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April
20.04.2018
Neues Förderprogramm für den gesellschaftlichen Zusammenhalt
Das Land Baden-Württemberg schreibt in den beiden nächsten Jahren ein neues Förderprogramm aus, das sich speziell mit den Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts beschäftigt. Hierfür stehen vier Millionen Euro zur Verfügung. Den Startschuss gab Kunststaatssekretärin Petra Olschowski am 11. April in Stuttgart im Rahmen einer begleitenden Debatte im baden-württembergischen Landtag.
In der Debatte im baden-württembergischen Landtag sagte Olschowski: „Kunst und Kultur haben die große Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen und Gemeinsamkeit erleben zu lassen. Sie sind vitale Bindekräfte unseres Gemeinwesens. Wer einmal auf einer Bühne in die Rolle eines anderen geschlüpft ist, hat eine Erfahrung gemacht, die Fremdes und Eigenes in ein anderes Verhältnis bringt. Wer einmal im Chor gesungen hat, der kennt die geradezu körperliche Erfahrung, ganz bei sich, bei seiner Stimme, bleiben zu können und zu müssen – und doch über das Singen eine Gemeinschaft zu bilden, indem der eigene Körper, der eigene Atem mit dem des anderen in Einklang steht.“
Kunst, so Olschowski, kenne den Umgang mit Vielfalt, biete Spielräume, um Neues, Innovatives auch im Umgang miteinander zu erproben. Sie habe das Potenzial, Menschen zusammenzubringen. Kunst- und Kulturräume seien der Ort, um existenzielle Fragen zu stellen und unsere Vorstellungen von einem gelingenden Gemeinwesen stetig neu zu verhandeln: Wer sind wir? Wie wollen wir in Zukunft leben? Welche Werte vermitteln wir unseren Kindern in einer pluralen Gesellschaft?
Bewerbungen um Projektmittel sind ab heute möglich
„Mit dem Sonderprogramm möchten wir dazu beitragen, Antworten auf diese Fragen zu erhalten, um den Wandel der Gesellschaft mitzugestalten und Spaltungstendenzen mit den Mitteln von Kunst und Kultur entgegenzuwirken“, sagt Kunststaatssekretärin Petra Olschowski anlässlich des Beginns der Bewerbungsphase für die Projektmittel. „Bewerbungen können ab heute abgegeben werden.“
In den nächsten beiden Jahren werde es zum einen eine neue Förderlinie geben, die sich speziell mit den Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts beschäftigt und Projekte unterstützt, die diese Thematik behandeln. Mit dem Sonderprogramm werden künstlerische und kulturelle Projekte gefördert, die mit dialogorientierten und partizipativen Formaten arbeiten und forschen. Die Projekte sollen neue Kooperationsformen, auch jenseits der etablierten Kulturräume erproben. Die Akteure der professionellen Kunst können dabei strategische Verbindungen und Allianzen mit den Bereichen Amateurkunst, der freien Szene, Hochschulen, Soziales, Bildung (u.a. Schulen), Religion, Sport, Wirtschaft oder Verwaltung eingehen.
Olschowski. „Wir haben eine reiche Kulturszene in Baden-Württemberg, sowohl in den Städten als auch im ländlichen Raum. Sehr viele Menschen in diesem Land nutzen und schätzen dieses breite Angebot. Die Kulturinstitutionen und die Künstlerinnen und Künstler selbst leisten heute schon einen wesentlichen Beitrag zum Zusammenhalt, indem sie Identitätsfragen aufwerfen, Heimat schaffen und Vielfalt ermöglichen, Traditionen weitertragen und Innovationen vorantreiben. Das gilt für die Subkultur ebenso wie für die großen Schauspiel- und Opernhäuser oder für die Amateurkunst, für die Metropolen genauso den ländlichen Raum.“
Weitere Informationen zur Ausschreibung
Antragsberechtigt sind professionelle Institutionen und Ensembles aus Kunst und Kultur, von Kunst- und Musikhochschulen und den drei Akademien des Landes. Im Bereich der Breitenkultur (Amateurtheater, Amateurmusik u.a.) sind ausschließlich die Verbände antragsberechtigt.
Die Antragssumme beträgt mindestens 50.000 Euro und maximal 200.000 Euro für eine Projektlaufzeit von bis zu 2 Jahren. Der Kosten- und Finanzierungsplan muss mindestens einen Anteil von 20 Prozent Eigen- oder Drittmittel bei der Antragsstellung vorweisen.
Die Projektförderung setzt die verbindliche Teilnahme an einer Arbeitskonferenz sowie einer Abschlusskonferenz voraus, um sich über inhaltliche und methodische Fragestellungen austauschen und um eine Dokumentation und Auswertung der Projekte vorzunehmen.
Quelle: Ministerum für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Mehr Infos:
Projektantrag einreichen
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
16.04.2018
LEARNTEC 2019: Call for Papers
Karlsruhe, 16. April 2018 – Der Call for Papers für den Kongress der LEARNTEC ist online. Der Kongress, der vom 29. bis zum 31. Januar 2019 parallel zur Fachmesse stattfindet, bietet einen Blick in die Zukunft des digitalen Bildungsmarktes, stellt erfolgreich umgesetzte Bildungsprojekte vor und verknüpft diese mit den Angeboten der Aussteller in der Fachmesse. Interessierte haben bis zum 2. Mai 2018 die Möglichkeit, Vorschläge zu Themen und Referenten einzureichen und sich so aktiv am Kongress der kommenden LEARNTEC zu beteiligen.
Im Fokus des Call for Papers für den Kongress der LEARNTEC 2019 stehen folgende Themenfelder der beruflichen Bildung:
Lerninhalte und ihre Produktion
Lernsoftware
Wissensmanagement
Vernetztes Lernen
Bildungsmanagement
Personal, Learning und Coaching
Hardware und Ausstattung zum professionellen Lernen
Bildungsprojekte, Bildungsprogramme und Bildungsorganisationen
Zudem sind Einreichungen zur digitalen Bildung in Schule und Hochschule möglich, die in das Programm der Messeforen integriert werden. „Ziel des Kongresses ist es, Trends und Themen aus Bildung und Weiterbildung aufzuzeigen. Besonders angesprochen sind Vertreter aus Unternehmen und Organisationen, die aus der Praxis berichten können. Aber auch Einreichungen aus der Wissenschaft und Vorschläge zu innovativen Lernkonzepten sind willkommen“, so Sünne Eichler und Prof. Peter A. Henning, Mitglieder des Kongresskomitees der LEARNTEC. „Aufgrund der internationalen Ausrichtung des Kongresses freuen wir uns zudem über Einreichungen zu englischsprachigen Vorträgen.“
Die Beiträge sollten den Titel des Vortrags, eine Beschreibung des Vortragsinhaltes, Name, Position und Unternehmen eines möglichen Referenten sowie Angaben zur Person des Referenten und dessen Kontaktdaten enthalten. Auch sollte dargestellt werden, in welches übergeordnete Thema, zum Beispiel Mobile Solutions, sich die Einreichung einordnen lässt. Das Gremium der LEARNTEC wird nach der Einreichung die Papers nach verschiedenen Qualitätskriterien bewerten, die sich aus den Elementen Best Practice, Wissenschaftliche Excellence, Innovation und Erfahrung zusammensetzen, und über die Aufnahme in die finale Programmstruktur entscheiden.
Interessierte können sich bis zum 2. Mai 2018 unter folgendem Link am Call for Papers beteiligen: www.learntec.de/cfp_de.
13.04.2018
CyberOne 2018
2018 wird der CyberOne Hightech Award Baden-Württemberg zum 20. Mal ausgeschrieben! Wir freuen uns sehr auf das Jubiläumsjahr und starten ab jetzt mit der 20. Ausschreibungsrunde. Bis zum 29. Juni 2018 können sich innovative Start-ups aus allen Technologiebranchen in Baden-Württemberg bewerben, um auf den Gewinn des wichtigsten Businessplan-Awards des Landes hinzuarbeiten.
In den drei Kategorien Industrielle Technologien, Life Science & Health Care und IKT & Medien- und Kreativwirtschaft erhalten die Finalisten jeweils wieder hohe Geld- und attraktive Sachpreise.
Bis zum 29. Juni 2018 können Sie Ihren Businessplan für die 20. Ausschreibung des CyberOne Hightech Awards über das Venture Development System einreichen. Bitte folgen Sie dazu dieser Anleitung: http://www.cyberone.de/teilnahme/online-bewerbung.html
Seit 1998 werden die zukunftsweisendsten Geschäftskonzepte technologieorientierter Start-ups und Unternehmen in Baden-Württemberg mit dem CyberOne Hightech Award ausgezeichnet. Gesucht werden auch im 20. Jahr des Awards wieder innovative Start-ups aus allen Technologiebranchen in Baden-Württemberg. Gefragt sind Konzepte mit ausgeprägtem Innovationsgrad, die das Potenzial haben neue Standards zu setzen und Märkte zu revolutionieren.
SAVE THE DATE: Merken Sie sich bereits jetzt den Termin für die feierliche Preisverleihung des CyberOne Hightech Awards im Rahmen des Hightech Summits Baden-Württemberg am 26. September 2018 im Kraftwerk Rottweil vor. In Kürze folgt die Möglichkeit zur Anmeldung.
03.04.2018
Filmstadt Karlsruhe ist Thema beim Kulturfrühstück
Wie steht es um die Filmbranche in Karlsruhe? Welche Arbeitsbedingungen finden Filmschaffende und Produktionsfirmen vor und welche Rolle spielt die Filmförderung? Diesen und weiteren Fragen geht das von Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche moderierte Kulturfrühstück am Freitag, 6. April, um 10 Uhr im Café Besitos nach. Eingeladen zur öffentlichen Diskussion unter dem Titel „Vom Flimmern & Rauschen – der Filmstandort Karlsruhe“ sind neben Filmschaffenden auch interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Karlsruhe hat sich in den letzten Jahren zu einem hervorragenden Standort für Filmschaffende entwickelt. Anteil daran hat etwa das 2007 gegründete Filmboard. Der Verein vernetzt unter seinem Dach Unternehmen, Regisseurinnen und Regisseure, Autorinnen und Autoren, Schauspieler und Kameraleute untereinander, aber auch mit der deutschlandweiten wie internationalen Film- und Fernsehbranche. Weitere Pluspunkte sind die Kinolandschaft, deren filmisches Spektrum vom Kassenschlager bis zum Autorenkino reicht, und zahlreiche Filmfestivals. Die Independent Days, das 3-D-Festival Beyond sowie das Stummfilmfestival sind mittlerweile zu Klassikern avanciert. 2014 wurde das Dokumentarfilmfestival dokka aus der Taufe gehoben, es gibt ein Queeres Festival, ein Jugendfilmfestival und zum vierten Mal findet in diesem Jahr in der Kinemathek das „Handicap im Film Festival“ statt.
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