News
Februar
14.02.2024
Eindrucksvolle Medienkunst bei der art KARLSRUHE
Kunst, Kultur, Medienkunst und Kreativität gehen erneut eine partnerschaftliche Symbiose ein und verschmelzen vom 22. bis 25. Februar 2024 im Zentrum der diesjährigen Medienkunst-Präsentationen bei der art KARLSRUHE zu einem kulturellen Marktplatz künstlerischen Schaffens.
Auch in diesem Jahr präsentieren sich wieder Karlsruher Kunst- und Kultureinrichtungen bei der art KARLSRUHE gemeinschaftlich auf einer eigenen Fläche, dem Forum Karlsruhe in Halle 3. Die Medienkunst steht dabei im Fokus des Raumes auf dem zentralen Marktplatz – als eine der Säulen der Identität Karlsruhes. Neben Werken aus dem Archiv des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien präsentiert sich erstmalig der Medienkunst-Nachwuchs der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe mit 4 eigenen Arbeiten und der szenografischen Gestaltung der Fläche. Die beiden Partnerinstitutionen, die maßgeblich am Erlangen des UNESCO-Titels der Stadt Karlsruhe beteiligt waren, intensivieren nach den Leitungswechseln wieder ihre Zusammenarbeit und präsentieren sich hier außerhalb des Hallenbaus zum ersten Mal mit einer gemeinsamen Ausstellung:
Unter dem Titel „Hybrid Echoes“ wird die Gegenüberstellung weltbekannter Künstlerinnen und Studierenden der HfG realisiert. Der Begriff "Hybrid" bezieht sich darauf, dass Menschen auf vielfältige Weisen ihre Identität gestalten. Alle tragen auf ihre Art und Weise dazu bei, die Gesellschaft zu verstehen und mitzugestalten, indem sie ihre Beobachtungen und Erfahrungen teilen. Zuerst wurde die Auswahl der Werke der Studierenden der HfG getroffen, denen die Auswahl der Kunstwerke aus dem ZKM gegenübergestellt werden. Diese Arbeiten einer vorherigen Künstlerinnen Generation aus dem Archiv des ZKM zeigen, dass auch sie sich mit der Frage der eigenen Identität in einer mediengesättigten Welt auseinandergesetzt haben. Die „Echoes“, sprich ähnliche Muster oder Vertrautes, gilt es für die Besucher*innen zwischen den verschiedenen weiblichen Perspektiven im Generationendialog zu finden.
Mit gleichwertiger Gewichtung werden die insgesamt 7 Arbeiten dem kunstinteressierten Publikum in einer eigens für diesen Anlass geschaffenen Szenografie gezeigt, die inspiriert ist von einer Hybridisierung der Logos des ZKM und der HfG. Inmitten dieser szenografischen Gestaltung auf dem Marktplatz des Forum Karlsruhe werden folgende Künstlerinnen und Arbeiten zu sehen sein:
Dara Birnbaum: „MTV Art Break“ (ZKM), Luise Peschko: „Enna Wills Wissen“ (HfG), Miki Feller: „Prolog im Zoo“ und „Germania Girl“ (HfG), Nina Sobell: „Electro Encephalographic“, aus der Serie „Infermental 4: Logique Emotionelle“ (ZKM), Pipilotti Rist: „(Entlastungen) Pipilottis Fehler“ (ZKM), Yuliana Mosheeva: „Antropea“ (HfG).
„Das Lebensgefühl heute und damals, in den Blick genommen von der Hochschule für Gestaltung und dem Zentrum für Kunst und Medien verspricht eine interessante Auseinandersetzung mit der Gesellschaft, aber auch mit der Medienkunst. Was macht die Kunst heute anders als damals? Wie fühlt die Gesellschaft heute, wie fühlte sie damals? Ich freue mich sehr, dass wir die beiden Institutionen dieses Jahr im Zentrum des ‚Forum Karlsruhe‘ präsentieren können, sind sie doch – und hier vor allem das ZKM – die ausschlaggebenden institutionellen Player bei der Gewinnung des UNESCO-Titels gewesen“, so die Direktorin des Kulturamts, Dominika Szope.
Des Weiteren zeigt die UNESCO City of Media Arts an ihrem Messestand ein aus dem Projektförderprogramm 2023 gefördertes Medienkunstwerk des Kollektivs Francis Karat. Francis Karat gestaltet kreative Schnittstellen zwischen generativer KI, Film, Fotografie und Sounddesign, mit dem Ziel, eine neue künstlerische Ära zu prägen, die spielerisch und intuitiv eine populäre Postmoderne der Medienwelten zwischen Hoch- und Subkultur entfaltet. Ihr Werk „Grüße aus´m SchwarzwAId“ besteht aus Postkarten, die mit Image-to-Video KI-Tools in Bewegung gebracht werden und mit zusätzlichem Sounddesign versehen sind.
Das Publikum der art KARLSRUHE ist herzlich eingeladen, mit den Akteur*innen vor Ort in die umfangreiche Medienkunstpräsentation einzutauchen.
2019 wurde Karlsruhe von der UNESCO als erste und bisher einzige Stadt in Deutschland mit dem Titel „Creative City of Media Arts“ ausgezeichnet und in das internationale UNESCO Creative Cities Network aufgenommen. In Karlsruhe hat sich vor diesem Hintergrund ein Netzwerk aus über 40 Einrichtungen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Kreativwirtschaft, der digitalen Szene, städtischer Gesellschaften und Dienststellen dem Aufbau einer nachhaltigen Stadtgesellschaft mit einem besonderen Blick auf Kreativität und Kultur verpflichtet.
Die Präsentation der UNESCO Creative City of Media Arts Karlsruhe und die Ausstellung der Medienkunstwerke auf dem Marktplatz des Forum Karlsruhe wird als Gemeinschaftsaktion realisiert durch die Unterstützung des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, dem Kulturamt der Stadt Karlsruhe, der Karlsruhe Marketing und Event GmbH, der Stabstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing der Stadt Karlsruhe und der Karlsruhe Messe- und Kongress GmbH.
Mehr Infos findet ihr hier >>
12.02.2024
Drei Millionen Euro für Fortführung von Reallaboren
Vier Reallabore zu den Themen Künstliche Intelligenz, Mobilität und Klima erhalten eine Anschlussförderung bis 2026 von insgesamt rund drei Millionen Euro. Darunter auch das KIT in Karlsruhe.
Baden-Württembergs erfolgreichste Reallabore zu den Themen Künstliche Intelligenz, Mobilität und Klima erhalten eine Anschlussförderung bis 2026 von insgesamt rund drei Millionen Euro. Mit ihren Ideen, Themen und Konzepten durchgesetzt haben sich Reallabore an der Hochschule Reutlingen, an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, am Karlsruher Institut für Technologie KIT sowie an der Universität Stuttgart, wie Wissenschaftsministerin Petra Olschowski mitteilte.
Ministerin Petra Olschowski sagte: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, die vier Reallabore weiter zu finanzieren. Die Gutachterinnen und Gutachter sind überzeugt, dass von ihnen weitere wichtige Erkenntnisse und Lösungen für Klimaschutz und KI-Nutzung zu erwarten sind. Nachhaltige Lösungen für die Zukunftsthemen Klima, Mobilität und Künstliche Intelligenz können oft nur im Zusammenspiel von Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erarbeitet und erfolgreich umgesetzt werden.“ Weiter gefördert werden die vier Reallabore, deren bisherige Arbeit und deren Projektskizzen für Anschlussvorhaben von einem unabhängigen Gutachtergremium am besten bewertet wurden.
Geförderte Reallabore
Folgende Reallabore werden für zwei weitere Jahre gefördert:
Reallabor „EKUS hoch i“ (Fortführung von „CampUS hoch i“) an der Universität Stuttgart: Als Anschluss an das erfolgreiche Reallabor „CampUS hoch i“ zur Umsetzung von Klimaneutralität in Landesgebäuden des Campus‘ Stuttgart-Vaihingen soll nun untersucht werden, wie Nutzende von Gebäuden effektiver motiviert werden können, sich energiesparend zu verhalten und die Umsetzung der Klimaziele aktiv zu unterstützen. Das Anschlussprojekt knüpft dabei an Forschungen zu Einzelraumregelungen (technisch) und Bestimmungsfaktoren individueller Motivation (sozialwissenschaftlich) an.
Reallabor „Klima-RT-LAB“ an der Hochschule Reutlingen: Mit dem Reallabor Klimaneutrales Reutlingen soll den Weg der Stadt Reutlingen hin zu Klimaneutralität vertiefend erforscht, unterstützt und erweitert werden. Zu den Zielen gehören die Erforschung und Gestaltung des Institutionalisierungsprozesses von Klimaneutralität, die Förderung einer Kultur der Nachhaltigkeit und die Verstetigung der Nachhaltigkeitstransformation. Reutlingen strebt bis zum Jahr 2040 Klimaneutralität an.
Reallabor „MobiQ“ (Nachhaltige Mobilität durch Sharing im Quartier) der HfWU Nürtingen-Geislingen: Das Reallaborprojekt „MobiQ" setzt sich für nachhaltige Mobilität in Quartieren ein. Auch in der zweiten Förderphase wird an den drei Reallabor-Standorten Stuttgart-Rot, Geislingen und Waldburg gearbeitet. Ziel ist es, Wissen für eine generationengerechte, geschlechterfaire und diskriminierungsfreie Mobilitätsgestaltung zu erzeugen und dies in ein Konzept zu fassen, das eine klimafreundliche und lebenswerte Mobilitätszukunft für Stadt und Land ermöglicht.
Reallabor „Robotische Künstliche Intelligenz“ am Karlsruher Institut für Technologie (KIT): Das Reallabor hat das Ziel, Künstliche Intelligenz durch humanoide Roboter für Menschen erfahrbar zu machen. Die Forschungsgebiete umfassen hierbei Nutzergruppen in unterschiedlichen Umgebungen – von Kita über Schule bis zu Museum, Bibliothek und Krankenhaus. Die Erkenntnisse aus dem gemeinsamen Forschen von Gesellschaft und Wissenschaft sollen dann Grundlage für die Entwicklung zukünftiger humanoider Roboter sein.
12.02.2024
Schmuck +
Die Schmuck+ geht in eine weitere Runde und findet am ersten Juliwochenende 2024 im Alten Schlachthof Pforzheim statt. Es soll wieder ein breites Spektrum an Schmuck, Design und Objekten der Alltagskultur gezeigt werden. Weiterhin soll ein Treffpunkt für Kultur- und Schmuckinteressierte sowie Schmuckschaffende entstehen. Genaue Details finden Sie in den Teilnahmebedingungen.
Schmuck+ ist Teil der Ornamenta 2024 und der Ornamenta.Lust, mit verschiedenen Events im Kunst- und Kulturbereich von Juli bis September 2024.
Zur Schmuck+ werden Gestalter*innen von zeitgenössischem, designorientiertem und- oder künstlerischem Schmuck und Objekten zugelassen. Es dürfen nur selbstentwickelte Produkte ausgestellt und zum Verkauf angeboten werden. Handelsware ist nicht zulässig. Zugelassen werden zudem Designer*innen, Künstler*innen und künstlerisch arbeitende Goldschmied*innen und Werkstätten. Student*innen von Hochschulen für Gestaltung sowie Schüler*innen von Goldschmiedeschulen und des Berufskollegs für Schmuck sind ebenfalls eingeladen, sich zu bewerben.
Das Anmeldeformular kann im Format PDF runtergeladen werden und muss bis bis spätestens 31. März 2023 eingereicht werden.
Schmuck+, 6. und 7. Juli 2024.
Bewerbungsschluss ist der 31. März 2024
Weitere Infos unter www.schmuckplus-pforzheim.com
07.02.2024
Rund 2,4 Millionen Euro für die KI-Allianz BW
Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben „Community Management“ der KI-Allianz BW mit rund 2,4 Millionen Euro. Damit werden noch mehr Unternehmen in Baden-Württemberg das Potenzial von Künstlicher Intelligenz praktisch erleben und ausschöpfen können.
Das projektübergreifende Vorhaben „Community Management“ wird im Rahmen der regionalen KI-Exzellenzzentren von der KI-Allianz BW umgesetzt. Es wird die bereits angestoßenen regionalen Maßnahmen insbesondere um netzwerkübergreifende Transfer-Aktivitäten erweitern. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit rund 2,4 Millionen Euro.
Vernetzung der einzelnen Regionen
Die regionalen KI-Exzellenzzentren stehen mit ihrem Wissen Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen im Rahmen von Erstberatungen und passgenauen Angeboten vor Ort in der Region zur Verfügung. Die Community-Managerinnen und -Manager unterstützen dabei die lokale KI-Community unter anderem mit ihrer Expertise zu Förderprogrammen oder mit der Planung, Durchführung und Nachbereitung von regionalen Online- und Offline-Veranstaltungen für die KI-Allianz BW, beispielsweise mit der Umsetzung von anwendungsorientierten Workshops, Webinare, Hackathons, Konferenzen und Messen. Ziel des Vorhabens ist die Vernetzung der einzelnen Regionen, die Bündelung von KI-Kompetenzen, das Heben von Synergien in Wissenschaft und Wirtschaft und die Stärkung der Unterstützung von KI-Innovationen in ganz Baden-Württemberg.
Land fördert KI-Allianz BW bis Ende 2025 mit rund 11,5 Millionen Euro
Des Weiteren gab die Wirtschaftsministerin bekannt, dass die Förderung des Projekts „Datenplattform“ um rund 670.000 Euro aufgestockt wurde. Somit wird die Errichtung einer landesweiten Pilot-Datenplattform für die Wirtschaft mit einer Landesförderung in Höhe von nun rund 5,8 Millionen Euro umgesetzt. Insgesamt fördert das Wirtschaftsministerium die Projekte und Initiativen der KI-Allianz BW bis Ende 2025 mit rund 11,5 Millionen Euro.
Mehr Infos findet ihr hier >>
Unsere Formate
Bleib auf dem Laufenden über Förderungen, Events und Neuigkeiten aus der Karlsruher Kreativszene.
Newsletter
Bleib auf dem Laufenden über Förderungen, Events und Neuigkeiten aus der Karlsruher Kreativszene.