Klara Beck und Flora Güldenpfennig (HfG Karlsruhe)
Datum:
22.07.2026 - 26.07.2026
Uhrzeit:
17:00 Uhr
Ort:
Galerie GEDOK Künstlerinnenforum, Markgrafenstr. 14 / Ecke Fritz-Erler-Straße, 76131 Karlsruhe
Eintritt/Gebühr:
kostenfrei
Anmeldung bis:
22.07.2026
Webseite:
LinkVeranstalter:
GEDOK Karlsruhe e.V.
Seit 2022 präsentieren jährlich die Studiengänge Fotografie/Medienkunst und Szenografie/Ausstellungsdesign der HfG Karlsruhe Studien- und Abschlussarbeiten im GEDOK Künstlerinnenforum. Projektleitung: Sabine Schäfer (GEDOK), Prof. Susanne Kriemann und Prof. Constanze Fischbeck (HfG).
Flora Güldenpfennig (*1999) studiert Medienkunst im Hauptfach sowie Austellungsdesign und Szenografie im Nebenfach an der HfG Karlsruhe.
In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie an der Schnittstelle von Fotografie, Installation und Performance und untersucht die Beziehung zwischen Körper, Bild und Raum. Im Zentrum ihrer Arbeit steht das Spannungsfeld räumlicher Wahrnehmung. Bilder versteht sie nicht als abgeschlossene Flächen, sondern als körperliche und räumliche Elemente, die sich im Dialog mit ihrer Umgebung verändern. Die Fotografie bildet häufig den Ausgangspunkt ihrer Arbeiten, wird jedoch im künstlerischen Prozess transformiert, erweitert und in neue Zusammenhänge überführt.
Die Installation „In einem wir ist immer ein ich“ zeigt zwei Arbeiten, die sich mit Fragen der Freiheit und einer spielerischen Realitätsveränderung beschäftigen.
Klara Madina Beck (*2001) studiert Ausstellungdesign und Szenografie, Dramaturgie und Kuratorische Praxis an der HfG Karlsruhe. Ihre gestalterische Praxis erforscht die visuelle Sprache des Vermittelns und schafft Räume, die neue Zugänge zu Geschichten und gesellschaftlichen Fragestellungen eröffnen, in Form von Bühnenbildern, Installationen sowie Textilarbeiten.
Sie zeigt ihre Installation „Unersättlich, Lüstern, Rebellisch – Auf der Suche nach der Hexenverfolgung und den Ursprüngen der Unterdrückung des weiblich gelesenen Körpers“ (2025). Zu hören sind die Befragungen der über 300 dokumentierten Verhöre aus der Region der ehemaligen Markgrafschaft Baden-Baden.
Regelmäßig werden sie durch chorische Elemente unterbrochen und betonen die fehlenden Stimmen der Verfolgten in den Archiven. Durch die Fenster entsteht ein Gefüge, in dem persönliche Recherche und alltägliche Beobachtungen ineinander übergehen und so auf die Schnittstelle zwischen Innen- und Außenraum aufmerksam machen. Visitenkarten laden dazu ein, im Heute miteinander zu sprechen, zu erinnern, zu widersprechen und neue Perspektiven zu entwickeln, kritisch und neugierig zu sein und vielleicht zu erkennen, welche Ausmaße dieses düstere Kapitel hat(te) und wie dessen Spuren noch unseren patriarchalen Alltag beschatten.
Mi, Do, Fr 17.00–19.00 Uhr
Sa, So 14.00–16.00 Uhr
Finissage am Sonntag, 26.07.2026 14.00–16.00 Uhr