News
Oktober
11.10.2017
TeamUp: Co-Founder gesucht?
Die Startup-Events des CyberForum bieten Euch rund ums Jahr viele Möglichkeiten, andere Gründer, potentielle Teampartner und Investoren kennenzulernen. Ihr könnt Euch weiterbilden, Euer Geschäftsmodell auf Herz und Nieren prüfen und die Vielfalt des Gründerstandortes Karlsruhe erleben.
Du hast eine Geschäftsidee und suchst Teampartner für die gemeinsame Umsetzung? Oder Du brennst darauf, Entrepreneur zu werden, Dir fehlt aber die zündende Geschäftsidee? TeamUp bringt zusammen, was zur erfolgreichen Teamgründung gehört: spannende Geschäftsideen und fundiertes Fachwissen in verschiedenen Bereichen. Hier treffen Techies auf Vertriebler, Marketing-Fachleute auf Excel-Gurus, Sales-Experten auf Designer.
Kurz: Ihr findet Mitgründer mit komplementären Fähigkeiten, damit sich jedes Teammitglied auf seine Stärken konzentrieren kann. Jeder Teilnehmer bekommt je nach Expertise und Gesuch farbliche Kennzeichen auf sein Namenschild. So erkennst Du gleich, wer in welchem Segment unterwegs ist. Bei Bier und Brezeln lernt Ihr Euch kennen, tauscht Euch untereinander aus und könnt so herausfinden, ob Ihr zueinander passt. Kooperationspartner des Events sind das CIE und die PionierGarage.
Die jeweils aktuellen Veranstaltungsdetails findet Ihr auf der Veranstaltungsseite des CyberForums.
Anmeldung >>
September
04.09.2017
PHASE XI
Im Rahmen des Projekts PHASE XI der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes entwickeln 8 Teams Lösungen für Fragestellungen aus 9 zukunftsorientierten Themenbereichen, die schließlich auf 6 bundesweiten Kongressen präsentiert werden. PHASE XI ist ein Reißbrett für Zukunftsgestaltung, ein Frage- und Antwortspiel zur Gesellschaft von morgen.
Acht Teams beschäftigen sich an verschiedenen Standorten mit vorgegebenen Fragestellungen, sogenannten IdeenLabs. Themen wie Datatelling: Zukünftige Erzählweisen oder Utopien der Mobilität sollen untersucht und Lösungen in Form von Prototypen oder Antwortmodellen für selbige entwickelt werden. Jedes Team besteht aus mindestens zwei Kreativen und soll mit einem Unternehmen, einer Institution oder einer Organisation aus einer anderen Branche zusammenarbeiten. Darüber hinaus wurden drei Stipendien an Kreative vergeben, welche für sechs Wochen einen Arbeitsplatz in einem mittelständischen Unternehmen erhalten. Dort sind sie als teilnehmende Beobachter und Ansprechpartner tätig.
Über den gesamten Projektzeitraum halten die Teams Interessierte auf dem Laufenden, indem sie ihre Arbeiten und vorläufigen Forschungsergebnisse in einem Online-Logbuch dokumentieren.
Im Herbst 2017 sollen die Ergebnisse auf sechs bundesweiten Kongressen („Intros“) schließlich einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und interaktiv sowie partizipativ diskutiert werden. Hierbei stehen jeweils 1-2 Labs besonders im Fokus, wobei aber überall jedes Lab vorgestellt wird.
Zum Abschluss des Projekts wird es eine umfassende Printpublikation geben, die neben den Logbuch-Einträgen weiteres Material und Experteninterwies enthält. Außerdem ist eine filmische Dokumentation des Projekts geplant.
Weitere Infos und Logbuch >>
PHASE XI Intros >>
Juli
31.07.2017
Taiwan bietet Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Industriedesign
Im Rahmen des Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert DEinternational Taiwan Ltd. in Zusammenarbeit mit der Auslandshandelskammer Taiwan (AHK Taiwan) und German Industry and Commerce Greater China (GIC) vom 20. bis 24. November 2017 eine Geschäftsanbahnungsreise nach Taiwan. Die Reise richtet sich an Unternehmen, welche im Bereich Kunst, Design und Produktentwicklung tätig sind. Adressat sind dabei insbesondere solche mit Geschäftstätigkeit im Bereich des industriellen Designs, der Materialforschung und solche, die internetbasierte und/oder kreative Lösungen für Produktgestaltung, Produktion und Dienstleistungen anbieten.
Obwohl Taiwan nur 23 Millionen Einwohner hat, ist es der 18. größte Exporteur der Welt. Die hohe Zahle der Export resultiert insbesondere aus der Herstellung und Export von Waren der Elektrotechnik, des Maschinenbaus und chemischer Erzeugnisse. Dabei wird Deutschland als Handelspartner in Taiwan sehr geschätzt, 2015 war Deutschland fünftwichtigster Handelspartner Taiwans.
Wirtschaftsstrategen und die taiwanische Politik haben bereits früh damit begonnen, die vom Export abhängige Wirtschaft Taiwans auf ein weiteres Standbein zu stellen. So wurde das National Taiwan Craft Research and Development Center (NTCRI) gegründet, welches mit der Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft beauftragt wurde. 2009 wurde die Kultur- und Kreativwirtschaft offiziell in die sog. „Five Star Industry“ aufgenommen, wodurch ein besonderer Zugang zu staatlichen Förderprogrammen eröffnet wurde. 2016 wurde Taipei als Anerkennung für all diese Bemühungen die Auszeichnung „World Design Capital“ verliehen, welche zuvor schon Turin, Seoul, Helsinki und Kapstadt erhalten haben.
Taiwanische Unternehmen exportierten jährlich IKT-Branchenerzeugnisse im Wert von rund 2,3 Milliarden USD nach Deutschland. Dabei ist es den taiwanischen Unternehmen ein besonderes Anliegen, den Erwartungen und Vorlieben europäischer bzw. deutscher Konsumenten gerecht zu werden. Dabei bedarf es versierter Industriedesigner, die mit den Gegebenheiten des Zielmarktes vertraut sind und so im Stande sind, passgenaue innovative Lösungen und Produkte anzubieten. Dies birgt für deutsche Industriedesigner erhebliche Möglichkeiten, sich als Anbieter auf dem europäischen bzw. deutschen Markt zu präsentieren.
Im Zentrum der Geschäftsanbahnungsreise steht die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Auf- und Ausbau von Geschäftskontakten im Vertrieb, bei der Sondierung von Investor- und Investitionsmöglichkeiten sowie die Generierung von Netzwerkkontakten und Partnerschaften in der Industriedesign-Branche in Taiwan. Am 21. November 2017 findet eine Fachkonferenz zum Thema "German-Taiwanese Industrial Design – Opportunities for Cooperation" statt. In deren Rahmen besteht für die deutschen Unternehmen die Möglichkeit ihr Unternehmen zu präsentieren, zudem werden deutsche und taiwanische Referenten aus Praxis und Entwicklung sprechen.
Die Anreise der Teilnehmer aus Deutschland wird am 20. November stattfinden, die Rückreise ist am 24. November 2017 geplant.
Die Reise richtet sich vorrangig an kleine und mittelständische Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt, wobei KMUs Vorrang haben. Der durch das BMWi geförderte Teilnehmerbeitrag an der Markterkundung beträgt je nach Umsatz und Mitarbeiteranzahl 500 bis 1000 Euro netto, zzgl. der individuellen Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten.
Der Anmeldeschluss zur Teilnahme an der Geschäftsanbahnungsreise ist der 21. August 2017.
Mehr Informationen: www.taiwan.ahk.de/events oder Leonie Yang, Media & Communications Manager, yang.leonie@taiwan.ahk.de, +886 2 8758 5805.
Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.
24.07.2017
In Sachen und Kultur und Kreativwirtschaft weit vorne
Karlsruhe liegt nach einem von der EU-Kommission aktuell vorgestellten Vergleichsmonitor in Sachen Kultur und Kreativwirtschaft im Spitzenfeld vergleichbar großer europäischer Städte. Der Monitor wurde vom wissenschaftlichen Dienst der Kommission entwickelt und vergleicht im Jahr 2017 erstmals 168 Städte verschiedener Größen aus 30 europäischen Ländern anhand der drei Kriterien „kulturelle Vielfalt“, „Kreativwirtschaft“ und „förderliche Rahmenbedingungen“. Die Auswertung der drei Kriterien anhand qualitativer und quantitativer Daten ergibt den sogenannten C3 Index, anhand dessen es den Städten möglich sein soll, ihre Stärken und Möglichkeiten zu identifizieren und sich im Vergleich zu anderen europäischen Städten zu positionieren.
Karlsruhe kommt unter den 36 verglichenen Städten der Größe „L“ (250.000 – 500.000 Einwohner) auf Rang zwei und liegt mit einem gewerteten Gesamt-Index von 36,3 nur knapp hinter der Siegerstadt Edinburgh mit dem Gesamt-Index von 36,4. Sie lässt damit Kulturstädte wie Florenz, Venedig und Bilbao hinter sich. Am besten schneidet Karlsruhe im Bereich "Kreativwirtschaft" ab. Maßgeblich beigetragen habe laut der Studie unter anderem der „Karlsruher Masterplan 2015“, der viele Projekte angestoßen habe – wie etwa den Kreativpark „Alter Schlachthof“. Hier arbeiten mittlerweile 1.600 kreative Köpfe (inklusive 500 Ehrenamtliche) aus den Kultur- und Kreativwirtschaftsbranchen in einem inspirierenden Umfeld zusammen und ständig werden neue zukunftsträchtige Arbeitsplätze geschaffen.
Auf dem Alten Schlachthof angesiedelt ist auch das "Perfekt Futur", ein Kreativgründungszentrum in einer ehemaligen Schweinemarkthalle, in dem rund 70 über- und nebeneinandergestapelte Seefrachtcontainer als Arbeitsräume zur Verfügung stehen. Ergänzend entsteht in dessen unmittelbarer Nachbarschaft ein sogenanntes "Wachstums- und Festigungszentrum", um jungen, aus der Gründungsphase herauswachsenden Kreativunternehmen eine weitere Entwicklungsperspektive auf dem Gelände zu bieten.
Mit diesem hervorragenden Ergebnis im gesamteuropäischen Vergleich werden auch die Aktivitäten des K³ Kultur- und Kreativwirtschaftsbüros gewürdigt, dem deutschlandweit einzigartigen Kooperationsbüro einer Wirtschaftsförderung und eines Kulturamtes. Beide Ämter stärken gemeinsam mit dem K³ Büro die Gründungen im Kultur- und Kreativwirtschaftsbereich. Zu seinen Aufgaben gehören kostenfreie Beratungsgespräche, die Organisation von Kongressen, Workshops und Seminaren rund um das Thema Kultur- und Kreativwirtschaft sowie die Vernetzung der kreativen Szene.
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