die Hotelbranche, sich entsprechend aufzustellen und auch entsprechend zertifizieren zu lassen, immer weiterwächst. Der DEHOGA hat hier eine Liste der wichtigsten Zertifikate und Siegel für Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Gastgewerbe zusammengestellt. Wenn es um die Berechnung der CO2-Emmissionen geht, spielt die Größe einer Produktion eine immense Rolle. So kann festgestellt werden, dass Independent-Produktionen, die sparsam agieren müssen, schon von sich aus bestimmte Nachhaltigkeitsprinzipien erfüllen, indem sie zum Beispiel Kostüme und Requisiten anderer Produktionen zweitverwerten, die Drehlocations besonders nah aneinanderlegen, um Transportwege zu vermeiden oder auch, um weniger Infrastruktur vor Ort aufbauen zu müssen. Wichtig erscheint, das komplette Team von Anfang an mitzunehmen, also klar darzustellen, warum ein Projekt nachhaltig umgesetzt werden soll und jede/r Einzelne einen wichtigen Teil dazu beitragen kann, das Ganze zu einem Erfolg werden zu lassen. Konnte man vor ein paar Jahren in bestimmten Bereichen noch Abwehrhaltungen beobachten, hat sich die Situation mittlerweile stark verändert, sicherlich auch deshalb, weil die Klimaerwärmung als globales Problem gesehen wird, bei dem jede noch so kleine Umstellung auf Nachhaltigkeit hilft. Und wichtig erscheint hierbei insbesondere, Nachhaltigkeit auch als Prozess zu sehen. Einen funktionsfähigen Halogen-Strahler sofort auszumustern und durch eine energiesparende LED-Leuchte zu ersetzen, sollte durchaus hinterfragt werden. Bei einer notwendigen Neuanschaffung sollte dann aber auf jeden Fall die Leuchte mit der besseren Ökobilanz präferiert werden. Möglichkeiten, auf sparsamere Geräte oder Produkte umzusteigen, gibt es hier in sämtlichen Bereichen, sei es die Anschaffung eines emissions-armen und sparsamen Kopierers oder Drucker (bei einer Filmproduktion fallen immense Kopienzahlen an, selbst wenn digitale Kopien forciert werden), sei es bei neuen Produktionsfahrzeugen oder sei es bei neuen umweltfreundlichen Baumaterialien für Requisiten oder Bühnenbau, gerade auch, um Müll am Set zu reduzieren. Die Technologien existieren bereits, haben mitunter aber bisher nur keine sehr große Lobby oder sind eben noch unbekannt. Ein schwieriges Thema war hier lange Zeit das Set-Catering und der aus Nachhaltigkeitsgründen geforderte Fleischverzicht, da eine der teuersten Komponenten in der Bio-Versorgung, natürlich regional und saisonal, der Fleischpreis ist. Entsprechend wurde eine große Umfrage von Changemakers.film und Crew United realisiert, um zu überprüfen, wie die Einstellung der Filmschaffenden in Deutschland zum Fleischkonsum ist. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine Mehrheit von Filmschaffenden am Set kein Fleisch aus konventioneller Tierhaltung essen will. Über 80 % der Befragten findet es zudem ausreichend, wenn es nur einmal in der Woche Fleisch gibt, dafür aber in Bioqualität. 51 % machten deutlich, dass sie ihren Fleischkonsum generell reduzieren wollten und 42,1 % aller Teilnehmer*innen gaben an, bereits gar kein Fleisch mehr zu essen. Insgesamt scheint der Hinweis wichtig, dass man nicht gleich sein Auto abschaffen und das Bürogebäude umgebaut werden muss, um nachhaltig zu agieren. Dennoch handeln viele Menschen nachhaltig, ohne zu wissen, dass sie dies bereits tun. Nachhaltiges Handeln bedeutet genaugenommen auch nicht Verzicht, vielmehr geht es darum, die Ressourcen und die Umwelt zu schonen und gegen die Klimaerwärmung anzukämpfen und hier gibt es noch viel zu tun. Denn lebten alle Menschen auf der Erde wie die Menschen in Deutschland, bräuchte es im Jahr 2022 drei Erden, so das Fazit des diesjährigen Erdüberlastungstags. Von einem sinnvollen Umgang mit unseren Ressourcen scheinen wir also ganz im Gegenteil noch weit entfernt zu sein. Daher sollte sich jede/r die Frage stellen, ob das eigene Handeln nachhaltig ist und wie man persönlich dazu beitragen könnte, seine eigenen Bedürfnisse aufmerksam zu überprüfen und neue Verhaltensmuster zu etablieren. Kritiker kommentieren gerne mit Klischees, die oft auf Stigmatisierungen und Falschinformationen basieren. Es erscheint ratsam weniger auf negatives Gerede und Schreier zu hören und mehr aus seinem eigenen Bedarf heraus zu handeln. Man könnte beispielsweise den alten Kühlschrank durch ein klimaeffizientes Gerät oder die alte Glühbirne durch eine Energiesparlampe ersetzen. Angesichts des Insektensterbens könnte im Garten oder auf dem Balkon eine kleine Ecke mit Wildblumen für Insekten und ein kleines Insektenhotel an der Hauswand angebracht werden. Vielleicht könnte man Waren auch in einem Unverpackt-Laden einkaufen oder auf Umverpackungen im Supermarkt verzichten. Und man kann sich an Best Practice-Beispielen wie Skandinavien oder Shenzhen, der ersten vollelektrischen Stadt in China, orientieren. Oder an den vielen Beispielen der deutschen Filmbranche, welche Nachhaltigkeit und ökologisches Handeln schon auf vielfältige Weise leben. Artikel von Nadine Knobloch und Oliver Langewitz

06.06.2022

Bis zum 30. Juni als Kultur- und Kreativpilot*in bewerben

Kultur- und Kreativpilot*innen Deutschland ist eine durch die Bundesregierung vergebene Auszeichnung für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft und deren Schnittstellen zu anderen Branchen, die sich an Selbständige, Gründer*innen und Projekte richtet. Es werden Menschen gesucht, die Mut beweisen, Engagement zeigen und sich immer fragen: Was kann ich noch besser machen? Die Auszeichnung ist kein Innovationspreis, sondern legt ihren Fokus auf die Unternehmer*innenpersönlichkeit – denn gerade in dieser herausfordernden Zeit ist es wichtig, der Branche ein Gesicht zu geben und zu zeigen, welche Innovationskraft durch die Vielfalt ihrer Mutmacher*innen, Andersdenker*innen und Wegbereiter*innen hervorgebracht wird. Die Bewerbungsphase für die Kultur- und Kreativpilot*innen 2022/23 beginnt am 16. Mai und endet am 30. Juni 2022. Bewirbt Euch mit: Eurem Unternehmen, Eurem Projekt oder Eurer Idee. Egal ob bisher nur ein Plan auf dem Papier existiert oder dein Unternehmen bereits vollständig am Markt ist: Vom*von der Soloselbständigen bis zum Team, ob mit abgeschlossenem Studium oder als Quereinsteiger*in, Expert*in oder Neuling – jede*r kann sein*ihr Projekt einreichen. Es wird Wert darauf gelegt, die Bewerber*innenauswahl so vielfältig wie möglich aufzustellen und Diskriminierung im Bewerbungsprozess und innerhalb der Netzwerkaktivitäten zu minimieren. Sie freuen sich über Bewerbungen aller Geschlechteridentitäten, Bi_PoC, beruflicher und kultureller Hintergründe, Altersgruppen, sexueller Orientierungen und Menschen mit Behinderung. Mehr Infos findet Ihr hier >>

03.06.2022

Bis zum 7. Juni bei Ideenstark bewerben

In diesem Jahr vergibt die MFG Baden-Württemberg zum sechsten Mal die Auszeichnung IDEENSTARK an Kultur- und Kreativschaffende aus Baden-Württemberg. Seid dabei und werdet eine*r von zehn Ideenstarken 2022. Gewinnt damit einen Platz im einjährigen IDEENSTARK-Programm und verwirklicht Euch, Eure Geschäftsidee, Euer Projekt oder Eure Unternehmung! Bis zum 7. Juni 2022 könnt Ihr Euch bewerben. Euer Leben ist Design, Kunst, Musik oder Tanz? Ihr brennt für Architektur oder Stadtentwicklung? Ihr seid kreativ im Bereich Games, Apps, Podcast oder Film? Ihr wollt schreiben, erfinden oder produzieren? Vielleicht seid Ihr Impulsgeber*in in einem ganz anderen Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft oder arbeitet an einer Schnittstelle zu anderen Branchen und Themenfeldern. Präsentiert Euch und Eure Idee, Euer Unternehmen oder Projekt – unabhängig davon, ob Ihr Euch damit noch im Entwicklungsprozess befindet oder bereits in der Umsetzung seid. Bewerben können sich Einzelpersonen und Teams mit mehreren Gründungsmitgliedern und Initiator*innen. Mehr Infos zum Wettbewerb findet Ihr hier >>

Mai

10.05.2022

Live-Stream KreativStart Kongress

Am 12. Mai ist es soweit: Der KreativStart Kongress findet wieder vor Ort im Tollhaus auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe statt! Wer es nicht nach Karlsruhe schafft, kann sich auch den Live-Stream auf YouTube anschauen. Zum Livestream geht es hier >> Auch Kurzentschlossene können gerne vorbeikommen. Es gibt eine Tageskasse vor Ort im Tollhaus auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe. Alle Infos zum Kongress findet Ihr hier >>

06.05.2022

Bund fördert Pop-Newcomer*innen mit 5 Millionen Euro

Der BV Pop (Bundesverband Popularmusik e. V.) schreibt im Rahmen des Rettungs- und Zukunftsprogrammes NEUSTART KULTUR ein Stipendienprogramm für Popmusiker*innen aus. Es richtet sich gezielt an freiberufliche Newcomer*innen aus dem Bereich der Popularmusik und ist das erste bundesweite Stipendienprogramm dieser Art. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Claudia Roth stellt dafür eine Summe in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro bereit. Durch die Corona-Pandemie sind vielen Künstler*innen wichtige Grundlagen für ihre Arbeit weggebrochen: Kommunikations- und Veranstaltungsorte wie Konzerthallen oder Theater mussten schließen, einzig Vertriebswege und Vermittlungsplattformen wie Streaming Plattformen und soziale Medien blieben den Künstler*innen, um sich ihrem Publikum zu präsentieren – allerdings lassen sich darüber kaum wirtschaftliche Einnahmen generieren. Während jedoch etablierte Künstler*innen lediglich zeitweise ausgebremst wurden und teilweise von staatlichen Hilfen profitieren konnten, gestaltete sich die Lage beim Nachwuchs sehr viel dramatischer – und vor allem weit über die Zeit des Ausnahmezustandes hinausgehend. Gelegenheit zur Professionalisierung Diese Situation bietet andererseits aber auch die Chance, kreativ zu werden und das eigene Schaffen zu reflektieren. Denn in einer Zeit, in der das Live-Geschäft wieder Fahrt aufnimmt, entsteht Raum für neue Ideen – die perfekte Gelegenheit für Künstler:innen, sich genau jetzt zu positionieren. An dieser Stelle greift das Stipendium: Es dient dazu, freiberufliche Nachwuchsmusiker:innen aus dem Bereich der Popularmusik dabei zu unterstützen, ihre Arbeit trotz Einschränkungen durch die Folgen der COVID-19-Pandemie fortzusetzen und sich weiter zu professionalisieren. Ziele des Stipendienprogramms: Direkte Förderung und bundesweite Vernetzung Ziel des Programms ist die Möglichkeit zur Professionalisierung und der Wiedereinstieg in den Musik- und Livemarkt. Antragsberechtigt sind freiberufliche Musiker*innen aller Gewerke – von Komponist:innen, über Performer*innen bis hin zu Instrumentalist*innen – und aller Genres der populären Musik ab 18 Jahren. Als Newcomer*innen gelten Musiker*innen, die nicht mehr als zwei Alben veröffentlicht haben und sich längstens seit 2017 auf dem Weg der Professionalisierung befinden. Durch das Stipendienprogramm ist eine Förderung von bis zu 5.000 Euro pro Person möglich. Die Summe wird für die Dauer von vier Monaten ausgezahlt. Weiterhin erhalten die Stipendiat*innen das Angebot, das bundesweite Netzwerk der regionalen Popförderinstitutionen zu nutzen. Ansprechpartner*innen sind hier die regionalen Popförderinstitutionen: Sie helfen bei der Realisierung der Stipendien und geben Tipps bei der Professionalisierung, damit Newcomer*innen die Chance bekommen, sich am Markt zu etablieren und besser zu vernetzen. Das Programm startet Anfang Juni 2022. Mit Beginn der Bewerbungsphase bieten der BV Pop und die regionalen Popförderinstitutionen zudem umfassende Beratungen an. Weitere Informationen zum Pop Stipendium stehen unter pop-stipendium.de

06.05.2022

Land schreibt Dienstleister für die Kommunikation ihrer Digitalisierungsstrategie aus

Das Land Baden-Württemberg ist auf der Suche nach einem Dienstleister, der die Konzeption und Realisierung der Kommunikation für die Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie des Landes umsetzt. Für die Weiterentwicklung der Digitalisierungsstrategie ist eine stimmige und stringente Kommunikation auszuarbeiten. Inhaltlich muss eine fokussierte Information der Öffentlichkeit über die aktualisierten strategischen Inhalte sowie die konkreten Maßnahmen und Projekte erfolgen. Des Weiteren muss eine laufende, transparente Darstellung des Umsetzungsstandes sowie die Bekanntmachung einer Anlaufstelle bzw. eines Online-Portals für Fragen und Antworten zur Strategie stattfinden. Diese Kommunikationsziele werden mittels eins neuen Erscheinungsbildes der Strategie (dies umfasst Name, Werbeslogan, Wort-Bild-Marke, Form- und Farbwelt sowie digitale und analoge Kommunikationsmittel), öffentlichkeitwirksamen Kommunikationsmaßnahmen und -aktionen und einer Webseite als zentrale Kommunikationsplattform der künftigen Digitalisierungsstrategie umgesetzt. Der Leistungszeitraum beginnt nach erfolgtem Zuschlag voraussichtlich ab dem 22.06.2022 und endet zum 21.06.2024. Angebote können bis zum 01. Juni 12 Uhr eingereicht werden. Alle Unterlagen zur Angebotsabgabe findet Ihr unter >>

05.05.2022

dokKa-Programm ist online

Das Karlsruher Dokumentarfestival dokKa präsentiert in diesem Jahr vom 25. bis 29. Mai insgesamt 17 Dokumentarfilme und Hördokumentationen in zwei Kinos. Zentraler Veranstaltungsort ist die Kinemathek in der Kaiserpassage. Weitere Vorstellungen finden erstmals in der Schauburg in der Südweststadt statt. Zusätzlich bietet die inzwischen neunte Ausgabe von dokKa seinen Besucher*innen ein umfangreiches Rahmenprogramm sowie mit der neuen digitalen Plattform dokKa connect die Möglichkeit, zahlreiche Programmpunkte als Stream online zu verfolgen – und das bis einschließlich 5. Juni. Das diesjährige dokKa-Festival bietet seinen Besucher*innen ein weiteres Novum. Am 26. und 29. Mai jeweils von 10 bis 12 Uhr sind alle Interessierten eingeladen zum dokKa Frühstück im dann Auto freien Passagehof. Das Programm findet Ihr hier >>

05.05.2022

Karlsruher start-up heyvie für den "Gründer des Jahres Award" nominiert

Noch bis zum 10. Mai könnt Ihr beim „Gründer des Jahres Award“ für das Karlsruher Start-Up heyvie abstimmen! 2021 hat sich heyvie als Aufgabe gesetzt, eine resezierte Gesellschaft zu schaffen, indem neurozentrisches Training für alle Menschen zugänglich gemacht wird, um Schmerzen und mentale Belastung über das Gehirn zu lösen. Hier könnt Ihr in der Kategorie Technology & KI abstimmen >> Euch interessiert das Thema? Am 12. Mai spricht der Gründer Marius Krämer auf unserem KreativStart Kongress! Alle Infos zum Kongress findet Ihr hier >>

03.05.2022

Kostenfreie Workshops für die Kultur- und Kreativwirtschaft! Kooperation K³-Büro mit KUBUZZ

Seit Januar 2022 ist das K³ Kultur und Kreativwirtschaftsbüro der Stadt Karlsruhe Kooperationspartner von KUBUZZ – Kultur Business Zukunft und bietet in diesem Rahmen kostenfreie Workshops für Kultur- und Kreativschaffende an. KUBUZZ ist ein Weiterbildungs- und Coachingprogramm in Baden-Württemberg, das Künstler*innen und Kulturschaffende aller Sparten bei den Herausforderungen der Selbstständigkeit unterstützt. Dabei beantwortet KUBUZZ Fragen rund um das Thema künstlerische Selbstständigkeit in Workshops, Coachings und via E-Learning-Materialien. Darüber hinaus werden durch „KUBUZZ Connects“ Möglichkeiten zum Austausch angeboten. Um das Weiterbildungsangebot landesweit und flächendeckend anbieten zu können, wurde das K³-Büro als Kooperationspartner von KUBUZZ angefragt. Dabei spielte vor allem die Expertise des K³-Büros im Bereich der Seminare mit seinem ausgezeichneten Referent*innenpool und seinen umfassenden Kontakten und Verteilern eine entscheidende Rolle. Das K³-Büro freut sich sehr darüber, dass auf diesem Weg gemeinsam mit KUBUZZ ein umfangreiches, vielfältiges und kostenfreies Angebot für Solo-Selbstständige der Kultur- und Kreativwirtschaft zur Verfügung gestellt werden kann, welche durch die Corona-Pandemie in besonderer und tiefgreifender Weise in der Ausübung ihrer Profession betroffen sind und sich mit den Angeboten auch über die Corona-Pandemie hinaus in ihrer Existenz weiter festigen und sichern können. Im FUX – Festigungs- und Expansionszentrum auf dem Alten Schlachthof Karlsruhe finden so bis Ende 2022 Workshops zu unterschiedlichen Themen statt, wie Bewegtbildkommunikation, Datenschutz und Recht im digitalen Zeitalter, Versicherungen und Altersvorsorge, Marketing und Texten für die eigene Website. KUBUZZ wird federführend vom Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Verbund mit weiteren Partnern durchgeführt. Alle Angebote sind kostenfrei, da sie durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden. Das Programm findet sowohl digital als auch vor Ort an weiteren Standorten in Baden-Württemberg statt. Die Plätze pro Workshop sind beschränkt. Anmeldungen unter www.kubuzz.de. Die Veranstaltungen finden unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes statt.